Kategorie: Frankreich

  • Wohnmobile: neu oder gebraucht, die Verkaufszahlen steigen

    Wohnmobile: neu oder gebraucht, die Verkaufszahlen steigen

    Seit der Beendigung des Lockdowns und der Lockerung der Reisebeschränkungen im März 2020 wird der Reisemobilmarkt für die Franzosen immer attraktiver. Ob neu oder gebraucht, die Verkäufe nehmen zu.

    In einer Zeit, in der Ungewissheit darüber herrscht, welche Verkehrsmittel im Sommer zur Verfügung stehen werden, setzen die Franzosen seit dem Frühjahr 2020 massiv auf das Wohnmobil als perfekte Ausweichlösung für ihren Urlaub. Mit 2 Millionen Fahrzeugen auf Europas Straßen, von denen fast ein Viertel in Frankreich fährt, wächst der Sektor rasant.

    Mehr als 10.000 Reisemobile wurden im März 2021 zugelassen, über 5.000 mehr als im März des Vorjahres. Insgesamt wurden in Frankreich in einem Jahr mehr als 93.000 Reisemobile verkauft, darunter mehr als 27.000 neue und fast 66.000 gebrauchte Fahrzeuge, so die Statistik der Freizeitfahrzeuggewerkschaft UNI VDL.

    Dieser Trend betrifft nicht nur Frankreich, sondern ganz Europa. Die Begeisterung für Wohnmobile ist allerdings nicht ganz neu: Viele suchten schon immer die Freiheit, zu reisen, wohin man will, wann man will und so lange man will. Auch die wirtschaftliche Seite des Wohnmobils ist attraktiv, man lebt genauso sparsam, wie zu Hause. Und natürlich ist da auch die ökologische Seite: Der CO2-Fußabdruck ist wesentlich geringer, als wenn man das Flugzeug nimmt.

    Auch die Touristikbranche hat sich die Begeisterung für Wohnmobile zunutze gemacht. In diesem Jahr wurden 7.719 Campingplätze neu erschlossen und es gibt derzeit über 4.000 Plätze in Frankreich, die ausschließlich für diese Art von Fahrzeugen reserviert sind, darunter 1.250 freie Plätze. Frankreich ist nach wie vor eines der am besten ausgestatteten Länder in diesem Bereich und eines der beliebtesten Reiseziel für Wohnmobilbesitzer.

    Auf der Seite der Hersteller hat die Pandemie allerdings einen Produktionsstopp verursacht. Die derzeit hohe Nachfrage bedeutet für die Hersteller eine hohe Herausforderung, da sie mit dem Tempo der Bestellungen mithalten müssen: Es gibt daher leider eine Wartezeit für neue Käufer, weil sich die Produktionszeit verlängert hatte. Das ist wohl der Grund dafür, dass die Zahl der Gebrauchtkäufer die der Neukäufer bei weitem übersteigt.

    Doch die neuen Camping-Enthusiasten wenden sich nicht nur den Reisemobilen zu: Viele Käufer entscheiden sich eher für einen Transportern, weil es da kleinere Modelle sind. Sie nutzen diese dann ausserhalb der Ferienzeiten als Zweit-Fahrzeug.

  • Dordogne: Bewaffneter Mann schießt auf Gendarmen in Lardin-Saint-Lazare, die Einwohner werden aufgerufen, zu Hause zu bleiben

    Dordogne: Bewaffneter Mann schießt auf Gendarmen in Lardin-Saint-Lazare, die Einwohner werden aufgerufen, zu Hause zu bleiben

    Die Gendarmen griffen in der Nacht nach einem Familienstreit ein. Der Verdächtige, ein ehemaliger Soldat, der für häusliche Gewalt bekannt ist, wurde nach seiner Flucht in einem Waldgebiet gesichtet, sagte der Präfekt der Dordogne gegenüber Franceinfo.

    Ein bewaffneter Mann wird seit Sonntagmorgen, 30. Mai, in Lardin-Saint-Lazare in der Dordogne gesucht, berichtet France Bleu Périgord. „Die Person wurde in einer bewaldeten Umgebung gesichtet“, sagt Frédéric Périssat, Präfekt der Dordogne auf Franceinfo.

    „Es gab gestern Abend einen Familienstreit und ein bewaffneter Mann eröffnete das Feuer auf die eintreffenden Gendarmen“, sagte auf France Bleu Périgord der Präfekt der Dordogne, der die Bewohner aufforderte, ihre Hüser nicht zu verlassen. „Das Ziel ist es, einen möglichst dichten Perimeter einzurichten, um die Person dingfest zu machen“, fügte er hinzu. „Er bewegt sich in einer waldreichen Umgebung. Wir müssen ihm folgen und dabei vorsichtig sein und einen gewissen Abstand halten, um keine Menschenleben zu gefährden.“

    Ein ehemaliger Militärangehöriger bekannt für häusliche Gewalt
    Seit Mitte der Nacht versuchen die Gendarmen, den flüchtigen mann aufzugreifen, nachdem sie gegen Mitternacht zu einem Familienstreit gerufen wurden. Nach Informationen von Franceinfo tauchte der etwa dreißigjährige Verdächtige in der Wohnung seiner Ex-Mitbewohnerin auf und griff ihren neuen Freund gewaltsam an. Diesem gelang daraufhin die Flucht. Er wurde von dem Verdächtigen beschossen, wurde aber wohl nicht getroffen, so Franceinfo. An diesem Punkt griffen die Gendarmen ein und wurden ebenfalls beschossen. Zwei ihrer Fahrzeuge wurden durch die Schüsse schwer beschädigt.

    Der Schütze war gerade aus dem Gefängnis entlassen worden und trug eine elektronische Fußfessel, erfuhr France Bleu Périgord von der Präfektur. Er war stark alkoholisiert und wurde um 5 Uhr morgens vom Bürgermeister des Ortes gesehen. Etwa 160 Gendarmen wurden für die Suche mobilisiert. Der Verdächtige ist ein ehemaliger Soldat, bekannt für häusliche Gewalt. Seine Ex-Freundin und seine Kinder wurden nicht verletzt. Sie wurden von der Polizei in Sicherheit gebracht.

    Der Präfekt der Dordogne ruft die Einwohner auf, zu Hause zu bleiben, er bittet auch alle Autofahrer, das Gebiet weiträumig zu meiden. Mehrere Straßen wurden für den Verkehr gesperrt.

  • Heute Indochine-Konzert in Bercy mit 5.000 Zusachauern!

    Heute Indochine-Konzert in Bercy mit 5.000 Zusachauern!

    Unglaublich aber wahr: An diesem Samstag werden rund 5.000 Zuschauer auf den Tribünen in Bercy sitzen, um einem Konzert von Indochine beizuwohnen. Diese Testveranstaltung wird mit einer wissenschaftlichen Studie gekoppelt, um mehr über die Covid-19-Ansteckung zu erfahren. Auch Präsident Macron will nach seiner für den frühen Nachmittag geplanten Rückkehr aus Südafrika an diesem Konzert teilnehmen. Etwa 5.000 Zuschauer werden an diesem Samstag, dem 29. Mai, im Palais Omnisport von Bercy in Paris zu den Klängen der Hits von Indochine tanzen, während eines Konzerts, das mit einer wissenschaftlichen Studie verbunden ist und von einer Branche, die von Covid-19 schwer getroffen wurde, sehnsüchtig erwartet wird. Keine Abstand – aber die Maske ist Pflicht. Und um die noch geltende Sperrstunde von 21 Uhr zu respektieren, beginnt das kostenlose Konzert zur Teestunde, mit einem ersten Teil ab 17 Uhr von Etienne de Crécy, bevor um 18 Uhr Nicola Sirkis und seine Band auftreten. Indochine, eine 198…

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  • Urlaub und Covid: PCR-Tests, Quarantäne, Gesundheitspass… Wie kann man die Sommerferien planen?

    Urlaub und Covid: PCR-Tests, Quarantäne, Gesundheitspass… Wie kann man die Sommerferien planen?

    Zu Beginn der Sommersaison planen viele Franzosen bereits ihren nächsten Urlaub. In dieser Zeit der Gesundheitskrise unterliegt ein Großteil der Reisen jedoch strengen Einschränkungen.

    In welche Länder können Sie in der EU reisen und unter welchen Bedingungen?
    Seit dem 3. Mai ist es für Bewohner Frankreichs möglich, ins Ausland zu reisen… unter bestimmten Bedingungen, aber ohne unbedingt geimpft zu sein. In Europa gibt es nur zwei Länder, die keine Beschränkungen für eine Einreise auferlegen: Albanien und Mazedonien. Weitere Länder verlangen mindestens einen negativen PCR-Test: Spanien, Portugal, Italien, Kroatien, Griechenland und Schweden. Hinzu kommt das Fürstentum Andorra, das einen negativen PCR-Test verlangt, außer für Bewohner der Departements Pyrénées-Orientales und Ariège, bei Reisen von weniger als 24 Stunden.

    Für französische Touristen kommen noch Länder hinzu, die eine Quarantäne verlangen: das ist der Fall bei Großbritannien, Irland, Deutschland, Belgien und den Niederlanden (außer Transitreisen). In Europa schließlich haben fünf Länder ihre Grenzen für den Tourismus komplett geschlossen: Norwegen, Finnland, Lettland, die Tschechische Republik und Ungarn.

    Für Touristen, die in die französischen Überseedepartements und -territorien reisen wollen, „ist der PCR-Test innerhalb von 72 Stunden vor der Abreise obligatorisch“, informiert das Außenministerium. Auch müssen Reisende einen zwingenden Grund nachweisen, um nach Guadeloupe, Martinique, Saint-Pierre-et-Miquelon, Saint Barthélémy und Saint-Martin zu reisen.

    Wohin kann man außerhalb der EU reisen und unter welchen Bedingungen?
    Reisen außerhalb der Europäischen Union werden in diesem Sommer wesentlich komplizierter sein. Zumindest bis zum 9. Juni bleibt ein zwingender Grund für den Zugang zu Direktflügen in Länder außerhalb des europäischen Raums vorgeschrieben. Aber natürlich gibt es auch hier Ausnahmen: Australien, Südkorea, Israel, Japan, Neuseeland und Singapur. „Für Reisen in und aus diesen Ländern ist die Vorlage eines negativen PCR-Tests weniger als 72 Stunden vor der Abreise erforderlich“, teilt das Außenministerium mit.

    Kann man die Kosten für einen im Ausland durchgeführten Test erstattet bekommen?
    Wer einen PCR-Test im Ausland durchführen muss, muss diesen in der Regel im Voraus bezahlen. Für Tests, die in einem Land der Europäischen Union durchgeführt wurden, kann man sich bei der Rückkehr nach Frankreich bis zu 50 Euro erstatten lassen. Dazu muss man sich an die Krankenkasse wenden, und die europäische Krankenversicherungskarte vorlegen oder ein Formular „Pflege im Ausland“ ausfüllen.

    Welche Einschränkungen wird es für diejenigen geben, die in Frankreich Ferien machen?
    In Frankreich bereitet sich die Tourismusbranche auf eine sehr französische Saison vor: Viele Touristen werden ihre Urlaubsreisen auf das eigene Land beschränken. Derzeit ist Frankreich gerade dabei, nach und nach alle Covid-19 bedingten Beschränkungen aufzuheben. Der nächste Schritt erfolgt am 9. Juni: Cafés und Restaurants können dann wieder vollständig öffnen, wobei die Regel von maximal sechs Personen an einem Tisch beibehalten wird. Die Ausgangssperre wird auf 23 Uhr verlegt.

    Die letzte Phase der Lockerungen findet ab 30. Juni statt. An diesem wird die Ausgangssperre komplett abgeschafft. Alle Aktivitäten werden wieder erlaubt sein. Für Veranstaltungen allerdings, die eine grössere Zahl von Menschen anziehen, wird der Gesundheitspass benötigt. Lediglich die Diskotheken werden noch geschlossen bleiben. Reisen innerhalb des Landes sind ohne Einschränkungen mit dem Auto, mit dem Flugzeug oder Zug ab dem 30. Juni wieder möglich.

    Wie ist es, wenn man an Covid-19 erkrankt?
    Wenn man an einer „Pauschalreise“ teilgenommen hat, die über eine Agentur gebucht wurde, muss die Agentur für einen Rücktransport nach Frankreich aufkommen, wenn sich Reisende infiziert haben. Wenn ein Flug aufgrund der Covid-19-Pandemie gestrichen wurde, muss die Agentur auch dann die notwendigen Vorkehrungen für eine Rückkehr nach Frankreich treffen. Einige Reisebüros bieten jetzt eine zusätzliche Covid-19-Versicherung an, die die meisten unvorhergesehenen Ereignisse im Zusammenhang mit der Pandemie abdeckt.

    Achtung: Wenn man über seine Unterkunft über eine Online-Buchungsplattform (wie Booking, Expedia oder Airbnb) gebucht hat, sind die Eigentümer nicht verpflichtet, etwas zu erstatten.

    Für alle anderen Buchungen sollte man sich die Erstattungsbedingungen der Organisationen genau ansehen, über die man sienen Urlaub bucht. Auch das Europäische Verbraucherzentrum kann helfen, sich über seine Rechte zu informieren.

    Was wird der Gesundheitspass ändern?
    In Frankreich erlaubt der französische Gesundheitspass, der am 9. Juni eingeführt wird, gegen Vorlage eines negativen Tests, einer Impfbescheinigung oder einer Genesungsbescheinigung den Besuch von Veranstaltungen (Messen, Ausstellungen, Konzerte, Shows, Sportveranstaltungen) mit mehr als 1 000 Personen. Damit kann man aber noch nicht von einem Land in ein anderes reisen.

    In Europa wird jedoch ab dem 1. Juli ein europäisches Zertifikat eingesetzt. Es handelt sich um ein nicht obligatorisches digitales oder Papierdokument, das Reisen zwischen verschiedenen Ländern der Europäischen Union erleichtern soll. Es funktioniert wie der französische Gesundheitspass: Personen, die geimpft sind, von Covid-19 genesen sind oder einen negativen Test (PCR oder Schnelltest) haben, können sich im Schengen-Raum frei bewegen.

    Ist es möglich, sich am Urlaubsort gegen Covid-19 impfen zu lassen?
    Da kommt es darauf an, wo man Urlaub macht: Wenn Sie sich in Frankreich aufhalten, ist es möglich, einen Termin für die Impfung an Ihrem Urlaubsort zu vereinbaren. Am heutigen Freitag kündigte der Sprecher der Regierung, Gabriel Attal, die baldige Präsentation eines „spezifischen Plans für den Sommer mit Details“ an, wie die Impfkampagne in diesem Sommer organisiert werden soll. Dazu gehört auch, dass die touristischsten Regionen des Landes mit ausreichend Dosen versorgt werden, um auch Touristen zu impfen. Der Regierungssprecher warnt jedoch: „Wenn Sie einen Termin für eine erste Impfdosis in einem Zentrum vereinbaren, muss auch der zweite Termin in diesem Zentrum stattfinden“.

    Einige Länder wollen die Sommersaison nutzen, um einen „Impftourismus“ zu entwickeln: Dies ist zum Beispiel in New York City der Fall, wo Bürgermeister Bill de Blasio Impfzentren in der Nähe der touristischsten Gebiete einrichten will. In diesem Fall können Sie, wenn Sie eine erste Dosis zum Beispiel in New York erhalten haben, eine zweite Injektion in Frankreich erhalten, sogar „ohne notwendigerweise ein Zertifikat vorzulegen“, sagt das Gesundheitsministerium gegenüber FranceInfo. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die Art des Impfstoffs angeben, der Ihnen am Ferienort verabreicht wurde.

  • 60 kg Heroin im Wert von 2 Mio. Euro beschlagnahmt

    60 kg Heroin im Wert von 2 Mio. Euro beschlagnahmt

    Ein Dutzend Fahrzeuge, 20 Mitglieder der Razzia-Sondereinsatzgruppe RAID, Ermittler aus der Region Loire-Atlantique: Eine Woche lang, Tag und Nacht, dauerte diese außergewöhnliche Operation, die am vergangenen Montag zur Beschlagnahme von fast 60 kg Heroin im Wert von fast 2 Millionen Euro führte.

    Die von der Drogenfahndung der Kriminalpolizei des Departements Loire-Atlantique geführten Ermittlungen begannen bereits im vergangenen Januar. Ziel war es, ein Netzwerk von Heroinhändlern zwischen den Niederlanden und Nantes zu zerschlagen. Der „Kopf“ des Drogenhandels wurde am Mittwoch nach einer Verfolgungsjagd im Morbihan ausfindig gemacht und festgenommen.

    Die Ermittler aus Nantes beauftragten die Razzia-Sondereinsatzgruppe RAID in Lille, die den Norden, Pas-de-Calais, Somme, Aisne und Ardennen abdeckt, darum, ein Kurierfahrzeug, gennant „go fast“, das die Drogen transportierte, abzufangen.

    „Wir sind eine überregionale Einsatzgruppe und wir haben die Mittel, diese Art von Einsätzen durchzuführen“, erklärte der Kommandeur des RAID gegenüber der Agentur AFP. „Wir greifen in die letzten 5 Prozent der polizeilichen Operation ein, nachdem der Ermittlungsdienst bereits 95 Prozent der Operation durchgeführt hat“, fügte er hinzu. Ein Dutzend Fahrzeuge und etwa zwanzig Raid-Männer wurden für den außergewöhnlichen Einsatz mobilisiert, ebenso wie Ermittler aus Nantes.

    Am vergangenen Montag war es dann soweit und die Polizei liess die Falle zuschnappen. Es fielen keine Schüsse, der Fahrer des Fahrzeugs versuchte weder, die Sperre zu durchbrechen, noch schoss er auf die schwer bewaffneten Polizeibeamten. „Er war einfach fassungslos“.

    Im Inneren des Fahrzeugs wurden 20 kg Heroin in komprimierten Paketen entdeckt. Am selben Tag nahm die Razzia-Einheit in Rennes und Nantes weitere Festnahmen vor.

    Bei den Durchsuchungen in Nantes wurden weitere 38 kg Heroin in Pulverform beschlagnahmt. Insgesamt wurden also bei diesem Einsatz fast 60 kg Heroin mit einem Wiederverkaufswert von etwa 2 Millionen Euro gefunden.

    Der Chef des Netzwerks wurde 2 Tage später, am Mittwoch, in Morbihan ebenfalls festgenommen. Laut Ouest-France handelt es sich um einen Mann von 35 Jahren.

  • Was über den Messerangriff auf eine Polizistin in La Chapelle-sur-Erdre bekannt ist

    Was über den Messerangriff auf eine Polizistin in La Chapelle-sur-Erdre bekannt ist

    Der Verdächtige des Messerangriffs auf eine Polizistin in Loire-Atlantique starb, nachdem oder während er von der Gendarmerie festgenommen wurde.

    Die Fahndung dauerte nur ein paar Stunden. Der Verdächtige des Angriffs auf eine Gemeindepolizistin in La-Chapelle-sur-Erdre (Loire-Atlantique), in der Nähe von Nantes, am Freitag, den 28. Mai, starb, nachdem er von der Gendarmerie dingfest gemacht wurde. Zwei von Gendarmen wurden bei einem Schusswechsel mit dem Angreifer verletzt. Hier ist, was Franceinfo über diesen erneuten Angriff auf ein Mitglied der Polizei berichtet.

    Eine Stadtpolizistin wurde mit einem Messer angegriffen
    Am Freitagmorgen gegen 10 Uhr wurde eine fünfzigjährige Polizistin in den Räumen der Gemeindepolizei der Stadt La Chapelle-sur-Erdre mit einem Messer angegriffen.

    Das Opfer wurde an den Beinen verletzt und ihre Waffe, ein Revolver, wurde ihr abgenommen. Der Verdächtige flüchtete dann mit dem Auto und anschließend zu Fuß. Die Polizistin wurde als Notfall ins Krankenhaus gebracht. Ihr Leben sei zum Glück nicht mehr in Gefahr, sagte Innenminister Gerald Darmanin.

    Eine umfangreiche, aber kurze Fahndung
    Es wurden grosse polizeiliche Mittel eingesetzt, um den Angreifer auf der Flucht zu stoppen. Etwa 250 Gendarmen, darunter die Einsatzgruppe GIGN, eine Staffel der mobilen Gendarmerie, sowie zwei Hubschrauber waren schnell vor Ort. Umliegende Geschäfte und Schulen wurden abgeriegelt und eine Departementsstraße wurde gesperrt.

    Der Verdächtige starb, nachdem er zwei Gendarmen verletzt hatte
    Auf seiner Flucht beschoss der Mann mit der der Polizistin gestohlenen Waffe eine Gruppe Gendarmen. Zwei von ihnen wurden in die Hand respektive den Arm getroffen. Die Gendarmen konnten anschliessend den Angreifer neutralisieren und festnehmen. Er wurde bei dem Schusswechsel schwer verletzt und starb kurz darauf an seinen Verletzungen.

     

    Ein radikalisierter, schizophrener Angreifer, der den Behörden bekannt ist
    Der 39-jährige Verdächtige hatte gerade eine achtjährige Haftstrafe wegen bewaffneten Raubüberfalls verbüßt. Er wurde am 22. März nach Ablauf seiner Haftstrafe entlassen. Er ist nie wegen Terrorismus verurteilt worden.

    Als er inhaftiert wurde, bemerkte die Gefängnisverwaltung Anzeichen einer Radikalisierung: Isolation von anderen Insassen, rigorose Ausübung des Islam usw. Er war in der Datenbank für mögliche islamistische Gefährder (FSPRT) registriert. Als schizophren diagnostiziert, litt er wohl auch im Gefängnis von wahnhaften Phantasien.

    Nach seiner Entlassung aus der Haft wurde der Mann einer sozialgerichtlichen Überwachung unterstellt, die auch eine Betreuungspflicht beinhaltete. Er wurde in einer therapeutischen Wohnung untergebracht und von einem auf seine psychiatrische Erkrankung spezialisierten Verein überwacht.

    Der Innenminister begab sich zum Tatort
    Der Innenminister sagte eine geplante Reise ab und begab sich mit Sarah El Haïry, Staatssekretärin für Jugend und Engagement und Stadträtin von Nantes, an den Tatort. Gérald Darmanin würdigte die „Reaktivität“ der nationalen Gendarmerie, die „Qualität des Eingreifens der Gendarmen“, und lobte den „Mut“ der angegriffenen Stadtpolizistin.

  • Impfkampagne: Lieferwagen hat Panne und Apotheken in Südfrankreich stornieren 145.000 Injektionen

    Impfkampagne: Lieferwagen hat Panne und Apotheken in Südfrankreich stornieren 145.000 Injektionen

    Aufgrund einer LKW-Panne können viele Apotheken in Okzitanien, Auvergne-Rhône-Alpes, Nouvelle-Aquitaine und Provence-Alpes-Côte d’Azur, die 145.000 Dosen Impfstoff erhalten sollten, diesen Freitag, 28. Mai, nicht beliefert werden. Infolgedessen wurden bei tausenden Personen die Injektionen abgesagt.

    Seit Anfang der Woche können auch das städtische Gesundheitspersonal und Apotheken mit Moderna impfen. Doch aufgrund einer Panne eines Lieferwagens können 73 Verteilerstellen in Auvergne-Rhône-Alpes, Nouvelle-Aquitaine, Occitanie und Provence-Alpes-Côte d’Azur, die mehr als 145.000 Dosen Impfstoff erwarteten, diesen Freitag, den 28. Mai, nicht beliefert werden. Laut Santé publique France führten die Panne und die Fehlersuche zu einer Unterbrechung der Kühlung und Spezialisten von Moderna mussten hinzugezogen werden, „um über das Schicksal dieser Dosen zu entscheiden“.

    Daher sind die Termine für diesen Freitag, den 28. Mai, alle abgesagt worden. Dies ist eine „inakzeptable Situation“, die „katastrophale Folgen“ haben könnte, so der französische Apothekerverband (FPSF), der angibt, dass die Lieferungen nun „bestenfalls“ am Dienstag, den 1. Juni, eintreffen können.

    Die Lagerhäuser gehören Großhändlern, die für die Verteilung der Dosen an die Apotheken in den jeweiligen Regionen verantwortlich sind.

  • Schwerer Unfall auf der A62: Spektakuläres Bild aufgenommen vom Hubschrauber der Gendarmerie Nationale

    Schwerer Unfall auf der A62: Spektakuläres Bild aufgenommen vom Hubschrauber der Gendarmerie Nationale

    Am Donnerstagnachmittag kam es zu einem Unfall auf der A62 zwischen einem Bus und einem auf dem Standstreifen stehenden Lkw, bei dem dreizehn Personen verletzt wurden, drei davon schwer. Ein Hubschrauber der nationalen Gendarmerie fotografierte den Unfallort aus der Luft.

    Das Bild ist spektakulär. Es ist erschütternd und lässt uns den Schrecken erahnen, den die Fahrgäste des Bla Bla Busses (die französische Version des Flixbusses) erlebt haben müssen, als sie am Donnerstag, dem 27. Mai nahe der Stadt Mas d’Agenais Opfer eines Unfalls wurden.

    Die Gendarmerie von Lot-et-Garonne hat in den sozialen Netzwerken ein Luftbild veröffentlicht, auf dem man die Heftigkeit des Aufpralls zwischen dem Bus und dem 19-Tonnen-LKW, der auf dem Standstreifen stand, erkennen kann.

    Dieses Bild, das vom Hubschrauber der Gendarmerie Nationale aufgenommen wurde, zeigt deutlich den Bus, der seine Bahn auf der anderen Seite der Leitplanke beendete, die dem Aufprall nicht standhielt und mehrere Meter verschoben wurde. Der Bus blieb am Rande eines Waldes, der an die A62 grenzt, auf der Seite liegen.

    Dreizehn Personen wurden bei dem Unfall verletzt, drei von ihnen schwer. Zwei Hubschrauber wurden zum Unfallort gerufen und landeten in der Nähe der Kollision, um die Schwerstverletzten zu bergen.

    Zur Rettung und Unfallaufnahme waren fast 70 Feuerwehrleute und etwa dreißig Polizisten eingesetzt, nicht zu vergessen die Unterstützung durch Rettungsdienste verschiedener Gesundheitseinrichtungen sowie die Männer in Gelb von Vinci Autoroutes.

    Die A62 in Fahrtrichtung Toulouse – Bordeaux konnte erst in der Nacht komplett geräumt und der Verkehr auf beiden Fahrspuren wiederhergestellt werden.

    Die Ermittlungen zur Klärung der Umstände dieses Unfalls dauern an.

  • Stadtpolizistin bei Messerangriff in der Nähe von Nantes schwer verletzt, Verdächtiger festgenommen

    Stadtpolizistin bei Messerangriff in der Nähe von Nantes schwer verletzt, Verdächtiger festgenommen

    Die Polizistin wurde am Freitag kurz nach 10 Uhr in La Chapelle-sur-Erdre, Loire-Atlantique, angegriffen.

    Eine Gemeindepolizistin wurde am Freitag, dem 28. Mai kurz nach 10 Uhr in den Räumlichkeiten der Gemeindepolizei in La Chapelle-sur-Erdre, in der Nähe von Nantes (Loire-Atlantique), mit einem Messer angegriffen. Das Opfer, das schwer verletzt wurde, wurde in die unteren Gliedmaßen getroffen und seine Waffe, ein Revolver, wurde gestohlen, so Polizeiquellen gegenüber France Télévisions.

    Der Verdächtige verließ den Tatort in einem Auto, das später in der Nähe verunglückt gefunden wurde, bevor er seine Flucht zu Fuß fortsetzte. Er wurde schließlich einige Stunden später, nicht weit vom Tatort entfernt, nach einem Schusswechsel mit Gendarmen verhaftet. Mindestens zwei von ihnen wurden verletzt.

    Ein großes Polizeiaufgebot, darunter auch die Sondereinsatzgruppe GIGN, wurde am Tatort eingesetzt. Eine Departementstraße wurde gesperrt und die Bewohner der Gegend um La Chapelle-sur-Erdre wurden gebeten, die Umgebung zu meiden und zu Hause zu bleiben.

  • „The New Era“, das erste wasserstoffbetriebene Boot der Welt wurde in Marseille vorgestellt

    „The New Era“, das erste wasserstoffbetriebene Boot der Welt wurde in Marseille vorgestellt

    Es ist leise, umweltfreundlich und wurde gerade in Marseille vorgestellt: „The New Era“, das erste wasserstoffbetriebene Freizeitboot der Welt.

    „The New Era“ ist das erste elektro-wasserstoffbetriebene Freizeitboot der Welt. Getauft wurde es im Hafen von Marseille. Dieses 12 Meter lange Modell, mit einer Reichweite von 150 km, wird bald in Serie produziert werden.

    Es ist die Krönung des Traums der Unternehmerin und Skipperin Chloé Zaied: Boot fahren und dabei die Umwelt respektieren. „Wir zeigen, dass es möglich ist, wir zeigen, dass wir Wasserstoff auf ein Boot bringen können und dass wir anders, sauberer fahren können“, erklärt sie gegenüber Franceinfo. „Wir haben die Abgase eliminiert, wir haben das Risiko von Ölleckagen eliminiert. Auch den Lärm haben wir beseitigt“, fügt die junge Frau hinzu und ist sehr stolz auf die Verwirklichung dieses Projekts, in das fast zwei Jahre Arbeit geflossen sind.

    Wasserstoff, der Kraftstoff von morgen?
    Mehrere Partnerfirmen haben diesen neuen Antrieb entwickelt, der mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle arbeitet. „Wenn wir Batterien verwenden würden, wäre das Boot doppelt so schwer und wir müssten es aufladen, aber das Aufladen der Batterien dauert sehr lange“, erklärt Ingenieur Romain Jallon. Das Tanken von Wasserstoff jedoch ist wie das Tanken eines herkömmlichen Kraftstofftanks.

    Dieses Boot ist ein Zeichen der Hoffnung für alle, die den Wasserstoffsektor entwickeln wollen. Auch wenn im Moment 95% des vorhandenen Wasserstoffs mit fossiler Energie hergestellt wird. Die französische Regierung hat angekündigt, dass sie bis 2030 mehr als 7 Milliarden Euro investieren will, um einen sauberen Wasserstoffsektor zu entwickeln, der aus erneuerbarer Energie hergestellt wird.