Kategorie: Frankreich

  • Sich mit Covid-19 infizieren, um Gesundheitspass zu bekommen: Eine sehr schlechte Idee

    Sich mit Covid-19 infizieren, um Gesundheitspass zu bekommen: Eine sehr schlechte Idee

    Immer mehr Franzosen, häufig junge Menschen, glauben, dass ihr Risiko, an einer schweren Form von Covid-19 zu erkranken, gering ist, und sehen daher keinen Sinn in einer Impfung. Wenn sie sich mit dem Virus infiziert haben, können sie nach 11 Tagen eine Genesungsbescheinigung und damit einen Gesundheitspass erhalten, aber… Viele junge Menschen unter 30 Jahren haben in den letzten Tagen in den sozialen Medien erklärt, dass sie sich lieber mit Covid-19 anstecken als sich impfen zu lassen. Für sie ist die Infektion eine gute Sache, da sie 11 Tage nach der Infektion in den Genuss einer Genesungsbescheinigung kommen können. Diese Bescheinigung ist sechs Monate lang gültig und dient als Gesundheitspass. Ein positiver Befund würde ihnen auch eine zweite Impfdosis in der Zukunft ersparen. Aber es gibt gewichtige Gründe, warum dies eine sehr schlechte Idee ist. 1) Weil das Risiko, eine schwere Form der Krankheit zu entwickeln, nie ausgeschlossen werden kannIn einem am 28. Juli veröffentlichte…

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  • Gefälschte Kleidung im Wert von mehr als 16 Millionen Euro an der französisch-spanischen Grenze beschlagnahmt, acht Personen verhaftet

    Gefälschte Kleidung im Wert von mehr als 16 Millionen Euro an der französisch-spanischen Grenze beschlagnahmt, acht Personen verhaftet

    Die spanischen Behörden beschlagnahmten mehr als 60.000 Kleidungsstücke, die in fünf Lagerhäusern gelagert wurden. Das ist das Doppelte der gesamten Beschlagnahmen des Jahres 2019.

    Die Guardia Civil, die spanische Gendarmerie, hat am 21. Juli auf beiden Seiten der französisch-spanischen Grenze mehr als 60.000 gefälschte Kleidungsstücke mit einem geschätzten Wiederverkaufswert von 16,5 Millionen Euro beschlagnahmt, berichtet France Bleu Roussillon. Acht Personen, die im Verdacht stehen, in den Verkauf der Fälschungen oder Geldwäsche verwickelt zu sein, wurden festgenommen.

    In fünf Lagerhäusern gelagert
    Die spanische Polizei griff in fünf Lagerhäusern zu, in denen Hunderte von Kisten mit Waren gelagert waren. Einige der Kleidungsstücke wurden in Portugal hergestellt, andere Produkte stammen aus China. Die Schmuggler haben sie anschliessend mit Logos sehr bekannter und teurer Marken versehen.

    Diese Beschlagnahme ist Teil einer groß angelegten Operation gegen den Handel mit gefälschten Waren, die seit zwei Jahren läuft. Bereits im Jahr 2019 wurden insgesamt 30.000 Kleidungsstücke mit einem Wiederverkauswert von etwa 7,7 Millionen Euro beschlagnahmt.

  • Pau: Gerichtsvollzieher entdeckt die Leiche eines seit drei Jahren mumifizierten Mannes

    Pau: Gerichtsvollzieher entdeckt die Leiche eines seit drei Jahren mumifizierten Mannes

    Am Donnerstag, 29. Juli, entdeckte ein Gerichtsvollzieher in Pau die mumifizierte Leiche eines 47-jährigen Mannes. Dieser war bereits seit drei Jahren tot.

    Es war eine makabre Entdeckung, die ein Gerichtsvollzieher aus Pau machte. Als er am Donnerstag, dem 29. Juli, wegen unbezahlter Rechnungen die Wohnung eines Mannes öffnete, entdeckte er eine mumifizierte Leiche, berichtet France Bleu.

    Nach Angaben der Ermittler war der 47-jährige behinderte Mann, der allein in seiner Wohnung lebte, bereits seit drei Jahren tot. Einer seiner Nachbarn hatte ihn zuletzt im Jahr 2018 gesehen.

    Der aus Ainse in Nordfrankreich stammende Mann lebte nach Angaben der Polizei sehr zurückgezogen und hatte keinen Kontakt zu seiner Nachbarschaft. Die Polizei konnte das Todesdatum dank der Zeugenaussage des ehemaligen Nachbarn und der letzten Anrufe sowie der im Briefkasten befindlichen Post feststellen.

    Die Ermittler versuchen nun, Kontakt zu den Angehörigen des Verstorbenen aufzunehmen, die ihn offensichtlich seit drei Jahren nicht vermisst haben…

  • Gesundheitspass wird auch für den Amateurfußball obligatorisch sein

    Gesundheitspass wird auch für den Amateurfußball obligatorisch sein

    Der Gesundheitspass wird nicht nur zu jeder Trainingseinheit oder jedem Spiel benötigt, sondern auch, um die Umkleideräume und die Tribünen zu betreten. Auch der Amateurfußball wird sich dem Gesundheitspass nicht entziehen können. Wie der Französische Fußballverband (FFF) am Samstag, dem 31. Juli, bekannt gab, wird der Gesundheitspass in den Amateurfussball-Vereinen obligatorisch sein. „Wir sind uns bewusst, dass der Gesundheitspass eine zusätzliche Belastung für unsere Mitglieder und unsere Vereine darstellt. Aber diese Maßnahme scheint jetzt die sicherste Lösung zu sein, um wieder in den Fußball einzusteigen und gleichzeitig unsere Spieler so gut wie möglich zu schützen. Ihre Gesundheit hat für uns Priorität“, sagte FFF-Präsident Noël Le Graët in einer Erklärung. „Der Gesundheitspass wird benötigt, um Fußball spielen zu können und vor jedem Training oder Wettkampfspiel Zugang zu den Umkleideräumen und Tribünen zu erhalten“, veröffentlichte die FFF und wies darauf hin, dass diese Maßn…

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  • Demonstrationen gegen den Gesundheitspass: Rund 205.000 Menschen gingen auf die Straße

    Demonstrationen gegen den Gesundheitspass: Rund 205.000 Menschen gingen auf die Straße

    Die Zahl der Demonstranten liegt mit diesmal etwa 205.000 deutlich über der des vergangenen Samstags, an dem nach Angaben des Innenministeriums ungefähr 161.000 Menschen protestierten. Die Mobilisierung gegen die Ausweitung des Gesundheitspasses wird nicht schwächer, sondern nimmt im Gegenteil noch zu. Nach Angaben des Innenministeriums demonstrierten am Samstag, dem 31. Juli, rund 205.000 Menschen in ganz Frankreich, darunter 14.300 in Paris. Insgesamt wurden 184 Demonstrationen gezählt. Am Samstag zuvor hatten sich nach Angaben des Innenministeriums 161.000 Menschen zu den Demonstrationen versammelt, davon 11.000 in der Hauptstadt. Am ersten Samstag der Mobilisierung, dem 17. Juli, waren es noch 114.000. Insgesamt wurden 19 Personen festgenommen, darunter 10 in Paris, wie das Innenministerium in einem ersten Bericht mitteilte. „Drei Mitglieder der Polizei wurden in Paris verletzt“, fügte das Ministerium hinzu. Mehr als 3.000 Polizeibeamte waren im Einsatz, um die vier in der Hauptsta…

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  • Covid-19: Warum sich auch geimpfte Menschen nicht küssen oder die Hand geben sollten

    Covid-19: Warum sich auch geimpfte Menschen nicht küssen oder die Hand geben sollten

    Nachdem die Bise – der in Frankreich so beliebte Begrüssungskuss – und der Händedruck im Zuge der Gesundheitskrise und der Barrieregesten in Vergessenheit geraten waren, scheinen sie nun wieder an Popularität zu gewinnen. Aber diese Lockerung der Vorsichtsmaßnahmen ist keine gute Sache, um die Epidemie zu bekämpfen. Deshalb sollten Sie, auch wenn Sie geimpft sind, nicht küssen oder Hände schütteln. Der beginn der Pandemie im März 2020 scheint nur noch eine ferne Erinnerung zu sein. Un da immer mehr Impfstoff zur Verfügung steht, liegt eine gewisse Erleichterung in der Luft und sogar die Grippe könnte ein Comeback erleben. Leider aber führt die extreme Ansteckungsfähigkeit der Delta-Variante dazu, dass die Nichteinhaltung der Barrieregesten erhebliche Auswirkungen auf die Verbreitung des Virus haben könnte. Eine Umfrage von Santé publique France vom 29. Juli zeigt, dass die Franzosen inzwischen weniger auf Distanz achten. Von den 2.000 Personen, die zwischen dem 15. und 21. Juli befragt…

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  • Gesundheitspass: Dritter Samstag mit Demonstrationen in Frankreich

    Gesundheitspass: Dritter Samstag mit Demonstrationen in Frankreich

    In Frankreich werden für den dritten Samstag in Folge Demonstrationen gegen den Gesundheitspass erwartet. Die Mobilisierung gegen die Ausweitung des Gesundheitspasses und die Impfpflicht für bestimmte Berufe wird am Samstag in Frankreich voraussichtlich nicht nachlassen, nachdem in der vergangenen Woche 161.000 und in der Vorwoche 110.000 Menschen zusammengekommen waren. Nach Angaben der Behörden werden in ganz Frankreich mehr als 150.000 Demonstranten erwartet. Nach den Ergebnissen einer am Freitag veröffentlichten Umfrage von Harris Interactive und der Agentur Euros im Auftrag von LCI unterstützen 4 von 10 Franzosen die Demonstrationen gegen die Einführung eines Gesundheitspasses. Von den Franzosen, die den Protest unterstützen, begründen 65% ihre Unterstützung mit „dem Eindruck, dass ihnen etwas aufgezwungen wird, dass sie keine Wahl haben“. Laut einer weiteren Umfrage von Ipsos-Sopra Steria im Auftrag von Franceinfo und Le Parisien vom 16. Juli sprachen sich 62% der Franzosen für d…

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  • Autobahnen: Die Sommer-Rushhour hat begonnen

    Autobahnen: Die Sommer-Rushhour hat begonnen

    Die Koffer sind gepackt bei denjenigen, die aus dem Urlaub zurückkehren, aber auch für diejenigen, die jetzt abreisen. Auf den Straßen Frankreichs begann das verkehrsreichste Wochenende des Jahres.

    Ob sie aus dem Urlaub kommen oder zurückkehren, viele Familien machten sich schon am Morgen des 30. Juli mit einem Ziel auf den Weg: Sie wollen einen Tag im Stau und den berühmten Schwarzen Samstag vermeiden. Immer mehr von ihnen entscheiden sich für die Option der frühen Abreise. „Dieses Jahr sind wir eher auf vier statt auf drei Abreisetage eingestellt“, erklärt Lory Waks, Assistentin des Leiters des Amtes für Straßeninformation und Informationssysteme gegenüber France 3.


    Wer an diesem Wochenende fahren möchte, sollte dem Sonntag den Vorrang geben.

    Die Journalistin Maëlys Septembre war für die Sendung 19/20 von France 3 live auf der Autobahn A6. „Das Verkehrsaufkommen ist sehr hoch, wir haben heute Nachmittag sogar 1.040 Kilometer Stau in ganz Frankreich erreicht“. De Samstag wird als „schwarzer“ Tag eingestuft, die Fernstraßen werden sehr voll sein. Der Verkehr wird ab 6 Uhr morgens und bis mindestens 20 Uhr extrem schwierig. Wer die Staus vermeiden will, sollte am Sonntag nach Hause fahren oder in die Ferien Starten.

  • Covid-19 in Okzitanien: Starker Anstieg der Ansteckungen im Südwesten

    Covid-19 in Okzitanien: Starker Anstieg der Ansteckungen im Südwesten

    Die Region Okzitanien ist sehr stark vom Wiederaufflammen der Epidemie betroffen. Alle Indikatoren zeigen nach oben: Krankenhausaufenthalte, Intensivpatienten und Todesfälle nehmen zu.  Am Freitag, 30. Juli, bestätigte die ARS Occitanie eine rasche Ausbreitung von Covid-19, insbesondere der Delta-Variante. 3.434 neue Fälle von Covid-19 pro Tag Von den 322.000 Tests, die in den letzten sieben Tagen in der Region durchgeführt wurden, waren im Durchschnitt 6,9% positiv. Jeden Tag werden in Okzitanien mehr als 3.434 neue Fälle entdeckt. Im Gegensatz zu den letzten Wellen sind diesmal die jungen Menschen am stärksten von den Kontaminationen betroffen. Auch in den Intensivstationen sieht man bereist die Auswirkungen der neuen Welle. 666 Patienten werden in der Region in einem Krankenhaus behandelt, 112 mehr als am Dienstag, dem 27. Juli, darunter 120 (+31) in einer Intensivstation. Dies ist ein Belegungsgrad, der seit Anfang Juni nicht mehr gesehen wurde. In den letzten vier Tagen hat die AR…

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  • Verschwundene britische Wanderin: Der gefundene Schädel ist der von Esther Dingley

    Verschwundene britische Wanderin: Der gefundene Schädel ist der von Esther Dingley

    Eine DNA-Analyse hat bestätigt, dass die am Donnerstag, den 22. Juli, gefundenen Knochen der britischen Wanderin Esther Dingley gehören, die vor acht Monaten in den Pyrenäen verschwand.

    Die von der Kriminalpolizei Toulouse durchgeführten DNA- und morphologischen Analysen von Knochen, die in der Nähe von Bagnères-de-Luchon gefunden wurden, haben den Tod der britischen Wanderin Esther Dingley bestätigt, die vor mehr als acht Monaten in den Pyrenäen verschwunden war. Zwei Knochen waren tierischen Ursprungs, während das Stück Schädel, das noch einige lange Haare trug, der vermissten Wanderin gehörte, so eine Erklärung von LBT Global, der Wohltätigkeitsorganisation, der Dingley angehörte. Es ist jedoch noch zu früh, um die Umstände des Todes der Wanderin zu klären. Die Untersuchungsabteilung der Gendarmerie in Toulouse setzt ihre Ermittlungen fort.

    „Die Vereinigung LBT Global ist traurig, mitteilen zu müssen, dass DNA-Tests bestätigt haben, dass die in den Pyrenäen gefundenen menschlichen Überreste tatsächlich zu Esther Dingley gehören. Wir müssen betonen, dass sich die Untersuchung noch im Anfangsstadium befindet, da bisher nur ein Knochen gefunden wurde. Es kann einige Zeit dauern, bis neue Informationen bekannt werden.“

    Esthers Mutter und ihr Partner, Daniel Colegate, sagten:

    „Wir sind traurig, Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir die Bestätigung erhalten haben, dass die letzte Woche entdeckten Knochen tatsächlich zu Esther gehören. Wir alle wussten seit vielen Monaten, dass die Chance, unsere geliebte Esther zu umarmen, die Wärme ihrer Hand in unserer zu spüren, ihr wunderschönes Lächeln im Raum zu sehen, verschwindend gering war. Mit dieser Bestätigung hat sich die kleinste Hoffnung jedoch in Luft aufgelöst. Zu sagen, dass diese Nachricht niederschmetternd ist, wäre eine Untertreibung.

    Zum jetzigen Zeitpunkt, da nur ein einziger Knochen ohne Anzeichen von Ausrüstungsgegenständen oder Kleidung in der unmittelbaren Umgebung gefunden wurde, die in den letzten Tagen sorgfältig abgesucht wurde, sind die näheren Umstände ihres Todes noch unbekannt. Das Such- und Rettungsteam wird die Suche zu Fuß und mit Hilfe von Drohnen fortsetzen und insbesondere nach Spuren von Esthers Ausrüstung suchen, um zu verstehen, wie es zu dieser Tragödie gekommen sein könnte.

    Esthers Familie möchte den Verantwortlichen der verschiedenen Polizeieinheiten in Frankreich und Spanien, dem britischen Konsulat in Bordeaux und Barcelona sowie LBT Global ihren Dank dafür aussprechen, dass sie uns in den letzten Monaten so sehr unterstützt haben. Wir danken für ihre Unterstützung und ihre Entschlossenheit, Antworten zu finden“.