Kategorie: Frankreich

  • Zutritt zu Sportveranstaltung verweigert: Mann ohne Gesundheitspass schiesst auf Kontrolleure

    Zutritt zu Sportveranstaltung verweigert: Mann ohne Gesundheitspass schiesst auf Kontrolleure

    Am Samstag, 18. September, wurde ein Mann in Chambéry festgenommen, nachdem er auf zwei Sicherheitsleute geschossen hatte, die ihm den Zutritt zu einer Sportveranstaltung verweigerten. Ein Mann wurde am Samstag in Chambéry (Savoyen) festgenommen, nachdem er auf Sicherheitskräfte geschossen hatte, die ihm den Zutritt zu einer Sportveranstaltung verweigerten, berichtet France Bleu Pays de Savoie. Der etwa 50-jährige Mann kam gegen 17 Uhr am Eingang des Parc du Verney in Chambéry an, wo ein Wohltätigkeitslauf gegen Brustkrebs stattfand. Für den Zugang dieser Veranstaltung ist ein Gesundheitspass erforderlich. Dem Mann, der keinen Gesundheitspass vorweisen konnte, wurde der Zugang zum Park verweigert. Aus Wut zog er eine Pistole und schoss auf zwei Sicherheitsleute, die er leicht an der Hand und am Bauch verletzte, bevor er flüchtete. Die beiden Sicherheitskräfte wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Der Täter wurde von Teilnehmern der Veranstaltung überwältigt und anschliessend von der Po…

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  • Demonstration: 40.000 Jäger marschieren gegen Verbot traditioneller Methoden der Vogeljagd

    Demonstration: 40.000 Jäger marschieren gegen Verbot traditioneller Methoden der Vogeljagd

    Mehr als 40.000 Befürworter der traditionellen Jagd haben am Samstag, 18. September, in verschiedenen französischen Städten demonstriert. 

    Am zahlreichsten waren die Demonstranten in Mont-de-Marsan (Landes) . Trotz des Regens brachten nach Angaben der Behörden 16.000 Jäger ihren Unmut zum Ausdruck. „Unsere Lebensweise wird angegriffen, also gehen wir protestieren. Wir kennen die Natur, sie ist in uns, bis in unsere Fingerspitzen“, sagten zwei Demonstranten gegenüber dem Sender France 2. Angesichts der Proteste kündigte die Regierung in dieser Woche an, einige der verbotenen Praktiken wieder zu erlauben.

    Diese Ankündigung löst nun jedoch eine Reaktion von Tierschutzverbänden aus. „Ich finde es schlichtweg skandalös, dass wir das Gesetz verdrehen, um ein paar Jäger zufrieden zu stellen, die sich schlecht benehmen. Die Fallen, die von ihnen verwendet werden, misshandeln Wildtiere“, sagte Allain Bougrain-Dubourg, Präsident der Liga für Vogelschutz. Bei der Demonstration in Amiens auch Xavier Bertrand teil. Der Präsident des Regionalrats von Hauts-de-France betonte: „Wir respektieren das Leben auf dem Land und wir müssen die Menschen auf dem Land respektieren“.

  • Covid-19: 199 Kundgebungen gegen den Gesundheitspass am zehnten Samstag in Folge

    Covid-19: 199 Kundgebungen gegen den Gesundheitspass am zehnten Samstag in Folge

    80.000 Menschen haben nach Angaben des Innenministeriums am Samstag gegen den Gesundheitspass demonstriert. Vor sieben Tagen lag die Zahl noch bei 121.000. Die neuen Proteste kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der symbolische Meilenstein von 50 Millionen Menschen erreicht wurde, die mindestens eine Dosis des Covid-19-Impfstoffs erhalten haben. Es war das zehnte Wochenende in Folge, an dem demonstriert wurde. Bis 18 Uhr am Samstag, 18. September, wurden 80.000 Demosntranten in ganz Frankreich gezählt, auf insgesamt 199 Kundgebungen, wie France Télévisions unter Berufung auf einen Bericht des Innenministeriums meldete. In Paris protestierten 6.100 Gesundheitspass-Gegner. Die Zahl der Demonstranten sinkt stetig. Am 11. September zählten die Behörden landesweit noch 121.000 Demonstranten, weit weniger als die 237.000 Teilnehmer vom 7. August. Gesundheitsminister Olivier Véran gab am Donnerstag bekannt, dass „etwa 3.000 Suspendierungen“ gegen Beschäftigte im Gesundheitswesen ausgesprochen wu…

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  • Kathedrale Notre-Dame de Paris: Wiedereröffnung für 2024 geplant

    Kathedrale Notre-Dame de Paris: Wiedereröffnung für 2024 geplant

    Das Ende der Arbeiten zur Sicherung der Kathedrale Notre-Dame de Paris wurde angekündigt. Der Zeitplan wird wohl eingehalten: Die erste Messe nach dem Brand soll im April 2024 gefeiert werden können.

    Die Sicherheits- und Konsolidierungsphase in der Kathedrale Notre-Dame in Paris, die vor mehr als zwei Jahren von einem Brand verwüstet wurde, ist beendet und macht Platz für die Restaurierungsphase, teilten die Behörden am Samstag mit.

    „Die Arbeiten zur Sicherung und Konsolidierung der Kathedrale Notre-Dame de Paris, die am 16. April 2019 (dem Tag nach dem Brand) begonnen wurden, sind gemäß dem vorgesehenen Zeitplan abgeschlossen“, teilte die für die Erhaltung der Kathedrale zuständige Behörde in einer Erklärung mit. „Die Kathedrale ist nach dieser Phase, die den Abbau der zum Zeitpunkt des Brandes vorhandenen Gerüste, die Entfernung der großen Orgel, die Reinigung von zwei Kapellen, die Anbringung von hölzernen Hängern unter den Strebepfeilern sowie die Räumung und Sortierung der Überreste und die Sicherung der Vierung des Querschiffs umfasste, nun völlig sicher“, heißt es in der Erklärung.

    Wiederaufnahme der Gottesdienste im April 2024
    Gleichzeitig „wurde die Restaurierungsphase aktiv vorbereitet, so dass die ersten Restaurierungsarbeiten in diesem Winter beginnen können“, heisst es. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte versprochen, dass die Kathedrale innerhalb von fünf Jahren wieder aufgebaut werden würde. Die Arbeiten werden in dieser Zeit nicht vollständig abgeschlossen sein. Aber die Kathedrale wird wohl tatsächlich bis zum 16. April 2024, dem Tag, an dem wieder eine Messe im Kirchenschiff gefeiert werden soll, für den Gottesdienst freigegeben werden.

    Die Behörde bereitet nun Ausschreibungen vor, um die Unternehmen auszuwählen, die sich an den Restaurierungsarbeiten beteiligen werden. Die gründliche Reinigung der Innenwände und Böden der Kathedrale beginnt noch in diesem Monat.

  • Macron als Hitler dargestellt: Gericht in Toulon verurteilt Urheber zu 10.000 Euro Geldstrafe

    Macron als Hitler dargestellt: Gericht in Toulon verurteilt Urheber zu 10.000 Euro Geldstrafe

    Michel-Ange Flori stand am Freitag wegen „öffentlicher Beleidigung“ vor dem Strafgericht in Toulon, nachdem er Bilder von Emmanuel Macron als Hitler und Pétain verbreitet hatte. Die Richter folgten dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf eine Geldstrafe von 10.000 Euro. Der satirische Plakatgestalter aus dem Departement Var hat in diesem Sommer mit zwei Plakaten, die den Präsidenten der Republik als Marschall Pétain und Hitler zeigen, für Aufsehen gesorgt.

    Die Plakate, die im Var, in Toulon und in La Seyne-sur-Mer veröffentlicht wurden, waren nicht zu übersehen. Der Präsident der Republik hatte Anzeige erstattet. Der Staatsanwalt forderte eine Geldstrafe von 10.000 Euro. Das Strafgericht von Toulon folgte diesem Antrag. „Wir bestätigen den Erhalt des Urteils“, erklärte der Anwalt von Michel-Ange Flori, Béranger Tourné. Ein Urteil, das er „angesichts der Bedeutung dieses Falles für überraschend“ hält. Es geht um die Grenzen der Meinungsfreiheit, um die Grenzen des Rechts auf Karikatur. A…

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  • Abschaffung der Todesstrafe: Wer starb vor 40 Jahren als letzte Person unter der Guillotine?

    Abschaffung der Todesstrafe: Wer starb vor 40 Jahren als letzte Person unter der Guillotine?

    Am 17. September vor vierzig Jahren hielt Robert Badinter eine Rede für die Abschaffung der Todesstrafe, die den Lauf der französischen Geschichte verändern sollte. Vor 1981 wurde die Todesstrafe in Frankreich immer noch angewandt, vor allem durch die Guillotine. 1981 verabschiedete Frankreich ein Gesetz zur Abschaffung der Todesstrafe, initiiert durch Justizminister Robert Badinter, der von Präsident François Mitterrand unterstützt wurde. Vor diesem historischen Moment hatte Frankreich in den 1970er Jahren noch sechs Hinrichtungen vollstreckt. Die letzte war 1977, als Hamida Djandoubi nach seiner Verurteilung wegen Mordes, Vergewaltigung, Körperverletzung und Nötigung durch die Guillotine hingerichtet wurde. Hamida Djandoubi war der letzte zum Tode verurteilte AngeklagteVor 44 Jahren wurtde zum letzten Mal ein Mensch in Frankreich guillotiniert. Hamida Djandoubi wurde wegen besonders schwerer Verbrechen verurteilt. Der Anwalt des Opfers, Jean-Jacques Anglade, erinnert sich an diesen …

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  • U-Boot-Affäre: Paris ruft seine Botschafter aus den USA und Australien zurück

    U-Boot-Affäre: Paris ruft seine Botschafter aus den USA und Australien zurück

    Der diplomatische Sturm, der durch die Annullierung eines Jahrhundertvertrags über 12 U-Boote ausgelöst wurde, beruhigt sich nicht. Frankreich fühlt sich verraten und hat am Freitag, 17. September, seine Botschafter aus Australien und den Vereinigten Staaten abberufen. Eine Premiere. Dies ist eine noch nie dagewesene Entscheidung. Frankreich hat noch nie seinen Botschafter in den Vereinigten Staaten abberufen. Die Abberufung eines Botschafters erfolgt kurz vor dem Abbruch der Beziehungen zwischen zwei Ländern. Selbst im Jahr 2003, während der Irak-Krise, hat Frankreich dies nicht getan. Diese Geste soll den Zorn von Paris zum Ausdruck bringen. Washington wartet darauf, dass sich die Franzosen beruhigenFrankreich ist wütend, nicht nur, weil ein kommerzieller Vertrag über 12 militärische U-Boote auf dem Spiel steht, sondern auch, weil es um grundlegende strategische Interessen geht. Frankreich hat in den indo-pazifischen Raum investiert und wird nun rücksichtslos aus einer Partnerschaft …

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  • Covid-19: 50 Millionen Erstimpfungen erreicht

    Covid-19: 50 Millionen Erstimpfungen erreicht

    Der symbolische Meilenstein von 50 Millionen Menschen, die mindestens eine Dosis eines Impfstoffs gegen Covid-19 erhalten haben, wurde erreicht, wie Emmanuel Macron am Freitag bekannt gab.  Mehr als 50 Millionen Franzosen haben inzwischen mindestens eine Dosis des Covid-19-Impfstoffs erhalten, teilte Emmanuel Macron am Freitag mit, 17 Tage nach der von ihm selbst gesetzten Frist. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Impfkampagne in Frankreich allmählich an ihre Grenzen stößt.Der Präsident der Republik hat die Ankündigung in einem über die sozialen Netzwerke verbreiteten Video gemacht. Vor dem Hintergrund von Bildern, die seit Beginn der Impfkampagne Ende 2020 aufgenommen wurden, läuft ein Zähler bis zur Zahl 50. „Der Impfstoff rettet Leben, das Virus tötet, so einfach ist das“, sagt das Staatsoberhaupt am Ende dieses kurzen Clips, der mit dem Slogan „Frankreich vereint gegen Covid“ endet. Von den fast 58 Millionen Menschen über 12 Jahren, die für eine Impfung in Frage kommen, haben inz…

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  • Marseille: Die völlig verbrannte Leiche eines jungen Mannes gefunden

    Marseille: Die völlig verbrannte Leiche eines jungen Mannes gefunden

    Die verkohlte Leiche eines Mannes wurde am Freitag gegen 5.30 Uhr im Parc Corot im 13. gefunden. Das Opfer wird derzeit identifiziert.

    Die tödliche Serie der Abrechnungen in Marseille hat sich wohl verlängert. Heute Morgen um 5.30 Uhr wurde die Leiche eines jungen Mannes im Parc Corot im 13. Arrondissement aufgefunden, wie die Polizei mitteilte und einen Bericht der Zeitung La Provence bestätigte.

    Dieses heruntergekommene Wohnviertel im Norden von Marseille wird regelmäßig von Hausbesetzungen, Prostitution, Drogengeschäften und Gewalt heimgesucht.

    Das Opfer afrikanischer Herkunft wurde dreimal mit kleinkalibrigen Kugeln in das rechte Bein geschossen.

    Zeugen sprechen von zwei Männer in einem weißen Auto. Sie sollen den jungen Mann aus dem Fahrzeug gezerrt haben, bevor sie ihn mit Flüssigkeit überschütteten.

    Der Wagen soll anschliessend in Richtung Bellevue Park geflüchtet sein.

    Seit Mitte Juni sind in Marseille 16 Menschen ermordet worden. Erst am Montagabend gegen 20.30 Uhr wurde im Viertel Bricarde im 15. Arrondissement ein 26-jähriger Mann erschossen.

  • Emmanuel Macron enthüllt den TGV der Zukunft: So sieht der neue „TGV M“ aus

    Emmanuel Macron enthüllt den TGV der Zukunft: So sieht der neue „TGV M“ aus

    Die SNCF feiert am Freitag den 40. Geburtstag des TGV, ein Jubiläum, das mit Emmanuel Macron gefeiert wird und das es dem Unternehmen erlaubt, die nächste Zuggeneration vorzustellen.

    Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des TGV präsentierte die SNCF ein Modell ihres zukünftigen Hochgeschwindigkeitzuges, des „TGV M“.

    Gaststar am Gare de Lyon war Emmanuel Macron, begleitet von den Ministern für Wirtschaft Bruno Le Maire, für den ökologischen Wandel Barbara Pompili und für Verkehr Jean-Baptiste Djebbari.

    In einer kurzen Ansprache würdigte Emmanuel Macron den „industriellen Stolz“ und den „menschlichen Stolz“, den Train de Grande Vitesse (TGV), der das „französische Genie“ im Dienste der regionalen Entwicklung verdeutliche.

    Anschließend enthüllte der Präsident ein lebensgroßes Modell des TGV M, der seit langem als „TGV der Zukunft“ bezeichnet wird und den die SNCF 2024 auf die Schiene bringen will.

    Nicht schneller als die alten TGVs
    Dieser neue TGV, der bei Alstom bestellt wurde, wird nicht schneller sein als die bisherigen Züge auf dem französischen Netz (320 km/h), aber die SNCF verspricht, dass er komfortabler, leistungsfähiger, modularer, umweltfreundlicher und wirtschaftlicher sein wird.