Kategorie: Frankreich

  • Gefallener Soldat in Mali: Nationale Ehrung für Maxime Blasco

    Gefallener Soldat in Mali: Nationale Ehrung für Maxime Blasco

    Die nationale Gedenkfeier für Feldwebel Maxime Blasco verlief am Mittwoch, dem 29. September, sehr nüchtern, wie es sich der am Freitag in Mali getötete Soldat gewünscht hätte. Seine Lebensgefährtin bat darum, posthum mit ihrem Freund verheiratet zu werden. Ethan, 8 Jahre alt, trug die Baskenmütze seines Vaters und nahm am Mittwoch, 29. September, neben seiner Mutter im Innenhof des Invalidendoms in Paris Platz. Emmanuel Macron begrüßte Alexandra, die Lebensgefährtin von Feldwebel Maxime Blasco, und kondolierte dann den Eltern des Soldaten. Unter dem Rhythmus der Trommeln wurde der Sarg von Maxime Blasco von seinen Waffenbrüdern des siebten Bataillons der Alpenjäger in den Ehrenhof getragen. Emmanuel Macron zeichnete den Soldaten posthum mit der Ehrenlegion aus. Am Ende der Zeremonie folgte der kleine Ethan dem Sarg seines Vaters und hielt die Hand seiner Mutter fest. Vor der Zeremonie hatte sie eine feierliche Bitte an das Staatsoberhaupt gerichtet. „Ich habe darum gebeten, posthum mi…

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  • Um das Bewusstsein zu schärfen, stellt der junge Raphaël in der Seine gefundene Abfälle aus

    Um das Bewusstsein zu schärfen, stellt der junge Raphaël in der Seine gefundene Abfälle aus

    Zusammen mit seinem Vater benutzt Raphaël einen riesigen Magneten, um Tonnen von Müll, die auf den Grund der Seine geworfen wurden, zu bergen. Um das Bewusstsein dafür zu schärfen, hat er ein Museum eröffnet, in dem er seine Fundstücke ausstellt. 

    „Als ich anfing, war mein erster Fang dieser: ein Einkaufswagen“. Vor anderthalb Jahren lernte der Internet-Sender „Brut“den jungen Raphaël und seinen Vater kennen, die die Seine reinigten, indem sie Gegenstände mit Magneten herausfischten. Heute hat der junge Mann ein Museum eröffnet, in dem er seine Funde ausstellt. Raphaël und sein Vater haben 300 Fahrräder, davon 250 Selbstbedienungsfahrräder, 200 Motorroller, 70 Einkaufswagen, 15 Roller, 2 Motorräder und noch vieles mehr aus dem Fluss gefischt.

    „Seit sie in der Seine nach Müll gefischt haben, sind Raphaël und sein Vater zu folgendem Schluss gekommen: „Das ist wirklich eine Mission ohne Ende. Wir entdecken immer mehr, wir sind gezwungen, Orte mehrmals zu reinigen, das ist manchmal etwas deprimierend. Wir haben ein wenig den Glauben an die menschliche Vernunft verloren“, beklagt Raphaëls Vater. Jeden Tag kommen mehrere tausend Menschen an ihrem Museum vorbei. „Das wichtigste Prinzip ist, dass so viele Menschen wie möglich vorbeikommen und sich sagen, dass sie etwas für den Planeten tun können, wenn sie nur eine Zigarettenkippe auf dem Boden aufheben“, schließt Raphaël.

  • Mont Blanc: Das Dach Europas schrumpft um über einen Meter

    Mont Blanc: Das Dach Europas schrumpft um über einen Meter

    Der Mont Blanc ist in Bewegung und seine Höhe ändert sich. Nach den neuesten Daten, die von Wissenschaftlern am Mittwoch, 29. September, veröffentlicht wurden, hat das Dach Europas in vier Jahren mehr als einen Meter verloren und misst nun 4.807,8 Meter.

    Wie hoch ist der Mont Blanc, das Dach Europas, wirklich? Seit Anfang der 2000er Jahre wird die Höhe des Mont Blancs von einer Expedition von Vermessungsingenieuren vermessen, die alle zwei Jahre den höchsten Gipfel der Alpen besuchen. Dort oben platzieren sie GPS-Geräte und stellen fest: Mit dem Wind und den Niederschlägen schwankt seine Höhe ständig.

    „Daten für künftige Generationen“
    Während er zwischen 2007 und 2013 mehr als 4.810 Meter erreichte, sinkt seine Höhe seither kontinuierlich. Am Mittwoch, dem 29. September, gaben die Wissenschaftler bekannt, dass er jetzt nur noch 4.807 Meter und 81 Zentimeter misst. „Wir sammeln Daten für künftige Generationen, und wenn es, wie manche sagen, in hundert Jahren kein Eis mehr auf dem Gipfel des Mont Blanc gibt, dann wird man diese Daten haben, und man wird froh sein, sie zu haben“, erklärt Jean Des Garets, Vizepräsident der Vermessungskammer der Haute-Savoie.

  • Ein fahrender Schwimmbad-Truck durchquert Frankreich, um Kindern das Schwimmen beizubringen

    Ein fahrender Schwimmbad-Truck durchquert Frankreich, um Kindern das Schwimmen beizubringen

    Das Ziel dieses von einem Schweizer erfundenen Fahrzeugs ist es, ländliche Gemeinden zu besuchen, die nicht unbedingt ein Schwimmbad in der Nähe haben. „Keine Panik, ich halte dich“, die Lehrerin beruhigt ihre Schüler. Für viele von ihnen ist es das erste Mal, dass sie in ein Schwimmbad gehen. Eine Dusche, Toiletten, ein 8 Meter langes Becken mit einer maximalen Tiefe von 1,30 Metern und einer Wassertemperatur von 29 Grad, die Lust auf einen Sprung ins Wasser macht. Eigentlich sieht dieser Pool aus wie alle anderen auch. Aber nur theoretisch, denn dieser Pool befindet sich nicht in einem Wassersportzentrum, sondern… in einem Lastwagen! Eine Premiere in FrankreichDieser von Jean-François Buisson aus Lausanne in der Schweiz entworfene Swimmingpool-Truck wird wird derzeit in Marle (Aisne) in der Region Hauts-de-France getestet. Ziel ist es, ländliche Gemeinden zu erreichen, die kein Schwimmbad haben. Für Kindergartenkinder werden Wassersicherheitskurse angeboten, um sie mit dem Wasser v…

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  • Wie steht es um die Einwanderung in Frankreich? die aktuellen Zahlen

    Wie steht es um die Einwanderung in Frankreich? die aktuellen Zahlen

    Frankreich hat beschlossen, die Zahl der für Algerien, Marokko und Tunesien ausgestellten Visa zu halbieren. Das Thema gewinnt im Präsidentschaftswahlkampf zunehmend an Bedeutung. Doch was bedeuten die jüngsten Einwanderungszahlen für Frankreich? Frankreich zieht die Schrauben an. Wie Regierungssprecher Gabriel Attal am Dienstag, den 28. September, mitteilte, wird die Zahl der Visa für Personen aus Algerien, Marokko und Tunesien halbiert werden. Die Exekutive reagierte damit auf die Haltung Algeriens, das sich weigert, Konsularausweise auszustellen, um aus Frankreich ausgewiesene Algerier wieder aufzunehmen. Das Thema Einwanderung gewinnt im Präsidentschaftswahlkampf an Bedeutung, vor allem unter dem Einfluss rechter Kandidaten wie Eric Zemmour und Marine Le Pen, die für den Elysée-Palast kandidieren. Im Folgenden einige Informationen über die Zahl der Abschiebungen, Visa, Schutzanträge, gewährte französische Staatsangehörigkeiten und die Gesamtzahl der in Frankreich lebenden Ausländer…

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  • Covid-19: Regierung will den Gesundheitspass bis zum nächsten Sommer verwenden

    Covid-19: Regierung will den Gesundheitspass bis zum nächsten Sommer verwenden

    „Wir werden dem Parlament vorschlagen, den Gesundheitspass noch einige Monate, bis zum Sommer, aufrechtzuerhalten“, erklärte Regierungssprecher Attal am Mittwoch. Der Gesundheitspass soll angesichts der Covid-19-Epidemie noch mehrere Monate lang aktiv bleiben. Die Regierung wird in der Nationalversammlung die Möglichkeit vorschlagen, den Gesundheitspass bis zum Sommer 2022 zu nutzen, kündigte Regierungssprecher Gabriel Attal am Ende des Ministerrats am Mittwoch, dem 29. September, an. „Wir müssen uns noch mehrere Monate lang die Mittel geben, um gegebenenfalls Maßnahmen zum Schutz der Franzosen ergreifen zu können“, verteidigte der Regierungsprecher diese Ankündigung. „Es gibt einen Gesetzesentwurf, der dem Ministerrat vorgelegt wird (…), der die Möglichkeit vorsieht, diese Instrumente, diese Vorrichtungen noch einige Monate lang zu nutzen“, auch wenn „wir natürlich nicht auf sie zurückgreifen wollen“. „Wir werden dem Parlament vorschlagen, diese Möglichkeit noch einige Monate, bis zum…

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  • Erster A220 für Air France – neue Etappe bei der Modernisierung der Flotte

    Erster A220 für Air France – neue Etappe bei der Modernisierung der Flotte

    Das 148-sitzige Mittelstreckenflugzeug markiert eine neue Etappe in der Modernisierung der Flotte der Air France-KLM Gruppe, die seit Covid-19 in großen Schwierigkeiten steckt. Air France hat am Mittwoch ihren ersten Airbus A220 vorgestellt, ein Mittelstreckenflugzeug mit 148 Sitzplätzen, das eine neue Etappe in der Modernisierung der Flotte einer Gruppe markiert, die sich aufgrund von Covid-19 in großen Schwierigkeiten befindet. „Mit diesem Flugzeug können wir mit der Erneuerung und Rationalisierung unserer Flotte beginnen, was einer der wichtigsten Hebel zur Senkung unserer Kosten ist“, sagte Benjamin Smith, CEO von Air France-KLM. Der Manager sprach auf einer Pressekonferenz am Flughafen Roissy-Charles de Gaulle, wo der Konzern das neue Flugzeug vorstellte, das auf innerfranzösischen und innereuropäischen Strecken eingesetzt werden soll. Im Juli 2019 bestellte Air France-KLM 60 Flugzeuge des Typs A220-300 zu einem Listenpreis von fast 5,5 Milliarden Dollar. Die Gruppe hat auch eine Option für 30 weitere Flugzeuge sowie 30 Erwerbsrechte erworben, allerdings ohne Kaufdatum. Eröffnungsflug zwischen Paris und Berlin Ende Oktober Die erste A220 von Air France wird am 31. Oktober auf der Strecke Paris-Berlin in Dienst gestellt, teilte Smith mit. Sechs weitere A220 werden bis Ende 2021 und 15 im Jahr 2022 ausgeliefert. Wifi wird an Bord kostenlos sein. Der neue Airbus ermöglicht den schrittweisen Ersatz der alternden A318 und A319, die bisher die Kurz- und Mittelstreckenflotte der französischen Fluggesellschaft bilden. Das A220-Programm besteht aus zwei Flugzeugen: der A220-100 (35 Meter lang) und der A220-300 (38,7 Meter). Es ist unterhalb der A320-Familie positioniert und bietet eine Kapazität von 100 bis 150 Sitzen. Es wird im kanadischen Mirabel hergestellt und entspricht der früheren CSeries des kanadischen Bombardier-Konzerns, ein Programm, das Airbus 2017 übernommen hat. Nach Angaben von Airbus ergänzt die A220 die A320-Familie (A318, A319, A320 und A321), das erfolgreichste Mittelstreckenflugzeug des europäischen Flugzeugherstellers, das nach den jüngsten Zahlen des Herstellers von Ende August 2021 10.004 Auslieferungen bei 15.690 Bestellungen verzeichnet. Der A220, beide Versionen zusammen, wurde in 623 Einheiten bestellt, von denen schon 173 ausgeliefert wurden. Neben Air France-KLM stammen die größten Bestellungen bisher von den Amerikischen Fluggesellschaften Delta (95), JetBlue (70), Breeze Airways (60), der lettischen AirBaltic (50) und Air Canada (45). SWISS hat Ende 2016 die erste CSeries/A220 erhalten und betreibt derzeit 30 dieser Flugzeuge. Airbus behauptet, dass die A220, die eine maximale Reichweite von 6.390 km hat, 25% sparsamer und doppelt so leise ist wie ein vergleichbares Flugzeug der vorherigen Generation ist. Air France-KLM will langfristig auch die Mittelstreckenflugzeuge erneuern, die von KLM und der Billigfluggesellschaft Transavia betrieben werden und bisher Boeing 737 sind. Boeing oder Airbus? Und welcher Motorhersteller? Eine Entscheidung über diesen Auftrag, der sich auf 80 feste Flugzeuge und bis zu 80 weitere Flugzeuge als Optionen bezieht, wird „im Jahr 2023“ getroffen werden, sagt Air France CEO Smith. Air France-KLM hält an seinen Investitionen fest – das Unternehmen hat auch 38 Langstreckenflugzeuge des Typs A350 für Air France bestellt -, obwohl es, wie die übrige Luftfahrtbranche, von der Pandemie stark betroffen ist. Das Unternehmen hat in den letzten 18 Monaten kumulierte Nettoverluste in Höhe von mehr als 10 Milliarden Euro erlitten und musste mit Hilfe des französischen Staates, der einen Anteil von fast 30% an dem Unternehmen übernommen hat, umstrukturiert werden. Der Konzern hat außerdem einen massiven Stellenabbauplan in Angriff genommen und seine Flotte verkleinert, indem er die treibstoffintensivsten Flugzeuge ausmusterte. Das Unternehmen, dessen neue Finanzergebnisse am 29. Oktober bekannt gegeben werden, hatte gehofft, im dritten Quartal dank einer Erholung des Sommerreiseverkehrs in die Gewinnzone zurückzukehren, wird aber voraussichtlich für das gesamte Jahr in den roten Zahlen bleiben. CEO Smith sagt, er sei dennoch ermutigt durch die Ankündigung der bedingten Wiederöffnung der US-Grenzen für ausländische Reisende ab Anfang November, da die Nordatlantik-Achse den größten Markt darstelle, etwa 40% des gesamten Umsatzes vor der Pandemie.
  • Covid-19: Wie viel kosten die Tests ab dem 15. Oktober?

    Covid-19: Wie viel kosten die Tests ab dem 15. Oktober?

    Premierminister Jean Castex bestätigte am Sonntag, dem 26. September, dass die so genannten „Komfort“-Tests für das Covid-19-Screening ab dem 15. Oktober nicht mehr erstattet werden.

    Ab dem 15. Oktober werden Antigen- und PCR-Tests auf Covid-19 kostenpflichtig, es sei denn, es wird eine ärztliche Verschreibung vorgelegt. Derzeit „werden die Tests zu 100% von der Krankenkasse übernommen, ohne Vorschusszahlung, ohne Ausnahme für Personen mit oder ohne Symptome von Covid-19 und für Personen, die Kontaktfälle sind“, so die Regierung auf ihrer Website.

    Die Kosten für einen PCR-Test belaufen sich auf 43,89 Euro, die sich auf 50 Euro erhöhen, wenn die Ergebnisse in weniger als 12 Stunden vorliegen sollen. Dieser Preis wurde bereits zweimal gesenkt, im Dezember 2020 und im vergangenen Juni, kurz vor der Einführung der Abrechnung für ausländische Touristen, mit einem ursprünglichen Preis von 73,59 Euro für PCR-Tests. Die Kosten für einen Antigentest liegen zwischen 20 und 25 Euro.

    Die Selbsttests, die in Apotheken erhältlich sind, kosten normalerweise 5,20 Euro. Aber, nur Selbsttests, die unter Aufsicht einer Fachkraft durchgeführt werden, berechtigen zum Erhalt eines Gesundheitspasses. Dies ist derzeit kostenlos und es wurde bisher nicht bekannt gegeben, ob das auch noch nach dem 15. Oktober kostenlos sein wird. Die serologischen Tests (durch Blutentnahme und Suche nach Antikörpern gegen das Virus) werden zu 100% von der Sozialversicherung übernommen. Derzeit ist keine Änderung geplant, da sie sowieso nur auf Rezept durchgeführt und erstattet werden.

    Da die PCR-Tests nicht mehr kostenlos ein werden, wird die Ausgaben der Sozialversicherung für diese Tests im Jahr 2022 nur 1,6 Milliarden Euro betragen, verglichen mit sechs Milliarden im Jahr 2021.

  • In der Nähe von La Rochelle sorgt Tankstelle, die Diesel für einen Euro pro Liter ausgibt, für Aufruhr

    In der Nähe von La Rochelle sorgt Tankstelle, die Diesel für einen Euro pro Liter ausgibt, für Aufruhr

    In einem Vorort von La Rochelle zeigte eine Supermarkt-Tankstelle für eine ganze Nacht den Preis von einem Euro pro Liter Diesel an. Die Tankstelle erklärte, sie sei von einem Computerfehler betroffen gewesen.

    Autofahrer, die an diesem Supermarkt in Nieul-sur-Mer (Charente-Maritime), einem Vorort von La Rochelle, vorbeifuhren, trauten ihren Augen nicht. Am Montag, dem 27. September, zeigte die Preistafel an der Super U-Tankstelle den Preis von einem Euro pro Liter Diesel an: ein lächerlich niedriger Preis in einer Zeit, in der die Benzinpreise in ganz Frankreich explodieren. Der Verein Info Trafic 17 verbreitete die Information am Montag gegen 18 Uhr.

    Laut dem sender France Bleu sprach sich dieser „Sonderpreis“ unter den Einwohnern der Region schnell herum und sie eilten die ganze Nacht hindurch zum Tanken. Der Dieselpreis stieg schließlich um 7 Uhr morgens auf 1,42 Euro pro Liter.

    Der verantwortliche der Tankstelle erklärte, dass man von einem „Computerfehler“ betroffen war. Er nannte weder die Anzahl der Kunden, die sich an der Zapfsäule bedienten, noch die Menge des in dieser Nacht verkauften Dieselkraftstoffs. Er räumte jedoch einen „Mitnahmeeffekt“ ein.

  • Marseille: Müllmänner streiken gegen Reform des öffentlichen Dienstes

    Marseille: Müllmänner streiken gegen Reform des öffentlichen Dienstes

    Mit der Reform des öffentlichen Dienstes sollen die Arbeitszeiten verlängert werden. Um gegen diese Maßnahme zu protestieren, streiken die Müllmänner in der Region Aix-Marseille-Provence.

    Die Reform des öffentlichen Dienstes, die demnächst in Kraft treten soll, bringt die Müllmänner auf die Barrikaden. Sie wollen nicht, dass ihre Arbeitszeit verlängert wird. Deswegen traten sie in den Streik und lassen die Stadt Marseille (Bouches-du-Rhône) in Bergen von Abfällen versinken. Dies wiederum erregt den Zorn der Stadtbewohner, die den sich auftürmenden Müll leid sind.

    Verärgerte Einwohner
    „Es ist ein Skandal, es gibt riesige Ratten! Ich kann das nicht mit ansehen. Das ist ein Skandal“, schimpft ein Passant vor der Kamera von France 3. Ein Streik, der inzwischen seit vier Tagen andauert und den die Müllmänner anscheinend nicht beenden wollen. „Sie sagen, wir sind faul, wir arbeiten nur drei Stunden, aber kommen Sie und arbeiten Sie mit uns, Sie werden sehen“, klagte ein streikender Müllmann aus Marseille.