Kategorie: Frankreich

  • Guadeloupe: Die exorbitanten Lebenshaltungskosten Schuld an den Unruhen?

    Guadeloupe: Die exorbitanten Lebenshaltungskosten Schuld an den Unruhen?

    Die Kraftstoff- und Gaspreise schüren den Zorn der Einbwohner von Guadeloupe. Massnahmen gegen die hohen Lebenshaltungskosten gehören ebenfalls zu den Hauptforderungen der Demonstranten.

    In Guadeloupe kostet eine Flasche Sonnenblumenöl zwei Euro: „Es reicht, wenn Großstädter hier einkaufen gehen, wenn sie in Urlaub kommen, sie werden den Unterschied sehen“; „Es ist fast doppelt so teuer (…) wir sind teurer als Cannes, aber wir bekommen nicht den Lohn, den Sie dort bekommen“, empören sich die Verbraucher in Guadeloupe vor der Kamera von France 2.

    Die „octroi de mer“, eine umstrittene Steuer
    Die hohen Preise betreffen nicht nur Lebensmittel, sondern auch Hygieneartikel, die über 75% teurer sein können als im französischen Mutterland. Für eine Verbraucherorganisation liegt das Problem in erster Linie im fehlenden Wettbewerb: „Es gibt einen sogenannten Wettbewerb, aber in Wirklichkeit bleiben die Preise auf hohem Niveau, weil die Einkaufszentralen und Supermärkte zweifellos zu ein und dem selben Konzern gehören“, so der Generalsekretär der ADEIC Guadeloupe gegenüber France 2. Die meisten Produkte werden von Europa importiert, was Kosten verursacht, zu denen noch eine Steuer hinzukommt, auf die schon der Rechnungshof im Jahr 2020 missbilligend hingewiesen hat: die Sondersteuer „octroi de mer“, die sich pro Jahr in den französischen Überseegebieten auf immerhin etwa 1 Milliarde Euro beläuft.

    Lesen Sie auch: Krise in der Karibik: Übersee-Minister Sébastien Lecornu reist nach Guadeloupe und Martinique

  • Covid-19: Rekordzahl neuer Ansteckungen – die Situation in Frankreich verschlechtert sich

    Covid-19: Rekordzahl neuer Ansteckungen – die Situation in Frankreich verschlechtert sich

    In den letzten 24 Stunden wurden 47.177 neue Fälle registriert, gegenüber 30.454 vor einer Woche, wie aus den Statistiken von Santé publique France hervorgeht. Die gesundheitliche Situation ist „dabei, sich zu verschlechtern“, warnte Gesundheitsminister Olivier Véran am Dienstag. Die französischen Gesundheitsbehörden meldeten am Dienstag, 30. November, 47.177 neue Fälle des Coronavirus innerhalb von 24 Stunden, die höchste Zahl an täglichen Fällen seit dem 8. April, als die dritte Welle der Pandemie in Frankreich ihren Höhepunkt erreichte. Mit dieser neuen Tagesbilanz steigt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle einer Ansteckung mit dem Coronavirus seit Beginn der Gesundheitskrise in Frankreich auf fast 7,7 Millionen. Lesen Sie auch: Covid-19: Für Olivier Véran ist Omikron in Frankreich wahrscheinlich schon im Umlauf. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden 114 neue Todesfälle registriert, womit sich die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit Covid-19 verstorbenen Patienten auf 92….

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  • Omikron-Variante: WHO rät älteren Menschen von Reisen ab

    Omikron-Variante: WHO rät älteren Menschen von Reisen ab

    Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt gefährdeten Personen und Personen über 60 Jahren, von Reisen abzusehen. Die Omikron-Variante beunruhigt, weil sie sehr ansteckend sein könnte, aber auch, weil angesichts dieser Variante die Wirksamkeit der Impfstoffe noch unklar ist. Seit seinem Auftreten vor weniger als einer Woche ist Omikron in den Fokus der wissenschaftlichen Gemeinschaft gerückt und wirft eine zentrale Frage auf: Werden die derzeitigen Impfstoffe gegen diese neue Variante stark genug sein? Wird die Auffrischungsdosis ausreichend sein? Omikron hat eine Besonderheit: Die Anzahl seiner Mutationen ist viel höher als bei der Delta-Variante. Dennoch gibt sich das Institut Pasteur zuversichtlich. „Wir kennen die Sequenz dieses Virus genau […] Wir erwarten nicht, dass es völlig impfresistent ist“, meint Olivier Schwartz, Leiter der Abteilung für Viren und Immunität am Institut Pasteur, vor der Kamera von France 2. In der Zwischenzeit schlägt Moderna vor, die Dosierung der …

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  • Hautes-Alpes: Departementspräsident wegen „Veruntreuung“ und „Begünstigung“ in Polizeigewahrsam genommen

    Hautes-Alpes: Departementspräsident wegen „Veruntreuung“ und „Begünstigung“ in Polizeigewahrsam genommen

    Jean-Marie Bernard wurde am Dienstag in Marseille vernommen und in Polizeigewahrsam genommen, wie France Bleu Provence berichtet. Die Ermittlungen betreffen unklare Vorgänge bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. Der Präsident des Departements Hautes-Alpes, Jean-Marie Bernard, wurde am Dienstagmorgen, 30. November, im Rahmen mehrerer Ermittlungen wegen „Veruntreuung von Geldern“ und „Begünstigung“ im Zusammenhang mit der Vergabe öffentlicher Aufträge in Polizeigewahrsam genommen, berichtet France Bleu Provence. Er wurde am Dienstagmorgen von Ermittlern der Kriminalpolizei in Marseille vernommen. Eine laut seinem Anwalt „geplante“ Anhörung, die mehrere Stunden dauerte. Gegen Jean-Marie Bernard laufen zwei Vorermittlungen. Die erste betrifft den Verdacht der Günstlingswirtschaft bei der Vergabe von vier öffentlichen Aufträgen an „vier verschiedene Unternehmer“, die insbesondere Leistungen für Baustellen des Departements betrafen. Die zweite Untersuchung betrifft den Verdacht der „Veruntr…

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  • Covid-19: Bekommen die über 65-Jährigen rechtzeitig ihre 3. Dosis?

    Covid-19: Bekommen die über 65-Jährigen rechtzeitig ihre 3. Dosis?

    Ist die Ausweitung der Auffrischungsdosis gegen Covid-19 für alle Erwachsenen eine Gefahr für die Impfung der über 65-Jährigen und anderer gefährdeter Menschen bis zum 15. Dezember?  Ein Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen. Können Personen über 65 Jahre rechtzeitig ihre Booster-Impfung bekommen? Ab dem 15. Dezember müssen die älteren Menschen, die ihre beiden Impfdosen vor mehr als sieben Monaten erhalten haben, ihren Impfstoff auffrischen, da sonst ihr Gesundheitspass deaktiviert wird. Wie bei allen Impfstoffen nimmt die Wirksamkeit der Injektionen gegen Covid-19 im Laufe der Zeit ab. Und wie die französische Gesundheitsbehörde Haute Autorité de Santé (HAS) in ihrem Gutachten vom 23. August für über 65-Jährige feststellte, „wird eine Auffrischungsinjektion einen Boost-Effekt ohne besondere Toleranzprobleme bewirken“. Lesen Sie auch: Covid-19-Booster: Warum die dritte Dosis die Immunität erhöht Mehrere zehntausend Termine pro Tag Bisher haben 887.497 Personen im Alter von 65 bis 69 Ja…

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  • Schiffbruch in Calais: Junger Migrant beschuldigt die französischen und britischen Behörden

    Schiffbruch in Calais: Junger Migrant beschuldigt die französischen und britischen Behörden

    Was geschah wirklich während des Schiffbruchs in Calais, der 27 Migranten das Leben kostete? Zum ersten Mal sagt einer der beiden Überlebenden aus. Er behauptet, dass trotz mehrerer Anrufe bei den französischen und britischen Behörden zunächst niemand gekommen sei, um sie zu retten.

    Einige Tage nach dem tödlichsten Unfall eines Migrantenbooten im Ärmelkanal, bei dem 27 Menschen ertranken, berichtet ein Mann, der behauptet, einer der Überlebenden zu sein, von seinen Erlebnissen. Ihm zufolge hätten Passagiere in Not die französische und die britische Polizei um Hilfe gerufen, doch diese hätten sich geweigert, einzugreifen. „Wir haben unseren Standort an die französische Polizei geschickt, und die haben gesagt, dass wir uns in britischen Gewässern befinden. Also haben wir die britische Polizei angerufen, damit sie uns helfen, und sie haben gesagt: ‚Rufen Sie die französische Polizei’“. So seine Aussage gegenüber dem Sender France 2

    Die französische Marine dementiert.
    Die Situation an Bord sei, so der Zeuge, kurz nach diesem Anruf katastrophal geworden. „Die Leute haben die Hoffnung verloren, und wir begannen langsam zu sinken“, erzählt er. Für die Marine, die regelmäßig bei Rettungsaktionen zum Einsatz kommt, ist es völlig unmöglich, dass eine Hilfeleistung verweigert wurde. „Es geht hier um die Rettung und Erhaltung des Lebens im Meer. Es ist offensichtlich, dass auf beiden Seiten des Ärmelkanals die Koordination funktioniert und dass es keine solchen Spiele gibt“, kommentierte Kapitän Eric Lavaud, der Sprecher der Marine, die Situation. Eine Untersuchung ist im Gange.

  • Überschwemmungen im Norden: Die Gemeinde Merville steht unter Wasser

    Überschwemmungen im Norden: Die Gemeinde Merville steht unter Wasser

    In der Nacht von Montag auf Dienstag, 30. November, kam es in den Regionen Nord und Pas-de-Calais aufgrund von Überschwemmungen erneut zu Evakuierungen. Das Hochwasser hält an und der Wasserstand erreicht in einigen Gemeinden, wie in Merville, alarmierende Werte.

    In Merville (Nordfrankreich) sind der Fluss und die Straße eins geworden. In Flandern häufen sich seit Sonntag, dem 29. November, die Überschwemmungen. Das Lager von Philippe Devogel, einem Getränkegroßhändler, steht unter Wasser. „Gestern hatten wir schon einen großen Teil in Sicherheit gebracht, und heute Nacht ist der Pegel nochmals so stark gestiegen, dass es heute Morgen eine böse Überraschung gab“, erzählt er einem Team von France 2. Im Moment ist es schwierig, die Schäden zu beziffern, die Priorität des Getränkehändlers ist es, so viele Waren wie möglich zu retten.

    Warnung vor Hochwasser und Überschwemmungen
    Ein paar Meter weiter kann man die Straße nur noch mit einem Boot befahren. Seit Montagabend versorgen die technischen Dienste des Rathauses isolierte Bewohner mit Lebensmitteln. „Wir fahren mit einem Boot und Sandsäcken los und versuchen, der Bevölkerung zu helfen“, erklärt Yannick Dubois, der im Rathaus für den Unterhalt der Straßen zuständig ist. Nachdem das Hochwasser zunächst die flussaufwärts gelegenen Gemeinden betroffen hatte, breitet es sich nun auch in Merville aus. In den Departements Nord und Pas-de-Calais herrscht noch bis heute Abend Warnstufe Orange für Hochwasser und Überschwemmungen.

  • Omikron-Variante: Eine Reise geplant? Die Grenzen vieler Länder sind nicht mehr für alle offen

    Omikron-Variante: Eine Reise geplant? Die Grenzen vieler Länder sind nicht mehr für alle offen

    Die Omikron-Variante versetzt dem weltweiten Tourismus mal wieder einen Dämpfer. Mehrere Länder in Europa und auf anderen Kontinenten verhängen neue Beschränkungen für ausländische Reisende. Um die Ausbreitung der Omikron-Variante zu stoppen, haben mehrere Länder die Einreise von Passagieren aus dem südlichen Afrika gestoppt. In Johannesburg oder Kapstadt ist es nun praktisch unmöglich, ein Flugzeug zu besteigen. Doch diese Städte sind nicht die einzigen, die von Reisebeschränkungen betroffen sind. Fälle im Zusammenhang mit der neuen Variante, die laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein „sehr hohes Risiko“ darstellt, wurden in einem Dutzend Ländern festgestellt, darunter die Niederlande, Großbritannien, Kanada und Frankreich. Infolgedessen ergreifen viele Länder neue restriktive Maßnahmen. Lesen Sie auch: Omikron: 10 Fragen und erste Antworten zu der neuen Variante Australien: Seit Montag hat das Land seine Pläne, die Grenzen für Studierende und qualifizierte Arbeitskräfte wiede…

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  • Covid-19: Gesundheitsbehörde empfiehlt Impfung für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren mit Vorerkrankungen

    Covid-19: Gesundheitsbehörde empfiehlt Impfung für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren mit Vorerkrankungen

    In einer am Dienstag, dem 30. November, veröffentlichten Stellungnahme empfiehlt die Hohe Gesundheitsbehörde, die Impfung gegen Covid-19 „ab sofort“ auf Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren auszuweiten, bei denen ein Risiko für eine schwere Form der Erkrankung besteht. Eine allgemeine Ausweitung auf diese Altersgruppe wird derzeit nicht empfohlen. Die neue Omikron-Variante von Covid-19 beunruhigt die Welt und die Gefahren, die von ihr ausgehen könnten, sind noch weitgehend unbekannt. Während die Weltgesundheitsorganisation veröffentlicht hat, dass sie weltweit ein „sehr hohes Risiko“ darstellen kann, haben die Laboratorien Pfizer, Moderna und Johnson damit begonnen, die Wirksamkeit ihrer Impfstoffe gegen die neue Variante zu bewerten. Sie entwickelten auch neue Versionen ihrer Impfstoffe, die im Fall von BioNTech-Pfizer in weniger als 100 Tagen verfügbar sein könnten. Die Gesundheitsminister der G7, die am Montag in Grossbritannien tagten, waren der Ansicht, dass Omikron „dringenden Han…

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  • Covid-19: Selbsttests werden an Schulen verteilt

    Covid-19: Selbsttests werden an Schulen verteilt

    Seit Montag, dem 29. November, werden in den Sekundarschulen Frankreichs Selbsttests an die Schülerinnen und Schüler in der sechsten Klassen verteilt. Es ist eine etwas ungewöhnliche Unterrichtsstunde für die Schüler aus Besançon im Departement Doubs. Der Schulbedarf des Tages: Selbsttests, die vom französischen Bildungsministerium bereitgestellt und seit Montag, dem 29. November, in den sechsten Klassen verteilt werden. Die Kinder unter 12 Jahren können noch nicht geimpft werden, also lernen sie, sich selbst zu testen. „Wenn man den Kindern zeigt, wie es gemacht wird, dann werden sie das auch können, auch wenn sie anfangs noch etwas nervös sind. Ausserdem sind zu Hause ja auch die Erwachsenen da, um ihnen zu helfen“, meint Krankenschwester Sabrina Bayle vor der Kamera von France 2. Diese Maßnahme kommt zusätzlich zur Maskenpflicht im Unterricht. „Niemand in dieser Klasse wird sich über die Selbsttests freuen, aber wir haben keine andere Wahl“, erklärt Nathan, Schüler der sechsten Klas…

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