Kategorie: Frankreich

  • Die Auswirkungen der Covid-19-Krise auf Dating-Websites

    Die Auswirkungen der Covid-19-Krise auf Dating-Websites

    Das Statistik-Institut Ifop hat im Oktober im Auftrag von CAM4 und Hot Video eine Umfrage zum Thema „Online-Dating und Digitalisierung des Sexuallebens im Zeitalter von Covid-19“ durchgeführt.

    Unbestreitbar hat die Gesundheitskrise 2021 den Einsatz von Apps beschleunigt und gleichzeitig die Nutzung grundlegend verändert, da sich die Nutzer aufgrund der Lockdowns und Ausgangssperren nicht physisch treffen konnten. Die Dating-Apps haben sich schnell angepasst, indem sie die für zahlende Abonnenten reservierten Funktionen oder neue Funktionen wie Videokonferenzen oder die Erweiterung der Geolokalisierung angeboten haben.

    Die Dating-Apps, die von den Einschränkungen der Gesundheitskrise hätten hart getroffen werden können, verzeichneten jedoch hohe und sogar steigende Zugriffszahlen.

    Der während der Gesundheitskrise gemessene Anstieg der Nutzung war aber weniger das Ergebnis eines „Ansturms“ von Neuankömmlingen als vielmehr das Resultat einer „Rückkehr“ von Franzosen, die bereits vor Covid Erfahrungen mit den jeweiligen Plattformen gemacht hatten. „Auch wenn die Apps während der Krise als einziges Mittel erschienen, um neue Kontakte zu knüpfen, bleibt die Bereitschaft, sich auf einer Dating-Website anzumelden, ein minoritäres Phänomen unter den Menschen, die noch nie Erfahrungen damit gemacht haben (28% im Juni 2021)“, erklärt das Ifop, das außerdem feststellt, dass „die Covid-19-Krise eher von einem Bedürfnis nach emotionaler und sexueller Sicherheit begleitet wurde, als von dem Wunsch, neue Eroberungen zu machen.“

  • Enthaupteter Mann in Tarn-et-Garonne entdeckt: Was man über die Ermittlungen weiß

    Enthaupteter Mann in Tarn-et-Garonne entdeckt: Was man über die Ermittlungen weiß

    Am Freitag, dem 24. Dezember, entdeckten Spaziergänger in Albias (Tarn-et-Garonne), am Rand einer Landstraße einen enthaupteten Körper. 

    Am Freitagabend, 24. Dezember, entdeckten Spaziergänger neben der Landstraße 65 in Albias (Tarn-et-Garonne) einen Körper ohne Kopf. Die ersten Feststellungen der Ermittler „ergaben mehrere Messerstiche im Bereich des Brustkorbs und des Rückens und legen die Hypothese einer postmortalen Verstümmelung des Körpers nahe, die noch durch eine Autopsie bestätigt werden muss“, fasste die Staatsanwältin von Montauban, Anne Gaullier, zusammen. Die beiden Unterarme der Leiche waren ebenfalls abgetrennt und wurden in der Nähe des Leichnams gefunden.

    Der Kopf des Opfers wurde am Samstagmorgen, dem 25. Dezember, mehrere hundert Meter entfernt in einer Plastiktüte gefunden. Das Opfer konnte schnell identifiziert werden: „Es handelt sich um einen 31-jährigen Mann, der der Justiz wegen Verkehrsdelikten und Diebstählen bekannt ist“, informierte die Staatsanwältin am Samstag.
    Laut der Staatsanwaltschaft von Montauban „wurde eine strafrechtliche Untersuchung wegen Mordes und Verletzung der Integrität einer Leiche eingeleitet“. „In diesem Stadium der Ermittlungen wird die Hypothese eines Mordes im kriminellen Milieu bevorzugt“, erklärte die Staatsanwältin.

  • Tricastin: Atomar verseuchtes Wasser tritt aus dem Atomkraftwerk aus

    Tricastin: Atomar verseuchtes Wasser tritt aus dem Atomkraftwerk aus

    Unter dem Kernkraftwerk Tricastin im Departement Drôme wurde im Grundwasser ein anormales Vorkommen von Tritium festgestellt. Die Leitung des Kraftwerks versichert, dass das Wasser im Fundament des Werks eingeschlossen ist und auf keinen Fall nach außen gelangen kann.

    Es handelt sich um das zweite gemeldete Tritiumleck innerhalb von zwei Jahren. Die Leitung des Kernkraftwerks Tricastin in der Drôme erklärte am Dienstag, dass sie am 15. Dezember ein „signifikantes Umweltereignis“ bei der Atomaufsichtsbehörde gemeldet habe.

    Im Grundwasser, das sich in dem unterirdischen Fundament des Kraftwerks befindet, wurden ungewöhnlich hohe Mengen des radioaktiven Stoffes Tritium festgestellt. Ein Wert von 1.000 Bq/l ist bereits meldepflichtig, am 12. Dezember wurde ein Spitzenwert von 28.900 Bq/l Tritium gemessen.

    Das Kraftwerk erklärt, dass das verseuchte Wasser in der Struktur des Fundaments eingeschlossen ist, „wie in einer Schachtel“, und keine Gefahr für die äußere Umgebung darstellen kann. Die Tritiumwerte sind derzeit wieder auf 11.000 Bq/Liter gesunken. Das radioaktive Material wird jedoch voraussichtlich „einige Monate“ nachzuweisen sein.

    Die Kraftwerksleitung meldete, sie wisse, woher das Leck komme: Drei Wochen zuvor habe ein Betriebsmanöver zu einer Überfüllung eines Tanks geführt, aus dem 900 Liter Abwasser ausgetreten seien. Diese Abwässer flossen in eine Flusswasserrinne und sickerten dann in den Grundwasserspiegel unter dem Kraftwerk.

    In Frankreich gibt es derzeit eine Debatte über Sicherheit und Nachhaltigkeit der Atomenergie, die durch Ankündigungen Emmanuel Macrons hinsichtlich des weiteren Ausbaus der Kernenergie in Frankreich angekurbelt wurde.

    Lesen Sie auch: Kernenergie: Emmanuel Macron kündigt den Bau neuer Reaktoren an

  • Impfstoffe gegen Covid-19: Wann können wir von einer „Superimmunität“ profitieren?

    Impfstoffe gegen Covid-19: Wann können wir von einer „Superimmunität“ profitieren?

    Eine amerikanische Studie zeigt, dass bei einer Person, die gegen Covid-19 geimpft wurde und sich anschließend mit dem Virus infiziert hat, die Antikörperproduktion um das Zehnfache erhöht ist. Eine solche Person profitiert von einer Art „Superimmunität“ gegen das Virus. Der Impfschutz gegen Covid-19 bleibt derzeit das große Thema, denn Forscher entdecken immer wieder Varianten, die mehr oder weniger resistent gegen die derzeit genutzten Impfstoffe sind. Die Wirksamkeit der Impfung bleibt die große Unbekannte. Eine Person entwickelt Antikörper, wenn sie geimpft wird oder sich mit dem Virus infiziert: Sie erlangt somit eine gewisse Immunität gegen Covid-19. Lesen Sie auch: Studie: Wie entwickelt sich die Wirksamkeit der Impfung angesichts der neuen Omikron-Variante? Wissenschaftler haben sich inzwischen intensiv mit dem Phänomen der „Superimmunität“ befasst: In bestimmten Situationen erlangen einige wenige Personen einen optimalen Schutz vor dem Virus. Laut einer amerikanischen Studie,…

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  • Emmanuel Macron spricht der Armee anlässlich der Feiertage seine „Dankbarkeit“ aus

    Emmanuel Macron spricht der Armee anlässlich der Feiertage seine „Dankbarkeit“ aus

    Das Staatsoberhaupt war gezwungen, seine Reise nach Mali aufgrund der Gesundheitssituation abzusagen. Präsident Emmanuel Macron ehrte am Freitagabend die Armee und brachte in einer Videobotschaft seine „Dankbarkeit“ gegenüber den französischen Soldaten zum Ausdruck, die in Frankreich und überall auf der Welt im Einsatz sind.

    „Ich möchte Ihnen nochmals meine tiefe Anerkennung für den Geist aussprechen, der Sie bei den Missionen, die Sie erfüllen, beseelt. (…) Seien Sie stolz, stolz auf das, was Sie tun, so wie ich stolz auf Sie bin. Auch eure Familien können stolz auf euch sein, so wie Frankreich zu Recht stolz auf euch ist“, sagte der Staatschef in einem Video, das über Twitter, Facebook, YouTube und das Intranet des Militärs verbreitet wurde. Emmanuel Macron hatte wegen des Wiederaufflammens der Covid-19-Epidemie seine Truppenreise abgesagt, die er in früheren Jahren seiner Amtszeit immer zur Weihnachtszeit unternommen hatt…

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  • Nizza: 24-jähriger Mann in der Weihnachtsnacht im Stadtteil Las Planas erschossen

    Nizza: 24-jähriger Mann in der Weihnachtsnacht im Stadtteil Las Planas erschossen

    Die Staatsanwaltschaft der Stadt leitete eine Untersuchung wegen Mordes in einer organisierten Bande ein, die der Kriminalpolizei in Nizza übertragen wurde. Ein 24-jähriger Mann wurde in der Weihnachtsnacht in einem Problemviertel von Nizza erschossen, wie die Staatsanwaltschaft der Stadt mitteilte. Die Tat ereignete sich kurz nach Mitternacht im Stadtteil Las Planas im Norden der Stadt. Das Opfer war den Justizbehörden bisher nicht bekannt, so die Staatsanwaltschaft, die eine Untersuchung wegen Mordes in einer organisierten Bande eingeleitet hat, mit der die Kriminalpolizei von Nizza betraut wurde. Ein verdächtiger Mann flüchtete mit Komplizen in einem Fahrzeug, das später einige Kilometer außerhalb der Stadt, in Cagnes-sur-Mer, gefunden wurde. Nach den mutmasslichen Tätern wird derzeit gefahndet. Eine Frau, Familienmitglied des Opfers, die kurz nach den Schüssen am Tatort eintraf, wurde mit einem Schock in ein Krankenhaus gebracht.
  • Covid-19: Denkt die Regierung über eine Ausgangssperre für Silvester nach?

    Covid-19: Denkt die Regierung über eine Ausgangssperre für Silvester nach?

    Angesichts der besonders heftigen fünften Ansteckungswelle witrd die Regierung, am Montag Nachmittag, den 27. Dezember, einen „außergewöhnlichen“ Verteidigungsrat für Gesundheit und einen Ministerrat abzuhalten. Dabei könnte auch die Möglichkeit einer Ausgangssperre für den Silvesterabend angesprochen und diskutiert werden.

    Am Nachmittag des Montags, 27. Dezember, wird die Exekutive einen Verteidigungsrat für Gesundheit und einen Ministerrat abhalten. Dabei wird es um den Impfpass gehen, aber auch um eine mögliche Ausgangssperre für die Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar.

    Lesen Sie auch: Covid-19: Ausgangssperre, Lockdown, 2G+ – was heute vom Verteidigungsrat beschlossen werden könnte

    Nach weiteren Informationen sei diese Möglichkeit jedoch „unwahrscheinlich“. Der Epidemiologe Dominique Costagliola, der heute Morgen Gast des Senders France Inter war, sagte: „Keine eintägige Ausgangssperre wird die Dynamik der Epidemie verändern. Sollte diese Maßnahme ergriffen werden, ist es eine Werbemaßnahme“.

    Themen, die auf der Sitzung des Verteidigungsrats sicherlich besprochen werden, sind die Verschärfung der Sanktionen bei Betrug mit dem Gesundheitspass, die Einführung eines Impfpasses, die möglicherweise verkürzte Frist für die Auffrischungsdosis, die Verkürzung der Isolationszeit für Kontaktfälle einer mit Omikron infizierten Person, die Rückkehr der Maskenpflicht im Freien. Auch die Verstärkung der Pflicht zum Home-Office sollte angesprochen werden.

    Lesen Sie auch: Covid-19: Elisabeth Borne fordert 3 bis 4 Tage Home Office für alle Angestellten

  • Covid-19: Wegen Ausbreitung von Omikron wieder Maskenpflicht im Freien?

    Covid-19: Wegen Ausbreitung von Omikron wieder Maskenpflicht im Freien?

    Die besonders ansteckende Omikron-Variante ist in vielen Ländern auf dem Vormarsch, und zwar genau zu einer Zeit, in der die Weihnachtsfeiertage die Menschen zusammenbringen. Italien, Spanien und Griechenland haben bereits festgelegt, dass im Freien wieder Masken getragen werden müssen. Sollte man in Frankreich die gleiche Entscheidung treffen? Seit sechs Monaten tragen die Franzosen im Freien keine Masken mehr. Wird die Maske mit der Verbreitung der besonders ansteckenden Omikron-Variante wieder in das Straßenbild zurückkehren? Seit Samstag, dem 25. Dezember, besteht in Savoyen und seit Freitag, dem 24. Dezember, in Honfleur (Calvados) wieder Maskenpflicht. In den Departements Loire, Oise und Var ist die Maske ebenfalls seit mehreren Wochen wieder vorgeschrieben. In Paris muss nun bei öffentlichen Versammlungen, auf Märkten oder in Warteschlangen auch wieder Maske getragen werden. Einige tragen ihre Maske jedoch sowieso ständig bei sich. „Ich denke, man muss alles tun, um sich vor dem…

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  • Sexueller Missbrauch: Diözese Besançon verkaufte ein Gebäude zur Entschädigung der Opfer

    Sexueller Missbrauch: Diözese Besançon verkaufte ein Gebäude zur Entschädigung der Opfer

    Der Verkauf des Gebäudes, das einem Verein der katholischen Kirche in der Präfektur Doubs gehörte, brachte der Diözese 250.000 Euro ein, die sie an den Fonds zur Entschädigung von Opfern sexuellen Missbrauchs zahlte. Die Diözese Besançon hat eines ihrer Gebäude verkauft, um sich an der Entschädigung der Opfer sexuellen Missbrauchs innerhalb der katholischen Kirche zu beteiligen. Dies bestätigte der Erzbischof von Besançon, Jean-Luc Bouilleret, am Freitag, dem 24. Dezember, gegenüber dem Radiosender France Bleu Besançon. Das Gebäude im Stadtzentrum von Besançon im Departement Doubs gehörte der Vereinigung der Jakobiner. Der Verkauf des Gebäudes brachte der Diözese 250.000 Euro ein. Diese Summe wurde in den Entschädigungsfonds für Opfer sexuellen Missbrauchs innerhalb der Kirche (Selam) eingezahlt, der nach der Veröffentlichung des Sauvé-Berichts Anfang Oktober 2021 eingerichet wurde. Lesen Sie auch: Missbrauch: Entschädigungsfonds soll aus Vermögen der Kirche oder Darlehen finanziert werden „Wenn es notwendig ist, mehr zu tun, werden wir mehr tun, je nach unseren Möglichkeiten“, sagte Mgr. Jean-Luc Bouilleret gegenüber France Bleu. Die Diözese Besançon ist nicht die erste, die Immobilien zum Verkauf anbietet, um den Entschädigungsfonds zu finanzieren. Die Diözese des Departements Val-de-Marne bot Anfang Dezember das Haus des Bischofs zum Verkauf an. Auch die Diözese Toulouse kündigte an, dass sie sich von einigen Gebäuden trennen werde, um in den Fonds einzuzahlen. Die Französische Bischofskonferenz (CEF) hat sich zum Ziel gesetzt, bis Anfang 2022 mindestens 20 Millionen Euro aufzubringen.
  • Omikron-Variante: Arzt warnt vor ungewöhnlichem Symptom bei jüngeren Menschen

    Omikron-Variante: Arzt warnt vor ungewöhnlichem Symptom bei jüngeren Menschen

    Die Omicron-Variante, die derzeit in Frankreich grassiert, scheint vor allem die jüngere Generation zu betreffen. Der Arzt und Chirurg Dr. David Lloyd aus Großbritannien berichtet, dass er bei jungen Patienten, die mit der Variante infiziert wurden, ungewöhnliche Hautausschläge beobachtet hat. Ansteckender, impfresistenter und möglicherweise weniger „gefährlich“. Das sind die drei heute am besten bekannten Eigenschaften der neuen Omikron-Variante, die über Nordeuropa hereinbricht und sich derzeit auch in Frankreich ausbreitet. Dieser neue SARS-CoV-2-Stamm hat der fünften Ansteckungswelle in Frankreich neuen Schwung verliehen: Von Freitag auf Samstag wurden landesweit innerhalb von 24 Stunden mehr als 100.000 neue Covid-19-Fälle festgestellt. Lesen Sie auch: Omikron: Risiko eines Krankenhausaufenthalts im Vergleich zu Delta um bis zu 70% niedriger Die wissenschaftliche Gemeinschaft versucht nun, die neue Variante unter den registrierten Ansteckungen aufzuspüren. Die Forscher beschäftig…

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