Kategorie: Frankreich

  • Covid-19: Die Maske im Freien ist wieder da

    Covid-19: Die Maske im Freien ist wieder da

    Um den Ausbruch der Epidemie einzudämmen, wird der Mund- Nasenschutz in mehreren französischen Städten, darunter Paris und Lyon (Rhône), wieder Pflicht. In den Strassen von Lyon (Rhône) ist deutlich zu sehen: Mit Beginn des neuen Jahres ist die Maske auch im Freien wieder Pflicht. Die Maßnahme wird von den Menschen unterschiedlich bewertet. Eine Frau sagt gegenüber France Télévisons : „Es ist schönes Wetter, da möchte man die Maske abnehmen, um normal atmen zu können“. „Ich finde es normal, wenn wir aus dieser Pandemie herauskommen wollen, müssen wir die Maske tragen“, sagt ein anderer Passant. Geldstrafe von 135 Euro Wie in Lyon beschlossen die Präfekten zahlreicher Städte, die Maskenpflicht im Freien wieder einzuführen, um die Ausbreitung von Covid-19 zu bekämpfen. In Paris begannen die Polizeikontrollen bereits am Freitagnachmittag, 31. Dezember. Für diejenigen, die sich nicht an die Regel halten, wird ein Bußgeld von 135 Euro verhängt. „Ich denke, man muss anfangen, ein bisschen z…

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  • Vor 20 Jahren wurde der Euro geboren: eine verrückte Idee – aber erfolgreich

    Vor 20 Jahren wurde der Euro geboren: eine verrückte Idee – aber erfolgreich

    Zu Beginn dieses Jahres feiert die Europäische Union das 20-jährige Jubiläum der Einführung des Euro. Die einheitliche Währung hat die wirtschaftlichen, kulturellen und touristischen Beziehungen eines ganzen Kontinents auf den Kopf gestellt. Sie hat auch als Schutzschild bei großen Krisen wie der Subprime-Krise gedient. Aber die Franzosen verbinden den Euro immer noch mit steigenden Preisen… „Eine Autobahn ohne Ausfahrt“. So beschrieb Yves-Thibault de Silguy, einer der Väter der Einheitswährung, 1999 den Beitritt zum Euro. Der Franzose, der damals EU-Kommissar für Wirtschaft und Währung war, wollte damit die Unumkehrbarkeit der Einführung des Euro betonen. Zu Beginn des Jahres feiern wir den zwanzigsten Jahrestag der Einführung des Euro. Drei Jahre zuvor hatten sich elf Länder* der damals 15 Mitgliedstaaten der Europäischen Union unwiderruflich dazu verpflichtet, ihre jeweiligen nationalen Währungen zugunsten der Einheitswährung aufzugeben. Eine wahre Revolution. Adieu, Franc, Deutsc…

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  • Neujahrsnacht: Fast 900 Autos in Frankreich angezündet und 441 Festnahmen

    Neujahrsnacht: Fast 900 Autos in Frankreich angezündet und 441 Festnahmen

    Nach Angaben des Innenministeriums wurden in der Silvesternacht in Frankreich insgesamt 874 Fahrzeuge in Brand gesetzt.

    Im Großraum Straßburg wurden in der Silvesternacht 87 Autos angezündet, eine Zahl, die nach Angaben von France Bleu Alsace im Vergleich zu 2020 gestiegen ist. Die elsässische Polizei nahm im Laufe der Nacht sechs Personen fest. Im Département Yvelines brannten laut der Zeitung Le Parisien 36 Autos und Polizeibeamte wurden 17 Mal angegriffen. Dort sollen 10 Personen festgenommen worden sein.

    Insgesamt 874 Fahrzeuge in der Nacht zerstört
    Allein in Lyon zählte die Feuerwehr fast 100 ausgebrannte Autos. Insgesamt wurden laut Innenministerium in der vergangenen Nacht 874 Fahrzeuge zerstört. Im Jahr 2019 wurden 1.316 Fahrzeuge in Brand gesetzt (das Jahr 2020 ist aufgrund der Ausgangssperre, die zu Silvester galt, nicht vergleichbar). Insgesamt wurden imZusammenhang mit diesen Brandstiftungen dieses Jahr 441 Festnahmen (gegenüber 376 im Jahr 2019) vorgenommen und 381 Personen (314 im Jahr 2019) in Polizeigewahrsam genommen, teilte das Innenministerium mit.

  • Politik, Sport, Gedenkfeiern, Veranstaltungen, Geburtstage… die wichtigsten Daten für 2022

    Politik, Sport, Gedenkfeiern, Veranstaltungen, Geburtstage… die wichtigsten Daten für 2022

    2022 beginnt! Hier sind die wichtigsten Termine, wir nicht verpassen sollten:

    Januar
    1. Januar: Frankreich übernimmt für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union, Deutschland den Vorsitz der G7.
    Die EU beendet die Genehmigungserfordernis für die Ausfuhr von Impfstoffen.
    7. Januar: Weihnachten der orthodoxen Christen.
    9. Januar: Verleihung der Golden Globes in Los Angeles.
    Fußball, Beginn des Afrika-Cups der Nationen in Kamerun.
    12. Januar: Winterschlussverkauf in Frankreich.
    19. Januar: Ablauf oder Verlängerung des Ausnahmezustands in Tunesien.
    20. Januar: Rallye Monte Carlo.
    22. Januar: 50. Jahrestag des Beitritts Großbritanniens zur EWG, der späteren EU.
    31. Januar: Ende der Bewerbungsfrist für den Friedensnobelpreis 2022, Verkündungen im Oktober.

    Februar
    1. Februar: Chinesisches Neujahrsfest.
    Beginn der Impfpflicht gegen Covid-19 in Österreich.
    4. Februar: Olympische Winterspiele in Peking, bis zum 20 Februar.
    Welttag gegen den Krebs.
    5. Februar: Rugby, erster Tag des Sechs-Nationen-Turniers.
    6. Februar: 70. Jahrestag der Thronbesteigung von Elizabeth II. in England.
    18. Februar: Die Londoner Fashion Week beginnt, gefolgt von der Mailänder Fashion Week am 22. und der Pariser Fashion Week am 28..
    25. Februar: 47. Verleihung der César-Filmpreise in Paris.
    In Brasilien wird der Karneval eröffnet.

    März
    1. März: Umwelttagung der Vereinten Nationen in Nairobi, Kenia.
    3. März: Welttag der Wildtiere.
    6. März: Motorrad, Weltmeisterschaft, Großer Preis von Quatar in Doha.
    8. März: Internationaler Tag der Frauenrechte.
    18. März: 60. Jahrestag des Abkommens von Evian, in dem die Unabhängigkeit Algeriens anerkannt wurde.
    21. März: Weltmeisterschaft im Eiskunstlauf in Montpellier, bis zum 27.
    Welttag der Trisomie 21.
    27. März: Verleihung der Oscars in Hollywood.

    April
    9. April: Auto, Formel-E-Weltmeisterschaft, ePrix von Rom, gefolgt vom ePrix von Monte Carlo am 30.
    10. April: Erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich.
    15. April: 110. Jahrestag des Untergangs der Titanic, bei dem etwa 1.500 Menschen ums Leben kamen.
    17. April: Radsport, der Klassiker Paris-Roubaix.
    22. April: Zweiter Wahlgang der Präsidentschaftswahlen.

    Mai
    1. Mai: Internationaler Tag der Arbeit.
    9. Mai: Präsidentschaftswahlen auf den Philippinen.
    14. Mai: Eurovision Song Contest in Turin, Italien.
    75. Mai: Filmfestspiele von Cannes, bis zum 28.
    Finale der Rugby-Europameisterschaft in Marseille.
    20. Mai: Welttag der Bienen.
    21. Mai: 90. Jahrestag der Atlantiküberquerung durch die Fliegerin Amelia Earhart.
    22. Mai: Tennis, Grand Slam, Eröffnung des Roland-Garros-Turniers in Paris.
    28. Mai: Finale des Champions Cup, Europapokal der Rugbyspieler, im Stade Vélodrome in Marseille.
    Fußball, Finale der UEFA Champions League in St. Petersburg.

    Juni
    12. Juni: Parlamentswahlen in Frankreich, zweiter Wahlgang am 19. Juni.
    15. Juni: Start der Abiturprüfungen, „grand oral“ ab dem 20.
    18. Juni: Ex-Beatle Paul McCartney wird 80 Jahre alt.
    26. Juni: Gipfeltreffen der G7-Staats- und Regierungschefs in Elmau, Deutschland.
    27. Juni: Tennis, Grand Slam, Eröffnung des Winbledon-Turniers, London.
    28. Juni: 100. Jahrestag des Ausbruchs des irischen Bürgerkriegs.
    30. Juni: Ende der EU-Regelung, die die Unterstützung von Unternehmen durch öffentliche Gelder erlaubt.

    Juli
    1. Juli: Start der 109. Tour de France (in Kopenhagen).
    In Lissabon: UNO-Konferenz über die Ozeane.
    25. Juli: Jahrestag der Rückgabe Hongkongs an China durch das Vereinigte Königreich.
    6. Juli: Fußball, UEFA-Europameisterschaft der Frauen.
    7. Juli: Schulferien in Frankreich.
    18. Juli: Internationaler Nelson-Mandela-Tag.
    23. Juli: Start des Festivals du Jazz in Marciac, Gers.
    24. Juli: Radsport, Start der Tour de France für Frauen, Paris.
    25. Juli: Klimatreffen von Ministern aus 40 Ländern in London.

    August
    9. August: Präsidentschaftswahlen in Kenia.
    12. August: Internationaler Tag zum Schutz der Elefanten.
    6. August: 10. Jahrestag der Curiosity-Mission auf dem Mars.
    13. August: Auto, Weltmeisterschaft der Formel E in Seoul, Korea.
    17. August: 40. Jahrestag der ersten von der Firma Philips produzierten CD.
    5. August: Jahrestag der jihadistischen Anschläge in Barcelona, bei denen 16 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt wurden.
    19. August: Radsport, Start der Spanienrundfahrt Vuelta.
    31. August: 25. Jahrestag des Todes von Diana, Prinzessin von Wales, in Paris.

    September
    1. September: Schulbeginn in Frankreich.
    8. September: New York Fashion Week, gefolgt von London am 16., Mailand am 20. und Paris am 26.
    9. September: 7e-Rugby-Weltmeisterschaft in Kapstadt, Südafrika.
    10. September: Marathon du Médoc, Gironde.
    Festival des amerikanischen Films in Dauville.
    14. September: 40. Jahrestag des Unfalltodes von Prinzessin Grace, Monaco.
    16. September: Motorrad, Bol d’Or auf der Rennstrecke Paul Ricard, Le Castellet.
    28. September: 30. Jahrestag des Starts des deutsch-französischen Fernsehsenders Arte.
    30. September: Brüssel, Wechsel an der Spitze des NATO-Generalsekretariats.

    Oktober
    11. Oktober: 60. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils, das die Arbeitsweise der katholischen Kirche modernisierte.
    17. Oktober: Automobilmesse in Paris.
    Weltmeisterschaft im Kunstturnen in Liverpool, Vereinigtes Königreich.

    November
    8. November: Zwischenwahlen zum Parlament in den USA, 2. Jahrestag der Wahl von Präsident Joe Biden.
    13. November: 20. Jahrestag des Untergangs der „Prestige“ vor der Küste von A Coruña, der die schwerste Ölpest der Geschichte verursachte.

    Dezember
    1. Dezember: Weltweiter Tag zur Bekämpfung von AIDS.
    Fußball, Fifa-Weltmeisterschaft in Katar, bis zum 18.
    3. Dezember: 30. Jahrestag der ersten SMS, Short Message Service, durch den Engländer Neil Papworth.
    7. Dezember: 50. Jahrestag des Starts von Apollo 17, der letzten bemannten Mission zum Mond.

  • Omikron-Variante: Sollte das Tragen von FFP2-Masken allgemein eingeführt werden?

    Omikron-Variante: Sollte das Tragen von FFP2-Masken allgemein eingeführt werden?

    Sollte man in geschlossenen Räumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln die leistungsfähigere FFP2-Maske bevorzugen, um Ansteckungen mit der Omikron-Variante zu bremsen? Eine Studie, die am 7. Dezember in der Zeitschrift PNAS veröffentlicht wurde, zeigt, dass das Infektionsrisiko für zwei Personen in einem Raum bei Tragen einer chirurgischen Maske selbst nach einer Stunde noch unter 30% liegt. Dieses Risiko soll laut der Studie aber auf 0,4% sinken, wenn beide Personen eine FFP2-Maske tragen. Doppelte Filterung sorgt für einen besseren Schutz Die FFP2-Maske hat die Form eines Entenschnabels und zeichnet sich durch eine Filterkapazität von 94% für Partikel mit einer Größe von 0,6 Mikrometern aus. Vor allem in Bereichen, in denen es viele Ansteckungen gibt, wie in Verkehrsmitteln, Bars und Restaurants oder auch in Veranstaltungsräumen könnte es also durchaus empfehlenswert sein, eine FFP2-Maske zu tragen. Durch die doppelte Filterung bietet sie einen besseren Schutz, sowohl für den Träger…

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  • Neujahrsansprache: Emmanuel Macron ist für 2022 „entschieden optimistisch“

    Neujahrsansprache: Emmanuel Macron ist für 2022 „entschieden optimistisch“

    In den letzten Neujahrswünschen seiner fünfjährigen Amtszeit und während die Omikron-Welle über Frankreich und die Welt hinwegfegt, betonte der Staatschef „echte Gründe zur Hoffnung“ für das neue Jahr, das er als Jahr der „großen Entscheidungen“ bezeichnete. Letztes Jahr saß er an einem Kamin – eine Hommage an Präsident Giscard, der einige Tage zuvor verstorben war -, dieses Jahr stand er vor den offenen Fenstern des Elysée-Palastes und rief symbolisch alle Franzosen dazu auf, es ihm an Silvester gleichzutun… Emmanuel Macron überbrachte am Freitagabend seine Neujahrswünsche an die Nation, die letzten seiner fünfjährigen Amtszeit. Angesichts der Omikron-Welle räumte der Staatschef zwar ein, dass „die kommenden Wochen schwierig sein werden“, betonte aber, dass man dank der „Waffe“ des Impfstoffs „echte Gründe zur Hoffnung“ habe. Der Staatschef versprach, „alles zu tun, um die Geschäftstätigkeit des Landes zu erhalten“ und „keine Einschränkungen zu treffen, die unsere Freiheit belasten“…

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  • Covid-19 in Frankreich: Neuer Rekord mit 232.200 Ansteckungen in 24 Stunden

    Covid-19 in Frankreich: Neuer Rekord mit 232.200 Ansteckungen in 24 Stunden

    Der Vormarsch der Omikron-Variante setzt sich in Frankreich auch am letzten Tag des Jahres 2021 fort. Covid-19 stellt zum Abschluss des Jahres 2021 einen neuen Rekord auf: Nicht weniger als 232.000 Menschen wurden in den letzten 24 Stunden in Frankreich positiv getestet, so die Bilanz von Santé publique France, die am Freitag, dem 31. Dezember, bekannt gegeben wurde. Der bisherige Rekord an Ansteckungen stammte vom Mittwoch, als innerhalb von 24 Stunden 208.000 Fälle gezählt wurden. Seit Mittwoch wurden etwa 650.000 Menschen, d.h. etwas weniger als 1% der französischen Bevölkerung, positiv getestet. Ein schwieriges Jahresende für die Krankenhäusern der Ile-de-France. Weil die fünfte Welle der Covid-19-Epidemie weiter voranschreitet und durch die Omikron-Variante noc verstärkt wird, forderte die regionale Gesundheitsbehörde der Region Ile-de-France die Krankenhäuser der Region am Freitag auf, ab Montag „so viele chirurgische und medizinische Aktivitäten wie möglich“ zu verschieben. „Die…

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  • Allen unseren Lesern einen guten Rutsch und Bonne Année!

    Allen unseren Lesern einen guten Rutsch und Bonne Année!

    Das vergangene Jahr war unzweifelhaft ein schwieriges das von uns allen viel gefordert hat und nach einem Jahr wie 2021 brauchen wir alle etwas, an das wir glauben können...
    
    In den letzten Wochen haben viele Menschen über ihre Wünsche für das Jahr 2022 nachgedacht.
    Zehntausende haben sich auf einen Wunsch festgelegt und all diese Hoffnungen werden in der Silvesternacht in den Köpfen der Menschen sein oder wie ein virtueller Konfettiregen per E-Mail und den sozialen Medien mit anderen Menschen geteilt werden. 
    
    Eine Bitte um ein Baby, eine Bitte um eine erfolgreiche Krebsbehandlung, eine Bitte um oder für eine geliebte Person, eine Bitte für eine bessere finanzielle Situation und natürlich die Hoffnung auf ein Ende von Covid-19.
    
    Und heute, am letzten Tag des Jahres 2021, scheint es nur logisch zu sein, zu glauben, dass ein Wunsch, der in einer gemeinsamen Silvesterzeremonie geteilt wird, eine Chance auf Verwirklichung hat. Trotzdem bleibt das Jahr 2022 für uns ungefähr so vorhersehbar wie Konfetti im Wind.
    
    Die Pandemie und die damit verbundenen Ängste und Veränderungen haben unser ohnehin schon immer unsicheres Gefühl der Kontrolle ausgehöhlt und liessen viele von uns besonders verletzlich und verunsichert zurück. Täglich werden wir mit Fakten, Statistiken und Analysen überschüttet, die jedoch nichts zur Linderung unserer Angst beitragen - ganz im Gegenteil. Das liegt wahrscheinlich daran, dass der logische Teil unseres Gehirns in Stresssituationen eher in den Hintergrund tritt und wir uns auf emotionalen Trost und Rituale zurückziehen.
    
    Kein Wunder also, dass selbst wissenschaftsbegeisterte Menschen Notizen an das Universum schreiben oder gutes Geld für Hellseher, Heilkristalle oder Horoskop-Apps ausgeben.
    
    Wir alle wissen, dass die Silvesternacht nur ein feierlicher Neuanfang ist. Am 1. Januar ändert sich außer den Plastikverpackungen im Obstladen und manchen Steuersätzen nicht viel. Aber wir knüpfen hartnäckig unsere Hoffnungen an diesen jährlichen Übergang. Und die meisten Menschen glauben, dass das Jahr 2022 besser sein wird als 2021. 
    
    Ist es nicht ein erfreulicher Moment, zu Tausenden an Hoffnungen zu glauben, die in den Mitternachtshimmel geschickt werden? Ich nenne es die magische Kraft des gemeinsamen Denkens... 
    
    Aber eines ist ganz klar: Gemeinsam werden wir es schaffen, die Hoffnungen für eine lebenswerte und schöne Zukunft zu verwirklichen.
    
    Ihnen allen wünscht das Team von Nachrichten.fr einen positiven Neuanfang und ein gutes Jahr 2022!
    
    Andreas M. Brucker / Redaktionsleitung
  • Europa: Ein von Migrationskrisen geprägtes Jahr 2021

    Europa: Ein von Migrationskrisen geprägtes Jahr 2021

    Das Jahr 2021 war von der Migrationskrise in Europa und dem bisher tödlichsten Schiffsunglück im Ärmelkanal geprägt. Francinfo blickt auf die wichtigsten Ereignisse dieses Jahres zurück.

    Die Umarmung zwischen einer Freiwilligen des spanischen Roten Kreuzes und einem erschöpften senegalesischen Migranten, nachdem er einen der Strände von Ceuta (Spanien) erreicht hatte, ist eines der eindrücklichsten Bilder dieses Jahres. „Er war verzweifelt, weil er wusste, dass einer seiner Freunde gestorben war. Er war untröstlich“, bezeugte Luna Reyes, die Freiwillige des Roten Kreuzes.

    1.700 Tote im Mittelmeer
    Im Mai dieses Jahres lockerten die marokkanischen Behörden die Grenzkontrollen, sodass fast 8.000 Flüchtlinge in die spanische Enklave Ceuta strömen konnten. Im November letzten Jahres saßen Tausende afghanische, syrische und kurdische Migranten vor den Toren der Europäischen Union an der polnischen Grenze fest. Und wenn der Landweg aussichtslos erscheint, nehmen einige das Risiko des gefährlichen Seeweges in behelfsmäßigen Booten auf sich. Am 24. November 2021 kamen 27 Menschen nach dem Untergang eines aufblasbaren Bootes im Ärmelkanal ums Leben.

    Lesen Sie auch: Ärmelkanal: Schiffbruch eines Migrantenbootes fordert mehr als 20 Tote vor der Küste von Calais

    Laut der Angaben internationaler Hilfsorganisation starben 2021 mehr als 1.700 Menschen bei dem Versuch einer Überquerung des Mittelmeers.

    Lesen Sie auch: Italienischer Polizist rettet syrisches Mädchen und wird zum Helden

  • Silvester: 130.000 Polizisten, Gendarmen und Soldaten in ganz Frankreich im Einsatz

    Silvester: 130.000 Polizisten, Gendarmen und Soldaten in ganz Frankreich im Einsatz

    Für diesen Silvesterabend sind die Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt auf höchstem Niveau. 9.000 Beamte werden allein in Paris auf den Strassen sein, um jegliche Menschenansammlungen und Ausschreitungen zu verhindern.

    Die angekündigten Einschränkungen für Silvester betreffen in erster Linie Paris. Die wichtigsten Maßnahmen sind die Schließung von Bars und Restaurants um 2 Uhr morgens, in denen das Tanzen ohnehin strengstens verboten ist. Außerdem ist es verboten, sich auf öffentlichen Straßen zu versammeln und Alkohol zu trinken, fasst Clément Weill-Raynal auf dem sender France 3 zusammen.

    9.000 Polizisten allein in Paris
    Ähnliche Maßnahmen wurden für den Großraum Paris und in vielen Departements in ganz Frankreich beschlossen. In einigen Departements wie den Ardennen, Var oder Finistère müssen Restaurants und Bars sogar schon ab 1 Uhr morgens schliessen. Auch Feuerwerkskörper sind in vielen Städten verboten. 130.000 Polizisten, Gendarmen und Soldaten sind im ganzen Land im Einsatz, davon 9.000 in der Stadt Paris.