Kategorie: Frankreich

  • Frankreich verlangt keine PCR-Tests mehr zur Bestätigung eines positive Antigen-Tests

    Frankreich verlangt keine PCR-Tests mehr zur Bestätigung eines positive Antigen-Tests

    Wer durch einen Antigen- oder Selbsttest positiv auf Covid getestet wurden, muss das Ergebnis nicht mehr durch einen PCR-Test bestätigen lassen, um eine bezahlte Freistellung von der Arbeit zu erhalten. Bisher mussten Personen, die mit einem Antigentest oder einem Selbsttest positiv auf Covid-19 getestet wurden, das Ergebnis mit einem PCR-Test bestätigen. PCR-Tests sind genauer, und die mit diesen Tests gewonnenen Ergebnisse werden in die SI-DEP-Datenbank integriert. SI-DEPist eines der zentralen digitalen Instrumente der französischen Regierung zur Überwachung der Pandemie. Die PCR-Ergebnisse sind auch für die Gesundheitsbehörden von Nutzen, da sie es den Wissenschaftlern ermöglichen, festzustellen, welche Varianten des Virus in der Bevölkerung am weitesten verbreitet sind. Nach einem positiven PCR-Tests konnten die Patienten Leistungen der Assurance maladie in Anspruch nehmen, eine ärztliche Krankschreibung und in einigen Fällen auch Unterstützung bei der Suche nach einem Ort für ein…

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  • Covid-19: Ansteckungen in Frankreich mit 328.000 neuen Fällen auf einem extrem hohen Niveau

    Covid-19: Ansteckungen in Frankreich mit 328.000 neuen Fällen auf einem extrem hohen Niveau

    328.214 neue Fälle in 24 Stunden, gegenüber 232.200 vor einer Woche. Am Freitag wurden 21.605 Personen mit einer Coronavirus-Infektion im Krankenhaus behandelt, davon 3.815 auf Intensivstationen, so die Zahlen von Santé publique France. Die Zahlen schießen weiter in die Höhe. Mindestens 328.214 neue Fälle von Covid-19 wurden in den letzten 24 Stunden in Frankreich festgestellt, so die neuesten Daten, die von Santé publique France am Freitag, dem 7. Januar veröffentlicht wurden. Am Freitag vor einer Woche waren es mit 232.200 Ansteckungen noch etwa 100.000 weniger. Am Freitag wurden 21.605 Personen mit einer Coronavirus-Infektion in einem Krankenhaus behandelt, davon 3.815 auf einer Intensivstation. Die Zahl der Personen, die innerhalb von 24 Stunden im Krankenhaus verstorben sind, beläuft sich auf 193, womit die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Epidemie in Frankreich jetzt auf 125.206 gestiegen ist. Mehr als 400.000 Fälle am Montag. Mehr als 400.000 Menschen wurden am Montag in Fran…

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  • Wird in Frankreich landesweites High-Speed-Internet bis 2025 Wirklichkeit?

    Wird in Frankreich landesweites High-Speed-Internet bis 2025 Wirklichkeit?

    Frankreich hat vor fast zehn Jahren einen Plan für Hochgeschwindigkeitsinternet gestartet, der bis 2025 als erstes europäisches Land schnelle Verbindungen für alle Menschen in städtischen und ländlichen Gebieten gewährleisten soll.

    Während der Pandemie ist das Hochgeschwindigkeitsinternet wichtiger als je zuvor geworden. Immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause aus, und aufgrund der Einschränkungen und der Angst vor ansteckungen verbringen viele Menschen Tage und Nächte mit Netflix.

    „Die Digitalisierung hat es unserer Wirtschaft ermöglicht, der Gesundheitskrise zu widerstehen“, äusserte sich Jean Castex.

    Drei von vier Franzosen sind der Meinung, dass der Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes eine Priorität für die Regierung sein sollte. Und vor allem im ländlichen Frankreich klagen viele über langsame Verbindungsgeschwindigkeiten. Um dieses Problem zu lösen, wurde 2013 der Plan France Très Haut Débit ins Leben gerufen. Mit einer staatlichen Finanzierung in Höhe von 3,57 Milliarden Euro soll eine digitale Infrastruktur geschaffen werden, die sicherstellt, dass alle Franzosen bis 2025 Zugang zum Hochgeschwindigkeitsinternet haben.

    Der Schlüssel zum Erfolg dieser Massnahme ist die Verlegung von Glasfaserkabeln. Diese Technologie kann Informationen mit 70 Prozent der Lichtgeschwindigkeit übertragen – mit anderen Worten, sie ermöglicht es, Inhalte aus dem internet in sehr hohem Tempo zu laden.

    Derzeit haben bereits zwei Drittel der französischen Haushalte Zugang zum Hochgeschwindigkeitsinternet.

    Nach Angaben der französischen Regierung hat das Land mehr Glasfaserkabel verlegt als alle seine Nachbarländer. Allein im Jahr 2020 haben sechs Millionen zusätzliche Haushalte Zugang zum Hochgeschwindigkeitsinternet erhalten. Die Regierung investierte zusätzlich zu den Finazierungen des Plan France Très Haut Débit weitere 570 Millionen Euro, um den Ausbau zu beschleunigen.

    Die Geschwindigkeit, mit der die Haushalte Zugang zum Hochgeschwindigkeitsinternet erhalten, ist viermal höher als im Jahr 2015.

    In einigen Departements liegt die Glasfaserabdeckung jedoch noch unter 30%: Landes, Dordogne, Ardèche, Hautes-Alpes, Savoie, Creuse, Vendée, Côtes d’Armor, Orne, Yonne, Nièvre, Haute Saône und Jura.

    Die Regierung will die Glasfaserabdeckung bis Ende 2022 auf 80 Prozent ausbauen. Dafür stellt sie weitere 150 Millionen Euro zur Verfügung, aus dem breit angelegten Wirtschaftsprogramm „France Relance“, das 2020 aufgelegt wurde, um dem Land zu helfen, sich von den wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie zu erholen.

    Branchenkenner gehen davon aus, dass die Regierung ihr Ziel sogar übertreffen und bis Ende 2022 etwa 87% der Haushalte mit Hochgeschwindigkeitsinternet versorgen wird, wenn die Verlegung von Glasfaserkabeln weiter so gut läuft.

  • Seine-Saint-Denis: Großbrand verwüstet 17.000 m2 Lagerfläche

    Seine-Saint-Denis: Großbrand verwüstet 17.000 m2 Lagerfläche

    Das Feuer ist mittlerweile unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht. Etwa 100 Feuerwehrleute aus Paris sind vor Ort im Einsatz.

    Der Schaden ist beträchtlich. Ein Grossbrand, der 17.000 m2 Lager verwüstet hat, ist am Freitag, dem 7. Januar, in Stains (Seine-Saint-Denis), nördlich von Paris, ausgebrochen, berichtet die Präfektur des Departements Seine-Saint-Denis. Es gebe „keine Opfer“, betonte die Präfektur und fügte hinzu, dass ein Sicherheitsperimeter eingerichtet wurde, da das Feuer zwar „unter Kontrolle, aber nicht gelöscht“ sei.

    Zwischen „100 und 120 Feuerwehrleute aus Paris“ wurden mobilisiert, ebenso wie „etwa 20“ Feuerwehrleute aus dem Val d’Oise, erklärte die Pariser Feuerwehrbrigade (BSPP). „Im Moment stören die Rauchgase weder den Flug- noch den Bahnverkehr“, im Inneren der Lagerhalle brennen Kleidung und andere Materialien, erklärte die Feuerwehr gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    In dem großen Lagerhaus, das in mehrere Bereiche unterteilt ist und laut Präfektur von „etwa zwanzig Unternehmen“ genutzt wird, die insbesondere Textilien und Hygieneartikel herstellen, waren wohl keine gefährlichen Materialien gelagert.

  • Europäische Union: Gipfeltreffen zwischen Macron und Ursula von der Leyen

    Europäische Union: Gipfeltreffen zwischen Macron und Ursula von der Leyen

    Der Präsident der Republik wird sich mit Ursula von der Leyen treffen, um eine Bestandsaufnahme der europäischen Aufgaben vorzunehmen und die französische EU-Ratspräsidentschaft einzuleiten. Was werden sich Emmanuel Macron und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, zu sagen haben? Die beiden Politiker werden sich am Freitag, 7. Januar, im Élysée-Palast treffen. Bei diesem Gespräch sollen sie die letzten Details und Anpassungen der französischen EU-Ratspräsidentschaft besprechen.  Geopolitische SpannungenMacron und von der Leyen werden sicherlich über die großen französischen Prioritäten sprechen: Mindestlöhne in Europa, die Reform des Schengen-Raums oder die Einführung einer Kohlenstoffsteuer für Importe. Sie werden sich aber auch über die großen Probleme unterhalten, die derzeit auf Europa lasten. Dabei denkt man natürlich zunächst an Omikron, aber auch an die geopolitischen Spannungen, insbesondere die Ukraine. „Die französische EU-Präsidentschaft beginnt …

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  • 22-Jährige nach Entdeckung einer heimlichen Praxis für Schönheitsoperationen in Paris verhaftet

    22-Jährige nach Entdeckung einer heimlichen Praxis für Schönheitsoperationen in Paris verhaftet

    Eine Uhr im Wert von über 50.000 Euro wurde in ihrer Wohnung entdeckt und große Mengen Bargeld auf ihr Konto eingezahlt, enthüllt France Inter. Eine 22-jährige Frau wurde am Dienstagabend, 4. Januar, im 15. Arrondissement von Paris im Zusammenhang mit der Entdeckung einer heimlichen Praxis für Schönheitsoperationen festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen, wie France Inter am Freitag, dem 7. Januar, berichtet. Sie wurde bei einer Verkehrskontrolle angehalten, weil sie während der Fahrt telefoniert hatte. Die Polizisten entdeckten in ihrem Fahrzeug eine große Menge an Injektionsspritzen und 5.000 Euro in bar. Auf ihrem Mobiltelefon führten Benachrichtigungen dazu, dass die Polizisten ein Instagram-Konto entdeckten, dem mehr als 30.000 Abonnenten folgten und auf dem Dienstleistungen für kosmetische Injektionen angeboten wurden, darunter Faltenunterspritzungen für 170 Euro und Augenbrauenliftings zum Preis von 130 Euro, verglichen mit 250 Euro bei registrierten Ärzten. Weitere Erken…

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  • Was man über die neue Covid-19-Variante aus Südfrankreich weiss

    Was man über die neue Covid-19-Variante aus Südfrankreich weiss

    B.1.640.2, eine neue Variante von Covid-19, wurde angeblich Anfang Dezember von der Universitätsklinik Marseille entdeckt. Sollte man sich darüber Sorgen machen? Am 9. Dezember erklärte das von Professor Didier Raoult geleitete Institut IHU Méditerranée Infection auf Twitter, dass es eine neue Variante von Covid-19 bei einem Dutzend Patienten aus Forcalquier (Alpes-de-Haute-Provence) nachgewiesen habe. „Sie wurde als IHU-Variante getauft und auf der Datenbank Gisaid unter dem Namen B.1.640.2 hinterlegt“, so die Organisation. Lesen Sie auch: Covid-19: Das IHU Marseille hat Berichten zufolge eine neue Corona-Variante entdeckt Die Forscher aus Marseille veröffentlichten Ende Dezember eine Vorstudie, deren Hauptunterzeichner der umstrittene Didier Raoult ist. Die Vorveröffentlichung trägt den Titel „Émergence dans le sud de France d’un nouveau variant du SARS-CoV-2 d’origine probablement camerounaise, abritant à la fois les substitutions N501Y et E484K dans la protéine de pointe“ (Auftauch…

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  • Covid-19: Zahl der Kinder im Krankenhaus erreicht Rekordniveau

    Covid-19: Zahl der Kinder im Krankenhaus erreicht Rekordniveau

    Bis Donnerstagabend wurden 314 Kinder mit der Diagnose Covid-19 in einem französischen Krankenhaus behandelt. In den ersten beiden Wellen waren es höchstens 100. Die jüngsten Krankenhauspatienten sind in der überwiegenden Mehrheit nicht geimpft, während die über 12-Jährigen inzwischen zu 90% geimpft sind. Und es sind heute viel mehr Kinder in einem Krankenhaus als bei früheren Wellen der Epidemie. Explodierende Inzidenzraten bei Kindern Am Donnerstagabend, 6. Januar, wurden in Frankreich 314 Kinder in Krankenhäusern behandelt. 61 von ihnen befanden sich in einer Intensivtatition. Der Grund dafür? Die Inzidenzrate überstieg in einer Woche 1.000 Fälle bei Kindern unter 10 Jahren und 1.600 Fälle bei Kindern zwischen 6 und 10 Jahren. Das sind Zahlen, die es bisher noch nie gegeben hat. Mit dem Anstieg der Ansteckungen durch die Omikron-Variante wird die Zahl der schwer an Covid erkrankten Kinder in den nächsten Tagen und Wochen wahrscheinlich weiter ansteigen. Lesen Sie auch: Covid-19: Oli…

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  • Run auf Covid-Tests: Ist das wirklich sinnvoll?

    Run auf Covid-Tests: Ist das wirklich sinnvoll?

    Dreißig Millionen Tests in einem Monat sind für die Sozialversicherung, die im Dezember 1 Milliarde Euro ausgeben musste, ein teures Novum. Und es ist noch nicht vorbei mit all den Maßnahmen, die ergriffen wurden, damit Kontaktpersonen wieder in den Unterricht oder an den Arbeitsplatz gehen können. Das Ergebnis ist, dass die Warteschlangen vor den Test-Zentren immer länger werden.  168.215.000 PCR- und Antigen-Tests wurden im Jahr 2021 in Frankreich durchgeführt, davon 30 Millionen allein im Dezember. Im Dezember 2020 waren es „nur“ 9,5 Millionen Tests. Lesen Sie auch: Covid-19: Selbsttests ab sofort auch in großen Supermärkten erhältlich Und das Loch in den Kassen der Krankenversicherung in Frankreich wird immer grösser. Aber der Schutz gefährdeter Menschen ist der Regierung diesen Preis wert. Auch Virologen halten die Politik häufiger Tests weiterhin für unerlässlich. „Solange nicht genügend Menschen geimpft sind, hat diese Politik ihre volle Bedeutung, insbesondere für die Vermeidun…

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  • Puy-de-Dôme: Zwei Tote bei Hubschrauberabsturz

    Puy-de-Dôme: Zwei Tote bei Hubschrauberabsturz

    Die Gendarmerie für Luftverkehr sowie die Forschungsabteilung der Gendarmerie für Luftverkehr mit Sitz in Roissy bei Paris wurden mit Ermittlungen zur Absturzursache beauftragt.

    Zwei Männer sind am Donnerstagnachmittag beim Absturz eines Hubschraubers am Col du Béal (Puy-de-Dôme) ums Leben gekommen, wie die Gendarmerie berichtete.

    Der private Hubschrauber, der um 15.30 Uhr von Villefranche-sur-Saône (Rhône) nach Brive-la-Gaillarde (Corrèze) startete, wurde laut der Gendarmerie gegen 17.30 Uhr von der Leitstelle als verloren gemeldet.

    Der brennende Hubschrauber wurde von Rettungsmannschaften gegen 18.30 Uhr auf dem 1.400 Meter hohen Col du Béal geortet.

    Die beiden Männer an Bord, deren Identität zunächst nicht bekannt war, waren bei Eintreffen der Rettungskräfte bereits tot, wie die Gendarmerie weiter mitteilte. Die Ursache des Unfalls ist noch nicht bekannt.