Kategorie: Frankreich

  • Ramadan in der französischen Küche – Velouté de lentilles corail au cumin – Samtige Wärme zum Iftar

    Ramadan in der französischen Küche – Velouté de lentilles corail au cumin – Samtige Wärme zum Iftar

    Wenn der Duft von Kreuzkümmel sanft durch die Küche zieht und sich mit der Eleganz französischer Kochkunst verbindet, entsteht ein Gericht, das sowohl Herz als auch Seele nährt. Das Velouté de lentilles corail au cumin ist eine wunderbare Symbiose aus nordafrikanischer Gewürztradition und klassische…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Überschwemmungen und Gemüseknappheit: Droht Frankreich eine stille Versorgungskrise?

    Überschwemmungen und Gemüseknappheit: Droht Frankreich eine stille Versorgungskrise?

    Die Bilder gleichen sich. Felder verschwinden unter braunem Wasser, Folientunnel knicken ein, Salatreihen versinken im Morast. Was früher als Jahrhundertereignis galt, kehrt inzwischen mit fast schon unheimlicher Regelmäßigkeit zurück. In Frankreich wie in weiten Teilen Europas treffen winterliche und frühjährliche Überschwemmungen ausgerechnet jene Regionen, die seit Generationen als Gemüsegärten des Landes gelten. Die Frage drängt sich auf: Wächst hier eine echte Knappheit heran – oder nur die Angst davor? Besonders verwundbar sind die fruchtbaren Auenlandschaften. Dort, wo Flüsse seit jeher nährstoffreiche Sedimente ablagern, gedeihen Lauch, Kohl, Spinat und Salate in großer Zahl. Doch genau diese Nähe zum Wasser rächt sich, sobald Flüsse über die Ufer treten. Schon wenige Tage unter Wasser genügen, um Wurzeln zu ersticken. Sauerstoff fehlt, Pilzkrankheiten breiten sich aus, Aussaaten verschieben sich. Nicht nur eine Ernte geht verloren, mitunter gerät die gesamte Fruchtfolge durche…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Macron weist Meloni zurecht: Ein Todesfall, eine diplomatische Spitze und Europas nervöse Öffentlichkeit

    Macron weist Meloni zurecht: Ein Todesfall, eine diplomatische Spitze und Europas nervöse Öffentlichkeit

    Der gewaltsame Tod des 23-jährigen französischen Aktivisten Quentin Deranque hat sich binnen weniger Tage von einem tragischen Kriminalfall zu einer diplomatischen Verstimmung zwischen Paris und Rom ausgeweitet. Als der französische Präsident Emmanuel Macron während eines offiziellen Besuchs in Neu-Delhi am 19. Februar vor die Presse trat, wählte er ungewöhnlich scharfe Worte in Richtung der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. „Que chacun reste chez soi“, jeder solle bei sich bleiben, sagte Macron – eine Spitze, die unmissverständlich auf Meloni zielte. Der Vorfall offenbart mehr als nur eine momentane Verstimmung. Er berührt Grundfragen nationaler Souveränität, parteipolitischer Instrumentalisierung und europäischer Solidarität – und zeigt, wie rasch innenpolitische Ereignisse im vernetzten Europa eine außenpolitische Dimension erhalten.

    Ein Gewaltverbrechen mit politischem Resonanzraum Quentin Deranque war Student und in rechtsextremen, identitären Kreisen aktiv. Anfan…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Sturm Pedro fegte über das Land: Gewaltige Böen hinterlassen Spur der Verwüstung

    Sturm Pedro fegte über das Land: Gewaltige Böen hinterlassen Spur der Verwüstung

    In der Nacht vom 18. auf den 19. Februar 2026 zeigte der Atlantik erneut sein raues Wintergesicht. Sturm „Pedro“ zog mit einer Wucht über weite Teile von Frankreich. Böen von mehr als 120 Stundenkilometern peitschten über Küsten und ins Landesinnere, rissen Ziegel von Dächern, knickten Bäume wie Streichhölzer und legten Stromleitungen lahm.

    Wer in diesen Stunden unterwegs war, spürte die rohe Kraft der Natur unmittelbar. Der Wind heulte durch Straßenschluchten, Regen prasselte waagrecht gegen Fensterscheiben, und irgendwo krachte es immer wieder bedrohlich. Manch einer dürfte gedacht haben: Das ist kein normaler Wintersturm mehr.

    Pedro entstand aus einer sich rasch vertiefenden atlantischen Depression. Ein starker Luftdruckunterschied verlieh dem System zusätzliche Dynamik, bevor es auf die Westküste Frankreichs traf. Besonders die Regionen Bretagne und Pays de la Loire standen im Zentrum der heftigsten Böen. An der Küste türmten sich Wellen, Gischt sprühte über Kaimauern, vereinzelt kam es zu kleineren Überflutungen.

    Die Wetterdienste hatten mehrere Départements frühzeitig unter orangefarbene Warnstufe gestellt. Diese Vorbereitung zahlte sich aus. Personenschäden blieben aus, obwohl die Sachschäden zum Teil erheblich ausfielen. Feuerwehr und Rettungskräfte arbeiteten im Dauereinsatz. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen, lose Dachziegel drohten Passanten zu treffen, Baugerüste gerieten ins Schwanken. In ländlichen Gebieten saßen zahlreiche Haushalte stundenlang im Dunkeln, nachdem Leitungen unter der Last umgestürzter Äste nachgaben.

    Besonders hart traf es die Landwirtschaft. Gewächshäuser barsten, Ställe verloren Dachplatten, junge Kulturen lagen schutzlos im Wind. Forstbetriebe rechnen mit beträchtlichen Verlusten, denn viele Bestände erlitten schwere Schäden. Wer durch betroffene Wälder geht, sieht ein Bild der Verwüstung: entwurzelte Stämme, aufgerissene Böden, kreuz und quer liegendes Holz.

    Auch der Verkehr geriet ins Stocken. Regionalzüge blieben zeitweise in Depots, weil Äste auf den Gleisen lagen. Autofahrer tasteten sich über Landstraßen, die eher an Hindernisparcours erinnerten. Parks, Friedhöfe und Wochenmärkte blieben geschlossen. Der Alltag – sonst präzise getaktet – verlor für einen Moment seinen Rhythmus.

    Solche Stürme gehören klimatisch durchaus zum atlantischen Winter. Dennoch häufen sich in den vergangenen Wochen intensive Wind- und Regenereignisse. Klimaforscher verweisen auf stärkere Temperaturgegensätze zwischen kalten und warmen Luftmassen, die dynamische Tiefdrucksysteme begünstigen. Zur Zeit folgt im Westen Frankreichs ein Sturmtief auf das andere.

    Nach dem Abzug des Sturms begann die mühsame Phase der Bestandsaufnahme. Kommunen prüfen Schäden an öffentlichen Gebäuden, Versicherungen erwarten zahlreiche Meldungen. In manchen Gemeinden dürfte die Anerkennung als Naturkatastrophe beantragt werden, um Entschädigungen zu beschleunigen. Für die Betroffenen zählt vor allem eines: ein Dach über dem Kopf und Strom aus der Steckdose – der Rest kommt später.

    Pedro hinterlässt mehr als umgestürzte Bäume. Der Sturm erinnert daran, wie verletzlich moderne Gesellschaften trotz aller Technik bleiben. Zwischen Sirenen, flatternden Planen und aufklarendem Himmel zeigt sich eine leise Erkenntnis: Gegen die Elemente hilft keine App. Nur Vorbereitung, Solidarität und ein wachsames Auge auf das, was sich draußen zusammenbraut.

    Andreas M. Brucker

  • Kommentar: Man flieht vor dem Wasser – und landet im Abgrund der Niedertracht

    Kommentar: Man flieht vor dem Wasser – und landet im Abgrund der Niedertracht

    Es gibt Bilder, die sich einbrennen: Straßenzüge im Westen Frankreichs, irgendwo zwischen aufgeweichtem Ackerboden und grauem Atlantikhimmel, Möbelstapel am Straßenrand, nasse Fotoalben, der Geruch von Schlamm in den Fluren. Menschen verlassen ihre Häuser nicht freiwillig. Sie werden vom Wasser hinausgedrängt, aus Küchen, in denen noch die Kaffeetasse auf dem Tisch steht, aus Kinderzimmern, in denen das Nachtlicht brennt. Evakuierung – ein Wort, das so technisch klingt und doch ein ganzes Leben aus den Angeln hebt.

    Und kaum ist die Haustür ins Schloss gefallen, betreten andere die Bühne.

    Nicht als Helfer. Nicht mit Gummistiefeln und Sandsäcken. Sondern mit Brecheisen.

    Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Da kämpfen Familien mit existenzieller Angst, mit Versicherungsfragen, mit der bangen Hoffnung, dass die Wände stehen bleiben – und irgendwo steht jemand und denkt: „Prima Gelegenheit.“ Wie tief kann man sinken? Offenbar tiefer als jeder Pegelstand.

    In den betroffenen Regionen patrouillieren nun verstärkt Beamte der Gendarmerie nationale und der Police nationale. Sie sichern, kontrollieren, appellieren an die Nachbarschaft. Prävention nennt sich das. Ein nüchternes Wort für eine traurige Notwendigkeit. Denn leerstehende Häuser senden Signale – Rollläden unten, kein Licht am Abend. Für professionelle Einbrecher ist das wie eine Leuchtreklame.

    Man könnte zynisch fragen, ob nach der Naturgewalt nun die moralische Katastrophe folgt.

    Wer in so einer Situation stiehlt, stiehlt nicht nur Gegenstände. Er greift in eine Wunde, die noch offen blutet. Ein Einbruch nach einer Evakuierung bedeutet mehr als materiellen Schaden. Er sagt den Betroffenen: Selbst wenn du am Boden liegst, tritt man noch nach dir. Dein bisheriger Rückzugsort, dein Schutzraum – nur eine Kulisse für fremde Gier.

    Natürlich, Kriminalität kennt keine Wetterlage. Und doch hat sie hier einen besonders schalen Beigeschmack. Während Nachbarn Sandsäcke schleppen, während freiwillige Helfer Suppe verteilen, während Bürgermeister Krisenstäbe einrichten, zieht jemand Handschuhe über, um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen. Das ist kein Kavaliersdelikt. Das ist Charakterbankrott.

    Man spricht gern vom gesellschaftlichen Zusammenhalt, vom esprit de solidarité. In Katastrophenmomenten zeigt sich, was eine Gemeinschaft trägt. Viele reichen einander die Hand. Einige wenige greifen in fremde Taschen. Tja, so läuft’s offenbar.

    Doch vielleicht liegt in der Empörung auch eine Kraft. Jede verstärkte Streife, jedes wachsame Auge, jede solidarische Geste sendet ein Gegensignal. Wer im Schutz der Dunkelheit plündert, rechnet mit Gleichgültigkeit. Er sollte sich täuschen.

    Denn wenn das Wasser sich zurückzieht, bleibt nicht nur Schlamm. Es bleibt auch die Frage, welche Art von Gesellschaft wir sein wollen. Eine, die in Krisen noch tiefer fällt – oder eine, die trotz allem Haltung bewahrt.

    Autor: C.H.

  • Puy-de-Dôme: Wie das „Ferromobile“ kleine Dörfer zurück auf die Schiene bringt

    Puy-de-Dôme: Wie das „Ferromobile“ kleine Dörfer zurück auf die Schiene bringt

    Mitten im Herzen des Puy-de-Dôme, eingebettet in die sanften Vulkankuppen der Auvergne-Rhône-Alpes, entsteht eine Idee, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkt – und doch das Potenzial besitzt, ländliche Mobilität neu zu denken. Zwischen alten Bahndämmen, überwucherten Gleisen und stillgelegten Haltepunkten rollt eine Vision heran: das Ferromobile. Ein kleines Fahrzeug auf Schienen. Elektrisch. Leise. Flexibel. […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Val Rahmeh – Mentons grünes Wunder über dem Meer

    Val Rahmeh – Mentons grünes Wunder über dem Meer

    Menton wirkt wie eine Postkarte, die jemand mit Zitronenduft beträufelt hat. Pastellfarbene Fassaden schmiegen sich an den Hang, das Meer glitzert unten in sattem Blau, und über allem liegt dieses weiche, goldene Licht, das hier selbst den Nachmittag wie einen Kinofilm aussehen lässt. Viele reisen wegen der legendären Fête du Citron an, andere wegen der […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Zwischen Kigali und Brest: Die politische Biografie des Hervé Berville als Spiegel einer neuen Bretagne

    Zwischen Kigali und Brest: Die politische Biografie des Hervé Berville als Spiegel einer neuen Bretagne

    Es gibt politische Karrieren, die nach vertrautem Muster verlaufen: Parteijugend, Ministerkabinett, Wahlkreisarbeit. Und es gibt Lebenswege, die sich erst im Rückblick als politisches Symbol begreifen lassen. Der Abgeordnete aus dem Finistère und frühere Staatssekretär für das Meer, Hervé Berville, verkörpert eine solche Ausnahmebiografie. Sie führt vom vom Völkermord gezeichneten Kigali an die windumtoste Reede von Brest – und erzählt dabei viel über Frankreich, seine Erinnerungspolitik und eine Bretagne im Wandel. Ein Leben, geprägt vom Bruch der Geschichte Berville wurde 1990 in Kigali geboren. Vier Jahre später erschütterte der Genozid an den Tutsi Ruanda; binnen hundert Tagen wurden über 800 000 Menschen ermordet. Der Bürgerkrieg, die systematische Gewalt, der Zusammenbruch staatlicher Ordnung – all dies bildet den historischen Hintergrund seiner frühen Kindheit. Berville überlebte, wurde von einem französischen Ehepaar adoptiert und wuchs im bretonischen Plougastel-Daoulas auf, g…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Sturm über dem Atlantik: Wenn tausende Papageitaucher an Europas Küsten stranden

    Sturm über dem Atlantik: Wenn tausende Papageitaucher an Europas Küsten stranden

    Der Anblick trifft selbst erfahrene Küstenbewohner ins Mark. Zwischen Tang und Treibholz liegen kleine schwarz-weiße Körper im nassen Sand, die bunten Schnäbel matt, die Flügel reglos an den Leib gepresst. Papageitaucher – jene Vögel, die sonst als fröhliche Ikonen nordischer Felsen gelten – enden nach schweren Atlantikstürmen zu Hunderten an den Stränden Frankreichs und Großbritanniens. Was auf den ersten Blick wie ein rätselhaftes Massensterben wirkt, folgt einer nüchternen Logik der Natur. Der Papageitaucher, wissenschaftlich Fratercula arctica, lebt außerhalb der Brutzeit fast ausschließlich auf hoher See. Er jagt kleine Schwarmfische, taucht mit erstaunlicher Eleganz bis in große Tiefen und trotzt salziger Gischt und eisigen Winden. Doch selbst dieser Hochseespezialist gerät an Grenzen, wenn sich Orkantiefs tagelang über dem Nordatlantik festsetzen. Winterstürme peitschen die Wasseroberfläche auf, Wellen türmen sich meterhoch, Strömungen verschieben sich abrupt. Für einen Vogel, d…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Lawinenalarm in den Savoier Alpen: Warum La Clusaz jetzt das Skifahren abseits der Pisten verbietet

    Lawinenalarm in den Savoier Alpen: Warum La Clusaz jetzt das Skifahren abseits der Pisten verbietet

    Mitten im Herzen der Aravis, dort, wo sich schroffe Gipfel und sanfte Almen begegnen, hat die Gemeinde La Clusaz eine Entscheidung getroffen, die in Wintersportkreisen für Aufsehen sorgt. Am 19. Februar 2026 untersagte die Kommune das Skifahren abseits der markierten Pisten im gesamten Skigebiet. Kein sanfter Hinweis, kein Appell – sondern ein formeller Erlass. Der Grund: akute Lawinengefahr der höchsten Stufe.

    Météo France und die alpinen Rettungsdienste hatten die Gebirgsmassive der Region, darunter jene der Haute-Savoie, auf Warnstufe 5 gesetzt. Wer sich mit den Warnstufen Frankreichs ein wenig auskennt, weiß: Höher geht es nicht. Stufe 5 bedeutet eine außergewöhnlich kritische Situation. Massive Schneefälle, stürmische Winde und eine instabile Schneedecke bilden eine explosive Mischung. Ein einziger Skifahrer, eine einzige Zusatzbelastung – und das weiße Idyll kippt ins Unkontrollierbare.

    Im auf der offiziellen Website veröffentlichten Gemeindebeschluss begründet die Stadtverwaltung ihre Maßnahme mit der „Entwicklung der Situation im Skigebiet und dem maximalen Lawinenrisiko“. Wer die markierten Pisten verlässt, setze sich nicht nur selbst einer erheblichen Gefahr aus, sondern bringe im Ernstfall auch die Rettungskräfte in Gefahr. Ein nüchterner Satz – und doch steckt darin die ganze Dramatik dieser Tage.

    Seit Anfang Februar ziehen immer neue Sturmtiefs über die Alpen. Sie haben enorme Neuschneemengen gebracht, die auf ältere, teils verharschte oder windverfrachtete Schichten gefallen sind. Das Resultat gleicht einem Kartenhaus aus Kristallen. In allen Höhenlagen berichten Experten von einer labilen Struktur der Schneedecke. Mancherorts mussten Skigebiete auch ihre Pisten ganz oder teilweise schließen, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten.

    Auch andere große Stationen reagierten. In La Plagne, Les Arcs und Val d’Isère galten bereits strenge Einschränkungen oder temporäre Sperrungen einzelner Bereiche. Das Bild ist überall ähnlich: Lawinensprengungen im Morgengrauen, intensive Präparierungsarbeiten mit schweren Pistenraupen, Kontrollen an neuralgischen Punkten. Die Berge wirken friedlich – doch unter der Oberfläche brodelt es.

    Gerade das Skifahren im freien Gelände besitzt für viele eine beinahe mythische Anziehungskraft. Abseits der gewalzten Pisten, im unberührten Pulverschnee, keimt die ursprüngliche Idee des Wintersports auf. Freiheit, Weite, Natur pur. Wer einmal bei strahlendem Sonnenschein durch frischen Schnee gefahren ist, kennt dieses Gefühl – es ist, als würde man über Wolken gleiten. Ganz ehrlich: Das kann süchtig machen.

    Doch diese Freiheit hat ihre Kehrseite. Abseits gesicherter Bereiche hängt alles von der Einschätzung der Lawinenlage, von Erfahrung, Ausrüstung und kluger Routenwahl ab. In Frankreich bleibt das Fahren außerhalb markierter Pisten grundsätzlich erlaubt. Es geschieht auf eigene Verantwortung. Temporäre Verbote wie jenes in La Clusaz stellen daher die Ausnahme dar. Sie richten sich nicht gegen die Praxis an sich, sondern sind Reaktion auf eine außergewöhnliche Gefahrenlage.

    Genau darin liegt die juristische und gesellschaftliche Brisanz. Die Berge gelten traditionell als frei zugänglicher Raum. Eine generelle Einschränkung des Off-Piste-Skifahrens berührt Fragen individueller Freiheit. Doch wenn Naturgewalten ein Ausmaß annehmen, das selbst erfahrene Alpinisten an ihre Grenzen bringt, verschiebt sich der Maßstab. Dann tritt die Gefahrenabwehr in den Vordergrund.

    Der Bürgermeister von La Clusaz handelt in seiner Rolle als Verantwortlicher für die öffentliche Sicherheit. In enger Abstimmung mit den Bergrettungsdiensten und auf Grundlage der offiziellen Lawinenbulletins zog die Gemeinde jetzt die Reißleine. Eine Entscheidung, die nicht jedem gefallen dürfte. Manche Freerider mögen die Stirn runzeln, vielleicht sogar schimpfen – aber in diesen Tagen geht es nicht um Nervenkitzel, sondern um Leben.

    Solche Wetterlagen galten lange als seltene Extremereignisse. Doch die Häufung intensiver Niederschlagsphasen in Kombination mit starken Winden wirft Fragen auf, die über diesen Winter hinausreichen. Wie oft werden alpine Gemeinden künftig vor ähnlichen Entscheidungen stehen? Wie lässt sich der Geist der Freiheit, der den Wintersport prägt, mit der Pflicht zur Risikominimierung vereinbaren?

    Die Antwort liegt wohl in einem nüchternen Realismus. Die Berge bleiben ein Ort der Sehnsucht – aber auch ein Raum, der Respekt verlangt. Wenn die Lawinenwarnstufe die höchste Marke erreicht, spricht die Natur eine klare Sprache. Und manchmal besteht wahre Größe darin, einen Schritt zurückzutreten.

    Autor: Andreas M. B.