Kategorie: Frankreich

  • Benzin: Wie sich die Franzosen an die explodierenden Preise anpassen

    Benzin: Wie sich die Franzosen an die explodierenden Preise anpassen

    Die starke Nachfrage nach Öl, die mit der Erholung der Weltwirtschaft mit der allmählichen Aufhebung der gesundheitlichen Beschränkungen einhergeht, und die Spannungen in der Ukraine erklären den Preisanstieg seit letztem Herbst. Und dies sind nur die Anfänge eines nachhaltigen Anstiegs der Energiekosten. Die Anpassung an die Welt von morgen erfordert heute eine Änderung der Gewohnheiten. Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass das Tanken einmal 100 € kosten könnte? Die ständigen Preiserhöhungen machen die Autofahrer mürbe, zumal die Preise, die jeden Freitag veröffentlicht werden, sehr unterschiedlich sind. So zahlt man für einen Liter Diesel, der derzeit in Frankreich mit etwa 1,70 € angezeigt wird, in ländlichen Gebieten im Durchschnitt 15 Cent mehr. Noch größer ist für das bleifreie SP95. Auf dem Land wird für einen Liter 17 bis 24 Cent mehr verlangt als in den Großstädten, wo er etwa 1,75 € kostet. Genau dieses Gefühl, anders behandelt zu werden, hatte viele Gelbwesten Ende 2018 da…

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  • Paris will Fahrverbot für Autos in der Innenstadt um zwei Jahre verschieben

    Paris will Fahrverbot für Autos in der Innenstadt um zwei Jahre verschieben

    Die Stadtverwaltung liess am Donnerstag verlauten, man wolle die starke Reduzierung des Auto- und Motorradverkehrs im Herzen der Stadt um zwei Jahre verschieben, da man mehr Zeit für die Umsetzung benötigte. Das Fahrverbot für das Pariser Stadtzentrum wurde im vergangenen Mai angekündigt und sollte in diesem Jahr in Kraft treten. Der Innenstadtbezirk umfasst die beiden Seine-Inseln, deren Wahrzeichen die Kathedrale Notre-Dame und die Sainte-Chapelle sind, sowie die verwinkelten Gassen des Marais. Ein großer Teil des historischen linken Ufers und des Viertels Saint-Germain-des-Pres wäre ebenfalls Teil der so genannten „ruhigen Zone“, die mit Ausnahme von Anwohnern, Taxis und Geschäftsleuten für den Durchgangsverkehr gesperrt ist. Es ist eines von mehreren Projekten der sozialistischen Bürgermeisterin Anne Hidalgo, um eine der grössten Städte Europas grüner zu machen und die chronische Luftverschmutzung zu bekämpfen. Straßen sollen für Fußgänger zurückgewonnen und Fahrräder und andere Ve…

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  • Streiks: SNCF im Südwesten und RATP in Ile-de-France…

    Streiks: SNCF im Südwesten und RATP in Ile-de-France…

    Der Zugverkehr wird am Freitag durch Streiks bei der SNCF in der Region Nouvelle-Aquitaine und bei der RATP in der Region Ile-de-France beeinträchtigt. Es wird mit erheblichen Störungen gerechnet.

    Heute ist mal wieder ein schlechter Tag für Arbeitnehmer, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, oder für Familien während der Schulferien. Streiks werden den Verkehr in der Region Nouvelle-Aquitaine bei der SNCF und in der Region Ile-de-France bei der RATP beeinträchtigen.

    Lesen Sie auch: Massive Streiks bei der Bahn: Am Freitag werden starke Verkehrsstörungen erwartet

    SNCF – Zugverkehr in der Region Nouvelle-Aquitaine.
    Die Weichensteller der SNCF in der Region Nouvelle-Aquitaine sind in den streik getreten. Die Forderungen der Gewerkschaften beziehen sich auf die Arbeitszeit und die Löhne.

    Der Arbeitskampf begann bereits am Donnerstag, 17. Februar um 19 Uhr und wird bis Samstag, 19. Februar um 8 Uhr andauern.

    Der TER-Verkehr ist für den ganzen Tag stark beeinträchtigt. Im Bahnhof Bordeaux Saint-Jean sind heute überheupt keine TER-Züge vorgesehen. Am Freitagmorgen verkehren ausserdem keine TGV Inoui oder Ouigo in der Region Nouvelle-Aquitaine. Am Freitagnachmittag sollen bis 20 Uhr Ersatzzüge eingesetzt werden. Zwei Ausnahmen: Paris/La Rochelle und Paris/Angoulême, für die keinerlei Zugverkehr vorgesehen ist. Auch am Samstagmorgen wird der Verkehr von TGV, Intercités und TER weiterhin stark beeinträchtigt sein. Die Wiederaufnahme des normalen Verkehrs soll nach und nach ab Samstagmorgen 8 Uhr beginnen.

    RATP-Verkehr in der Region Ile-de-France

    Die Gewerkschaften rufen die Mitglieder auf, für Lohnerhöhungen zu streiken. Bei den traditionellen jährlichen Verhandlungen wurde bisher keine Einigung erzielt.

    Der Streik findet nur am Freitag, den 18. Februar statt und ist nicht verlängerbar.

    Die Metrolinien 2, 3a, 5, 7a, 8, 10, 11 und 12 sind vollständig gesperrt. Die Linien 3, 4, 6, 7, 9 und 13 fahren nur zu den Hauptverkehrszeiten (6.30 bis 9.30 Uhr und 16.30 bis 19.30 Uhr). Die automatischen Linien 1 und 14 fahren normal. Die RER A und B fahren teilweise von 6:30 bis 20:30 Uhr. Auch das Bus- und Straßenbahnnetz ist stark beeinträchtigt.

    Auswirkungen sind auch in Okzitanien zu spüren.
    Die in Okzitanien vorgesehenen TER, TGV und Intercités fahren am Freitag, dem 18. Februar, normal. Der Streik in Nouvelle-Aquitaine wird jedoch einige Auswirkungen im Südwesten haben: Die TGV-Züge Paris Toulouse/Paris sind betroffen, da sie über Bordeau fahren, und die TER-Linien von Toulouse nach Agen oder Brive sind betroffen. Die SNCF kündigt an, dass zwischen Bordeaux und Marseille nur jeder dritte Zug (Intercités) verkehrt, davon zwei nur eingeschränkt von Toulouse nach Marseille. Zwischen Toulouse und Hendaye sind 2 von 3 Zügen vorgesehen. Auf der Strecke Paris-Cahors wird eine Hin- und Rückfahrt der Intercités gestrichen.

  • Ausstellung: Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ im Musée des Arts Décoratifs in Paris

    Ausstellung: Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ im Musée des Arts Décoratifs in Paris

    Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ ist nun in einer großen Ausstellung zu sehen, die im Musée des Arts Décoratifs in Paris eröffnet wird. Unter anderem wird auch das Originalmanuskript zu sehen sein, eine Premiere in Frankreich. Im Musée des Arts Décoratifs (Paris) wird eine außergewöhnliche Ausstell…

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  • Olivier Véran: Lockerungen hängen von „zwei unerlässlichen Kriterien“ ab

    Olivier Véran: Lockerungen hängen von „zwei unerlässlichen Kriterien“ ab

    Das Ende des Impfpasses hängt von „zwei unerlässlichen Kriterien“ ab, so der Gesundheitsminister, der sich heute in Nizza aufhält. Die Aufhebung der Maskenpflicht und des Impfpasses hängt von „zwei unerlässlichen Kriterien“ ab, nämlich der Anzahl der Krankenhauspatienten und der Inzidenzrate, erklärte Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstag. Lesen Sie auch: Covid-19: Olivier Véran erwägt das Ende der Maskenpflicht in Innenräumen für Mitte März „Mitte März ist keine zufälliges Datum, es beruht auf dem Prinzip, dass kein Krankenhaus mehr gezwungen ist, andere Behandlungen wegen Covid-Patienten zu verschieben, was derzeit noch nicht der Fall ist“, sagte der Minister am Rande einer Reise nach Nizza. Die Aufhebung der Maßnahmen „impliziert, dass die Aktivität der Krankenhäuser wieder einen Routinerhythmus angenommen hat, und das ist, so schätze ich, bei 1.000 bis 2.000 Covid-Patienten auf der Intensivstation geschätzt, es wäre unnötig und übertrieben, wenn ich Ihnen eine genaue Zahl…

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  • Lot-et-Garonne: Frau auf offener Straße tot zusammengebrochen

    Lot-et-Garonne: Frau auf offener Straße tot zusammengebrochen

    Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Todesursache einer 31-jährigen Frau zu klären, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (16. auf 17. Februar) in Marmande auf offener Straße gestorben war. Sie soll in ihrer Wohnung mehrfache Messerstiche erlitten haben, bevor sie diese verließ und auf dem Bürgersteig tot zusammenbrach.

    Die Gendarmerie in Marmande eröffnete eine Untersuchung, um die genauen Umstände des Todes einer 31-jährigen Frau zu klären, die in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar in der Rue Gillet in der Nähe des Bahnhofs in Marmande tot aufgefunden worden war.

    Trotz des sofortigen Einsatzes der Rettungskräfte und einem Team von Notärzten, konnte das Opfer, das einen Herzstillstand erlitten hatte, nicht wiederbelebt werden.

    Die 31-Jährige Frau wies mehrere Verletzungen auf, die vermutlich durch eine Stichwaffe verursacht worden waren, insbesondere im Bereich der Bauchs und des Gesichts.

    Die Ermittler stellten fest, dass in ihrer Wohnung mehrfach auf sie eingestochen wurde. Schwerverletzt verließ die junge Frau den Tatort und brach sterbend auf dem Bürgersteig zusammen.

    Es könnte sich um den ersten Frauenmord im Departement Lot-et-Garonne und den neunten in Frankreich seit dem 1. Januar 2022 handeln.

  • Französische Skigebiete: Buchungen erreichen wieder das Niveau von vor der Pandemie

    Französische Skigebiete: Buchungen erreichen wieder das Niveau von vor der Pandemie

    Eine Studie französischer Fremdenverkehrsunternehmen zeigt, dass die Buchungen in den Skigebieten in den Alpen und Pyrenäen nach zwei Jahren der Schließung und strengen Beschränkungen fast wieder das Niveau von vor der Pandemie erreicht haben.

    Eine Studie von PAP Vaccances hat ergeben, dass die Buchungen fast wieder das Niveau von vor der Pandemie erreicht haben – 8,3 Prozent mehr als 2020 und 88 Prozent mehr als 2021, dem Jahr, in dem der Skiurlaub bedingt durch die Pandemie fast vollständig ausfiel.

    In den Skigebiete der Alpen, die zwei Drittel des Umsatzes der französischen Skiindustrie ausmachen, lagen noch 5 Prozent unter den Buchungszahlen für 2020, aber die Buchungen in den Pyrenäen stiegen um starke 70 Prozent gegenüber 2020.

    Die Skisaison 2019/20 wurde durch den Beginn der Pandemie im Februar und den ersten landesweiten Lockdown im März beeinträchtigt. Die Saison 2020/21 war mit der von der Regierung verordneten Schließung von Skiliften, Bars und Restaurants während der gesamten Saison und strengen Reisebeschränkungen praktisch ein Totalausfall.

    Die Saison 2021/22 findet, wenn auch mit strengen Gesundheitsmaßnahmen, wie dem Impfpass für den Zugang zu den Skiliften und Maskenpflicht in Warteschlangen an den Skiliften, fast „normal“ statt.

    Lesen Sie auch: Welche Regeln müssen in den französischen Skigebieten beachtet werden?

    Reisende mit Wohnsitz in Frankreich oder der EU konnten die ganze Saison über reisen. Dem gegenüber galten für Besucher aus Nicht-EU-Ländern wie den USA zusätzliche Beschränkungen: Über die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage galt de facto ein Verbot für alle Einreisen.

    In den letzten Wochen hat Frankreich die Einreisebeschränkungen schrittweise aufgehoben. Vollständig geimpfte Urlauber aus allen Nicht-EU-Ländern können wieder ungehindert reisen und ihren Winterurlaub in Frankreich verbringen.

    Der Impfpass ist jedoch nach wie vor erforderlich und für die meisten Erwachsenen nur mit Auffrischungsimpfungen gültig.

  • Covid-19: Stehen wir am Anfang vom Ende der Epidemie?

    Covid-19: Stehen wir am Anfang vom Ende der Epidemie?

    Mit der gestrigen zweiten Stufe der Lockerungen, den sinkenden Zahlen, dem möglichen Ende der Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und der Erleichterung des Impfpasses umgibt uns alle ein Gefühl des Optimismus. Aber: Die letzten beiden Jahre haben gezeigt, dass man nie vor bösen Überraschungen sicher ist. Ist die Covid-19-Epidemie bald zuende? Die Franzosen, von der fast zweijährigen Epidemie erschöpft, wollen umso mehr daran glauben, als an diesem Mittwoch die zweite Etappe der Ende Januar von der Regierung angekündigten Aufhebung der Gesundheitseinschränkungen begonnen wurde. Lesen Sie auch: Covid-19: Weitere Lockerungen ab 15. Februar Professor Alain Fischer, der Vorsitzende des Orientierungsrats für die Impfstrategie, kündigte an, dass der Impfpass „Ende März, Anfang April“ aufgehoben werden könnte. Was zu einerr allgemeinen Euphorie über das Ende der Epidemie beiträgt. Gestern Morgen fügte der Gesundheitsminister Olivier Véran eine weitere Note der Hoffnung hinzu, indem er das En…

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  • Präsidentschaftswahlen: Kampagnen, um die Franzosen zur Stimmabgabe aufzurufen

    Präsidentschaftswahlen: Kampagnen, um die Franzosen zur Stimmabgabe aufzurufen

    Weniger als zwei Monate vor dem ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen werden öffentliche und private Initiativen ins Leben gerufen, um die Franzosen zum Wählen zu bewegen. Da laut Umfragen bei den Präsidentschaftswahlen am 10. und 24. April die Gefahr einer historisch tiefen Wahlbeteiligung droht, häufen sich knapp zwei Monate vor dem ersten Wahlgang die Initiativen, die die Franzosen dazu aufrufen, an die Urnen zu gehen. So hat sich die Regierung dazu entschlossen, eine breit angelegte Kampagne zur staatsbürgerlichen Information zu starten, um die Franzosen zur Eintragung in die Wählerlisten zu bewegen. „6 % unserer Mitbürger im Wahlalter sind nicht in die Wählerlisten eingetragen und das bereitet uns Sorge“, erklärte Premierminister Jean Castex vor den Abgeordneten der Nationbalversammlung während einer Fragestunde mit der Regierung und kündigte den Start einer „großen Kampagne“ für den 25. Februar an. Jean Castex erwähnte auch die Einrichtung einer speziellen Website unter der …

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  • Dieselpreis: Landwirte blockieren das Benzindepot Lespinasse nördlich von Toulouse

    Dieselpreis: Landwirte blockieren das Benzindepot Lespinasse nördlich von Toulouse

    Junge Landwirte des Departements Haute-Garonne blockieren seit Donnerstagmorgen 9 Uhr das Treibstofflager Lespinasse nördlich von Toulouse.

    Landwirte des Departements Haute-Garonne blockieren seit Donnerstagmorgen 9 Uhr das Treibstofflager Lespinasse nördlich von Toulouse. Etwa 50 Demonstranten blockieren die Zufahrten, um gegen die steigenden Kraftstoffpreise zu protestieren.

    Die Landwirte mobilisieren sich, um die Alarmglocke bezüglich der steigenden Kosten für Rohstoffe und Erdöl zu läuten, insbesondere für GNR, einen Dieselkraftstoff für nicht straßengebundene Fahrzeuge.

    Landwirte verbrauchen durchschnittlich 70.000 Liter GNR pro Jahr und sind von den Preiserhöhungen der letzten Wochen stark betroffen.

    Die Landwirte kippten Stroh und Reifen vor das Depot und zündeten sie an.