Kategorie: Frankreich

  • Parlamentswahlen: Marine Le Pen wird im Wahlkreis Pas-de-Calais für Wiederwahl kandidieren

    Parlamentswahlen: Marine Le Pen wird im Wahlkreis Pas-de-Calais für Wiederwahl kandidieren

    Die Anführerin des Rassemblement National bei den Präsidentschaftswahlen kämpft erneut um den Erhalt ihrer Hochburg, in der sie 2017 mit 58,60% der Stimmen in die französische Nationalversammlung gewählt worden war. Wenig überraschend wird Marine Le Pen bei den Parlamentswahlen im Juni im 11. Wahlbezirk des Pas-de-Calais kandidieren, wie der amtierende Vorsitzende des Rassemblement National, Jordan Bardella, am Montag, dem 25. April, bestätigte. Am Sonntag hatte die enttäuschte Präsidentschaftskandidatin in ihrer Rede nach der Niederlage in den Präsidentschaftswahlen erklärt, dass sie jetzt eine „große Schlacht“ bei den Parlamentswahlen führen werde, um der „nationalen Strömung“ zu ermöglichen, „echte Opposition“ zu werden. Marine Le Pen kämpft also erneut um den Erhalt ihrer Hochburg, in der sie 2017 mit 58,60% der Stimmen gewählt worden war. Und könnte dabei auch Hilfe von Reconquête!, der Partei von Eric Zemmour, annehmen, und Allianzen für die Parlamentswahlen schmieden….

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  • Covid-19: Wird es bald die vierte Impfdosis für alle geben?

    Covid-19: Wird es bald die vierte Impfdosis für alle geben?

    Die zweite Auffrischungsdosis kann in Frankreich schon jetzt von Personen über 60 Jahren sowie von immungeschwächten Personen unter 60 Jahren, die ihre letzte Dosis vor mehr als drei Monaten erhalten haben, in Anspruch genommen werden. Kommt die vierte Spritze? Das Gesundheitsministerium forderte am 14. März zunächst die über 80-Jährigen auf, eine zweite Auffrischungsimpfung zu erhalten. Wenn ihre erste Auffrischungsimpfung mehr als drei Monate zurücklag, wurde ihnen dringend empfohlen, die Impfung erneut durchzuführen. Wie die Hohe Behörde für Gesundheit in einer am 17. März veröffentlichten Stellungnahme erläuterte, lässt die Wirksamkeit des Impfschutzes mit der Zeit nach. Um dem entgegenzuwirken, haben die Behörden daher beschlossen, eine weitere Auffrischungsdosis für ältere Menschen einzuführen, da diese am ehesten von schweren Formen betroffen sein können. Lesen Sie auch: WHO warnt: Wir dürfen die Wachsamkeit gegen das Corona-Virus nicht senken Nach den neuesten Daten von Santé …

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  • Welche Maßnahmen stehen für Emmanuel Macron jetzt im Vordergrund?

    Welche Maßnahmen stehen für Emmanuel Macron jetzt im Vordergrund?

    Nachdem Emmanuel Macron wiedergewählt wurde, warten nun mehrere dringende Baustellen auf den Präsidenten. Die Rentenreform soll im Herbst beginnen, bereits jetzt aber wird die Exekutive Maßnahmen zur Steigerung der Kaufkraft einführen. Kaum wiedergewählt, plant Emmanuel Macron bereits seine ersten Massnahmen für die Steigerung der Kaufkraft. Auf dem Tisch liegt eine neue Beihilfe für Kraftstoff, da der Rabatt von 18 Cent nach dem 31. Juli wegfallen könnte. Eine Maßnahme für „Vielfahrer“ wird für diesen Sommer ins Auge gefasst. „Die Gerechtigkeit wäre, dass man denjenigen, die 150 km oder mehr am Tag fahren, mehr hilft (…) eine bedeutendere und gezieltere Hilfe zu haben, scheint mir gerechter und effizienter zu sein“, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire. Renten und Mindestsozialleistungen werden der Inflation folgend aufgewertet.Die an Bedingungen geknüpfte Hilfe spaltet die Autofahrer. „Auch wenn wir nicht viel fahren, müssen wir trotzdem tanken“, entgegnete einer von ihnen. Um …

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  • Tote auf dem Pont-Neuf in Paris: Polizist in Polizeigewahrsam genommen

    Tote auf dem Pont-Neuf in Paris: Polizist in Polizeigewahrsam genommen

    Nachdem der Fahrer sich angeblich geweigert hatte anzuhalten, eröffnete ein mit einem Sturmgewehr bewaffneter Polizist das Feuer auf ein Fahrzeug und töte zwei der Insassen. Ein Dritter wurde verletzt.

    Ein Polizist, der am Sonntagabend in der Nähe des Pont-Neuf in Paris mehrmals auf ein Auto geschossen hatte, das im Verdacht stand, sich einer Kontrolle entziehen zu wollen, und dabei zwei Insassen im Alter von 25 und 31 Jahren getötet hatte, wurde am Montagnachmittag in Polizeigewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

    „Die Untersuchungen, die insbesondere aufgrund der Schwere der Folgen der Schüsse des Beamten und zur genauen Überprüfung der Bedingungen für den Gebrauch seiner Waffe angestossen wurden, sind noch im Gange“, erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Beamte befindet sich in Polizeigewahrsam bei der Inspection générale de la police nationale (IGPN) wegen „vorsätzlicher Gewalt mit Todesfolge ohne die Absicht, den Tod herbeizuführen“.

    Lesen Sie auch: Paris: Polizisten schießen auf ein Auto, zwei Tote und ein Verletzter

    Dutzende Schüsse abgefeuert
    Der mit einem Sturmgewehr bewaffnete Polizist eröffnete das Feuer auf das Fahrzeug, das in Richtung Pont-Neuf fuhr, wo es nach dem Auffahren auf einen Grünstreifen zum Stehen kam. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen wurden etwa zehn Schüsse abgefeuert, von denen „fünf oder sechs die Personen trafen“.

    Der 25-jährige Fahrer, der regungslos am Steuer gefunden wurde, und sein 31-jähriger Beifahrer, der rechts neben dem Auto auf dem Boden liegend entdeckt wurde, starben trotz der Versorgung durch die Rettungsdienste noch am Ort des Geschehens. „Ein 42-jähriger Mann, der auf dem Rücksitz des Fahrzeugs saß, wurde verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr“, erklärte die Pariser Staatsanwaltschaft.

  • Wer wird Nachfolger*in von Jean Castex?

    Wer wird Nachfolger*in von Jean Castex?

    Emmanuel Macron, dem der Unmut in der Bevölkerung nicht verborgen geblieben ist, hat für seine zweite Amtszeit neue Methoden versprochen, die mit der Bildung seiner neuen Regierung beginnen sollen. Jean Castex könnte bereits am Montag, dem 2. Mai, ersetzt werden. Aber durch wen? Jean Castex stand am Sonntag, dem 24. April, am Fuße der Tribüne auf dem Champ-de-Mars (Paris), auf der Emmanuel Macron seine Sieger-Rede hielt. Der derzeitige Premierminister wird voraussichtlich am Wochenende seinen Rücktritt einreichen. Es kursieren bereits erste Namen über den Nachfolger. Dazu gehören Nicole Notat, die ehemalige Chefin des Gewerkschaftsbundes CFDT, oder Nathalie Kosciusko-Morizet, ehemalige Umweltministerin unter Nicolas Sarkozy. Zwei weitere Namen immer wieder auf: Julien Denormandie, derzeitiger Landwirtschaftsminister, und Elisabeth Borne, Ministerin für Arbeit, Beschäftigung und Eingliederung. Neue Gesichter Die Woche dürfte reich an Spekulationen werden. Könnten Bürgermeister von Groß…

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  • Präsidentschaftswahlen: Warum war Marine Le Pen in den Überseegebieten so erfolgreich?

    Präsidentschaftswahlen: Warum war Marine Le Pen in den Überseegebieten so erfolgreich?

    Auf den Antillen erhielt Marine le Pen bei der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen am Sonntag, dem 24. April, mehr als 60% der Stimmen. Warum haben sich die Wähler, nachdem sie im ersten Wahlgang massiv für Jean-Luc Mélenchon gestimmt hatten, für die rechtsextreme Kandidatin entschieden? Auf den Antillen und in Französisch-Guayana stimmten die Wähler am Sonntag, dem 24. April, mehrheitlich für Marine Le Pen. Obwohl die Wähler in diesen Ländern der extremen Rechten gegenüber traditionell feindlich gesinnt sind. In Guadeloupe entschieden sich 69,60% der Wähler für die Kandidatin des Rassemblement National, während nur 30,40% für Emmanuel Macron stimmten. „Die Kaufkraft ist gesunken und wir sehen keine Antworten, also ist es normal, dass die Bevölkerung reagiert“, rechtfertigte eine Frau ihre Wahl gegenüber dem Sender France 3. Auf Martinique war der Trend ähnlich. Marine Le Pen erhielt 60,57 Prozent der Stimmen. In Fort-de-France (Martinique) sind die Einwohner nicht von den Wahlerg…

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  • Etwa 30 Aktivisten bauen eine symbolische Mauer vor dem Ministerium für ökologischen Übergang

    Etwa 30 Aktivisten bauen eine symbolische Mauer vor dem Ministerium für ökologischen Übergang

    Mit dieser Aktion, die zwei Tage nach der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen stattfand, sollte Widerstand gegen „umweltschädliche Projekte“ gezeigt werden. Am frühen Dienstagmorgen, dem 26. April, fand vor dem Ministerium für den ökologischen Übergang in Paris eine Aktion des Umweltkollektivs Résistances Locales statt. Etwa 30 Aktivisten schlossen das Ministerium symbolisch ein, indem sie eine Mauer aus Betonsteinen errichteten, die mit dem Slogan „Ministerium geschlossen, holen wir uns das Land zurück“ besprüht wurde, um ihren Widerstand gegen „umweltschädliche Projekte“ zum Ausdruck zu bringen.

    Die Aktion mit dem Namen „Retour sur Terres“ wurde zwei Tage nach der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen organisiert, „in die wir ohnehin nicht viel Hoffnung hatten“, wie eine Aktivistin vor Ort gegenüber Franceinfo sagt. Die Wahl endete mit der Wiederwahl von Emmanuel Macron. Aktivisten des Kollektivs „Résistances local…

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  • Die neue wahrscheinlich älteste Frau der Menschheit ist Französin

    Die neue wahrscheinlich älteste Frau der Menschheit ist Französin

    Schwester André, eine 118-jährige französische Nonne, die bereits älteste Frau von Frankreich ist, wurde zur neuen wahrscheinlich ältesten  Frau der Menschheit erklärt, nachdem am Montag der Tod von Kane Tanaka, einer 119-jährigen Japanerin, bekannt gegeben wurde.

    Kane Tanaka, die vom Guinness-Buch der Rekorde und der Internationalen Datenbank der Langlebigkeit (International database of Longevity, IDL) als derzeit älteste Frau der Menschheit anerkannt wurde, starb am 19. April, wie die japanischen Behörden am Montag bekannt gaben.

    Schwester André, die am 11. Februar 1904 als Lucile Randon in Alès, Südfrankreich, geboren wurde und nun in Toulon am Mittelmeer lebt, ist nur 13 Monate jünger als die Japanerin. Auch wenn keine offizielle Stelle den „Titel“ des ältesten Menschen verleiht, „ist Schwester André tatsächlich die Älteste, und zwar bei weitem, da die Drittälteste, eine Polin, erst 115 Jahre alt ist“, sagte Laurent Toussaint, der an der internationalen Datenbank IDL in Verbindung mit dem französischen Institut für Bevölkerungsstudien (Ined) beschäftigt ist, gegenüber der Agentur AFP. Toussaint betont, dass Schwester André „einen verifizierten Familienstand“ hat. Bei diesen Rekorden ist es schon vorgekommen, dass noch ältere Personen die Daten der wissenschaftlichen Datenbank IDL durcheinander gebracht haben, indem sie sich beim Guinness-Buch gemeldet haben.

    Frankreich, das Land mit den „ältesten Bürgern der Welt“.
    Laut Jean-Marie Robine, Forschungsdirektor und emeritierter Professor am französischen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (Inserm), ist Frankreich „das Land, das die größte Anzahl an validierten, verifizierten Superhundertjährigen hat (…) In Frankreich haben wir einige der ältesten Menschen der Welt“.

    Am 11. Februar feierte Schwester André ihren Geburtstag wie üblich mit ihrem traditionellen Portwein-Schokoladen-Cocktail und einem Anflug von Überdruss. „Ich kann sie nicht mehr ertragen, die Gäste, ich werde manchmal etwas unfreundlich“, erklärte die Nonne erst kürzlich anlässlich einer wissenschaftlichen Untersuchung über diese sogenannten Superhundertjährigen.

    Die aus einer nicht praktizierenden protestantischen Familie stammende Schwester André, deren Name zu Ehren eines ihrer drei Brüder in der männlichen Form geschrieben wird, war zunächst Gouvernante, bevor sie später in den Orden der Töchter der Nächstenliebe (Filles de la Charité) eintrat. Sie arbeitete bis Ende der 1970er Jahre und verbrachte dann 30 Jahre in einem Altenheim in Savoyen in den französischen Alpen, bevor sie in ein kirchliches Altenheim nach Toulon kam, wo sie mit etwa 15 anderen Ordensschwestern lebt.

    Lesen Sie auch: Im Alter von 117 Jahren erholte sich Schwester André, die älteste Französin, von Covid-19.

  • Feuer im Haus von Innenminister Gérald Darmanins Schwiegereltern – Brandstiftung?

    Feuer im Haus von Innenminister Gérald Darmanins Schwiegereltern – Brandstiftung?

    Am Sonntagabend, dem 24. April, brach im Haus der Schwiegereltern des Innenministers Gérald Darmanin ein Feuer aus. Brandstiftung wird von den Ermittlern nicht ausgeschlossen. Das Haus der Schwiegereltern des Innenministers Gérald Darmanin in Boulogne-sur-Mer wurde am Sonntagabend, dem 24. April, von einem Feuer heimgesucht, das möglicherweise auf Brandstiftung zurückzuführen ist. Glücklicherweise wurde kein großer Schaden angerichtet, wie verschiedene Medien am Montagmorgen meldeten. Das Feuer, das kurz nach 23 Uhr ausbrach, ging von Holzscheiten aus, die neben dem Haus gelagert waren. Ein Ster wurde verbrannt und die Fassade wurde geschwärzt, so die Zeitung Le Point. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und dem Kommissariat in Boulogne-sur-Mer anvertraut. „Eine vorsätzliche Brandursache wird in Betracht gezogen, aber das muss noch bestätigt werden“, schreibt Le Point. Das Büro von Gérald Darmanin wollte sich bislang nicht äußern….

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  • Lot-et-Garonne: Familienvater vor seinem Haus in Buzet-sur-Baïse mit Jagdgewehr erschossen

    Lot-et-Garonne: Familienvater vor seinem Haus in Buzet-sur-Baïse mit Jagdgewehr erschossen

    Ein 32-jähriger Familienvater wurde in der Nacht von Sonntag, 24. April, auf Montag, 25. April, in Buzet-sur-Baïse durch einen Kopfschuss getötet. Zwei Männer befinden sich in Polizeigewahrsam.

    Kurz nach Mitternacht am Abend des 24. April, dem Abend der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen, wurde Buzet-sur-Baïse zum Schauplatz eines Dramas. Ein 32-jähriger Mann wurde ins Visier genommen, als er sich vor dem Haus befand, das er mit seiner Familie bewohnte. Er wurde mit einer Kugel aus einer Jagdwaffe in den Kopf geschossen. Der Schütze befand sich nur wenige Meter von dem Familienvater entfernt.

    Nach ersten Informationen waren die Kinder und ihre Mutter keine direkten Zeugen des Mordes. Die Familie war auf dem Heimweg von einer Party. Jedoch verstarb das Opfer an Ort und Stelle vor ihren Augen. Feuerwehr und die Notärzte des Smur konnten ihn nicht mehr retten. Die Ordnungskräfte brachten die anderen Familienmitglieder in Sicherheit. In der Nacht wurden zwei etwa 30-jährige Männer in Polizeigewahrsam genommen.

    „Nichts deutete auf eine solche Tragödie hin“. Am Montagmorgen, dem 25. April, drückte der Bürgermeister von Buzet, Jean-Louis Molinié, seine Überraschung und Trauer über den Mord aus. „Wie kann man sich so etwas Schreckliches vorstellen?“ Das Opfer war portugiesischer Staatsbürger, Landarbeiter und lebte mit seinen beiden Kindern und deren Mutter in einem kleinen Haus in der Rue De La Gravère im Herzen des Dorfes. Die Familie lebte seit zwei Jahren recht still und zurückgzogen in der Rue de la Gravère in einem gemieteten Häuschen. Die beiden Kinder gingen in der Gemeinde zur Schule.

    Die Gendarmerie muss nun noch die Motive des Schützen und seines Begleiters herausfinden, um erklären zu können, warum ein Familienvater mitten in der Nacht auf seiner Türschwelle erschossen wurde. Die Vernehmung der beiden Verdächtigen soll Licht in diese Tat bringen.