Kategorie: Frankreich

  • Ukraine-Krieg: 20.000 ukrainische Flüchtlinge bisher offiziell in Frankreich angekommen

    Ukraine-Krieg: 20.000 ukrainische Flüchtlinge bisher offiziell in Frankreich angekommen

    Die russischen Bombardements in der Ukraine gehen weiter und der Exodus der Flüchtlinge hält an. Jeden Tag fliehen Tausende aus der Ukraine, um Sicherheit in Europa zu finden. Sie fliehen um jeden Preis vor dem Krieg und den russischen Bombardements. In einer polnischen Grenzstadt warten Ukrainer auf ihren Zug, der sie an einen anderen Ort in Europa bringen soll. Wie Sveta, die ihr Studentenleben aufgeben musste, um in die Sicherheit zu fliehen: „Dieses Jahr wollte ich an die Universität gehen, aber ich weiß nicht, ob ich es wegen der Situation schaffen werde. Ich weiß nicht, wo ich morgen sein werde. Alle meine Freunde mussten die Ukraine auch verlassen, sie sind 16 oder 17 Jahre alt“, sagt sie vor der Kamera von Franceinfo. Ein herzlicher EmpfangSeit Beginn des Krieges haben mehr als drei Millionen Flüchtlinge die Ukraine verlassen und etwa 20.000 sind inzwischen offiziell in Frankreich angekommen. So auch am Freitag, dem 18. März, in einem Flugzeug Richtung Nizza mit 148 Passagiere…

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  • Mord an Rugbyspieler Federico Aramburu: zwei Personen und rechtsextremer Aktivist gesucht

    Mord an Rugbyspieler Federico Aramburu: zwei Personen und rechtsextremer Aktivist gesucht

    Nach Informationen von France Télévisions sucht die Polizei nach dem Tod des ehemaligen Rugbyspielers von Biarritz und argentinischen Nationalspielres Federico Aramburu nach drei Verdächtigen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Nach dem Mord an dem ehemaligen Rugbyspieler Federico Martin Arumburu am 19. März in Paris werden drei Verdächtige aktiv gesucht, wie France Télévisions berichtet. Unter diesen Verdächtigen befindet sich ein rechtsextremer Aktivist, der den ermittlungsbehörden bereits wegen verschiedener Gewalttaten bekannt ist. Er wurde anhand von Zeugenaussagen und Bildern aus einer Videoüberwachung identifiziert. Die Ereignisse ereigneten sich gegen 6 Uhr morgens am Boulevard Saint-Germain im 6. Arrondissement von Paris nach einem „Streit“ zwischen zwei Personengruppen in der Bar Le Mabillon. Den Türstehern des Lokals gelang es, die beiden Gruppen zu trennen, die daraufhin den Ort verließen. Die Verdächtigen kehrten jedoch anschliessend in einem Jeep zurück und eröffneten das Feuer auf den 42-jährigen ehemaligen Rugbyspieler, der sich auf dem Rückweg zu seinem Hotel befand. Die Pariser Staatsanwaltschaft teilt mit, dass eine Untersuchung wegen vorsätzlichen Mordes eingeleitet wurde.
  • Energie: Langsamer Auto fahren gegen Russland

    Energie: Langsamer Auto fahren gegen Russland

    Die Europäische Energieagentur hat zehn Vorschläge zur Senkung des Energieverbrauchs vorgelegt. Sie schlägt unter anderem vor, den öffentlichen Nahverkehr billiger zu machen, home office zu bevorzugen und die Geschwindigkeit von Fahrzeugen auf Autobahnen zu reduzieren.

    Die Internationale Energieagentur empfiehlt, auf der Autobahn 10 km/h langsamer zu fahren, um weniger russisches Öl zu importieren. Die Maßnahme lässt einige Autofahrer skeptisch. „Wir reduzieren sowieso von selbst, aber ich bin nicht unbedingt dafür“, kommentierte ein Autofahrer gegenüber dem Sender France 3. „Es gibt da ja auch noch andere Dinge, die man tun kann. Bald werden uns die Fahrräder überholen“, ärgert sich ein anderer. Bereits 1973, mitten in der Ölkrise, hatte dere damalige Premierminister Pierre Messmer eine solche Maßnahme durchgesetzt. Damals wurde die Geschwindigkeit auf Nationalstraßen und Autobahnen zum ersten Mal reguliert.

    Änderung des Verhaltens

    Wenn die Auto- und Lkw-Fahrer in allen OECD-Ländern ihre Geschwindigkeit auf der Autobahn um 10 km/h reduzieren würden, könnten täglich 430.000 Barrel Öl eingespart werden. „Das ist etwa ein Viertel des Weges – die Änderung des Verbraucherverhaltens. Das ist nicht alles, aber wenn wir das nicht tun, werden wir es nicht schaffen“, erklärt Marc Jedliczka, Sprecher der Vereinigung NegaWatt auf France 3. An diese Idee scheint sich die Regierung jedoch einen Monat vor der Präsidentschaftswahl nicht  heranwagen zu wollen.

  • Paris: Tausende demonstrieren gegen Rassismus und Polizeigewalt

    Paris: Tausende demonstrieren gegen Rassismus und Polizeigewalt

    Weitere Demonstrationszüge fanden in Toulouse, Bordeaux und Lyon statt, wie die Organisatoren mitteilten.

    „Rassismus ist ein Virus, stoppt ihn“. Etwa tausend Menschen demonstrierten am Samstag, dem 19. März, in Paris gegen Rassismus und Polizeigewalt. Die Demonstranten versammelten sich am Place du Châtelet und zogen am Nachmittag hinter zwei Transparenten mit den Aufschriften „Stoppt die Staatsverbrechen“ und „Wo immer wir herkommen, wo immer wir geboren sind, unser Land heißt Solidarität“ in Richtung Platz Stalingrad.

    Sie folgten dem Aufruf des „Hilfsnetzwerks Wahrheit und Gerechtigkeit“ und der „Kampagne gegen Rassismus und Solidarität“, hinter der verschiedene Organisationen wie Attac, Droit au logement, Mouvement national lycéen (MNL) oder Gewerkschaften wie FSU oder Solidaires stehen.

    Die Demonstrationen anlässlich des Welttages gegen Rassismus und des ebenfalls im März stattfindenden Tages gegen Polizeigewalt zielen darauf ab, die Werte des Antirassismus und der Gleichberechtigung zu bekräftigen und eine Regularisierung der Situation illegaler Einwanderer zu fordern.

  • Proteste gegen steigende Benzinpreise

    Proteste gegen steigende Benzinpreise

    Freitag, den 18. März, haben Landwirte, Winzer und Handwerker ihrem Unmut über den Anstieg der Kraftstoffpreise, aber auch über die als unzureichend erachteten Maßnahmen der Regierung Ausdruck verleihen. Am Freitag, dem 18. März, wurden in Brest, Lorient oder auch in der Nähe von Rennes Treibstofflager blockiert. Die Regierung kündigte eine Beihilfe in Höhe von 400 Millionen Euro für Transportunternehmen an, um den Zorn der Branche zu besänftigen. Dieser Betrag kommt zu den Maßnahmen hinzu, die der Premierminister diese Woche angekündigt hatte, insbesondere ein Rabatt von 15 Cent pro Liter Dieselkraftstoff. In Carcassone (Languedoc) demonstrierten Landwirte, Winzer und Handwerker gegen die in ihren Augen unzureichende staatliche Hilfe: „Diese 15 Cent sind wirklich lächerlich. Das ist fast eine Beleidigung“. Mehr Beihilfen fordern auch bretonische Landwirte, die in der Nähe von Rennes eine „Schneckenaktion“ durchführten. Diese Aktion sollte auf die steigenden Preise für Diesel aufmerksa…

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  • Covid-19: Gesundheitsbehörde befürwortet 4. Dosis für Risikopatienten über 65

    Covid-19: Gesundheitsbehörde befürwortet 4. Dosis für Risikopatienten über 65

    Die Regierung hat bereits die Verabreichung der vierten Dosis für über 80-Jährige und Bewohner von Altenheimen genehmigt. Die Empfehlungen der obersten Gesundheitsbehörde HAS gehen etwas weiter. Die Hohe Behörde für Gesundheit (HAS) spricht sich in einer am Freitag, dem 18. März, veröffentlichten Stellungnahme für den Zugang zu einer „zweiten Auffrischungsimpfung“ für Personen über 65 Jahre aus, bei denen ein Risiko für eine schwere Form der Krankheit besteht. Die Behörde ist der Ansicht, dass diese neue Dosis (in den meisten Fällen die vierte Dosis) dieser Gruppe vorbehalten sein sollte und nur den Personen angeboten werden sollte, „die dies wünschen“. Sie rät, einen Abstand von mindestens sechs Monaten zur vorherigen Auffrischungsdosis einzuhalten, „um die Akzeptanz der Impfung in der Bevölkerung nicht durch zu häufige Auffrischungen zu verringern“. Eine zweite Auffrischungsimpfung steht bereits seit Samstag den über 80-Jährigen und den Bewohnern von Altenheimen offen, unabhängig dav…

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  • Konsum: Was bitte ist der Sankt-Glinglin-Tag?

    Konsum: Was bitte ist der Sankt-Glinglin-Tag?

    Zwei nationale Supermarktketten feiern den Sankt-Glinglin-Tag mit zahlreichen Sonderangeboten für ihre Kunden.

    Wir kennen die ‚traditionellen‘ Ausverkaufstage, den Black Friday oder die French Days. Und jetzt kommt nun der St. Glinglin! Diese Angebotsperiode hat gerade bei Carrefour, Carrefour market, Géant Casino, den Casino-Supermärkten und der Fachhandelskette Promocash begonnen.

    Hinter dem Sankt-Glinglin-Tag steht die Marketinggruppe Altavia mit dem Ziel, die Verbindung zwischen Verbrauchern und Händlern wieder zu stärken und nach zwei Jahren Gesundheitskrise einen festlichen, lebendigen und authentischen Handel zu zeigen. „Wir führen den St. Glingling ein, um den französischen Handel zum Strahlen zu bringen“, erklärte Altavia-Gründer Raphaël Palti in der Zeitschrift LSA conso.

    Ein weiteres Ziel: Den Konsum in einer flauen Zeit anzukurbeln. Warum aber Sankt-Glinglin-Tag? Es ist eine Anspielung auf den im Französischen bakannten Ausdruck „à la Saint-Glinglin“ – am Sankt-Nimmerleins-Tag.

    Lesen Sie auch: „… wenn die Hühner Zähne haben!“

    Was werden die Einzelhändler ihren Kunden am St. Glingling anbieten? Carrefour verspricht ein „Fest der abgezinsten Preise“. Die Einzelhandelskette wirbt zum Beispiel mit Angeboten wie 2 + 1 geschenkt, 1 + 1 geschenkt, Sparen mit der Carrefour-Karte, bis zu – 68 % auf den zweiten Artikel oder bis zu 70% Sofortrabatt. 

    Géant Casino verspricht auf seiner Internetseite neben Sonderangeboten auch Schatzsuchen nach versteckten Schätzen in seinen Filialen, Kochworkshops oder Fotowettbewerbe. Zu gewinnen gibt es die Möglichkeit, den Einkaufswagen eine Minute lang kostenlos mit Lebensmitteln zu füllen, sowie Geschenkkarten.

  • Gesundheit: Zwei Jahre lang von Covid-19-Massnahmen betroffen kehrt die Grippe zurück

    Gesundheit: Zwei Jahre lang von Covid-19-Massnahmen betroffen kehrt die Grippe zurück

    Die Grippe ist wieder da, spät, aber mit einer gewissen Virulenz. Die Zahl der entsprechenden Arztbesuche hat sich in Frankreich innerhalb einer Woche fast verdoppelt. Die Grippe kehrt in ganz Frankreich zurück. Am Freitag, dem 18. März, waren alle Regionen des Landes mit Ausnahme von Korsika betroffen, in der Vorwoche waren es nur vier der Regionen. Der Grund dafür ist eine gewisse Nachlässigkeit, die mit der Aufhebung der Gesundheitsmaßnahmen zusammenhängt. Die Franzosen tragen jetzt weniger konsequent ihren Mund- Nasenschutz, was die Verbreitung der Grippeviren stark begünstigt“, stellt Dr. Sibylle Bernard-Stoecklin, Epidemiologin bei Santé publique France, gegenüber dem Sender France 3 fest. Zufriedenstellende Durchimpfungsrate Im Jahr 2021 blieb die Zahl der Grippefälle sehr niedrig, was auch den jüngsten Anstieg der Fälle erklären könnte. „Wenn die Grippeviren jedes Jahr zirkulieren, führt das zur Stimulierung des Immunsystems und damit zu einem Schutz in der Bevölkerung“, analy…

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  • Sieben Jugendliche in Frankreich wegen Raubes am Set der Lupin-Serie angeklagt

    Sieben Jugendliche in Frankreich wegen Raubes am Set der Lupin-Serie angeklagt

    Der Schauspieler Omar Sy und sein Fernsehteam waren bei Dreharbeiten zur Netflix-Serie ‚Lupin‘ am 26. Februar in einem Pariser Vorort von vermummten Räubern angegriffen worden. Sieben Jugendliche wurden am Freitag wegen eines massiven Raubüberfalls auf ein Filmteam angeklagt, das die neue Staffel der erfolgreichen Netflix-Serie „Lupin“ drehte. Lesen Sie auch: Omar Sy und Team bei Dreharbeiten zur Serie “Lupin” überfallen Das Fernsehteam und der Hauptdarsteller der Serie, Omar Sy, drehten an diesem Nachmittag Ende Februar im Pablo-Picasso-Viertel im Pariser Vorort Nanterre, als sie von etwa 20 vermummten Angreifern überfallen wurden. Die Räuber feuerten Feuerwerkskörper auf die Crew ab, bevor sie mit Ausrüstung im Wert von etwa 300.000 Euro entkamen. Den am Freitag angeklagten Jugendlichen und jungen Männern im Alter zwischen 13 und 21 Jahren wird bewaffneter Raubüberfall in einer organisierten Bande und Hehlerei vorgeworfen, so die Staatsanwaltschaft in Nanterre. Eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Jugendlichen seien der Polizei bekannt, und bestätigte, dass einige der gestohlenen Gegenstände bei Durchsuchungen sichergestellt worden seien. Drei der Verdächtigen wurden in Gewahrsam genommen, vier unter richterliche Aufsicht gestellt. Die Polizei sucht noch nach weiteren Mitgliedern der Bande, die sich derzeit auf der Flucht befinden. Die erste Staffel der Serie Lupin, eine zeitgenössische Version der Geschichten von Maurice Leblanc über den Gentleman-Dieb Arsène Lupin aus dem frühen 20. Jahrhundert, wurde von Millionen von Zuschauern gesehen, als sie letztes Jahr auf Netflix veröffentlicht wurde. Es ist die erste französische Serie, die bei dem US-amerikanischen Streaming-Anbieter einen solch grossen Erfolg hatte.
  • Nutzung des Internets bei Kindern zwischen 1 und 6 Jahren zwischen 2011 und 2022 fast verdreifacht

    Nutzung des Internets bei Kindern zwischen 1 und 6 Jahren zwischen 2011 und 2022 fast verdreifacht

    Zwischen 2011 und 2022 hat die von Kindern vor Bildschirmen verbrachte Zeit weiter zugenommen, wobei das Internet im Vergleich zum Fernsehen immer mehr an Bedeutung gewinnt, so eine Ipsos-Studie.

    Die Bedeutung von Bildschirmen im Alltag von Kindern und Jugendlichen hat im Laufe der letzten Jahre deutlich zugenommen. Laut einer Studie von Ipsos, zusammen mit Bayard/Milan und Unique Heritage Media, die von Les Échos veröffentlicht wurde, ist die Online-Zeit weiter gestiegen.

    So ist die durchschnittliche Zeit, die pro Woche vor dem Fernseher, Videospielen und dem Internet verbracht wird, bei den 1-6-Jährigen zwischen 2011 und 2022 von 12:29 auf 16:21 Stunden gestiegen; bei den 7-12-Jährigen von 19:58 auf 24:41 Stunden; und bei den 13-19-Jährigen von 30:33 auf 36:08 Stunden.

    Das Internet hat das Fernsehen überholt.
    Beim Bildschirmkonsum hat das Internet das Fernsehen eingeholt oder sogar überholt. Laut der Umfrage, die unter 4.000 Kindern und/oder Eltern durchgeführt wurde, werden im Jahr 2022 die 1-6-Jährigen im Durchschnitt pro Woche 6 Stunden 08 Minuten im Internet und 6 Stunden 07 Minuten vor dem Fernseher verbringen; das Verhältnis ist 9 Stunden 04 Minuten (Internet) und 9 Stunden 08 Minuten (TV) für die 7-12-Jährigen; 17 Stunden 48 Minuten und 8 Stunden 55 Minuten für die 13-19-Jährigen.

    Videos stehen an erster Stelle der Internetaktivitäten und YouTube witrd von den 7- bis 12-Jährigen und den 13- bis 19-Jährigen stark genutzt.

    Bei den 1- bis 6-Jährigen hat sich die Zeit, die sie im Internet verbringen, zwischen 2011 und 2022 fast verdreifacht: 2 Stunden 10 Minuten gegenüber heute 6 Stunden 08 Minuten.