Kategorie: Frankreich

  • Brände in der Gironde: Der legendäre Campingplatz „Les Flots Bleus“ wurde von den Flammen zerstört

    Brände in der Gironde: Der legendäre Campingplatz „Les Flots Bleus“ wurde von den Flammen zerstört

    Der berühmte Campingplatz La Dune, der in der Filmtrilogie „Camping“ in Camping des Flots Bleus umbenannt wurde, brannte am Montag nieder, verwüstet durch das Mega-Feuer in La Teste-de-Buch.

    Gestern wurde bekannt, dass der Camping de la Dune, der seit dem Kinostart des ersten Teils der Camping-Trilogie im Jahr 2006 besser als Camping des Flots Bleus bekannt ist, durch die Flammen zerstört wurde.

    Der am Fuße der Dune du Pilat gelegene symbolträchtige Urlaubsort war bereits am Dienstag, dem 12. Juli evakuiert worden, als das Mega-Feuer in La Teste-de-Buch ausbrach. Leider gehört er nun zu den fünf Campingplätzen in der Gegend, die nach Angaben der Präfektur des Departements Gironde am Montag, dem 18. Juli zu „90%“ von den Flammen zerstört wurden.

    Auch der Campingplatz von Mathieu Valbuena
    Der Pyla-Camping, dessen Miteigentümer der Fußballspieler Mathieu Valbuena seit 2013 ist, erlitt das gleiche Schicksal. „Es fällt mir sehr schwer zu realisieren, dass es heute nichts mehr gibt“, sagte der Ex-Nationalspieler der Zeitung „Le Parisien“ und zollte den Feuerwehrleuten großen Respekt: „Ich will ihnen von Herzen danken und ihnen sagen, dass wir hinter ihnen stehen“.

  • Brände in der Gironde: Eine „100 Meter hohe und 1 km breite“ Wand aus unkontrollierbaren Flammen

    Brände in der Gironde: Eine „100 Meter hohe und 1 km breite“ Wand aus unkontrollierbaren Flammen

    Nach bereits fast 15.000 verbrannten Hektar Land und ebenso vielen evakuierten Einwohnern stehen die Feuerwehren hilflos vor der macht des Feuers.

    „Ein Monster“, ein „historisches“ Feuer, eine Flammenwand, die „100 Meter hoch und 1 km breit“ ist… Die Gironde sieht sich mit einem Feuer konfrontiert, das in seiner Heftigkeit so noch nie da gewesen ist und dessen Ausmaß als historisch zu bezeichnen ist. Bisher sind fast 15.000 Hektar verbrannt und etwa ebenso viele Menschen wurden evakuiert.

    Wie aus einer Mitteilung der staatlichen Stellen des Departements Gironde hervorgeht, „sind derzeit 1.700 Feuerwehrleute aus ganz Frankreich sowie 6 Canadairs und 3 Dash-Flugzeuge mobilisiert, um die beiden außergewöhnlichen Brände zu bekämpfen“. Sowohl die Fachleute als auch die Einwohnern macht die Gewalt des Feuers sprachlos.

    „So ein Feuer habe ich noch nie erlebt“
    Seit einer Woche kämpfen die Feuerwehrleute gegen Flammen, deren Größe nur von der Verwüstung übertroffen wird, die sie hinterlassen. Unter den 1.700 eingesetzten Profi-Feuerwehrleuten sind einige fassungslos: „Es hört einfach nicht auf, ich habe noch nie so ein Feuer erlebt“, sagt Feuerwehr-Kommandant Brunner gegenüber der Zeitung Le Monde, der seit über dreißig Jahren Feuerwehrmann im Departement Gironde ist. „Wir haben noch nie zwei Brände dieser Größe in einem Departement gesehen“, ergänzt Marc Vermeulen, Direktor des Departements und Chef des SDIS de Gironde auf FranceInfo.

    Auf Actu Bordeaux spricht Oberstleutnant Olivier Chavatte von dem Mut der Feuerwehrleute an vorderster Front: „Diese Wetterbedingungen zwingen uns, unsere Positionen ständig neu anzupassen, nicht Tag für Tag, sondern Stunde um Stunde kämpfen unsere Männer, Fuß um Fuß, Baum um Baum“.

    „Ein Haufen Asche, das ist alles, was übrig bleibt“.
    Die Bewohner, von denen einige buchstäblich alles in den Flammen verloren haben, erzählen der Presse: „Ein Haufen Asche, das ist alles, was übrig ist. Ich war nicht dort, aber mein Vermieter hat mir das gesagt. Ich habe nur noch das, was ich bei mir trage. Als wir gehen mussten, habe ich mein Auto und ein paar Kleinigkeiten mitgenommen“, berichtet Pascal Rouiller, der seit 16 Jahren als Mieter in seinem Haus lebte, der Zeitung Sud-Ouest.

    Andere sahen die Flammen mit voller Geschwindigkeit auf ihr Haus zu rasen. Ein Engländer, der von TF1 interviewt wurde erzählte: „Da Feuer kam in wenigen Sekunden. Wir sahen gerade fern. Ich sah, dass sich das Licht verändert hatte, und ich sah die Flammen auf dem Hügel gegenüber“.

    In der Gironde ist jede Minute, die vergeht, für viele Menschen entscheidend. Tausende von Evakuierten, echte „Klimaflüchtlinge“, können nur mit Schrecken feststellen, wie sich das imposante Inferno immer weiter ausbreitet. Die Feuerwehr kämpft eine historische Schlacht.

  • 20°C weniger in nur einer Stunde – die „Galerne“ hat am Montagabend die Küsten des Baskenlandes und der Region Landes getroffen

    20°C weniger in nur einer Stunde – die „Galerne“ hat am Montagabend die Küsten des Baskenlandes und der Region Landes getroffen

    Eine Galerne brach am Montag, dem 18. Juli, über die Küsten des Baskenlandes und der Landes herein und führte zu einem abrupten Temperaturrückgang von etwa 20°C. So beeindruckend dieses Phänomen auch ist, es ist den Einheimischen wohl bekannt.

    An der baskischen Küste wird sie von den Einheimischen „brouillarta“ oder auch „enbata“ genannt. Eine Galerne, ein Wetterphänomen, das den Meteorologen wohlbekannt ist, traf am Montagabend auf die Küsten des Baskenlandes und der Landes und bedeutete gleichzeitig das Ende der Hitzewelle in diesen Regionen.

    Galerne nennt man die Böen an der französischen West- und Nordwestküste, die im Allgemeinen aus nordwestlicher Richtung kommen. Sie gehen meistens mit schweren Regenfällen einher. Galerne ist dabei die bretonische und Giboulé die französische Bezeichnung für den Wind.

    Météo France kündigte an, dass ein „Temperatursturz von 15 bis 20 °C“, begleitet von „Westwindböen von 60 bis 70 km/h“, „zwischen 18 und 21 Uhr von der baskischen Küste bis zum Becken von Arcachon“ hereinbrechen wird. Das Ergebnis: Von 40 °C am späten Nachmittag auf 21 °C am nächsten Morgen.

    „Die Galerne ist ein recht häufig auftretendes Phänomen an der französischen Westküste. Es handelt sich um eine sehr brutale ozeanische Strömung, die von starken Windböen begleitet wird“, erklärt Claire Chanal, von Météo France. Die Galerne tritt zwischen den Monaten Mai und Oktober sehr häufig auf.

    Die Ursache des Phänomens ist ein kalter Wind, der vom Golf von Biskaya kommt und auf das Kantabrische Gebirge stößt. Die Folge: Ein plötzlicher Temperatursturz und starke Winde mit 60 bis 70 km/h.

  • Hitzewelle: Zahlreiche Temperaturrekorde wurden am Montag in Frankreich gebrochen

    Hitzewelle: Zahlreiche Temperaturrekorde wurden am Montag in Frankreich gebrochen

    Am Montag, dem 18. Juli, wurden in Frankreich zahlreiche Temperaturrekorde gebrochen. An manchen Orten kletterte das Thermometer auf über 42°C!

    Montag, der 18. Juli, sollte der heißeste Tag der Hitzewelle werden, die seit Tagen in Frankreich herrscht. Und das bestätigte sich am Montagabend mit historischen Temperaturrekorden in ganz Frankreich, von Brest über Nantes bis Biscarrosse, wie Meteo France mitteilt.

    Nach vorläufigen Werten um 17 Uhr zeigte das Thermometer in Brest 39,3°C (gegenüber einem vorherigen Rekord von 35,1°C im August 2003), in Saint-Brieuc 39,5°C (gegenüber 38,1°C im August 2003), in Nantes 42°C (gegenüber 40,3°C im Juli 1949) oder in Biscarrosse 42,6°C (gegenüber 41,7°C im Juni 2022).

    Die Rekorde wurden in den Departements Finistère, Côtes d’Armor, Loire Atlantique und Landes verzeichnet, die alle von Météo France auf die Warnstufe Rot gesetzt worden waren. Neben ihnen waren elf weitere Departements am Montag, dem 18. Juli, ebenfalls von der Warnstufe Rot betroffen.

    Auch in den 69 französischen Departments, in denen „nur“ Warnstufe Orange gilt, wurden große Hitzewellen registriert. Sieben dieser Departments liegen im Südwesten, wo die 40 °C-Marke häufig überschritten wurde.

    Temperaturrückgang ab Dienstag
    Laut Météo France werden die Temperaturen ab Dienstag, 19. Juli, soweit sinken, dass die rote Hitzewarnung aufgehoben werden sollte.

    Am Mittwoch „wird die große Hitze nur noch das südöstliche Viertel betreffen, mit weiterhin sehr warmen Nächten“, erklären die Meteorologen.

    Parallel dazu hat Météo France auch einen „Temperatursturz von 15 bis 20 °C“ angekündigt, der von „Westwindböen von 60 bis 70 km/h“ begleitet wird und „von der baskischen Küste bis zum Becken von Arcachon zwischen 18 und 21 Uhr“ hereinbrechen wird. Die Temperaturen werden somit von 40 °C am späten Nachmittag auf 21 °C am nächsten Morgen fallen.

  • Brände in der Gironde: Auch die Tiere aus dem Zoo müssen evakuiert werden

    Brände in der Gironde: Auch die Tiere aus dem Zoo müssen evakuiert werden

    Angesichts der heftigen Brände, die seit dem 12. Juli in der Gironde wüten, mussten etwa 30.000 tausend Menschen evakuiert werden. Die Pferderennbahn in La Teste-de-Buch und der Zoo im Becken von Arcachon wurden am Montag, den 18. Juli, ebenfalls evakuiert.

    Die heftigen Brände, die seit dem 12. Juli in der Gironde wüteten, führten zur Evakuierung Tausender Bewohner. Allein am Montag, dem 18. Juli, wurden im Gebiet um La Teste-de-Buch etwa 3.000 Menschen evakuiert.

    Lesen Sie auch: Brände in der Gironde: Bewohner retten Tiere vor den Flammen

    Aber auch die Tiere sind betroffen. Angesichts der Entwicklung der Lage wurden die Pferde von der Pferderennbahn Le Béquet in der Gegend von La Teste-de-Buch evakuiert. Transporter brachten die Tiere aus der Gefahrenzone.

    Nach Angaben der Zeitung Sud-Ouest sind etwa 450 Pferde und 100 Personen betroffen.

    Der Zoo im Becken von Arcachon ist ebenfalls Gegenstand einer Evakuierung. Nach Angaben des französischen Zoo-Verbands wurden am Montagnachmittag mehr als 1.000 Tiere evakuiert. „Nach den entsprechenden Empfehlungen der Behörden werden wir alles tun, um alle Tiere aus dem Zoo von Bassin d’Arcachon zu evakuieren. Das Einpacken in Kisten für den Transport hat begonnen“, sagte die Direktorin des französischen Zooparkverbands AFdPZ (Association française des parcs zoologiques), Cécile Erny.

    „Tierärzte und Tierpfleger kommen aus mehreren Zoos des Landes mit Fahrzeugen, Transportkisten und veterinärmedizinischer Ausrüstung, um bei der Evakuierung der Tiere zu helfen und für ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen zu sorgen“.

    Wie eine Arche Noah werden die Tiere, von denen zum Beispiel die Primaten empfindlich auf Rauchgase reagieren, auf den Parkplatz des Zoos von Pessac am Stadtrand von Bordeaux gebracht, „bis die Rauchwolke vorbeigezogen ist“, sagte sie. „Das ist eine einzigartige Operation“.

    Kurz vor 18 Uhr luden etwa ein Dutzend LKWs kleine Kisten mit Tieren auf und verließen den Zoo, wie eine AFP-Journalistin meldete. Ein weiterer Konvoi machte sich unter anderem mit einem Orang-Utan an Bord auf den Weg.

    Laut einer Erklärung des AFdPZ erfolgte die Evakuierung der Tiere „in Partnerschaft mit den Behörden und der Feuerwehr“. Der Zoo von La Teste-de-Buch, in dem sich im Übrigen die Einsatzleitstelle (Poste de Commandement Opérationnel, PCO) der Feuerwehr befindet, wurde bisher vom Feuer nicht bedroht.

    Rund 8.000 Personen hatten am Montag laut Präfektur etwa die Hälfte der weitläufigen Gemeinde vorsorglich evakuiert. „La Teste ist nicht von den Flammen bedroht. Aber manche Wohnviertel liegen unter dem Rauch“, erklärte Arnaud Mendousse, Oberstleutnant des Sdis 33, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    In einer Pressemitteilung äußerte sich die Stiftung „30 Millionen Freunde“ besorgt über das Schicksal der Wildtiere, die in die Brände geraten sind, die seit Dienstag in der Region Gironde mehr als 15.000 Hektar ihres Lebensraums vernichtet haben. „Zahlreiche Wildtiere sind bereits den Bränden zum Opfer gefallen. Von den Überlebenden irren einige auf den Straßen herum, desorientiert und erschöpft“, schrieb die Stiftung in einer Erklärung und appellierte „an die Wachsamkeit und Verantwortung eines jeden, um die Wildnis wiederherzustellen“.

  • Emmanuel Macron empfängt den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate zu Energiegesprächen

    Emmanuel Macron empfängt den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate zu Energiegesprächen

    Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohamed bin Zayed al-Nahyane „MBZ“, traf am Montag mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zusammen, um vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise mehrere Abkommen im Energiesektor, zu unterzeichnen. Es ist die erste Auslandsreise für den frisch gewählten Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. Emmanuel Macron empfing am Montag, dem 18. Juli, den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohamed bin Zayed al-Nahyane, im Élysée-Palast, um unter anderem über die Energieversorgung vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise zu sprechen. In traditioneller Kleidung schritt „MBZ“ am Mittag den roten Teppich im Hof des Élysée-Palastes hinauf, bevor er von seinem französischen Amtskollegen und dessen Frau Brigitte Macron begrüßt wurde. Die beiden Staatsoberhäupter wollten bei einem Mittagessen miteinander sprechen, bevor sie sich am Abend zu einem Staatsdinner im majestätischen Rahmen des Grand Trianon in Vers…

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  • Brände in der Gironde: Welche Folgen haben sie für die Umwelt und den Tourismus?

    Brände in der Gironde: Welche Folgen haben sie für die Umwelt und den Tourismus?

    Die Brände in der Gironde sind eine ökologische Katastrophe. Bereits jetzt werden Fragen gestellt, in wie weit die Rückstände der Feuer die Umwelt schädigen werden. Seit fast einer Woche schon hängt Rauch über der Gironde und der Geruch der Feuer beeinträchtigt die Bewohner der Region spürbar. In Biscarrosse (Landes) wurden die Strandbesucher von Rückständen des schwarzen Rauchs überrascht, die sich über den Sand legten. „Die Winde haben Asche auf die Strände geweht (…) Sie liegt überall herum“, beschreibt es eine Frau auf France 2. Bisher und trotz der Brände, die sich den Stränden nähern, wurde das Baden nicht verboten. Einbußen für den lokalen Tourismus Angesichts der Flammen fragen sich die Touristen, wie es mit ihrem Urlaub weitergehen soll. In einem Hotel wurde die Hälfte der Buchungen storniert. „Jeden Tag sitze ich hier und habe Stornierungen. (…) Es ist zum Heulen, weil man sich fragt, wie es enden wird“, beklagt sich Nicole Charlotteaux, Besitzerin eines Hotels auf dem Se…

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  • Brände in der Gironde: Weitere 3.500 Menschen sollen im Laufe des Tages evakuiert werden und etwa 14.000 Hektar sind verbrannt

    Brände in der Gironde: Weitere 3.500 Menschen sollen im Laufe des Tages evakuiert werden und etwa 14.000 Hektar sind verbrannt

    Inzwischen sind mehr als 1.700 Feuerwehrleute im Einsatz und versuchen, die beiden Brände in der Gironde unter Kontrolle zu bringen. Die beiden massiven Brände, die seit mehreren Tagen in der Gironde wüten, sind immer noch nicht unter Kontrolle. Mindestens 14.000 Hektar (4.200 in La Teste-de-Buch und 9.800 in Landiras) sind abgebrannt, wie die Präfektur der Regionen Nouvelle-Aquitaine und Gironde am Montag, 18. Juli, auf Twitter mitteilte. „Umfangreiche Mittel zu Land und aus der Luft“ seien „im Einsatz“, erklärte die Präfektur und betonte, dass „1.700 Feuerwehrleute“ sowie „Canadairs und Dash-Flugzeuge“ mobilisiert worden seien. Im Laufe des Tages müssen nochmal fast 3.500 Personen evakuiert werden. „Das ist der schlimmste aller Tage“. Das sagte Bruno Lafon, Präsident von Défense des forêts contre les incendies (DFCI) in der Region Gironde, am Montagmorgen im Radiosender France Bleu Gironde. „Am Sonntag sah es nach einem halbwegs ruhigen Tag aus, aber leider waren 2.000 Hektar in fast anderthalb Stunden weg. Das Wiederaufflammen des Feuers war in La Teste schrecklich. Am heutigen Montag befürchten wir wegen der Temperaturen und Windgeschwindigkeiten von 50-60 km/h das Schlimmste„. Die „Situation verschlechtert sich“ in La Teste-de-Buch. „Das Feuer hat das Meer erreicht und bewegt sich in Richtung Süden“, so ein Tweet der Präfektur, die die manschen dazu aufrief, „extrem vorsichtig“ zu sein. In den sozialen Netzwerken veröffentlichten Internetnutzer Fotos und Videos, die vom Meer aus aufgenommen wurden. Sie zeigen ein riesiges, „30 Meter hohes“ flammendes Inferno, das auf den Strand der Lagune südlich der Pilat-Düne zu rollt.
  • Energie: Supermärkte einigen sich auf Plan zur Energieeinsparung

    Energie: Supermärkte einigen sich auf Plan zur Energieeinsparung

    Die großen französischen Einzelhandelsunternehmen, von E.Leclerc über Picard bis hin zu Carrefour und Casino, haben sich auf einen Plan zur „Energieeinsparung“ geeinigt, der im Herbst umgesetzt werden soll.

    „Angesichts des von der Regierung für diesen Winter angekündigten Risikos von Stromversorgungsengpässen“ hat der Einzelhandelsverband Perifem „gemeinsame und konkrete Maßnahmen“ festgelegt, um auf Energie- oder Umweltthemen einzuwirken und den Energieverbrauch der Geschäfte ab dem 15. Oktober zu senken, so eine am Montag, dem 18. Juli, veröffentlichte Erklärung.

    Vorgesehen ist, die Leuchtreklamen „bei Ladenschluss“ auszuschalten – derzeit ist dies in der Regel erst eine Stunde nach Ladenschluss der Fall – und „die Lichtintensität systematisch zu senken“, indem die Beleuchtung der Verkaufsfläche vor dem Eintreffen des Publikums um die Hälfte und in „kritischen Verbrauchsperioden“ um 30% reduziert wird.

    Die Franzosen sehen sich mit steigenden Energiekosten konfrontiert.
    Vorgesehen sind auch „andere Maßnahmen“ wie z. B. „die Abschaltung der Klimaanlagen in der Nacht, die Einschränkung der Eisproduktion“ und Notfallmaßnahmen, die u. a. die Senkung der Temperatur in den Verkaufsstellen auf 17 Grad vorsehen, falls eine Regulierungsbehörde dies verlangt.

    Emmanuel Macron erklärte in seinem TV-Interview am 14. Juli, dass der Staat einen „Sparplan“ für Energie vorbereite, um der Gefahr von Engpässen aufgrund des Krieges in der Ukraine zu begegnen, und rief dazu auf, „kollektiv in eine Logik der Sparsamkeit einzutreten“.

    Lesen Sie auch: Interview mit Emmanuel Macron anlässlich des Nationalfeiertags zum 14-Juli

    Die Maßnahmen, die von E. Leclerc, Carrefour, Système U, Les Mousquetaires, Intermarché, Auchan, Casino, Franprix, Monoprix, Lidl und Picard beschlossen wurden, sind natürlich auch Sparmaßnahmen für die Einzelhändler, die wie alle Franzosen mit steigenden Energiekosten konfrontiert sind.

    „Dies wird unsere Konsumgewohnheiten grundlegend verändern“.
    Die Stromrechnung macht bis zu 30% des Nettoergebnisses der Einzelhändler aus. Daher ist es „wesentlich, die Energierechnung zu senken und sich gemeinsam zu mobilisieren, um eine zu starke Auswirkung auf die Preise für die Verbraucher zu vermeiden“, erklärt der Verband. Das Gesetz „Élan“ sieht außerdem eine Senkung des Energieverbrauchs der Geschäfte um mindestens 40% bis 2030 vor.

    „Die Zeit ist reif für einen sparsamen Umgang mit Energie, das wird unsere Konsumgewohnheiten grundlegend verändern“, meint der Präsident des Verbands, Thierry Cotillard, in der Pressemitteilung von Perifem.

  • Brände in der Gironde: Beeindruckende Bilder der riesigen Flammen in den Dünen des Bassin d’Arcachon

    Brände in der Gironde: Beeindruckende Bilder der riesigen Flammen in den Dünen des Bassin d’Arcachon

    Die Lage in der Gironde verbessert sich nicht, insbesondere in dem von dem Brand betroffenen Gebiet in der Nähe von La Teste-de-Buche, wo die Flammen immer weiter voranschreiten.

    Eine Flammenwand, die die Dünen überragt. Das ist der atemberaubende Anblick, dem sich einige Segler am Sonntag an den Ufern des Strandes La Lagune, einige hundert Meter südlich der weltberühmten Düne von Pilat, gegenübersehen.

    Das Feuer, das die Wälder im Süden des Bassin d’Arcachon an der Grenze zum Departement Les Landes verwüstet, hört nicht auf, alles auf seinem Weg zu vernichten, obwohl die Feuerwehr seit nunmehr fast einer Woche im Einsatz ist und mit allen Mitteln versucht, die Flammen einzudämmen.

    Während die Rettungskräfte in einer Operation mehrere Dutzend Tiere retteten, die in Cazaux – auf der anderen Seite der Landenge – nach der Evakuierung der Bewohner zurückgelassen worden waren, breiteten sich die Flammen in Richtung Ozean aus und erreichten am Sonntagnachmittag den Strand der Lagune.

    Nach den letzten Bilanzen vom Sonntag Abend, gingen in diesem Gebiet über 3.400 Hektar Wald in Flammen auf, das ist aber nur halb so viel wie der Schaden, der Dutzende Kilometer entfernt in der Gemeinde Landiras festgestellt wurde. Laut dem Ingenieur für Computerdatenverarbeitung, Guillaume Rozier, entspricht die Gesamtfläche, die durch die beiden Brände in Rauch aufgegangen ist, „der Fläche von Paris“.

    Die Befürchtungen der Behörden sind umso größer, als der Montag aufgrund der Hitzewelle als besonders gefährlich gilt. „Wir erwarten schwierige Wetterbedingungen, am Montag 41-42 Grad am Nachmittag und einen Wind, der auch stärker werden könnte (…)“, erklärte der Unterpräfekt von Langon, Vincent Ferrier, am Sonntag.

    An beiden Feuerfronten sind mindestens 1.200 Feuerwehrleute im Einsatz, die von Löschflugzeugen (3 Canadair und 2 Dash) unterstützt werden.