Kategorie: Frankreich

  • Wasserknappheit: Bürgermeister von Grasse erhöht die Wassergebühren im Sommer

    Wasserknappheit: Bürgermeister von Grasse erhöht die Wassergebühren im Sommer

    Trotz der starken Regenfälle in Südfrankreich in den letzten Tagen ist das Wasser immer noch sehr knapp. Um dagegen anzukämpfen, hat jetzt der Bürgermeister von Grasse beschlossen, die Wasserpreise zu erhöhen, wenn im Sommer das Wasser knapp ist, und sie im Winter zu senken. In den Höhenlagen von Grasse (Alpes-Maritimes) verbringt manche Bewohner viel Zeit bei der Gartenpflege und dem Swimmingpool, der täglich gesäubert wird. Um den Trinkwasserverbrauch zu senken, hat die Stadt jetzt eine saisonabhängige Preisgestaltung eingeführt. Ein Paar mit zwei Kindern zahlte bislang das ganze Jahr über 80 Cent pro Kubikmeter. Von nun an zahlt die Familie von Juni bis September 1 Euro und von Oktober bis Mai 60 Cent. „Wir werden jeden einzelnen Einwohner sensibilisieren, um den Verbrauch in den entscheidenden und schwierigsten Zeiten senken zu können“, sagt Jérôme Viaud, Bürgermeister von Grasse, auf dem Sender France 2. Für Großverbraucher steigt die Rechnung im Sommer auf 1,70 Euro pro Kubikmete…

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  • Grenoble: Sechs Verletzte bei Schießerei – drei von ihnen in ernstem Zustand

    Grenoble: Sechs Verletzte bei Schießerei – drei von ihnen in ernstem Zustand

    Sechs Männer im Alter von 18 bis 26 Jahren wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag bei einer Schießerei im Stadtteil Villeneuve in Grenoble verletzt, wie France Bleu Isère berichtet.

    Drei von ihnen befinden sich in einem ernsten Zustand, aber es besteht keine Lebensgefahr mehr, teilte der Staatsanwalt von Grenoble mit.

    Die Rettungskräfte wurden gegen ein Uhr morgens von Zeugen gerufen, die die Schüsse gehört hatten. Nach Angaben der Polizei wurden etwa dreißig Patronenhülsen am Ort der Schiesserei gefunden.

    Die Staatsanwaltschaft hat die Kriminalpolizei in Grenoble mit der Untersuchung in sechs „Mordversuchen“ beauftragt. Bereits vor sechs Tagen war ein Mann in Grenoble, im Viertel Abbaye, auf offener Straße von zwei Personen auf einem Tretroller erschossen worden.

  • Emmanuel Macron: Franzosen müssen angesichts bevorstehender Herausforderungen „über sich hinauswachsen“

    Emmanuel Macron: Franzosen müssen angesichts bevorstehender Herausforderungen „über sich hinauswachsen“

    Der Präsident besuchte am Montag die symbolträchtigen Mont-Saint-Michel anlässlich dessen tausendjährigen Bestehens der Abtei. Emmanuel Macron reiste nach Mont-Saint-Michel (Manche), um das tausendjährige Bestehen der Abtei zu feiern. Bei dieser Gelegenheit rief der Präsident die Franzosen dazu auf, angesichts der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, insbesondere der ökologischen, „über sich hinauszuwachsen“. Der Mont Saint-Michel „trägt die Geschichte des politischen Aufbaus unseres Landes in sich“, sagte der Staatschef und zählte den Hundertjährigen Krieg, die Revolution und den Kampf gegen die Naturgewalten, angefangen bei der Versandung der Bucht, auf. Der Präsident betonte in seiner Rede: „Ja, wir haben es immer verstanden, uns als Bauherren zu erweisen, indem wir die Zeit, den Raum und die Elemente beherrschten“. Mit der Abtei im Hintergrund rief Emmanuel Macron angesichts der sich abzeichnenden Aufgaben dazu auf, jegliche “ Angst, Furcht oder Konfrontation“ abzulehnen – eine …

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  • Wetter: 21 Tage ohne Regen in Paris, Lille und Nantes

    Wetter: 21 Tage ohne Regen in Paris, Lille und Nantes

    Der Norden Frankreichs hat mit einem außergewöhnlichen Mangel an Niederschlägen zu kämpfen. In Paris, Lille oder Nantes hat es bereits seit 21 Tagen nicht mehr geregnet, eine Situation, die es seit 1949 nicht mehr gegeben hat.

    Seit drei Wochen ist in Paris, Lille (Nordfrankreich) oder Nantes (Loire-Atlantique) kein Tropfen Wasser gefallen: ein Rekord seit 1949. Der Erde geht langsam das Wasser aus, noch bevor der Sommer beginnt. Auf einem Bauernhof in der Nähe von Paris leiden einige Obst- und Gemüsesorten unter dem fehlenden Regen, wie z. B. Himbeeren. „Sie sind vertrocknet, bevor sie ihre endgültige Größe erreicht haben“, erklärt der Gemüsegärtner Gabriel Nedelec auf dem Sender France 2. Der fehlende Regen bereitet dem Gemüsegärtner gr0ße Sorgen. „Wenn sich das auch auf alle meine anderen Kulturen auswirkt, (…) werde ich eindeutig ein Problem haben“, fügt er hinzu.

    Eine antizyklonale Blockade
    Die derzeitige Wetter-Situation ist auf eine antizyklonale Blockade zurückzuführen. „Das Hoch, das normalerweise über dem Mittelmeer liegt, ist zu den Britischen Inseln gezogen. Dort hält es sich nun schon seit drei Wochen auf. Dieses Hoch blockiert die Tiefdruckgebiete, die normalerweise vom Atlantik kommen und dem Norden Frankreichs Niederschläge bringen. Im Moment ist das nicht der Fall, deshalb ist es seit drei Wochen trocken und schön“, erklärt der Meteorologe Pierre Heat.

    Das trockene Wetter führt dazu, dass sich das Grundwasser nicht auffüllen kann. Anfang Mai war der Grundwasser-Pegel in mehreren Regionen der Nordhälfte Frankreichs bereits mäßig niedrig. Die Sonne sollte am Ende der Woche aber endlich einer Regenperiode weichen.

  • Angriff auf Verwandten von Brigitte Macron: Zwei Männer erhalten Gefängnisstrafen

    Angriff auf Verwandten von Brigitte Macron: Zwei Männer erhalten Gefängnisstrafen

    Drei Männer standen am Montag vor Gericht in Amiens wegen des Angriffs auf Brigitte Macrons Großneffen Jean-Baptiste Trogneux am Rande einer Demonstration gegen die Rentenreform. Das Gericht in Amiens hat am Montag, 5. Juni, zwei Männer zu 12 und 15 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, nachdem sie Jean-Baptiste Trogneux, den Großneffen von Brigitte Macron, am Rande einer Demonstration gegen die Rentenreform angegriffen hatten. Ein dritter Mann wurde freigesprochen. Der Hauptverdächtige wurde zu 30 Monaten Haft verurteilt, davon 15 Monate ohne Bewährung, wie der Sender France Bleu berichtet. Ein zweiter Angeklagter wurde zu zwei Jahren Haft, davon ein Jahr ohne Bewährung, verurteilt. Diese Strafen fielen geringer aus als die vom Staatsanwalt geforderten. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre Haft, davon sechs Monate auf Bewährung, für den Hauptangeklagten, 36 Monate, davon sechs Monate auf Bewährung, für den zweiten Angeklagten und zwei Jahre, davon sechs Monate auf Bewährung,…

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  • Marseille: Ein Mann bei Schießerei in der Siedlung Castellas getötet

    Marseille: Ein Mann bei Schießerei in der Siedlung Castellas getötet

    In der Siedlung Le Castellas in Marseille wurde am Montagabend ein 18-jähriger Mann bei einer Schießerei getötet. Die Kriminalpolizei ermittelt.

    Ein Mann wurde bei einer Schießerei am Montagabend, dem 5. Juni, in der Cité du Castellas im 15. Arrondissement von Marseille getötet, wie die Polizeipräfektur Bouches-du-Rhône mitteilte und damit einen Bericht des Senders BFMTV bestätigte. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen, so die Präfektur.

    Das Opfer war 18 Jahre alt, wie der Sender France Bleu Provence aus Polizeikreisen erfuhr. Der junge Mann versuchte zu fliehen und sich in eine Moschee zu retten, was ihm jedoch nicht gelang. Die Polizisten, die vor den Rettungskräften vor Ort waren, leisteten Erste Hilfe, konnten den jungen Mann aber nicht wiederbeleben.

    Erst am 2. April waren zwei Männer im Alter von 21 und 23 Jahren bei einer Schießerei ebenfalls in der Siedlung Castellas getötet worden.

  • Segelschiff Marité kehrt zu seinem 100. Geburtstag nach Fécamp zurück

    Segelschiff Marité kehrt zu seinem 100. Geburtstag nach Fécamp zurück

    Ein historisches Schiff kehrte am Wochenende zu seinen Wurzeln zurück. Das Dreimastschiff Marité, das 2023 seinen 100. Geburtstag feiert, lief in den Hafen von Fécamp ein, wo es damals zu seiner allerersten Reise starte.

    Die Marité lief in den Hafen von Fécamp (Seine-Maritime) ein und wurde von der untergehenden Sonne begrüßt. Am Kai hatten sich zahlreiche Schiffsliebhaber eingefunden, die ungeduldig darauf warteten, an Bord gehen zu dürfen. „Es ist wirklich fabelhaft“, sagt eine Frau auf dem Sender France 3. Im Inneren des Schiffes beeindruckt die solide Struktur aus Massivholz. Dieser Dreimaster ist der letzte seiner Familie, der noch seetauglich ist. An Bord befanden sich damals monatelang Fischer, die bis nach Kanada auf Kabeljaufang gingen.

    Eine einzige Pinne zum Steuern
    Eine seiner Besonderheiten: Das Schiff hat nur ein einziges Ruder, um es zu steuern. „Der kleinste Lufthauch, hopp, schon fährt sie von alleine los. Sobald die Segel richtig eingestellt sind, fährt sie wie auf einer Schiene…“, sagt Matthieu Alluin, der derzeitige Kapitän der Marité. Das Schiff entstand auf der Werft in Fécamp, wo es im Juli 1923 getauft wurde. Im Laufe der Zeit wechselte der Schooner mehrmals den Besitzer und den Verwendungszweck, bis er schließlich in die Normandie zurückkehrte und jetzt als Freizeitboot genutzt wird. 

  • Landung der Alliierten am 6. Juni 1944: Amerikanische Veteranen gedenken an den Stränden der Normandie

    Landung der Alliierten am 6. Juni 1944: Amerikanische Veteranen gedenken an den Stränden der Normandie

    Für den 79. Jahrestag der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 laufen die letzten Vorbereitungen. Viele Amerikaner sind in diesem Jahr angereist. Ihnen zu Ehren wurde am Sonntag, dem 4. Juni, eine große Parade in Sainte-Mère-Eglise im Departement Manche durchgeführt.

    Dort, wo.4 414 alliierte Soldaten 1944 während der Landung an den Stränden der Normandie starben, wird eine Schweigeminute abgehalten. 45 amerikanische Veteranen sind dieses Jahr angereist, um ihren gefallenen Kameraden die letzte Ehre zu erweisen. Unter ihnen ist auch Robert Gibson, der zum Zeitpunkt des Geschehens 20 Jahre alt war und als einer der ersten an der Küste der Normandie landete, er erinnert sich an den Terror. „Wir mussten praktisch über Leichen am Strand laufen. Ich werde das nie vergessen (…). Es gab nicht einen einzigen dieser 19-jährigen Typen, der nicht weinte“, erzählt er auf dem Sender France 2.

    120.000 US-Veteranen sind noch am Leben
    In den Straßen von Sainte-Mère-Eglise (Manche), dem ersten befreiten Dorf, sitzen die Helden von 1944 am Sonntag, dem 4. Juni 2023, in ihren Rollstühlen. In der Menge befinden sich viele Kinder, D-Day-Begeisterte und viele Franzosen, die nicht vergessen, was die Alliierten für die Befreiung des Landes gtan haben. „Was mich beeindruckt, ist, wenn sie von all ihren Kameraden sprechen, die sie verloren haben“, sagt ein Anwohner. Es soll noch 120.000 amerikanische Veteranen des Zweiten Weltkriegs geben.

  • Airbus kurz vor Rekordauftrag über 500 A320 für 50 Milliarden US-Dollar

    Airbus kurz vor Rekordauftrag über 500 A320 für 50 Milliarden US-Dollar

    Noch vor der Eröffnung der Paris Air Show am 19. Juni erwartet Airbus von der indischen Billigfluggesellschaft Indigo einen Megaauftrag über 500 Flugzeuge. Einer der volumenmäßig größten Aufträge in der Geschichte des Luftfahrtkonzerns aus Toulouse.

    Die indische Billigfluggesellschaft Indigo soll bei Airbus einen gigantischen Auftrag über den Kauf von 500 Flugzeugen der A320-Familie platziert haben.

    Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete aus industrienahen Quellen, dass der Flugzeughersteller aus Toulouse kurz vor dem Abschluss dieses Megaauftrags stehe. Es wäre der größte Einzelauftrag in der Geschichte von Airbus und würde die Dominanz von Airbus auf dem sich schnell entwickelnden indischen Markt bestätigen.

    Ein Vertrag im Wert von 50 Milliarden Dollar
    Nach dem Listenpreis könnte dieser Verkauf die 50-Milliarden-Dollar-Marke erreichen, auch wenn bei dieser Art von großen internationalen Verträgen die Rabatte erheblich sein können. Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire war der Erste, der im Februar auf seiner Reise nach Indien bei einem Zwischenstopp in Neu Delhi auf dem Weg zu einem G20-Treffen in Bangalore bekannt gab, dass Indigo sich für Airbus als Lieferant von „mehreren hundert Flugzeugen“ entschieden habe.

    Indigo, ein Großkunde von Airbus
    In den letzten Jahren hatte Airbus bereits 830 Flugzeuge der A320-Familie bei Indigo platzieren können, wodurch die indische Fluggesellschaft zu einem ihrer größten Kunden wurde. Von den 830 Flugzeugen müssen derzeit noch 488 ausgeliefert werden. Der Billigflieger hat es sich zur Gewohnheit gemacht, bei Airbus in aufeinanderfolgenden Wellen zu bestellen, zuletzt 2019 mit 300 A320. Die starke Position von Airbus bei Indigo machten den europäischen Luftfahrtkonzern zum Favoriten auch für diesen neuen Vertrag gegenüber seinem amerikanischen Rivalen Boeing, der die 737 MAX anbietet. Indigo, das bislang vor allem innerindische Flüge anbietet, plant, künftig auch internationale Flüge anzubieten.

    Härterer Wettbewerb um Langstreckenflugzeuge
    Daher will Indigo auch mehrere Exemplare von Langstreckenflugzeugen in die Mega-Bestellung aufnehmen. Airbus bietet seinen A330 NEO in Konkurrenz zu dem Dreamliner von Boeing an. Indischen Analysten zufolge wird der Wettbewerb um diesen Teil des Auftrags, für den die Anzahl der Flugzeuge noch nicht bekannt gegeben wurde, gegenüber dem amerikanischen Rivalen enger ausfallen.

    Im Februar dieses Jahres hatte Air India, die der Tata-Gruppe gehört, 250 Flugzeuge bei Airbus bestellt: 140 A320 NEO und 70 A321 NEO sowie 34 Langstreckenflugzeuge vom Typ A350-1000 und sechs A350-900. Der Listenpreis für den Verkauf wurde auf 70 Milliarden US-Dollar geschätzt. Air India hatte zur gleichen Zeit 220 Boeing-Flugzeuge gekauft.

  • Paris: Dinosaurierskelett mitten in der Stadt ausgestellt

    Paris: Dinosaurierskelett mitten in der Stadt ausgestellt

    Ein ziemlich einzigartiges Exemplar wird ab heute in Paris ausgestellt: ein lebensechtes Skelett eines Dinosauriers. Das Tier war zehn Meter lang und lebte vor Millionen von Jahren. Es sollte eigentlich versteigert werden, doch ein reicher belgischer Geschäftsmann plünderte sein Sparschwein, um sich dieses besondere Exponat leisten zu können.

    Am Montagmorgen, 5. Juni, wird in Paris ein 10 m langes, 150 Millionen Jahre altes Monster Knochen für Knochen zusammengebaut. Die vorbeilaufenden Passanten waren höchst erstaunt über das ungewöhnliche Schauspiel. Um einen Dinosaurier dieser Größe wieder auf die Beine zu stellen, waren mehr als acht Monate Vorbereitungszeit nötig. Die Montage des Skeletts fand vor einigen Tagen in dem Dorf Saint-Etienne-les-Orgues (Alpes-de-Haute-Provence) statt. Der Dinosaurier hätte eigentlich auf eine Auktion gehen sollen, doch ein belgischer Milliardär kaufte ihn noch vor der Auktion.

    Auf 3 Millionen Euro geschätzt.
    Der Käufer sieht heute seinen Dinosaurier zum ersten Mal. „Das ist ein Wahnsinn. Man kauft das nicht wie einen Kühlschrank“, gibt Marc Coucke zu, der „nicht über Geld reden“ möchte. Ein Experte schätzte den Wert des Skeletts auf über 3 Millionen Euro. Vollständige Skelette von Dinosauriern sind sehr selten. In einer spezialisierten  Werkstatt werden bis zu zwei pro Jahr restauriert. Die Fossilien kommen hier mit Sedimenten bedeckt und in einer Gipsschale geschützt an. Hier werden die Dinosaurier wie Schmuckstücke bearbeitet. „Wenn wir uns den Knochen nähern, müssen wir nach Werkzeugen greifen, die immer kleiner werden“, erklärt Barthélémy Derville, Präparator für Paläontologie auf France Télévisions.