Kategorie: Frankreich

  • Besitzer einer Autowerkstatt hat ehemaligen Angestellten getötet – dieser hatte Lohnnachzahlungen gefordert

    Besitzer einer Autowerkstatt hat ehemaligen Angestellten getötet – dieser hatte Lohnnachzahlungen gefordert

    Die zuständige Gendarmerie des Departements Drôme hat eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

    Ein 40-jähriger Mann wurde am Donnerstagabend, 8. Juni, in einer Autowerkstatt in Tain-l’Hermitage (Drôme) erschossen, wie France Bleu Drôme Ardèche am Freitag, dem 9. Juni, von der Staatsanwaltschaft in Valence erfuhr. Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass es sich a priori um eine Tat wegen eines arbeitsbezogenen Konflikts handelte.

    Nach ersten Ermittlungen wollte das Opfer, das in der Autowerkstatt arbeitete, bei seinem früheren Arbeitgeber ausstehende Löhne einfordern. Er traf auf den neuen Besitzer, der ihn bat, später noch einmal vorbeizukommen. Als das Opfer am Donnerstagabend in die Werkstatt zurückkehrte, hat der Besitzer aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem Gewehr auf das 40-jährige Opfer geschossen.

    Der Verdächtige ist ein 26-jähriger Mann, der der Justiz bereits bekannt ist, wie Franceinfo aus einer mit dem Fall vertrauten Quelle erfuhr. Das Opfer wurde verletzt von der Feuerwehr abtransportiert, erlag jedoch in der Nacht im Krankenhaus von Valence seinen Verletzungen, berichtet France Bleu Drôme Ardèche. Es wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet, bestätigte die Staatsanwaltschaft von Valence gegenüber France Bleu.

  • Französischer Wirtschaftsminister verspricht: Preise für Hunderte von Lebensmitteln werden ab Juli sinken

    Französischer Wirtschaftsminister verspricht: Preise für Hunderte von Lebensmitteln werden ab Juli sinken

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire nannte am Freitag unter anderem Nudeln, Geflügel, Getreide oder Öle als von den Preissenkungen betroffene Produkte. Endlich eine gute Nachricht. Die 75 großen Lebensmittelhersteller haben sich gegenüber dem französischen Wirtschaftsministerium verpflichtet, ab Juli die Preise für Hunderte von Produkten, die von der Inflation besonders betroffen sind, zu senken, wie Bruno Le Maire am Freitag, dem 9. Juni, bekannt gab. Zu den betroffenen Produkten zählte der Wirtschaftsminister Nudeln, Geflügel, Getreide oder auch Öle, d. h. Produkte, bei denen „die Preise auf den Großhandelsmärkten sinken“. „Ich bstätige den Franzosen, dass ab Juli bei einer Reihe von Produkten die Preise sinken werden. Und wir werden das überprüfen und diejenigen bestrafen, die nicht mitspielen“, sagte der Wirtschaftsminister auf BFMTV/RMC und betonte, dass „dies das ist, wozu sich die Industriellen“ bei einem Treffen am Donnerstag im Wirtschaftsministerium verpflichtet haben. Die vol…

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  • 120.000 Hausbesitzer in Frankreich haben laut Finanzamt ihre Swimmingpools nicht angemeldet

    120.000 Hausbesitzer in Frankreich haben laut Finanzamt ihre Swimmingpools nicht angemeldet

    120.000 private Poolbesitzer haben bereits oder werden in Kürze einen Brief von der Generaldirektion für öffentliche Finanzen erhalten, um ihren Pool nachträglich anzumelden.

    Das Ziel der Steuerbehörde war es, zwischen 80.000 und 100.000 nicht angemeldete Schwimmbäder aufzuspüren. Die tatsächliche Zahl hat die Erwartungen noch übertroffen, wie die Zeitung Le Parisien berichtet: 120.000 Eigentümer haben oder werden einen Brief von der Generaldirektion für öffentliche Finanzen erhalten, in dem sie aufgefordert werden, ihr Schwimmbad nachträglich anzumelden. Sie haben dann 30 Tage Zeit, um ihre Situation zu regulieren.

    Zur Erinnerung: Für den Bau eines Schwimmbeckens mit einer Fläche von mehr als 100 m² ist eine Baugenehmigung erforderlich, und für ein Becken mit einer Fläche zwischen 10 und 100 m² ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Unterhalb dieser Größe werden keine Dokumente verlangt (außer wenn sich der Pool in einem Schutzgebiet befindet).

    „40 bis 50 Millionen Euro im Jahr 2023“.
    Jérôme Fournel, der Generaldirektor der öffentlichen Finanzen, sagte gegenüber der Zeit Ouest France, dass der Betrag, den das Finanzamt nachfordern werde, „40 bis 50 Millionen Euro im Jahr 2023“ betragen könnte. Tausende von Franzosen werden also mit Steuernachzahlungen rechnen müssen und könnten sogar eine Nachzahlung für die drei vorangegangenen Jahre erhalten, „je nachdem, wann der Pool gebaut oder die Immobilie erworben wurde“. Die Rechnung könnte für einige recht hoch ausfallen – im Durchschnitt bis zu 375 Euro.

    Um die nicht angemeldeten Schwimmbäder zu finden, Hat das Wirtschafts- und Finanzministerium laut Le Parisien mit der Firma Capgemini, die zusammen mit Google eine entsprechende Software entwickelt hat, Luftaufnahmen des nationalen Instituts für geografische und forstwirtschaftliche Informationen (IGN) ausgewertet und mit den Daten der Katasterämter verglichen. Eventuelle Fehler werden von Beamten der Steuerbehörde bei einem persönlichen Besuch überprüft.

  • Wetter: Sturmtief Oscar hält Einzug in Frankreich und bringt Regen und Hagel

    Wetter: Sturmtief Oscar hält Einzug in Frankreich und bringt Regen und Hagel

    Für den heutigen Freitag werden in ganz Frankreich zum Teil heftige Gewitterepisoden erwartet. Météo France rechnet auch mit besonders hohen Regenmengen, vor allem in Okzitanien.

    Die Gewitter, die über die Atlantikküste nach Frankreich gekommen sind, werden sich allmählich auf das ganze Land ausbreiten: „Es wird sich um die bisher stärkste Gewitterfront des Jahres handeln“, sagt La Chaîne Météo voraus. Der Grund dafür ist ein Regen- und Gewittertief namens Oscar, das bereits in Spanien und Portugal zu schweren Überschwemmungen geführt hat.

    Meteo France rechnet daher mit teilweise starken Gewittern und möglichen Hagelschlägen in einigen Regionen. Am Donnerstag, dem 8. Juni, versetzte die Wetterbehörde Météo France rund 50 Departements – vor allem im Westen und Süden – wegen der Gefahr von Gewittern, Regen und möglichen Überschwemmungen in Alarmbereitschaft: „Aber die genaue Lokalisierung der stärksten Gewitter bleibt derzeit noch ungewiss“, teilte Météo France am Donnerstag mit.

    Die ersten Blitzeinschläge wurden am Freitag an der Atlantikküste registriert, aber die Gewitteraktivität wird sich zweifellos intensivieren und sich am Nachmittag weiter ausbreiten. Aktualisierte Vorhersagen besagen, dass „die Departements, die sich von Okzitanien bis zum Limousin, dem Pays de la Loire und dem Süden der Bretagne erstrecken […] zunächst am stärksten gefährdet zu sein scheinen“. Derzeit gilt für alle Departements in Okzitanien eine gelbe Wetterwarnung.

    Météo France befürchtet außerdem besonders hohe Regenmengen rund um den Golf von Lion, vor allem in den Cevennen und in den Ebenen des Languedoc-Roussillon. Die Temperaturen werden zwischen 22 und 27 Grad schwanken.

    Wie sieht es am Wochenende aus?
    Das schlechte Wetter wird in weiten Teilen des Landes anhalten. Meteo France sagt für Samstag, den 10. Juni, starke Niederschläge in der Mitte des Landes, von der Normandie bis zu den Alpen voraus.

    Am Sonntag, dem 11. Juni, sind im ganzen Land einige Aufhellungen zu beobachten. Aber am Nachmittag werden vom Ärmelkanal bis zu den Alpen neue Unwetter heraufziehen.

  • Paris: Große Autos müssen ab 2024 mehr fürs Parken zahlen

    Paris: Große Autos müssen ab 2024 mehr fürs Parken zahlen

    Davon betroffen sind insbesondere SUVs. Im Gegensatz dazu soll es für kinderreiche Familien einen „Solidartarif“ geben.

    Die schwersten und dicksten Autos werden 2024 mehr für das Parken in der französischen Hauptstadt bezahlen müssen, berichtet France Bleu Paris. Der Pariser Stadtrat stimmte am Donnerstagabend, dem 8. Juni, für eine Regelung, die von der Fraktion der Grünen vorgeschlagen wurde.

    Ab dem 1. Januar 2024 werden die Parkgebühren demnach progressiv gestaltet. Dabei werden mehrere Faktoren berücksichtigt: die Parkdauer, die Motorisierung des Fahrzeugs, die Größe des Fahrzeugs und das Gewicht des Fahrzeugs. Für einkommensschwache und kinderreiche Familien wird es einen „Solidartarif“ geben.

    SUVs gelten als umweltschädlicher als andere Fahrzeuge.
    Insbesondere SUVs, die als sehr schwer, sperrig und besonders umweltschädlich gelten, werden von der Stadtverwaltung ins Visier genommen. „59% der von neueren Straßenfahrzeugen ausgestoßenen Feinstaubpartikel stammen nicht mehr aus dem Auspuff, sondern aus dem Abrieb der Reifen, der Fahrbahn und der Bremsen, wie eine Studie aus dem Jahr 2022 zeigt“, argumentiert die Pariser Umweltfraktion.

    Die Stadtverordneten sind deswegen der Ansicht, „dass es daher unerlässlich ist, die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte mit anderen Maßnahmen zu verbinden, darunter auch die Gewichtsreduzierung der Fahrzeuge“. Eine solche fahrzeugabhängige Parkgebühr ist nicht neu. Die Stadt Lyon hat sie bereits im Mai dieses Jahres eingeführt und auch die Stadt Grenoble denkt ernsthaft darüber nach.

  • SNCF verlost 10.000 Avantage Jeune-Karten für 1 Euro statt 49 Euro

    SNCF verlost 10.000 Avantage Jeune-Karten für 1 Euro statt 49 Euro

    Die SNCF veranstaltet am Montag, dem 12. Juni, ein Gewinnspiel, bei dem man Avantage Jeune-Karten für 1 Euro statt der üblichen 49 Euro gewinnen kann.

    Die SNCF hat angekündigt, dass am Montag, dem 12. Juni, ein neues Gewinnspiel in den sozialen Netzwerken des Eisenbahnunternehmens online gehen wird.

    Zu gewinnen gibt es 10.000 Karten Avantage Jeune zum Preis von 1 Euro statt der üblichen 49 Euro. Gleichzeitig können die Teilnehmer auch versuchen, einen von 10.000 10-Euro-Gutschein für Ouigo-Züge zu gewinnen.

    Um teilzunehmen, muss man unter 28 Jahre alt sein und an dem in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Wettbewerb teilnehmen. Das Ziel? Die jungen Menschen dazu zu bringen, diesen Sommer mit dem Zug zu reisen, insbesondere im Hinblick auf den Umweltschutz.

    Mit der Carte Avantage Jeune erhält man 30 % Ermäßigung auf Reisen mit dem TGV und Intercités für zwei Erwachsene. Für Kinder erhöht sich die Ermäßigung auf 60%.

  • Armada de Rouen 2023: Startschuss für das größte Segelschifftreffen der Welt

    Armada de Rouen 2023: Startschuss für das größte Segelschifftreffen der Welt

    Alle vier Jahre gehen alte Segelschiffe aus der ganzen Welt in Rouen im Département Seine-Maritime vor Anker. Die achte Ausgabe der Armada, der größten Zusammenkunft von Segelschiffen der Welt, begann am Donnerstag, dem 8. Juni. 45 Schiffe bieten den Besuchern ein großartiges Schauspiel.

    Sie kamen aus der Ostsee, dem Polarmeer oder der Karibik zum größten Segelschifftreffen der Welt: der Armada in Rouen (Departement Seine-Maritime), die zum 8. Mal am Donnerstag, dem 8. Juni, begonnen hat. Unter den 45 Schiffen befindet sich auch die „Tante Fine“. Dieser ehemalige bretonische Langustenfischer kam mit Asterix, seinem Kapitän, am Steuer. Zehn Tage lang können Millionen von Besuchern kostenlos an Bord der Schiffe gehen.

    Die traditionelle Parade ist für den 18. Juni geplant.
    Der Publikumsliebling ist die Galeón Andalucía, ein originalgetreuer Nachbau einer spanischen Galeone aus dem 16. Jahrhundert. „Es ist eine Entdeckung, es ist wunderschön“, sagt eine Frau an Bord des Schiffes begeistert gegenüber dem Sender France 3. Der Höhepunkt des Spektakels ist für den 18. Juni geplant, wenn wie alle vier Jahre die traditionelle und spektakuläre Parade der Schiffe auf der Seine stattfindet. Bei dieser Gelegenheit werden die Seeleute wieder hoch oben auf den Masten ihrer Segelschiffe paradieren.

  • Energie: Der französische Staat renationalisiert den Stromerzeuger EDF zu 100 %

    Energie: Der französische Staat renationalisiert den Stromerzeuger EDF zu 100 %

    Verlangsamt durch den Widerstand der Kleinaktionäre konnte die 100%ige Wiederverstaatlichung des Stromerzeugers EDF am Donnerstag, fast ein Jahr nach der Entscheidung der Regierung, endlich vollzogen werden. Die Exekutive will so in der Lage sein, die Atomkraft in Frankreich wiederzubeleben. Trotz der Widerstand der Kleinaktionäre „hat der französische Staat heute das Verfahren zum obligatorischen Rückkauf der Kapitalanteile von EDF durchgeführt“, wie das Wirtschaftsministerium am Donnerstag, dem 8. Juni in einer Pressemitteilung erklärte. „Folglich hält der Staat nun das gesamte Kapital und die gesamten Stimmrechte von EDF“. Die französische Finanzmarktaufsicht (AMF) hatte Ende Mai den 8. Juni als Stichtag angekündigt, an dem die Aktionäre, die die noch ausstehenden 2 % der Aktien besaßen, gezwungen sein würden, ihre Anteile zu verkaufen, wodurch der Staat 100 % des Kapitals halten wird. „Diese Wiedererlangung der vollständigen Kontrolle über unseren nationalen Stromversorger war eine…

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  • Umwelt: Emmanuel Macron erklärt 2025 in Frankreich zum „Jahr der Ozeane“

    Umwelt: Emmanuel Macron erklärt 2025 in Frankreich zum „Jahr der Ozeane“

    „Die Ozeane stehen im Zentrum unseres Schicksals und des Schicksals der Menschheit“, sagte der Staatschef in einem am Mont-Saint-Michel aufgezeichneten Video und erinnert daran, dass die UNO-Konferenz für die Ozeane 2025 in Nizza stattfinden wird. Emmanuel Macron kündigte am Donnerstag an, dass 2025 in Frankreich das „Jahr der Ozeane“ sein wird. „Der Präsident der Republik erklärte in einer Videobotschaft auf Twitter vom Mont-Saint-Michel (Ärmelkanal) aus: „Wir werden eine ganze Reihe von Anstrengungen starten, um zu vorzubereiten, zu mobilisieren, in den Schulen, in den Sekundarschulen, in den Gymnasien und in der Berufswelt“. Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt: „2025 werden wir die UNO-Konferenz für die Ozeane in Nizza ausrichten“, erinnert der Präsident. „Die Ozeane stehen im Zentrum unseres Schicksals und des Schicksals der Menschheit“, betont der französische Staatschef. Dies gilt umso mehr, als „Frankreich die zweitgrößte Seemacht der Welt ist, was insbesondere unseren Über…

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  • Tourismus: Der Frühling war schon gut – der Sommer wird in Frankreich noch besser werden

    Tourismus: Der Frühling war schon gut – der Sommer wird in Frankreich noch besser werden

    Nach der Covid-Krise erholt sich der Tourismus immer mehr. Trotz der Inflation genossen die Franzosen den Frühling. Es besteht kein Zweifel, dass die Franzosen die schönen Ferientage im Frühling genossen haben, auch dank des arbeitnehmerfreundlichen Kalenders mit zahlreichen Brückentagen im Mai. Das Tourismusgeschäft wurde deutlich angekurbelt: Laut Tourismusministerium wurden während der Frühlingsferien zwischen April und Mai allein von französischen Gästen mehr als 10 Millionen Übernachtungen verzeichnet, das sind 15 % mehr als im letzten Jahr. Wenig überraschend profitierten vor allem die Küstenregionen von dem Touristenansturm: Hérault, Morbihan oder das Departement Var, aber auch viele ausländische Urlauber entschieden sich für Frankreich. Plus 15 % Besucher im Vergleich zum Vorjahr zur gleichen Zeit. Urlaub trotz Inflation und Kaufkraftproblemen Inflationsbedingt entschieden sich viele Franzosen eher für eine Unterkunft auf einem Campingplatz als für ein Hotel, was oftmals billiger ist. Dasselbe gilt für diesen Sommer, die Campingplätze sind fast komplett ausgebucht. Laut einer Umfrage von Europ Assistance ist die Lust auf Urlaub im Juli und August sehr groß: Drei von vier Franzosen planen eine Reise, aber mit einem strengen Budget. Für die Urlaubsreise nehmen sie Abstriche bei Kleidung und Lebensmitteln in Kauf. Auch wird die Dauer des Aufenthalts verkürzt oder man reist weniger weit weg als früher. Die SNCF verzeichnet für diesen Sommer einen Anstieg der Buchungen um 20 % im Vergleich zum Vorjahr. Für diejenigen, die eine Reise außerhalb Frankreichs planen, sind laut dem Syndicat des entreprises du tour operating (Seto), der Gewerkschaft der Reiseveranstalter, Griechenland, die Balearen oder Tunesien die beliebtesten Reiseziele. Angesichts des neuen Zustroms von Urlaubern fehlen den Gastronomen und Hoteliers allerdings die Arbeitskräfte. Die Situation ist zwar etwas besser als im letzten Jahr, aber der Branche mangelt es in Frankreich immer noch sehr stark an Arbeitskräften. Deshalb wurden im Gastgewerbe die Löhne angehoben und die Arbeitsorganisation im Sinne der Angestellten neu überdacht, aber das reicht oft nicht aus. Probleme mit der Unterbringung der Angestellten sind nach wie vor ein großes Problem bei der Einstellung an touristischen Standorten. Saisonarbeiter können sich kaum eine Unterkunft leisten. Zwar hat die Regierung einen Plan zur Unterstützung der Branche aufgelegt, um Einstellungen zu fördern und Ausbildungsmöglichkeiten anzubieten. Aber drei Wochen vor der Eröffnung der Sommersaison planen einige Einrichtungen, wegen Personalmangels an bestimmten Tagen geschlossen zu bleiben und ihren Service in diesem Sommer einzuschränken…