Kategorie: Frankreich

  • Tourismus: 20% Frankreichs empfangen 80% der Touristen

    Tourismus: 20% Frankreichs empfangen 80% der Touristen

    80% der touristischen Aktivitäten in Frankreich konzentrieren sich auf nur 20% des Landes. Die France Tourism Alliance enthüllt eine Reihe von Empfehlungen zur Lösung dieses Problems.

    Am Himmelfahrtswochenende im Mai war der Mont-Saint-Michel (Manche) schwarz von Touristen. Es kamen bis zu 33.000 Besucher pro Tag. In den sozialen Netzwerken brachten die Touristen ihren Unmut zum Ausdruck. „Der ganze Charme dieses Ortes ist verschwunden“, schrieb einer von ihnen. Gerade um die Attraktivität Frankreichs nicht zu schmälern, reagieren jetzt einige Fachleute der Branche. Zu ihren Empfehlungen gehört zum Beispiel die Reservierung vor dem Besuch.

    Verbindlichere Maßnahmen stoßen aber nicht auf ungeteilte Zustimmung: „Quoten: das darf es nicht geben. Man muss die Besucher informieren“, meint Jacques Bono, Bürgermeister von Mont-Saint-Michel. In Frankreich konzentrieren sich 80 % der touristischen Aktivitäten auf nur 20 % des Landes. Die France Tourism Alliance will nun mit dem Bildungsministerium Überlegungen zur Frage der Schulferientermine anstellen.

  • Pariser Metro: Fahrgäste sitzen fast zwei Stunden im Tunnel fest

    Pariser Metro: Fahrgäste sitzen fast zwei Stunden im Tunnel fest

    Hunderte Fahrgäste der Pariser Metro sind in einem Zug auf der Linie 4 gestrandet. Ihr Martyrium dauerte ganze zwei Stunden. Die RATP machte einen technischen Zwischenfall verantwortlich.

    In überfüllten und überhitzten U-Bahnwagen saßen am Mittwochabend, 14. Juni, Hunderte von Fahrgästen fest. Der Vorfall ereignete sich auf der Linie 4 der Pariser Metro. Es war gegen 19.30 Uhr, als fünf Züge auf offener Strecke zum Stehen kamen. „Die Lichter gingen aus, man wartete und dann wurde es sehr heiß. Sehr schnell begannen einige Leute Atemprobleme zu haben, die gefühlte Temperatur lag bei 35 Grad und wir waren wirklich viele Menschen“, erklärt Camille Thomaso, eine Passagierin der Linie vier, auf dem Sender France 2.

    Jean Castex fordert eine interne Untersuchung
    Nach einer Stunde und zehn Minuten Wartezeit griff endlich ein RATP-Mitarbeiter ein. Er öffnete alle Türen und forderte die Fahrgäste auf, entlang der Schienen zu laufen. Einige Fahrgäste mussten allerdings bis 21.30 Uhr ausharren. Der Grund war laut RATP ein Schaden an einem Zug, der zu einer Kaskade von weiteren Zug-Blockaden führte. Der Vorstandsvorsitzende der Pariser Verkehrsbetriebe und ehemalige Premierminister Jean Castex, forderte eine interne Untersuchung, um die genauen Umstände des Vorfalls zu ermitteln.

  • Wetter: Die sonnigste Gemeinde Frankreichs ist – ein kleines Dorf in der Bretagne!

    Wetter: Die sonnigste Gemeinde Frankreichs ist – ein kleines Dorf in der Bretagne!

    Plovan, ein kleines Dorf im Finistère mit 683 Einwohnern, war im Mai die Gemeinde mit den meisten Sonnenstunden in Frankreich. So wird die gängige Vorstellung von der Bretagne als einer sehr regenreichen Region wunderbar widerlegt.

    Biarritz, Nizza, Montpellier, Marseille? Nein: Plovan! In der Rangliste der sonnigsten Orte Frankreichs in diesem Mai 2023 verdrängt das kleine Dorf im Finistère die traditionellen Orte, an die jeder denkt, wenn es um gutes Wetter geht.

    Das Dorf in der Bretagne war im letzten Monat mit 302 Stunden und 53 Minuten strahlendem Himmel die Nummer eins auf dem Siegertreppchen in Sachen Sonnenschein. La Rochelle mit 300 Stunden und 21 Minuten, und die Var-Insel Le Levant mit 297 Stunden und 48 Minuten vervollständigen das Spitzentrio.

    Nach Angaben der französischen Wetterbehörde Météo France, die von der Zeitung Le Parisien befragt wurde, ist die derzeitige Sonnenscheindauer keineswegs ein Indikator für irgendeinen langfristigen Trend. Der Südosten ist nach wie vor der Spitzenreiter in Sachen Sonne.

  • Rote Spinnen dringen in die Operationssäle ein – Klinik muss Operationen verschieben

    Rote Spinnen dringen in die Operationssäle ein – Klinik muss Operationen verschieben

    Am Dienstag, 13. Juni, musste die Klinik Keraudren in Brest (Bretagne) Operationen verschieben, da in mehreren Operationssälen eine Invasion von roten Spinnen aufgetreten war. Auch am Mittwoch blieb die Situation unverändert… Aus bisher unbekannten Gründen kam es in mehreren Operationssälen der Klinik Keraudren in Brest (Bretagne) zu einer massiven Invasion von „Insekten“, wie Anthony Monnier, der Leiter der Einrichtung, auf Anfrage der Zeitung Le Télégramme berichtete. Bei den Eindringlingen handelt es sich um rote Spinnen, für den Menschen harmlose Milben, die sich normalerweise auf Fensterbänken und Bildschirmen entwickeln. Das Auftreten ist jedoch so häufig, dass Operationen verschoben werden mussten. „Die ersten Maßnahmen wurden bereits am Montagabend mit einer ersten Behandlung der Innen- und Außenbereiche sowie einer verstärkten Bioreinigung eingeleitet“, teilte die Klinik Le Télégramme mit. „In den fünf nicht betroffenen OP-Sälen wurde ein Mindestdienst organisiert, um die Ve…

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  • Dordogne: zwei prähistorische Stätten für 2.200.000 Euro zu verkaufen

    Dordogne: zwei prähistorische Stätten für 2.200.000 Euro zu verkaufen

    Zwei weltweit einzigartige prähistorische Stätten in der Nähe der Höhlen von Lascaux in der Dordogne werden für etwas mehr als 2 Millionen Euro zum Verkauf angeboten. Der Eigentümer ist gezwungen, sich von ihnen zu trennen. Er hofft, dass der zukünftige Käufer wie er selbst ein leidenschaftlicher En…

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  • Wetter: Beeindruckender Meeres-Tornado vor der Côte d’Azur gesichtet

    Wetter: Beeindruckender Meeres-Tornado vor der Côte d’Azur gesichtet

    Vor der Küste von Antibes im Département Alpes-Maritimes wurde am Mittwoch, dem 14. Juni 2023, am frühen Morgen ein Tornado über dem Meer beobachtet.

    Es war ein faszinierendes und zugleich beängstigendes Schauspiel. Frühaufsteher in Antibes im Département Alpes-Maritimes konnten am Mittwoch, dem 14. Juni 2023, in den frühen Morgenstunden eine große Wasserhose über dem Mittelmeer beobachten. Der vom Wetterdienst Météo Côte d’Azur gemeldete Tornado richtete glücklicherweise keine Schäden an.

    Eine Wasserhose ist ein Phänomen, das über einer großen Wassermasse auftreten kann. Optisch ähnelt sie einem Trichter, entspricht aber einem heftigen Windwirbel, der eine langsame Drehbewegung von der Wassermasse bis zu den Wolken bildet. Die Wasserhose tritt in der Regel unter einer Cumulonimbus- oder Cumuluswolke auf. Die Windböen können 120 km/h bis 130 km/h erreichen.

    Die Lebensdauer eines solchen Meeres-Tornados erstreckt sich von etwa zehn Minuten bis zu einer halben Stunde. Wenn er sich nicht von selbst auflöst, kann es vorkommen, dass er schließlich an der Küste landet und sich in einen wirklichen Tornado verwandelt, wie in Montpellier im September 2020 beobachtet.

  • Angoulême: Autofahrer will nicht anhalten und wird von Polizist getötet

    Angoulême: Autofahrer will nicht anhalten und wird von Polizist getötet

    Der Polizist wurde bei dem Vorfall leicht an den Beinen verletzt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen „vorsätzlicher Tötung“ eingeleitet.

    Ein Autofahrer wurde am Mittwochmorgen, dem 14. Juni, gegen 4 Uhr in Saint-Yrieix-sur-Charente, einem Vorort von Angoulême, von einem Polizisten erschossen. Dieser hatte von seiner Waffe Gebrauch gemacht, nachdem der Fahrer sich geweigert hatte, anzuhalten. Der Getötete war laut der zuständigen Staatsanwältin „erst seit kurzem im Besitz eines Führerscheins“.

    Der Polizist wurde bei dem Einsatz leicht an den Beinen verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Gegen ihn läuft jetzt ein Verfahren wegen „vorsätzlicher Tötung“. Es muß nun untersucht werden, ob es bei diesem Fall um Selbstverteidigung geht und ob die Bedingungen, unter denen ein Polizist von seiner Waffe Gebrauch machen darf, erfüllt waren.

    Einem Streifenwagen war zunächst ein Peugeot 307, der „im Zickzack“ fuhr und den Warnblinker eingeschaltet hatte, aufgefallen. Der Fahrer wurde zum Anhalten aufgefordert, weigerte sich jedoch und fuhr mit geringer Geschwindigkeit weiter. Eine andere Patrouille versuchte daraufhin, ihn abzufangen, doch er beschleunigte plötzlich. In Saint-Yrieix, kam das Fahrzeug jedoch an einer roten Ampel auf Höhe der Zufahrt zur RN 10 zum Stehen.

    Die beiden Polizeifahrzeuge positionierten sich daraufhin für eine Festnahme. Der Fahrer legte wohl zunächst den Rückwärtsgang ein, fuhr aber „anschließend wieder vorwärts, indem er die Räder nach links lenkte und auf einen Polizisten zufuhr, der sich ihm näherte, um die Festnahme durchzuführen“. Dieser Beamte machte „einmal von seiner Dienstwaffe Gebrauch“. Der verletzte Fahrer setzte zunächst seine Fahrt fort landete etwa 150 Meter weiter in der Mauer eines Wohnhauses. Die Polizisten stellten daraufhin „eine Schussverletzung im Oberkörperbereich“ fest und riefen den Notarzt. Der Mann konnte nicht mehr reanimiert werden und sein Tod wurde um 4.25 Uhr festgestellt.

    Im Jahr 2022 wurden in Frankreich 13 Menschen von der Polizei bei Kontrollen getötet, ein Rekord, den Behörden und Gewerkschaften auf ein gefährlicheres Fahrverhalten zurückführen.

  • Kronprinz von Saudi-Arabien beginnt offiziellen Besuch in Frankreich

    Kronprinz von Saudi-Arabien beginnt offiziellen Besuch in Frankreich

    Der saudische Staatschef, Mohammed bin Salman, wird am Freitag mit Emmanuel Macron zusammentreffen. Die Ukraine und der „neue globale Finanzpakt“ werden auf der Tagesordnung stehen. Der mächtige Kronprinz von Saudi-Arabien, Mohammed bin Salman, traf am Mittwoch, dem 14. Juni, in Frankreich ein, um mit dem französischen Präsidenten zu sprechen. Macron versucht, die Schwellenländer davon zu überzeugen, die russische Invasion in der Ukraine zu verurteilen und seinen „neuen globalen Finanzpakt“ zu unterstützen. Emmanuel Macron wird den Führer des reichen Ölkönigreichs am Freitag bei einem Arbeitsessen im Elysée-Palast empfangen. Neben den bilateralen Beziehungen werden die beiden Männer „insbesondere den Krieg in der Ukraine und seine Folgen für den Rest der Welt“ ansprechen, wie die französische Präsidentschaft erklärte. Der Prinz wird am 22. und 23. Juni am Gipfeltreffen für einen neuen globalen Finanzpakt in Paris teilnehmen, wie der saudische Königspalast in einer Erklärung zu diesem „…

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  • Wetter: Südfrankreich weiterhin von sintflutartigen Regenfällen betroffen

    Wetter: Südfrankreich weiterhin von sintflutartigen Regenfällen betroffen

    Die heftigen Gewitter wüten immer noch in Südfrankreich. Jeden Tag spielt sich das gleiche Szenario ab: Hitze, Gewitter und dann sintflutartige Regenfälle, manchmal mit großen Schäden.

    Starke Regenfälle in einem Dorf im Département Var. Es ist unmöglich zu fahren, da die Autos im Wasser stecken bleiben. Weiter im Westen überraschte ein Hagelschauer die Autofahrer auf der Autobahn A7. Seit mehreren Tagen wird Südfrankreich von heftigen Gewittern heimgesucht, die teilweise große Schäden anrichten. Dies war beispielsweise in Lourdios-Ichère (Pyrénées-Atlantiques) der Fall, wo sich ein kleiner Fluss in einen reißenden Strom verwandelte. Das Wasser stieg bis zu 1,50 Meter an und löste im Dorf Panik aus. Zwölf Schüler waren in der Schule im ersten Stock des Gebäudes eingeschlossen. „Wir hatten großes Glück, dass keine Kinder verletzt wurden oder gestorben sind“, sagt ein Anwohner.

    Tausende Kubikmeter Wasser und Schlamm ergossen sich über das Dorf, eine heftige Flut, die alles mit sich riss. So etwas hatten die Bewohner in 30 Jahren noch nie erlebt. Am Mittwoch, dem 14. Juni, waren sie damit beschäftigt, alles zu säubern und aufzuräumen. Auch in der Nähe von Pau (Pyrénées-Atlantiques) und Toulouse (Haute-Garonne) kam es zu schweren Schäden. Vor allem Autos wurden durch die steigenden Wassermassen beschädigt. Im Süden Frankreichs herrscht weiterhin Gewitterwarnung.

  • Weltraumfahrt: Ariane seit 50 Jahren im Dienste Europas

    Weltraumfahrt: Ariane seit 50 Jahren im Dienste Europas

    Seit den 1960er Jahren ist der Wettlauf ins All in vollem Gange. Europa schaute damals zu, wie die Amerikaner und die Sowjets immer mehr Erfolge feiern, sich die Helden teilen und um den Mond kämpfen. Nach zahlreichen Misserfolgen organisierte sich Europa neu und startete 1973 das Ariane-Programm. Ein halbes Jahrhundert der europäischen Raumfahrt und die Herausforderungen der Entwicklung der neuen Ariane-6-Rakete. Der Erstflug dieser neuen Trägerrakete ist bereits drei Jahre im Verzug und die Europäische Weltraumorganisation hofft, dass er bis Ende 2023 stattfinden wird.