Kategorie: Frankreich

  • Toulouse: Drei Personen mit Messer angegriffen – Mann in Polizeigewahrsam

    Toulouse: Drei Personen mit Messer angegriffen – Mann in Polizeigewahrsam

    Am frühen Samstagmorgen gegen 1.30 Uhr wurden im Viertel Bellefontaine in Toulouse ein Mann und zwei Frauen durch Messerstiche verletzt. Der 30-jährige Mann war bei Eintreffen der Rettungskräfte bewusstlos, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. 

    Zwei Frauen im Alter von 17 und 43 Jahren und ein 30-jähriger Mann wurden am frühen Samstagmorgen im Viertel Bellefontaine in Toulouse mit einem Messer angegriffen und verletzt. Drei Krankenwagen und zehn Feuerwehrsanitäter waren vor Ort, um den Verletzten zu helfen.

    Die Tat ereignete sich gegen 1.30 Uhr am Samstagmorgen. Ein Anwohner, der sich offensichtlich über Lärm auf der Straße ärgerte, kam aus seinem Haus gestürmt und forderte eine Gruppe Jugendlicher auf, still zu sein. Daraufhin kam es zu einer Schlägerei. Der Anwohner wurde von mindestens zwei Personen tätlich angegriffen. Seine Schwester und seine Mutter kamen ebenfalls nach draußen, um ihm zu helfen. Auch sie wurden angegriffen und geschlagen. Einer der Jugendlichen zog im Verlauf der Auseinandersetzung ein Messer und stach auf alle drei Opfer ein. Glücklicherweise trugen alle nur eher leichte Schnittverletzungen davon. Am Samstagabend wurde ein Jugendlicher, der gerade erst volljährig geworden war, von der Polizei wegen der Tat festgenommen.

  • Rugby-Weltmeisterschaft 2023: Emmanuel Macron bei Eröffnungsrede im Stadion ausgepfiffen

    Rugby-Weltmeisterschaft 2023: Emmanuel Macron bei Eröffnungsrede im Stadion ausgepfiffen

    Der französische Präsident wurde im Stade de France, in dem am Freitag das erste Spiel der Rugby-Weltmeisterschaft zwischen Frankreich und Neuseeland stattfand, mit Pfiffen und Buhrufen begrüßt. Als der Präsident der Republik, Emmanuel Macron, am Freitag, dem 8. September, den offiziellen Startschuss für die Rugby-Weltmeisterschaft 2023 geben wollte, wurde er von einem Teil des Publikums im Stade de France in Saint-Denis bei Paris (Seine-Saint-Denis) heftig ausgebuht.

    Macron war zunächst sichtlich überrascht über den negativen Empfang, als er zum Pult ging, um seine Rede zu halten. Später sorgte er allerdings sogar für Jubel, als er die französische und die neuseeländische Mannschaft, die im ersten Spiel der Weltmeisterschaft aufeinander trafen, beklatschen ließ. Zwei Stunden vor dem Spiel hatte der Staatschef auf seinem Twitter-Account ein ermutigendes Video für die französische Nationalmannschaft „Les Bleus“ veröffentlicht, in …

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  • Paris: Touristen und Einwohner leiden unter der Hitzewelle

    Paris: Touristen und Einwohner leiden unter der Hitzewelle

    Seit Freitag, 8. September, verhängte Météo-France für 14 Departements die Alarmstufe Orange für große Hitzebelastung. In Paris leiden Touristen und Einwohner und machen sich Sorgen um die globale Erwärmung. Die Touristen sind am Trocadéro (Paris) sehr früh dran, und das nicht nur wegen der Fotos. Wenn einige ihre Sight-Seeing-Touren in die frühen Morgenstunden vorverlegt haben, liegt das daran, dass für diese Septembertage bis zu 35 °C angekündigt sind. „Es ist besser, den Eiffelturm am frühen Morgen zu sehen, wenn es noch kühl ist“, erklärt ein Tourist gegenüber dem Sender Franceinfo. Veränderte Urlaubsplanung für die einen, und für die anderen ein früher Jogginglauf. Die Mutigsten opfern ihr morgendliches Ritual auch der derzeitigen Hitzewelle nicht. „Ich vertrage die recht hohen Temperaturen schlecht. Nachts kann ich kaum schlafen…“, sagte ein besorgter Jogger vor der Kamera. Starke LuftverschmutzungDiese Bedenken werden von einer Yoga-Anhängerin geteilt. „Ich denke, dass wir auf…

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  • Shrinkflation: Auch große Marken täuschen die Kunden

    Shrinkflation: Auch große Marken täuschen die Kunden

    Es gibt die Inflation, die auf den Preisschildern sichtbar ist, aber es gibt auch eine versteckte Inflation: die Shrinkflation. Bei dieser Praxis wird das Gewicht eines Artikels vom Hersteller gesenkt, während der Verkaufspreis steigt.

    Das Gewicht eines Artikels zu reduzieren und gleichzeitig den Preis zu erhöhen – das Resultat nennt sich Shrinkflation. Diese Marketingtechnik, mit der sich die Preise aufblähen lassen, wird bei grossen und namhaften Herstellern immer beliebter. In Zeiten der Inflation merken das natürlich auch die Verbraucher. „Manchmal öffne ich die gleichen Packungen, die ich normalerweise kaufe, und sehe, dass die Menge im Inneren abgenommen hat“, stellt ein Mann gegenüber dem Sender Franceinfo fest. Als Beispiel ein Packung Chips der Marke Lay’s. Die Menge des Produkts hat sich um 50 Gramm verringert. Der Preis pro Kilogramm ist gleichzeitig jedoch von 9,67 € auf 12,08 € gestiegen.

    Dasselbe gilt für eine Flasche Lipton: 25 Zentiliter weniger, aber der Literpreis des Getränks ist um 20 Cent gestiegen ist. Da etwa 40 Produkte von solchen Praktiken betroffen sind, beschloss jetzt die Leitung des Einzelhandelsunternehmens Carrefour, die Initiative zu ergreifen. „Wir werden verlangen, dass in allen unseren Filialen Etiketten auf den Produkten angebracht werden, bei denen wir Shrinkflation feststellen“, erklärte der CIO Alexandre Bompard. Tatsächlich ist Shrinkflation in Frankreich nicht illegal und die Begründungen der Industrie für Preiserhöhungen sind manchmal an Fantasie kaum zu überbieten.

  • SNCF: Wird die erste Klasse in den TGVs abgeschafft?

    SNCF: Wird die erste Klasse in den TGVs abgeschafft?

    Die sogenannte „Businessklasse“ ist für die Fahrgäste der SNCF anscheinend nicht mehr attraktiv. Erlebt die erste Klasse in den TGVs also ihre letzten Stunden?

    In einem TGV in der „Ersten“ sind nicht viele Menschen unterwegs. Die Sitzreihen sind sogar zur Hauptverkehrszeit fast leer. Ist die sogenannte „Business-Klasse“ also dem Untergang geweiht? Um 17.30 Uhr am Gare Montparnasse (Paris) ist der Berufsverkehr in vollem Gange. Arbeitnehmer fahren mit dem TGV nach Hause, und zwar in der zweiten Klasse. „Das ist die Politik meines Unternehmens“, sagt ein Mann auf dem Sender France 2. In der zweiten Klasse ist der TGV gut gefüllt. An diesem Tag sind dort 77 % der Sitze belegt, gegenüber nur 56 % in der „Ersten“.

    An Bord des Zuges sind viele Berufstätige, aber in Zeiten der Telearbeit und Videokonferenzen reisen sie weniger. Die „erste Klasse“ wird gemieden und fehlt in manchen Zügen sogar ganz. Im Bahnhof von Château-du-Loire (Sarthe) wird die „Première“ in der Hauptverkehrszeit abgekoppelt. Durch diesen Vorgang können 10 % mehr Sitzplätze gewonnen werden. Trotzdem ist der Zug allzu oft überfüllt.

    Ist die „Business Class“ der SNCF also am Ende? Nicht wirklich, denn mit neuen Sitzen in der ersten Klasse hofft die Bahngesellschaft, Geschäftsreisende zurückzugewinnen. Außerdem wird der TGV der Zukunft modular aufgebaut sein. Es wird möglich sein, bei Bedarf weitere Wagen hinzuzufügen.

  • Macron bei G20 in Indien: Konsens wird schwierig

    Macron bei G20 in Indien: Konsens wird schwierig

    Der G20-Gipfel beginnt am Samstag, den 9. September, in Neu Delhi. Der französische Staatspräsident wird am Freitagmittag in Indien eintreffen. US-Präsident Joe Biden wird am G20-Gipfel teilnehmen, der ab Samstag, den 9. September in Neu Delhi (Indien) stattfindet, aber es gibt zwei wichtige Abwesende: Wladimir Putin, gegen den ein internationaler Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen in der Ukraine vorliegt, und der chinesische Präsident Xi Jinping. Eine Abwesenheit, die die starken Spannungen zwischen China und Indien verdeutlicht. Die beiden Länder haben eine gemeinsame Grenze im Himalaya und es gibt Streitigkeiten über deren Verlauf. Verurteilung des Krieges in der Ukraine: Emmanuel Macron will versuchen, Einfluss zu nehmen.Da Xi Jinping nicht kommt, ist dies eine verpasste Gelegenheit für den Westen, China zu einer deutlicheren Unterstützung eines Friedens in der Ukraine zu bewegen. Emmanuel Macron wird allerdings seinerseits versuchen, Einfluss zu nehmen, um eine Verurteilung des Kri…

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  • Kraftstoffpreise: Benzin und Diesel werden in Frankreich immer teurer

    Kraftstoffpreise: Benzin und Diesel werden in Frankreich immer teurer

    Kraftstoff ist derzeit in Frankreich sehr teuer, aber die Regierung lehnt einen erneuten Tankstellen-Rabatt strikt ab. Stattdessen fordert sie TotalEnergies auf, die Preise auch im Jahr 2024 bei 1.99 € zu deckeln. 1,99 € im Durchschnitt für einen Liter Bleifrei 98, an vielen Tankstellen wurde sogar die symbolische Grenze von zwei Euro bereits überschritten. „Ich tanke zweimal pro Woche, was mich letztendlich 20 Euro mehr kostet, das ist nicht wenig. Das wird sehr besorgniserregend für die Zukunft“, meint ein Mann gegenüber dem Sender Franceinfo. Mitten in einer Phase, in der Saudi-Arabien und Russland beschlossen haben, ihre Produktion zu drosseln, appelliert der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire an TotalEnergies, die Preise auch im Jahr 2024 bei 1.99 € zu deckeln. „Ich wünsche mir, dass Total, das eine Verpflichtung eingegangen ist, die Preise für alle Kraftstoffe bis zum Jahresende bei 1,99 € zu deckeln, diese Deckelung über den 31. Dezember 2023 hinaus verlängert“, erk…

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  • Abaya-Verbot: Vater einer Schülerin nach Todesdrohungen gegen den Schulleiter verhaftet

    Abaya-Verbot: Vater einer Schülerin nach Todesdrohungen gegen den Schulleiter verhaftet

    Dem Mädchen wurde zweimal der Zutritt zum Gymnasium verweigert. Der Schulleiter hatte den Vater bereits Anfang der Woche zu einem Gespräch geladen. Der Vater einer Gymnasiastin, der der Zutritt zur Schule verweigert wurde, weil sie eine Abaya trug, ist in Polizeigewahrsam, weil er verdächtigt wird, Todesdrohungen gegen den Schulleiter in Clermont-Ferrand (Puy-de-Dôme) ausgesprochen zu haben. Das meldete der Sender France Bleu Pays d’Auvergne am Freitag, dem 8. September. Am Montag konnte eine Schülerin des Lycée Ambroise-Brugière das neue Schuljahr nicht beginnen, weil sie sich weigerte, ihre Abaya abzulegen. Bildungsminister Gabriel Attal hatte jedoch zuvor das Tragen dieses langen traditionellen Kleides, das insbesondere von muslimischen Schülerinnen getragen wird, verboten. Der Vater der Gymnasiastin wurde daher Anfang der Woche vom Schulleiter zu einem Gespräch geladen. Seiner Tochter am Donnerstag erneut der Zugang zur Schule verweigert. Ihr Vater wird nun verdächtigt, daraufhin i…

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  • Rhône: Fünfjähriges Kind am ersten Schultag auf der Straße vergessen

    Rhône: Fünfjähriges Kind am ersten Schultag auf der Straße vergessen

    Als die Mutter ihren Sohn am Montag gegen 18 Uhr aus der Vorschule abholen wollte, entdeckte sie ihr Kind unbeaufsichtigt auf dem Bürgersteig vor der Schule, deren Türen verschlossen waren.

    Eine Mutter mußte am Montag entdecken, dass die Verantwortlichen der Vorschule in Tassin-la-Demi-Lune, einem Vorort von Lyon (Rhône), ihren fünfjährigen Sohn den ganzen Tag allein und unbeaufsichtigt auf der Straße zurückgelassen hatten. Man hatte den Kleinen  einfach vergessen…

    Der kleine Junge hätte theoretisch bis 18.30 Uhr betreut werden sollen.

    Die Mutter beschloss nun, Klage gegen den Verein Léo-Lagrange einzureichen, der für den außerschulischen Bereich der Schule zuständig ist. Die Stadt Tassin-la-Demi-Lune spricht von einem inakzeptablen Vorfall. Die Stadtverwaltung fordert eine detaillierte Untersuchung und harte Sanktionen.

    Der Betreiber der Kinderbetreuungsstätte seinerseits entschuldigte sich bei der Mutter und der Familie. Man habe seit dem Vorfall am Montag das Protokoll für den Empfang der Vorschulkinder überarbeitet.

  • Südfrankreich: 800 Meter langes Ameisennest an Strand an der Mittelmeerküste entdeckt

    Südfrankreich: 800 Meter langes Ameisennest an Strand an der Mittelmeerküste entdeckt

    Eine invasive Ameisenart die Dünen am Strand von Carnon im Departement Hérault besiedelt. Ihre Ausbreitung wird von Wissenschaftlern genauestens untersucht und überwacht, da diese Ameisen sehr negative Auswirkungen auf das Ökosystem haben.

    Invasiv, aber an sonnigen Tagen fast unsichtbar. Für Urlauber sind die Ameisen, die sich in den Dünen am Strand in Le Petit Travers in der Gemeinde Mauguio-Carnon eingenistet haben kaum auffällig.

    Direkt hinter den Touristen, unter dem Sand, leben jedoch viele Millionen dieser Insekten. Die kleinen Ameisen aus der Familie der „Tapinoma“ sind weniger als 5 mm groß. Sie sind nicht giftig, haben sich aber in den letzten Jahren so schnell vermehrt, dass sie inzwischen Hunderte von Metern der Küste besiedelt haben. Wissenschaftler sprechen in solchen Fällen von „Superkolonien“.

    Es wird geschätzt, dass sich mindestens einige hundert Millionen Ameisen in dem gesamten Nest befinden, das sich über eine Länge von etwa 800 Metern erstreckt.

    Die aus Nordafrika stammenden Ameisen wurden inzwischen auch in Lyon, Bordeaux und Straßburg gesichtet. Die globale Erwärmung scheint ihre Ausbreitung auf Kosten anderer Arten zu begünstigen.

    Die winzigen Ameisen vermehren sich dermaßen stark, dass sie alle anderen Ameisenarten verdrängen, mit denen sie in Konkurrenz stehen können. Sie können darüber hinaus negative Auswirkungen auf andere Insektenarten haben, die sie anzugreifen versuchen, um sie zu verzehren. Durch Dominoeffekte kann es auch Auswirkungen auf bestimmte Pflanzenarrten geben, befürchten Wissenschaftler.

    Aber woher genau kommen diese Ameisen? Analysen werden derzeit durchgeführt, um das genetische Profil der Insekten zu bestimmen und eine möglichst gezielte Behandlung gegen die Insekten zu entwickeln.