Kategorie: Frankreich

  • Überschwemmungen im Hérault: Vollgelaufene Häuser und weggeschwemmte Autos

    Überschwemmungen im Hérault: Vollgelaufene Häuser und weggeschwemmte Autos

    Starkregen in den Cevennen führte zu einem plötzlichen Anstieg des Wassers des Flusses Orb in Lunas im Departement Hérault. Autos wurden von den Wassermassen mitgerissen. Etwa 30 Häuser wurden überschwemmt. 

    Es war eine unruhige Nacht in Lunas, einer Gemeinde im Norden des Departements Hérault in der Nähe von Lodève. Die starken Niederschläge, die durch Gewitter verursacht wurden, führten in der Nacht zu Samstag zu einem starken Anstieg des Flusses Orb. Der Wasserstand stieg extrem schnell an. 

    Etwa 30 Häuser wurden überschwemmt. Einige Bewohner mussten sich in die oberen Stockwerke flüchten, um dem Wasser zu entgehen. Die wütenden Wassermassen des Orb rissen fünf Autos mit sich. In einem davon befand sich eine Person, die am Samstagmorgen auf dem Weg zur Arbeit war. Glücklicherweise konnte sie sich aus dem Auto retten, ohne verletzt zu werden.

    Die Einwohner trauten ihren Augen nicht. Nie zuvor war das Flüsschen Orb so schnell über die Ufer getreten. „Die Bewohner waren sehr überrascht. Innerhalb von vier Stunden fielen 350 Liter Regen pro m2. Zum Glück haben wir keine Opfer zu beklagen“, sagte der Bürgermeister Aurélien Manenc gegenüber der Zeitung Midi-Libre.

    In der Nacht aktivierte die Gemeinde ihren kommunalen Notfallplan und öffnete den Gemeindesaal für Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten. Am Samstag ist der Pegel des Orb wieder gesunken. Rettungskräfte und Einwohner arbeiten mit Hochdruck daran, die Spuren dieser beunruhigenden Nacht zu beseitigen.

    Nicht nur in Lunas sind die Flüsse über die Ufer getreten. In Bédarieux wurden mehrere Fahrzeuge, die in der Nähe eines Flusses geparkt waren, vom Wasser überflutet. In Lodève stieg der Pegel des Flusses Lergue an und verursachte Überschwemmungen, insbesondere in dem Ort Joncelets wurden große Schäden gemeldet.

    In Roqueredonde (Hérault) fielen 353 liter Regen/m2, davon 99 Liter in einer einzigen Stunde, in Les Plans (Hérault) 282 Liter und in Le Caylar (Hérault) 201 Liter. Drei Departements waren von Météo France zuvor auf Warnstufe Orange Regen-Überschwemmung gesetzt worden: Hérault, Gard und Lozère.

    Die starken Regenfälle waren auch der Grund dafür, dass der SNCF-Verkehr zwischen Bédarieux (Hérault) und Millau (Aveyron) unterbrochen werden musste. Etwa 500 Meter Gleise wurden durch das Unwetter so stark beschädigt, dass der Verkehr bis zum 25. September unterbrochen sein wird.

  • 30-jähriger Mann schneidet sich in der Nähe von Toulouse mit einem Messer selbst die Kehle durch

    30-jähriger Mann schneidet sich in der Nähe von Toulouse mit einem Messer selbst die Kehle durch

    Ein Mann in den Dreißigern hat sich am frühen Donnerstagabend in Villeneuve-Tolosane selbst die Kehle durchgeschnitten. Die Rettungskräfte und die Polizei konnten den Mann überwältigen, doch er hatte sich bereits lebensgefährliche Verletzungen beigebracht.

    Großer Schock in Villeneuve-Tolosane (Departement Haute-Garonne). In dieser ruhigen Gemeinde mit etwas mehr als 9.000 Einwohnern versuchte ein 30-jähriger Mann am Donnerstag, dem 14. September, auf spektakuläre Art und Weise seinem Leben ein Ende zu setzen, indem er sich mit einem Messer die Kehle durchtrennte.

    Die Tat ereignete sich am frühen Abend gegen 19 Uhr. Nachdem ein Zeuge den Selbstmordversuch beobachtet hatte, versuchte er, Erste Hilfe zu leisten, und alarmierte gleichzeitig die Feuerwehr. Als die Rettungskräfte und die Polizei einige Minuten später am Tatort eintrafen, stellten sie fest, dass der 30-Jährige eine schwere Schnittwunde an der Halsschlagader hatte. Die Feuerwehr und der Notarzt setzten alles daran, den Mann am Leben zu erhalten, während er in das Purpan-Krankenhaus in Toulouse gebracht wurde.

    Nach neuesten Informationen schwebt er in Lebensgefahr.

    Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein, um die genauen Umstände dieser Tragödie zu klären.

  • Gleichstellung in Frankreich: Laut Rechnungshof nur „begrenzte Fortschritte“

    Gleichstellung in Frankreich: Laut Rechnungshof nur „begrenzte Fortschritte“

    Der französische Rechnungshof kritisiert insbesondere „methodische Fehler“ der Politik in den Jahren von 2017 bis 2022. Der französische Rechnungshof hat festgestellt, dass es für das wichtige Vorhaben der ersten Regierungszeit Macron keine wirkliche Strategie gab. Der Präsident des Rechnungshofs, Pierre Moscovici, kommentierte am Donnerstag, dem 14. September, den Bericht seiner Institution über die Politik der Regierung hinsichtlich der Gleichstellung von Frauen und Männern in Frankreich. Trotz einer „unbestreitbaren Mobilisierung“ habe die Exekutive nur „begrenzte Fortschritte“ erzielt, was hauptsächlich auf „methodische Fehler“ zurückzuführen sei. Die Weisen des Rechnungshofs kritiserten auf eine „Vielfalt“ von Strategieplänen, die nicht durch einen übergeordneten Fahrplan konsolidiert wurden, was laut Rechnungshofpräsident Pierre Moscovici verhindert hat, dass dieses grundlegende Thema die Gesamtheit der Politik durchdringen konnte. Der Rechnungshof hat Maßnahmen identifiziert, di…

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  • Paris: Akrobaten auf dem Dach des Palais Royal

    Paris: Akrobaten auf dem Dach des Palais Royal

    Anlässlich der Tage des französischen Kulturerbes am 16. und 17. September werden Akrobaten auf dem Dach des Palais Royal in Paris ihre Kunststücke vorführen. Einige Tage vor den Aufführungen traf sich ein Kamerateam von France 2 mit diesen außergewöhnlichen Darstellern. Es ist ein schwindelerregend…

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  • Straßenverkehrssicherheit: Zahl der Verkehrstoten in Frankreich sinkt

    Straßenverkehrssicherheit: Zahl der Verkehrstoten in Frankreich sinkt

    Im Sommer 2023 starben nach Angaben der Sécurité routière 591 Menschen auf den Straßen Frankreichs.

    In Frankreich sterben immer weniger Menschen auf den Straßen. Die Sécurité routière veröffentlichte am Donnerstag, dem 14. September, sinkende Zahlen: 591 Menschen starben im Juli und August 2023, das sind 50 Todesfälle weniger als im vorherigen Sommer.

    Nach Schätzungen der nationalen interministeriellen Beobachtungsstelle für Straßenverkehrssicherheit wurden im August auf den Straßen Frankreichs 1.386 Menschen schwer verletzt. Auch diese noch vorläufige Zahl ist im Vergleich zum August 2022 um 4% zurückgegangen.

    Die Sécurité routière möchte jedoch besondere Aufmerksamkeit auf „den hohen Anteil der auf motorisierten Zweirädern getöteten Personen“ lenken. Diese Todesfälle machen fast 30 % der in diesem Sommer erfassten Gesamtzahl aus. Auch die Zahl der Getöteten, die zum Beispiel mit elektrischen Rollern unterwegs waren, ist gestiegen. Die Verkehrssicherheitsbehörde erinnert daran, dass in Bezug auf elektrische Roller neue gesetzliche Maßnahmen in Kraft getreten sind.

  • Deutscher Tourist stirbt nachdem er in der Notaufnahme von Saint-Tropez nicht versorgt wurde

    Deutscher Tourist stirbt nachdem er in der Notaufnahme von Saint-Tropez nicht versorgt wurde

    Der deutsche Tourist hatte sich am Morgen in der Notaufnahme von Saint-Tropez gemeldet, wurde aber trotz langen Wartens nicht behandelt.

    Der 57-jährige Mann, der mit seiner Lebensgefährtin und Freunden im Golf von Saint-Tropez (Var) Urlaub gemacht hatte, starb am frühen Nachmittag des vergangenen Donnerstags, wie Franceinfo berichtet. Der Mann litt an starkem Unwohlsein, bevor er neben seiner Partnerin leblos zusammensackte. Diese rief die Rettungskräfte, die erfolglos versuchten, den Mann mit einer langen Herzmassage wiederzubeleben.

    Der Name des Opfers erscheint nicht in den Dateien der Notaufnahme.
    Seine Frau erklärte daraufhin, dass das Opfer – das seit mehreren Tagen an Brustschmerzen litt – sich am selben Morgen in der Notaufnahme von Saint-Tropez gemeldet hatte, dort aber nicht behandelt wurde. Sie berichtete den Gendarmen, dass sie vier Stunden lang vergeblich vor Ort gewartet hätten.

    An diesem Tag arbeitete das Krankenhaus im sogenannten „angepassten“ Modus und behandelte nur lebensbedrohliche Notfälle. Der Name des Opfers taucht in keiner Datei auf und laut der Staatsanwaltschaft von Draguignan ist „bis heute niemand in dem Krankenhaus in der Lage, seinen Aufenthalt zu dokumentieren“.

    Eine Untersuchung zur „Ermittlung der Todesursache“ wurde eingeleitet.
    Die Leitung des Krankenhauses erklärte inzwischen, dass „der Mann nicht vor verschlossenen Türen stand, sondern empfangen wurde und tatsächlich vor Ort gewartet hat“. Das Krankenhaus äußert sich jedoch nicht über die „Betreuung“ des Urlaubers. Seine Lebensgefährtin versichert ihrerseits, dass ihr Mann an diesem Morgen keinen Arzt gesehen habe.

    Die Staatsanwaltschaft Draguignan hat nun eine gerichtliche Untersuchung zur „Ermittlung der Todesursache“ eingeleitet. Die regionale Gesundheitsbehörde und das Krankenhauszentrum von Saint-Tropez haben ebenfalls eine interne Untersuchung eingeleitet.

  • Geschlagen und mit Bügeleisen verbrannt – Frau von Ex-Lebensgefährten brutal misshandelt

    Geschlagen und mit Bügeleisen verbrannt – Frau von Ex-Lebensgefährten brutal misshandelt

    Die grausame Szene ereignete sich am Dienstag in Athis-Mons (Essonne). Ein Mann in den Dreißigern soll seine ehemalige Partnerin vor deren Haus verprügelt haben, bevor er sie zwang, sich auszuziehen und sie dann mit einem heißen Bügeleisen verletzte. Der Verdächtige ist flüchtig.

    Es ist dieser neuer Fall von häuslicher Gewalt, der die Gemüter in Frankreich erhitzt. In Athis-Mons im Département Essonne wurde am Dienstag, dem 12. September, eine 31-jährige Frau brutal angegriffen. Ihr Ex-Lebensgefährte wird von der Polizei gesucht.

    Es ist etwa 10 Uhr am Dienstagmorgen, als die Feuerwehr zu einer verletzten Frau gerufen wird, berichtet die Zeitung Le Parisien. Die Polizisten, die ebenfalls kurz darauf am Tatort eintrafen, nahmen die ersten Aussagen des Opfers auf. Die 30-jährige Frau gab zu Protokoll, dass sie auf dem Bürgersteig vor ihrem Haus von ihrem Ex-Partner abgefangen verprügelt wurde. Der 30-jährige Mann sei an diesem Morgen zu ihr nach Hause gekommen und habe sie gezwungen, die Wohnung zu verlassen, bevor er sie körperlich angriff. Der Verdächtige habe sie dann gezwungen, sich auszuziehen, wobei er die Szene gleichzeitig gefilmt habe.

    Der Mann brachte anschliessend seine Ex-Partnerin in die Wohnung zurück, wo er ihr mit einem Messer die Haare abschnitt. Anschließend griff er zu einem Bügeleisen und verbrannte sein Opfer im Gesicht und an den Armen, berichtet Le Parisien weiter. Die Szene spielte sich offensichtlich vor den Augen der 8 und 10 Jahre alten Kinder der 30-Jährigen ab. Als die Polizei am Tatort eintraf, war der Mann nicht mehr anwesend.

    Am Abend desselben Tages, gegen 22 Uhr, soll der Mann jedoch zurückgekehrt sein und erneut versucht haben, in das Gebäude einzudringen. Zu dieser Zeit wurde die Frau wegen ihrer Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Die Nachbarn riefen daraufhin erneut die Polizei. Der Verdächtige konnte jedoch fliehen und wird noch immer gesucht.

  • Kulturerbe: Die Festung von Sedan ist das neue Lieblingsdenkmal der Franzosen

    Kulturerbe: Die Festung von Sedan ist das neue Lieblingsdenkmal der Franzosen

    Das Schloss von Sedan in den Ardennen ist das neue Lieblingsdenkmal der Franzosen. Es wurde am Mittwochabend, dem 13. September, von der französischen Öffentlichkeit gewählt. Es handelt sich um die größte Burg Europas. Sie wird auch als „Riese der Ardennen“ bezeichnet. Die Festung von Sedan überragt…

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  • Papst Franziskus will am 23. September in Marseille Messe zelebrieren – Emmanuel Macron wird da sein

    Papst Franziskus will am 23. September in Marseille Messe zelebrieren – Emmanuel Macron wird da sein

    Der Elysée-Palast teilte mit, dass der Staatschef der religiösen Zeremonie „beiwohnen, aber nicht daran teilnehmen“ wird. De Präsident wird nun doch nach Marseille reisen. Emmanuel Macron wird in Begleitung seiner Frau Brigitte am 23. September der Messe von Papst Franziskus im Stade Vélodrome in Marseille beiwohnen, wie der Elysée-Palast am Donnerstag, den 14. September, bestätigte. https://twitter.com/chantal63/status/1702563321021419598 „Es ist nicht unbedingt der Platz des Präsidenten der Republik, einer Messe beizuwohnen“, meinte der Nationalsekretär der Kommunistischen Partei, Fabien Roussel, am Donnerstagmorgen im Gespräch mit dem Sender Franceinfo. „Ich respektiere den Glauben und die Gläubigen. Aber ich bin nicht damit einverstanden, dass ein gewählter Vertreter, insbesondere der Präsident der Republik, in dieser Eigenschaft an einer religiösen Zeremonie teilnimmt“, reagierte auch Alexis Corbière auf X (ehemals Twitter).

    Das U…

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  • Paris: Haus von Serge Gainsbourg in Museum umgewandelt für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

    Paris: Haus von Serge Gainsbourg in Museum umgewandelt für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

    Fans von Serge Gainsbourg werden ab dem 20. September sein berühmtes Haus in der Rue de Verneuil in Paris besuchen können, Damit wurde ein fast 30 Jahre altes Projekt verwirklicht. Die Rue de Verneuil 5bis in Paris war 22 Jahre lang das Zuhause von Serge Gainsbourg und seiner Familie, ein Ort des Le…

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