Kategorie: Frankreich

  • Toulouse: 16-Jähriger stirbt nach Sprung aus dem 8. Stock

    Toulouse: 16-Jähriger stirbt nach Sprung aus dem 8. Stock

    Ein 16-jähriger Junge starb in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 21. November, in Toulouse (Departement Haute-Garonne). Er war aus dem achten Stock eines Gebäudes gesprungen.

    Die Rettungskräfte im Département Haute-Garonne konnten in der Nacht vom 20. auf den 21. November nur noch den Tod eines jungen Mannes feststellen, der aus dem achten Stock eines Gebäudes in Toulouse (Département Haute-Garonne) gesprungen war.

    Die Rettungskräfte „sind heute an die Adresse 166 avenue de Muret (…) zu einem Mann ausgerückt, der aus dem 8. Stock gesprungen war“, so die Feuerwehr in einem Lagebericht am Dienstagmorgen.

    166 avenue de Muret in Toulouse

    „Die Rettungskräfte hatten es mit einem 16-jährigen Jugendlichen zu tun, der aus dem 8. Stock gesprungen war und bei ihrer Ankunft bereits einen Herzstillstand erlitten hatte“, fuhr der Feuerwehr- und Rettungsdienst des Departements (Sdis) in seiner Erklärung fort.

    Der junge Mann wurde konnte vom Notarzt vor Ort nur noch für tot erklärt werden. Über die Gründe des Sturzes ist bisher noch nichts bekannt.

  • Ile d’Oléron: 20 Kilogramm Kokain am Strand angespült

    Ile d’Oléron: 20 Kilogramm Kokain am Strand angespült

    Ein Spaziergänge entdeckte am Mittwoch das angeschwemmte Paket und verständigte die Gendarmerie.

    Ein Paket mit 20 Kilogramm Kokain wurde am Mittwoch, dem 15. November, von einem Spaziergänger an einem Strand der Ile d’Oléron (Departement Charente-Maritime) entdeckt, wie der Sender France Bleu La Rochelle am gestrigen Montag von der Staatsanwaltschaft in La Rochelle erfuhr.

    Laut Staatsanwaltschaft wurde das Paket an einem Strand an der Westküste der Insel entdeckt. Sie möchte den genauen Fundort aber nicht bekannt geben.

    Das Paket mit den verpackten Drogen war „mit Muscheln bedeckt“, so der Staatsanwalt. Der geschätzte Wiederverkaufswert beläuft sich auf 1,3 Millionen Euro.

    Eine der ersten von den Ermittlern bevorzugten Hypothesen ist, dass es sich um ein Bündel handelt, das über Bord eines Schiffes geworfen wurde, um einer Entdeckung durch den Zoll oder andere Behörden zu entgehen.

  • Justiz in Frankreich: Chronische Überbelegung der Gefängnisse

    Justiz in Frankreich: Chronische Überbelegung der Gefängnisse

    Am 1. September 2023 waren in Frankreich 73.693 Personen inhaftiert, für die aber nur 60.629 Plätze zur Verfügung standen, was einer Belegung der Gefängnisse von 122% entspricht.

    Jedes Jahr kommen immer mehr Menschen in französische Gefängnisse. Am 1. September dieses Jahres waren 73.693 Personen inhaftiert, bei nur 60.629 Plätzen, was einer Belegung von 122 % entspricht. In Frankreich wird seit Jahren eine chronische Überbelegung der Gefängnisse beobachtet, was bereits zu einer Verurteilung vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte geführt hat. Der Grund für die Überbelegung der französischen Haftanstalten ist, dass die Inhaftierungen und ihre Dauer zugenommen haben. Im Jahr 2020 wurden landesweit insgesamt fast 90.000 Jahre Gefängnis ohne Bewährung verhängt, gegenüber 54.000 Jahren im Jahr 2000, was einem Anstieg von fast 70 % innerhalb von 20 Jahren entspricht.

    Parallel dazu reichte der Bau neuer Einrichtungen nicht aus, um den Anstieg auszugleichen. Eine Haftanstalt in der Nähe von Troyes (Departement Aube) bereitet sich darauf vor, ab Dezember frische Häftlinge aufzunehmen. Sie ist Teil des Plans, bis 2027 15.000 neue Plätze zu schaffen. Die Kosten dafür werden auf insgesamt 4,5 Milliarden Euro geschätzt.

  • Straßburg: Ist wirklich ein Meteorit auf ein Auto gestürzt? Polizei und Feuerwehr vermuten das

    Straßburg: Ist wirklich ein Meteorit auf ein Auto gestürzt? Polizei und Feuerwehr vermuten das

    Ein Auto mit einem klaffenden Loch im Dach sorgt in Straßburg für Spekulationen: Polizei und Feuerwehr fragen sich ernsthaft, ob ein Meteoriteneinschlag die Ursache für den Schaden sein könnte.

    Die Feuerwehr und die Polizei in Straßburg rätseln an diesem Montag über die Möglichkeit eines Meteoriteneinschlags, nachdem sie zu einem Fahrzeug mit einem Loch von 50 Zentimetern Durchmesser im Dach gerufen wurden. Die Feuerwehr war am frühen Morgen zu einem Einsatz wegen einer „Rauchentwicklung an einem Auto“ gerufen worden, das in einem Randbezirk der elsässischen Stadt geparkt war.

    Nach ersten Ermittlungen vermute man den Einschlag eines Sternenkörpers, schreibt die Feuerwehr des Departements Bas-Rhin in einem Einsatzbericht, der am Mittag veröffentlicht wurde. „Bei unserer Ankunft haben wir einen relativ großen Einschlag mit einem Durchmesser von etwa 50 Zentimetern festgestellt. Das Dach, der Unterboden und der Tank des Fahrzeugs waren durchschlagen“, erklärte Feuerwehrhauptmann Matthieu Colobert gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Eine Untersuchung ergab, dass keine Radioaktivität vorhanden war. „Wir haben keinen Gegenstand gefunden“, fuhr der Feuerwehrhauptmann fort. „Entweder war das Objekt so klein, dass man es bisher nicht finden konnte, oder der Aufprall war so groß, dass das Objekt zerfallen und zu Staub geworden ist“.

    Am Ort des Geschehens wurde ein etwa zwei Zentimeter breiter Kieselstein gefunden. Dieser Kieselstein wurde der Polizei zur weiteren Analyse übergeben, um seine Art zu bestimmen. „Es handelt sich um einen Gegenstand von der Größe einer Haselnuss, der wie verbranntes Holz aussieht und ganz leicht ist“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.

    Der Gegenstand solle nach Paris zu einer kriminaltechnischen Untersuchung geschickt werden. „Ob das Objekt aus dem Weltraum gekommen ist, das ist hier die ganze Frage“, so ein Polizist. „Selbst eine Murmel, die mit sehr hoher Geschwindigkeit auf die Erde zufliegt, kann Schaden anrichten. Aber wir müssen noch beweisen, dass es sich um ein Objekt aus dem Weltraum handelt“.

  • Israel-Hamas-Konflikt: In Paris fand ein Schweigemarsch für Frieden im nahen Osten statt

    Israel-Hamas-Konflikt: In Paris fand ein Schweigemarsch für Frieden im nahen Osten statt

    Am Sonntag, 19. November, zogen mehrere Tausend Menschen bei einem Friedensmarsch für den Nahen Osten friedlich durch Paris. Auch zahlreiche bekannte Künstler waren anwesend. Keine Slogans, weiße Banner und Schauspielerinnen an der Spitze des Zuges. „Es ist ein weißer, neutraler Marsch, was keineswegs bedeutet, dass er unengagiert ist“, sagte die Schauspielerin Isabelle Adjani, die bei dem Marsch für den Frieden im Nahen Osten am Sonntag, dem 19. November, in Paris mit dabei war. Die Route des Demonstrationszuges war symbolisch und führte vom Institut du monde arabe bis zum Musée de l’art et de l’histoire du judaïsme. Die Demonstration war atypisch und still. Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas waren nur wenige Künstler bereit, Stellung zu beziehen. Das hat sich inzwischen geändert. „Wir sind hier, um unsere Empathie mit den Opfern auszudrücken“, sagt Philippe Geluck. Der Zug von mehreren Tausend Personen, der sich aus vielen Prominenten, aber auch aus „normalen“ Mens…

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  • Gewalt gegen Lokalpolitiker: Französische Bürgermeister werden immer häufiger Opfer von Angriffen

    Gewalt gegen Lokalpolitiker: Französische Bürgermeister werden immer häufiger Opfer von Angriffen

    Im Jahr 2022 stiegen die Angriffe auf Bürgermeister in Frankreich nach Angaben des Innenministeriums um 32%. Bis Ende 2023 könnten sie laut Prognosen um weitere 15 % ansteigen. Seit Beginn des Jahres 2023 wurden 2.387 Angriffe gezählt, die sich gegen Bürgermeister richteten. Auch Gregory Delfour, Bürgermeister von Cuxac-d’Aude, einem kleinen Dorf im Departement Aude, wurde im vergangenen Sommer Opfer von Gewalt. Als er versuchte, sich gegen die Aufstellung von Wohnwagen auf einem Sportplatz in seiner Stadt zu wehren, „kamen plötzlich 5-6 kräftige Männer, schüttelten mich, zerrissen meine Kleidung, warfen mich gegen eine Hecke und ließen mich in einem Graben liegen“, berichtete der Bürgermeister dem Sender Franceinfo. Der Bürgermeister kann so eine Situation nur schwer verstehen und bedauert die immer häufigere Anwendung von Gewalt. „Als ich jung war, respektierte man den Bürgermeister und siezte ihn“, sagt er. Laut den Zahlen des Innenministeriums sind die Angriffe auf Bürgermeister im…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron kritisert Benjamin Netanjahu wegen „zu vieler ziviler Opfer“

    Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron kritisert Benjamin Netanjahu wegen „zu vieler ziviler Opfer“

    Emmanuel Macron hat den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu nochmals auf die „zu vielen zivilen Opfer“ in Gaza angesprochen und ihn an die „absolute Notwendigkeit, zwischen Terroristen und der Bevölkerung zu unterscheiden“, erinnert, wie der Elysée-Palast am Sonntag, 19. November, bekannt gab. Emmanuel Macron verbrachte am Sonntag, dem 19. November, wieder einige wichtige Minuten am Telefon. Nach Angaben des Elysée-Palastes sprach er den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu auf die „zu vielen zivilen Opfer“ in Gaza an und erinnerte ihn an die „absolute Notwendigkeit, zwischen Terroristen und der Bevölkerung zu unterscheiden“. Zur Lage im Westjordanland teilte der Staatschef Netanyahu „seine große Besorgnis über die zunehmende Gewalt gegen palästinensische Zivilisten“ mit und rief dazu auf, „alles zu tun, um eine Ausweitung dieser Gewalt zu verhindern und die Ruhe zu wahren“. Macron sprach das Thema auch in einem Telefongespräch mit dem Präsidenten der Palästinens…

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  • Streik im französischen Luftverkehr: 25 % der Flüge verschiedenen Flughäfen fallen am Montag aus

    Streik im französischen Luftverkehr: 25 % der Flüge verschiedenen Flughäfen fallen am Montag aus

    Montag, der 20. November, wird von zahlreichen Problemen auf einigen französischen Flughäfen geprägt sein. Ein Streikaufruf einiger Gewerkschaften wird dazu führen, dass an Flughäfen wie Toulouse-Blagnac etwa 25 % der Flüge ausfallen werden.

    Bereits am Donnerstag, dem 16. November, forderte die Generaldirektion für Zivilluftfahrt die Fluggesellschaften auf, 25 % ihres Flugplans in Paris-Orly und Toulouse-Blagnac für Montag, den 20. November, zu annullieren. Der Grund: ein Streikaufruf mehrerer Fluglotsengewerkschaften.

    Die Flughäfen Bordeaux-Mérignac und Marseille-Provence sind ebenfalls betroffen, doch die Reduzierung der Flüge ist hier weniger umfangreich, es fallen „nur“ etwa 20 % der geplanten Flüge aus. Ein Streik ist auch für das „Centre en route de la navigation aérienne“ (CRNA) zu erwarten, eine Einrichtung, die die am französischen Himmel verkehrenden Flugzeuge verwaltet, da hier nur der sogenannte Dienst nach Vorschrift gesichert wird.

    Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt in Frankreich fordert die Fluggäste auf, ihre Reisen zu verschieben, sofern sie dazu in der Lage sind. Der Grund hinter diesem Streik ist die Annahme eines Gesetzesvorschlags in der Nationalversammlung am Mittwoch, dem 15. November, der die Fluglotsen dazu verpflichtet, sich 48 Stunden im Voraus einzeln für streikbereit oder nicht streikbereit zu erklären, wie dies bereits bei der RATP oder der SCNF der Fall ist.

    Der Verkehrsminister Clément Beaune bezeichnete den Text als notwendig. Die Gewerkschaft der Fluglotsen, die größte Gewerkschaft in der Branche, hat diesmal nicht zum Streik aufgerufen, sondern sich sogar für den Gesetzentwurf ausgesprochen.

  • Paris: Ein Hut von Napoleon für fast zwei Millionen Euro verkauft

    Paris: Ein Hut von Napoleon für fast zwei Millionen Euro verkauft

    Ein Hut von Napoleon I., der berühmte schwarze Zweispitz mit der blau-weiß-roten Kokarde, erzielte am Sonntag bei einer Auktion des Auktionshauses Osenat sagenhafte 1,932 Millionen Euro. Die Auktion zog Sammler aus der ganzen Welt an und löste eine große Aufregung aus, wie das Auktionshaus der Nachr…

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  • Frankreich: Wirtschaftsministerium will von der Verwaltung genutzte Flächen um ein Viertel reduzieren

    Frankreich: Wirtschaftsministerium will von der Verwaltung genutzte Flächen um ein Viertel reduzieren

    „Es wird keine Ausnahmen geben. Alle Ministerien werden betroffen sein“, versicherte Thomas Cazenave, der für die öffentlichen Finanzen zuständige Minister, in der Zeitung „La Tribune dimanche“. Um Geld zu sparen, will das französische Wirtschaftsministerium die von der Verwaltung belegten Immobilienflächen drastisch reduzieren. Das Wirtschaftsministerium plant, die vom Staat und öffentlichen Einrichtungen genutzten Flächen um mindestens 25% zu senken, wie der für öffentliche Finanzen zuständige Minister Thomas Cazenave am Sonntag, dem 19. November, in der Zeitung La Tribune dimanche ankündigte, ohne jedoch einen Zeitplan für die Maßnahme zu nennen. „Ich möchte eine ehrgeizige Reform der staatlichen Immobilien durchführen“, kündigte der Minister in einem gemeinsamen Interview mit dem Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire an. „Das ist ein echter Hebel für Sparsamkeit, insbesondere in Anbetracht der neuen Arbeitsformen. Die Fläche pro öffentlichem Bediensteten liegt heute bei 24…

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