Kategorie: Frankreich

  • Todestag von Gustave Eiffel: Ton- und Lichtshow am Eiffelturm in den sozialen Netzwerken

    Todestag von Gustave Eiffel: Ton- und Lichtshow am Eiffelturm in den sozialen Netzwerken

    Am Mittwoch, dem 27. Dezember, jährt sich der Todestag von Gustave Eiffel zum 100. Mal. Zu diesem Anlass wird eine Ton- und Lichtshow, die am Eiffelturm aufgenommen wurde, über soziale Netzwerke ausgestrahlt. Der französische DJ und Produzent Michaël Canitrot wurde für dieses Spektakel ausgewählt. A…

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  • Flugzeug im Departement Marne festgehalten: Eine seltsame rumänische Fluggesellschaft und ein Verdacht

    Flugzeug im Departement Marne festgehalten: Eine seltsame rumänische Fluggesellschaft und ein Verdacht

    Die Maschine konnte am Montag wieder abheben, nachdem sie vier Tage lang wegen des Verdachts auf Menschenhandel auf dem Flughafen Paris-Vatry im. Departement Marne festgehalten worden war. Die Fluggesellschaft „Legend Airlines“, die den Flug durchführte, bleibt weiterhin verdächtig.

    Ein Teil der in Marne am Flughafen Vatry gestrandeten indischen Passagiere ist am Montag, dem 25. Dezember, nach Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zurückgeflogen. An Bord befanden sich 276 der 303 in Frankreich gestrandeten Passagiere.

    Ihr Flug, der ursprünglich von Fujairah nach Managua in Nicaragua ging, war am Donnerstag, dem 21. Dezember, nach einer technischen Zwischenlandung in Frankreich gestoppt worden. Die Justiz hatte das Flugzeug wegen des Verdachts auf illegale Einwanderung festgesetzt. Die Strecke wurde von der rumänischen Fluggesellschaft Legend Airlines bedient. Eine Fluggesellschaft, die seit bereits im Visier der Justiz steht und von der bekannt ist, dass sie regelmäßig Flugverbindungen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten / Frankreich / Nicaragua organisiert.

    Mindestens acht Flüge im Dezember
    Legend Airlines führte allein im Dezember 2023 mindestens acht Flüge zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Nicaragua über Frankreich durch. Die Flugzeuge – zwei Airbus A340-300 mit einer Kapazität von rund 300 Passagieren – starten immer in Fujairah, Ziel ist Managua mit Zwischenstopps in Vatry, aber manchmal auch am Flughafen Paris-Charles de Gaulle. Am 21. Dezember war laut der Website Flightradar24.com ein weiterer Flug der Fluggesellschaft auf dem Flughafen Charles de Gaulle in die entgegengesetzte Richtung unterwegs: Nicaragua – Frankreich – Vereinigte Arabische Emirate.

    Dieselbe Fluggesellschaft führte bereits im Hochsommer zwei ähnliche Flüge durch: Abflug in den Emiraten, Zwischenstopp in Vatry und Landung diesmal in El Salvador, ebenfalls in Mittelamerika. Legend Airlines ist jedoch keine klassische kommerzielle Fluggesellschaft, sie vermietet ihre Dienste an Unternehmen. Sie wurde 2020 in Rumänien gegründet und ist von der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde zertifiziert.

    Zwei afghanische Anteilseigner
    Seit März 2022 sind ihre eigentlichen Eigentümer jedoch afghanisch. Zwei Geschäftsleute, die mit Afghanistans größter privater Fluggesellschaft Kam Air verbunden sind, der der Flugbetrieb in Europa untersagt ist, da sie die regulatorischen Aufsichtsstandards nicht erfüllt. Laut den Informationen, die das rumänische Handelsregister übermittelt, ist der Afghane Youresh Ramin der Mehrheitsaktionär mit über 50 % der Anteile. Er hat einen niederländischen Pass. Timor Shahab Shah, Anteilseigner mit 45 %, er ist ebenfalls Afghane mit einem türkischen Pass.

    Seit der Übernahme durch die afghanischen Geschäftsleute begann die Fluggesellschaft, Flugzeuge des Typs Airbus A340-300 zu erwerben, von denen einige zuvor von der Fluggesellschaft Belgium Airlines betrieben wurden. Die Fluggesellschaft hat mindestens zwei dieser Flugzeuge in ihrer Flotte. Ebenfalls laut der Website Boardingpass.ro „werden derzeit weitere Airbus A340-Flugzeuge angeschafft“. Boardingpass.ro weist darauf hin, dass sich keines dieser in Rumänien registrierten Flugzeuge in Rumänien befindet. Sie sind hauptsächlich in Jordanien und der Türkei stationiert.

    Die offizielle Website von Legend Airlines gibt überraschenderweise Presseartikel weiter, die der Tätigkeit des Unternehmens skeptisch gegenüberstehen. So findet sich beispielsweise das folgende Zitat aus einer Veröffentlichung der brasilianischen Website Aeroin aus dem August 2022: „Das Start-up-Unternehmen schweigt sich über seinen Geschäftsplan aus und hat lediglich angegeben, dass es ‚direkte Langstreckenflüge von Rumänien aus‘ plant, ohne irgendwelche Ziele zu nennen oder zu sagen, ob die Flüge regelmäßig stattfinden werden.“

    Es scheint, dass die Fluggesellschaft hauptsächlich Charterflüge anbietet und ihre Flugzeuge auch an andere Fluggesellschaften vermietet. So soll im Juni dieses Jahres die indische Billigfluggesellschaft Spicejet zwei Flugzeuge für Verbindungen zwischen Indien und Mekka gemietet haben, um muslimische Pilger zu befördern. Die Fluggesellschaft ist als Privatunternehmen nicht verpflichtet, ihre Geschäfte und Verträge zu veröffentlichen oder die Art der durchgeführten Flüge zu spezifizieren (Geschäft, Tourismus, Fracht…).

    In Bezug auf die Verbindungen zwischen Fujairah und Managua zeigt sich, dass Legend Airlines nicht die einzige Fluggesellschaft ist, die solche Flüge anbietet. Luftfahrt-Spezialisten weiusen darauf hin, dass auch die deutsche Fluggesellschaft USC (Universal Sky Carrier) solche Flüge anbietet.

  • Frankreich: gerichtliche Beschlagnahmungen erreichten Rekordhöhe im Jahr 2023

    Frankreich: gerichtliche Beschlagnahmungen erreichten Rekordhöhe im Jahr 2023

    Im Jahr 2023 wird die Summe der gerichtlichen Pfändungen in Frankreich voraussichtlich eine Milliarde Euro übersteigen – ein Novum. Ein Rekord, der zum Teil auf die 461 Millionen Euro an Immobilien zurückzuführen ist, die in diesem Jahr allein wegen Steuerhinterziehung gepfändet wurden.

    Die Justiz ist nicht wenig stolz: Diese teuren Luxusflitzer wurden von Kriminellen konfisziert. Betrüger, Schmuggler, Hehler – sie alle wurden vom Staat um ihre illegal erworbenen Werte gebracht. Innerhalb von drei Jahren, von 2019 bis 2022, stiegen die Beschlagnahmungen von 484 Millionen Euro auf 771 Millionen Euro, um 2023 wahrscheinlich einen Rekordwert von einer Milliarde Euro zu erreichen. Vor drei Wochen wurde von der AGRASC (Agence de gestion et de recouvrement des avoirs saisis et confisqués) in Besançon (Departement Doubs) eine beispiellose Auktion mit Luxusuhren veranstaltet, die erst vor kurzem beschlagnahmt worden waren.

    Wenn kriminelles Vermögen Gutes bewirkt
    Eine Jacht, die einem Weißrussen gehörte, der in einen Fall von Geldwäsche verwickelt war, wurde vom Staat beschlagnahmt. Auch luxuriöse Wohnungen wurden von den Dienststellen der Finanzämter, deren Personalbestand sich inzwischen verdoppelt hat, beschlagnahmt. Doch nicht nur die Schwerkriminalität ist das Ziel der Fahnder. Jedes Jahr versuchen verurteilte Straftäter, ihr Vermögen vom Staat zurückzuerhalten. Nur 20 % gelingt dies, nämlich denen, die freigesprochen werden.

    „Ihr Vermögen ist das, wofür sie ihre kriminellen Aktivitäten betreiben. Wenn man ihnen das wegnimmt, bestraft man sie“, erklärt Fabrice Rizzoli, Spezialist für organisierte Kriminalität und Vorsitzender der Vereinigung Crim’HALT. Die französische Justiz beschlagnahmt auch immer mehr Immobilien, um sie weiterzuverkaufen: 168 Immobilien im Jahr 2022, gegenüber nur 58 im Jahr 2017. Einige werden zu Sozialwohnungen, Aufnahmezentren für misshandelte Frauen oder Flüchtlinge.

  • Departement Nord: Babyleiche nach Brand in Wohnhaus tot in einem Rucksack gefunden

    Departement Nord: Babyleiche nach Brand in Wohnhaus tot in einem Rucksack gefunden

    Nachdem die Feuerwehr einen heftigen Brand in einem Wohnhaus in Le Quesnoy im Norden Frankreichs gelöscht hatte, entdeckte man die Leiche eines Neugeborenen in einem Rucksack in einem der ausgebrannten Zimmer.

    Der grausige Fund ereignete sich am Dienstag, dem 26. Dezember, gegen 17 Uhr in einer Wohnung in Le Quesnoy im Departement Nord, wie die Zeitung La Voix du Nord berichtet. Nachdem sie gerade fünf Stunden lang einen heftigen Brand in einem Gebäude, nur wenige Schritte vom Rathaus entfernt, gelöscht hatten, erkundeten die Teams der Feuerwehr die betroffenen Räume. „Die Feuerwehrleute durchsuchten die Wohnungen nacheinander, und dabei entdeckte einer von ihnen einen Rucksack, der in einem Zimmer lag“, berichtet ein Ermittler. In dem Rucksack befand sich die Leiche eines Neugeborenen.

    Kein Zusammenhang mit dem Brand
    Die Gendarmen der Kompanie Avesnes-sur-Helpe wurden benachrichtigt und nahmen die Ermittlungen auf. Die Teams zur kriminalistischen Identifizierung von Opfern verbrachten den gestrigen Abend vor Ort. Unseren Kollegen zufolge handelt es sich bei der Wohnung, in der der Rucksack mit der Baby-Leiche entdeckt wurde, nicht um die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war. „Die ersten Schlussfolgerungen würden eher auf einen versehentlichen Brandausbruch hindeuten, mit einem möglichen Kurzschluss an einem elektrischen Gerät. Auf den ersten Blick stehen die beiden Ereignisse also nicht miteinander in Verbindung“, so die Behörden.

  • Frankreich: Das wird sich im kommenden Jahr für den Führerschein ändern

    Frankreich: Das wird sich im kommenden Jahr für den Führerschein ändern

    Neue Regelungen sollen in Frankreich Anfang 2024 in Kraft treten. Herabsetzung des Mindestalters, strengere Regeln für den Erwerb und die Verlängerung, digitaler Führerschein… Hier die fünf wichtigsten neuen Regelungen, die den Führerschein in Frankreich in den nächsten Monaten betreffen werden. Führerschein ab 17 JahrenAb dem 1. Januar 2024 wird das erforderliche Mindestalter für den Führerschein von 18 auf 17 Jahre gesenkt. Premierministerin Elisabeth Borne hatte diese Maßnahme bereits im Juni angekündigt und betont, dass dies „ein echtes Plus“ sein würde, insbesondere für junge Menschen in der Ausbildung. „Ab Januar 2024 wird man den Führerschein ab 17 Jahren machen und auch ab 17 Jahren fahren können“, erklärte sie damals. Neue rechtliche Regelungen bei Todesfällen und Körperverletzungen Es sollen „alle fahrlässigen Tötungsdelikte durch den Fahrer eines Kraftfahrzeugs mit oder ohne erschwerende Umstände“ zu Totschlag im Straßenverkehr umdeklariert werden. Tötungsdelikte im Straßenv…

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  • Mutter und vier Kinder in Meaux getötet: Entsetzen und Emotionen erschüttern Frankreich

    Mutter und vier Kinder in Meaux getötet: Entsetzen und Emotionen erschüttern Frankreich

    Am Montag wurden eine Mutter und ihre vier Kinder tot in ihrer Wohnung in Meaux (Departement Seine-et-Marne) aufgefunden. Der Familienvater, der verdächtigt ist, die Tat begangen zu haben, wurde wegen vorsätzlicher Tötung in Polizeigewahrsam genommen.

    Nachdem am Montag, dem 25. Dezember, die leblosen Körper einer 35-jährigen Mutter haitianischer Herkunft und ihrer vier Kinder im Alter von neun Monaten bis zehn Jahren aufgefunden wurden, legen die Einwohner auf einen improvisierten Altar Blumen und Stofftiere nieder, um den Opfern die letzte Ehre zu erweisen.

    Kerzen, Blumen, Plüschtiere oder auch kleine Briefe für die Opfern schmücken auch den Zaun um die Wohnanlage. Die Anwohner halten eine Andacht. Viele können das Drama, das sich nur wenige Meter entfernt abgespielt hat, nicht glauben oder verstehen, berichtet der Sender BFMTV.

    Ein „auf den ersten Blick ruhiger“ Mann
    Nadine Coulibaly, die Nachbarin, die die Polizei alarmiert hatte, erinnert sich, dass die Mutter „eine sehr gute Person, allen bekannt, sehr fröhlich“ war, und erzählt, dass das Haushaltseinkommen von der Mutter gesichert wurde, da „der Herr nicht arbeitete“. Den Ehemann und Vater, ebenfalls haitianischer Herkunft, beschreibt sie als „jemanden, der in seiner eigenen Welt lebte und der mit kaum jemandem sprach“. Die Nachbarin spricht ebenfalls über psychologische Schwierigkeiten des Vaters, aber versichert, dass das Paar nicht im Begriff war, sich zu trennen.

    https://twitter.com/MediaLibre80/status/1739923755743269005

    Ein anderer Anwohner bestätigte, dass das Opfer „eine sehr fröhliche Person“ war, „die sich mit jedem unterhielt“, während ihr Ehemann eher als „jemand, der auf den ersten Blick eher ruhig wirkte“ wahrgenommen wurde. Ein weiterer Nachbar, der den Vater beobachtete, nachdem er die Wohnung nach der Tat verlassen hatte, fand, dass er sich seltsam verhielt: „Er torkelte, wie jemand, der ein bisschen alkoholisiert war. Ich schaute ihn an, aber er schaute mich nicht an, und als ich genau hinsah, sah ich eine Menge Panik.“ In der Nachbarschaft herrscht völliges Unverständnis über diese entsetzliche und unerklärliche Tat.

    In dem Sozialzentrum in der Nähe des Stadtviertels von Meaux, in dem sich die Tragödie ereignete, wurde am Dienstagnachmittag eine psychologische Betreuungszelle eingerichtet.

  • So verbringt Präsident Emmanuel Macron seine Weihnachten

    So verbringt Präsident Emmanuel Macron seine Weihnachten

    Emmanuel Macron erzählte vor 2 Jahren Kindern, wie das Weihnachtsfest in seiner Familie abläuft. Auf dem Sender RTL fragten Kinder im Dezember 2021 Emmanuel Macron, wie er und seine Frau Weihnachten feiern. „Ich werde Weihnachten mit meiner Frau, unseren Kindern und Enkelkindern feiern“, antwortete Emmanuel Macron. Weihnachten bei den Macrons wird „auf sehr klassische Weise“ gefeiert. Der Präsident erzählte: „Es gibt einen Moment, in dem die Geschenke aufgemacht werden. Es herrscht zunächst ein großes Durcheinander und danach werden in der Regel die älteren Kinder mobilisiert, um die Spielsachen der Kleineren zusammenzubauen und zu versuchen, die Gebrauchsanweisungen zu entziffern“. Den Kindern, die ihn fragten, ob er dem Weihnachtsmann seinen Wunschzettel geschickt habe, antwortete Emmanuel Macon, dass er das sehr wohl getan habe. Was er sich gewünscht habe? „ich habe mir Bücher und Schallplatten gewünscht und freue mich schon darauf“, antwortete der Präsident gut gelaunt. Die Kinder …

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  • Wie feiert man klimagerecht Weihnachten?

    Wie feiert man klimagerecht Weihnachten?

    Den Zauber von Weihnachten mit dem Kampf gegen die globale Erderwärmung zu verbinden, ist nicht einfach, aber nichts ist unmöglich. Hier sind einige Tipps – geschenkt!

    In der Vergangenheit verband Weihnachten Traditionen und Konsum, Magie und Überfluss und bringt damit die widersprüchlichen Forderungen zwischen unseren Gewohnheiten und der durch die Klimakrise geforderten Mäßigung zum Vorschein. Das Weihnachtsfest nachhaltiger zu gestalten ist angesichts der kolossalen Emissionen der Industrieländer ein wichtiger Beitrag für das Klima. Sich des zu dieser Jahreszeit so verbreiteten Über-Konsums bewusst zu werden und über Alternativen nachzudenken, ist für jeden möglich.

    Hier einige Tipps, die dabei helfen können.

    Unnötige Geschenke vermeiden!
    Bevor man sich schuldig fühlt, sollte man sich jedoch Grundsätzliches erinnern: Eine bescheidene Familie, die den Black Friday Sale genutzt hat, um ein paar Geschenke Made in China zu bestellen, wird über das Jahr gesehen immer noch weniger Treibhausgase ausstoßen als eine wohlhabende Familie, die Weihnachten auf Bali verbringt und sich Waschlappen aus Bambusfasern und Holzspielzeug schenkt. Am schlimmsten sind die Geschenke, die am Ende der Welt unter schlechten Bedingungen produziert werden und absolut nichts nützen. Die goldene Katze aus Plastik, die winkt und winkt? Der selbsterhitzende Becher? Die Popcornmaschine für eine Person? Die Zahnpasta mit Speckgeschmack? Lustig, ja, aber tödlich für die Umwelt. Ein solches Geschenk trägt durch seine Herstellung, Lieferung und unvermeidliche Entsorgung zur globalen Erwärmung bei und muss – wenn wir Weihnachten nachhaltig klimafreundlich gestalten wollen, aus den Weihnachtspäckchen verschwinden.

    Es gibt viele Alternativen: Von einem Kinoabonnement bis hin zum symbolischen Erwerb eines Stücks Land, das es zu erhalten gilt, dem gepflanzten Baum oder dem umbenannten Stern… Die Möglichkeiten sind endlos. Für die anderen – diejenigen, die etwas Nützliches brauchen, oder die Kinder, die selten Fans von symbolischen Geschenken sind – erlebt die Secondhand-Ware ihre Sternstunden. Umfragen zufolge erwägen zwischen 47% und 64% der Franzosen, zu Weihnachten ein gebrauchtes Geschenk zu machen. Online, über bekannte Websites wie Le Bon Coin oder Vinted, oder in Secondhand-Läden, wie z. B. in den über das ganze Land verteilten Emmaüs-Läden.

    Bei Neuware sollte man, wenn man seinen CO2-Fußabdruck begrenzen will, lokal hergestellte Produkte bevorzugen und Online-Bestellungen vom anderen Ende der Welt vermeiden. In dem Zusammenhang sollte man auch den grünen Versprechungen des Handelsriesen Amazon misstrauen. Das amerikanische Unternehmen versichert zwar, dass es bis 2040 CO2-neutral sein wird, doch sein Modell ist nach wie vor sehr treibhausgasintensiv, wie die Organisation Friends of the Earth feststellt. „Die Emissionen von Amazon sind im letzten Jahr um 19% gestiegen“, kritisierte die NGO im November und erinnerte daran, dass „Amazon den Transport seiner Produkte per Flugzeug um 29% erhöht, um die Verbraucher in weniger als 24 Stunden zu beliefern“. Dies ist neunmal umweltschädlicher als der Straßentransport und hundertmal umweltschädlicher als der Seetransport. Durch unsere Einkäufe angekurbelt, stößt das Unternehmen heute in einem Jahr so viel CO2 aus wie ein Land wie Bolivien.

    Bevorzugen Sie Fisch für das Festmahl!
    Ein paar Zahlen, bevor Sie sich die Schürze anziehen: Die Nahrungsmittelproduktion ist für ein Viertel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Weil Wälder abgeholzt werden, um Platz für Agrarland zu schaffen, weil Rinder Methan ausstoßen, weil Maschinen mit Benzin laufen, weil Schlachthäuser und Lebensmittelverarbeitungsanlagen Energie verbrauchen – alles, was wir essen, trägt zu unseren Emissionen bei. Allerdings nicht immer im gleichen Ausmaß, wie die Website OurWorldinData.org zeigt. Dort erfährt man, dass die Viehzucht im Allgemeinen viel mehr Treibhausgase verursacht als Betriebe, die Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide anbauen.

    Je mehr Fleisch zu Ihrem Festmahl gehört, desto mehr wird Ihr Teller zur globalen Erwärmung beitragen. Und wenn Sie sich ein vegetarisches Festmahl nicht vorstellen können, sollten Sie dennoch einen Truthahn oder Kapaun dem Rindfleisch vorziehen. Ein Kilo Rindfleisch verursacht zehnmal mehr Emissionen als ein Kilo Geflügelfleisch (99,48 kgCO2eq gegenüber 9,87 kgCO2eq). Und das sogar, wenn es aus der Region stammt: Der Transport macht nur 6% der Gesamtemissionen aus, die Rindfleisch zugeschrieben werden. Denken Sie auch daran, dass Käse manchmal mehr Emissionen verursacht als bestimmte Fleischsorten.

    Und was ist mit Fisch? Ein Kilo emittiert zwischen 5 kgCO2eq (bei Zucht) und 3 kgCO2eq (bei Wildfang.) Hier spielt nicht so sehr die Menge der Emissionen eine Rolle, sondern die Auswirkungen auf die Biodiversität in den Meeren. Der WWF hat 2017 einen praktischen Leitfadenherausgegeben, um Fisch zu konsumieren, ohne die Artenvielfalt zu gefährden. So ist zum Beispiel die Meeräsche eine gute Alternative zum Wolfsbarsch, der unter Überfischung leidet. Der Lachs ist problematischer: Umweltverbände prangern seit Jahren die Bedingungen an, unter denen er gezüchtet wird. Der Lachs wird durch einen Parasiten – die Seelaus – angegriffen und deshalb mit Antibiotika behandelt.

    Wenn Sie geräucherte Forellen dem Lachs vorziehen, können Sie die ökologischen Auswirkungen begrenzen, vor allem, wenn sie aus einer kleinen, handwerklichen Zucht stammen. Wenn Sie das Glück haben, in der Nähe der Küste zu wohnen, finden Sie viele Verkaufsstellen, die Ihnen eine ethische, nachhaltige Fischauswahl mit kurzen Transportwegen anbieten. In anderen Teilen Frankreichs liefern Online-Händler wie Poiscaille oder Hissez-Oh ebenfalls Fisch, der unter nachhaltigen Bedingungen von französischen Fischern gefangen wurde. Das gilt auch für Meeresfrüchte.

    Verzichten Sie auf den Weihnachtsbaum!
    Das wachsende Umweltbewusstsein der Franzosen hat den Weihnachtsbaum zum Gegenstand einer erwachenden Polemik gemacht. Das Ja oder das Nein zum Weihnachtsbaum wird zu einer politischen Entscheidung. Klar ist, dass die Entscheidung, keinen Weihnachtsbaum aufzustellen, die umweltfreundliche Alternative ist, aber in einem Viertel der Haushalte Frankreichs ist er immer noch zu finden, insbesondere wenn Kinder im Haushalt leben, wie eine Untersuchung der Agentur Kantar für France AgriMer wenig überraschend feststellt. Im Jahr 2019 wurden in Frankreich 5,8 Millionen „natürliche“ Tannenbäume verkauft.

    Die Vermietung ist noch nicht weit verbreitet, entwickelt sich aber zunehmend. Anbieter wie Ecosapin und Treezmas, die damit werben, den Baum nach den Feiertagen wieder einzupflanzen oder zu recyceln hoffen auf einen grösseren Marktanteil. Denn 4.000 bis 5.000 Hektar (und ein Jahrzehnt!) für den Anbau von Tannenbäumen zu verwenden, die einen Monat später im Müll landen, ist natürlich ökologisch wenig sinnvoll. Allerdings ist der natürliche Tannenbaum immer noch „grüner“ als der künstliche. Auf ihrer Website versichert die französische Vereinigung für natürliche Weihnachtsbäume, dass „die äquivalenten CO2-Emissionen für den gesamten Lebenszyklus auf Jahresbasis 3,1 kg für den natürlichen Baum und 8,1 kg für den künstlichen Baum betragen (48,3 kg für die gesamte Lebensdauer des Baumes)“.

    Außerdem werden laut der Agence de la transition écologique (Ademe) 80% der von den Franzosen gekauften natürlichen Weihnachtsbäume in Frankreich angebaut. Künstliche Tannenbäume, die im Ausland hergestellt werden, müssen mindestens zehn Jahre, die Ademe schätzt sogar 20 Jahre, jedes Jahr wieder aus dem Keller geholt werden, um die mit ihrer Herstellung und ihrem Transport verbundenen Emissionen zu kompensieren.

    Ganz sicher ist, dass die Tanne im Topf die verantwortungsvollste Option ist. Der Baum kann nach den Feiertagen wieder in den Garten gepflanzt werden, wenn er während seines kurzen Aufenthalts im Wohnzimmer gut behandelt wird. Es wird empfohlen, den Baum weniger als eine Woche im Haus aufzustellen, ihn von Wärmequellen fernzuhalten und ihn natürlich nicht mit Kunstschnee zu besprühen. Und wenn man keinen Garten hat, dann gibt es Anbieter wie Ecosapin und Treezmas, die die Abholung von Weihnachtsbäumen organisieren, die dann wieder eingepflanzt oder kompostiert werden, um als Mulch oder Erde in den Gärten der Natur beim Wachsen zu helfen.

  • Toulouse: In einer illegalen Werkstatt wurden 1.500 Zigaretten pro Minute hergestellt

    Toulouse: In einer illegalen Werkstatt wurden 1.500 Zigaretten pro Minute hergestellt

    Die Polizei in Toulouse hat eine illegale Werkstatt ausgehoben, die von Personen aus osteuropäischen Ländern betrieben wurde und und in der Zigaretten mit geschmuggelten Tabak aus Polen hergestellt wurden. Es wurden Maschinen und 570 kg Tabak beschlagnahmt. Fünf Verdächtige werden sich vor dem Strafgericht von Toulouse verantworten müssen.

    Ein war ein unauffälliges Hinterzimmer im hinteren Teil eines Restaurants in Launaguet, nördlich von Toulouse. Nichts Besonderes – außer einigen Personen, die den Ort jede Nacht bewachten. „Ein privater Sicherheitsdienst“, schmunzelt ein Polizist, der an die Paranoia von Drogenhändlern gewöhnt ist.

    Hier ging es jedoch nicht um Drogen, sondern um Zigaretten, die vor Ort mit Hilfe von Maschinen hergestellt werden, die 1.500 Zigaretten pro Minute „ausspucken“ können! Und auch wenn die gefälschten Schachteln die bekannten rot-weißen Farben zeigen, ist hier keine internationale Manufaktur am Werk. „Eher die Mafia aus den östlichen Ländern“, so ein Kenner.

    Eine Tonne Tabak aus Polen importiert
    Die Polizei in Toulouse ermittelte seit September zu dieser illegalen Werkstatt. Zunächst gab es einen Hinweis gegenüber Mitgliedern der Brigade Anti-Criminalité de la Rive gauche.

    Die Polizisten setzten die Überwachung der heimlichen Zigarettenfabrik in enger Zusammenarbeit mit den Ermittlern der Abteilung für Betäubungsmittel des Sicherheitsdienstes des Departements fort. Bei ihren Ermittlungen fanden sie heraus, dass der Tabak regelmäßig aus Polen kam. Mindestens eine Tonne seit Mitte September. Die Transporte waren streng überwacht und „gesichert wie bei Drogen-Transporten“, so ein Polizist.

    Letzte Woche haben die Gendarmen in Montech auf Hinweis der Toulouser Polizei eine erste Werkstatt ausgehoben und Maschinen zur Herstellung von Zigaretten beschlagnahmt. Der Besitzer der Räumlichkeiten wurde festgenommen. Am Montag verhafteten die Polizisten in Launaguet und im Großraum Toulouse fünf Personen im Alter zwischen 38 und 46 Jahren. Darunter befanden sich vier Männer, die aus der Ukraine, Aserbaidschan und Kasachstan stammten.

    Drei Maschinen, deren Wert auf über 80.000 € geschätzt wird, wurden beschlagnahmt. Mit einer konnte der Tabak gemischt werden, eine andere stellte die Zigaretten her und eine dritte packte sie in Schachteln ab. Die Ermittler beschlagnahmten 570 kg Tabak. Und mehrere Kartons, die mit jeweils 50 Stangen gefüllt waren und zur Auslieferung bereitstanden.

    Die Schachtel mit 50 Stangen soll für 1.000 € angeboten worden sein, d. h. 2 € pro Packung! „Brutal“, warnen Raucher, die es gewagt haben, diese Zigaretten zu testen. Analysen sind im Gange, um die Produkte zu bestimmen, aus denen die illegalen Zigaretten bestehen.

    Der Zoll in Toulouse schätzt den illegalen Markt für den Verkauf von Tabakwaren, die vor allem aus Andorra stammen, auf 40 %. Im November ist unser Umsatz an legalen Zigaretten um weitere 12% gesunken. Wegen der illegalen Werkstatt? Viele Gewerbetreibende vermuten das.

  • „Gewinnen Sie ein Jahr lang kostenlose SNCF-Tickets“ –  Vorsicht vor Betrug in sozialen Netzwerken

    „Gewinnen Sie ein Jahr lang kostenlose SNCF-Tickets“ – Vorsicht vor Betrug in sozialen Netzwerken

    Die französische Bahngesellschaft SNCF veröffentlichte eine Nachricht, in der sie die Nutzer vor einem Betrug warnte, der in den letzten Wochen im Internet kursiert. Betrüger gaukelten Internetnutzern die Möglichkeit vor, ein Jahr lang kostenlose Zugreisen zu gewinnen.

    Es ist ein neuer Betrug, der im Internet kursiert. Diesmal richtet er sich gegen Kunden der SNCF. Die französische Bahngesellschaft teilte vor einigen Tagen mit, dass einige Kunden bereits Opfer eines falschen Gewinnspiel geworden sind, das anlässlich der Weihnachtsfeiertage über soziale Netzwerke verbreitet wird.

    „Ein gefälschtes Gewinnspiel mit dem Titel ‚Joyeux voyage et meilleurs vœux‘ (Fröhliche Reise und beste Wünsche) kursiert derzeit in verschiedenen sozialen Medien. Es handelt sich um einen Betrug“, erklärte die SNCF in einem Post auf X (früher Twitter). Die Betrüger versprechen „1.000 Glücklichen“, ein Jahr lang kostenlose Fahrten mit den Zügen der SNCF gewinnen zu können. Um einen vermeintlichen Gewinn zu erhalten, muss der Internetnutzer einen Link auf Whatsapp teilen. Eine Manipulation, die es den Betrügern ermöglicht, auf die persönlichen Daten der betroffenen Person zuzugreifen.