Kategorie: Frankreich

  • Gabriel Attal: Mehrheit der Franzosen stimmt seiner Ernennung zum Premierminister zu

    Gabriel Attal: Mehrheit der Franzosen stimmt seiner Ernennung zum Premierminister zu

    Die Zusammensetzung der neuen Regierung von Gabriel Attal wird in den nächsten Tagen erwartet. Eine für diesen Mittwoch geplante Sitzung des Ministerrats wurde verschoben. Der neue Premierminister hat am Dienstagabend mit Emmanuel Macron zu Abend gegessen. Am Mittwochmorgen hat er sich außerdem zwei Stunden lang mit dem Staatschef zu einem Frühstück getroffen. Gabriel Attal will seine wichtigsten Minister noch in dieser Woche bestimmen, sagte er bei seiner Amtsübernahme von Elisabeth Borne.Die Ernennung von Gabriel Attal wird laut zwei Umfragen von den Franzosen mehrheitlich befürwortet. 56 % der Befragten vertrauen ihm, 44 % nicht, so eine Umfrage von Harris Interactive LCI. Laut einer Umfrage von Odoxa für Le Figaro sind 53 % der Franzosen mit der Berufung von Gabriel Attal als Premierminister einverstanden. Deutscher Bundeskanzler gratuliert Gabriel AttalDer deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz hat Gabriel Atal auf Französisch zu seiner Ernennung zum Premierminister gratuliert. Gabrie…

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  • Hochwasser im Pas-de-Calais: Ankündigungen des neuen Premierministers Gabriel Attal

    Hochwasser im Pas-de-Calais: Ankündigungen des neuen Premierministers Gabriel Attal

    Zu den Maßnahmen, die Premierminister Attal bei seinem Besuch in der Region ankündigte, gehören die Freigabe von „mindestens 50 Millionen Euro“ für den Wiederaufbau öffentlicher Einrichtungen und „die Abschaffung des doppelten Selbstbehalts für Haushalte und Unternehmen“. Der neue Premierminister Gabriel Attal machte am Dienstag, dem 9. Januar, während einer kurzen Reise in das Departement Pas-de-Calais, das seit Tagen stark von Hochwasser betroffen ist, eine Reihe von Ankündigungen. Darunter die, dass er „einen Betrag von mindestens 50 Millionen Euro“ für den Wiederaufbau öffentlicher Einrichtungen bereitstellen werde, wie eine Regierungsquelle berichtet. „Angesichts der Notlage wird der Staat präsent sein, die Solidarität wird voll zum Tragen kommen“, so Attals Büro in einer Erklärung, die am frühen Dienstagabend an die Presse weitergeleitet wurde. Gabriel Attal kündigte den Bürgermeistern und den Geschädigten zunächst die „Abschaffung des doppelten Selbstbehalts (in den Versicherung…

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  • Cantal: Leiche einer jungen Frau in einem Feld entdeckt

    Cantal: Leiche einer jungen Frau in einem Feld entdeckt

    Laut der Staatsanwaltschaft in Aurillac handelt es sich um den Körper einer seit Samstag vermissten Frau, die zuletzt beim Verlassen eines Nachtclubs in der Stadt Saint-Flour gesehen worden war.

    Die Leiche einer 19-jährigen Frau wurde in einem Feld in Saint-Flour (Departement Cantal) entdeckt. France Télévisions erfuhr dies von der Staatsanwaltschaft in Aurillac und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung La Montagne. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei der Leiche um die einer seit Samstag vermissten Frau, die zuletzt beim Verlassen eines Nachtclubs gesehen worden war, eine formelle Identifizierung ist aber noch im Gange.

    Die Gendarmerie von Saint-Flour, die von besorgten Freunden der jungen Frau benachrichtigt worden war, hatte am Dienstagnachmittag eine Fahndung nach ihr eingeleitet. „Keine Spur wird ausgeschlossen und alles ist denkbar, wie auch die Möglichkeit, dass sie verwirrt war und erfroren ist“, sagte der Staatsanwalt gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die Untersuchung der Todesursache wurde der Gendarmerie in Saint-Flour übertragen.

  • Überschwemmungen im Norden Frankreichs: Versicherer zahlten bereits im November über 60 Millionen Euro aus

    Überschwemmungen im Norden Frankreichs: Versicherer zahlten bereits im November über 60 Millionen Euro aus

    Der Berufsverband France Assureurs bestätigte am Montag außerdem, dass Haushalte, die im Januar erneut betroffen sind, nicht zweimal den vertraglichen Selbstbehalt tragen müssen.

    Die Versicherer haben bis Ende Dezember bereits „mehr als 60 Millionen Euro“ an die Geschädigten der Novemberüberschwemmungen in der Region Hauts-de-France ausgezahlt, wie France Assureurs am Montag, dem 8. Januar, mitteilte. Dies entspricht „im Durchschnitt einer Anzahlung von 2.600 Euro pro geschädigtem Versicherten“, so der Verband.

    France Assureurs bestätigte auch, dass Haushalte, die im Januar erneut vom Hochwasser betroffen waren, die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung nicht zweimal tragen müssen. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hatte dies bereits angekündigt.

    Nach den Überschwemmungen im November, die mehrere hundert Gemeinden im Norden Frankreichs in Mitleidenschaft gezogen hatten, „wurden bis Ende Dezember 2023 98% der Expertenbesuche ausgeführt“, so die Organisation. Die Caisse centrale de réassurance hatte Ende November die Kosten der Überschwemmungen, die im Rahmen des Naturkatastrophenregimes in der Region Hauts-de-France übernommen wurden, auf etwa 550 Millionen Euro geschätzt, wovon sie mindestens die Hälfte selbst tragen muss. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire erklärte am Sonntag, dass „50 % der im November Geschädigten vollständig entschädigt worden sind“.

  • Korsika: In einer Wohnung in Bastia wurden die Leichen von drei erschossenen Personen entdeckt

    Korsika: In einer Wohnung in Bastia wurden die Leichen von drei erschossenen Personen entdeckt

    Möglicherweise handelt es sich um eine Abrechnung vor dem Hintergrund des Drogenhandels. Nach Informationen von France Télévisions befindet sich eine lebensgefährlich verletzte Frau Frau im Krankenhaus.

    Drei Personen, zwei Männer und eine Frau, wurden am Montag, dem 8. Januar, in Bastia (Departement Haute-Corse) erschossen, wie der Sender France 3 Corse berichtet. Eine Frau wurde ausserdem lebensgefährlich verletzt wie France Télévisions unter Berufung auf eine mit den Ermittlungen vertrauten Quelle meldete.

    Die Leichen wurden in einer Wohnung in Bastia entdeckt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Abrechnung vor dem Hintergrund des Drogenhandels, so France Télévisions. Laut France 3 hat Nationalpolizei von Haute-Corse vor Ort die Ermittlungen übernommen, und die verletzte Person wurde in das Krankenhaus der Stadt Bastia gebracht.

    Bisher sind die genauen Umstände der Todesfälle noch nicht bekannt. Die Feststellungen der Ermittler sind noch nicht abgeschlossen. Die Behörden versuchen zunächst insbesondere, die Identität der Opfer zweifelsfrei zu ermitteln.

  • Kälteeinbruch: Chaos auf Frankreichs Straßen

    Kälteeinbruch: Chaos auf Frankreichs Straßen

    Schnee und Eis überraschten die Autofahrer in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 9. Januar, und führten zu dutzenden Kilometern Stau in der Region Ile-de-France. Mehr als 1.000 Menschen steckten in ihren Autos fest.

    Die Schneefälle überraschten die Franzosen in der Nacht. Dienstag, der 9. Januar, war bisher der kälteste Tag der Woche und 11 Departements wurden von Météo France unter die Alarmstufe Orange für Hochwasser und Schnee-Glatteis gesetzt. Schnee und Eis sorgten für große Probleme auf den Straßen: Mehr als 1.000 Autofahrer steckten in der Nacht auf den Autobahnen A12 und A13 in der Region Ile-de-France in mehr als 150 Kilometern Stau fest.

    Auf den Straßen und Autobahnen warteten die Autofahrer geduldig auf die Ankunft der Streu- und Schneeräumfahrzeuge, erhielten aber keine Informationen über den Fortschritt der Räumarbeiten. In den Staus machte sich Verärgerung breit: „Nicht einmal zwei Zentimeter Schnee, es sieht aus, als hätten wir 40 Zentimeter. Das ist doch alles Quatsch. Die meisten Leute können nicht mit Schnee umgehen und das Ergebnis ist das“, beklagte ein Autofahrer, der im Stau feststeckte, gegenüber dem Sender Franceinfo.

  • Kaufkraft: Bankgebühren in Frankreich steigen um mehrere Prozent

    Kaufkraft: Bankgebühren in Frankreich steigen um mehrere Prozent

    Die Gebühren für Bankdienstleistungen werden laut einer Studie des Berufsverbands CLCV in diesem Jahr wieder steigen: im Durchschnitt zwischen 2,5 und 3 %.

    Die Gebühren der Banken in Frankreich werden ab Februar 2024 wieder steigen. Ein Paar, das das gleiche Konto und zwei Bankkarten nutzt, wird im Jahr 2024 durchschnittlich 147,80 Euro für Bankgebühren ausgeben, was bis zu +3 % bedeutet. Die Steigerungen sind vor allem auf höhere Kontoführungsgebühren, zusätzliche Gebühren bei Abhebungen am Geldautomaten und teurere Bankkarten zurückzuführen.

    Zu Online-Banken wechseln?
    Für (Ehe)Paare, die ein gemeinsames Konto nutzen, gelten die besten Tarife der traditionellen Banken bei: BNP Paribas, Crédit coopératif-Gruppe, CCF, Caisse d’épargne und Crédit agricole. Kunden, denen auch hier die Gebühren zu teuer sind, wechseln immer öfter zu einer Onlinebank, mit Gebühren von 0 Euro.

  • Gabriel Attal: „Die Franzosen können auf mich zählen…“ Die ersten Worte des neuen Regierungschefs

    Gabriel Attal: „Die Franzosen können auf mich zählen…“ Die ersten Worte des neuen Regierungschefs

    Die Amtsübergabe zwischen Elisabeth Borne und ihrem Nachfolger Gabriel Attal fand am Dienstag um 14.30 Uhr statt. Hier sind die markantesten Sätze aus ihren Reden. Nachdem der neue französische Premierminister Gabriel Attal zu Fuß zu seinem Amtssitz im Palais Matignon gegangen war, traf er seine Vorgängerin Elisabeth Borne im Hof des Palais in Anwesenheit von rund 100 Personen. Vorgängerin und Nachfolger unterhielten sich eine Viertelstunde lang im Inneren des Gebäudes, bevor sie vor die Öffentlichkeit traten, um ihre Reden zu halten. Élisabeth Borne ist „stolz auf die geleistete Arbeit“.Die ehemalige Premierministerin dankte ihrem Regierungsteam, dank dessen sie „die notwendigen Reformen durchführen“ konnte, sowie den Abgeordneten der Mehrheit, den lokalen Abgeordneten, den Verbänden und den Sozialpartnern, mit denen sie „stets eine Beziehung des Vertrauens und des Respekts“ unterhalten habe. „Jeden Tag als Ministerin und Premierministerin habe ich meine ganze Energie darauf verwendet…

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  • Lebensende: Emmanuel Macron plant zwei Gesetze zur Palliativmedizin und zur aktiven Sterbehilfe

    Lebensende: Emmanuel Macron plant zwei Gesetze zur Palliativmedizin und zur aktiven Sterbehilfe

    Der Präsident der Republik hatte Ende Dezember zunächst angekündigt, sich bei diesem heiklen Thema „Zeit zu nehmen“. Bei einer Neujahrsfeier für religiöse Führer am Montag, dem 8. Januar, stellte Emmanuel Macron klar, dass es im Januar und im Frühjahr zwei separate Gesetzentwürfe zum Thema Lebensende geben werde. Dies erfuhr der Sender Francenfo am Dienstag, dem 9. Januar, von mehreren Teilnehmern der Neujahrsfeier und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung La Croix. Der Staatschef plant demnach für Januar einen Text über „die Entwicklung eines Regelwerks der Palliativmedizin“ und einen weiteren Text „im Frühjahr über die aktive Hilfe beim Sterben für sehr präzise Situationen“, so einer der Teilnehmer. In seinem Abschlussbericht, der nach dreimonatigen Debatten Anfang April 2023 veröffentlicht wurde, hatte sich der sogenannte „Bürgerkonvent zum Lebensende“ für eine aktive Sterbehilfe ausgesprochen, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Im August hatte Agnès Firmin Le Bodo, di…

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  • Einwanderungsgesetz: Gewerkschaften rufen zu“beispiellosem“ Marsch am 21. Januar auf

    Einwanderungsgesetz: Gewerkschaften rufen zu“beispiellosem“ Marsch am 21. Januar auf

    Die Generalsekretärin der Gewerkschaft CGT war am Dienstag Gast des Senders Franceinfo. Das Ziel ist es, zu sagen: „Das ist nicht Frankreich“, sagt Sophie Binet, Generalsekretärin der Gewerkschaft CGT, am Dienstag, dem 9. Januar auf dem Sender Franceinfo. Sie organisiert zusammen mit 200 Persönlichkeiten, anderen Gewerkschaften und Vereinen am 21. Januar einen Bürgermarsch gegen das neue Einwanderungsgesetz, das ihrer Meinung nach „die Werte der Republik zutiefst angreift“. „Frankreich, das ist Solidarität, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, so die CGT-Chefin. „Frankreich, das sind nicht Hassreden, Stigmatisierungen und das Ausspielen von Gegensätzen. Es ist dieses Zusammenleben im Alltag, das unsere Stärke ausmacht“. Binet kündigte außerdem die Einrichtung einer Website, http://21janvier.fr, an, auf der man Märsche und Versammlungen in der Nähe seines Wohnortes finden und selbst welche organisieren kann. Dieser Aufruf sei „beispiellos“, so die Generalsekretärin der CGT, da er Hund…

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