Kategorie: Corona-Ticker

  • Sich mit Covid-19 infizieren, um Gesundheitspass zu bekommen: Eine sehr schlechte Idee

    Sich mit Covid-19 infizieren, um Gesundheitspass zu bekommen: Eine sehr schlechte Idee

    Immer mehr Franzosen, häufig junge Menschen, glauben, dass ihr Risiko, an einer schweren Form von Covid-19 zu erkranken, gering ist, und sehen daher keinen Sinn in einer Impfung. Wenn sie sich mit dem Virus infiziert haben, können sie nach 11 Tagen eine Genesungsbescheinigung und damit einen Gesundheitspass erhalten, aber… Viele junge Menschen unter 30 Jahren haben in den letzten Tagen in den sozialen Medien erklärt, dass sie sich lieber mit Covid-19 anstecken als sich impfen zu lassen. Für sie ist die Infektion eine gute Sache, da sie 11 Tage nach der Infektion in den Genuss einer Genesungsbescheinigung kommen können. Diese Bescheinigung ist sechs Monate lang gültig und dient als Gesundheitspass. Ein positiver Befund würde ihnen auch eine zweite Impfdosis in der Zukunft ersparen. Aber es gibt gewichtige Gründe, warum dies eine sehr schlechte Idee ist. 1) Weil das Risiko, eine schwere Form der Krankheit zu entwickeln, nie ausgeschlossen werden kannIn einem am 28. Juli veröffentlichte…

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  • Gesundheitspass wird auch für den Amateurfußball obligatorisch sein

    Gesundheitspass wird auch für den Amateurfußball obligatorisch sein

    Der Gesundheitspass wird nicht nur zu jeder Trainingseinheit oder jedem Spiel benötigt, sondern auch, um die Umkleideräume und die Tribünen zu betreten. Auch der Amateurfußball wird sich dem Gesundheitspass nicht entziehen können. Wie der Französische Fußballverband (FFF) am Samstag, dem 31. Juli, bekannt gab, wird der Gesundheitspass in den Amateurfussball-Vereinen obligatorisch sein. „Wir sind uns bewusst, dass der Gesundheitspass eine zusätzliche Belastung für unsere Mitglieder und unsere Vereine darstellt. Aber diese Maßnahme scheint jetzt die sicherste Lösung zu sein, um wieder in den Fußball einzusteigen und gleichzeitig unsere Spieler so gut wie möglich zu schützen. Ihre Gesundheit hat für uns Priorität“, sagte FFF-Präsident Noël Le Graët in einer Erklärung. „Der Gesundheitspass wird benötigt, um Fußball spielen zu können und vor jedem Training oder Wettkampfspiel Zugang zu den Umkleideräumen und Tribünen zu erhalten“, veröffentlichte die FFF und wies darauf hin, dass diese Maßn…

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  • Covid-19: Warum sich auch geimpfte Menschen nicht küssen oder die Hand geben sollten

    Covid-19: Warum sich auch geimpfte Menschen nicht küssen oder die Hand geben sollten

    Nachdem die Bise – der in Frankreich so beliebte Begrüssungskuss – und der Händedruck im Zuge der Gesundheitskrise und der Barrieregesten in Vergessenheit geraten waren, scheinen sie nun wieder an Popularität zu gewinnen. Aber diese Lockerung der Vorsichtsmaßnahmen ist keine gute Sache, um die Epidemie zu bekämpfen. Deshalb sollten Sie, auch wenn Sie geimpft sind, nicht küssen oder Hände schütteln. Der beginn der Pandemie im März 2020 scheint nur noch eine ferne Erinnerung zu sein. Un da immer mehr Impfstoff zur Verfügung steht, liegt eine gewisse Erleichterung in der Luft und sogar die Grippe könnte ein Comeback erleben. Leider aber führt die extreme Ansteckungsfähigkeit der Delta-Variante dazu, dass die Nichteinhaltung der Barrieregesten erhebliche Auswirkungen auf die Verbreitung des Virus haben könnte. Eine Umfrage von Santé publique France vom 29. Juli zeigt, dass die Franzosen inzwischen weniger auf Distanz achten. Von den 2.000 Personen, die zwischen dem 15. und 21. Juli befragt…

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  • Gesundheitspass: Dritter Samstag mit Demonstrationen in Frankreich

    Gesundheitspass: Dritter Samstag mit Demonstrationen in Frankreich

    In Frankreich werden für den dritten Samstag in Folge Demonstrationen gegen den Gesundheitspass erwartet. Die Mobilisierung gegen die Ausweitung des Gesundheitspasses und die Impfpflicht für bestimmte Berufe wird am Samstag in Frankreich voraussichtlich nicht nachlassen, nachdem in der vergangenen Woche 161.000 und in der Vorwoche 110.000 Menschen zusammengekommen waren. Nach Angaben der Behörden werden in ganz Frankreich mehr als 150.000 Demonstranten erwartet. Nach den Ergebnissen einer am Freitag veröffentlichten Umfrage von Harris Interactive und der Agentur Euros im Auftrag von LCI unterstützen 4 von 10 Franzosen die Demonstrationen gegen die Einführung eines Gesundheitspasses. Von den Franzosen, die den Protest unterstützen, begründen 65% ihre Unterstützung mit „dem Eindruck, dass ihnen etwas aufgezwungen wird, dass sie keine Wahl haben“. Laut einer weiteren Umfrage von Ipsos-Sopra Steria im Auftrag von Franceinfo und Le Parisien vom 16. Juli sprachen sich 62% der Franzosen für d…

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  • Covid-19 in Okzitanien: Starker Anstieg der Ansteckungen im Südwesten

    Covid-19 in Okzitanien: Starker Anstieg der Ansteckungen im Südwesten

    Die Region Okzitanien ist sehr stark vom Wiederaufflammen der Epidemie betroffen. Alle Indikatoren zeigen nach oben: Krankenhausaufenthalte, Intensivpatienten und Todesfälle nehmen zu.  Am Freitag, 30. Juli, bestätigte die ARS Occitanie eine rasche Ausbreitung von Covid-19, insbesondere der Delta-Variante. 3.434 neue Fälle von Covid-19 pro Tag Von den 322.000 Tests, die in den letzten sieben Tagen in der Region durchgeführt wurden, waren im Durchschnitt 6,9% positiv. Jeden Tag werden in Okzitanien mehr als 3.434 neue Fälle entdeckt. Im Gegensatz zu den letzten Wellen sind diesmal die jungen Menschen am stärksten von den Kontaminationen betroffen. Auch in den Intensivstationen sieht man bereist die Auswirkungen der neuen Welle. 666 Patienten werden in der Region in einem Krankenhaus behandelt, 112 mehr als am Dienstag, dem 27. Juli, darunter 120 (+31) in einer Intensivstation. Dies ist ein Belegungsgrad, der seit Anfang Juni nicht mehr gesehen wurde. In den letzten vier Tagen hat die AR…

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  • Gesundheitspass: In den Bars, die ihn schon jetzt anwenden, „sind die Kunden nicht schockiert“

    Gesundheitspass: In den Bars, die ihn schon jetzt anwenden, „sind die Kunden nicht schockiert“

    Die Kontrolle des Gesundheitspasses am Eingang von Bars und Restaurants wird ab dem 9. August zur Pflicht. Einige Betriebe haben sie bereits jetzt eingeführt und stoßen bei ihren Kunden auf relativ viel Verständnis, aber sie rechnen mit Geschäftseinbußen.

    Der Gesundheitspass am Eingang von Bars und Restaurants wird am 9. August zur Pflicht. Auf jeden Fall wird das von der Regierung aufgelegte neue Gesetz zu diesem Zeitpunkt in Kraft treten. Aber in mehreren französischen Städten haben einige Einrichtungen den Gesundheitspass bereits jetzt eingeführt.

    Dies ist der Fall bei Rosa Bonheur, einer Pariser Bar, wo man den QR-Code vorzeigen muss, um ein Getränk zu bekommen. Eine unerwartete Kontrolle, die überraschend oft gut angenommen wird. Für die meisten Kunden ist dies „absolut kein Problem“.

    „Sie nehmen einen Standard vorweg, der verallgemeinert werden wird. Das stört mich überhaupt nicht, im Gegenteil. Außerdem ist es ein sehr belebter Ort, daher ist das eher beruhigend.“ Sagt ein Kunde in der Bar Rosa Bonheur in Paris gegenüber Franceinfo.

    Die Kunden, die keinen Ausweis haben, ärgern sich jedoch über diese frühe Umsetzung der Maßnahme. „Ich habe den Pass nicht, also werde ich gehen und mir einen anderen Platz suchen“, sagt ein enttäuschter Gast.

    Mehrere tausend Euro an Investitionen
    In der Bar Rosa Bonheur mussten noch drei Geräte zum Scannen der Zertifikate angeschafft und das Sicherheitspersonal verdoppelt werden, „eine Investition von mehreren Tausend Euro“, sagt die Betreiberin Zouzou, ganz zu schweigen von den Umsatzeinbußen.

    Mindestens 15 % Umsatzeinbußen
    Ziel ist es, erste Lehren aus dieser Maßnahme zu ziehen. Je nach Betrieb könne man die Umsatzeinbußen erkennen, mit denen später gerechnet werden muss, erklärt Christophe Thiriet, Vizepräsident des Berufsverbandes Umih im Departement Moselle. „Hätten wir in unserem Restaurant Personen abgewiesen, die keinen gültigen Gesundheitspass hatten, hätten wir 15% unseres Umsatzes verloren“, sagt er gegenüber Franceinfo.

    „In einer Bar mit viel mehr Leuten kann der Umsatzverlust bis zu 45% betragen“, so Christophe Thiriet, Vizepräsident des Berufsverbandes Umih, in Moselle gegenüber Franceinfo

    Aber, im Moment läuft es mit den Kunden noch ganz gut, da die meisten Bars und Restaurants zur Zeit noch keine Gäste abweisen. Viele befürchten jedoch mögliche Konfliktsituationen, die nach dem 9. August entstehen könnten.

  • Gesundheitspass: Die Radikalisierung der Anti-Gesundheitspass-Bewegung ist besorgniserregend

    Gesundheitspass: Die Radikalisierung der Anti-Gesundheitspass-Bewegung ist besorgniserregend

    Die neue Herausforderung für die Regierung besteht darin, die Impfverweigerer zu überzeugen. Am Samstag, 31. Juli, findet eine neue Demonstration gegen den Gesundheitspass statt. Die Behörden befürchten eine Radikalisierung eines Teils der Bewegung.

    In Nancy (Meurthe-et-Moselle) trägt eine Apotheke noch immer die Spuren der Vorfälle vom Samstag, dem 24. Juli, nach Zusammenstößen zwischen Polizei und Gegnern des Gesundheitspasses. „Ich erinnere mich an den Hass in diesen Blicken. So ein hasserfüllter Blick ist etwas, das wirklich prägt und Angst macht“, erzählt die Apothekerin Agnès Biblot gegenüber France 2. Ein Teil der Bewegung gegen den Gesundheitspass verhärtet sich. Ein Dutzend Impfzentren wurden beschädigt und teilweise angezündet, während zwei Rathäuser gestürmt wurden, um das Porträt von Emmanuel Macron zu beschlagnahmen.

    Funktionäre eingeschüchtert und mit dem Tod bedroht
    Gewählte Funktionäre wurden sogar eingeschüchtert und mit dem Tod bedroht, wie die LREM-Abgeordnete für den Hérault, Patricia Mirallès. Das Innenministerium äußerte sich in einer vertraulichen Notiz alarmiert: „Je länger der Konflikt andauert, desto größer ist die Gefahr, dass es den radikalsten Kräften gelingt, die Kontrolle zu übernehmen…“ Auch bei den Demonstrationen gibt es Anzeichen für eine Radikalisierung, aber diese Aktionen bleiben sehr isoliert, so Florian Philippot, einer der Protagonisten der Anti-Pass-Bewegung und Vorsitzender der Partei Les Patriotes. In der Regierung befürchten einige einen turbulenten Herbst, vor allem wenn zu der Bewegung gegen den Gesundheitspass weitere Proteste hinzukommen.

  • Covid-19: Teilweiser Lockdown im Überseedepartement La Réunion ab dem Wochenende

    Covid-19: Teilweiser Lockdown im Überseedepartement La Réunion ab dem Wochenende

    „Die Situation ist heute sehr besorgniserregend“, erklärte der Präfekt Jacques Billant und sprach von einer „noch nie dagewesenen Zunahme der Epidemie“. Eine wichtige Wende in den französischen Überseegebieten. Nach Martinique bereitet sich auch die Insel La Réunion darauf vor, angesichts der rasanten Zunahme der Covid-19-Fälle und einer von Jean Castex als „dramatisch“ bezeichneten Situation wieder in den Lockdown zu gehen. Ein teilweiser Lockdown tagsüber, „verstärkt durch eine strenge Ausgangssperre von 18.00 bis 5.00 Uhr“, wird in La Réunion an diesem Wochenende „für einen Zeitraum von zwei Wochen“ verhängt, kündigte Präfekt Jacques Billant am Donnerstag, den 29. Juli an. „Die heutige Situation ist sehr besorgniserregend“, rechtfertigte er sich und sprach von einer „beispiellosen Zunahme der Epidemie“. „Von 5 Uhr morgens bis 18 Uhr abends ist der Verkehr von Montag bis Samstag auf einen Radius von 10 km um das Haus beschränkt, und dieser Radius wird am Sonntag auf 5 km reduziert“, …

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  • Covid-19: Zahlen der Epidemie in Frankreich vom Donnerstag, 29. Juli

    Covid-19: Zahlen der Epidemie in Frankreich vom Donnerstag, 29. Juli

    In Frankreich befinden sich nach den neuesten Daten von Santé publique France derzeit 1.015 Menschen auf der Intensivstation. 25.190 neue Fälle In den letzten 24 Stunden wurden 25.190 neue Fälle von Covid-19 bestätigt. In Frankreich liegt nun die Gesamtzahl der positiven Fälle bei 6.079.239 (Stand: Donnerstag, 29. Juli). 1.015 Patienten auf der Intensivstation Derzeit sind 1.015 Personen in der Intensivpflege untergebracht. Das sind 23 Personen mehr als am Mittwoch, 28. Juli. Dieser Wert wurde seit dem 6. Juli 2021 in Frankreich nicht mehr erreicht. 29 Todesfälle In den letzten 24 Stunden sind 29 Menschen gestorben. Die Gesamtzahl der Opfer in Frankreich beläuft sich auf 111.795 seit Beginn der Pandemie. Zur Erinnerung: Der Präfekt der Insel La Réunion, Jacques Billant, hat gestern einen teilweisen Lockdown erklärt. Ab diesem Wochenende gelten dort Reisebeschränkungen und eine strikte Ausgangssperre von 18 Uhr bis 5 Uhr morgens….

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  • Gesundheitspass: Die SNCF will ab dem 9. August mit den Kontrollen beginnen

    Gesundheitspass: Die SNCF will ab dem 9. August mit den Kontrollen beginnen

    Die SNCF wird „am Tag des Inkrafttretens des Gesetzes“ mit der Kontrolle der Gesundheitspässe der TGV- und Intercity-Fahrgäste beginnen.

    Die SNCF wird „am Tag des Inkrafttretens des Gesetzes“, d.h. am 9. August, mit der Kontrolle der Gesundheitspässe der TGV- und Intercity-Fahrgäste beginnen, erklärte der Generaldirektor des Konzerns, Jean-Pierre Farandou, am Donnerstag. „Die neue Art, einen TGV oder Intercity zu benutzen, sobald das Gesetz verkündet ist (…), ist ein Ticket, eine Maske, ein Gesundheitspass„, fasste er zusammen.

    Die Kontrollen werden, wie bereits angekündigt, nicht alle Fahrten betreffen: „Wir haben gesagt, dass wir massive Kontrollen durchführen werden, überall und immer. Das heißt nicht unbedingt überall und immer, denn wir wissen einfach nicht, wie wir das machen sollen“, erklärt Jean-Pierre Farandou. Der Verkehrsminister Jean-Baptiste Djebbari erklärte, dass Fahrgästen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, kein Schaden entstehen wird, da ihnen die Fahrkarte erstattet wird.

    Die Kontrollen  sollen eher ausserhalb der Züge durchgeführt, etwa auf den Bahnsteigen. „Es könnte auch Kontrollen an Bord geben (…) mit Brigaden von Inspektoren, die von dem Sicherheitsdienst der Bahn unterstützt werden, und sogar Kontrollen bei der Ankunft“, möglicherweise mit Unterstützung der Polizei, so der Generaldirektor weiter. Die großen Bahnhöfe werden von den Kontrollen besonders betroffen sein, da sie 70% des TGV-Verkehrs ausmachen.

    Jean-Pierre Farandou ging auch auf die Streikdrohungen der Gewerkschaft SUD-Rail ein, die sich gegen mögliche Beurlaubungen oder Versetzungen von Zugbegleitern ohne Gesundheitspass, die es ab dem 30. August geben könnte, wehrt. „Die SNCF hat bereits erklärt, dass es keine Entlassungen geben soll. Wenn sich Zugbegleiter weigern, einen Gesundheitspass zu erwerben, wird man ihnen anbieten, mit TERs in den Provinzen oder mit dem Transilien in der Ile-de-France zu fahren“, so der CEO. Es handelt sich dabei um Fahrten, für die der Gesundheitspass nicht obligatorisch ist.

    „Parallel dazu haben wir natürlich einen Plan, um die Impfung derjenigen zu beschleunigen, die sich impfen lassen wollen“, sagte er. „Wir haben alle unsere medizinischen Zentren mobilisiert, die mit Impfstoffdosen ausgestattet werden, damit die impfwilligen Eisenbahner im August geimpft werden können“.