Kategorie: Corona-Ticker

  • Covid-19: Es kommt eine Liste mit Ländern, in die Franzosen reisen dürfen

    Covid-19: Es kommt eine Liste mit Ländern, in die Franzosen reisen dürfen

    Frankreich wird eine Liste von Ländern einführen, die je nach Stärke der Covid-19-Epidemie in drei (Farb-)Kategorien eingeteilt sind. Die Regierung wird ein Farbsystem einführen, um die Länder nach der Intensität der Covid-19 Zirkulation zu klassifizieren. Diese Klassifizierung sollte bis Ende des Monats verfügbar sein, um Franzosen zu helfen, die diesen Sommer ins Ausland reisen möchten. „Was die Länder außerhalb des europäischen Raums betrifft, […] werden wir an Listen und Farben arbeiten“, erklärte Jean-Baptiste Lemoyne, Staatssekretär für Tourismus, auf Europe 1. „Es wird grüne Länder, orange Länder und rote Länder geben“, führte er aus. Im Moment gelten für die Regierung nur „fünf oder sechs“ Länder als grün, aber die Liste soll erweitert werden, sobald die dritte Welle der Epidemie zurückgeht, sagte der Staatssekretär. „Wir arbeiten an diesen Listen innerhalb der Regierung und auch mit unseren europäischen Kollegen“, sagte Jean-Baptiste Lemoyne. Für Reisen innerhalb der Europä…

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  • Rückkehr der Reisenden in Bussen, Bahnen und Flugzeugen

    Rückkehr der Reisenden in Bussen, Bahnen und Flugzeugen

    Mit dem Herannahen der Maifeiertage und dem Ende der Reisebeschränkungen im Inland steigen die Franzosen wieder in ihre Autos, in Züge, Busse oder Flugzeuge. Ab Freitag, 7. Mai, sind in ganz Frankreich die Flixbusse wieder im Einsatz.

    Mit Bus, Bahn oder Flugzeug wollen die endlich von den Reisebeschränkungen befreiten Franzosen den Grossstädten entfliehen. Seit Freitagmorgen, dem 7. Mai, sind am Pariser Bahnhof Bercy die grünen und orangen Busse des Unternehmens Flixbus wieder im Einsatz. „mit dem Lockdown mussten wir einen Monat warten, um wieder reisen zu dürfen. Jetzt können wir zu unseren Eltern fahren, es ist großartig. Und es ist billiger als der Zug, also nutzen wir es aus“, sagte eine junge Frau auf dem Sender France 3. „Ich reise weniger, ich bin seit anderthalb Jahren nicht mehr gefahren“, erklärt ein anderer Fahrgast, der sich „sehr glücklich“ über die Rückkehr von Flixbus zeigt.

    Ein großartiges Wochenende
    Die Buchungen des Busunternehmens haben sich seit dem ende des Lockdowns verdreifacht, zur Freude der Fahrer. „Ich bin glücklich, ich fahre nach Cabourg, ich finde ein bisschen meine Gewohnheiten wieder, die Kundschaft, und es ist schön, weil ich auch gerne die Welt sehe“, erklärt ein Fahrer. Seit Montag, dem 3. Mai, wurden fast eineinhalb Millionen Zugfahrkarten verkauft. Und das Wochenende verspricht, großartig zu werden.

  • AstraZeneca: Zwei neue Fälle von Thrombose, darunter ein Todesfall

    AstraZeneca: Zwei neue Fälle von Thrombose, darunter ein Todesfall

    Insgesamt hat die französische Arzneimittelbehörde bei mehr als 3.855.000 Injektionen des anglo-schwedischen Impfstoffs, die in Frankreich verabreicht wurden, 30 Fälle von seltenen Thrombosen registriert, darunter 9 Todesfälle. Zwei neue Fälle von atypischer Thrombose, darunter ein Todesfall, traten in Frankreich zwischen dem 23. und 29. April im Zusammenhang mit dem Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca auf. Dies geht aus einer am Freitag, dem 7. Mai, veröffentlichten Erklärung der französischen Arzneimittelbehörde (ANSM) hervor. Seit Beginn der Impfung mit diesem Impfstoff sind in Frankreich 30 Fälle von seltenen Thrombosen aufgetreten, darunter 9 Todesfälle, bei mehr als 3.855.000 durchgeführten Injektionen (Stand: 29. April). Bei diesen beiden neuen Fällen handelt es sich um Frauen in den Sechzigern und Siebzigern, die eine zerebrale Venenthrombose hatten, von denen eine an einer assoziierten Thrombopenie, einen Mangel an Blutplättchen, litt. Die beiden Fälle wurden der Europäischen A…

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  • Covid-19: Impfung von Minderjährigen, der Schlüssel zur Herdenimmunität?

    Covid-19: Impfung von Minderjährigen, der Schlüssel zur Herdenimmunität?

    Frankreich hat sich noch nicht für die Impfung von Jugendlichen gegen Covid-19 entschieden. Laut einer Studie des Pasteur-Instituts wäre dies allerdings notwendig, um eine Herdenimmunität zu erreichen. Eine Impfung der unter 18-Jährigen ist vorerst nicht Teil der französischen Impfstrategie, scheint aber unerlässlich, um eine kollektive Immunität zu erreichen. Nach einer Studie des Pasteur-Instituts wäre es notwendig, dass 90% der Erwachsenen geimpft sind, um ein normales Leben zu führen, was heute als ziemlich unrealistisch erscheint. Diese Immunität könnte schneller erreicht werden, wenn Kinder und Jugendliche geimpft würden, was auch ältere Menschen schützen könnte. „Es besteht die Gefahr, dass Kinder ein Übertragungsvektor bleiben“, sagt Jean-Stéphane Shersin, Wissenschaftler am Nationalen Institut für mathematische Wissenschaften gegenüber France 2. Kanada hat den Sprung gewagtAm Mittwoch, dem 5. Mai, hat Kanada den Schritt getan, die Impfung für Kinder ab 12 Jahren zuzulassen. D…

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  • Auf dem Weg zu einer vierten Welle? Der wissenschaftliche Rat ist besorgt über einen riskanten Sommer

    Auf dem Weg zu einer vierten Welle? Der wissenschaftliche Rat ist besorgt über einen riskanten Sommer

    Der wissenschaftliche Rat befürchtet eine vierte Ansteckungswelle in Frankreich, wenn die Behörden auf zu frühe und zu schnelle Lockerungen setzen. Viele Epidemiologen weisen darauf hin, dass die Zahl der Ansteckungen nicht schnell genug abnimmt. „Die Epidemie bleibt auf einem immer noch hohen Niveau, höher als das, das eine Woche vor der Aufhebung des zweiten Lockdowns im Dezember beobachtet wurde“, bemerkt Santé publique France, 12 Tage vor dem von der Exekutive festgelegten Datum für die Öffnung von Gastro-Aussenbereichen, vielen Geschäften und kulturellen Einrichtungen. Nach mehr als sechs Monaten wechselnder Lockdowns erscheint die Öffnung jetzt „wünschenswert und sogar notwendig“, aber „ein übereilter Ausstieg“ aus den Beschränkungen könnte „das Auftreten einer möglichen vierten Welle im Sommer 2021 verursachen“, warnte am Freitag der wissenschaftliche Rat, der eigentlich die Entscheidungen der Regierung leiten soll. Für das von Jean-François Delfraissy geleitete Gremium muss der…

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  • Coronavirus: Obligatorische Quarantäne für die Einreise nach Frankreich auf sieben weitere Länder, darunter die Türkei, ausgeweitet

    Coronavirus: Obligatorische Quarantäne für die Einreise nach Frankreich auf sieben weitere Länder, darunter die Türkei, ausgeweitet

    Reisende aus sieben weiteren Ländern, einschließlich der Türkei, müssen nun bei der Ankunft in Frankreich eine zehntägige Quarantäne einhalten.

    Reisende aus sieben weiteren Ländern, darunter auch die Türkei, müssen ab Samstag bei der Ankunft in Frankreich eine obligatorische Quarantäne von zehn Tagen einhalten, weil in diesen Ländern die Covid-Epidemie stark zirkuliert, teilte am Freitag eine Regierungsquelle gegenüber der AFP mit.

    Diese Einschränkung, die bereits seit dem 24. April für fünf Länder (Argentinien, Brasilien, Chile, Indien und Südafrika) sowie für Guyana gilt, wird ab jetzt auch für Bangladesch, Sri Lanka, Pakistan, Nepal, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und die Türkei gelten. Die Maßnahme wird am Samstag um Mitternacht in Kraft treten, nach der Veröffentlichung des entsprechenden Dekrets am Samstagmorgen.

    Toleranz an diesem Wochenende
    Reisende, die aus diesen Gebieten kommen, müssen bei der Ankunft einen PCR-Test vorweisen, der weniger als 36 Stunden alt ist.  Allerdings wird an diesem Wochenende noch eine gewisse Toleranz für die betroffenen neuen Länder angewandt, sagte dieselbe Regierungsquelle gegenüber AFP.

    Die Passagiere müssen der Fluggesellschaft ihren Quarantäneort in Frankreich mit entsprechenden Belegen angeben. Diese Quarantäne ist jedoch mit einer Erlaubnis zum Verlassen der Wohnung zwischen 10 Uhr und Mittag verbunden. Bei Missachtung droht eine Geldstrafe von 1.000 bis 1.500 Euro.

    141 Personen mit Geldstrafe belegt
    Regierungssprecher Gabriel Attal sagte am Mittwoch, dass bereits „1.500 Kontrollen“ bei Personen in Quarantäne durchgeführt und 141 Personen bestraft worden seien. „Wir müssen angesichts der Varianten sehr wachsam sein“, betonte er.

    Diese zusätzlichen Maßnahmen kommen zu einer Zeit, in der die Epidemie in Indien, das in dieser Woche fast die Hälfte aller Fälle weltweit verzeichnete, und in seinen Nachbarländern mit voller Wucht aufflammt. In der Türkei ist die Zahl der Fälle rückläufig (-34 %), aber immer noch auf einem hohen Niveau (durchschnittlich 27.000 Fälle pro Tag).

  • Covid-19: Ein globaler Babyflop

    Covid-19: Ein globaler Babyflop

    Das ist eine der Folgen der Epidemie: Wir bekommen keine Kinder mehr, oder zumindest viel weniger als früher.

    Fast überall ist die Geburtenrate rückläufig. In den Vereinigten Staaten kamen die Zahlen gerade heraus: – 4 % im letzten Jahr im Vergleich zu 2019 (Bericht des National Center for Health Statistics der US Centers for Disease Control and Prevention). Das letzte Mal, dass die Amerikaner so wenige Kinder hatten, war 1979. Alle Altersgruppen und sozialen Schichten sind betroffen. Dieser Rückgang der Geburtenrate ist eine strukturelle Tatsache, die seit einigen Jahren in allen reichen Ländern, insbesondere in Europa, zu beobachten ist. In Frankreich wurden im vergangenen Jahr 735.000 Babys geboren, die niedrigste Zahl seit Ende des Zweiten Weltkriegs.

    Das Phänomen tritt aber auch – und das ist neu – in Ländern mit mittlerem Einkommen auf, wie z.B. in Thailand oder Brasilien, das im letzten Jahr einen Rückgang von 6% verzeichnete. Das bedeutet also, dass die mit der Pandemie verbundenen Einschränkungen den Trend nicht umgekehrt haben: Es hat nichts genützt, dass die Paare 24 Stunden am Tag zu Hause waren, dass es mehr Nähe unter der Bettdecke gibt… Einige Experten hatten einen Babyboom vorausgesagt, aber stattdessen stehen wir vor einem Babyflop. Bereits im Januar 2020 zeigte eine Studie in den wichtigsten europäischen Ländern, dass 70 bis 80% der Paare, die über Kinder nachdachten, diese Pläne entweder ganz aufgegeben haben oder sich entschieden, mit dem Kinderkriegen noch zu warten.

    Unsere Libido braucht gute Nachrichten
    Gesundheitskrise, Ängste, wirtschaftliche Unsicherheit, sozialer Rückzug… Das Durchleben einer Pandemie ist offensichtlich nicht sehr stimulierend für die Libido und fördert nicht gerade die Pläne für den Familienzuwachs. Aber das hat die industrialisierte Welt schon nach der Wirtschaftskrise der 1930er Jahre oder der Ölkrise von 1973 erlebt. Wird dieser Trend anhalten? Vielleicht nicht! In den kommenden Monaten können wir die Liste der Einschränkungen in umgekehrter Reihenfolge abarbeiten: Ausstieg aus dem Lockdown, sozialer Austausch, Abschaffung der Ausgangssperre, Impfung -all das könnte die Baby-Statistik wieder beflügeln. Demographen sind optimistisch, auch wenn der derzeitige Trend schwere Folgen hat: Zwischen 2020 und 2100 werden voraussichtlich 90 Länder an Bevölkerung verlieren, zwei Drittel davon in Europa. Nach Angaben der UNO ist Afrika die einzige Region der Welt, für die für den Rest des 21. Jahrhunderts ein starkes Bevölkerungswachstum erwartet wird, das sich hauptsächlich auf den Teil Afrikas südlich der Sahara konzentriert.

    Die Ankurbelung der Geburtenrate ist auf jeden Fall ein wichtiges Thema für die Wirtschaft, die Finanzierung der Renten und das soziale Sicherungssystem, und die betroffenen Staaten nehmen es sehr ernst: In Singapur, wo die Fruchtbarkeitsrate auf 1,1 Kinder pro Frau gesunken ist, wird für jedes Kind, das zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 30. September 2022 geboren wird, ein Bonus von immerhin 1.800 Euro gezahlt. In Japan wird allen Paaren eine Belohnung versprochen, die sich einen Ring an den Finger stecken. Um Eheschließungen zu fördern, hat die Regierung sogar Online-Dating-Systeme finanziert, die auf künstlicher Intelligenz basieren.

    Im Gegensatz zu diesem generellen Trend hat die Pandemie in einigen Regionen auch den gegenteiligen Effekt gehabt. In manchen asiatischen Ländern wurde der Zugang zu Familienplanung und Verhütungsmitteln durch Lockdown und die Pandemie erschwert. Auf den Philippinen befürchtet die UN, dass es in diesem Jahr zu mehr als 200.000 ungewollten Schwangerschaften kommen wird.

  • Covid-19-Impfung: Junge Menschen sollen unentschlossene Senioren überzeugen

    Covid-19-Impfung: Junge Menschen sollen unentschlossene Senioren überzeugen

    Trotz der Beschleunigung der Covid-19-Impfkampagne sind einige Senioren immer noch nicht geimpft, entweder weil sie unentschlossen sind oder weil ihnen die technischen Möglichkeiten fehlen, einen Termin zu vereinbaren. Junge Leute werden speziell rekrutiert, um die Senioren auf Märkten im Departement Seine-Saint-Denis zu treffen. Seit drei Wochen gehen Bilal und Marek hinaus, um die Bewohner von Seine-Saint-Denis auf den Märkten in den Pariser Vororten zu treffen. Sie sind Botschafter der Impfkampagne. Von der Stadt geschult, informieren sie und versuchen, Passanten zu überzeugen, sich impfen zu lassen, denn einige Senioren haben ihre erste Dosis des Impfstoffs gegen Covid-19 noch immer nicht erhalten, obwohl sie seit Wochen vorrangig behandelt werden. Es ist nicht leicht, die Zögernden zu überreden. Aber manchmal funktioniert es. „Wir versuchen, sie zu ermutigen, sie zu beeinflussen, ihnen die richtigen Ratschläge zu geben“, erklären die beiden jungen Männer gegenüber dem Sender Franc…

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  • In Colmar findet die Impfung gegen Covid-19 bei Musik statt

    In Colmar findet die Impfung gegen Covid-19 bei Musik statt

    Möchten Sie etwas Musik zu Ihrem Impfstoff haben? Im elsässischen Colmar können Sie auf dem zum Impfzentrum umfunktionierten Messegelände in Begleitung eines klassischen Musikorchesters auf Ihre Dosis warten. In Colmar, in der Region Haut-Rhin, hat die Impfung gegen Covid-19 mit mehr als 5.000 Injek…

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  • Lockerungen: Darf man jetzt wieder ein Familienessen oder eine Party mit Freunden veranstalten?

    Lockerungen: Darf man jetzt wieder ein Familienessen oder eine Party mit Freunden veranstalten?

    Die erste Phase der Lockerungen hat in Frankreich gerade begonnen, sehr zur Freude der Bürger, die genug haben von der Isolation und den Abstandsregeln, die die Ausbreitung von Covid-19 eindämmen sollten. Ist es jedoch möglich, sich jetzt wieder für einen Moment der Geselligkeit unter Freunden oder in der Familie zu treffen? Die von Emmanuel Macron angekündigte Phase der Lockerungen wurde in Frankreich am Montag, den 3. Mai, gestartet. Es ist nun wieder möglich, sich tagsüber, außerhalb der Sperrstunden, in ganz Frankreich zu bewegen, ohne einen Wohnsitznachweis vorweisen zu müssen. Trotz der immer noch präsenten Covid-19-Epidemie sind die Franzosen aber begierig darauf, wieder soziale Kontakte zu knüpfen. Aber es ist bei der aktuellen Lage nach wie vor schwierig Momente der Geselligkeit mit seinen Lieben zu organisieren: Terrassen und Kulturstätten sind noch mindestens bis zum 19. Mai geschlossen, Versammlungen von mehr als 6 Personen sind im öffentlichen Raum verboten… Ist es überh…

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