Kategorie: Blick in die Welt

Neuigkeiten, Einschätzungen und Meinungen zu Ereignissen, die die Welt bewegen.

  • Iran und Hamas schwören Vergeltung: Die Ermordung von Ismail Haniyeh – und andere World-News

    Iran und Hamas schwören Vergeltung: Die Ermordung von Ismail Haniyeh – und andere World-News

    Die gestrige Ermordung von Ismail Haniyeh, einem führenden Hamas-Führer, in Teheran hat die gesamte Region des Nahen Ostens in Aufruhr versetzt. Iranische Führungskräfte und Hamas selbst haben Rache geschworen, was die ohnehin fragilen Verhandlungen über einen Waffenstillstand in Gaza zum Stillstand bringt.

    Ein Funke im Pulverfass

    Iran und Hamas beschuldigen Israel, hinter dem Attentat auf Haniyeh zu stecken. Israel hat weder bestätigt noch dementiert, an dem Mord beteiligt zu sein. Die brennende Frage ist nun, ob eine Reaktion des Iran und seiner Verbündeten zu einem regionalen Krieg führen könnte. Ayatollah Ali Khamenei, der oberste Führer des Iran, versprach eine „harte Bestrafung“ und soll Berichten zufolge einen direkten Schlag gegen Israel angeordnet haben.

    In den letzten Jahren hat Israel mehrere hochkarätige Attentate im Iran verübt, was die iranische Führung zunehmend beunruhigt hat. Im November erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu, dass er dem Mossad, Israels Auslandsgeheimdienst, befohlen habe, „gegen die Führer der Hamas vorzugehen, wo immer sie sich befinden“.

    Reaktion aus Washington

    Für Präsident Biden haben die aufeinanderfolgenden Attentate auf einen Hisbollah-Kommandanten im Libanon und den politischen Führer der Hamas im Iran die geopolitische Lage weiter verkompliziert. Diese Ereignisse erhöhen das Risiko eines umfassenderen Krieges im Nahen Osten.

    Spannungen innerhalb Israels

    Nach der Festnahme israelischer Soldaten, die im Verdacht stehen, einen palästinensischen Gefangenen sexuell missbraucht zu haben, kam es zu Unruhen. Das verdeutlicht die zunehmenden Spannungen innerhalb der israelischen Gesellschaft bezüglich des Verhaltens ihrer Soldaten.


    US-Wahlen 2024: Kamala Harris und Donald Trump im Schlagabtausch

    Mit weniger als 100 Tagen bis zur Präsidentschaftswahl rücken die Auseinandersetzungen zwischen Kamala Harris und Donald Trump noch stärker in den Fokus. Bei einer Veranstaltung kritisierte Harris die Kommentare von Trump zu ihrer ethnischen Identität als „spalterisch und respektlos“. Trump hatte vor einer Vereinigung schwarzer Journalisten fälschlicherweise behauptet, Harris habe sich früher als Inderin identifiziert, bevor sie „plötzlich schwarz geworden“ sei.

    Trump im Kreuzverhör

    Während seines Interviews auf einer Konferenz für schwarze Journalisten wurde Trump wiederholt als „unhöflich“ und „gemein“ bezeichnet und wurde auf eine Liste früherer Kommentare über schwarze Menschen angesprochen.

    Aktuelle Umfragen und Positionen

    Aktuelle Umfragen zeigen eine steigende Begeisterung in der US-Bevölkerung für Harris‘ Kandidatur. Gleichzeitig greifen Republikaner Harris wegen ihrer Einwanderungspolitik an.


    Geständnis der 9/11-Verschwörer

    Khalid Shaikh Mohammed und zwei seiner Komplizen, die der Planung der Anschläge vom 11. September 2001 auf das World-Trade-Center in New York beschuldigt werden, haben sich bereit erklärt, ein Schuldbekenntnis abzulegen. Dies soll im Austausch gegen lebenslange Haftstrafen anstelle eines Todesstrafenprozesses geschehen.


    Weitere Nachrichten

    England: Einen Tag nach einem Messerangriff in Southport, bei dem drei Mädchen getötet wurden, griffen rechtsgerichtete Demonstranten eine Moschee an – teilweise angetrieben durch Fehlinformationen.

    Venezuela: Erste Ergebnisse der umstrittenen Wahl deuteten darauf hin, dass Präsident Nicolás Maduro mit einem Vorsprung von mehr als 30 Prozentpunkten verloren hat.

    Sudan: Das Militär berichtete von zwei Drohnenangriffen auf eine Armeebasis nahe Port Sudan während eines Besuchs von General Abdel Fattah al-Burhan.

    Indien: Die Zahl der Todesopfer durch Erdrutsche im Bundesstaat Kerala stieg auf mindestens 144. Mehr als 190 Menschen werden noch vermisst.

    Ukraine: Aktuelle Umfragen zeigen, dass immer mehr Ukrainer offen für die Idee eines ausgehandelten Friedens zur Beendigung des Krieges mit Russland sind.

    Island: Das Meteorologische Amt des Landes warnte vor einem möglichen Vulkanausbruch „in den kommenden Tagen“.

  • Hamas-Chef in Teheran getötet – und weitere World-News

    Hamas-Chef in Teheran getötet – und weitere World-News

    Schlag gegen Hamas: Ismail Haniyeh in Iran ermordet.

    Ismail Haniyeh, einer der wichtigsten führenden Köpfe der Hamas, wurde in Teheran ermordet. Der Vorfall, von dem sowohl die Hamas als auch iranische Behörden berichten, könnte die ohnehin angespannte Lage in der Region weiter verschärfen.

    Tödlicher Anschlag auf Haniyeh

    Haniyeh, der die politischen Operationen der Hamas aus dem Exil in Katar leitete, war in Teheran, um an der Amtseinführung des neu gewählten iranischen Präsidenten teilzunehmen. Neben ihm waren auch Vertreter anderer Iran-treuer Gruppen wie der Hisbollah anwesend. Die Hamas beschuldigt Israel des Anschlags. Eine Stellungnahme seitens Israel blieb bisher jedoch aus.

    Haniyeh war eine zentrale Figur in den Verhandlungen der Hamas, auch in den stockenden Gesprächen mit Israel über einen Waffenstillstand im Gazastreifen.

    Weitere Eskalation in Beirut

    Am gleichen Tag bestätigte das israelische Militär, einen Angriff auf einen Hisbollah-Kommandanten in den südlichen Vororten Beiruts durchgeführt zu haben. Dieser Angriff erfolgte als Vergeltung für einen Raketenanschlag, bei dem 12 junge Menschen in den von Israel kontrollierten Golanhöhen getötet wurden. Innerhalb weniger Stunden wurden somit zwei hochrangige Führer von Iran-unterstützten Terror-Gruppen ins Visier genommen – eine deutliche Eskalation des Konflikts im Nahen Osten.

    Messerattacke in Südengland: Ein drittes Kind stirbt

    Tanzkurs wird zur Tragödie: Ein 17-Jähriger unter Verdacht

    In der nordenglischen Küstenstadt Southport verstarb gestern ein drittes Kind infolge eines Messerangriffs bei einem Tanzkurs am Vortag. Fünf weitere Kinder und zwei Erwachsene befinden sich noch in kritischem Zustand.

    Verdächtiger weiter in Gewahrsam

    Ein 17-jähriger Junge aus einem nahegelegenen Dorf wurde am Montag wegen Mordes und versuchten Mordes verhaftet und wird weiterhin von den Ermittlern befragt. Das Motiv für den Angriff ist noch unklar, doch die Polizei schließt einen terroristischen Hintergrund aus und geht nicht von weiteren Verdächtigen aus.

    Reaktionen und Proteste

    Die Pop-Ikone Taylor Swift, deren Musik den Tanzkurs inspirierte, zeigte sich auf Social Media erschüttert. Premierminister Keir Starmer besuchte Southport, um den Opfern Respekt zu zollen. Etwa eine Stunde nach einer Gedenkfeier kam es zu Zusammenstößen zwischen Protestierenden und der Polizei. Die Polizei vermutet, dass die Demonstranten Anhänger einer rechtsextremen Gruppe sind und durch falsche Informationen über den Hintergrund des Verdächtigen aufgehetzt wurden.

    Tote bei Protesten in Venezuela

    Gewalt nach umstrittenen Wahlen

    In Venezuela sind mindestens 16 Menschen, darunter ein Soldat, gestorben und etwa 750 Personen wurden festgenommen, als Proteste nach dem umstrittenen Ausgang der Präsidentschaftswahl in Gewalt ausarteten.

    Maduro erneut Präsident

    Der autokratische Präsident Nicolás Maduro wurde am Montag für eine weitere sechsjährige Amtszeit zum Präsidenten des Landes erklärt, obwohl seine Regierung die vollständigen Wahlergebnisse bisher nicht veröffentlicht hat. Viele Länder, darunter die USA, kritisieren die Wahl als wahrscheinlich manipuliert.

    Aufrufe zu Protesten

    Führer beider politischer Lager riefen ihre Anhänger zu Demonstrationen auf, was zu tödlichen Zusammenstößen führte, die auch gestern noch anhielten.

    Weitere wichtige Nachrichten

    Indien

    Nach tagelangen Regenfällen kamen im Bundesstaat Kerala mindestens 108 Menschen durch Erdrutsche ums Leben. Regierungsoffizielle bezeichnen es als eine der schlimmsten Naturkatastrophen der Region.

    Ukraine

    Viele Rekruten sollen in den kommenden Wochen an die Front geschickt werden, doch einige sind schlecht ausgebildet oder außer Form, wie Soldaten und Militäranalysten berichten.

    Bangladesch

    Seit vor zwei Wochen die Niederschlagung von Protesten gegen ein Quotensystem für Regierungsjobs begann, wurden über 10.000 Menschen verhaftet.

    USA

    Donald Trump wiederholte seine Behauptung, dass Christen nie wieder wählen müssten, wenn sie im November für ihn stimmen. Kamala Harris forderte Trump zu einer Debatte heraus: „Wie es so schön heißt: ‚Wenn du etwas zu sagen hast, sag es mir ins Gesicht.’“

  • Bidens Plan zur Reform des Obersten Gerichtshofs – und andere World-News

    Bidens Plan zur Reform des Obersten Gerichtshofs – und andere World-News

    In Austin, Texas, hat Präsident Joe Biden bei einem öffentlichen Auftritt deutlich gemacht, dass die US-amerikanischen Gerichte dazu genutzt würden, eine „extreme und unkontrollierte“ konservative Agenda voranzutreiben. Er kündigte an, Gesetze vorantreiben zu wollen, die den Obersten Gerichtshof reformieren sollen. Dazu gehören Amtszeitbeschränkungen und die Einführung eines durchsetzbaren Ethikkodexes für die Richter.

    Ein komplexer Vorschlag

    Bidens Vorschlag zur Reform des Obersten Gerichtshofs erfordert die Zustimmung des Kongresses. Angesichts des republikanisch kontrollierten Repräsentantenhauses und eines gespaltenen Senats stehen die Chancen jedoch schlecht. Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, nannte den Vorschlag auf Social Media „chancenlos“.

    Trotzdem betonen die Demokraten, dass die Amerikaner besorgt über die innere Arbeitsweise eines Gerichts sind, das seit 2020 stark nach rechts gerückt ist. Jüngste Umfragen zeigen, dass das Ansehen des Obersten Gerichtshofs auf einem historischen Tiefstand ist und dass die Mehrheit der Amerikaner glaubt, dass die Entscheidungen des Gerichts ideologisch motiviert sind.

    Die Hauptpunkte des Plans

    Bidens Reformvorschläge konzentrieren sich auf zwei Hauptbereiche:

    1. Amtszeitbeschränkungen: Derzeit sind die Richter des Obersten Gerichtshofs auf Lebenszeit ernannt. Biden schlägt vor, diese Amtszeiten zu begrenzen, um eine regelmäßigere Erneuerung des Gerichts zu ermöglichen.
    2. Ethikkodex: Ein verbindlicher Ethikkodex soll sicherstellen, dass die Richter hohen ethischen Standards folgen. Derzeit sind die Richter des Obersten Gerichtshofs die einzigen im Bundesgerichtssystem, die keinem formellen Ethikkodex unterliegen.

    Politische Hürden und Perspektiven

    Die politische Landschaft in den USA erschwert die Umsetzung von Bidens Vorschlägen erheblich. Die Republikaner im Repräsentantenhaus lehnen die Reformen ab, und auch im Senat gibt es gemischte Reaktionen. Viele Republikaner befürchten, dass solche Veränderungen zu einer weiteren Politisierung des Gerichts führen könnten.

    Trotzdem sehen die Demokraten eine Dringlichkeit, das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Justizsystem wiederherzustellen. Senatorin Elizabeth Warren betonte in einer Rede, dass ein unkontrolliertes Gericht die Grundrechte der Amerikaner gefährden könnte.

    Die Debatte um die Reform des Obersten Gerichtshofs wird sicherlich fortgesetzt. Bidens Vorschläge, auch wenn ihre Umsetzung ungewiss ist, markieren einen wichtigen Schritt in Richtung einer gerechteren und ausgewogeneren Justiz.


    Proteste nach umstrittenen Wahlen in Venezuela

    Hunderte junge Menschen gingen gestern in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, auf die Straße. Sie protestierten gegen die Präsidentschaftswahl, bei der der amtierende Präsident Nicolás Maduro trotz weitverbreiteter Betrugsvorwürfe den Sieg erklärte.

    Die umstrittenen Ergebnisse

    Nach Angaben der Wahlbehörde Venezuelas erhielt Maduro 51,2 Prozent der Stimmen, während der Hauptoppositionskandidat Edmundo González 44,2 Prozent erhielt. Diese Ergebnisse stehen im Widerspruch zu statistischen Schätzungen und anderen Daten, die einen klaren Sieg von González nahelegten. Maduros Regierung hat in der Vergangenheit bereits Wahlergebnisse manipuliert, und die diesjährige Wahl war von zahlreichen Unregelmäßigkeiten geprägt.

    Internationale Reaktionen

    Die USA und andere Länder verurteilten die offiziellen Ergebnisse scharf. Venezuela reagierte daraufhin, indem es die diplomatischen Missionen von sieben lateinamerikanischen Ländern, die sich der Kritik angeschlossen hatten, auswies.


    Israels „schwere“ Antwort auf den Raketenangriff

    Das israelische Sicherheitskabinett ermächtigte seine Führung, die Art und den Zeitpunkt einer bedeutenden militärischen Reaktion auf einen tödlichen Raketenangriff aus dem Libanon zu bestimmen. Der Angriff tötete 12 Kinder und Jugendliche in einem drusischen arabischen Dorf in den von Israel kontrollierten Golanhöhen.

    Die Antwort Israels

    Premierminister Benjamin Netanyahu kündigte an: „Unsere Antwort kommt, und sie wird schwerwiegend sein.“ Seit Monaten beschießt Israel Ziele im Libanon, die von der Hisbollah für Raketen- und Raketenangriffe auf Israel genutzt werden, und tötet dabei Hisbollah-Kommandeure und Kämpfer.


    Weitere Top-Nachrichten

    Südafrika: Der Afrikanische Nationalkongress schloss den ehemaligen Präsidenten Jacob Zuma aus, nachdem er bei der Gründung einer rivalisierenden Partei geholfen hatte.

    Trump: Der ehemalige US-Präsident erklärte sich bereit, vom FBI im Rahmen der Untersuchung der Motive des Mannes, der versucht hat, ihn zu ermorden, befragt zu werden.

    Frankreich: Ein Mann wurde festgenommen, nachdem er in ein Bahngelände eingebrochen war, während die Polizei nach den Brandstiftern suchte, die vor der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele Chaos verursacht hatten.

    Klima: In Deutschland verbreiten sich Plug-and-Play-Solarmodule aufgrund von günstigen Preisen und gelockerten Vorschriften immer stärker.

    Technik: Elon Musk sagte, selbstfahrende Taxis seien die Zukunft von Tesla. Experten sind skeptisch.

    Sinead O’Connor: Eine kürzlich registrierte Sterbeurkunde zeigte, dass die irische Sängerin letztes Jahr an chronisch obstruktiver Lungenerkrankung und Bronchialasthma starb.

    USA: Regenstürme in Tennessee verursachten erhebliche Überschwemmungen in Dollywood, Dolly Partons Themenpark. Mindestens eine Person wurde verletzt.


    Nachrichten aus Großbritannien

    Messerkriminalität: Zwei Kinder wurden bei einem Angriff auf eine Tanzklasse in der Nähe von Liverpool getötet und neun weitere verletzt, zusammen mit zwei Erwachsenen. Ein 17-Jähriger wurde festgenommen.

    Politik: Die Labour-Regierung warf der Vorgängerregierung vor, die Finanzen des Landes in Unordnung gebracht zu haben, und sagte, man müsse einige Straßen- und Schienenprojekte sowie Rentenleistungen kürzen.

    BBC: Huw Edwards, bis vor kurzem ein hochrangiger TV-Moderator des Senders, wurde von der Polizei wegen des Anfertigens von Kinderpornografischen Bildern angeklagt.


    Die Olympischen Spiele

    Schwimmen: Das kanadische Wunderkind Summer McIntosh gewann ihre erste Goldmedaille im 400-Meter-Lagen.

    Basketball der Frauen: Nigeria besiegte Australien und erzielte damit den ersten Olympiasieg des Teams seit 20 Jahren.

    Olympische Flamme: Die olympische Flamme ist ein beeindruckendes Spektakel, das wie ein brennender Heißluftballon aussieht. Doch es ist eigentlich gar keine Flamme.

    Fechten: Die ukrainische Athletin Olha Kharlan widmete ihre Bronzemedaille den ukrainischen Athleten, „die nicht hier sein konnten, weil sie von Russland getötet wurden“.

  • Eskalation im Nahen Osten: Israel und Libanon im Spannungsfeld – und weitere World-News

    Eskalation im Nahen Osten: Israel und Libanon im Spannungsfeld – und weitere World-News

    Raketenangriff auf Drusische Stadt sorgt für Entsetzen.

    Der Nahe Osten steht erneut am Rand einer ernsten Eskalation. Ein Raketenangriff aus dem Libanon hat am Samstag in der drusischen arabischen Stadt Majdal Shams in den von Israel besetzten Golan Höhen mindestens 12 Kinder und Jugendliche auf einem Fußballfeld das Leben gekostet. Israel macht die vom Iran unterstützte libanesische Terror-Gruppe Hisbollah für den Angriff verantwortlich, obwohl diese ihre Beteiligung an dem Angriff leugnet.

    Reaktionen und diplomatische Bemühungen

    Israels Antwort auf den tödlichsten Angriff auf von Israel kontrolliertem Gebiet seit dem Beginn der erneuten Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah im Oktober 2023 war schnell und heftig. Die israelischen Streitkräfte führten in der Nacht Angriffe im gesamten Libanon durch. Trotz der Intensität der Reaktion vermieden es die israelischen Streitkräfte, die Lage in einen groß angelegten Krieg eskalieren zu lassen. Dennoch bleibt die Sorge, dass die Folgen des Raketenangriffs zu einem umfassenden Krieg führen könnten.

    Israels Regierung betonte jedoch, dass sie weiterhin offen für eine diplomatische Lösung sei. Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums erklärte gestern, dass ein groß angelegter Krieg durch die Umsetzung einer nie durchgesetzten UN-Resolution von 2006, die eine entmilitarisierte Zone im Süden Libanons schaffen sollte, noch abgewendet werden könnte.

    Vor Ort: Trauer und Fassungslosigkeit

    Die Stadt Majdal Shams ist nach dem Angriff in tiefer Trauer. „Wir sind immer noch wie in einem Albtraum,“ sagte ein Einwohner und brachte damit die kollektive Betroffenheit der Gemeinde zum Ausdruck.

    Diplomatische Verhandlungen

    In Rom trafen sich Unterhändler aus Israel, Katar und den USA, um die Gespräche über einen Waffenstillstand im Gazastreifen wieder aufzunehmen, die aufgrund zentraler Streitpunkte ins Stocken geraten waren – insbesondere die streitige Frage, inwieweit israelische Truppen während eines Waffenstillstands in dem Gebiet verbleiben dürfen.

    Politische Spannungen in den USA

    Angriff und Gegenangriff im Wahlkampf

    Der Wahlkampf in den USA hat sich weiter aufgeheizt. Auf einer Kundgebung in Minnesota am Samstagabend machte Donald Trump klar, dass er seinen Aufruf zur nationalen Einheit, den er nach dem Attentatsversuch vor zwei Wochen gemacht hatte, fallen gelassen hat. „Ich habe mich nicht verändert,“ sagte er. „Vielleicht bin ich sogar schlimmer geworden.“ In einer harschen Rede bezeichnete er Kamala Harris, die mutmaßliche demokratische Kandidatin, als „böse,“ „verrückt“ und „krank.“

    Diese Aussagen erfolgten, während die Demokraten eine neue Angriffslinie entwickelten, die von Gouverneur Tim Walz aus Minnesota eingeführt wurde: Trump und sein Vizepräsidentschaftskandidat, Senator JD Vance, seien „seltsame Menschen.“ Verkehrsminister Pete Buttigieg sagte, Trump werde „älter und seltsamer,“ während Mehrheitsführer Senator Chuck Schumer Vance als „seltsam“ und „unberechenbar“ bezeichnete.

    Finanzielle Unterstützung für Harris

    Die Harris-Kampagne verkündete, dass sie in der Woche seit dem Rückzug von Präsident Biden aus dem Rennen um die US-Präsidentschaft bereits über 200 Millionen Dollar gesammelt habe. Zwei Drittel dieser Summe stammten von Erstspendern, so die Kampagne. Ein Sprecher warnte jedoch, dass das Rennen „sehr knapp“ sein werde, und Harris selbst sagte, dass die Demokraten eher die „Außenseiter“ seien.

    Olympische Spiele in Paris: Highlights und Überraschungen

    Simone Biles glänzt trotz Verletzung

    Am zweiten Tag der Olympischen Spiele sorgte die amerikanische Turnerin Simone Biles mit einer atemberaubenden Balkenübung für Aufsehen – trotz einer frühen Verletzung, die ihre Trainerin Cecile Landi als „nur ein kleiner Schmerz in der Wade“ charakterisierte.

    Basketball-US-Dominanz und Schwimmrekorde

    Später dominierte das US-amerikanische Männer-Basketballteam Serbien mit 110:84. Es war der perfekte Start in das Rennen der USA nach der fünften Goldmedaille in Folge. Das US-Frauenteam im Fußball besiegte Deutschland mit 4:1 und sicherte sich damit einen Platz im Viertelfinale.

    Im Schwimmbecken sorgte Adam Peaty aus Großbritannien für Aufsehen, als er in der 100-Meter-Bruststrecke von Nicolò Martinenghi aus Italien geschlagen wurde. Léon Marchand aus Frankreich stellte einen neuen olympischen Rekord im 400-Meter-Lagen auf, und Ariarne Titmus aus Australien gewann Gold im 400-Meter-Freistil.

    Weitere Neuigkeiten von den Spielen

    • Turnen: Sunisa Lee könnte ein schwieriges neues Element in ihre Stufenbarrenübung einbauen. Falls ja, wird es nach ihr benannt.
    • Basketball: Südsudan, das Märchenteam des Events, kam nach einem Rückstand von 19 Punkten zurück und besiegte Puerto Rico.
    • Triathlon: Das Training wurde wegen der Verschmutzung in der Seine abgesagt.

    Weitere wichtige Top-Nachrichten

    • Venezuela: Nicolás Maduro, der autoritäre Präsident, wurde laut der Wahlbehörde des Landes wiedergewählt. Die Abstimmung war allerdings von Unregelmäßigkeiten geprägt.
    • Attentat auf Trump: Exklusive Nachrichten der New York Times belegen, dass die Sicherheitsbehörden etwa eine halbe Stunde früher als bisher bekannt über den Schützen informiert waren.
    • Ukraine: Das Militär des Landes bereitet sich darauf vor, diesen Sommer erstmals F-16-Jets einzusetzen.
    • Russland: Die Truppen haben schnelle Fortschritte in der östlichen Region Donezk gemacht und sind besser darin geworden, Schwachstellen in der ukrainischen Frontlinie zu identifizieren.
    • Bangladesch: Ein digitales „Jahrbuch der Toten“ hat Namen und Gesichter der bei den jüngsten Protesten Getöteten veröffentlicht.
    • Libyen: Zwölf Beamte, die für das Management der Staudämme des Landes verantwortlich waren, wurden wegen ihrer Rolle bei einer Flut, die vor einigen Monaten Tausende Menschen das Leben kostete, verurteilt und bestraft.
    • Japan: Eine gemeinsame Streitkraft mit den USA wird dem amerikanischen Kommandanten im Indopazifik unterstellt, sagten hochrangige Beamte.
    • Gesundheit: Ein Bluttest diagnostizierte Alzheimer zu 90 Prozent genau, was ihn zuverlässiger machen würde als die Interpretation kognitiver Tests und CT-Scans durch Hausärzte.
  • Venezuela: Präsidentschaftswahl unter hoher Spannung

    Venezuela: Präsidentschaftswahl unter hoher Spannung

    Am Sonntag, dem 28. Juli, sind etwa 21 Millionen der insgesamt 30 Millionen Venezolaner aufgerufen, an einer hoch spannungsgeladenen Präsidentschaftswahl teilzunehmen. Die Wahl steht im Zeichen eines dramatischen Duells zwischen dem amtierenden Präsidenten Nicolas Maduro, der vor einem möglichen „Blutbad“ gewarnt hat, und dem Kandidaten des „Wechsels“, Edmundo Gonzalez Urrutia.

    Ein Kopf-an-Kopf-Rennen

    Obwohl insgesamt zehn Kandidaten zur Wahl stehen, konzentriert sich alles auf das Duell zwischen Maduro und Gonzalez Urrutia. Die Wahllokale sind von 6 Uhr morgens bis 18 Uhr abends geöffnet, und die Ergebnisse werden noch in der Nacht erwartet. Laut Umfragen liegt die Opposition klar in Führung, doch Beobachter sind sich einig, dass das Rennen eng ist. Das Maduro-Regime zeigt sich trotz ungünstiger Zahlen siegessicher.

    Seit Beginn des Jahres wurden 135 Personen im Zusammenhang mit der Oppositionskampagne verhaftet, berichtet die Menschenrechtsorganisation Foro Penal. Zudem verhinderten die venezolanischen Behörden einen Flug der Copa Airlines aus Panama, der eine Gruppe ehemaliger lateinamerikanischer Präsidenten als Wahlbeobachter nach Venezuela transportieren sollte.

    Der Kampf um die Zukunft Venezuelas

    Nicolas Maduro, 61 Jahre alt und politischer Erbe von Hugo Chavez, strebt eine dritte Amtszeit an. Sein Herausforderer, der 74-jährige Diplomat Edmundo Gonzalez Urrutia, sprang kurzfristig für die oppositionelle Anführerin Maria Corina Machado ein, die von der Wahl ausgeschlossen wurde. „Am 28. Juli entscheidet sich die Zukunft Venezuelas für die nächsten fünfzig Jahre – zwischen einem Venezuela des Friedens oder der Gewalt“, sagte Maduro.

    Die Worte Maduros sorgten auch international für Aufsehen. Der brasilianische Präsident Lula äußerte sich besorgt und betonte: „Maduro muss lernen, dass man bleibt, wenn man gewinnt. Wenn man verliert, geht man.“ Urrutia rief die Bürger dazu auf, am Ende des Wahltages in die Wahllokale zu kommen und die „Klarheit der Ergebnisse“ zu überprüfen.

    Ein Land in der Krise

    Venezuela, einst eines der reichsten Länder Lateinamerikas dank seiner Ölreserven, steckt in einer beispiellosen Wirtschaftskrise. Sieben Millionen Venezolaner haben das Land bereits verlassen. Maduro lud die Geflüchteten ein, zurückzukehren. Die Mehrheit der im Land Verbliebenen lebt in großer Armut, mit einem kollabierten Gesundheits- und Bildungssystemen.

    Man muss kein Prophet sein, um die Bedeutung dieser Wahl für die Venezolaner zu erkennen. Es ist ein kritischer Moment, in dem sich entscheidet, ob das Land in eine Zukunft des Friedens oder der Gewalt eintreten wird. Bleibt nur zu hoffen, dass der Wille des Volkes respektiert wird und die Wahl friedlich verläuft.

  • Olympische Spiele 2024: Eine Eröffnungsfeier für die Geschichtsbücher – internationale Presse

    Olympische Spiele 2024: Eine Eröffnungsfeier für die Geschichtsbücher – internationale Presse

    Trotz strömenden Regens, der die französische Hauptstadt während der gesamten Show am Freitagabend durchnässte, triumphierte die einzigartige künstlerische Darbietung und die emotionale Botschaft der verschiedenen Szenen bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 2024 in Paris – zumindest laut internationaler Presse.

    Eine Nacht voller Spektakel und Emotionen

    Paris und Athleten aus aller Welt öffneten die Türen zur XXXIII. Olympiade der Neuzeit. Das gigantische Spektakel, das am Freitag, dem 26. Juli, die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele begleitete, bleibt wohl noch lange in Erinnerung. Und nicht einmal der unaufhörliche Regen, der das von Thomas Jolly und seinem Team erdachte Event begleitete, konnte – laut nationaler und internationaler Medien – die Feier trüben.

    „Feucht, seltsam und unvergesslich“

    Der amerikanische Nachrichtensender CNN fasste es so zusammen: „Es war feucht, einige Teile waren seltsam, die meisten wunderschön und insgesamt wirklich, wirklich unvergesslich.“ Besonders der französische Stil der Zeremonie, eine Mischung aus Geschichte und künstlerischer Kühnheit, wurde jenseits des Atlantiks geschätzt.

    Der New York Times zufolge konnten „weder der Regen noch die zunehmenden Sicherheitsprobleme“ die Athleten davon abhalten, an der Seine gebührend zu feiern: „Sie lachten, tanzten und schwenkten Nationalflaggen während einer Zeremonie, die dem Thema Einheit gewidmet war, um ein gespaltenes Frankreich und eine zerrissene Welt zu heilen.“ Die Los Angeles Times ging sogar so weit, von einer der „spektakulärsten Zeremonien der Geschichte“ zu sprechen.

    Begeisterung und Kritik

    Auch die britischen Medien äußerten sich beeindruckt. Die BBC nannte das Spektakel „oft brillant hektisch und zu anderen Zeiten bewegend“, obwohl sie einige „seltsame“ Übergänge wie die Performance von Lady Gaga an der Seine und das Eintreffen der bangladeschischen Delegation auf dem Wasser kritisierte. The Guardian lobte die „maßlose Ambition“ der ersten Eröffnungsfeier in der Geschichte der Olympischen Spiele, die außerhalb eines Stadions stattfand, und hob sowohl starke Momente („Zinédine Zidane mit der Fackel, eine wunderschön choreografierte Tanzaufführung zur Rekonstruktion von Notre Dame und ein goldener Teppich für die fabelhafte Aya Nakamura“) als auch kreative Überschwänglichkeit hervor, bei der „viele Dinge gleichzeitig passierten und die Aufführungen von einer Idee zur nächsten sprangen“.

    Südeuropäische Begeisterung

    In Spanien lobte die Zeitung El Pais eine „brillant inszenierte“ Show, während El Mundo auf „olympische Spiele, die Nadal lieben“ hinwies und ein Foto von Rafael Nadal und Zinédine Zidane veröffentlichte, die sich bei der Weitergabe der Flamme umarmten.

    Nationale Begeisterung

    Die ausländischen Medienkommentare gesellen sich zu den weitgehend einhelligen Bewertungen der nationalen Presse. Die Sportzeitung L’Équipe titelte „Imagine“ und betonte den „Optimismus, den die Athleten spürten“, und hob die Entzündung des olympischen Kessels durch Teddy Riner und Marie-José Pérec hervor.

    „Umwerfend“ für Aujourd’hui en France, „Legendär“ für Midi Libre, „Grandios!“ für Ouest-France… Die Adjektive reihen sich aneinander, um einen „magischen“ Moment zu beschreiben, wie es La Voix du Nord formulierte.

    Der glanzvolle Auftritt von Céline Dion

    Nicht unbeachtet blieb das Comeback von Céline Dion, die nach vier Jahren Bühnenabstinenz aufgrund gesundheitlicher Probleme ein weltweit gefeiertes Comeback feierte. Die kanadische Künstlerin, „strahlend auf der Spitze des Eiffelturms“, erwies der unvergesslichen Edith Piaf mit einem bewegenden Auftritt die Ehre, um die Eröffnungsfeier abzurunden. „Die Hymne der Liebe der Spiele“, lobte Sud Ouest. Und damit war der perfekte Startschuss für zwei Wochen voller Emotionen und Leidenschaft rund um den Sport gegeben.

    Fazit: Ein Start nach Maß

    Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris bot eine beeindruckende Mischung aus künstlerischer Innovation, historischen Referenzen und emotionalen Momenten. Trotz der Herausforderungen durch das Wetter und logistische Hürden schufen die Organisatoren eine unvergessliche Nacht, die die Herzen vieler Menschen auf der ganzen Welt berührte. Es bleibt spannend zu sehen, welche Höhepunkte uns diese Olympischen Spiele noch bescheren werden – denn eines ist sicher: Paris hat die Messlatte hoch gelegt.

  • Kamala Harris: Kopf-an-Kopf-Rennen mit Donald Trump – und andere World-News

    Kamala Harris: Kopf-an-Kopf-Rennen mit Donald Trump – und andere World-News

    Ein heißes Rennen um die US-Präsidentschaft: Kamala Harris gegen Donald Trump.

    Eine Umfrage der New York Times und Siena College zeigt ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Kamala Harris und Donald Trump um die US-Präsidentschaft. Harris, die als künftige offizielle Präsidentschaftskandidatin der Demokraten gehandelt wird, hat die Unterstützung ihrer Partei sicher – nur 14 Prozent bevorzugen eine andere Option.

    Enges Rennen zwischen Harris und Trump

    In der Umfrage liegt Trump bei den allgemeinen Wählern mit 48 Prozent knapp vor Harris mit 47 Prozent. Bei den registrierten Wählern führt Trump mit 48 zu 46 Prozent. Ein deutlicher Fortschritt für die Demokraten im Vergleich zu Bidens Abschneiden. Trump lässt bei seinen Kundgebungen keine Gelegenheit aus, Harris als linke Radikale und „Verrückte“ zu bezeichnen.

    Harris hat in Rekordzeit die demokratische Partei hinter sich vereint und den Vorsprung, den Trump gegenüber Präsident Biden hatte, merklich verkleinert. Sie sichert sich 93 Prozent der Unterstützung der Demokraten – der gleiche Anteil, den Trump von den Republikanern erhält. Insider berichten, dass auch Barack Obama bald seine Unterstützung für Harris ankündigen wird.

    Harris punktet bei jungen und nicht-weißen Wählern

    Besonders bei jüngeren und nicht-weißen Wählern schneidet Harris besser ab als Biden. Doch einige Demokraten befürchten, dass sie Bidens Stärken bei älteren Wählergruppen nicht halten kann. Die Umfrage zeigt tatsächlich einen leichten Rückgang der demokratischen Unterstützung in dieser Gruppe.

    Israelische Streitkräfte bergen Leichen von fünf Geiseln aus einem Tunnel

    Israels Streitkräfte haben am Mittwoch die Leichen von fünf Geiseln aus einem Tunnel im südlichen Gazastreifen geborgen. Die internationalen und inländischen Forderungen nach einem Waffenstillstand, der die Freilassung der verbleibenden Geiseln ermöglicht, werden immer lauter. Insgesamt befinden sich noch 115 Geiseln in Gaza, darunter etwa 40, die als tot gelten.

    Die Leichen wurden in einer umkämpften Zone um die Stadt Khan Younis gefunden, die zuvor von Israel als sicherer humanitärer Bereich ausgewiesen worden war. Israel führt dort derzeit eine neue Militäroperation durch. Lokale Gesundheitsbehörden berichten von mindestens 30 Toten und Dutzenden Verletzten in Gaza innerhalb von 24 Stunden am Mittwoch und Donnerstag.

    Biden und Netanyahu: Spannungen trotz freundlicher Worte

    Präsident Biden traf sich im Weißen Haus mit Premierminister Benjamin Netanyahu. Trotz der höflichen Worte zwischen beiden Politikern sind die Spannungen über den Gaza-Krieg und die amerikanischen Bemühungen um einen Waffenstillstand offensichtlich. „Wir haben viel zu besprechen“, sagte Biden.

    Vizepräsidentin Kamala Harris betonte Netanyahus Recht, Israel zu verteidigen, doch sie machte auch klar, dass „viel zu viele unschuldige Zivilisten“ gestorben seien und dass sie „nicht schweigen“ werde über das Leid der Menschen in Gaza.

    WEITERE TOP-NACHRICHTEN

    Waldbrände: Zehntausende Feuerwehrleute kämpfen in den westlichen USA und Kanada gegen Brände, die Evakuierungen und Luftqualitätswarnungen zur Folge haben.

    Russland: Seit Beginn des Ukraine-Krieges wurden Chips im Wert von fast 4 Milliarden Dollar nach Russland geliefert, viele über Briefkastenfirmen mit einer einzigen Adresse in Hongkong.

    Ukraine: Ein Verdächtiger wurde im Mord an einem rechtsextremen Politiker in Lwiw festgenommen – ein Verbrechen, das die Nation erschüttert hat.

    Organisiertes Verbrechen: Die US-Justizbehörde gab die Festnahme von zwei führenden Mitgliedern des mächtigen Sinaloa-Kartells bekannt.

    Militär: Russische und chinesische strategische Bomber führten einen gemeinsamen Patrouillenflug in der Nähe von Alaska durch. Die USA und Kanada schickten Jets, um sie zu begleiten.

    Burkina Faso: Das westafrikanische Land wird von eskalierender Gewalt zwischen islamistischen Kämpfern und dem Militär zerrissen.

    Royals: Prinz Harry erklärte in einem TV-Interview, dass sein Rechtsstreit gegen britische Boulevardzeitungen ein „zentraler Punkt“ im bitteren Bruch mit seiner Familie sei.

    Gesundheit: Eine große Studie ergab, dass eine doppelte Mastektomie für die meisten Frauen die Überlebenschancen bei Brustkrebs nicht verbessert, verglichen mit einer einfachen Mastektomie.

  • Warum Biden zurücktrat: Ein neuer Abschnitt in Amerikas Führung – und andere World-News

    Warum Biden zurücktrat: Ein neuer Abschnitt in Amerikas Führung – und andere World-News

    In einer kurzen, aber bedeutsamen TV-Ansprache aus dem Oval Office erklärte Präsident Biden, warum nicht zur Wiederwahl antreten werde. Trotz seiner Überzeugung, dass seine Bilanz eine zweite Amtszeit verdiene, betonte Biden die Notwendigkeit, „neue Stimmen, frische Stimmen – ja, jüngere Stimmen“ für die Zukunft Amerikas zuzulassen.

    Weitergabe des Staffelstabs

    Bidens Entscheidung, trotz seiner Überzeugung, eine zweite Amtszeit zu verdienen, zurückzutreten, wurde als Akt tiefsten Patriotismus dargestellt. „Ich verehre dieses Amt, aber ich liebe mein Land mehr“, erklärte er in seiner ersten Rede, seit er Kamala Harris zur designierten Kandidatin der Demokraten ernannt und unterstützt hatte. Er unterstrich, dass nichts – nicht einmal persönlicher Ehrgeiz – dem Erhalt der Demokratie im Wege stehen dürfe.

    Biden vermied es, direkt auf die Bedenken hinsichtlich seines Alters und seiner Gesundheit einzugehen, die ihn dazu bewogen hatten, aus dem Rennen auszusteigen. Stattdessen versprach er, weiterhin an der Außen- und Innenpolitik der USA zu arbeiten und seine Agenda in den nächsten 180 Tagen voranzutreiben.

    Reaktionen und Auswirkungen

    Donald Trump

    Der ehemalige Präsident Trump beschrieb in seiner üblichen hasserfüllten und beleidigenden Art Harris als „radikale Linke, die das Land zerstören wird“, nannte sie „Lügen-Kamala“ und sprach ihren Vornamen wiederholt falsch aus.

    Harris‘ Wahlkampf

    Die Vizepräsidentin setzte ihre energische Tour durch das Land fort und erklärte, dass Trump Amerika in eine „dunkle Vergangenheit“ zurückführen wolle. Innerhalb von nur 48 Stunden ist ihre Nominierung durch die Demokratische Partei kaum mehr in Zweifel zu ziehen.

    Anschlagsversuch auf Trump

    Der FBI-Direktor erklärte, dass der Schütze Recherchen zum Attentat auf John F. Kennedy angestellt und eine Drohne in der Nähe des Veranstaltungsortes von Trumps Kundgebung geflogen hatte, bevor er den Anschlag verübte.

    Netanyahu spricht vor dem Kongress

    In Washington verteidigte Premierminister Benjamin Netanyahu gestern vehement Israels Militäroffensive im Gazastreifen und wies wütend jegliche Kritik an seiner Kriegsführung zurück, die Zehntausende Palästinenser das Leben gekostet hat. „Wir schützen nicht nur uns selbst“, sagte er in seiner etwa einstündigen Ansprache, „wir schützen auch euch.“

    Netanyahu, der den Krieg als Teil eines größeren Konflikts zwischen dem Iran und den USA beschrieb, äußerte sich nicht zum Stand der seit Wochen laufenden Waffenstillstandsgespräche mit der Hamas.

    Der Krieg hat den langjährigen parteiübergreifenden Konsens zur Unterstützung Israels im Kongress geschwächt. Dutzende demokratische Abgeordnete boykottierten die Rede, und die stehenden Ovationen, die Netanyahu erhielt, kamen größtenteils von Seiten der Republikaner, während die Demokraten auffällig zurückhaltend blieben.

    Mehr als 5.000 pro-palästinensische Demonstranten versammelten sich in der Nähe des Kapitols, einige trugen palästinensische Kufiyas und skandierten Slogans, dass die USA die Waffenlieferungen an Israel einstellen sollten, und bezeichneten Netanyahu als „Kriegsverbrecher“ und „Premierminister des Völkermords“.

    Weitere Top-Nachrichten

    • Italien: Die Behörden in Sizilien arbeiten daran, die Tourismussaison trotz einer der schlimmsten Dürren der Region seit Jahrzehnten zu retten.
    • Ukraine: Der Außenminister des Landes traf sich gestern mit dem chinesischen Außenminister, ein Zeichen dafür, dass Kiew verstärkt auf eine diplomatische Lösung des Krieges setzt.
    • Medien: Rupert Murdoch befindet sich in einem weitgehend geheimen Rechtsstreit mit drei seiner Kinder, da er versucht, einen konservativen redaktionellen Kurs in seinem Medienimperium beizubehalten.
    • Ungesühnte Verbrechen: Die Stadt Nashville hat die Ermittlungen zu drei ungelösten Bombenanschlägen aus der Zeit der Bürgerrechtsbewegung wieder aufgenommen, nachdem ein lokaler Autor mögliche Verdächtige identifiziert hatte.
    • Deutschland: Die Behörden haben das Islamische Zentrum Hamburg verboten und beschuldigen den Verein, die Hisbollah zu unterstützen und als Front für den Iran zu agieren.
    • Neuseeland: Eine Untersuchungskommission schätzt, dass mehr als 200.000 Menschen zwischen 1950 und 2019 unter der Obhut staatlicher und religiöser Organisationen missbraucht wurden.
    • Royals: Die Gewinne der Institution „Crown Estate“, die die Ländereien und Immobilien des britischen Königshauses verwaltet, haben sich durch Deals mit Offshore-Windkraftproduzenten verdoppelt.

    Nachrichten aus Asien

    • Taiwan: Der Taifun Gaemi traf auf Land und tötete in der Region mindestens sechs Menschen.
    • Nepal: Ein Flugzeug stürzte beim Start von einem Flughafen in Kathmandu ab und tötete 18 Menschen.
    • Nordkorea: Mit Müll beladene Ballons, die seit Monaten von Nordkorea über die Grenze nach Südkorea geschickt werden, trafen ein symbolisch bedeutendes Ziel: das Büro des südkoreanischen Präsidenten.
  • Kamala Harris startet ihre Präsidentschaftskampagne mit einem Knall – und weitere World-News

    Kamala Harris startet ihre Präsidentschaftskampagne mit einem Knall – und weitere World-News

    In ihrem ersten Wahlkampfauftritt als Präsidentschaftskandidatin begrüßte Kamala Harris eine begeisterte Menschenmenge in Wisconsin und griff den ehemaligen Präsidenten Trump scharf an. „Ich kenne den Typ von Donald Trump“, sagte sie, nachdem sie die Menge daran erinnerte, dass sie als Staatsanwältin Betrüger und Schwindler zur Strecke gebracht hatte.

    Die Anhänger, die Harris‘ Namen skandierten, schienen eine aufgestaute Energie freizusetzen – nach Wochen der Unsicherheit über die Aussichten der Demokraten. Die Vizepräsidentin versprach, den freien Zugang zu Abtreibungen zu ermöglichen und zu schützen, und verwies auf ihre vergleichsweise Jugend, indem sie sagte: „Der Staffelstab liegt in unseren Händen.“ Die Transformation der Biden-Kampagne zur Harris-Kampagne ist ein spannendes Kapitel.

    „Wenn wir kämpfen, gewinnen wir!“ rief Harris der begeisterten Menge zu, bevor sie die Bühne zu den Klängen von Beyoncés „Freedom“ verließ. Es wurde bestätigt, dass die Sängerin der Harris-Kampagne die Erlaubnis gegeben hatte, das Lied in den 15 Wochen bis zum Wahltag zu verwenden.

    Trump und Harris im Duell?

    Donald Trump sagte in einem Gespräch mit Reportern, er sei „absolut“ bereit, gegen Harris zu debattieren, und zeigte sich offen für mehr als eine Debatte.

    Einen Tag, nachdem sie sich genug Unterstützung gesichert hatte, um die demokratische Nominierung zu gewinnen, erhielt Harris auch die Unterstützung von Senator Chuck Schumer und Abgeordnetem Hakeem Jeffries, den beiden führenden Demokraten im Kongress. Auch der Schauspieler und demokratische Grossspender George Clooney sprach sich für sie aus.

    Bisher ist noch nicht klar, wer Harris‘ Vizekandidat sein wird. Gouverneur Josh Shapiro aus Pennsylvania gilt als Favorit.

    Benjamin Netanyahu in Washington

    Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu wird heute seine erste Rede vor dem Kongress seit vier Jahren halten. Der Zeitpunkt ist alles andere als ideal: Zu Hause sieht er sich wegen des Krieges im Gazastreifen und seines Scheiterns bei der Befreiung der von der Terrororganisation Hamas festgehaltenen Geiseln mit Wut konfrontiert. In Washington sind die USA mit ihren eigenen Turbulenzen beschäftigt und die Meinungen sind gespalten über die Art, wie Israel den Krieg führt.

    Netanyahu hofft, sein Image auf der Weltbühne zu rehabilitieren – zumindest für sein heimisches Publikum, wo er ständig um sein. politisches Überleben kämpft. Experten meinen, dass er praktisch der Einzige sei, der seiner USA-Reise eine grosse Bedeutung beimesse. „Niemand konzentriert sich derzeit darauf“, sagte ein Analyst.

    Wegen eines Terminkonflikts wird Vizepräsidentin und Kandidatin Kamala Harris nicht bei Netanyahus Rede anwesend sein. Sie plant jedoch, sich diese Woche privat mit ihm im Weißen Haus zu treffen, wie ein Berater mitteilte. Ihre Äußerungen vor und nach dem Gespräch werden genau beobachtet werden, um Hinweise darauf zu erhalten, wie sie als Präsidentin mit Israel umgehen könnte.

    Der ehemalige US-Präsident Trump, der sich selbst oft als den treuesten Verbündeten Israels bezeichnet, der jemals im Oval Office saß, wird Netanyahu am Freitag in Florida treffen.

    In einem von China vermittelten Schritt unterzeichneten die Führer der rivalisierenden palästinensischen Gruppen Fatah und Hamas eine Vereinbarung zur Unterstützung der Bildung einer Übergangsregierung im Gazastreifen und im Westjordanland. Einige Analysten bezweifeln jedoch, dass dies von großer Bedeutung sein wird.

    Einen Tag nach dem tödlichen Bombardement der Stadt Khan Younis setzte Israel Panzer und Kampfflugzeuge ein, um angebliche Hamas-Einrichtungen im Gazastreifen zu treffen.

    Mehr Top-News

    • Äthiopien: Erdrutsche nach tagelangem starkem Regen töteten mehr als 220 Menschen.
    • Pakistan: Es brachen gewaltsame Proteste aus, nachdem Beamte den afghanischen Grenzübertritt erschwert hatten, was das Leben von Tausenden Einwohnern auf den Kopf stellte.
    • Bangladesch: Premierministerin Sheikh Hasinas blutiges Durchgreifen gegen studentische Proteste, wobei mindestens 150 Menschen starben, stellt ihre Regierung vor eine große Herausforderung.
    • Neuseeland: Ein Reality-TV-Teilnehmer entschuldigte sich dafür, während der Dreharbeiten einen Weka, eine geschützte Vogelart, getötet und gegessen zu haben.

    US-Politik

    • Security Service: Direktorin, Kimberly Cheatle, trat nach intensiver Kritik von Abgeordneten wegen des Anschlagsversuchs auf Donald Trump zurück.
    • Robert Menendez: Der Senator von New Jersey kündigte an, nächsten Monat zurückzutreten, und beugte sich damit dem intensiven Druck nach seiner Verurteilung wegen Bestechung.
    • Donald Trump: Der ehemalige Präsident legte Berufung gegen eine Geldstrafe von 454 Millionen Dollar ein, die ihm in einem zivilen Betrugsfall auferlegt wurde.

    Wirtschaft & Technologie

    • Tesla: Sinkende Verkaufszahlen führten zu einem Rückgang des Gewinns des Elektroautoherstellers um 45 Prozent im zweiten Quartal.
    • Alphabet: Wiz, ein Cybersecurity-Start-up, lehnte das 23-Milliarden-Dollar-Übernahmeangebot von Google ab. Einen Tag später meldete die Muttergesellschaft von Google einen Gewinnanstieg von 29 Prozent.
    • A.I.: Mark Zuckerberg, CEO von Meta, forderte die Entwicklung der Technologie als Open Source, unabhängig von den sogenannten Big Tech.
  • Kamala Harris nimmt den Kampf auf – und andere World-News

    Kamala Harris nimmt den Kampf auf – und andere World-News

    In ihrem Wahlkampfhauptquartier in Delaware hielt Vizepräsidentin Kamala Harris eine leidenschaftliche Rede gegen Donald Trump. Sie betonte, dass ihr beruflicher Hintergrund in der Strafverfolgung ihr helfen werde, einen rivalisierenden Kandidaten zu besiegen, der vorbestraft ist.

    „Donald Trump will unser Land zurück in eine Zeit führen, bevor viele unserer Mitbürger volle Freiheit und Rechte hatten“, sagte sie. „Aber wir glauben an eine hellere Zukunft, die Platz für alle Amerikaner bietet.“

    Sie sagte ebenfalls, dass Trump, wenn er gewählt würde, Steuern für große Unternehmen senken, die Mittelschicht schwächen und den Zugang zur Gesundheitsversorgung reduzieren würde.

    Der Vorsitzende des Democratic National Committee sagte, dass die Partei bis zum 7. August eine(n) Präsidentschaftskandidaten/in per Online-Abstimmung noch vor dem Parteitag wählen werde. Die meisten Delegierten haben inzwischen ihre Unterstützung für Harris ausgedrückt, was ihren Weg zur Nominierung praktisch ebnet.

    Israelische Streitkräfte bombardieren Khan Younis im Gazastreifen

    Israel befahl den Palästinensern im Gaza-Streifen gestern, einen Teil von Khan Younis im südlichen Gazastreifen zu evakuieren, und bombardierte das Gebiet, wobei Dutzende von Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden, berichteten lokale Gesundheitsbehörden.

    Das Militär erklärte, es bewege sich weiter in die Stadt, weil Hamas dort versuche, sich neu zu gruppieren. Die Terroristen hätten Teile einer als humanitäre Zone ausgewiesenen Gegend genutzt, um Raketen auf Israel abzufeuern. Das Militär betonte ebenfalls, es habe die Zivilbevölkerung früher am Tag gewarnt und aufgefordert, bestimmte Gebiete von Khan Younis zu verlassen, wodurch die humanitäre Zone, die für die durch den Krieg vertriebenen Menschen definiert wurde, weiter verkleinert wurde.

    Fast alle der 2,2 Millionen Einwohner Gazas wurden seit dem 7. Oktober, als Hamas einen Angriff auf Israel startete, bei dem etwa 1.200 Menschen getötet wurden und die Kämpfe begannen, gezwungen, ihre Häuser zu verlassen.

    Dr. Mohammed Saqer, Generaldirektor der Krankenpflege im Nasser-Krankenhaus in Khan Younis, sagte, Hunderte von Verletzten seien ins Krankenhaus geströmt. „Die Lage ist entsetzlich.“

    Schütze tötet sechs Personen in kroatischer Kurstadt

    Ein Schütze tötete gestern Morgen mindestens sechs Menschen und verletzte sechs weitere in einem Pflegeheim in der kroatischen Kurstadt Daruvar, sagte der Polizeichef des Landes. Ein Verdächtiger wurde in einem nahegelegenen Restaurant festgenommen, meldete Polizeichef Nicola Milina.

    Der Verdächtige wurde nicht öffentlich identifiziert, aber Milina sagte, er sei Mitglied einer Militärpolizeieinheit und der Polizei bekannt. Seine Handfeuerwaffe sei nicht registriert gewesen. Der Angriff erschütterte Daruvar, eine Stadt, die für ihre heißen Quellen und ihren Wein bekannt ist.

    WEITERE TOP-NACHRICHTEN

    Großbritannien: Die vorherige Regierung gab etwa 700 Millionen Pfund, also etwas mehr als 900 Millionen Dollar, für ihren nun eingestellten Plan zur Abschiebung von Asylsuchenden nach Ruanda aus, gab die neue Innenministerin bekannt.

    Ukraine: Das Land gab bekannt, dass es eine vorläufige Vereinbarung mit internationalen privaten Gläubigern getroffen habe, um mehr als 20 Milliarden Dollar Schulden umzustrukturieren.

    US-Secret-Service: Republikaner und Demokraten im Repräsentantenhaus forderten die Direktorin des Secret Service, Kimberly Cheatle, zum Rücktritt wegen des Attentatsversuchs auf Donald Trump auf.

    Ägypten: Tägliche Stromausfälle plagen das Land während eines außergewöhnlich heißen Sommers.

    Pressefreiheit: Ein russisches Gericht gab bekannt, dass es die russisch-amerikanische Redakteurin Alsu Kurmasheva zu sechseinhalb Jahren in einer Strafkolonie verurteilt habe.

    Popmusik: Nach 12 Wochen Dominanz verlor Taylor Swifts „The Tortured Poets Department“ den Spitzenplatz in den Billboard-Albumcharts an Eminems „The Death of Slim Shady (Coup de Grâce)“.