Kategorie: Alle Artikel

  • Pyrenäen-Atlantik: Ermittlungen gegen eine Schuldirektorin wegen Missbrauchs Minderjähriger

    Pyrenäen-Atlantik: Ermittlungen gegen eine Schuldirektorin wegen Missbrauchs Minderjähriger

    Die 50-jährige Lehrerin, die von Eltern der sexuellen Gewalt gegen mehrere Kinder beschuldigt wird, bestreitet die Vorwürfe.

    Die Direktorin der Schule Saint-Joseph de Jurançon in der Region Pyrénées-Atlantiques wurde wegen Vergewaltigung von Minderjährigen im Alter von 2 bis 4 Jahren angeklagt, berichtet France Bleu Béarn Bigorre am Donnerstag, 4. November. Sie ist das Ziel mehrerer Anzeigen von Eltern von Schülern.

    Der 50-Jährigen, die zwischen September 2020 und April 2021 an dieser Schule tätig war, wird von den Eltern vorgeworfen, einigen Schülern im Alter von 2 bis 4 Jahren den Penis entblößt und ihnen den Finger ins Gesäß gesteckt zu haben, während sie sie auf die Toilette begleitete. Andere Kinder sagen, dass sie in den Unterleib geschlagen wurden.

    Die Lehrerin leugnet die Vorwürfe. Sie hat seit April nicht mehr unterrichtet. Seit ihrer ersten Anhörung vor dem Untersuchungsrichter im Frühjahr ist sie krankgeschrieben, und der Verein, der die Schule betreibt, ist gegen ihre Rückkehr.

  • Die Nationalversammlung setzt Verlängerung des Gesundheitspass bis 31. Juli in Kraft

    Die Nationalversammlung setzt Verlängerung des Gesundheitspass bis 31. Juli in Kraft

    Bei der Abstimmung am Mittwochabend wurde das mögliche Enddatum des Gesundheitspasses, das vom Senat auf den 28. Februar verlegt worden war, erneut diskutiert. Zurück zum Ausgangspunkt. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 4. November, stimmte die Nationalversammlung für den Gesetzesentwurf zur „Gesundheitsüberwachung“, mit dem insbesondere die Möglichkeit der Nutzung des Gesundheitspasses bis zum 31. Juli 2022 festgelegt wurde, ein Datum, das der Senat auf den 28. Februar verschoben hatte. Lesen Sie dazu auch: Gesundheitspass: Der Senat verweigert Verlängerung bis zum nächsten Sommer Der Text wurde mit 147 gegen 125 Stimmen bei zwei Enthaltungen am Ende einer neuen Lesung angenommen, die den in der vergangenen Woche vom Oberhaus stark veränderten Text wieder in die von der Regierung gewünschte fassung bringt.

    Nach dieser Sitzung im Palais Bourbon werden die Senatoren am Donnerstag erneut über den Text beraten. Das letzte Wort…

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  • Geldautomaten in Tabakwarengeschäften: Ein zusätzlicher Service für die Kunden

    Geldautomaten in Tabakwarengeschäften: Ein zusätzlicher Service für die Kunden

    In diesem Monat werden in einigen Tabakläden Geldautomaten aufgestellt. Ein neuer Service für die Kunden in einer Zeit, in der die Zahl der Geldautomaten insgesamt abnimmt. Im Laufe des Monats November werden in 25 Tabakgeschäften Geldautomaten in Betrieb genommen, wie der Verband der Tabakhändler und Loomis, eine auf Geldtransporte spezialisierte Tochtergesellschaft des schwedischen Securitas-Konzerns, letzte Woche mitteilten. „Es handelt sich um eine Testphase, an der zunächst 25 Tabakgeschäfte in ganz Frankreich beteiligt sind und die sechs Monate dauern wird“, erklärt Gérard Vidal, Vorsitzender des Verbandes der Tabakhändler in der Region Haute-Garonne. Danach werden die etwa 24.000 Einzelhändler in der Region die Wahl haben, ob sie auch diesen neuen Dienst anbieten wollen oder nicht. Die Geldautomaten werden in der Verkaufsstelle installiert und nur während der Öffnungszeiten zugänglich sein, was insbesondere für  etwas sensiblere Kunden, wie beispielsweise ältere Menschen, beruhigend sein soll. Diversifizierung der Tätigkeiten in Tabakläden Seit einigen Jahren diversifizieren die Tabakläden ihre Aktivitäten, da der Absatz von Tabakwaren immer weiter zurückgeht. Kunden können bereits Bußgelder, Steuern und Kantinenrechnungen bezahlen oder sogar Ihre Zugfahrkarten im Tabakladen kaufen. Mit den Geldautomaten wollen die Händler ihren Kunden einen zusätzlichen Service zu bieten und sehen darin auch einen Weg, um zusätzliche Kunden anzuziehen und die Verödung der Kleinstädte zu bekämpfen. Die Zahl der Geldautomaten auf der Straße nimmt ab Der neue Service wird umso inetressanter, da die Zahl der Geldautomaten insgesamt abnimmt. In einigen Städten mit 3.000, 4.000 oder 5.000 Einwohnern gibt es tatsächlich für die Einwohner schon jetzt keine Möglichkeit mehr, bargeld abzuheben. Betroffen von der voranschreitenden Schliessung von Bankfilialen und der Abschaffung von Geldautomaten sind besonders Wohngebiete mit vielen Einwohnern. Darunter sind auch ältere Menschen, die sich nicht mehr so leicht fortbewegen können und bisher auf die Bankfiliale in der Nachbarschaft angewiesen waren.
  • Emmanuel Macron zeichnet Angela Merkel mit dem Großkreuz der Ehrenlegion aus

    Emmanuel Macron zeichnet Angela Merkel mit dem Großkreuz der Ehrenlegion aus

    Angela Merkel hat sich am Mittwoch in Vougeot (Côte-d’Or) von Frankreich und Emmanuel Macron verabschiedet. Die deutsche Bundeskanzlerin wurde mit dem Großkreuz der Ehrenlegion, dem höchsten Orden Frankreichs, ausgezeichnet. Emmanuel Macron hat am Mittwoch in Vougeot (Côte-d’Or) Angela Merkels „außergewöhnliche Karriere“ gewürdigt, als er ihr die Insignien des Großkreuzes der Ehrenlegion, den höchsten Orden Frankreichs, überreichte. Eine nüchterne Zeremonie fand im Schloss Clos de Vougeot in der Nähe von Beaune statt, wo der Abschiedsbesuch der Bundeskanzlerin stattfand, die nach 16 Jahren an der Spitze Deutschlands ihre Amtszeit beendet.

    „Ich danke Ihnen, dass Sie diesen ungestümen jungen Präsidenten, der die Dinge umkrempeln wollte, akzeptiert haben“, „ich danke Ihnen für Ihre Geduld und Nachsicht mir gegenüber“, sagte Emmanuel Macron in einer kurzen Rede, die der Zeremonie eine recht persönliche Note verlieh. „Sie haben diese …

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  • Maskenpflicht in der Schule: Hier die Liste der ab Montag neu betroffenen Departements

    Maskenpflicht in der Schule: Hier die Liste der ab Montag neu betroffenen Departements

    Die Covid-19-Epidemie ist in Frankreich wieder auf dem Vormarsch. Ab Montag, 8. November, sind Masken in den Grundschulen in weiteren 39 französischen Departements wieder Pflicht. Es ist inzwischen Tatsache, dass Frankreich mit einem Wiederaufleben von Covid-19 konfrontiert ist. Die neue Welle betrifft jedoch nicht alle Departements auf die gleiche Weise. Um dem Wiederaufleben der Epidemie entgegenzuwirken, will die Regierung neue restriktive Maßnahmen einführen, angefangen mit der Wiedereinführung der Maskenpflicht in den Grundschulen ab Montag, dem 8. November. Das Tragen der Maske war bereits vor den Herbstferien in 18 französischen Departements obligatorisch. In einer Pressemitteilung vom Mittwoch, dem 3. November, teilte das Bildungsministerium mit, dass in 39 weiteren Departements, in denen „die Inzidenzrate mehrere Tage lang über 50 Fälle pro 100.000 Einwohner lag […], in den Grundschulen wieder Maskenpflicht besteht. Diese Departements werden von Stufe 1 auf Stufe 2 des nationalen Gesundheitsprotokolls für das Bildungswesen verschoben“. 57 Departements in der Alarmstufe 2 Die Einstufung in die Alarmstufe 2 „sieht verstärkte Schutzmaßnahmen vor, insbesondere die Begrenzung der Kontakte zwischen den Klassenstufen, die Erhöhung der Häufigkeit von Desinfektionen und die Einhaltung eines angepassten Abstands für körperliche und sportliche Aktivitäten“, so das Ministerium. Insgesamt sind derzeit 57 Departements auf dem französischen Festland in die Alarmstufe 2 eingestuft. Dies sind die ab Montag neu von der Maskenpflicht betroffenen Departements: Ain, Hautes-Alpes, Ardennes, Aveyron, Cher, Corrèze, Haute-Corse, Côtes d’Armor, Creuse, Drôme, Eure-et-Loir, Gers, Ille-et-Vilaine, Indre-et-Loire, Isère, Loir-et-Cher, Haute-Loire, Loire-Atlantique, Lot, Lot-et-Garonne, Maine-et-Loire, Morbihan, Moselle, Nord, Oise, Pyrénées-Atlantiques, Hautes-Pyrénées, Pyrénées-Orientales, Bas-Rhin, Haut-Rhin, Sarthe, Savoie, Seine-et-Marne, Deux-Sèvres, Tarn, Tarn-et-Garonne, Var, Vendée und Vienne. Lesen Sie dazu auch: Coronavirus: Ab nächster Woche wieder Maskenpflicht in Schulen in 39 Departements!
  • Angela Merkel in Beaune: 16 Jahre deutsch-französische Freundschaft

    Angela Merkel in Beaune: 16 Jahre deutsch-französische Freundschaft

    Angela Merkel setzt ihre Abschiedstournee durch Frankreich mit einem Besuch in Beaune an der Côte d’Or fort, wo sie Emmanuel Macron trifft. In den 16 Jahren an der Spitze Deutschlands in vier aufeinanderfolgenden Amtszeiten hat die Kanzlerin vier französische Präsidenten kennen gelernt. Letztes Treffen als deutsche Bundeskanzlerin mit dem französischen Präsidenten. Angela Merkel trifft Emmanuel Macron am Mittwoch, 3. November, in Beaune (Côte-d’Or). In 16 Jahren an der Spitze Deutschlands hat sie vier französische Staatspräsidenten und ebenso viele Krisen an deren Seite erlebt. Im Jahr 2005 hatte Frankreich gerade gegen den Entwurf der europäischen Verfassung gestimmt. Ein erstes Treffen mit Jacques Chirac fand in einem heiklen Rahmen statt. Der Handkuss ist immer noch berühmt. Beaune, ein symbolischer OrtZwei Jahre später waren sich Nicolas Sarkozy und Angela Merkel in der Frage der Finanzkrise uneins. „Wir mussten lernen, zusammenzuarbeiten und viele Probleme und Schwierigkeiten zu ü…

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  • „Vergewaltigung von Minderjährigen“: Sänger Jean-Luc Lahaye und Tochter Margaux in Polizeigewahrsam

    „Vergewaltigung von Minderjährigen“: Sänger Jean-Luc Lahaye und Tochter Margaux in Polizeigewahrsam

    Der Sänger Jean-Luc Lahaye und seine Tochter Margaux wurden am Mittwoch in Gewahrsam genommen. Der 68-Jährige wird der „Vergewaltigung und sexuellen Nötigung einer Minderjährigen über 15 Jahren“ sowie der „Verführung einer Minderjährigen“ verdächtigt. Der 68-jährige Sänger Jean-Luc Lahaye wurde am …

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  • Nord: 10-Jähriger wird nach Verfolgungsjagd am Steuer eines gestohlenen Autos festgenommen

    Nord: 10-Jähriger wird nach Verfolgungsjagd am Steuer eines gestohlenen Autos festgenommen

    Da staunten die Polizisten von Marquette-lez-Lille (Nord): Ein 10-Jähriger wurde am Steuer eines gestohlenen Autos festgenommen. Er hatte zuvor versucht, vor der Polizei zu fliehen.

    Ein 10-jähriger Junge wurde am Dienstag in Marquette-lez-Lille (Nordfrankreich) am Steuer eines gestohlenen Autos nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei festgenommen, teilte die Departementsdirektion für öffentliche Sicherheit am Mittwoch mit.

    Nach ersten Ermittlungen wurde das Fahrzeug eine Woche zuvor in Villeneuve-d’Ascq gestohlen. Der gestohlene Wagen wurde von der Polizei verfolgt, die versuchte, ihn zu stoppen. Der Fahrer entdeckte seine verfolger, „flüchtete und versuchte mit allen Mitteln“, der Polizei zu entkommen, aber er schrammte die Kante des Bürgersteigs, was dazu führte, dass die beiden linken Räder beschädigt wurden, so die Polizei.

    Ein Kind von nur 10 Jahren
    Dann fuhr er auf einen Parkplatz und stieß mit dem Wagen gegen einen Pfosten, bevor er ausstieg. Der Junge flüchtete schließlich zu Fuß bevor wegen „Widerstands gegen die Festnahme“ und „Hehlerei“ festgenommen wurde.

    Auf der Polizeiwache stellten die Beamten erstaunt fest, dass der Beschuldigte gerade 10 Jahre alt geworden war. Er wurde seinem „zivilen Vormund“ übergeben, so die Polizeibehörde.

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  • Klima: Astronaut Thomas Pesquet auf der ISS schlägt Alarm

    Klima: Astronaut Thomas Pesquet auf der ISS schlägt Alarm

    Thomas Pesquet beobachtet die Schäden auf der Erde aus dem Weltraum und macht mit zahlreichen Fotos auf die Zerbrechlichkeit unseres Planeten aufmerksam.

    Die Atmosphäre ist eine Gasblase, die die Erde schützt, die wir aber durch unsere CO2-Emissionen zunehmend schwächen. Aus dem Weltraum erklärt Thomas Pesquet, der aktuelle Kommandant der Internationalen Raumstation, wie sich seine Sicht auf die Welt verändert hat. Er ist Zeuge von Umweltkatastrophen wie Stürmen und Bränden. In den sozialen Netzwerken veröffentlicht er Fotos, die das Bewusstsein für die Zerbrechlichkeit unseres Planeten schärfen. Seine Rückkehr zur Erde wird für nächsten Sonntag erwartet.

    Eine Botschaft an die COP26
    Thomas Pesquet warnt vor „der Zunahme der Häufigkeit von Tropenstürmen“. „Es ist sehr beeindruckend, das aus dem Weltraum zu beobachten, man kann fast in das Auge des Sturms schauen“, erklärt er. Während die Länder der Welt versuchen, sich auf der COP26 in Glasgow über den Schutz der Erde zu einigen, fordert Thomas Pesquet sie in einigen Punkten heraus. Als UN-Botschafter für Landwirtschaft und Umwelt ist er der Meinung, dass „die Priorität darin besteht, aus dem Geschäft mit dem Kohlenstoff auszusteigen. Dafür ist ein Forum wie die COP da, nicht um über die allgemeine Umwelt zu sprechen, sondern um Entscheidungen zu treffen, Maßnahmen zu ergreifen und diese zu respektieren“.

  • Ärmelkanal: 292 Migranten an einem einzigen Tag aus Seenot gerettet

    Ärmelkanal: 292 Migranten an einem einzigen Tag aus Seenot gerettet

    So hat allein ein Einsatzschlepper der französischen Marine in drei verschiedenen Rettungsaktionen 108 Schiffbrüchige geborgen.

    Bei der Überquerung des Ärmelkanals gibt es immer wieder Schiffbrüchige unter den Flüchtlingen. Insgesamt 292 Migranten, die in Booten versuchten, England zu erreichen, wurden allein am Dienstag, dem 2. November, gerettet und an die französische Küste zurückgebracht, teilte die Seepräfektur am Mittwoch mit.

    In der Nacht von Montag auf Dienstag „wurde das Überwachungs- und Rettungszentrum Gris-Nez darüber informiert, dass zahlreiche Boote vor der Küste des Departements Nord und Pas-de-Calais in Seenot geraten waren“, erklärte die Präfektur für den Ärmelkanal und die Nordsee in einer Pressemitteilung, in der es heißt, dass „die Einsätze am 2. November tagsüber fortgesetzt wurden“.

    Ein Einsatzschlepper der französischen Marine hat in drei getrennten Rettungsaktionen 108 Schiffbrüchige geborgen. Zweiunddreißig weitere Schiffbrüchige wurden bei einem Einsatz der Société nationale de sauvetage en mer (SNSM) von Dünkirchen gerettet. Die SNSM von Calais rettete ihrerseits 33 Migranten.

    Gleichzeitig rettete die Hafenschutzbrigade von Dünkirchen 36 Schiffbrüchige. Ein Küstenüberwachungsboot der Gendarmerie Maritime hat ebenfalls 34 Personen geborgen. Schließlich rettete ein Patrouillenboot der Zollküstenwache in zwei Einsätzen 49 Schiffbrüchige.

    Seit Ende 2018 hat die illegale Überquerung des Ärmelkanals durch Migranten, die das Vereinigte Königreich erreichen wollen, zugenommen, trotz wiederholter Warnungen der Behörden, die auf die mit der Verkehrsdichte, den starken Strömungen und der niedrigen Wassertemperatur verbundenen Gefahren hinweisen.

    Lesen Sie dazu auch: Ärmelkanal: Rettung von 126 Migranten, die versuchten, die englische Küste zu erreichen