Kategorie: Alle Artikel

  • Autobahnen in Frankreich: Gebühren sollen ab 1. Februar um durchschnittlich 2% steigen

    Autobahnen in Frankreich: Gebühren sollen ab 1. Februar um durchschnittlich 2% steigen

    Die Regierung muss die neuen Tarife noch formell genehmigen. Jedes Jahr im Februar werden die Tarife für die Nutzung der französischen Autobahnen erhöht, abhängig von der Inflation und den Baustellen auf den Autobahnen.

    Die Tarife der wichtigsten Autobahnstrecken sollen am 1. Februar 2022 um durchschnittlich 2% steigen, nachdem sie Anfang 2021 um 0,44% erhöht wurden. Dies geht aus Zahlen des Verkehrsministeriums hervor, die am Donnerstag, 2. Dezember bekannt wurden. Das ASF-Netz wird seine Tarife voraussichtlich um 2,19% und APRR um 2,05% erhöhen, Zahlen, die am Freitag dem Ausschuss der Nutzer des Straßennetzes vorgelegt werden sollen.

    Die Regierung muss die neuen Tarife noch formell genehmigen. Die Verträge zwischen den Autobahngesellschaften und dem Staat sehen eine automatische Erhöhung der Mautsätze jedes Jahr am 1. Februar vor, die insbesondere von der Inflation und den Baustellen auf den Strecken abhängig ist.

    Anfang 2019, mitten in den Protesten der „Gelbwesten“, hatte die Regierung von den Autobahngesellschaften eine Senkung der Tarife für regelmäßige Fahrten um 30% gefordert und nach „intensiven Gesprächen“ auch erhalten. Eine Senkung für alle gab es nicht. Die Idee, die Mautgebühren einzufrieren, wie es die ehemalige Umweltministerin Ségolène Royal 2015 beschlossen hatte, hat die Regierung damals verworfen, weil dies später dann hätte nachgeholt werden müssen und zu auffälligeren Erhöhungen geführt hätte.

  • Sonntags öffnen, um gegen Covid-19 zu impfen? Apotheker sagen Nein!

    Sonntags öffnen, um gegen Covid-19 zu impfen? Apotheker sagen Nein!

    Olivier Véran möchte, dass Apotheken gegen eine besondere Vergütung sonntags öffnen, um die Impfung von Patienten gegen Covid-19 beschleunigen zu können. Eine Idee, die bei den Apothekern nicht gerade auf Begeisterung stößt. Französinnen und Franzosen können auch am Sonntag in der Apotheke gegen Covid-19 geimpft werden? Das ist jedenfalls der Wunsch des Gesundheitsministers Olivier Véran. „Ich fordere die Apotheker auf, an den Wochenenden so weit wie möglich geöffnet zu bleiben, und es wird einen Impfzuschlag für die Apotheker geben, wenn sie Impfungen an den Wochenenden durchführen“, erklärte Olivier Véran.

    Eine Idee, die von der Branche ablehnend aufgenommen wurde. Seit mehreren Monaten sind die Apotheken bereits mit den Impfungen stark belastet. Von den 21.000 Apotheken in Frankreich impfen etwa 15.000 gegen Covid-19. Die Apotheker müssen gegen Covid-19 impfen, testen und dann natürlich auch noch ihre üblichen Aufgaben wie die Grippeimpfung wahrnehmen. Allein am Mittwoch, dem 1…

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  • Umfrage: Die Meinung der Franzosen über die Europäische Union mehrheitlich positiv

    Umfrage: Die Meinung der Franzosen über die Europäische Union mehrheitlich positiv

    In dem derzeitigen angespannten Klima in Bezug auf geopolitische, gesundheitspolitische und wirtschaftliche Themen äußerten sich die Franzosen zu ihrem Bild von Europa und den Erwartungen, die sie an Europa haben. Laut einer Umfrage, die Viavoice zwischen dem 10. und 17. November in einer repräsentativen Gruppe von 2.000 Franzosen durchgeführt hat, wollen 63% der Befragten, dass Frankreich in der Europäischen Union (EU) bleibt. Der Hauptgrund, warum die Franzosen die EU mehrheitlich posiotiv bewerten, ist sicherlich, dass die EU nach Meinung von 58% der Befragten den Frieden in Europa bewahrt. Jeder zweite Franzose ist auch der Meinung, dass Europa eine wirtschaftliche Chance darstellt. Eine gemeinsame und effiziente Energiepolitik für ganz EuropaEinen Monat bevor Frankreich die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, wollen 73% der Franzosen eine gemeinsame und effiziente Energiepolitik. 68% befürworten eine Kohlenstoffsteuer in ganz Europa. Schließlich sind 47% der Franzosen für die Schaff…

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  • Frankreichs Wirtschaftswachstum 2021 stärker als erwartet

    Frankreichs Wirtschaftswachstum 2021 stärker als erwartet

    Das Wachstum in Frankreich wurde durch die Covid-19-Krise nicht dauerhaft beeinträchtigt, im Gegenteil, die Zahlen für das letzte Quartal sind ermutigend. Die Zahlen zum Wirtschaftswachstum sind in Frankreich seit einigen Wochen durchaus ermutigend. Nach einem steilen Absturz im Jahr 2020 nach Beginn der Covid-19-Krise ist der Wiederanstieg der französischen Wirtschaft ebenso spektakulär. Der Wachstumsanstieg liegt bei 6,8%. Das französische BIP wird im Laufe des Jahres 2022 voraussichtlich auch um 6,8% steigen. Die französische Wirtschaft kam dank verschiedener unterstützender staatlicher Maßnahmen recht schnell wieder in Schwung. Aber nicht alles ist positiv, einige Indikatoren sind eher negativ. Im Laufe des Jahres stieg etwa der Verbraucherpreisindex um 2,8%. Der Anstieg ist insbesondere auf den Anstieg der Energiepreise in den letzten Monaten zurückzuführen. Gas, Strom und Öl – diese Preise sind innerhalb von zwölf Monaten sprunghaft angestiegen. Das ist jedoch nicht unbedingt alarmierend, wenn man die Situation in Frankreich mit den Inflationszahlen in anderen europäischen Ländern vergleicht. In Deutschland zum Beispiel liegt die Inflation bei 6% und in Belgien sogar bei 7%. Lesen Sie auch: Hinter der Krise versteckt sich ein Wachstum von über 6%
  • Covid-19: EU-Regulierungsbehörde leitet Eil-Prüfung des Valneva-Impfstoffs ein

    Covid-19: EU-Regulierungsbehörde leitet Eil-Prüfung des Valneva-Impfstoffs ein

    In einer Pressemitteilung kündigte die europäische Regulierungsbehörde am Donnerstag, dem 2. Dezember, den Beginn einer beschleunigten Prüfung des Covid-Impfstoffs des französisch-österreichischen Herstellers Valneva an. 60 Millionen Dosen könnten bis 2023 hergestellt werden. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) gab am Donnerstag, 2. Dezember, den Beginn einer beschleunigten Prüfung des Covid-Impfstoffs des französisch-österreichischen Herstellers Valneva bekannt, mit dem die Europäische Kommission eine Vereinbarung über bis zu 60 Millionen Dosen bis 2023 getroffen hat. „Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA hat eine beschleunigte Überprüfung von VLA2001, einem von Valneva entwickelten Impfstoff gegen Covid-19, begonnen“, teilte die europäische Regulierungsbehörde in einer Erklärung mit und wies darauf hin, dass sie noch nicht abschätzen könne, wann eine Entscheidung über die Zulassung getroffen werden könne….

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  • Papst nimmt den Rücktritt des Erzbischofs von Paris an

    Papst nimmt den Rücktritt des Erzbischofs von Paris an

    Der Erzbischof hatte seinen Rücktritt eingereicht, nachdem er in der Presse beschuldigt worden war, eine intime Beziehung zu einer Frau unterhalten zu haben.

    Papst Franziskus hat das Rücktrittsgesuch des Erzbischofs von Paris, Michel Aupetit, angenommen, wie der Vatikan am Donnerstag, dem 2. Dezember, in einer Pressemitteilung bekannt gab. Ende November hatte Michel Aupetit dem Papst seinen Rücktritt eingereicht, nachdem er in der Presse beschuldigt worden war, eine intime Beziehung zu einer Frau unterhalten zu haben, was er kategorisch dementierte.

    „Ich war natürlich sehr beunruhigt über die Angriffe, die auf mich gerichtet waren“, reagierte er in einer Erklärung. „Ich bitte diejenigen, die ich verletzt haben könnte, um Verzeihung und versichere Sie alle meiner tiefen Freundschaft und meiner Gebete, die Ihnen stets gewiss sein werden.“

    „Ich räume ein, dass mein Verhalten ihr gegenüber zweideutig gewesen sein könnte, was die Vermutung aufkommen ließ, dass zwischen uns eine intime und sexuelle Beziehung bestanden, was ich entschieden zurückweise“, erklärte Michel Aupetit in dem Artikel in der Zeitung Le Point, in dem die Affäre aufgedeckt wurde. Michel Aupetit behauptete ausserdem, dass er „beschlossen habe, sie nicht mehr zu sehen“ und die Frau darüber auch „informiert“ habe.

    Lesen Sie auch: Kirche: Der Erzbischof von Paris, Mgr Aupetit, hat dem Papst seinen Rücktritt angeboten

  • Omikron weniger gefährlich als erwartet? 5 Fragen zur Bedrohung durch die neue Covid-19-Variante

    Omikron weniger gefährlich als erwartet? 5 Fragen zur Bedrohung durch die neue Covid-19-Variante

    Die Omikron-Variante wurde erstmals im November in Botswana und Südafrika entdeckt. Nach ersten Beobachtungen ist sie hochansteckend, hat aber noch keine Todesfälle verursacht. Wie eine schlechte Weihnachtsgeschichte versetzt die Omikron-Variante die Welt seit zehn Tagen in Unruhe. Die neue Covid-19-Variante, die Mitte November erstmals in Botswana und Südafrika gesichtet wurde, wurde der WHO am 24. November von den Südafrikanern gemeldet. Innerhalb weniger Tage wurde die Variante, die nach dem fünfzehnten Buchstaben des griechischen Alphabets benannt ist, auf mehreren Kontinenten gesichtet. In Frankreich sie zunächst auf der Insel La Réunion registriert und nun auch in der Region Île de France. Dreizehn Fälle stehen unter Beobachtung. Omicron ist der Stamm des Virus, der von allen Varianten am meisten mutiert ist. Das bedeutet, dass es sich stark verändert hat, um sich anzupassen und zu überleben. Bisher war die Delta-Variante, die in Frankreich aktiv zirkuliert, die besorgniserregend…

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  • Château-Thierry: Mann nach 27 Jahren wegen Mordes festgenommen

    Château-Thierry: Mann nach 27 Jahren wegen Mordes festgenommen

    Ein 54-jähriger Mann wurde im Fall Nadège Desnoix festgenommen, 27 Jahre nach dem Mord an der Schülerin. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen und soll den Mord gestanden haben.

    Siebenundzwanzig Jahre nach der Tat gab es im Mordfall Nadège Desnoix eine Verhaftung. Am Mittwoch, 1. Dezember, wurde ein Verdächtiger festgenommen, der wegen des Mordes an der 17-jährigen Schülerin, die 1994 in Coulonges-Cohan (Aisne) getötet worden war, in Polizeigewahrsam genommen wurde. Es war die DNA, die die Ermittlungen in dem Fall, der zu den ältesten ungelösten Fällen in Frankreich gehört, wieder in Gang brachte. Der in Rennes festgenommene Mann, ein 54-jähriger Franzose, der zweimal wegen Vergewaltigung verurteilt wurde, soll den Mord nach seiner Verhaftung gestanden haben.

    Zum Zeitpunkt der Tat konnte keine Verbindung zwischen dem Mann und dem Mord hergestellt werden. Das Mädchen wurde von einem Spaziergänger am Rande eines Wanderwegs tot aufgefunden. Die Ermittler zogen die Spur des Serienmörders Michel Fourniret in Betracht, verwarfen diese jedoch wieder. Erst im Sommer 2021 wurde der Fall wieder aufgerollt: Der mutmassliche Täter wurde wegen häuslicher Gewalt festgenommen und seine DNA stimmte mit den 1994 gefundenen Spuren überein. 

    Lesen Sie auch: Montpellier: Ehemaliger Gendarm ist ein seit 1986 gesuchter Serienmörder und Vergewaltiger

  • Covid-19: Die fünfte Welle betrifft immer mehr Grundschüler/innen

    Covid-19: Die fünfte Welle betrifft immer mehr Grundschüler/innen

    Während die fünfte Welle in Frankreich immer stärker wird, zirkuliert das Virus auch vermehrt bei Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren. Wenn die fünfte Welle eine Besonderheit aufweist, dann ist es die, dass sie Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren stärker betrifft. Der Sender France 2 vermutet den Grund dafür: Sie sind nicht geimpft. Letzte Woche wurde eine Inzidenz von 300 pro 100.000 Kindergartenkinder und in der Grundschule 654 pro 100.000 Kinder gezählt. Eine Tendenz, die überall in Frankreich zu beobachten ist: Fast alle Departements sind von diesem starken Anstieg der Inzidenzrate unter Kindern betroffen. Ein Dutzend von ihnen hat nach Angaben von France 2 sogar eine Inzidenzrate von 1.000 überschritten. Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus diesen Zahlen ziehen? „Die Entscheidung, die Schulen nicht zu schließen, führt unweigerlich dazu, dass wir die Epidemie weiter anheizen“, analysiert der Journalist Damien Mascret von France 2. Vor kurzem hat das Forschungsinstitut für Inf…

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  • Auffrischungsdosis: Ansturm auf die Impfzentren

    Auffrischungsdosis: Ansturm auf die Impfzentren

    Die Impfzentren öffnen nach und nach wieder ihre Türen, um Personen über 18 Jahren Auffrischungsdosen zu injizieren. Es ist jedoch immer noch schwierig, freie Impftermine zu finden. Beschleunigung bei der Impfkampagne gegen Covid-19. Mit dem Angebot der Auffrischungsdosis für über 18-Jährige haben schon zwei Millionen Menschen innerhalb einer Woche ihre dritte Injektion erhalten. Problem: In einigen Städten fehlten verfügbare Impftermine. In Nizza, Marseille und Montpellier haben die sogenannten Vaccinodrome ihre Arbeit wieder aufgenommen und empfangen seit Mittwoch, dem 1. Dezember, wieder die Impfwilligen. Seit Donnerstag wurden mehr als 4 Millionen Termine vereinbart, was natürlich zu einem Stau führt: Auf der Website von Doctolib werden bis Februar keine verfügbaren Termine mehr angezeigt, und selbst die Apotheken sind überlastet. Gesundheitsminister Olivier Véran beruhigte die älteren Menschen: „Wir haben die Telefonnummer für ältere Menschen reaktiviert, über die sie einen Anruf…

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