Kategorie: Alle Artikel

  • Aktualisiert sich der französische Gesundheitspass nach der 3. Dosis automatisch?

    Aktualisiert sich der französische Gesundheitspass nach der 3. Dosis automatisch?

    Eine Auffrischungsimpfung ist für alle, die den französischen Gesundheitspass nutzen wollen, spätestens ab Mitte Januer 2022 zur Pflicht geworden. Aber wie kann man seinen Impfstatus auf dem Gesundheitspass aktualisieren, nachdem man seine Auffrischungsimpfung erhalten hat? Wer seine Auffrischungsimpfung erhalten hat, muss seinen Gesundheitspass manuel aktualisieren. Das geschieht nicht automatisch. Normalerweise bekommt in Frankreich jede geimpfte Person eine Impfbescheinigung mit einem QR-Code – egal ob es sich um ein Impfzentrum, eine Apotheke oder eine Arztpraxis handelt. Einige Impfstellen allerdings drucken die Impfbescheinigungen nicht mehr routinemäßig aus, sondern übermitteln die Informationen lediglich digital an die Assurance Maladie. Sollte das dser Fall sein, dann kann man das Zertifikat von der Ameli-Website herunterladen und dann den QR-Code in die TousAntiCovid-App eingescannen. Personen, die in Frankreich leben, aber (noch) nicht Mitglied der Assurance Maladie sind, so…

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  • Öffentlichkeit in Frankreich wird vor falschen E-Mails der Gendarmerie gewarnt

    Öffentlichkeit in Frankreich wird vor falschen E-Mails der Gendarmerie gewarnt

    Franzosen sollen E-Mails von der Gendarmerie und anderen Strafverfolgungsbehörden erhalten haben, in denen sie der Pädophilie beschuldigt und vor Gericht geladen werden. Dabei handelt es sich um einen Betrug, der darauf abzielt, persönlichen Daten oder Geld zu ergaunern.

    Menschen in Savoyen, in der Dordogne, im Norden und in vielen anderen Gebieten des Landes haben E-Mails erhalten, in denen sie des sexuellen Missbrauchs von Kindern beschuldigt werden.

    Häufig scheinen diese E-Mails von der Gendarmerie, der Polizei oder sogar von Europol verschickt worden zu sein. Sie fordern die Empfänger auf, so schnell wie möglich mit den Strafverfolgungsbehörden Kontakt aufzunehmen und persönliche Daten zu übermitteln.

    Die Nachrichten sehen oft offiziell aus, tragen eine elektronische Signatur und scheinbar legitime Logos. Einige der Absender versuchen sogar, die Identität echter Polizeichefs vorzutäuschen.

    Das Innenministerium warnte am Donnerstag erneut davor, dass es sich hierbei um einen Betrug handelt.

    „Das Ziel dieses Betrugs ist es, Sie dazu zu bringen, einen Geldbetrag zu überweisen oder Ihre persönlichen Daten mitzuteilen“, so das Ministerium in einer Erklärung. „Die Dienststellen des Innenministeriums würden niemals eine E-Mail senden, um Sie zur Befragung vorzuladen.“

    Lesen Sie auch: Gefälschte Strafzettel per E-Mail: Neue Betrugsmasche entdeckt

    Das raten die Behörden, wenn man eine solche E-Mail erhalten hat:

    • Lassen Sie sich nicht in Panik versetzen;
    • Antworten Sie nicht: Sie ziehen damit nur weitere Nachrichten an;
    • Nehmen Sie keinen Kontakt mit dem Absender auf;
    • Zahlen Sie kein Geld;
    • Ändern Sie Ihr E-Mail-Passwort;
    • Klicken Sie nicht auf Links, da diese Sie wahrscheinlich zum Herunterladen fragwürdiger Spyware verleiten oder Sie auf eine Seite führen, die als offiziell getarnt ist;
    • Markieren Sie die E-Mail als Spam, damit Sie in Zukunft keine Nachrichten dieser Art mehr erhalten;
    • Machen Sie einen Screenshot von der Nachricht und alarmieren Sie die Behörden über das Portal www.cybermalveillance.gouv.fr und per E-Mail an fraude-bretic[at]interieur.gouv.fr;
    • Wenn Sie mit dem Absender der E-Mail in Kontakt getreten sind, sollten Sie auch das der Polizei oder Gendarmerie melden.

    Solche E-Mail-Betrugsversuche werden in Frankreich immer häufiger. Zwischen 2016 und 2020 haben Polizei und Gendarmerie bei rund 1.800 solcher Vergehen eingegriffen.

  • Luc Besson wegen Vergewaltigung angeklagt: Richterin stellt Verfahren ein

    Luc Besson wegen Vergewaltigung angeklagt: Richterin stellt Verfahren ein

    Der Regisseur Luc Besson wurde von der belgisch-niederländischen Schauspielerin Sand Van Roy der Vergewaltigung beschuldigt. Am Donnerstag, dem 9. Dezember, stellte eine Untersuchungsrichterin des Pariser Gerichtshofs das Verfahren gegen den Filmemacher ein.

    Eine Untersuchungsrichterin des Pariser Gerichts hat das Verfahren gegen den Regisseur Luc Besson eingestellt, wie die Agentur AFP am Donnerstag meldete. Der Filmemacher wird seit mehr als drei Jahren von der Schauspielerin Sand Van Roy der Vergewaltigung beschuldigt.

    Die Richterin folgte den Forderungen der Pariser Staatsanwaltschaft, die Anfang Oktober die Einstellung des Verfahrens in diesem sehr medienwirksamen Fall gefordert hatte. Der 62-jährige Filmemacher, der die Vorwürfe stets bestritten hat, war nie formell angeklagt worden.

    Lesen Sie dazu auch: Vergewaltigung: Ermittlungen gegen Regisseur Luc Besson

  • Omikron-Variante: Wird es bald einen speziellen Impfstoff gegen den neuen Virus-Stamm geben?

    Omikron-Variante: Wird es bald einen speziellen Impfstoff gegen den neuen Virus-Stamm geben?

    Diese Woche veröffentlichte Studien zeigen, dass die neue Variante Omikron des SARS-CoV-2 eine gewisse Resistenz gegen die bestehenden Impfstoffe aufweist. Mehrere Hersteller haben angekündigt, ein Update ihres Impfstoffs entwickeln zu wollen, um den neuen Stamm wirksamer bekämpfen zu können. Die Entdeckung der ansteckenderen Covid-19-Variante Omikron wirft die Frage nach der Wirksamkeit von Impfungen angesichts dieses neuen SARS-CoV-2-Stamms mit seinen 32 Mutationen auf. Obwohl es laut dem Gesundheitsexperten des Weißen Hauses, Anthony Fauci, „ziemlich sicher“ ist, dass die Omikron-Variante keine schwereren Fälle als die Delta-Variante verursacht, steht die Frage nach einer Impfaktion zur Bekämpfung dieses Stammes weiterhin im Mittelpunkt des Interesses. Lesen Sie auch: Covid-19: Was man über die Omikron-Variante weiss und was man noch nicht weiss Es bleibt die Frage, ob die vorhandenen Impfstoffe gegen die Variante wirksam sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Mittwoch,…

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  • Das besitzt der Präsident: Vermögen Emmanuel Macrons offengelegt

    Das besitzt der Präsident: Vermögen Emmanuel Macrons offengelegt

    Am Donnerstag, 9. Dezember, wurde im Amtsblatt die Erklärung zur Vermögenssituation von Emmanuel Macron veröffentlicht, wie es das Gesetz am Ende der Amtszeit der Präsidenten vorschreibt. So kann eine Entwicklung zwischen der Vermögenssituation von 2017 und heute festgestellt werden. Hat sich das Vermögen von Emmanuel Macron seit 2017 verändert? Der Präsident der Republik ist gesetzlich verpflichtet, am Ende seiner Amtszeit, die Anfang 2022 ausläuft, eine Erklärung über seine Vermögensverhältnisse abzugeben. Am Donnerstag, 9. Dezember, wurde die Erklärung im Amtsblatt veröffentlicht. So kann man beobachten, wie sich das Vermögen des Staatschefs im Vergleich zu seiner ersten Erklärung im Jahr 2017 entwickelt hat. Emmanuel Macron besitzt immer noch kein Wohneigentum, die Deklarationen von 2017 und 2021 zu diesem Thema sind identisch. Im Jahr 2007 besass er eine 83 Quadratmeter große Wohnung in Paris, die er jedoch weiterverkaufte, als er unter François Hollande Wirtschaftsminister war. B…

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  • Was bedeutet „Plan Blanc“ in den französischen Krankenhäusern?

    Was bedeutet „Plan Blanc“ in den französischen Krankenhäusern?

    Die lokalen Gesundheitsbehörden in ganz Frankreich müssen Notmaßnahmen ergreifen, da die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern aufgrund von Covid-19 erneut stark angestiegen ist. Die Gesundheitsbehörden lösen den sogenannten „Plan blanc“ aus. Was bedeutet das? Die Krankenhäuser in der Ile-de-France haben am Mittwoch, 8. Dezember, den „Plan blanc“ aktiviert, nachdem die Zahl der Covid-19-Fälle rapide angestiegen ist und das Gesundheitssystem der Region an seine Grenzen kommt. Der „Plan Blanc“ wird in den kommenden Tagen auf das gesamte Land ausgeweitet. Was ist der „Plan Blanc“? Es handelt sich um eine seit 2004 gesetzlich verankerte Notfallregelung, die die vorübergehende Mobilisierung von zusätzlichem Personal zur Bewältigung einer außergewöhnlichen Gesundheitssituation, wie z. B. Covid-19, ermöglicht. Wenn er ausgelöst wird, können Krankenhäuser nicht unbedingt notwendige Operationen verschieben und Personal, das sich im Urlaub befindet, zurückrufen. der „Plan Blanc“ wird bei eine…

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  • Frankreich übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Union: Was bedeutet das?

    Frankreich übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Union: Was bedeutet das?

    Am Donnerstag, 9. Dezember, stellt Emmanuel Macron seine Prioritäten für die französische EU-Ratspräsidentschaft vor. Eine alle sechs Monate rotierende Präsidentschaft, die im Januar von Frankreich übernommen wird. Was bedeutet diese Präsidentschaft konkret? Frankreich wird während seiner EU-Ratspräsidentschaft die Rolle des Vermittlers übernehmen. Es wird die Aufgabe haben, die besten Kompromisse zwischen den 27 Mitgliedstaaten zu finden, um die aktuellen Themen voranzubringen. Das letzte Mal, dass Frankreich diese Rolle innehatte, war vor 13 Jahren, 2008, unter der Präsidentschaft von Nicolas Sarkozy. In den 1960er Jahren hatte Frankreich alle zweieinhalb Jahre den Vorsitz der Institution inne, aber in einer Union mit 27 Mitgliedstaaten, in der jeder einmal an der Reihe ist, geht es zwangsläufig langsamer voran. Die Seltenheit macht die Präsidentschaft umso wichtiger für das Mitgliedsland. Oft wird der Einfachheit halber von der „Präsidentschaft der Europäischen Union“ gesprochen. Ta…

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  • Covid-19: Was riskieren Eltern, die ihre Kinder vor den Schulferien aus der Schule nehmen?

    Covid-19: Was riskieren Eltern, die ihre Kinder vor den Schulferien aus der Schule nehmen?

    Die Regierung wollte die Schulferien nicht antasten, um die fünfte Welle von Covid-19 zu bekämpfen. Viele Eltern sind jedoch versucht, ihren Kindern kurz vor Weihnachten „Ferien à la carte“ zu verordnen. Diese Praxis ist allerdings gesetzlich verboten.

    Die Regierung wollte die Schulferien nicht antasten. Eine Vorverlegung kommt nicht in Frage. In Frankreich werden die Schüler also bis zum 18. Dezember dieses Jahres Unterricht haben.

    Auf Seiten der Eltern ist die Versuchung groß, die Kinder aus den Schulen zu nehmen und in die Ferien zu fahren. Das ist ganz und gar nicht nach dem Geschmack des Bildungsministeriums: „Für mich ist es sehr wichtig, dass die Kinder in die Schule gehen, sie sind keine Anpassungsvariable. Man darf in unserer Gesellschaft nicht alle daran gewöhnen, dass die Schule etwas ist, wo man nac Belieben hingeht oder nicht hingeht“, sagte Bildungsminister Jean-Michel Blanquer am Dienstag, 7. Dezember, gegenüber dem Sender RTL.

    Was sagt das Gesetz dazu? Seine Kinder ohne triftigen Grund aus der Schule zu nehmen, ist im französischen Recht nicht vorgesehen: Das Gesetz ist bei Kindern zwischen 3 und 16 Jahren sehr genau. Es erlaubt ihr Fernbleiben nur in seltenen Fällen: Krankheit, Familientreffen (Hochzeit oder Beerdigung), Transportprobleme….. „Die regelmäßige Teilnahme am Pflichtunterricht, der in ihrem Stundenplan vorgesehen ist, gehört zu den Pflichten der Schüler“, stellt das Bildungsministerium außerdem auf seiner Website fest.

    Die Praxis der „Ferien à la carte“ ist gesetzlich verboten. „Wenn ein Kind vorübergehend nicht am Unterricht teilnimmt, müssen die verantwortlichen Personen dem Direktor oder der Direktorin der Schule unverzüglich die Gründe für das Fehlen mitteilen“, so das Bildungsministerium.

    Für Eltern, die sich darüber hinweg setzen kann es teuer werden: Ihnen droht ein Bußgeld von 135 Euro. Wenn die Abwesenheit des Kindes seine Erziehung „gefährdet“, kann die Strafe als „letztes Mittel“ sogar bis zu zwei Jahren Gefängnis und 30.000 Euro Geldstrafe betragen.

  • Covid-19: Ankündigungen von Olivier Véran angesichts des steigenden Gesundheitsdrucks

    Covid-19: Ankündigungen von Olivier Véran angesichts des steigenden Gesundheitsdrucks

    Gesundheitsminister Olivier Véran war am Donnerstagmorgen Gast bei France 2. Er gab einen Überblick über die epidemische Situation in Frankreich. Der Gesundheitsminister war am Donnerstag, dem 9. Dezember, Gast in der Morgensendung von France 2. Bei dieser Gelegenheit gab er einen Überblick über die epidemische Situation in Frankreich. Nachdem sechs Metropolregionen am 8. Dezember ankündigten, den Plan Blanc (Notfallplan der Krankenhäuser) wieder aktiviert zu haben,  kündigte der Gesundheitsminister an, „Der Plan Blanc wird wahrscheinlich in einigen Tagen national aktiv sein“.

    Der Druck auf das Gesundheitswesen erhöht sich im ganzen Land“Alle sechs Minuten wird heute ein Patient auf eine Intensivstation eingeliefert, während es letzte Woche noch alle zehn Minuten war“, warnte Olivier Véran. Die meisten Patienten sind nicht geimpft, und bei den geimpften handelt es sich häufiger um immungeschwächte Kranke oder solche mit chr…

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  • Verkehrssicherheit: Radargeräte können bald die Gültigkeit der technischen Kontrolle der Fahrzeuge überprüfen

    Verkehrssicherheit: Radargeräte können bald die Gültigkeit der technischen Kontrolle der Fahrzeuge überprüfen

    Autos, die von einem automatischen Radargerät geblitzt werden, könnten bald auf die Gültigkeit ihrer technischen Kontrolle überprüft werden. Das schlägt jedenfalls der Abgeordnete Damien Pichereau dem Staatssekretär für Verkehr vor. Laut dem Nationalen Rat der Automobilfachleute (Conseil national des professionnels de l’automobile) sind in Frankreich etwa 560.000 Fahrzeuge ohne gültige technische Kontrolle unterwegs. Der dem Verkehrsministerium unterstehende Organisme technique central berichtete 2019, dass 739.000 Fahrzeuge nicht der regulären technischen Überprüfung (dem deutschen TÜV entsprechend) zugeführt wurden. Während des ersten Lockdowns war eine Toleranzzeit eingeführt worden, doch seit dem 24. Juni 2020 gelten wieder die üblichen Vorschriften. Die technische Kontrolle ist für alle Fahrzeuge, die älter als vier Jahre sind, gesetzlich vorgeschrieben und muss alle zwei Jahre durchgeführt werden. Die technische Kontrolle untersucht seit Mai 2018 610 mögliche Mängel. Die hohe Anzahl der nichtdurchgeführten Kontrollen war der Grund für einen Vorschlag, den der Abgeordnete Damien Pichereau dem Staatssekretär für Verkehr, Jean-Baptiste Djebbari, jetzt unterbreitet hat. Pichereau möchte Fahrer, die von einem automatischen Radargerät geblitzt werden und keine gültige technische Kontrolle haben, mit einer Geldstrafe belegen. 135 Euro Bußgeld Nicht alle Fahrzeuge, die an einem automatischen Radargerät vorbeifahren, sollen kontrolliert werden, sondern nur bei einem Verstoß werde die Fahrzeugkartei überprüft. So wissen die Behörden, ob das geblitzte Auto in Ordnung ist oder nicht. Wenn die technische Kontrolle nicht gültig ist, droht dem Fahrer ein Bußgeld in Höhe von 135 Euro. Das Bußgeld kann auf 90 Euro gesenkt werden, wenn die Zahlung innerhalb von drei Tagen erfolgt. Der Fahrzeughalter muss das Bußgeld bezahlen, nicht der Fahrer, wenn es sich dabei nicht um dieselbe Person handelt. Bei verspäteter Zahlung hingegen kann das Bußgeld auf bis zu 750 Euro steigen. Es gibt in diesem Fall jedoch keine Punkte in der Führerschein-Kartei.