Kategorie: Alle Artikel

  • Gesundheitspass: Laut Innenministerium sind 110.000 Fälschungen im Umlauf

    Gesundheitspass: Laut Innenministerium sind 110.000 Fälschungen im Umlauf

    Mehrere Festnahmen unter Benutzern und Händlern der gefälschten Dokumente wurden bereits durchgeführt. Es wird in großem Stil betrogen. Laut Quellen des Innenministers sollen in Frankreich derzeit etwa 110.000 gefälschte Gesundheitspässe im Umlauf sein. „Das Problem der falschen Gesundheitspässe ist, dass sie oft in Komplizenschaft mit echten Ärzten oder echten Krankenschwestern hergestellt werden“, erklärte Innenminister Gérald Darmanin auf France 2. Daher sei es oft sehr schwer, eine Fälschung zu beweisen. Der Innenminister berichtete: „Es gab mehr als 100 Festnahmen bei den 400 Ermittlungen, die seit der Einführung des Gesundheitspasses im Sommer eingeleitet wurden“. Die Festnahmen richteten sich sowohl gegen Nutzer als auch gegen Händlernetzwerke. Keine Strafverfolgung, wenn die Personen sich an die Regeln halten.Es seien bereits Verurteilungen zu Bewährungsstrafen „und manchmal auch zu Gefängnisstrafen“ ausgesprochen worden, „insbesondere für Benutzer“ der gefälschten Pässe, fuhr …

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  • Covid-19: Warum es zu Weihnachten keinen Lockdown geben wird

    Covid-19: Warum es zu Weihnachten keinen Lockdown geben wird

    Nach den Weihnachtsfeiertagen im Jahr 2020, die von der Gesundheitskrise und dem Lockdown geprägt waren, ist eine der größten Ängste der Franzosen, dass sie die Weihnachtsfeiertage wieder mit Lockdown oder Ausgangssprerre verbringen werden.  „Wenn wir nicht keine so gute Durchimpfung der Bevölkerung hätten, wären wir unsere Krankenhäuser bereits seit mehreren Wochen überfüllt und Frankreich wäre im allgemeinen Lockdown“, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran am Mittwoch, 15. Dezember, vor der Nationalversammlung. Auf der Tagesordnung des Verteidigungsrates zur Gesundheit, der am Freitag, dem 17. Dezember, statt finden soll, steht weder Lockdown, noch Ausgangssperren. Ob für nicht Geimpfte oder die gesamte Bevölkerung: Weihnachten 2021 wird nicht im Lockdown stattfinden. Am 4. Dezember meinte Regierungssprecher Gabriel Attal bei RMC: „Weil wir rechtzeitig die Auffrischungskampagne eingeführt haben, weil wir alle auf die Barrieregesten achten, weil wir den Gesundheitspass verstärkt hab…

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  • Covid-19: Ein Gesundheitspass für Aktivitäten rund um die Schule „ist nicht unvorstellbar“

    Covid-19: Ein Gesundheitspass für Aktivitäten rund um die Schule „ist nicht unvorstellbar“

    Angesichts der steigenden Zahl von Ansteckungen und einer hohen Inzidenzrate in den Schulen zeigte sich der Bildungsminister aber „gelassen mit dem verstärkten Protokoll“. „Die Schule ist der Ort, der per Definition für alle offen ist“, sagte Bildungsminister Jean-Michel Blanquer, der am Donnerstag auf Franceinfo zur möglichen Einführung eines Gesundheitspasses für Kinder befragt wurde. „Das ist nicht die Linie, die wir bislang verfolgen. Die Idee ist eine offene Schule, die allen Kindern den Schulbesuch ermöglicht, auch wenn ihre Eltern Impfgegner sind“. Aber bei den außerschulischen Aktivitäten sei die Anwendung des Gesundheitspasses nicht undenkbar. Zu einer möglichen Verlängerung der Weihnachtsschulferien, um mit der Zirkulation von Covid-19 innerhalb der Schulen fertig zu werden, meint Jean-Michel Blanquer, dass „keine Möglichkeit ausgeschlossen wird. Das bleibt ein mögliches Instrument, aber es ist heute keine geplante Möglichkeit. Die Schließung der Schule ist keine Lösung“. Der…

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  • Der älteste Franzose starb im Alter von 112 Jahren an Covid-19

    Der älteste Franzose starb im Alter von 112 Jahren an Covid-19

    Seit Oktober letzten Jahres war er der älteste Einwohner Frankreichs. Am Mittwoch starb Marcel Meys im Krankenhaus in Vienne, Isère. Er wurde 112 Jahre alt. Frankreich hat seinen ältesten Bürger verloren. Der 112-jährige Marcel Meys starb am Mittwoch, 15. Dezember, im Krankenhaus von Vienne im Departement Isère. Er hatte den Titel des ältesten Franzosen erst seit Oktober 2021 inne, nachdem Jules Théobald, ein Einwohner von Martinique, gestorben war, der ebenfalls 112 Jahre alt geworden war. Lesen Sie auch: Jules Théobald ist im Alter von 112 Jahren gestorben Marcel Meys wurde am 12. Juli 1909 im Département Isère geboren und lebte noch immer in seinem Haus in Saint-Romain-en-Gal im Département Rhône, zusammen mit seiner einzigen Tochter. Er war positiv auf Covid-19 getestet worden, war aber nach Angaben des Bürgermeisters seiner Gemeinde bis vor einigen Tagen noch „fit“. In einer Nachricht in den sozialen Netzwerken lobte der Politiker „seine gute Laune, seine Freundlichkeit, seine Be…

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  • Erhöhung der Auffrischungsdosis: ein wirksames Instrument gegen Covid-19?

    Erhöhung der Auffrischungsdosis: ein wirksames Instrument gegen Covid-19?

    Der wissenschaftliche Rat schlägt vor, die Auffrischungsdosis des Moderna-Impfstoffs gegen Covid-19 zu erhöhen. Ist das eine gute Lösung zur Bekämpfung des Virus und seiner Varianten? Sind Nebenwirkungen zu befürchten? Über die Feiertage werden voraussichtlich mehr als 4.000 Franzosen in einer Intesivstation liegen. Dies sind die düsteren Prognosen, die Regierungssprecher Gabriel Attal nach der Sitzung des Ministerrats am Donnerstag, 15. Dezember, verkündete. Derzeit sind es mehr als 2.800. Ein Beweis dafür, dass sich die Delta-Variante weiter ausbreitet und täglich neue Menschen infiziert. Während die Kampagne für die dritte Dosis mit den Impfstoffen Pfizer und Moderna in vollem Gange ist, heißt es in der letzten Mitteilung des wissenschaftlichen Rates vom 8. Dezember, dass „die Auffrischungsdosis von Moderna in den kommenden Wochen erhöht werden könnte“. Lesen Sie auch: Omikron-Variante: Wird es bald einen speziellen Impfstoff gegen den neuen Virus-Stamm geben? Was enthalten die Auff…

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  • Menschenhandel forderte 2020 in Frankreich fast 3.500 Opfer

    Menschenhandel forderte 2020 in Frankreich fast 3.500 Opfer

    Fast 3.500 Menschen, überwiegend Frauen, wurden 2020 in Frankreich Opfer von Menschenhandel, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht hervorgeht.

    Im Jahr 2020 wurden in Frankreich insgesamt 3.489 Personen Opfer von Menschenhandel, die große Mehrheit davon Frauen. Dies geht aus einem Bericht der interministeriellen Mission zum Schutz von Frauen vor Gewalt und zur Bekämpfung des Menschenhandels (Miprof) und des ministeriellen Statistikdienstes für innere Sicherheit hervor, der am Mittwoch, 15. Dezember, veröffentlicht wurde.

    Von diesen wurden 68% (2.369 Personen) Opfer sexueller Ausbeutung, 18% (642 Personen) wurden Opfer von ausbeuterischer Arbeit, 11% (400 Personen) wurden zur Begehung von Straftaten gezwungen und der Rest (57 Personen) wurde u.a. zum Betteln gezwungen.

    Frauen sind die Mehrheit der Opfer
    79% der Opfer von Menschenhandel sind Frauen, 12% sind Männer und 9% sind Transgender-Personen, heißt es in dem Bericht. 93% der Opfer sind volljährig und nur 7% minderjährig. Von den Minderjährigen sind 51% Mädchen und 49% Jungen.

    Kinder werden zum Betteln und zur Begehung von Straftaten gezwungen
    Die Art der Ausbeutung, der diese Menschen zum Opfer fallen, hängt weitgehend mit ihrem Geschlecht zusammen. So sind beispielsweise 87% der Opfer sexueller Ausbeutung Frauen, 12% sind Transsexuelle – ohne Angabe des weiblichen oder männlichen Geschlechts – und nur 1% sind Männer. Zwei Drittel der zur Arbeit gezwungenen Personen sind Frauen, diese Zahl steigt auf 95%, wenn es sich um Hausarbeit handelt, und sinkt auf 33%, wenn es sich um andere Arbeiten (Baugewerbe, Handel) handelt, die hauptsächlich Männern (77% der Opfer) aufgezwungen werden. 84% der Personen, die zur Begehung von Straftaten gezwungen werden, sind junge Männer oder männliche Kinder.

    Die Opfer stammen aus 73 Ländern von allen Kontinenten, wobei die Opfer aus der Subsahara-Region und Nordafrika bei allen Arten des Menschenhandels in Frankreich in der Mehrheit sind, mit Ausnahme beim Zwang zum Betteln, wo die Opfer überwiegend aus Ost- und Südeuropa stammen. Opfer aus Rumänien machen 32% der zur Begehung von Straftaten gezwungenen Personen aus.

    Opfer stammen vor allem aus Afrika
    Es gibt geografische Besonderheiten des Menschenhandels. So stammen beispielsweise 72% der Opfer sexueller Ausbeutung aus Nigeria, was etwa 760 Personen entspricht. Außerdem werden 99% der aus Nigeria stammenden Opfer von Menschenhandel sexuell ausgebeutet. Die große Mehrheit der Opfer aus Westeuropa und Lateinamerika erleidet das gleiche Schicksal. Im Gegensatz dazu werden 75% der Opfer aus Asien und 78% der Opfer aus Ostafrika eher zu Zwangsarbeit gezwungen. Von den Opfern aus Osteuropa werden 44% zu Straftaten und 26% zum Betteln gezwungen.

    Nur 47 der Opfer des Menschenhandels haben bei den Strafverfolgungsbehörden Anzeige wegen Menschenhandels oder aus einem anderen Grund erstattet.

  • Covid-19: Mobilisierung im Kampf gegen die Omikron-Variante

    Covid-19: Mobilisierung im Kampf gegen die Omikron-Variante

    Die Omikron-Variante, die gerade über Europa hereinbricht, wird wahrscheinlich ab Mitte Januar dominant sein. In Frankreich werden sich die fünfte und sechste Welle voraussichtlich überschneiden. Für Freitag, den 17. Dezember, wurde ein Verteidigungsrat für Gesundheitsschutz einberufen, um über weitere Maßnahmen zu entscheiden. Die Weihnachtszeit verspricht eine kritische Zeit in den Krankenhäusern zu werden. Während der Höhepunkt der fünften Welle, die von der Delta-Variante angetrieben wird, vielleicht schon erreicht ist, ist es nun die Ankunft von Omikron, die Sorgen bereitet. Die Zahl der Neuansteckungen ist in ganz Europa hoch und in Frankreich steigen die Einweisungen von Patienten auf die Intensivstationen stetig an. „Der Druck wird in den nächsten Wochen weiter zunehmen. Wir dürften die Zahl von 3.000 Covid-Patienten auf der Intensivstation sehr schnell überschreiten und um die Feiertage herum 4.000 Covid-Patienten auf der Intensivstation erreichen“, sagte Regierungssprecher G…

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  • Klima: Das Jahr 2021 bricht erneut Temperaturrekorde

    Klima: Das Jahr 2021 bricht erneut Temperaturrekorde

    Der Sommer 2021 war zwar nicht so heiß wie die vorangegangenen, aber die globale Erwärmung hat sich dadurch nicht verlangsamt. Météo France hat seine Jahresbilanz gezogen, und 2021 als eines der zehn wärmsten Jahre eingestuft, die jemals weltweit gemessen wurden.

    Im Jahr 2021 ähnelte kein Monat dem vorherigen. Unerwartete und heftige Wetterphänomene trafen verschiedene Regionen Frankreichs. „Man kann 2021 als ein Jahr nahe der Norm bezeichnen, aber mit vielen Kontrasten, wenn man es genauer betrachtet. Ein Jahr, das wahrscheinlich eine Atempause im Klimawandel darstellt, verglichen mit dem, was wir in den nächsten Jahren erleben werden“, erklärt Matthieu Sorel von Météo France gegenüber France 3.

    Die Temperaturen lagen über dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre.
    So gefährdete der Spätfrost im April die Ernte in den Weinbergen und Obstplantagen. Heftige Gewitter und Überschwemmungen verwüsteten das Departement Gard und den Südwesten. Der Sand aus der Sahara überzog den Südosten des Landes mit einer ockerfarbenen Schicht. Die Niederschlagssumme enstprach zwar den normalen Jahreswerten, aber trotz des regnerischen Sommers lagen die Temperaturen um 0,2% über dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre. Der Temperaturanstieg in Frankreich liegt jedoch deutlich unter den europäischen und weltweiten Messwerten für 2021. Die Welt wird tatsächlich immer wärmer.

  • Emmanuel Macron auf TF1: Fünf Sequenzen aus dem Interview des Staatschefs

    Emmanuel Macron auf TF1: Fünf Sequenzen aus dem Interview des Staatschefs

    In einem Interview, das am Mittwochabend auf TF1 ausgestrahlt wurde, ging der Präsident der Republik auf die großen Momente ein, die seine fünfjährige Amtszeit geprägt haben. Es war ein zweistündiges Interview, das der Präsident der Republik dem Sender TF1 gab. 120 Minuten in denen der Staatschef auf besonders markante Episoden seiner Amtszeit einging. Polemik um ein Foto mit Jugendlichen auf Saint-Martin: „Ich war naiv“Der Präsident der Republik kam auf den Schnappschuss zurück, der im Herbst 2018 mit Jugendlichen von der Insel Saint-Martin in den Französischen Antillen gemacht worden war. Emmanuel Macron hatte damals die Insel besucht, die ein Jahr zuvor von Hurrikan Irma verwüstet worden war. Während seiner Reise hatte der Staatschef mit jungen Einwohnern posiert. Auf einem der Bilder ist ein Jugendlicher mit nacktem Oberkörper zu sehen, der den Stinkefinger zeigt.

    „Sie haben sich blöd angestellt und ich war naiv genug, dieses F…

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  • Covid-19: Was wird der Verteidigungsrat für Gesundheit am Freitag entscheiden?

    Covid-19: Was wird der Verteidigungsrat für Gesundheit am Freitag entscheiden?

    Angesichts einer Covid-19-Welle, die lange und schwierige Wochen in den Krankenhäusern verspricht, bereitet sich die Regierung darauf vor, am Freitag, dem 17. Dezember, im Anschluss an eine Sitzung des Gesundheitsschutzrates neue Maßnahmen anzukündigen. Diese Maßnahmen sollten jedoch keine strengen Einschränkungen umfassen. Der Elysée-Palast kündigte für 17. Dezember nachmittags eine Sitzung des Verteidigungsrates für Gesundheit an. Regierungssprecher Gabriel Attal sprach von möglichen „neuen Entscheidungen“, die unmittelbar bevorstünden. Lesen Sie auch: Covid-19: Verteidigungsrat zur Gesundheit wird am Freitag über “zusätzliche Maßnahmen” entscheiden Die Epidemie ist seit dem Herbst in Frankreich und in den meisten Teilen Europas stark angestiegen, und die Zunahme der Ansteckungen macht sich nun auch in den Krankenhäusern bemerkbar, die Intensivstationen werden voller. Nach den neuesten Zahlen befinden sich heute etwa 3.000 Patienten auf einer Intensivstation und die Zahl könnte laut …

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