Kategorie: Alle Artikel

  • Warum ist der 21. Dezember der kürzeste Tag des Jahres?

    Warum ist der 21. Dezember der kürzeste Tag des Jahres?

    Der heutige Dienstag, der 21. Dezember, markiert ein astronomisches Phänomens: die Wintersonnenwende. Es handelt sich dabei um den ersten Tag des Winters und den Tag mit den wenigsten Sonnenstunden des Jahres.

    Der 21. Dezember wird zwar – wie jeder andere Tag auch – 24 Stunden dauern, aber die Nacht wird sich über fast 16 Stunden erstrecken! Nach den Beobachtungen und Berechnungen des Instituts für Himmelsmechanik und Ephemeridenberechnung (IMCCE) wird die Wintersonnenwende um 16 Uhr 59 Minuten 19,49 Sekunden Pariser Zeit stattfinden, d. h. um „15h 59m 19,49s“ Weltzeit.

    Die Wintersonnenwende ist der Zeitpunkt, an dem unsere nördliche Hemisphäre Streiflicht mit geringer Wärmewirkung erhält und der Nordpol sogar ganz im Dunkeln liegt. Parallel dazu wird auf der Südhalbkugel der Sommer beginnen.

    Ab dem Tag nach der Wintersonnenwende, also ab dem 22. Dezember, werden die Tage allmählich wieder länger. Heute steht Sonne in unserer nördlichen Hemisphäre am ihrem tiefsten Punkt am Himmel.

    Die Erdneigung führt dazu, dass die Nordhalbkugel der Erde zur Sommersonnenwende der Sonne zugeneigt ist (die Nordhalbkugel ist dann der Sonne stärker ausgesetzt und die Tage sind länger als die Nächte). Umgekehrt neigt sich die Erde zur Wintersonnenwende auf die entgegengesetzte Seite, so dass die Nordhalbkugel der Sonne weniger ausgesetzt ist und die Tage kürzer sind als die Nächte. Die Tage werden nach der Wintersonnenwende unmerklich länger. Die Sonne geht jeden Tag etwas später unter.

    In vielen Zivilisationen wird dieses astronomische Phänomen wegen der langsamen Rückkehr des Lichts nach der dunklen Winterzeit gefeiert.

  • Ehemaliger Ferrari-Formel-1-Pilot Jean Alesi in Avignon in Polizeigewahrsam genommen

    Ehemaliger Ferrari-Formel-1-Pilot Jean Alesi in Avignon in Polizeigewahrsam genommen

    Der ehemalige Formel-1-Fahrer Jean Alesi begab sich nach der Festnahme seines Bruders José spontan in die Polizeistation des Departements Vaucluse (SD) in Avignon. José Alesi wurde in einem Fall von Sachbeschädigung vernommen.

    Am Montag, dem 20. Dezember, wurde der ehemalige Ferrari-Pilot Jean Alesi in Polizeigewahrsam genommen, wie die französische Tageszeitung L’Equipe berichtet. Alesi, der 13 Jahre lang an der Formel-1-Weltmeisterschaft teilgenommen hatte, soll sich nach der Festnahme seines Bruders José spontan auf einer Polizeiwache in Avignon gemeldet haben.

    Sein Bruder sei festgenommen worden, um im Rahmen einer Untersuchung von Sachbeschädigungen, die in der Nacht vom 18. auf den 19. Dezember in einer Gemeinde in der Nähe von Avignon begangen worden waren, vernommen zu werden. Die beiden Männer wurden anschließend in Polizeigewahrsam genommen, wie die Sportzeitung berichtet. Unbekannte sollen einen Sprengsatz auf dem Fenstersims eines Architekturbüros platziert haben, der nicht unerhebliche Schäden verursachte. Es wurden keine Personen verletzt.

    Die Ermittler sollen über ein Autokennzeichen auf die Spur von José Alesi gekommen sein. Die Rolle des ehemaligen Formel-1-Rennfahrers in dem Fall ist noch nicht geklärt.

  • Vogelgrippe: Im Departement Gers werden Enten von sieben Höfen präventiv getötet

    Vogelgrippe: Im Departement Gers werden Enten von sieben Höfen präventiv getötet

    Im Departement Gers wurden drastische Maßnahmen rund um eine Farm in Manciet ergriffen, wo am 16. Dezember ein Fall von Vogelgrippe festgestellt wurde.

    Nachdem am 16. Dezember in einer Entenfarm im Departement Gers ein H5N1-Ausbruch festgestellt worden war, gab die Präfektur am Montag bekannt, dass sie die präventive Tötung des Geflügels auf sieben weiteren Farmen im Departement angeordnet hat.

    Die Entenfarm in der Gemeinde Manciet wurde „entvölkert und desinfiziert“ und die präventive Schlachtung der Enten auf zwei weiteren Höfen im Gers, die epidemiologisch mit dem Ausbruch in Verbindung stehen, wurde eingeleitet. Die Notschlachtung „wird ebenfalls durchgeführt werden“ auf fünf weiteren Höfen in einem Umkreis von drei Kilometern, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

    Die Präfektur erklärte, dass „das Ziel darin besteht, die Verbreitung des hoch pathogenen Virus“ zu begrenzen, und erinnerte daran, dass „eine Schutzzone (3 km) und eine Überwachungszone (10 km) um den ersten Ausbruch herum eingerichtet wurden“ und „der Transport von Geflügel in diesen Zonen, in denen strenge Gesundheitsmaßnahmen eingehalten werden müssen, verboten ist“. Der Ausbruch der Vogelgrippe in Manciet ist nach sieben Ausbrüchen im Departement Nord bereits der achte in Frankreich.

    In Frankreich gibt es etwa 20.000 Farmen, auf denen Geflügel für Fleisch, Eier oder Stopfleber gezüchtet wird, wobei der Südwesten Frankreichs das Hauptproduktionsgebiet ist. Die Vogelgrippeviren werden durch Zugvögel in Europa verbreitet. Nach Angaben des französischen Landwirtschaftsministeriums sind derzeit 29 Länder auf dem gesamten europäischen Kontinent betroffen. Es gibt fast 400 Ausbrüche in landwirtschaftlichen Betrieben und 700 Fälle bei Wildtieren.

    Lesen Sie auch: Vogelgrippe: Ausbruch in einem Betrieb in Nordfrankreich entdeckt

  • Covid-19: Weitere Einschränkungen sind nicht ausgeschlossen

    Covid-19: Weitere Einschränkungen sind nicht ausgeschlossen

    Seit zwei Jahren gibt die Epidemie das Tempo der politischen Entscheidungen vor. Das bedeutet, dass von Seiten der Exekutive nichts ausgeschlossen werden kann, da sich jetzt die Omikron-Variante sehr schnell ausbreitet.  „Die Exekutive befindet sich auf einer Gratwanderung zwischen Sicherheit, Gesundheit und Freiheit, und Entscheidungen im richtigen Moment treffen zu müssen“, kommentiert die Journalistin Anne Bourse für France 3 in einer Live-Schaltung aus dem Palais Matignon in Paris. „Die Regierung spricht von Pragmatismus und Flexibilität. Man sagt uns immer wieder, dass sich der Kontext sehr schnell ändert und die Ansteckungsgefahr sehr hoch ist.“ Vorerst hält sich die Regierung noch an die Maßnahmen, die Jean Castex am Freitag, dem 17. Dezember, angekündigt hatte. „Aber“, so betont die Journalistin, „wenn die Schraube nächste Woche angezogen werden muss, wird die Regierung das auch tun“. Nichts wird ausgeschlossen: Lokale Lockdowns für den 31. Dezember, eine Ausgangssperre. Aber b…

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  • Darum könnte der neue Novavax-Impfstoff die Skeptiker überzeugen

    Darum könnte der neue Novavax-Impfstoff die Skeptiker überzeugen

    Der Impfstoff Novavax, der gerade von der Europäischen Union zugelassen wurde, nachdem die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) grünes Licht gegeben hatte, wurde mit einer anderen Technologie entwickelt als die RNA-Messenger-Impfstoffe der Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna. Das könnte alle diejenigen beruhigen, die der Meinung sind, dass die RNA-Technologie noch experimentell ist. Wird der Novavax-Impfstoff dazu beitragen, einen Teil der letzten Impfskeptiker in Frankreich zu überzeugen? Dies ist insofern möglich, als die Technologie, die er verwendet, nichts mit der RNA-Messenger-Technologie zu tun hat, auf der die von BioNTech/Pfizer und Moderna entwickelten Impfstoffe basieren. RNA-Messanger-Impfstoffe sind derzeit die in Frankreich mit Abstand am häufigsten injizierten. Der CEO von Novavax, Stanley C. Erck, glaubt, dass der neue Impfstoff „dazu beitragen könnte, die größten Hindernisse für die weltweite Impfung zu überwinden“. Novavax verwendet in der Tat eine „klassische…

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  • Paris: Geiselnahme endet nach 15 Stunden ohne Verletzte

    Paris: Geiselnahme endet nach 15 Stunden ohne Verletzte

    Ein Mann hatte am Montag im 12. Arrondissement von Paris zwei Frauen als Geiseln genommen. Am späten Abend liess er eine von ihnen frei.

    Der Geiselnehmer wurde am Dienstagmorgen, 21. Dezember, festgenommen, wie Franceinfo meldet. Es habe keine Verletzten gegeben, erklärte Innenminister Gérald Darmanin. „Alles ist glatt gelaufen und dem Opfer geht es gut“, bestätigte eine dem Fall nahestehende Quelle gegenüber franceinfo. „Er hat schließlich Vernunft angenommen“, erklärte der Pariser Polizeipräfekt Didier Lallement, der sich vor Ort befand.

    Der erste stellvertretende Bürgermeister von Paris, Emmanuel Grégoire, verleiht auf Twitter seiner „riesigen Erleichterung“ Ausdruck.

    Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hatte am gestrigen Montag gegen 15.30 Uhr in einem kleinen Basar in der Rue d’Aligre im 12. Arrondissement zwei Frauen als Geiseln genommen und eine von ihnen kurz vor 22 Uhr wieder freigelassen.

    Der für psychischen Probleme bekannte Geiselnehmer wollte mit dem Justizminister und ehemaligen Anwalt Éric Dupond-Moretti reden, um von ihm verteidigt zu werden. Er befürchtete, dass er von seinem Arzt vergiftet worden sei und rechtfertigte gegenüber den Unterhändlern der Polizei so seine Tat.

  • ***EILMELDUNG***Bewaffneter Mann hält in Paris zwei Frauen als Geiseln fest

    ***EILMELDUNG***Bewaffneter Mann hält in Paris zwei Frauen als Geiseln fest

    Ein bewaffneter Mann hält am Montag, dem 20. Dezember, zwei Frauen in einem Geschäft im 12. Arrondissement fest, wie die Polizei berichtet.

    Am Montag, dem 20. Dezember, kam es in einem Geschäft im 12. Arrondissement im Osten von Paris zu einer Geiselnahme. Zwei Frauen werden laut einer Polizeiquelle von einer Person mit einer Stichwaffe als Geiseln festgehalten. Die Brigade de recherche et d’intervention (BRI) ist vor Ort.

    Der Mann ist den Behörden wegen psychischer Probleme bekannt. Nach Informationen von Franceinfo wird ein Terrorverdacht zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen. Der Geiselnehmer wolle mit dem Justizminister Eric Dupond-Moretti sprechen, sagte eine mit dem Fall vertraute Quelle.

    Emmanuel Grégoire, der erste Stellvertreter von Anne Hidalgo im Pariser Rathaus, bestätigt die Geiselnahme. Er sagte, er sei auf dem Weg zum Ort des Geschehens und bat darum, die Gegend zu meiden und den Anweisungen der Polizeipräfektur zu folgen. Es wurde ein Sicherheitsperimeter eingerichtet.

  • Omikron-Variante: Wie hoch ist die Dunkelziffer der Ansteckungen in Frankreich?

    Omikron-Variante: Wie hoch ist die Dunkelziffer der Ansteckungen in Frankreich?

    Mur etwas mehr als 300 Fälle von Ansteckungen mit der Omikron-Variante des Coronavirus wurden Mitte Dezember in Frankreich offiziell registriert. „Wir bremsen die Omikron-Variante erfolgreich“. Gesundheitsminister Olivier Véran lobte am Donnerstag, 16. Dezember, die französische Strategie angesichts der Omikron-Variante. „Wir haben 200 und ein paar diagnostizierte Fälle in unserem Land (…) im Vergleich zu vielleicht fünfzig, hundert Mal mehr bei unseren englischen Nachbarn“, sagte der Minister und meinte, dass „unsere Strategie der Isolierung, der Rückverfolgung, der Sequenzierung und des Screenings funktioniert“. Allerdings, warnt Olivier Véran, „dürfen wir uns nichts vormachen, es wird einen Zeitpunkt geben, an dem diese Variante den Planeten überschwemmen wird“.

    Ist Frankreich wirklich besser als andere Länder oder gelingt hier weniger gut, Personen zu entdecken, die sich mit der neuen Variante infiziert haben? Nur 347 Fälle …

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  • Covid-19: Hohe Gesundheitsbehörde befürwortet Impfung von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren

    Covid-19: Hohe Gesundheitsbehörde befürwortet Impfung von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren

    Die Gesundheitsbehörde gab am Montag grünes Licht für eine freiwillige Impfung aller Kinder gegen Covid-19. Die Impfung aller Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren gegen Covid-19 wurde von der Hohen Gesundheitsbehörde (Haute Autorité de Santé) heute bestätigt. Dies betrifft potenziell 5,4 Millionen Kinder. Nach dem Ethikbeirat gibt nun also auch die Hohe Gesundheitsbehörde grünes Licht für die Impfung aller Kinder gegen Covid-19 ab 5 Jahren. Kinder, die als „gefährdet“ gelten, können bereits seit dem 15. Dezember geimpft werden. Lesen Sie auch: Covid-19: Am Mittwoch beginnt die Impfung von Kindern mit Risikofaktoren „Die Gesundheitsbehörde schlägt vor, die Impfung für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren ohne Komorbiditäten zu ermöglichen, ohne Verpflichtung“, heißt es in einer Erklärung der HAS, die damit der Position des Beratenden Ethikrates folgt. Die Impfung muss „vorrangig bei Kindern unter 12 Jahren, die eine weiterführende Schule besuchen“ durchgeführt werden und kann sofort „ab d…

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  • Covid-19-Impfung: Immer mehr Verweigerer wagen den Schritt

    Covid-19-Impfung: Immer mehr Verweigerer wagen den Schritt

    In Frankreich haben sechs Millionen Erwachsene noch immer keine Impfung gegen Covid-19 erhalten. Angesichts der Ankunft der Omikron-Variante und der Aussicht auf den Impfpass haben sich einige Impfverweigerer nun doch dazu durchgerungen, sich impfen zu lassen. In einem Impfzentrum in Douai (Nordfrankreich) wartete Sandrine bis zum fünften Schwangerschaftsmonat, bevor sie ihre erste Impfung gegen Covid-19 erhielt. „Ich hatte Zweifel, weil wir nicht genug Erfahrung mit dem Impfstoff haben, was er in den kommenden Jahren mit den Babys macht (…), deshalb hatte ich ein bisschen Angst“, sagte die werdende Mutter, die von ihrer Hebamme überzeugt wurde, gegenüber France Télévisions. In diesem Impfzentrum gab es bis Freitag, den 17. Dezember, nur zehn Erstimpfungen pro Tag. Erst die Ankündigung zu dem geplanten Impfpass überzeugte auch die letzten Zögerlichen, den Schritt zur ersten Dosis zu wagen. Am Morgen des 20. Dezember meldeten sich in dem Impfzentrum fünfzig Patienten, um ihre erste S…

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