Kategorie: Alle Artikel

  • Die gesetzliche Frist für Abtreibungen wird in Frankreich von 12 auf 14 Wochen verlängert

    Die gesetzliche Frist für Abtreibungen wird in Frankreich von 12 auf 14 Wochen verlängert

    Das französische Parlament hat am Mittwoch den Gesetzesvorschlag zur Verlängerung der gesetzlichen Frist für Schwangerschaftsabbrüche von 12 auf 14 Wochen endgültig angenommen.  Es wird wahrscheinlich eine der letzten Sozialreformen sein, die während der fünfjährigen Amtszeit von Emmanuel Macron verabschiedet wurden. Das Parlament hat am Mittwoch, dem 23. Februar, nach einer letzten Abstimmung in der Nationalversammlung einen parteiübergreifenden Gesetzesvorschlag zur Verlängerung der gesetzlichen Frist für Schwangerschaftsabbrüche von 12 auf 14 Wochen angenommen. Lesen Sie auch: Europäische Union: Emmanuel Macron will “Umweltschutz” und “Recht auf Abtreibung” in die Charta der… Auf Initiative einer Abgeordneten der Opposition wurde der Text mit Unterstützung der Macron-Partei LREM mit 135 Ja-Stimmen, 47 Nein-Stimmen und 9 Enthaltungen endgültig verabschiedet. Der Gesetzentwurf, der das Recht auf Abtreibung verbessern soll, sei „dem Kampf für die Emanzipation der Frauen gewidmet“, lo…

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  • Haut-Rhin: Ein Dorf wird wegen Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg evakuiert

    Haut-Rhin: Ein Dorf wird wegen Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg evakuiert

    In Grussenheim im Elsass mussten die Anwohner am Mittwoch, dem 23. Februar, ihre Häuser evakuieren. Bombenentschärfer mussten eine 250 kg schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärfen.

    Die 250 kg schwere Bombe ist nun harmlos. Nach einem Tag der Spannung am Mittwoch, dem 23. Februar, dürfen die Bewohner von Grussenheim (Haut-Rhin) jetzt den Sprengkörper begutachten. Am Morgen des Mittwoch waren die meisten Anwohner evakuiert worden. Diejenigen, die sich entschieden hatten zu bleiben, wurden in ihren Wohnungen eingeschlossen und die Straßen waren für den Verkehr gesperrt. Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sollte entschärft werden. Sie wurde bereits im November 2021 auf einer Baustelle entdeckt.

    Der Sprengsatz stammte von einem Bombenangriff, der im Januar 1945 stattgefunden hat. Die Bomben hatten damals 80% des Dorfes zerstört. Auch 77 Jahre später haben einige Einwohner das nicht vergessen. „Ich war 14 Jahre alt, und wir versteckten uns in den Kellern und Ställen“, erzählt eine Bewohnerin dem sender France 3. Den ganzen Tag über wechselten sich die Minenräumer ab, um diese heikle Operation erfolgreich durchzuführen, denn „es handelt sich um Einen Zündmechanismus, der 70 Jahre später immer noch funktioniert“, so Didier Schal, Leiter des Minenräumungszentrums in Colmar (Haut-Rhin).

  • Krieg in der Ukraine: Welche Auswirkungen wird er auf die Preise für Öl, Gas und Weizen haben?

    Krieg in der Ukraine: Welche Auswirkungen wird er auf die Preise für Öl, Gas und Weizen haben?

    Öl, Gas und Weizen. Das sind Rohstoffe, die Russland in grossem Umfang an den Westen liefert. Auch wenn eine Verknappung nicht befürchtet wird, könnte die Ukraine-Krise direkte Auswirkungen auf diese Märkte haben.

    Bereits seit mehreren Monaten steigen die Preise für bestimmte Rohstoffe, speziell die Energiepreise. Angesichts der aktuellen Krise in der Ukraine stellt sich die Frage, wie sich dies auf die Preise für Produkte wie Gas, Öl, aber auch Weizen auswirkt.

    Weizen
    Die Ukraine und Russland sind ein wichtige Exporteure von Weizen weltweit, wobei Russland an erster Stelle steht. Zwar sind die Auswirkungen des Konflikts auf diesen Rohstoff heute noch schwer abzuschätzen. Zur Zeit des Konflikts um die Krim im Jahr 2014 sind die Getreidelieferungen ohne jegliche Probleme weitergeflossen.

    Es ist natürlich nicht unmöglich, dass die Preise vor dem Hintergrund der aktuellen Krise steigen werden, aber diese Presisteigerungen sollten nicht übermässig ausfallen. Keine übertriebenen Sorgen muss man sich insbesondere bei Brot machen. In einem Baguette, das etwa einen Euro kostet, liegt der Weizenanteil gerade einmal bei 7 bis 8 Cent.

    Schon im November letzten Jahres hatte Weizenpreis einen Höchststand erreicht: 300 Euro pro Tonne. Heute liegt der Preis für die Tonne weizen bei etwa 265 Euro pro Tonne.

    Gas
    Die größte Problematik besteht beim Gas, da Europa 40% seines Bedarfs in Russland einkauft und ein Teil dieses Gases durch die Ukraine fließt. Hier ist derzeit völlig unklar, was passieren wird. Der Marktpreis ist bereits in letzter Zeit von 72 auf 80 Euro gestiegen, aber auch da muss man relativieren: Zu Beginn des Winters stiegen die Gaspreise auf 160 Euro pro Megawatt.

    In jedem Fall aber sollte das Gas in Frankreich und Europa nicht knapp werden. Gas kommt über Pipelines nicht nur aus Russland, sondern auch aus Norwegen und in geringerem Masse aus Algerien. Flüssigerdgas (LNG), das mit Schiffen transportiert wird, wird vor allem aus den USA, Katar und Australien importiert. Gas wird in Frankreich nicht ausgehen, aber die Verbraucher werden mehr dafür bezahlen, weil es eine höhere Nachfrage bei einem stagnierenden Angebot geben wird. Und das wird sich auch auf die Strompreise auswirken.

    Und die Gasrechnung der Verbraucher? In Frankreich werden die Gaspreise durch den Staat gedeckelt, zumindest was Privathaushalte betrifft. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire versicherte in der Zeitung 20Minutes, dass „das Einfrieren des Gaspreises für Privatpersonen“ „unter allen Umständen“ beibehalten werde. Die Tarife sind auf dem Niveau von Oktober 2021eingefroren. Diese Massnahme soll allerdings am 30. Juni nächsten Jahres enden.

    Könnte Russland den Gashahn ganz zudrehen? Das erscheint eher als unwahrscheinlich, denn wenn es das täte, wären die wirtschaftlichen folgen auch für Russland enorm. Die westlichen Märkte sind teilweise von Russland abhängig, aber Russland ist auch von den Einnahmen aus dem Westen abhängig.

    Öl
    Bereits seit mehreren Monaten steigen Öl- und damit auch die Kraftstoffpreise. Und auch heute spiegelt sich der beginnende Krieg in der Ukraine in einem steigenden Ölpreis wider:

    Am Morgen des 24. Februar stieg der Presi für ein Barrel Rohöl  über die Marke von 100 USD.

    Russland ist nach Saudi-Arabien der zweitgrößte Ölexporteur der Welt. Aber auch beim Öl zeichnet sich keine Gefahr einer gefährlichen Knappheit ab.

    Aber wenn ein Krieg ausbricht, wird das die Preise in die Höhe treiben.

  • Ukraine-Konflikt: Macron „verurteilt Russlands  Krieg gegen die Ukraine aufs Schärfste“

    Ukraine-Konflikt: Macron „verurteilt Russlands Krieg gegen die Ukraine aufs Schärfste“

    Nach den von Russland in der vergangenen Nacht eingeleiteten Militäroperationen verurteilte Emmanuel Macron „Russlands Entscheidung, Krieg gegen die Ukraine zu führen, aufs Schärfste“ und forderte ein „sofortiges“ Ende der russischen Militäroperationen. „Frankreich ist solidarisch mit der Ukraine. Es steht an der Seite der Ukrainer und tut mit seinen Partnern und Verbündeten alles, um den Krieg zu beenden“, sagte der Staatschef in zwei Tweets.

    Nachdem in der nacht von Raketen- und Luftangriffen auf gössere Städtein der Ukraine, unter anderem auch auf die Hauptstadt Kiev, berichtet wurde, scheinen inzwischen auch russische Panzer und Bodentruppen in die Ukraine eingedrungen zu sein. Grosse Teile der Bevölkerung befinden sich auf der Flucht, Fernstrassen sind verstopft….

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  • Covid-19-Impfstoff: Sanofi meldet nach einjähriger Verzögerung positive Ergebnisse

    Covid-19-Impfstoff: Sanofi meldet nach einjähriger Verzögerung positive Ergebnisse

    Mit fast einem Jahr Verspätung gab der französische Hersteller erste positive Ergebnisse für seinen Impfstoff bekannt. Dieser verwendet eine „klassische“ Technologie, die auf rekombinanten Proteinen basiert, denen ein Adjuvans hinzugefügt wird. Der französische Pharmariese Sanofi gab am Mittwoch, dem 23. Februar, positive Ergebnisse für seinen gemeinsam mit der britischen GSK entwickelten Impfstoff gegen Covid bekannt, ein Projekt, das nach mehreren Verzögerungen mit fast einem Jahr Verspätung nun endlich zu einem Abschluss kommt. Der Impfstoff, für den GSK das Adjuvans liefert, basiert nicht auf der Boten-RNA-Technologie (mRNA), sondern auf der klassischeren Technologie der rekombinanten Proteine. Das Protein, das der Impfstoff enthält, wird nicht aus dem Virus extrahiert, sondern im Labor synthetisiert, und dazu kommt ein Adjuvans, das die Immunantwort intensivieren soll. Lesen Sie auch: Covid-19: Nun soll auch der Impfstoff von Sanofi ab Dezember verfügbar sein Sanofi und GSK wollen…

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  • Leon Keers unglaubliches Wandgemälde wird zum schönsten Street-Art-Kunstwerk 2021 gekürt

    Leon Keers unglaubliches Wandgemälde wird zum schönsten Street-Art-Kunstwerk 2021 gekürt

    Ein Werk des Street-Art-Künstlers Léon Keer, das er im Juni 2021 in Plougasnou geschaffen hat, gewann den Golden Street Art 2021. In den Straßen von Plougasnou (Finistère) fällt eine riesige Plastiktüte mit kleinen Spielzeugen auf, die an die Wände eines Gebäudes geklebt ist. Lassen Sie sich nicht t…

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  • Präsidentschaftswahl: Emmanuel Macron will erste Wahlkampfveranstaltung am 5. März in Marseille abhalten

    Präsidentschaftswahl: Emmanuel Macron will erste Wahlkampfveranstaltung am 5. März in Marseille abhalten

    Der amtierende Staatschef soll seine Kandidatur in der Woche vom 28. Februar offiziell bekannt geben. Emmanuel Macron, der seine Präsidentschaftskandidatur noch nicht offiziell bestätigt hat, wird seine erste Wahlkampfveranstaltung am Samstag, dem 5. März in Marseille abhalten, wie Franceinfo unter Berufung auf mehrere Quellen meldet. Es gibt Hinweise, dass die varanstaltung im Parc Chanot, einem Messegelände im 8. Arrondissement von Marseille, stattfinden soll, aber auch die als der Dôme bekannte Veranstaltungshalle wird in Betracht gezogen. Im Parc Chanot fand bereits eine Kundgebung in diesem Präsidentschaftswahlkampf statt. Der Kandidat der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF), Fabien Roussel, versammelte dort am 6. Februar zwischen 3.500 und 4.000 Menschen. Der Dôme war der Schauplatz der ersten Versammlung von Nicolas Sarkozy bei den Präsidentschaftswahlen 2012, bei denen François Hollande den Sieg über den amtierenden Präsidenten Sarkozy davontrug. Nach Informationen von Fra…

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  • Covid-19-Impfstoff: Gesundheitsbehörde warnt vor Herzinfarktrisiko bei Janssen

    Covid-19-Impfstoff: Gesundheitsbehörde warnt vor Herzinfarktrisiko bei Janssen

    Die Hohe Behörde für Gesundheit (HAS) wies darauf hin, dass innerhalb von zwei Wochen nach einer Impfung mit dem Janssen-Impfstoff ein erhöhtes Herzinfarktrisiko festgestellt worden sei, insbesondere bei Personen unter 75 Jahren. Das Gesundheitsministerium beschloss daraufhin, den Impfstoff von Johnson & Johnson vorläufig auszusetzen. In einer am Montag, dem 21. Februar, veröffentlichten Stellungnahme wies die französische Gesundheitsbehörde (Haute Autorité de Santé, HAS) darauf hin, dass die Impfung mit dem Janssen-Impfstoff (hergestellt von Johnson & Johnson) bei Erwachsenen unter 75 Jahren „eine leichte Erhöhung des Risikos eines Herzinfarkts innerhalb von zwei Wochen“ nach der Injektion zur Folge haben kann. In ihren Empfehlungen stützt sich die HAS unter anderem auf die Daten des Berichts „EPI-PHARE“, der am 18. Januar dieses Jahres veröffentlicht wurde. Lesen Sie auch: Covid-19-Impfung: Olivier Véran schliesst eine 4. Dosis im Herbst nicht aus Am Dienstag, dem 22. Februa…

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  • Impfpass: Warum 3.5 Millionen Franzosen ihn ab diesem Mittwoch nicht mehr nutzen können

    Impfpass: Warum 3.5 Millionen Franzosen ihn ab diesem Mittwoch nicht mehr nutzen können

    Es war die Woche der letzten Chance für alle Franzosen, die noch keine Auffrischungsdosis erhalten haben und sich in den letzten vier Monaten auch nicht mit dem Virus infiziert haben: Am Mittwoch wurde der Impfpass von 3,5 Millionen Franzosen deaktiviert. Es ist jedoch nicht zu spät, um den Impfpass wieder zu aktivieren. Seit dem 15. Februar hatten Personen über 18 Jahre und einen Monat sieben Tage Zeit, um ihre Auffrischungsdosis zu erhalten, wenn sie in das von den Gesundheitsbehörden angeordnete Zeitfenster fielen, d. h. zwischen drei und vier Monaten nach der letzten Injektion. Ab dem Zeitpunkt der Injektion wird der Impfpass erst nach einer Frist von sieben Tagen aktiviert. Das Gesundheitsministerium hatte daher eine einwöchige Toleranzfrist eingeführt, damit Personen, die dies wünschen, ihren Pass zwischen der Injektion der Auffrischungsdosis und der Aktivierung benutzen können. Diese Toleranzfrist endet heute. Fast 3,5 Millionen Franzosen ab sofort ohne Impfpass. „Die Personen, …

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  • A380 mit Wasserstoffantrieb: Airbus enthüllt Pläne für einen emissionsfreien Luftverkehr

    A380 mit Wasserstoffantrieb: Airbus enthüllt Pläne für einen emissionsfreien Luftverkehr

    Der Flugzeughersteller Airbus und der französisch-amerikanische Triebwerkshersteller CFM International haben sich zusammengeschlossen, um ein Wasserstoffantriebssystem in einem A380 zu testen. Ziel: ein umweltfreundlicherer Luftverkehr für die Zukunft.

    Ein Flugzeug mit Wasserstoffantrieb: Das ist die große Aufgabe auf dem Weg zu einer emissionsfreien Luftfahrt. Ein solches Antriebssystem gehört zu den großen Projekten für das kommende Jahrzehnt. Am 22. Februar 2022 enthüllte Airbus seine Pläne für die Zukunft und einen Zeitplan für die geplanten Tests am A380.

    Der Flugzeughersteller hat eine Partnerschaft mit CFM International (einem 50/50-Gemeinschaftsunternehmen von Safran Aircraft Engines und GE) geschlossen, um ein flugtaugliches Wasserstoffantriebssystem zu entwickeln.

    Die Demonstration wird an einem A380-Testflugzeug durchgeführt, das mit Flüssigwasserstofftanks ausgestattet ist, die von den Airbus-Standorten in Frankreich und Deutschland vorbereitet wurden.

    Airbus beaufsichtigt die Tests, CFM kümmert sich um das Triebwerk.
    Bei diesem Projekt wird Airbus folgende Aufgaben haben: „Festlegung der Spezifikationen des Wasserstoffantriebssystems, Überwachung der Flugtests und Bereitstellung des A380-Teststandes, auf dem das Wasserstofftriebwerk in der Reiseflugphase getestet werden kann. CFM International wird sich auf die Modifizierung der Brennkammer, des Treibstoffsystems und des Steuersystems eines GE Passport-Triebwerks konzentrieren, damit es mit Wasserstoff betrieben werden kann“, so Airbus in einer Pressemitteilung.

    Im Jahr 2020 hatte Airbus angekündigt, sich für die Dekarbonisierung der Luftfahrt einzusetzen. Der Konzern sieht in den jetzt vorgestellten Plänen die Konkretisierung seiner Ankündigungen.

    Ein emissionsfreies Flugzeug bis 2035.
    Die ersten Bodentests sollen 2023 und die ersten Flugtests 2026 beginnen. Ziel ist, dass bis 2035 ein emissionsfreies Flugzeug in Betrieb genommen werden kann. Dessen Serienfertigung steht jedoch noch nicht fest. „Dieses Projekt ist eine Demonstration. Wir werden zunächst zeigen, dass ein Flugzeug, das mit Wasserstoff fliegt, möglich ist, und dann entscheiden, ob wir das Flugzeug in Zukunft einsetzen werden“, erklärt die Kommunikationsabteilung von Airbus.

    CFM und Airbus wollen der Verpflichtung nachkommen, die beide Unternehmen bei der Unterzeichnung der Ziele der Air Transport Action Group im Oktober 2021 eingegangen sind. Nämlich bis 2050 eine CO2-neutrale Luftfahrt zu ermöglichen, indem sie neue Technologien entwickeln und testen, die für emissionsfreie Flugzeuge erforderlich sind.

    Laut einer im Januar 2022 veröffentlichten Studie der NGO International Council on Clean Transportation würde die Einführung von wasserstoffbetriebenen Flugzeugen ab 2035 zwar die CO2-Emissionen begrenzen, aber allein nicht ausreichen, den CO2-Fußabdruck der Luftfahrtindustrie ausreichend zu verringern. Der Wasserstoffantrieb stößt weder Schadstoffe noch Treibhausgase aus, er erzeugt nur Wasserdampf. CO2-Neutralität setzt jedoch voraus, dass der Wasserstoff selbst „sauber“ ist, d. h. unter Verwendung von Strom aus erneuerbaren Quellen hergestellt wird.