Kategorie: Alle Artikel

  • Toulouse: Extinction Rebellion bekennt sich zur Sabotage von Bankautomaten

    Toulouse: Extinction Rebellion bekennt sich zur Sabotage von Bankautomaten

    Aktivisten, die gegen den ökologischen Kollaps kämpfen, haben sich am Donnerstag dazu bekannt, Geldautomaten von vier Banken sabotiert zu haben, um die Rolle dieser Finanzkonzerne bei der Klimaerwärmung anzuprangern.

    Nachdem sie am Mittwochmorgen Farbe auf die Fassade einer Bank geschüttet hatten, gaben die Aktivitäten von Extinction Rebellion bekannt, dass sie in der darauffolgenden Nacht zwölf Bankautomaten sabotiert haben.
    Sie wollen damit die Rolle der Bankinstitute bei der Finanzierung fossiler Energien und deren Folgen für den Klimawandel bekannt machen.

    Am Mittwochmorgen haben die Aktivisten die Fassaden der BNP-Paribas-Filiale in der Rue de Metz in Toulouse symbolisch mit blutroter Farbe „umdekoriert“. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gingen die Aktivisten der Bewegung Extinction Rebellion zur „nächsten Stufe“ über und sabotierten zwölf Geldautomaten in Toulouse, die vier verschiedenen Banken gehören, darunter die Caisse d’épargne oder der Crédit Agricole.

    Sie bekennen sich zu dieser Aktion und wollen so über die Praktiken der vier Finanzkonzerne und ihre Auswirkungen auf die globale Erwärmung bekannt machen. „Die vier Banken haben trotz ihrer grünen Rhetorik 70% ihrer Geldanlagen in Öl, Kohle und Schiefergas investiert. Insgesamt bringen uns diese 41,5 Milliarden Euro an ’schwarzen Finanzierungen‘ laut den letzten Oxfam-Berichten zu einer Erderwärmung von mehr als 4 °C. Und das, obwohl der letzte IPCC-Bericht eindeutig ist“, so die Aktivisten in einer Pressemitteilung.

    Extinction Rebellion Toulouse kritisiert auch die Praktiken dieser Banken, die dazu führen, dass „Millionen von Franzosen bis zu 50 Euro pro Monat für indirekte Bankgebühren zahlen, was zusammengenommen jedes Jahr 7 Milliarden Euro an gestohlenen Geldern ausmacht. Euro für Euro leiden die Ärmsten unter der Diktatur des Geldes, die die Ungleichheit verstärkt und sie in einer Teufelsschleife gefangen hält“, klagen sie an und fordern die sofortige Einstellung der Finanzierung fossiler Energien oder die Deckelung der Bankgebühren auf 10 Euro pro Monat und 100 Euro pro Jahr.

    Extinction Rebellion fordert von den Konzernen Transparenz über die ökologischen und sozialen Auswirkungen ihrer Aktivitäten.

  • Ukraine-Krieg: Frankreich und Deutschland erwarten Stopp der russischen Gaslieferungen

    Ukraine-Krieg: Frankreich und Deutschland erwarten Stopp der russischen Gaslieferungen

    Paris und Berlin bekräftigten ihre Ablehnung jeglicher Zahlungen in Rubel für Gaslieferungen aus Russland. Das Kräftemessen geht weiter. Deutschland und Frankreich bereiten sich auf einen möglichen Stopp der russischen Gasimporte vor, wie die Regierungen der beiden Länder am Donnerstag (31. März) erklärten. „Es kann eine Situation geben, in der es morgen (…) kein russisches Gas mehr gibt“, und „es ist an uns, uns auf solche Szenarien vorzubereiten“, sagte der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem deutschen Wirtschaftsminister Robert Habeck. Lesen Sie auch: Ukraine-Krieg: Welche Rohstoffe importiert Frankreich aus Russland? Berlin und Paris bekräftigten gleichzeitig ihre Weigerung, die russischen Gaslieferungen in Rubel zu bezahlen. „Es steht in den Verträgen, dass die Zahlungen in Euro und manchmal in Dollar erfolgen“, erklärte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz auf einer separaten Pressekonferenz. „Ich habe dem …

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  • Covid-19: Neue und gefährlichere Variante in einem Worst-Case-Szenario der WHO

    Covid-19: Neue und gefährlichere Variante in einem Worst-Case-Szenario der WHO

    Die WHO geht davon aus, dass die Covid-19-Pandemie drei verschiedene Wege nehmen könnte. Das schlimmste der drei Szenarien wäre eine neue Variante, die virulenter ist als die bisherigen, die bereits seit mehr als zwei Jahren für Millionen von Todesfällen verantwortlich sind. Kommt wirklich eine neue Variante, die virulenter ist als die vorherigen? Die WHO hat dargelegt, welche Wege die Covid-19-Pandemie in diesem Jahr einschlagen könnte, und das Worst-Case-Szenario sieht eine neue Variante vor, die gefährlicher ist als die, die in den letzten zwei Jahren bereits Millionen von Todesopfern gefordert haben. Das in den Augen der UNO-Organisation wahrscheinlichste Szenario geht jedoch davon aus, dass die Schwere der Krankheit dank einer besseren Immunität der Bevölkerung allmählich abnimmt. Aber: „Im Worst-Case-Szenario taucht ein virulenteres und hochgradig übertragbares Virus auf. Angesichts einer solchen Bedrohung könnte der Schutz der Bevölkerung – durch eine Impfung oder Infektion – vo…

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  • Benzinpreise: Einzelhandelskette bietet den Liter Benzin zwei Tage lang für 0,85 Euro an

    Benzinpreise: Einzelhandelskette bietet den Liter Benzin zwei Tage lang für 0,85 Euro an

    Nachdem die Regierung einen Rabatt von 18 Cent pro Liter Benzin ab Freitag, dem 1. April, versprochen hat, startet ein Einzelhändler an diesem Wochenende eine Kraftstoffaktion für 0,85 € pro Liter. Unter bestimmten Bedingungen.

    Die Benzinpreise haben sich bei weit über 2 € pro Liter eingependelt. Deswegen wird der 18-Cent-Treibstoffrabatt der Regierung, der ab Freitag, dem 1. April, gilt, von den Autofahrern sehnlichst erwartet. Die Einzelhandelskette Casino hat nun beschlossen, noch weiter zu gehen und startet an diesem Wochenende eine Kraftstoffaktion mit einem Preis von 0,85 € pro Liter, wie der Sender BFMTV berichtet.

    Begrenzt auf 50 Liter pro Kunde.
    Und so funktioniert es: Man tankt bei einer Tankstelle eines Supermarktes Géant Casino und die Differenz zwischen dem bezahlten Preis und dem Literpreis von 0,85 € wird in Form eines Einkaufsgutscheins am Empfang des Supermarkts erstattet. Die Aktion soll zwei Tage dauern: Freitag, den 1. April, und Samstag, den 2. April. Der Kassenbon und die Bankkarte, mit der die Tankfüllung bezahlt wurde, müssen vorgelegt werden. Die Menge des rabattierten Kraftstoffs ist auf 50 Liter pro Kunde begrenzt.

    Die Gutscheine sind nur bis Sonntag, den 3. April um 12 Uhr gültig und können nicht mit anderen Einkaufsgutscheinen kumulierbar.

  • Kaufkraft: Mindestlohn wird wegen der hohen Inflation am 1. Mai automatisch angehoben

    Kaufkraft: Mindestlohn wird wegen der hohen Inflation am 1. Mai automatisch angehoben

    Die genaue Höhe wird am 15. April bekannt gegeben, wenn das Statistikinstitut Insee seine endgültige Schätzung der Inflation für den Monat März veröffentlicht, berichtet das Arbeitsministerium am Donnerstag, 31. März. Der Mindestlohn (Smic) wird am 1. Mai aufgrund der hohen Inflation der letzten vier Monate automatisch zwischen 2,4% und 2,6% steigen. Dies geht aus einer Schätzung des Arbeitsministeriums hervor, wie am Donnerstag von der Agentur AFP gemeldet wurde. Der genaue Anstieg wird am 15. April bekannt gegeben, wenn das Statistikamt Insee seine endgültige Schätzung des Preisanstiegs im März veröffentlicht. Laut der am Donnerstag veröffentlichten vorläufigen Schätzung lag der Anstieg des Verbraucherpreisindex (CPI) im März bei 4,5% gegenüber dem Vorjahr….

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  • Ukraine-Krieg: Chef des französischen Militärgeheimdienstes entlassen

    Ukraine-Krieg: Chef des französischen Militärgeheimdienstes entlassen

    General Eric Vidaud bezahlt für die Unzulänglichkeiten der französischen Geheimdienste, die nicht an eine russische Invasion der Ukraine geglaubt haben. Mehrere Wochen lang haben die europäischen Staats- und Regierungschefs Washington unterstellt, die Risiken einer „unmittelbar bevorstehenden“ russischen Invasion zu dramatisieren. Der Chef des französischen Militärgeheimdienstes, General Eric Vidaud, muss nun von seinem Posten zurücktreten, da die Erkenntnisse seines Dienstes in Bezug auf den russischen Überfall der Ukraine als unzureichend angesehen werden, wie die Nachrichtenagentur AFP meldet. Eine militärische Quelle bestätigte den sofortigen Abgang des Chefs der Direktion für militärische Aufklärung (DRM) und bestätigte damit eine Meldung der Website l’Opinion. Diese zitiert eine interne Quelle aus dem Armeeministerium, die von „unzureichenden Briefings“ und „mangelnder Beherrschung der Themen“ spricht. Laut der Agentur AFP war der Militärgeheimdienst seit der russischen Invasion …

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  • Umfrage: Der Abstand zwischen Macron und Le Pen in der zweiten Runde war noch nie so knapp

    Umfrage: Der Abstand zwischen Macron und Le Pen in der zweiten Runde war noch nie so knapp

    In einer neuen Elabe-Umfrage für BFMTV, L’Express und SFR liegt Marine Le Pen in den Wahlabsichten für die zweite Runde bei 47,5% und Emmanuel Macron bei 52,5%, falls es überhaupt zu einer Stichwahl zwischen diesen beiden Kandidaten kommen sollte. Wird das Duell zwischen Macron und Le Pen spannender als im Jahr 2017? Emmanuel Macron und Marine Le Pen sind Favoriten für die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen. Eine neue Umfrage zeigt, dass der Abstand zwischen den beiden Kandidaten sehr eng werden könnte. Die beiden Kandidaten hatten 2017 bei der Wahl Macrons 66,1% respektive 33,9% erreicht. Laut der jüngsten Elabe-Umfrage würde Marine Le Pen im Jahr 2022 aber 47,5% der Stimmen auf sich vereinen und Emmanuel Macron auf 52,5% zurückfallen. Macron erlebte einen Rückgang in der Gunst seiner Wähler von 3,5 Punkten innerhalb einer Woche. Für den ersten Wahlgang liegt Emmanuel Macron mit 28% der Wahlabsichten aber weiterhin vorne. Marine Le Pen erreicht 21% (+1 Punkt). Jean-Luc Mélenchon …

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  • Kälteeinbruch in Frankreich: Rückkehr zu normalen Temperaturen erst am 5. April erwartet

    Kälteeinbruch in Frankreich: Rückkehr zu normalen Temperaturen erst am 5. April erwartet

    Kälte und Schnee erreichen ab diesem Donnerstag den Norden und am Freitag den Südwesten Frankreichs. Die Kälte wird mehrere Tage anhalten, am Wochenende soll es verbreitet Frost geben.

    Polarluft aus Skandinavien und Russland führen zu einem starken Temperaturrückgang. Heute soll es zwischen der Region Hauts-de-France, dem Pariser Becken und dem Zentralmassiv schneien. Über die erwartete Schneemenge sind sich die Wetterfrösche noch uneins.

    Lesen Sie auch: Wetter: Nach einem milden Vorgeschmack auf den Frühling wird Kälte über Frankreich hereinbrechen

    Sicher ist nur, dass es am Samstagmorgen, Sonntagmorgen und Montagmorgen in ganz Frankreich verbreitet frostige Temperaturen geben wird. Die Rückkehr zu normalen saisonalen Temperaturen wird nicht vor Dienstag, dem 5. April, oder sogar Mittwoch, dem 6. April, erwartet.

    Ein Szenario, das den Landwirten und Winzern im Südwesten große Sorgen bereitet: Der Frost könnte zu irreparablen Schäden an Weinstöcken und Obstkulturen führen. Erst im letzten Jahr hatte ein Spätfrost im April – ohne Schnee – nach einem milden Ende März viele Obstbäume und Weinberge in Mitleidenschaft gezogen.

    Schnee bereits ab 200 bis 300 m Höhe im Südwesten?
    „Ab Donnerstag werden wir in Nordfrankreich Schneeregen, Schnee und Regen gemischt, haben. In der zweiten Nachthälfte zwischen Donnerstag und Freitag werden die Niederschläge mit starkem Nordwind von den Kanalküsten kommen und sich vom Norden über das Zentrum bis zum Zentralmassiv ausbreiten“, erklärte François Gourand, Meteorologe bei Météo France. „Es ist eine Kaltluftströmung, Polarluft, die aus dem Norden Skandinaviens herunterkommen wird.“

    Es ist möglich, dass am Freitag im Laufe des Tages und am Abend auch in Okzitanien Schnee bereits ab 200 m bis 300 m Höhe fällt. In den Pyrenäen werden mehrere Dutzend Zentimeter Neuschnee erwartet. Vor einer hohen Lawinengefahr wird gewarnt.

    Schnee im April ist nichts Außergewöhnliches
    Schnee im April ist nicht wirklich etwas Außergewöhnliches. Im Jahr 2018 hat es in der Normandie geschneit. Genauso wie schon im Jahr 2013. Im April 2008 viel der April-Schnee in Paris.

  • Covid-19: Die in Frankreich bestehenden aktuellen Regeln nach einer Infektion oder als Kontaktfall

    Covid-19: Die in Frankreich bestehenden aktuellen Regeln nach einer Infektion oder als Kontaktfall

    Die Regeln, die man in der Schule oder am Arbeitsplatz beachten müssen, haben sich in Frankreich vor kurzem geändert.  Wir hatten schon gehofft, es sei vorbei. Aber weit gefehlt, Covid-19 erlebt in ganz Frankreich ein starkes Comeback. Die Zahl der neuen positiven Fälle liegt seit mehreren Tagen bei durchschnittlich über 100.000 pro Tag und die Reproduktionsrate des Virus liegt bei 1,3. Das zeigen die neuesten Zahlen von Santé publique France. Was tun, wenn man positiv oder ein Kontaktfall ist, oder sich ein Kind mit dem Virus angesteckt hat? Einige Regeln haben sich am 21. März geändert. Für Arbeitnehmer Die vorgeschriebene Isolationsperiode beginnt bei symptomatischen Fällen ab dem Beginn der Symptome, bei asymptomatischen Fällen ab dem positiven Test. Arbeitnehmer, die vollständig geimpft sind, sollten sich 7 volle Tage isolieren. Nach frühestens 5 Tagen, wenn ein PCR- oder Antigen-Test negativ ausfällt und der Angesteckte seit 48 Stunden symptomfrei ist, kann er wieder zur Arbeit g…

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  • Ernährung in Frankreich: Aufwendigere und gesündere Snacks

    Ernährung in Frankreich: Aufwendigere und gesündere Snacks

    Die Franzosen nehmen sich Zeit für ein Mittagessen, selbst für ein Sandwich: 50 Minuten im Durchschnitt, so eine Studie. Die Schnellrestaurants haben sich weiterentwickelt und bieten nun Snacks an, die auf der neuen Gesundheitswelle mitschwimmen. Der große Innovationstrend auf der diesjährigen Sandw…

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