Kategorie: Alle Artikel

  • Nord: Mann in der Nähe eines Migrantenlagers erschossen – ein weiterer verletzt

    Nord: Mann in der Nähe eines Migrantenlagers erschossen – ein weiterer verletzt

    Ein Zusammenhang zwischen den Fällen wurde bislang nicht hergestellt. Bereits am Vortag wurden zwei Männer ebenfalls durch Schüsse verletzt.

    Ein Mann wurde am Montagabend in der Nähe eines großen Migrantenlagers in der Gemeinde Loon-Plage erschossen und ein weiterer verletzt, wie die Staatsanwaltschaft Dünkirchen am Dienstag , dem 24. Mai, mitteilte. Am Montagabend wurde die Polizei gegen 23 Uhr von einem Migranten in ein Waldgebiet in der Nähe des Einkaufszentrums von Grande-Synthe gerufen. Dort fanden die Einsatzkräfte einen etwa 30-jährigen kurdischen Flüchtling vor, der durch Schüsse verletzt wurd und noch vor Ort starb.

    „Zwei Stunden zuvor war ein anderer Migrant mit einer Schusswunde im Oberschenkel aufgefunden worden, etwa in der gleichen Gegend“, fügte die Staatsanwalt hinzu. Auch bei diesem Mann handelt es sich um einen Kurden. Bisher sei allerdings keine Verbindung zwischen den beiden Fällen festgestellt worden.

    Bereits am Vortag waren zwei Männer bei einem „Schusswechsel“ in der Siedlung Loon-Plage verletzt worden, einer davon schwer. Der Staatsanwalt bestätigte am Dienstag, dass dort „Munition von Kriegswaffen“ benutzt worden sei. Die Grenzpolizei und die Kriminalpolizei wurden mit den Ermittlungen beauftragt. Auf die Frage, ob es sich um eine Abrechnung zwischen Schleusern gehandelt habe, sagte der Staatsanwalt, dies sei „eine Hypothese, aber nicht leicht zu beweisen“. Er fügte allerdings hinzu: „Es ist sicher, dass es einen Menschenhandelshintergrund gibt“.

  • Brückentag zu Himmelfahrt: Chaos auf den Straßen…

    Brückentag zu Himmelfahrt: Chaos auf den Straßen…

    Viele Franzosen wollen über das lange Himmelfahrtswochenende verreisen. Der Verkehr wird entsprechend belastet sein. 

    Am Freitag, 27. Mai, gibt es für alle Schülerinnen und Schüler in Frankreich einen unterrichtsfreien Tag. Das bedeutet für sie und einen Teil ihrer Eltern ein viertägiges Wochenende. Anlässlich dieser Kurzferien werden viele grosse Verkehrsachsen am Donnerstag für die Abreise und am Sonntag für die Rückreise sehr stark belastet sein. Hier sind die Prognosen:

    Donnerstag, 26. Mai 2022
    Der Tag wird für die Abreise aus den grossen Städten als rot eingestuft. Es wird empfohlen, die großen Metropolen bis zum Mittag zu verlassen oder durchquert zu haben.

    Freitag, 27. Mai 2022
    Der Tag wird in beiden Fahrtrichtungen als unbedenklich eingestuft.

    Samstag, 28. Mai 2022
    Der Tag wird in beiden Fahrtrichtungen als unbedenklich eingestuft.

    Sonntag, 29. Mai 2022
    Der Tag wird für die Rückreise in die grossen Städte als sehr schwierig eingestuft. Die nationale Verkehrsvorhersage Bison Futé zeigt sogar die schwarze Flagge und ruft die höchste Warnstufe aus. Es wird empfohlen, bis zum Mittag in die großen Städte zurückzukehren.

  • Élisabeth Borne: In Frankreich ist sie die Premierministerin, in Spanien eine Latino-Sängerin

    Élisabeth Borne: In Frankreich ist sie die Premierministerin, in Spanien eine Latino-Sängerin

    Der Name Élisabeth Borne ist in Spanien nicht unbekannt. Es gibt dort eine bekannte Sängerin, die denselben Namen wie die französische Premierministerin trägt. Wenn Spanier den Namen Elisabeth Borne hören, dann denken sie nicht sofort an die Premierministerin Frankreichs. Südlich der Pyrenäen ist Élisabeth Borne nämlich nicht in der Politik tätig. Sie singt. Élisabeth Bornes Musikstil ist Urban Latin. Im Jahr 2020 veröffentlichte sie die Single „No quiero Na“. In dem Video, umgeben von Tänzerinnen, führt Élisabeth Borne eine millimetergenaue Choreografie auf, gekleidet in einem Crop-Top und in verschiedenen sexy Outfits. Im Jahr 2022 veröffentlichte sie zwei neue Lieder: „Aixi ets tu“ und „Tu“. Die spanische Élisabeth Borne singt sogar auf Französisch. Die Single „Revenir pour toi“ stammt aus dem Jahr 2019, blieb in Frankreich jedoch weitgehend unbemerkt. https://youtu.be/BKv5MqRoceg

    Man muss dazu sagen, dass Elisabeth …

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  • Covid-19: Forscher aus Toulouse entdecken, wie der Körper die Vermehrung des Virus blockiert

    Covid-19: Forscher aus Toulouse entdecken, wie der Körper die Vermehrung des Virus blockiert

    Forscher aus Toulouse haben gerade eine Schlüsselentdeckung für das Verständnis der Verbreitung von Covid-19 im Körper gemacht. Sie zeigen, dass ein Rezeptor im Immunsystem als Lockvogel für das Virus dient und seine Vermehrung sabotiert, indem er den Tod der infizierten Zelle bewirkt. Die Arbeit wurde in der Zeitschrift Molecular Cell veröffentlicht. Was passiert, wenn die Zellen in Nase, Rachen und Lunge mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert werden? Das wollten Forscher des IPBS (Institut für Pharmakologie und Strukturbiologie) in Toulouse herausfinden. „Wenn eine Zelle infiziert wird, stirbt sie und verhindert somit, dass sich das Virus ausbreitet. Wenn jedoch zu viele Zellen sterben, kommt es parallel zur Unfähigkeit des Organs, sich richtig zu reparieren, zu einer Überentzündung, die zur Zerstörung des Organs führen kann. Man muss also die Mechanismen des Zelltods bei der Infektion verstehen, um sie wirksam anzusprechen, entweder durch Aktivierung oder Hemmung“, fasst Etienne Meunier, Leiter des Teams „Pathogenerkennung und -beseitigung“, zusammen. „Wir wollten herausfinden, was in den Lungenzellen als Reaktion auf SARS-CoV-2 den Zelltod auslösen kann. Dabei sind wir völlig zufällig auf den NLRP1-Rezeptor gestoßen“. Wenn der Rezeptor aktiviert wird, stirbt die Zelle und hindert das Virus daran, sich zu vermehren. NRP1 ist ein Inflammasom, ein Proteinkomplex des menschlichen Immunsystems, der reagiert, wenn er eine Gefahr erkennt. Laut der Arbeit des Teams aus Toulouse verhält sich der NLRP1-Rezeptor während der Infektion von Atemwegszellen mit SARS-CoV-2 wie eine Falle. Das SARS-CoV-2-Virus entwickelt sich im Körper, indem es mithilfe der Protease, einer Art viraler Schere, in der jeweiligen Wirtszelle neue infektiöse Viruszellen entewickelt, die sich dann wiederum verbreiten und neue Zellen im Körper infizieren. Gleichzeitig entschärft SARS-CoV-2 die Abwehr der Wirtszelle, so dass es sich ohne große Gefahr vermehren kann. „Durch den NLRP1-Rezeptor, der sich wie ein Lockvogel verhalten hat, indem er das Verhalten der Proteine des SARS-CoV-2-Virus nachahmte, tritt jedoch der umgekehrte Effekt ein: NLRP1 wird für die befallene Zelle toxisch“. Mit anderen Worten, dieser Rezeptor „sabotiert“ die Zelle, um dem Virus entgegenzuwirken: „Die Zelle stirbt und verhindert so die Vermehrung des Virus. Dies ist laut der Forscher tatsächlich bei 85% der Menschen, die sich mit Covid-19 anstecken, der Fall“. Dieser geplante Zelltod wird jedoch problematisch, wenn er, anstatt die Infektion zu kontrollieren, zu einer Hyperinflammation führt. Der NLRP1-Rezeptor ist also der Schlüssel beim Schutz des Körpers vor dem Virus und gleichzeitig auch das Element, das eine starke Entzündung und damit die potentielle Zerstörung der Lunge auslösen kann. Étienne Meunier und sein Team werden ihre Forschung an menschlichen Zellen fortsetzen, um mehr über NLRP1 zu erfahren. Auch soll geprüft werden, ob bestimmte Moleküle NLRP1 – da, wo nötig – hemmen können. NLRP1 kann auch bei Hautkrankheiten, Hauttumoren, Asthma, Allergien und neurodegenerativen Erkrankungen beteiligt sein. Die Forscher hoffen, bald eine Möglichkeit zu finden, die Wirkung von NLRP1 kontrollieren und beeinflussen zu können.
  • Inhaftierter Sänger Jean-Luc Lahaye wurde freigelassen

    Inhaftierter Sänger Jean-Luc Lahaye wurde freigelassen

    Der Sänger Jean-Luc Lahaye, der wegen Vergewaltigung von Minderjährigen angeklagt und seit sechs Monaten in Untersuchungshaft sass, wird auf freien Fuß gesetzt. Ein Gericht hat zugestimmt, ihn unter richterlicher Aufsicht freizulassen. Der Sänger Jean-Luc Lahaye, der seit November im Rahmen von Ermi…

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  • Ukraine: „Wladimir Putins Ziele werden erreicht werden“, sagt Nikolai Patruschew

    Ukraine: „Wladimir Putins Ziele werden erreicht werden“, sagt Nikolai Patruschew

    Nach drei Monaten Konflikt konzentrieren die russischen Streitkräfte ihre Feuerkraft jetzt auf die Region Luhansk und versuchen, die Städte Sewerodonezk und Lyssytschansk einzukesseln. Der Kreml erklärt, mann werde alle gesetzten Ziele erreichen.

    Zu Beginn des vierten Monats des Krieges in der Ukraine erklärte Russland am Dienstag, dass es fest entschlossen sei, alle seine „Ziele“ zu erreichen, und intensivierte seine Offensive gegen den letzten Widerstand in der Region Luhansk im Osten der Ukraine.

    Lesen Sie auch: Ukraine-Krieg: Moskau will Luhansk fast gänzlich “befreit” haben

    Nachdem die russischen Streitkräfte Ende März und Anfang Mai aus den beiden größten Städten des Landes, der Hauptstadt Kiew und  Charkiw im Nordosten des Landes zurück gedrängt wurden, räumen die Ukrainer seit einigen Tagen Schwierigkeiten bei der Verteidigung des Donbass, der aus den Provinzen Luhansk und Donezk besteht, ein.

    „Bis alle Ziele erreicht sind“
    „Die nächsten Wochen des Krieges werden schwierig sein“, warnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij am Montagabend. „Wir setzen die militärische Sonderoperation bis zur Erreichung aller Ziele fort, ungeachtet der enormen westlichen Unterstützung für das Kiewer Regime und des beispiellosen Drucks durch Sanktionen“, betonte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am nächsten Tag.

    Der Sekretär des russischen Sicherheitsrats, Nikolai Patruschew, sagte in einem Zeitungsinterview: „Die vom Präsidenten Wladimir Putin gesetzten Ziele werden erfüllt werden“.

    Zwei Städte im Visier
    Moskau konzentriert seine Feuerkraft derzeit auf die Region Luhansk und versucht, die Städte Sewerodonezk und Lyssytschansk einzukreisen. Das ukrainische Verteidigungsministerium sprach auch von intensiven Kämpfen in der Nähe der Orte Popasna und Bakhmut, deren Fall den Russen die Kontrolle über einen Knotenpunkt verschaffen würde, der derzeit als Kommandozentrale für einen Großteil der ukrainischen Verteidiger fungiert.

  • Amnesty International kritisiert „besorgniserregenden Anstieg“ der Todesstrafe im Jahr 2021

    Amnesty International kritisiert „besorgniserregenden Anstieg“ der Todesstrafe im Jahr 2021

    Die letzten beiden Jahre sind zwar die Jahre mit der niedrigsten Anzahl an gemeldeten Hinrichtungen seit 2010, aber insbesondere im Iran, in Saudi-Arabien und in Birma ist ein deutlicher Anstieg der Todesurteile zu verzeichnen.

    Die Zahl der Todesurteile ist 2021 „besorgniserregend gestiegen“, warnte Amnesty International in ihrer Jahresbilanz am Dienstag, dem 24. Mai. Die Menschenrechtsgruppe registrierte im vergangenen Jahr mindestens 579 Hinrichtungen in 18 Ländern, was einem Anstieg von fast 20% gegenüber 2020 entspricht.

    Mehr als die Hälfte der erfassten Hinrichtungen fanden im Iran statt: Die Islamische Republik verzeichnete im vergangenen Jahr 314 Vollstreckungen der Todesstrafe. Eine steigende Zahl, die „einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht“ darstellt, so Amnesty International.

    Nach einem starken Rückgang im Jahr 2020 in Saudi-Arabien hat sich die Anwendung der Todesstrafe dort im Jahr 2021 mit 65 Hinrichtungen verdoppelt. Diese Zahl wurde 2022 nochmals deutlich übertroffen, da das arabische Königreich an einem einzigen Tag 81 Personen wegen „Terrorismus“-Vorwürfen hinrichtete. Schließlich weist Amnesty Internationel auf Birma hin, wo seit dem Militärputsch „ein alarmierender Anstieg der Anwendung der Todesstrafe verzeichnet“ wurde, mit fast 90 Todesurteilen, „was weithin als eine Kampagne gegen Oppositionelle und Journalisten wahrgenommen wird“.

    Unzugängliche Daten in China oder Nordkorea
    Die letzten beiden Jahre sind nach wie vor die Jahre mit den wenigsten gemeldeten Vollstreckungen von Todesurteilen seit 2010. Amnesty weist jedoch darauf hin, dass ihre Bilanz „Tausende von Personen, die in China zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden“, sowie in Nordkorea und Vietnam aufgrund von Beschränkungen des Datenzugangs nicht berücksichtigen konnte.

    Die Organisation erklärt auch, dass „Covid-bezogene Beschränkungen, die Gerichtsverfahren eine Zeit lang verzögert hatten, jetzt in vielen Teilen der Welt wieder aufgehoben wurden“. So ist die Zahl der Todesurteile in Bangladesch, Indien und Pakistan wieder stark angestiegen.

    Amnesty International stellt aber ausserdem fest, dass die Todesstrafe in mehr als zwei Dritteln aller Staaten de jure oder de facto abgeschafft ist. Kasachstan und Sierra Leone haben sich im letzten Jahr in diese Liste eingereiht.

  • TGV Paris-Berlin für Ende 2023 geplant

    TGV Paris-Berlin für Ende 2023 geplant

    Ein direkter TGV zwischen Paris und Berlin soll Ende 2023 eingeführt werden, kündigte Jean-Pierre Farandou, der Chef der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF, am Dienstag, 24. Mai, an.

    Die SNCF und die Deutsche Bahn wollen Ende 2023 einen direkten Hochgeschwindigkeitszug zwischen Paris und Berlin einführen. Dies kündigte der Chef des französischen Unternehmens am Dienstag an, der nach Straßburg gekommen war, um 15 Jahre deutsch-französische Zusammenarbeit im Hochgeschwindigkeitsbereich zu feiern.

    „Wir wollen im Dezember 2023 einen TGV Paris-Berlin starten“, sagte der Vorstandsvorsitzende der SNCF, Jean-Pierre Farandou, der Nachrichtenagentur AFP. „Das macht Sinn, weil wir feststellen, dass die Menschen immer längere Fahrten in Kauf nehmen. Es gibt wirklich Leute, die bereit sind, fünf, sechs oder sieben Stunden in einem Zug zu verbringen“, erklärte er. Für die Fahrt Paris-Berlin werden es sieben Stunden sein. „Zugfahren ist eine Möglichkeit, Mobilität und Naturschutz miteinander zu versöhnen“.

    „Wir werden mit unseren deutschen Kollegen versuchen, diesen Zug fahren zu lassen“, sagte Jean-Pierre Farandou. Der Zug soll über Frankfurt fahren und mit deutschen ICE-Hochgeschwindigkeitszügen betrieben werden. Zunächst soll es eine Hin- und Rückfahrt pro Tag geben. Entsprechenden Erfolg vorausgesetzt, könnte später eine zweite Hin- und Rückfahrt mit französischen TGVs dazu kommen. „Das ist ziemlich symbolisch für die Entwicklung unserer Gesellschaft und den Wunsch vieler unserer Mitbürger, die Bahn zu bevorzugen“, meint ein SNCF-Manager.

    Klimaziele erreichen
    Die SNCF hat in den vergangenen Monaten festgestellt, dass Verbindungen wie Paris-Mailand und Paris-Barcelona erstaunliche Belegungsraten haben: Auf Paris-Mailand hat sich das Angebot seit dem vergangenen Jahr verdoppelt, und trotzdem sind die Züge voll.

    Und das erwarten SNCF und DB auch auf der Strecke Paris-Berlin. Der tägliche TGV von Frankfurt nach Marseille – über Straßburg und Lyon – in 7 Stunden 48 Minuten ist schon ein Erfolg. Der Paris-Berlin-Tages-Hochgeschwindigkeitszug kommt zusätzlich zu einer Nachtzugverbindung zwischen den beiden Hauptstädten, die von den ÖBB – in Zusammenarbeit mit SNCF und der Deutschen Bahn – ebenfalls ab Ende 2023 betrieben werden soll. Man wird sich also aussuchen können, ob man tagsüber fahren möchte oder die lange Strecke lieber im Schlaf hinter sich bringen will.

    „“Ich bin überzeugt, dass wir mehr Eisenbahnen in Europa brauchen, und ein starkes Europa braucht eine starke Vernetzung auf der Schiene“, äusserte sich der DB-Vorstand Richard Lutz. Der Ausbau des Schienenverkehrs sei „entscheidend für die Erreichung der Klimaziele“, betonte Lutz.

    Die SNCF und die Deutsche Bahn haben in 15 Jahren Zusammenarbeit etwa 25 Millionen Menschen auf den Strecken Paris-Frankfurt, Paris-Stuttgart-München und Frankfurt-Marseille befördert. Auf der Strecke Paris-Frankfurt wird der Zug inzwischen besser genutz als das Flugzeug.

  • McKinsey Frankreich: Beratungsfirma wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung durchsucht

    McKinsey Frankreich: Beratungsfirma wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung durchsucht

    Die Staatsanwaltschaft hatte im März eine Voruntersuchung wegen „schwerer Geldwäsche und Steuerbetrug“ eingeleitet. Laut einem Bericht des Senats hat die Beratungsfirma seit „mindestens zehn Jahren“ keine Körperschaftssteuer mehr gezahlt. Am Dienstag, den 24. Mai, wurde der französische Hauptsitz von McKinsey in der Avenue des Champs-Elysées in Paris durchsucht. Die Polizei durchsuchte den Sitz der amerikanischen Beratungsfirma im Rahmen einer Voruntersuchung wegen „schwerer Geldwäsche und Steuerbetrug“, so das Parquet national financier. Das PNF hat am 31. März eine Untersuchung eingeleitet, nachdem der Senat einen Untersuchungsausschuss über den Einfluss privater Beratungsfirmen auf die öffentliche Politik eingesetzt hatte. Die französische Niederlassung der Firma McKinsey wird verdächtigt, eine Steuerkonstruktion geschaffen zu haben, die es ihr ermöglichte, zwischen 2011 und 2020 keine Körperschaftssteuer zu zahlen. McKinsey versichert, „alle erforderlichen Informationen“ bereitgest…

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  • Stauwarnungen für Frankreich vor dem kommenden Feiertagswochenende

    Stauwarnungen für Frankreich vor dem kommenden Feiertagswochenende

    Dieses Wochenende ist die erste Gelegenheit in diesem Jahr, ein langes Urlaubswochenende zu verbringen – und die Franzosen scheinen fest entschlossen, das Beste daraus zu machen, denn ab Mittwoch wird vor extrem starkem Verkehr gewarnt.

    Donnerstag, der 26. Mai, ist Christi Himmelfahrt und ein gesetzlicher Feiertag in Frankreich.

    Noch wichtiger allerdings ist, dass es für französische Arbeitnehmer das erste Mal in diesem Jahr ist, dass sie einen Brückentag nehmen können und ein langes Wochenende geniessen dürfen.

    Lesen Sie auch: Bildung: Warum die Schüler in Frankreich am 27. Mai keinen Unterricht…

    In Frankreich fallen die meisten Feiertage jedes Jahr auf einen anderen Tag, und wenn sie auf ein Wochenende fallen, gibt es keine zusätzlichen freien Tage. Da Christi Himmelfahrt jedoch immer auf einen Donnerstag fällt, freuen sich Arbeitnehmer und Schüler auf die Möglichkeit, am Freitag einen Tag frei zu nehmen und auf diese Weise ein viertägiges Wochenende zu bekommen.

    Lesen Sie auch: Christi Himmelfahrt: 12 Millionen Franzosen in ganz Frankreich auf Reisen (2021)

    Und es sieht so aus, als ob viele genau das vorhaben, denn der offizielle Verkehrswarndienst Bison futé sagt ab Mittwochabend ein extrem hohes Verkehrsaufkommen voraus. Viele Franzosen starten sofort nach der Arbeit ihre Fahrt an die Küste, aufs Land oder in die Berge, um das Feiertagswochenende voll auszunutzen.

    Bison futé setzt für Mittwoch und Donnerstag das ganze Land auf Warnstufe rot – sehr starker Verkehr:

    Für Sonntag ist in Richtung Heimfahrt sogar die höchste Warnstufe Schwarz festgelegt:

    Wer statt mit dem Auto lieber mit dem Zug fahren möchte, hat auch Pech: Die SNCF meldet, dass die meisten TGV-Verbindungen für das Feiertagswochenende bereits komplett ausverkauft sind.