Kategorie: Alle Artikel

  • Inflation: Hält sich Frankreich besser als seine europäischen Nachbarn?

    Inflation: Hält sich Frankreich besser als seine europäischen Nachbarn?

    Am Freitag, 3. Juni, führte die Nachrichtensendung „JT de 20 Heures“ ein Experiment durch. Journalisten kauften die gleichen drei Produkte in Supermärkten in Frankreich, Belgien, Italien und Deutschland, um die Preise zu vergleichen.

    Spaghetti, Öl, Butter… In Frankreich kostet es 6,40 Euro, diese drei Produkte zu kaufen, die Preise sollen innerhalb eines Jahres um 20% gestiegen sein. Im Hexagon sind die Lebensmittelpreise allgemein in einem Jahr um 4,2% gestiegen. In Belgien sind seit Beginn des Krieges in der Ukraine viele Ölregale in den Supermärkten leer. Für eine Flasche Öl, Butter und Nudeln zahlt der belgische Kunde 6,64 Euro. In Belgien nähert sich die Inflation der 9%-Marke. Aufgrund des Ölmangels sind die Preise insbesondere für Pommes frites gestiegen, was im Land deutlich wahrgenommen wird.

    In Berlin kosten Nudeln, Butter und Öl 5,17 Euro. Insgesamt sind in Deutschland sind die Lebensmittelpreise innerhalb eines Jahres aber um 11% gestiegen. Der Preis für eine Gurke zum Beispiel ist um 30% in die Höhe geschossen. In Italien muss man für Nudeln, Öl und Butter 5,50 Euro bezahlen. In diesem Land liegt die Inflationsrate für Lebensmittel im Jahresvergleich bei etwa 10%. Die Durchschnittslöhne in Italien sind allerdings 20% niedriger als in Frankreich, was die Auswirkungen der Inflation deutlich verstärkt.

  • 33 Jahre später gesteht ein Mann den Mord an seiner Frau

    33 Jahre später gesteht ein Mann den Mord an seiner Frau

    Es waren die Kinder, deren Mutter 1989 auf mysteriöse Weise verschwand, die den Fall wieder ins Rollen brachten.

    Im September 2021 melden sich zwei Personen bei der Gendarmerie von Bellême, einer Gemeinde mit 1.500 Einwohnern im Departement Orne. Es handelt sich um einen Bruder und eine Schwester, die das Verschwinden ihrer Mutter melden wollen.

    Die Besonderheit: Die Ereignisse liegen 32 Jahre zurück. Sie erzählen den Ermittlern, dass ihre Mutter 1989 auf mysteriöse Weise verschwand, als die Kinder gerade einmal sechs Monate und drei Jahre alt waren. Damals hatte ihr Vater ihnen erzählt, dass die Mutter aus freien Stücken die Familie verlassen habe.

    Angesichts des unerklärlichen Verschwindens leitete die Staatsanwaltschaft von Alençon im Oktober 2021 eine Voruntersuchung ein. Die ersten Elemente „weisen auf eine Reihe von Indizien hin, die darauf hindeuten, dass die junge Mutter damals nicht aus freien Stücken gegangen ist“, so eine Erklärung der Staatsanwaltschaft. Der Verdacht richtete sich auf ihren Mann, der heute 62 Jahre alt ist.

    Grabungen in der Region Perche
    Laut der Zeitung Ouest-France während ihrer Vernehmungen bei den Kindern Erinnerungen wieder hoch, in denen ihr Vater einege Male davon sprach, die Mutter getötet zu haben. Zum Zeitpunkt der Tat hatte der Ehepartner „jedem, der es hören wollte, erzählt“, dass seine Frau einen Liebhaber hatte und dass sie mit diesem abgehauen sei, so die Regionalzeitung.

    Am 30. Mai 2022 wurde der Mann nun festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen. Bei seiner ersten Vernehmung gestand er die Tat und gab zu, seine Frau damals erwürgt zu haben, so die Staatsanwaltschaft. Bisher ist der Verbleib der Leiche jedoch noch unklar. In der vergangenen Woche begannen die Ermittler in der Gegend rund um die Orte Perche und Bêlleme Grabungen und Durchsuchungen, um die Leiche der Frau zu finden. Der 62-jährige Familienvater wurde 33 Jahre nach der Tat angeklagt.

  • Wladimir Putin: Was weiss man wirklich über den Gesundheitszustand des russischen Präsidenten?

    Wladimir Putin: Was weiss man wirklich über den Gesundheitszustand des russischen Präsidenten?

    Mehrere Gerüchte über eine mögliche Krebserkrankung Wladimir Putins waren diese Woche im Umlauf, bevor sie schlussendlich von den US-Behörden dementiert wurden. Was aber weiss man wirklich? Es ist eines der bestgehüteten Geheimnisse der Welt. Ist Wladimir Putin wirklich an Krebs erkrankt – Blutkrebs, Darmkrebs, Schilddrüsenkrebs? – wie mehrere Medien unter Berufung auf scheinbar gut informierte Quellen behaupteten? Ein grosses Geheimnis umgibt den Gesundheitszustand des 69-jährigen russischen Präsidenten, der bei offiziellen Anlässen angeblich ab und zu auf Doppelgänger zurückgreift. Zuletzt war es das US-Magazin Newsweek, das im Laufe der Woche die Existenz eines als geheim eingestuften Berichts des US-Geheimdienstes über den Gesundheitszustand des russischen Präsidenten veröffentlichte. Darin hieß es, der Kremlchef habe sich im April einer Behandlung wegen „fortgeschrittenen Krebses“ unterzogen. Diese Information wurde jedoch am Freitag vom Weißen Haus wieder dementiert. Lesen Sie au…

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  • Wer darf in Frankreich Waffen tragen und besitzen?

    Wer darf in Frankreich Waffen tragen und besitzen?

    Diese Woche forderte US-Präsident Joe Biden den US-Kongress auf, den Verkauf von Sturmgewehren einzuschränken. Aber wie sieht es in Frankreich aus? Wer hat das Recht, Waffen zu besitzen und zu tragen?

    Es gibt nur wenige Personen, die in Frankreich Waffen tragen dürfen. Es sind Ordnungskräfte, wobei man zwischen im Dienst und außer Dienst unterscheiden muss. Im Dienst sind es die Ordnungskräfte im Allgemeinen, Stadtpolizisten, Umweltpolizei, Feldhüter, die Soldaten von Vigipirate.

    Und dann gibt es noch Personen, deren körperliche Unversehrtheit sehr ernsthaft und klar erkennbar bedroht wird und die sich gegen einen Bodyguard entschieden haben. Das gilt zum Beispiel auch für Richter und Staatsanwälte. Es gibt in Frankreich nur sehr wenige Richter, die eine Waffe tragen, aber einige Antiterror-Richter sind ständig bewaffnet.

    Seit 2017 gibt es ausserdem bewaffnete Sicherheitsbeamte, die nach einer entsprechenden Ausbildung eine besondere Zulassung zum Tragen einer Waffe erhalten. Es gibt zwei Arten von bewaffneten Sicherheitsbeamten, nämlich solche, die für die Bewachung bestimmter Orte, eingesetzt werden, und Sicherheitsbeamten, die als zugelassene Leibwächter arbeiten.

    Darf man als Privatperson in Frankreich ein Sturmgewehr besitzen?

    In Frankreich dürfen Privatpersonen auch Sturmgewehre besitzen. Diese dürfen jedoch nicht in Salven schießen können, sondern „Schuss für Schuss“ schießen. Sportschützen dürfen diese Art von Waffen besitzen, die in Frankreich als Waffen der Kategorie B bezeichnet werden. Als Sportschütze erhält man eine Genehmigung für den Besitz der waffe von der jweiligen Präfektur.

    Allerdings darf man eine „private“ Waffe nicht mit sich tragen, man darf sie lediglich zum und vom Schießstand transportieren und sie müssen sie zu Hause gesichert aufbewahrt werden. Um legal eine Waffe zu erwerben, muss  man sechs Monate in einem Schützenverein sein, darf keine Vorstrafen haben und es gibt regelmässig Leumundsprüfungen, die von der Polizei durchgeführt werden.

    Welche Vorschriften gelten für Jagdgewehre?

    Jäger haben die Erlaubnis, Jagdwaffen zu erwerben und sie bei der Jagd zu tragen oder zur Jagd zu transportieren. Auch Jäger müssen ihre Waffen bei der Präfektur anmelden, die eine Risikobewertung, eine polizeiliche Untersuchung und eine Leumundsprüfung durchführt, und falls es in der Vergangenheit, bis zu zehn Jahre früher, zu Anzeogen wegen vorsätzlicher Gewalt, Alkohol am Steuer oder ähnlichen Dingen gekommen ist, reicht das bereits aus, um die Waffen zu beschlagnahmen.

  • Junger Neonazi wurde in der Ardèche wegen geplantem Massenmordes festgenommen

    Junger Neonazi wurde in der Ardèche wegen geplantem Massenmordes festgenommen

    Der 20-jährige Angel B., der der Neonazi-Bewegung nahesteht, war auf der Suche nach einer Waffe. Er wurde am 3. Juni 2022 unter dem Verdacht, einen Massenmord geplant zu haben, festgenommen.

    Der 20-jährige Angel B, der in sozialen Netzwerken unter dem Pseudonym “HeinrichHimmler88“ bekannt ist, wurde am 3. Juni wegen geplanter terroristischer Straftaten angeklagt und in Untersuchungshaft genommen, wie die Zeitung Le Parisien meldete.

    Angel B. wird als instabiler junger Mann voller Ressentiments, der in der Nazi-Ideologie seine ideologische Heimat gefunden hatte, beschrieben. In Videos drohte er damit, “Juden, Schwarze, Frauen, die LGBT-Gemeinschaft“ anzugreifen. Am 31. Mai wurde er in der Ardèche von Ermittlern der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) festgenommen, da man ihn verdächtigte, einen Massenmord geplant zu haben. Der Grund für den schnellen Zugriff war die „Suche nach einer Waffe“ des Verdächtigen, die auf eine unmittelbar bevorstehende Tat hindeutete.

    Etwas früher in der Woche und ohne Bezug zur Festnahme des Verdächtigen in der Ardèche durchsuchten 200 vermummte Gendarmen am Dienstag, dem 31. Mai, die Wohnungen von vier Personen in Straßburg, die der Neonazi-Bewegung nahestanden. Die Gendarmen beschlagnahmten „mindestens 120.000 Schuss Munition aller Kaliber, von denen viele für Kriegswaffen bestimmt sind“, so Oberstleutnant Yann Wanson von der Straßburger Fahndungsabteilung.

    Lesen sie auch: Kriegswaffen, Sturmgewehre – das Arsenal elsässischer Neonazis

    Nach der Operation wurden vier Personen in Polizeigewahrsam genommen und gegen zwei von ihnen wurde am 3. Juni von der Staatsanwaltschaft Mulhouse Anklage erhoben. Die verhafteten sind Mitglieder von Schützenvereinen und besassen Bücher, die den Holocaust leugnen und antisemitisch ausgerichtet sind.

    Die Bedrohung durch Neo-Nazis wird in Frankreich sehr ernst genommen, denn seit 2017 wurden acht Anschlagspläne, die der Ultrarechten zugeschrieben werden, vereitelt und ein Dutzend Verfahren bei der Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft in Paris eingeleitet.

  • Polizei vertreibt Passagiere in der Gare de l’Est in Paris nach einer Zugpanne mit Tränengas!

    Polizei vertreibt Passagiere in der Gare de l’Est in Paris nach einer Zugpanne mit Tränengas!

    Viele Passagiere eines liegengebliebenen Zuges wollten am Samstagabend am Gare de l’Est in Paris in Ersatzbusse steigen. Die Polizei trieb sie brutal mit Tränengas auseinander.

    Es ist eine Geschichte, die dem Image der französischen Polizei wieder einmal Schaden zufügt. Immer wieder steht die Polizei, insbesondere in Paris, wegen „Polizeigewalt“ in der Kritik. Die Ereignisse im Stade de France am Samstag, dem 28. Mai, während des Champions-League-Finales, wo Polizisten mit Einsatz von Tränengas die Fans zu bändigen versuchten, hatten zur Folge, dass die französische Polizei auch international ins Rampenlicht gerückt wurde.

    Am Samstagabend, dem 4. Juni, machten Bilder vom Pariser Gare de l’Est im Internet die Runde, auf denen zu sehen ist, wie Polizisten Tränengas in eine Menschenmenge sprühten, die in Busse einsteigen wollte.

    Laut dem Sender BFMTV war es eine Zugpanne, die das Problem auslöste. Anscheinend hatten zu viele Passagiere versucht, in die wartenden Ersatzbusse zu gelangen. Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Passagiere zu zerstreuen.

  • Parlamentswahlen: Überschuldete Le Pen-Partei versucht den Bankrott abzuwenden

    Parlamentswahlen: Überschuldete Le Pen-Partei versucht den Bankrott abzuwenden

    Die mit 24 Millionen Euro verschuldete Partei Rassemblement National von Marine Le Pen muss bei diesen Parlamentswahlen unbedingt ein besseres Ergebnis als 2017 erzielen, um den Bankrott abzuwenden. Für das Rassemblement National ist es eine eintscheidende Wahl, um sich wirtschaftlich über Wasser zu halten. Unter der Last von 24 Millionen Euro Schulden hofft die politische Partei von Marine Le Pen auf die Parlamentswahlen am 12. und 19. Juni, um sich Luft zu verschaffen und weiter aktiv bleiben zu können. Bei den Parlamentswahlen zählt für die Parteien jede Stimme: Eine Stimme entspricht 1,50 Euro, die fünf Jahre lang jedes Jahr von Staat ausgezahlt werden. In der Parteizentrale des Rassemblement National hat man daher schon die Taschenrechner gezückt. Mit einem landesweiten Ergebnis, das unter dem von 2017 liegt, nämlich 13%, wäre die Partei bankrott. Andererseits fangen einige an zu träumen, denn jenseits der 20% könnten alle Schulden der Partei innerhalb von fünf Jahren zurückgezahl…

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  • Bilanz der Unwetter: 50.000 Blitzeinschläge, tote Frau in Rouen, Festivalbesucher evakuiert…

    Bilanz der Unwetter: 50.000 Blitzeinschläge, tote Frau in Rouen, Festivalbesucher evakuiert…

    Die heftigen Gewitter, vor denen Météo France Samstag, 4. Juni, warnte,  forderten in Rouen ein Todesopfer und zwei Schwerverletzte. Die heftigen Niederschläge, der Hagel und der Wind zogen wie vorhergesagt durch zahlreiche Regionen Frankreichs. Die Gewitter sollen am Sonntag laut Météo-France nachlassen.

    65 Departements waren auf Alarmstufe Orange – das hatte es in Frankreich noch nie gegeben. Die Gewitter zogen am Samstag über viele Regionen des Landes hinweg, begleitet von starken Niederschlägen, oft mit schwerem Hagel und starken Windböen. Die Gewitter waren sehr intensiv und erzeugten innerhalb von 24 Stunden etwa 50.000 Blitzeinschläge, wie Météo France meldet.

    Am Sonntagmorgen, 5. Juni, gab Innenminister Gérald Darmanin in einer Pressekonferenz bekannt, dass eine Person getötet und insgesamt 15 Personen verletzt wurden, zwei davon bfänden sich in einem ernsten Zustand. Unter ihnen sei auch ein 13-jähriges Mädchen, das sich „in einem kritischen Zustand“ befinde, so der Minister. Darmanin gab außerdem bekannt, dass 2.400 Feuerwehrleute in den betroffenen Gebieten etwa 3.500 Einsätze fahren mussten.

    Frau in Rouen getötet
    Die Unwetter forderten in Rouen ein Todesopfer: eine Frau in den Vierzigern. Als sie sich auf der Straße befand, wurde sie von einer Wasserwelle mitgerissen, zu Boden geschleudert und etwa 70 Meter mitgeschleift. Da sie unter einem Auto eingeklemmt wurde, konnte sie sich nicht mehr aufrichten und ertrank. Der LRM-Abgeordnete für Seine-Maritime Damien Adam berichtet von „einem wahren Wasserstrom“ in der Straße, in der das Opfer ums Leben kam. in der Region wurden mehrere Gemeinden überschwemmt.

    Blitzeinschlag in ein Haus in Seine-et-Marne
    Ein Blitz schlug am Samstagabend in Nanteuil-lès-Meaux im Département Seine-et-Marne in ein Haus ein. Videos in sozialen Netzwerken zeigen, wie das Dach von den Flammen verwüstet wird.

    Weinbaugebiet Armagnac stark geschädigt
    In den Departements Landes und Gers waren es insbesondere die Gewitter am Freitagabend, die große Schäden verursachten. Sie trafen das Weinbaugebiet Armagnac, wo sie die Reben verwüsteten. Die Weinbauern meldeten Hagelkörner mit einem Durchmesser von mehreren Zentimetern. Schätzungen zufolge sind zwischen 4 und 5.000 Hektar Weinberge betroffen. Im Departement Gers wurden mehrere zehntausend Hektar Obst und Gemüseanbauflächen beschädigt. In Labastide-d’Armagnac (Landes) schätzt der Bürgermeister Alain Gaube, dass zwischen 70 und 90% der Weinberge verloren sind.

    40.000 Festivalbesucher in der Region Ile-de-France evakuiert
    Wegen der Gewitter wurden am Samstagabend die Konzerte des Festivals „We love green“ in Vincennes bei Paris abgesagt. 40.000 Menschen mussten aus den Bois de Vincennes evakuiert werden. Die Evakuierung verlief nach Angaben der Organisatoren ruhig und geordnet. „Die Evakuierung der 40.000 Festivalbesucher ist ruhig verlaufen“, sagte Marie Sabot, die Initiatorin und Leiterin des Festivals, am Samstagabend auf dem Sender BFMTV. Die Festivalbesucher erhalten ihr Geld zurück.

    30.000 Pfadfinder in Chambord in Sicherheit gebracht
    Auf der Domaine national de Chambord (Loir-et-Cher) mussten 30.000 Pfadfinder aus ganz Frankreich, die sich anlässlich des Pfingstwochenendes hier versammelt hatten, in Sicherheit gebracht werden, ein Drittel davon im Schloss selbst. Das Gewitter zog gegen 16.30 Uhr vorbei. Es dauerte nur ein paar Minuten, aber es war relativ stark und Windböen haben viele Zelte der Pfadfinder zerstört. Zehntausend Jugendliche im Alter von 8 bis 12 Jahren wurden in Zusammenarbeit mit der Präfektur im Schloss in Sicherheit gebracht. Die Älteren wurden in eine weniger betroffene angrenzende Gegend gebracht.

    15.000 Haushalte ohne Strom
    In ganz Frankreich waren am Sonntagmorgen laut dem Stromnetzbetreiber Enedis noch 15.000 Haushalte ohne Strom.

  • Emmanuel Macron bestätigt Verlängerung des Tankrabatts von 18 Cent im August

    Emmanuel Macron bestätigt Verlängerung des Tankrabatts von 18 Cent im August

    In einem Interview mit der Zeitung La Dépêche du Midi bestätigte Emmanuel Macron, dass der Rabatt von 18 Cent auf Kraftstoffe im August verlängert wird.

    Emmanuel Macron bestätigte die Verlängerung des Tanrabatts, der eigentlich bis Ende Juli befristet war. Der Präsident bestätigte in einem Interview mit der Zeitung La Dépêche du Midi, dass der Rabatt von 18 Cent auf Kraftstoffe auch im August gelten werde. der Tankrabatt ist Teil der Maßnahmen, die von der Regierung eingeführt wurden, um die Kaufkraft der Franzosen zu stützen.

    der Präsident kündigte regelmäßige Regierungstreffen zum Thema Kaufkraft an. Es sollen Maßnahmen zur Senkung der Kraftstoffpreise, insbesondere für Benzin, und eine Regelung für Vielfahrer ab diesem Herbst, wie bereits von Bruno Le Maire angekündigt, auf den Weg gebracht werden.

    „Sommerrabatt“ von TotalEnergies
    Auch der Vorstandsvorsitzende von TotalEnergies kündigte eine neue Maßnahme an, die die Kraftstoffrechnung der Autofahrer in diesem Sommer entlasten soll. In einem Interview mit der Zeitung La Dépêche du Midi hatte Patrick Pouyanné einen „speziellen Sommer“-Rabatt angekündigt, der ab Juli eingeführt werden soll. „Wir werden insbesondere den Urlaubern, die diesen Sommer in die Ferien fahren, mit einem Rabatt von zehn Cent an allen TotalEnergies-Stationen an den französischen Autobahnen helfen“.

  • Frankreich bestätigt 51 Fälle von Affenpocken

    Frankreich bestätigt 51 Fälle von Affenpocken

    Affenpocken: Die französische Gesundheitsbehörde teilte mit, dass es sich bei allen Fällen um Männer im Alter zwischen 22 und 63 Jahren handelte und dass nur einer von ihnen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste und inzwischen wieder entlassen sei. Frankreich meldete seine ersten Fälle im Mai, und die vorerst letzte Zahl von 51 bestätigten Fällen wurde am Freitag gemeldet. Die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention erklärten am Freitag, dass ihnen weltweit mehr als 700 Fälle von Affenpocken bekannt seien, darunter 21 in den Vereinigten Staaten. Die französische Gesundheitsbehörde teilte ausserdem mit, dass es sich bei den Fällen ausschließlich um Männer im Alter zwischen 22 und 63 Jahren handelte und dass nur einer von ihnen ins Krankenhaus eingeliefert und wieder entlassen wurde. Die seltene Krankheit – die in der Regel nicht tödlich verläuft – äußert sich häufig durch Fieber, Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit und ein…

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