Kategorie: Alle Artikel

  • Covid-19: Sommerurlaub wird von einer neuen Epidemiewelle in Frankreich bedroht

    Covid-19: Sommerurlaub wird von einer neuen Epidemiewelle in Frankreich bedroht

    Die Ansteckungen mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 sind vor allem im Südwesten Frankreichs wieder angestiegen und lassen befürchten, dass es in diesem Sommer zu einer siebten Welle kommen könnte. Wird es diesen Sommer eine siebte epidemische Welle von Covid-19 geben? Diese Frage ist mittlerweile in aller Munde und sorgt für Unruhe, da die Zahl der Ansteckungen mit SARS-CoV-2, die von der französischen Gesundheitsbehörde Santé publique France gemeldet wurde, wieder deutlich gestiegen ist. Am 11. Juni lag die Inzidenzrate in Frankreich bei 368,2 Fällen pro 100.000 Einwohner, was einem Anstieg von starken 52,4% innerhalb von 7 Tagen entspricht. Am 14. Juni wurden 65.425 neue bestätigte Fälle gezählt, was einem Anstieg von 462,7% in sieben Tagen entspricht! Am 10. Juni wurden für die vergangenen 7 Tagen 2.589 Krankenhauseinweisungen (+3%) und 301 Aufnahmen in die Intensivstation (-3,5%) verzeichnet. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei“, warnt der Generaldirektor der WHO. Während die Omikron-S…

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  • Marseille: Aktivisten blockieren das größte Kreuzfahrtschiff der Welt

    Marseille: Aktivisten blockieren das größte Kreuzfahrtschiff der Welt

    Am 14. Juni versuchten 24 Aktivisten, das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Wonder of the seas, daran zu hindern, in den Hafen von Marseille einzulaufen. Das Online-Medium Brut begleitete sie dabei.

    „Wir laden sie ein, ihre Vorstellung von Urlaub zu überdenken“.
    Begleitet von den Kollektiven Stop Crociere und Extinction Rebellion blockierten rund 20 Aktivisten am 14. Juni das Kreuzfahrtschiff Wonder of the seas, das größte Kreuzfahrtschiff der Welt.

    „Das Kreuzfahrtschiff hinter mir ist die Wonder of the seas, das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Für uns ist es das perfekteste Symbol für den Irrsinn, den Kreuzfahrten darstellen“, sagt ein Aktivist auf dem Video von Brut.

    Die Wonder of the seas ist 370 Meter lang und kann bis zu 7.000 Passagiere an Bord nehmen. „Es gibt eine Eislaufbahn, einen Wasserpark, Dutzende von Restaurants, Seilrutschen und Kletterwände“, erklärt Mednéo, Aktivistin von Extinction Rebellion.

    „Wir laden sie ein, ihre Vorstellung von Erholung, von Urlaub zu überdenken. Wir sind hier, um zu sagen: Dieses Modell der Erholung ist zerstörerisch. Es beeinträchtigt das Leben in großem Maßstab, es beeinträchtigt die Menschen, den Planeten, das Klima.“ Appellieren die Klimaaktivisten an die Zuschauer.

  • Buitoni-Pizzen: Schimmel und Spinnweben – seit 2012 sind Hygienemängel bekannt

    Buitoni-Pizzen: Schimmel und Spinnweben – seit 2012 sind Hygienemängel bekannt

    Die Fabrik der Buitoni-Pizzen in Caudry im Norden Frankreichs steht seit mehreren Monaten im Mittelpunkt der Kritik. Bei mehreren Kunden traten schwere Fälle von Escherichia coli auf. Die DGCCRF (Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes) warnt schon seit 2012 vor Hygienemängeln in der Fabrik! Seit zehn Jahren bereits warnt die Direction de la Consommation et de la Répression des Fraudes (DGCCRF) vor Hygienemängeln in der Fabrik, die für den Nestlé-Konzern Buitoni-Pizzen in Caudry im Departement Nord herstellt. Doch erst am 18. März 2022 stellte Nestlé die dort die Pizzafabrikation ein und am 1. April 2022 untersagte der Präfekt des Departements Nord den Betrieb. Der Präfektenerlass ist bis heute in Kraft und die Fabrik blieb bis heute geschlossen. Ein erster Bericht hatte 2012 Hygienemängel aufgedeckt, wie das Medienunternehmen Disclose berichtete. In diesem Bericht der DGCCRF Nord wurden „Zünslerfäden an verschiedenen Stellen“ (das sind …

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  • Hitzewelle: In Toulouse muss das Rote Kreuz Obdachlosen helfen

    Hitzewelle: In Toulouse muss das Rote Kreuz Obdachlosen helfen

    Die Hitzewelle in Frankreich erschwert die Lebensbedingungen der am stärksten gefährdeten Menschen, wie z. B. der Obdachlosen. Eine Reportage von France 2 aus Toulouse im Département Haute-Garonne, wo das Rote Kreuz in dieser Zeit täglich auf Streife geht.

    Um 10 Uhr verlässt der Obdachlose Mostefa Benyousses eine Unterkunft des Roten Kreuzes in Toulouse (Haute-Garonne), da die Einrichtung tagsüber teilweise geschlossen ist. Um angesichts der Hitze zu überleben, geht er in ein Einkaufszentrum, wo die Klimaanlage für erträgliche Temperaturen sorgt. Im Stadtzentrum hat das Rote Kreuz mit regelmässigen Kontrollgängen begonnen. Angesichts der frühzeitigen Ankunft der großen Hitze hat die Organisation vor dem üblichen Zeitplan die Initiative ergreifen müssen.

    600 Freiwillige des Roten Kreuzes in Toulouse im Einsatz
    Das Rote Kreuz kann bei seinen täglichen Maraudes auf seine 600 Freiwilligen in Toulouse zählen: eine willkommene Hilfe für die Obdachlosen. „Ich versuche, Schatten zu finden. (…) Denn in der prallen Sonne ist das Leben nicht möglich. Zum Glück gibt es die Leute, die für uns da sind“, sagt der Obdachlose Antoine vor der Kamera von France 2. „Wir haben es mit Menschen zu tun, die sich nicht unbedingt trauen, sich zu melden und von selbst die Hilfsangebote aufzusuchen“, erklärt Juliette Guillaume, Leiterin der Abteilung für allgemeine Mittel und Logistik beim Roten Kreuz in Toulouse.

  • Ukraine-Krieg: Darum sind Macron, Scholz und Draghi in Kiew

    Ukraine-Krieg: Darum sind Macron, Scholz und Draghi in Kiew

    Emmanuel Macron, der sich, wie auch sein Kollege olaf Scholz, lange Zeit gegen eine Reise in die Ukraine gesträubt hatte, sagt nun, er habe eine Botschaft der „europäischen Einheit“ und deswegen wolle man sich mit Wolodymyr Selenskyj treffen. „Eine Botschaft der europäischen Einheit“. Der französische Präsident Emmanuel Macron kam am Donnerstagmorgen, den 16. Juni, zusammen mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz und dem italienischen Regierungschef Mario Draghi mit dem Zug in Kiew an. Es ist der erste Besuch dieser drei europäischen Staats- und Regierungschefs in der Ukraine seit dem Beginn der russischen Invasion. Der französische Staatschef, der bis zum 30. Juni die rotierende Ratspräsidentschaft der Europäischen Union innehat, erklärte auf dem Bahnsteig, er sei gekommen, um „eine Botschaft der europäischen Einheit und der Unterstützung für das ukrainische Volk zu senden, um sowohl über die Gegenwart als auch über die Zukunft zu sprechen, wir wissen, dass die kommenden Wochen se…

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  • Französische Spur im Indischen Ozean:      Bourbon-Vanille

    Französische Spur im Indischen Ozean: Bourbon-Vanille

    Sommerzeit, Hitze, Zeit für ein Eis! Die Geschmacksrichtungen werden immer vielfältiger, auch die Farben bunter, mutiger (und künstlicher …), aber einer der Klassiker, das Vanilleeis, ist im Angebot immer dabei. Auch vielen Desserts und Kuchen gibt Vanille einen besonders edlen Geschmack. Hast du …

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  • Ukraine-Krieg: Macron will neue Gespräche mit Kiew – Besuch wird aber nicht bestätigt

    Ukraine-Krieg: Macron will neue Gespräche mit Kiew – Besuch wird aber nicht bestätigt

    Der französische Präsident hielt am Mittwoch, dem 15. Juni, „neue Gespräche“ mit der Ukraine für notwendig, ohne aber einen Besuch in Kiew, der von den Medien angekündigt wurde, direkt zu bestätigen. Ein Besuch von Emmanuel Macron in Kiew wurde von mehreren internationalen Medien für Donnerstag angekündigt. Der französische Präsident, der sich auf einer Reise in Rumänien befindet, bestätigte diese Informationen am Mittwoch, 15. Juni, jedoch nicht. Bei einem Besuch der französischen Truppen in Rumänien sagte der Staatschef allerdings, „neue Gespräche“ mit der Ukraine seien notwendig. Lesen Sie auch: Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron wird nach Rumänien und nach Moldawien reisen „Vor den Toren unserer Europäischen Union spielt sich eine neuartige geopolitische Situation ab, also ja, aus all diesen Gründen, dem politischen Kontext und den Entscheidungen, die die Europäische Union und mehrere Nationen treffen müssen, sind neue, tiefgehende Diskussionen und neue gespräche gerechtfertigt“, sagte…

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  • Lyon: Zwei Personen im Stadtteil La Duchère erschossen

    Lyon: Zwei Personen im Stadtteil La Duchère erschossen

    Die Opfer waren 16 und 20 Jahre alt. Zwei weitere Teenager wurden bei der Schießerei verletzt.

    Zwei Personen im Alter von 20 und 16 Jahren wurden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 15. Juni im neunten Arrondissement von Lyon erschossen, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise meldet. Zwei weitere Personen im Alter von 15 und 17 Jahren wurden verletzt.

    Gegen 00:30 Uhr kam es im Problemviertel La Duchère auf Höhe der Avenue Andrei Sakharov zu einer Schießerei.Hier kam es bereits im März dieses Jahres zu einer Schiesserei hatte und bei der damals vier Personen verletzt worden waren.

    Bekannte Opfer aus dem Drogenmilieu
    Alle vier Opfer waren der Polizei aus dem Drogenmilieu bekannt. Der Ort, an dem sich die Schießerei ereignete, ist der Polizei als sogenannter Dealing Point bekannt. Ein großes Polizeiaufgebot wurde vor Ort eingesetzt.

    „Ich verurteile vorbehaltlos die Gewalt, die sich heute Nacht im 9. Arrondissement ereignet hat“, schrieb Grégory Doucet, der Bürgermeister von Lyon, am Morgen des Mittwochs auf Twitter.

    „Mein tiefstes Mitgefühl gilt den Familien der Opfer“, fügte er hinzu. „Wir arbeiten mit dem Staat zusammen, damit die Täter so schnell wie möglich festgenommen werden können. Wir stehen an der Seite der Ducherois und Ducheroises“, schloss der Bürgermeister.

  • Der Schweizer Luftraum blieb am Mittwoch fast zwei Stunden lang geschlossen

    Der Schweizer Luftraum blieb am Mittwoch fast zwei Stunden lang geschlossen

    In einer Erklärung hatte der Flugsicherungsdienst Skyguide am Mittwoch, dem 15. Juni, am frühen Morgen bekannt gegeben, dass der Schweizer Luftraum „bis auf weiteres geschlossen“ sei.

    Der Schweizer Luftraum war wegen einer Computerpanne fast zwei Stunden lang geschlossen. Dies teilte die Flugsicherung Skyguide am Mittwoch, 15. Juni mit, ohne die Ursache der Panne zu präzisieren.

    „In den frühen Morgenstunden kam es bei der Schweizer Flugsicherung Skyguide zu einer technischen Panne, weshalb der Schweizer Luftraum aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde“.

    Das Unternehmen gab keine Erklärung für die Gründe der Panne ab, sondern erklärte lediglich, dass „diese Sperrung des Luftraums bis auf weiteres gilt“ und betonte, dass das Unternehmen „diesen Vorfall und seine Folgen für seine Kunden, Partner und Passagiere an den Flughäfen Genf und Zürich bedauert und intensiv an einer Lösung arbeitet“.

    Flughafen Zürich bleibt offen, Flüge werden umgeleitet.
    Eine Sprecherin des Flughafens Zürich, dem großen Luftdrehkreuz des Alpenlandes, sagte, dass der Flughafen trotz des Ausfalls geöffnet bleibe. Laut der Agentur SDA-Keystone wurden internationale Flüge in die Schweiz unter anderem zum Flughafen Mailand in Norditalien umgeleitet. Die Website des Flughafens Zürich zeigt an, dass der Flug UA134 der United Airlines aus New York zum Flughafen Frankfurt umgeleitet wurde, während der Flug SQ346 der Singapore Airlines aus dem Stadtstaat Singapore zum Flughafen München umgeleitet wurde.

  • Albert II. von Monaco besucht Luchon in den Pyrenäen

    Albert II. von Monaco besucht Luchon in den Pyrenäen

    Selfies, Händeschütteln, Autogramme … Es war ein entspannter und freundlicher Fürst, der am Dienstag in die Lieblinngsstadt seines Ururgroßvater kam und die Bewohner traf.

    Um 16 Uhr drängten sich die Neugierigen vor dem Rathaus von Luchon, in der Hoffnung, den Fürsten Albert II. von Monaco zu treffen. Ohne sich um die Hitze zu kümmern, begrüßten sie den Fürsten mit einem Applaus. Albert zeigte sich sehr umgänglich und zögerte nicht, auf das Publikum zuzugehen. „Das ist ein schöner Moment für Luchon“, stellte ein Herr fest und zückte seinen Camcorder. „Ich habe ihm die Hand geschüttelt“, sagt Helyette. „Ich fand ihn sehr schön…“, fügte Maïté hinzu, die aus Saint-Gaudens angereist war.

    Begrüßt vom Bürgermeister von Luchon, Eric Azémar, und dem Unterpräfekten von St-Gaudens, Jean-Philippe Dargent, besuchte Albert II. den Kindergarten des Ortes. Anschliessend wurde von Albert eine Absichtserklärung der Monaco-Stiftung unterzeichnet. Es handelt sich um ein Projekt zur Zusammenarbeit im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und des Umweltschutzes und soll die Arbeit an der gemeinsamen Nutzung von Gebieten durch Menschen und Wildtiere ermöglichen.

    Umgeben von einem diskreten Ordnungsdienst stellte sich der Fürst in einer fröhlichen Menschenmenge bereitwillig für Selfies zur Verfügung.

    Jacques Bergeon wartete ungeduldig vor einem Schaufenster, das zu Ehren der Ankunft des monegassischen Fürsten dekoriert wurde. Mit fast 90 Jahren schüttelt er die Hand von Albert, den er als Säugling kennengelernt und dessen Taufe er in Monaco beigewohnt hat. „Ich bin wirklich gerührt“, sagte der ehemalige Fotograf.

    Anschliessend besuchte Albert II. von Monaco die seinem Ururgroßvater Albert I. gewidmete Ausstellung: „Es ist ein sehr schöner Spaziergang. Jedes Mal, wenn ich in seine Fußstapfen trete, empfinde ich eine besondere Emotion, wenn ich die Orte entdecke, die er mit Leidenschaft geliebt hat. Es ist bewegend, wie man hundert Jahre später immer noch seine Spuren finden kann…“, sagte Albert II.. Bürgermeister Eric Azémar betonte: „Luchon hat eine gemeinsame Vergangenheit mit Monaco. Wir werden nun versuchen, eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Wir suchen nach Anknüpfungspunkten, um das zu verdeutlichen…“. Und auf die Frage, ob Fürst Albert II. von Monaco bald wieder nach Luchon kommen würde, entschlüpft ihm mit einem Lächeln. „Ja, warum nicht, aber diesmal mit der Familie!“