Kategorie: Alle Artikel

  • Wetter: Gewitter, Hagel, Hitzewelle… 31 Departements in Alarmstufe Orange

    Wetter: Gewitter, Hagel, Hitzewelle… 31 Departements in Alarmstufe Orange

    In seinem letzten Wetterbericht setzt Meteo France 21 Departements wegen heftiger Gewitter auf die Warnstufe Orange und 10 Departements auf die Warnstufe Orange wegen der Hitzewelle. 

    Nach der großen Hitze der letzten Tage kehren Regen und Gewitter nach Frankeich zurück. Météo France rechnet mit einer „Welle heftiger Gewitter, die am Abend im Südwesten des Landes beginnt“. Météo France hat aus diesem Grund 21 Departements in Alarmstufe Orange versetzt: „Eine ausgeprägte Gewitterfront wird sich am Abend vom Südwesten her entwickeln und sich dann im Laufe der Nacht in Richtung Centre-Val-de-Loire verlagern“, warnen die Experten.

    In Okzitanien sind vier Departements von dieser Wetterwarnung betroffen: Hautes-Pyrénées, Gers, Tarn-et-Garonne und Lot. Die Alarmstufe gilt von Montagabend bis Dienstagmorgen, 07:00 Uhr.

    Das Departement Lot-et-Garonne soll ebenfalls von den Gewittern betroffen sein, die laut Météo France „von heftigen Niederschlägen begleitet werden, die manchmal stärker ausgeprägt sind als in der vorangegangenen Nacht“. Am Sonntag, dem 19. Juni, hatte es im Departement bereits starke Hagelschläge gegeben, die die Produktion mehrerer landwirtschaftlicher Betriebe zerstört haben. Auch die Departements Pyrénées-Atlantiques, die Landes, die Gironde, die Dordogne, die Charente, die Charente-Maritime, die Deux-Sèvres, die Vienne, die Indre-et-Loire, die Loir-et-Cher, die Indre, die Creuse, die Haute-Vienne und die Corrèze sind betroffen.

    Météo France rechnet mit besonders starkem Hagelschlag, „intensiven Niederschlagsmengen, die punktuell 30 bis 50 Liter, lokal 60 Liter / m2 manchmal in weniger als einer Stunde erreichen“, und „heftigen Windböen, die Werte von 80 bis 100 km/h erreichen können“.

    In den übrigen Teilen Frankreichs, insbesondere im Osten, setzte Meteo France aufgrund der Hitzewelle und der besonders hohen Temperaturen zehn Departements in Alarmstufe Orange.

  • Warum Belgien einen Zahn von Patrice Lumumba an die Demokratische Republik Kongo zurückgibt

    Warum Belgien einen Zahn von Patrice Lumumba an die Demokratische Republik Kongo zurückgibt

    Eine Schatulle mit einem Zahn des 1961 ermordeten kongolesischen Helden Patrice Lumumba wurde am 20. Juni in Brüssel vom Leiter der belgischen Bundesstaatsanwaltschaft, Frédéric Van Leeuw, in einer live im Fernsehen übertragenen Zeremonie an die Familie übergeben. Belgien hat der Demokratischen Republik Kongo (DRK) am Montag, dem 20. Juni, einen Zahn von Patrice Lumumba zurückgegeben, der als „Reliquie“ gilt. Damit soll den Kongolesen ein Ort zur Verfügung gestellt werden, der dem Gedenken an ihren ehemaligen Ministerpräsidenten gewidmet ist, der 1961 gefoltert und dann erschossen wurde. Der Zahn ist das einzige Überbleibsel von Patrice Lumumba und wurde zur Reliquie. Frédéric Van Leeuw Leiter der belgischen Bundesstaatsanwaltschaft überreichte eine leuchtend blaue Schatulle mit dem Zahn von Patrice Lumumba einem Dutzend Familienmitgliedern des ermordeten Premierministers im Egmont-Palast in Brüssel. Einer der Söhne von Patrice Lumumba nahm die Schatulle an sich. Frédéric Van Leeuw spr…

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  • Flüchtlinge und Klimaveränderungen

    Flüchtlinge und Klimaveränderungen

    Heute ist Weltflüchtlingstag. Er soll daran erinnern, dass Millionen von Menschen gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Aktuell sind nach Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe mehr als 100 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Gründe für eine Flucht sind sehr unterschiedlich. Meist verlassen Mensche…

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  • Gare de Lyon: Verkehr seit Sonntag wegen eines Unfalls gestört – tausende Reisende blockiert

    Gare de Lyon: Verkehr seit Sonntag wegen eines Unfalls gestört – tausende Reisende blockiert

    Etwa 50 TGVs, Intercités und der RER Züge mussten am Sonntag gestoppt werden und Tausende Reisende saßen in Paris fest.

    Der Verkehr ist auch am Montag, 20. Juni, auf den Bahnhöfen Lyon und Bercy noch gestört, mit Verspätungen zwischen 30 Minuten und 1,5 Stunden, berichtet France Bleu Paris. Der Verkehr war „kompliziert“, weil es am Sonntagnachmittag in Maisons-Alfort im Département Val de Marne zu einem Personenunfall gekommen war. Ein Fußgänger starb, als er gegen 18.30 Uhr von einem Ouigo-Zug erfasst wurde.

    Am Sonntagabend konnten Züge nicht wie geplant fahren. Insgesamt wurden etwa 50 TGV-Züge, Intercités und der RER Züge komplett gestoppt und Tausende Reisende saßen in Paris fest. Ab 20.30 Uhr wurde der Verkehr ganz allmählich wieder aufgenommen. Einige Züge kamen im Großraum Paris erst nach den letzten Metro- und RER-Zügen an. Pariser Taxis mussten die Passagiere nach Hause oder in Hotels bringen, wie es der von der Pariser Polizeipräfektur ausgelöste Notfallplan „Pegasus“ vorsieht, berichtet die SNCF gegenüber France Bleu Paris.

    Doch nicht alle Reisenden konnten in Hotels untergebracht oder nach Hause gebracht werden. Etwa 100 Passagiere mussten in einem „Schlafzug“ schlafen, der in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 2 Uhr morgens auf einem Bahnsteig des Gare de Lyon eingerichtet worden war. Es wurden Wasser und Rettungsdecken verteilt, berichtet eine Reisende, die ihren Anschluss nach Saint-Étienne verpasst hatte, gegenüber France Bleu Paris.

  • Parlamentswahl: Ist Emmanuel Macron in der zweiten Fünfjahresperiode gelähmt?

    Parlamentswahl: Ist Emmanuel Macron in der zweiten Fünfjahresperiode gelähmt?

    Gestern Abend brachte die zweite Runde der Parlamentswahlen eine starke Enttäuschung für Emmanuel Macron, der sich nun vor allem mit den Konservativen der Partei LR arrangieren muss, um seine Gesetzesvorhaben und Wahlversprechen durchbringen zu können. Gestern Abend ging es um die Zukunft Macrons zweiter fünfjährigen Amtszeit. Emmanuel Macron war der jüngste Präsident der V. Republik und der erste, der außerhalb der ohne eine Koalition wiedergewählt wurde. Seit 2002 ist er nun auch der einzige Präsident, der die absolute Mehrheit im Parlament verfehlt hat. Seine neue Premierministerin Elisabeth Borne gewinnt auch nur mit einem knappen Vorsprung. Eigentlich wird erwartet, dass die Wähler dem frisch gewählten Präsidenten auch eine Parlamentsmehrheit geben. Das funktionierte eigentlich immer, wenn Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sehr nahe aufeinanderfolgen. Diesmal lagen acht Wochen dazwischen. Das heißt, eine kleine Ewigkeit… Für Emmanuel Macron war es ein langer und schwieriger…

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  • „Stimme der Stimmlosen“: Rachel Keke – vom Zimmermädchen zur Abgeordneten

    „Stimme der Stimmlosen“: Rachel Keke – vom Zimmermädchen zur Abgeordneten

    Rachel Keke schlug als Nupes-Kandidatin im 7. Wahlbezirk des Departements Val-de-Marne die ehemalige Sportministerin Roxana Maracineanu, die von der Präsidentenmehrheit nominiert worden war. „Ich bin wirklich sehr glücklich, heute das Volk in der Nationalversammlung zu vertreten, d.h. die Stimme der Stimmlosen“ zu sein, sagte Rachel Keke am Montag, dem 20. Juni, gegenüber Franceinfo. Das ehemalige Zimmermädchen wurde im 7. Wahlkreis des Departements Val-de-Marne als Kandidatin der Neuen Volks-, Wirtschafts- und Sozialunion (Nupes) gewählt. In der zweiten Runde der Parlamentswahlen schlug Rachel Keke eine starke Gegnerin: die ehemalige Sportministerin Roxana Maracineanu, die vom Präsidentenlager nominiert worden war. „Ich denke, das gibt anderen Zimmermädchen, Putzfrauen neues Selbstvertrauen, um zu erkennen, dass sie sich nicht unter Wert verkaufen sollen“. Rachel Keke wurde bekannt, als sie den langen und erfolgreichen Streik der Zimmermädchen im Hotel Ibis Batignolles in Paris anführ…

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  • Parlamentswahl: Ergebnisse der Regierungsmitglieder in ihren Wahlkreisen

    Parlamentswahl: Ergebnisse der Regierungsmitglieder in ihren Wahlkreisen

    Fünfzehn Minister und Staatssekretäre waren bei der zweiten Runde der Parlamentswahlen am Sonntag dabei. Drei von ihnen wurden nicht gewählt. Die Enttäuschung der Präsidentenmehrheit, die in der zweiten Runde der Parlamentswahlen am Sonntag, dem 19. Juni, die absolute Mehrheit weit verfehlte, ging auch an den Regierungsmitgliedern nicht spurlos vorbei. Während Premierministerin Elisabeth Borne in ihrem Wahlkreis im Calvados knapp gewann, wurden mehrere Mitglieder ihres Teams geschlagen und ein Teil der Ergebnisse vor allem in der Region Ile-de-France lässt noch auf sich warten. Für Justine Benin wurde erwartet, dass sie in Guadeloupe in Schwierigkeiten geraten würde, aber Brigitte Bourguignon im Departement Pas-de-Calais erlitt eine weit weniger erwartete Niederlage. Wie es die ungeschriebene, von Emmanuel Macron festgelegte Regel vorsieht, sollen die Verlierer der Wahl die Regierung verlassen. Der Elysée-Palast hatte dies Ende Mai so bestätigt. Diese Regierungsmitglieder haben ihre Wa…

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  • Parlamentswahl: Premierministerin Élisabeth Borne sieht in neuer Sitzverteilung „ein Risiko“

    Parlamentswahl: Premierministerin Élisabeth Borne sieht in neuer Sitzverteilung „ein Risiko“

    Premierministerin Élisabeth Borne beschreibt das Ergebnis nach der zweiten Runde der Parlamentswahlen als „eine neuartige Situation, die ein Risiko für unser Land darstellt“. Keine absolute Mehrheit für die Abgeordneten der Fraktion Ensemble! mehr. Fast zweieinhalb Stunden nach der Veröffentlichung der ersten Ergebnisse der zweiten Runde der Parlamentswahlen meldete sich Premierministerin Élisabeth Borne, die im 6. Wahlkreis des Calvados zur Abgeordneten gewählt wurde, zu Wort: „Eine neuartige Situation, die angesichts dessen, was wir auf nationaler und internationaler Ebene anzugehen haben, ein Risiko für unser Land darstellt. Aber das Ergebnis der Wahl müssen wir respektieren. Als Mehrheit müssen wir eine besondere Verantwortung übernehmen“, erläuterte die Regierungschefin.

    Ab morgen „werden wir an einer Handlungsmehrheit arbeiten, um unserem Land eine Stabilität zu garantieren, es gibt keine Alternative. Ab diesem Sommer müssen wir konkrete Maßnahmen ergreifen, um Ihre Sicherhe…

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  • Parlamentswahlen 2022: Emmanuel Macron verliert die Mehrheit in der Nationalversammlung!

    Parlamentswahlen 2022: Emmanuel Macron verliert die Mehrheit in der Nationalversammlung!

    Die ersten Schätzungen und Hochrechnungen wurden um 20 Uhr veröffentlicht. Wer aber wirklich als Sieger aus den Wahlen hervorgeht, wird jedoch möglicherweise erst zu einer späteren Stunde bekannt werden. Die präsidiale Koalition Ensemble! verliert die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung. Schlimmer noch: Mit 224 Abgeordneten nach der Schätzung von Ipsos-Sopra Steria sind die Unterstützer von Emmanuel Macron weit von der Schwelle von 289 Abgeordneten entfernt, die für die Bildung einer Mehrheit in der Versammlung erforderlich sind. Das Linksbündnis Nupes errang 149 Sitze und liegt damit am unteren Ende der Prognosen. Den größten Zuwachs verzeichnete Marine Le Pens Rassemblement National, das nach der Ipsos-Sopra Steria-Schätzung von 6 auf 89 Sitze ansteigt. Die Republikaner und ihre Verbündeten kommen auf 78 Sitze. Für Ensemble!, das Lager von Emmanuel Macron, gleicht dieser zweite Wahlgang, wenn nicht einer Niederlage, so doch zumindest einem deutlichen und unerwarteten Rücksch…

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  • Parlamentswahlen: Wahlbeteiligung lag um 12 Uhr bei knapp 19%

    Parlamentswahlen: Wahlbeteiligung lag um 12 Uhr bei knapp 19%

    Um 12 Uhr lag die Wahlbeteiligung für die zweite Runde der Parlamentswahlen bei 18,99%. Am Sonntag, 19. Juni, lag die Wahlbeteiligung um 12 Uhr bei 18,99% für die zweite Runde der Parlamentswahlen. „Das ist eine höhere Zahl als im ersten Wahlgang. Zum Vergleich: 2017 lagen wir bei 17,75 %, einer historisch niedrigen Zahl. Damals hatten wir zwischen dem ersten und dem zweiten Wahlgang 1,5 Punkte verloren“, erklärt der Journalist Jean-Christophe Batteria, der für die 13-Uhr-Nachrichten live aus einem Wahllokal berichtete. „Die regionalen Unterschiede sind nach wie vor die gleichen wie in der vergangenen Woche. Die meisten Stimmen wurden im Département Lot abgegeben (29,05%), gefolgt von Corrèze (28,50%) und Hautes-Alpes (26,69%). Umgekehrt wurde in den Departements der Île-de-France rund um Paris am wenigsten gewählt. In Seine-Saint-Denis (8,88%) lag man bei weniger als der Hälfte des nationalen Durchschnitts. Im Val-d’Oise waren es 10,1% und in Paris 10,81%, allesamt Departements, in de…

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