Autor: Nachrichten

  • Winterliches Badespektakel: 700 Mutige wagen den Sprung ins kalte Meer

    Winterliches Badespektakel: 700 Mutige wagen den Sprung ins kalte Meer

    Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und die milden Temperaturen laden zu ungewöhnlichen Aktivitäten ein. In Châtelaillon-Plage, einem kleinen Küstenort in der Charente-Maritime, versammelten sich kürzlich 700 Abenteurer zu einem traditionellen Weihnachtsbad – in nicht gerade tropischen 10 Grad Wassertemperatur.

    Kostüme, Kälte und Kampfgeist

    Das Bild der Veranstaltung könnte skurriler kaum sein: Spider-Man, Feen, Weihnachtsmänner und andere bunt kostümierte Teilnehmer stürzten sich todesmutig in die eisigen Fluten. Für viele ist dieser Brauch eine Mischung aus Herausforderung und Vergnügen. „Man braucht schon einen eisernen Willen“, scherzt ein Mann im roten Superheldenkostüm. Martine, eine erfahrene Schwimmerin, gibt an, dass sie problemlos 15 Minuten bei 10 Grad im Wasser bleiben könne – bei 15 Grad sogar stundenlang. Aber Hand aufs Herz: Wer bleibt aus Spaß bei diesen Temperaturen freiwillig im Wasser?

    Das richtige Vorgehen zählt

    Bevor der Sprung ins kalte Nass gewagt wird, steht ein gemeinsames Aufwärmen auf dem Programm. Denn auch bei aller Verrücktheit darf die Sicherheit nicht auf der Strecke bleiben. Zuschauer, dick eingepackt in Winterjacken, beobachten staunend, wie sich die Teilnehmer vorbereiten. „Man muss aufpassen, wie man ins Wasser geht“, erklärt Maxime, ein erfahrener Rettungsschwimmer der SNSM. Ein kopfüber erfolgter Sprung in die Kälte könne schnell zu Schwindelgefühlen führen. Sein Rat: nicht lange zögern, sich nach dem Bad direkt abtrocknen und warm einpacken.

    Ein Moment, der zusammenschweißt

    Es ist nicht nur der Reiz des kalten Wassers, der die Menschen hierherlockt. Es geht auch um das Gemeinschaftsgefühl, das ausgelassene Lachen und die Wärme – ironischerweise – untereinander. Nach dem Sprung ins Meer gibt es als Belohnung einen heißen Glühwein und eine wohlige Atmosphäre, die den kalten Start ins neue Jahr fast schon vergessen lässt. „Gleiche Zeit, gleicher Ort“, sagen viele mit einem Augenzwinkern. Der Termin für das nächste Weihnachtsbad ist längst fest eingeplant.

    Warum tut man sich das an?

    Sind es die Endorphine, der Adrenalinschub oder einfach die Lust am Außergewöhnlichen? Wahrscheinlich von allem ein bisschen. Vielleicht geht es aber auch darum, sich in einer zunehmend gemütlicher werdenden Welt selbst herauszufordern. Ein solcher Sprung ist mehr als nur ein Badevergnügen – es ist ein kleiner Triumph über die eigenen Ängste und den inneren Schweinehund. Wer kann da noch widerstehen?

  • Heftige Kämpfe in Nord-Gaza – und andere World-News

    Heftige Kämpfe in Nord-Gaza – und andere World-News

    Nach fast drei Monaten einer intensivierten israelischen Militäroffensive im Norden des Gazastreifens, die darauf abzielt, ein Wiedererstarken der Hamas zu unterdrücken, dauern die Kämpfe unvermindert an. Beide Seiten beanspruchen Erfolge gegen die Kämpfer der Gegenseite.

    Der militärische Flügel der Hamas, die Qassam-Brigaden, meldete die Zerstörung eines israelischen Fahrzeugs, wobei eine ungenannte Zahl von Soldaten getötet oder verletzt worden sein soll. Zudem erklärten sie, in Jabaliya, einer weiteren Stadt im Norden, fünf israelische Soldaten getötet zu haben. Die israelische Armee gab ihrerseits bekannt, dass ein Soldat im Kampf gefallen sei und drei weitere Angehörige derselben Brigade schwer verletzt wurden.

    Unabhängig davon teilte die israelische Armee mit, bei einer nächtlichen Operation in der Nähe von Jabaliya mehrere militante Kämpfer getötet und festgenommen zu haben. Diese Aktion folgte auf eine „gezielte Operation“ gegen ein Hamas-Kommandozentrum, das sich „innerhalb des Kamal-Adwan-Krankenhauses“ im selben Gebiet befand. Über das Wochenende waren dabei mehr als 240 Kämpfer verhaftet worden.


    Vom Vogelschlag zur tödlichen Flugzeugkatastrophe

    Während Beamte fieberhaft die Flugzeugkatastrophe in Südkorea untersuchen, bei der am Sonntag 179 Menschen ums Leben kamen, rückt eine zentrale Frage in den Fokus: Was geschah in den vier Minuten zwischen der Meldung des Piloten über einen Vogelschlag und dem fatalen Absturz der Maschine?

    Analysten ziehen verschiedene Faktoren in Betracht, darunter eine Betonwand in der Nähe der Landebahn, gegen die das Flugzeug prallte. Es ist selten, dass Flughäfen solche Strukturen in der Nähe von Landebahnen haben, sagen Experten. Wenn doch, sind diese normalerweise so konzipiert, dass sie bei einem Aufprall zerbrechen oder die Wucht minimieren. Diese Wand schien jedoch deutlich stabiler gewesen zu sein.


    Biden kündigt weitere Hilfe für die Ukraine an

    Die Biden-Regierung stellt fast 2,5 Milliarden Dollar an Sicherheitsunterstützung für Kiew bereit. Damit setzt sie ihre Eilhilfe fort, bevor Donald Trump sein Amt antritt. Die Unterstützung umfasst Luftabwehrsysteme, Artillerie und andere wichtige Waffensysteme, wie Präsident Biden am Montagmorgen in einer Erklärung mitteilte.


    WEITERE TOP-THEMEN

    • Donald Trump: Der gewählte Präsident scheiterte mit dem Versuch, ein Urteil und eine Strafe über 5 Millionen Dollar anzufechten, das besagt, dass er die Schriftstellerin E. Jean Carroll Mitte der 1990er sexuell missbraucht und später verleumdet habe.
    • US-Politik: Trump sprach sich für eine weitere Amtszeit von Mike Johnson als Sprecher des Repräsentantenhauses aus.
    • Südkorea: Ein Gericht hat den Weg frei gemacht, Präsident Yoon Suk Yeol festzunehmen, um ihn zu seiner gescheiterten Erklärung des Kriegsrechts zu befragen, die als Aufstandsversuch gewertet werden könnte.
    • Ecuador: Eine außergewöhnliche Dürre hat die Flüsse und Stauseen des Landes, die für Wasserkraft genutzt werden, nahezu ausgetrocknet, was zu Stromausfällen von bis zu 14 Stunden führt.
    • Cybersecurity: Ein staatlich geförderter Hacker aus China hat das US-Finanzministerium angegriffen und Zugriff auf Arbeitsstationen und unklassifizierte Dokumente erhalten, teilte das Weiße Haus mit.
    • Frankreich: Dominique Pelicot, der zugab, seine Frau unter Drogen gesetzt und Männer eingeladen zu haben, sie zu vergewaltigen, wird seine Verurteilung nicht anfechten, erklärte sein Anwalt. Andere Männer, die in diesem Prozess verurteilt wurden, planen Berufung.
    • Erneuerbare Energien: Eine europäische Wetterlage, bekannt als Dunkelflaute – eine Zeit ruhiger Winde und anhaltender Bewölkung – setzt Wind- und Solarenergie erheblich zu.
    • Musik: Fünf Personen wurden im Zusammenhang mit dem Tod von Liam Payne, dem ehemaligen Sänger von One Direction, angeklagt. Er stürzte im Oktober von einem Hotelbalkon in Buenos Aires.
  • Teilnahme an der Bundestagswahl 2025 als in Frankreich lebender Deutscher: Beantragung der Wahlunterlagen

    Teilnahme an der Bundestagswahl 2025 als in Frankreich lebender Deutscher: Beantragung der Wahlunterlagen

    Die Bundestagswahl 2025 steht bevor, und auch im Ausland lebende Deutsche haben natürlich die Möglichkeit, ihre Stimme per Briefwahl abzugeben. Wenn Sie als deutscher Staatsbürger in Frankreich leben und nicht in Deutschland gemeldet sind, müssen Sie bestimmte Schritte beachten, um an der Wahl teilzunehmen. Wahlberechtigung prüfen Um wahlberechtigt zu sein, müssen Sie eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

    Aufenthalt in Deutschland: Sie haben nach Vollendung Ihres 14. Lebensjahres mindestens drei Monate ununterbrochen in Deutschland gelebt, und dieser Aufenthalt liegt nicht länger als 25 Jahre zurück. Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen: Sie haben aus anderen Gründen persönliche und unmittelbare Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in Deutschland erworben und sind von diesen betroffen.

    Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis Da Sie nicht in Deutschland gemeldet sind, werden Sie nicht automatisch in ein Wählerverzeichnis eingetragen. Sie müssen daher …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Der Luchs im Jura: Ein Symbol für Überleben und Gefahr

    Der Luchs im Jura: Ein Symbol für Überleben und Gefahr

    Man stelle sich vor, man fährt durch die verschneiten Wälder des Jura und plötzlich taucht ein scheues Wesen am Straßenrand auf – der europäische Luchs. Dieser majestätische, größte Wildkatze Europas, ist nicht nur ein seltener Anblick, sondern steht auch am Rande des Aussterbens in Frankreich. Nur etwa 200 Exemplare leben noch in freier Wildbahn, und ihre Zukunft hängt an einem seidenen Faden.

    Bedrohung durch Straßen und Jäger

    Straßen und illegale Jagd – das sind die größten Gefahren für den Luchs. In den Bergen und Wäldern des Jura werden immer wieder Tiere von Autos erfasst oder absichtlich erschossen. Warum das? Manche Jäger betrachten die scheuen Raubkatzen als Bedrohung für Wildbestände, obwohl der Luchs nur selten Jagdwild wie Rehe reißt. Diese Tötungen sind illegal, aber das schreckt offenbar nicht jeden ab.

    Ein dramatisches Beispiel schildert der Naturfotograf Guillaume François, der mehr als 3.000 Tage im Jura verbracht hat, um die Tiere zu dokumentieren. Er fand eine erwachsene Luchsin – erschossen. Eine Szene, die das Herz bricht. Kann es wirklich sein, dass wir unsere Natur auf diese Weise zerstören?

    Hoffnung auf vier Pfoten: Das Zentrum Athénas

    Zum Glück gibt es Menschen, die nicht tatenlos zusehen. Das Zentrum Athénas im Jura ist ein Leuchtturm für verletzte Luchse. Es ist die einzige Einrichtung in Frankreich, die diese Wildkatzen behandelt und sie anschließend wieder in die Freiheit entlässt. Eine kleine Erfolgsgeschichte ist Praline, eine junge Luchsin, die nach einem Autounfall gerettet wurde.

    Aline Glineur war im Jura unterwegs, als sie die schwer verletzte Praline auf der Straße entdeckte. Ohne zu zögern, hob sie das Tier in ihr Auto und brachte es nach Athénas. Eine Pfote war gebrochen – eine Operation war unumgänglich. Zum ersten Mal wagte sich das Team des Zentrums an einen so komplizierten Eingriff bei einem Luchs. Der Mut wurde belohnt: Praline überlebte und erholt sich seit Monaten.

    Ein Neuanfang für Praline und andere

    Im Frühling soll Praline zurück in die Wälder. Und sie ist nicht die Einzige: Rund 30 Luchse konnte das Zentrum Athénas in den letzten Jahren wieder auswildern. Einige der freigelassenen Weibchen haben sogar Nachwuchs bekommen – ein kleiner Lichtblick für die Art.

    Doch das Überleben der Luchse hängt nicht nur von medizinischer Versorgung ab. Ihre Rückkehr erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Naturschützern, Behörden und der Bevölkerung. Die Wälder müssen sichere Rückzugsorte bleiben, Straßen sollten mit Wildbrücken und Zäunen gesichert werden, und die illegalen Abschüsse – die müssen aufhören.

    Die Zukunft des Luchses – in unseren Händen

    Was kann jeder von uns tun? Sensibilisierung ist ein Schlüssel. Der Luchs ist nicht nur eine Wildkatze, sondern ein Symbol für den Zustand unserer Natur. Jedes gerettete Tier ist ein Schritt in die richtige Richtung, doch ohne breitere Maßnahmen bleibt die Zukunft dieser Art unsicher.

    Die Frage bleibt: Wollen wir wirklich eine Welt, in der der Luchs nur noch in Geschichten existiert? Oder setzen wir uns dafür ein, dass er weiterhin durch die Wälder streift – als stummer Wächter der Wildnis?

    Der Luchs mag bedroht sein, doch er kämpft. Und wenn wir uns anstrengen, hat dieser Kampf noch eine Chance.

  • Proteste in Valencia: Wut über mangelhafte Reaktion auf tödliche Überschwemmungen

    Proteste in Valencia: Wut über mangelhafte Reaktion auf tödliche Überschwemmungen

    In Valencia kocht die Stimmung. Tausende Menschen strömten auf die Straßen, um gegen die unzureichende Bewältigung der verheerenden Überschwemmungen vom 29. Oktober zu protestieren. 231 Menschen verloren dabei ihr Leben, davon allein 223 in der Region Valencia. Vier Personen werden immer noch vermisst. Doch anstatt Lösungen und Konsequenzen zu präsentieren, erlebten die Betroffenen vor allem eines: politisches Versagen.

    Ein Schrei nach Gerechtigkeit

    Mit Plakaten wie „Mazón, dimisión“ – ein Rücktrittsforderung an den konservativen Regionalpräsidenten Carlos Mazón – und Sprechchören wie „Mörder“ oder „Verbrecher“ zogen am Sonntag, dem 29. Dezember, rund 80.000 Demonstrierende durch die Straßen von Valencia. Organisiert wurde der Protest von lokalen Gruppen und Gewerkschaften, die die Untätigkeit der Verantwortlichen anprangern.

    „Nach allem, was passiert ist, hat kein Politiker Verantwortung übernommen. Es gab keine Rücktritte, keine Konsequenzen – und nichts wird unternommen“, sagte Enrique Soriano, ein Veranstaltungsorganisator, der selbst von den Überschwemmungen betroffen ist.

    Verspätete Warnungen, schleppende Hilfe

    Die Wut richtet sich vor allem gegen die mangelnde Vorbereitung und Reaktionsfähigkeit der Behörden. Obwohl die nationale Wetterbehörde frühzeitig eine Warnung herausgegeben hatte, seien die Bewohner nicht rechtzeitig gewarnt worden. „Man hätte uns mehr Zeit geben können, um uns in Sicherheit zu bringen“, beklagen viele der Betroffenen.

    Hinzu kommt der Vorwurf, dass die Rettungsmaßnahmen viel zu spät angelaufen seien. Während die Fluten ganze Dörfer und Städte verwüsteten, blieben einige der dringend benötigten Hilfsmaßnahmen tagelang aus. „Wir standen mitten im Wasser und haben auf Unterstützung gewartet, doch niemand kam“, schilderte eine Augenzeugin die dramatische Lage.

    Wer trägt die Verantwortung?

    In Spanien ist die Bewältigung von Katastrophen vor allem Aufgabe der Regionen. Doch in Fällen von nationaler Bedeutung kann die Zentralregierung eingreifen und zusätzliche Mittel bereitstellen. Genau hier beginnt der politische Schlagabtausch zwischen Carlos Mazón, dem Präsidenten der Region Valencia, und Pedro Sánchez, dem sozialistischen Ministerpräsidenten Spaniens. Beide werfen sich gegenseitig Versagen und Inkompetenz vor.

    Während Mazón der Zentralregierung vorhält, nicht schnell genug reagiert zu haben, kritisieren Sánchez und seine Verbündeten, dass die regionale Regierung die Warnungen der Wetterbehörde ignoriert habe. Für die Betroffenen fühlt sich das wie ein zynisches Machtspiel an – auf ihrem Rücken.

    Warum diese Tragödie nicht vergessen werden darf

    Die Bilder der Überschwemmungen sind erschütternd: Autos wurden von den Fluten mitgerissen, Häuser zerstört und ganze Existenzen ausgelöscht. Doch noch erschütternder ist der Eindruck, dass die Verantwortlichen die Tragweite der Katastrophe bis heute nicht begriffen haben.

    Viele Demonstrierende fordern deshalb nicht nur Rücktritte, sondern grundlegende Reformen im Katastrophenmanagement. „Wie oft müssen wir noch auf die Straße gehen, damit sich etwas ändert?“, fragt eine ältere Frau mit zitternder Stimme. Ihre Worte bringen die Frustration und Verzweiflung vieler Menschen auf den Punkt.

    Die Proteste in Valencia zeigen, wie tief das Misstrauen gegenüber der Politik sitzt. Ob dies der Anstoß für echte Veränderungen sein wird? Das bleibt abzuwarten. Fest steht: Die Wut der Menschen wird nicht so schnell verebben – genau wie die Erinnerung an eine der schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte der Region.

  • Tourismus-Boom in der Provence: Sonne als Trumpf in herausfordernden Zeiten

    Tourismus-Boom in der Provence: Sonne als Trumpf in herausfordernden Zeiten

    Während der Tourismus in vielen Teilen Frankreichs leicht rückläufig ist, hebt sich die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur als strahlendes Beispiel für Erfolg hervor. Zwischen goldenen Mimosen und azurblauem Meer lockt die Region trotz Winterpause zahlreiche Besucher und begeistert nicht nur die Einheimischen.

    Ein Paradies im Winterkleid

    Ein Blick von der Terrasse des Hotels Eden Rose in Bormes-les-Mimosas genügt, um zu verstehen, warum. Die malerische Szenerie – Weinberge, Mimosenknospen, die rosa Dächer der Altstadt und das schimmernde Mittelmeer – lädt dazu ein, die graue Pariser Tristesse hinter sich zu lassen. „Das ist der einzige Ort in Frankreich, wo man sicher Sonne findet“, schwärmt ein Gast. Kein Wunder, dass das Hotel kurz vor Jahresende nahezu ausgebucht ist.

    „In den zwei Weihnachtswochen haben wir bereits die Zahlen des Vorjahres erreicht – alles, was jetzt kommt, ist Bonus“, freut sich Aurélie Coquerel, die Hoteldirektorin.

    Ausländische Gäste kehren zurück

    Ein weiterer Erfolgsfaktor: die Rückkehr der internationalen Kundschaft. Besonders im Var, einer der sonnenverwöhnten Gegenden der Provence, spüren Hotels diesen Aufwärtstrend. Im Hotel de la Plage stieg die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zu 2023 um 10 %. Im Hotel des Palmiers sind es sogar 20 %.

    „Unser Steuerberater meinte, das sei wirklich fantastisch!“, erzählt Yvette Guinet, die Chefin des Hotels des Palmiers. „Die Belgier, Italiener, Schweizer und Luxemburger sind wieder da – das hatten wir seit Jahren nicht mehr.“

    Sonne als sicherer Hafen

    Die Beliebtheit der Region erklärt sich nicht nur durch das milde Wetter. Laut David Gonçalves, Direktor des Tourismusbüros von Bormes-les-Mimosas, bietet die Provence einen Zufluchtsort in unsicheren Zeiten. „Das internationale und nationale Umfeld ist derzeit stressig. Wenn Menschen sich unsicher fühlen, suchen sie Sicherheit – und die finden sie in vertrauten Regionen wie Provence-Alpes-Côte d’Azur“, erklärt er.

    Die jahrelangen Investitionen in die touristische Infrastruktur zahlen sich jetzt aus. „Unsere Region steht seit jeher für Gastfreundschaft und Qualität – gerade in unsicheren Zeiten kommen die Menschen zurück zu Altbewährtem.“

    Ein Blick in die Zukunft

    Trotz aller Erfolge bleiben Herausforderungen nicht aus. Der Klimawandel, insbesondere die zunehmenden Hitzewellen im Sommer, könnte die Besucherzahlen in den kommenden Jahren beeinträchtigen. Doch laut Gonçalves sei die Nachsaison mit ihren milden Temperaturen ein starkes Gegengewicht. „Wir haben hier einen Wettervorteil, der uns auch in schwierigen Zeiten stabil hält.“

    Und so bleibt die Provence eine strahlende Ausnahme in einem Land, das insgesamt mit einem leichten Rückgang im Tourismus zu kämpfen hat. Wer könnte diesem himmlischen Rückzugsort schon widerstehen?

  • Gougères: Ein französisches Meisterwerk der Käsekunst

    Gougères: Ein französisches Meisterwerk der Käsekunst

    Die Gougères sind ein Paradebeispiel französischer Kochkunst – kleine, luftige Käsewindbeutel aus Brandteig, die warm serviert werden und jeden Aperitif veredeln. Ob als Snack zu einem Glas Wein oder als Beilage zu einer festlichen Mahlzeit: Gougères verkörpern französischen Charme und handwerkliche…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Silvestermenü à la française: Eleganz und Genuss zum Jahreswechsel

    Silvestermenü à la française: Eleganz und Genuss zum Jahreswechsel

    In Frankreich ist das „Réveillon de la Saint-Sylvestre“, das festliche Silvesteressen, mehr als nur eine Mahlzeit – es ist eine Hommage an Genuss, Gemeinschaft und Lebensfreude. Hierbei wird ein mehrgängiges Menü zelebriert, das sorgfältig komponiert ist und die besten saisonalen Zutaten in den Mittelpunkt stellt. Lassen Sie uns einen Blick auf ein traditionelles französisches Silvestermenü […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Denkwürdige Ereignisse an einem 30. Dezember: Blick in die Geschichte

    Denkwürdige Ereignisse an einem 30. Dezember: Blick in die Geschichte

    Der 30. Dezember – ein Datum, das auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, birgt bei näherer Betrachtung eine Fülle bedeutender historischer Ereignisse. Sowohl weltweit als auch in Frankreich markiert dieser Tag Wendepunkte, die die Geschichtsbücher füllen.

    Weltweite Ereignisse

    Gründung der Sowjetunion (1922)

    Am 30. Dezember 1922 schlossen sich die Russische SFSR, die Ukrainische SSR, die Weißrussische SSR und die Transkaukasische SFSR zur Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) zusammen. Dieses Bündnis legte den Grundstein für einen Staat, der die Weltpolitik des 20. Jahrhunderts maßgeblich beeinflusste.

    Hinrichtung von Saddam Hussein (2006)

    Am 30. Dezember 2006 wurde der frühere irakische Machthaber Saddam Hussein in Bagdad hingerichtet. Wenige Stunden später zeigte das irakische Staatsfernsehen Al-Irakija Videobilder von der Exekution.

    Brand im Iroquois Theater in Chicago (1903)

    Am 30. Dezember 1903 brach während einer Nachmittagsvorstellung im wenige Wochen zuvor eröffneten Iroquois Theater in Chicago ein Feuer aus, durch das über 600 Menschen ums Leben kamen.

    Ereignisse in Frankreich

    Krönung von Robert II. (987)

    Am 30. Dezember 987 krönte der französische König Hugo Capet seinen Sohn Robert II., auch bekannt als Robert der Fromme, zum Mitkönig. Diese Praxis der Mitkrönung sollte die Thronfolge sichern und die Dynastie der Kapetinger stärken.

    Operation Müll (1975)

    Am 30. Dezember 1975 startete der deutsche Bundesverfassungsschutz unter der Bezeichnung Operation Müll einen umfassenden und durch die Gesetzeslage nicht gedeckten Lauschangriff wegen des Verdachts des Kontaktes zu gesuchten Terroristen der RAF.

    Kulturelle Meilensteine

    Premiere von „Dido and Aeneas“ (1689)

    Am 30. Dezember 1689 wurde Henry Purcells Oper „Dido and Aeneas“ in Josias Priest’s Mädchenschule in Chelsea, London, uraufgeführt. Dieses Werk gilt als eine der bedeutendsten englischen Opern des Barock.

    Geburten und Todesfälle

    Geburt von Rudyard Kipling (1865)

    Am 30. Dezember 1865 wurde der britische Schriftsteller und Nobelpreisträger Rudyard Kipling geboren. Er ist bekannt für Werke wie „Das Dschungelbuch“ und „Kim“.

    Tod von Grigori Rasputin (1916)

    Am 30. Dezember 1916 wurde der russische Wanderprediger und angebliche Geistheiler Grigori Jefimowitsch Rasputin von Verschwörern um Felix Felixowitsch Jussupow, vermutlich wegen seines maßgeblichen Einflusses auf Zar Nikolaus II. und seine Frau, ermordet.

    Reflexion

    Der 30. Dezember zeigt, wie vielfältig und tiefgreifend historische Ereignisse sein können. Von politischen Umwälzungen über kulturelle Meilensteine bis hin zu persönlichen Schicksalen – dieses Datum spiegelt die Komplexität der menschlichen Geschichte wider. Wer hätte gedacht, dass der vorletzte Tag des Jahres so viele bedeutende Momente in sich trägt?

  • Kürzungen in der Kulturförderung: Ein Sektor unter Druck

    Kürzungen in der Kulturförderung: Ein Sektor unter Druck

    Ist die Kultur in Frankreich gefährdet? Mit den für 2025 angekündigten drastischen Kürzungen in den Budgets zahlreicher Regionen gerät ein ganzer Sektor ins Wanken. Besonders betroffen sind Theater, Kino und die kulturelle Vermittlung – eine essentielle Brücke zwischen Kunst und Gesellschaft. Drasti…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…