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  • Burgund für junge Entdecker: Abenteuer, Kultur und Genuss in Frankreichs verborgenem Juwel

    Burgund für junge Entdecker: Abenteuer, Kultur und Genuss in Frankreichs verborgenem Juwel

    Burgund – klingt nach alten Schlössern, weltberühmtem Wein und deftiger Küche? Stimmt! Aber diese Region im Herzen Frankreichs hat noch viel mehr auf Lager – vor allem für junge Abenteurer, die das Ungewöhnliche suchen. Ob geheime Stadttouren, Naturerlebnisse mit Wölfen oder Nächte in mongolischen Jurten – Burgund bietet eine Mischung aus Tradition und Innovation, die […]

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  • Heute in der Geschichte: Der 24. Februar

    Heute in der Geschichte: Der 24. Februar

    Der 24. Februar ist ein Tag, an dem sich bedeutende Ereignisse in der Weltgeschichte abgespielt haben – von revolutionären Umbrüchen in Frankreich über politische Wendepunkte bis hin zu wissenschaftlichen und kulturellen Meilensteinen. Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt, wie dieser Tag die Welt geprägt hat.

    Weltweite Ereignisse am 24. Februar

    1582: Die Geburtsstunde des Gregorianischen Kalenders

    Papst Gregor XIII. unterzeichnet die päpstliche Bulle Inter gravissimas und setzt damit die Kalenderreform in Gang. Der bisher verwendete Julianische Kalender hatte sich als ungenau erwiesen – seine Berechnung des Sonnenjahres wich um etwa 11 Minuten jährlich ab, was im Laufe der Jahrhunderte zu einer Verschiebung der Jahreszeiten führte. Der Gregorianische Kalender, den wir bis heute verwenden, korrigierte diese Abweichung und wurde nach und nach von vielen Ländern übernommen.

    1803: Der Oberste Gerichtshof der USA stärkt seine Macht

    In der berühmten Entscheidung Marbury v. Madison legt der Supreme Court der Vereinigten Staaten das Prinzip der Judicial Review fest. Damit erhält das Gericht das Recht, Gesetze auf ihre Verfassungsmäßigkeit zu prüfen – eine Entscheidung, die das amerikanische Rechtssystem nachhaltig prägt.

    1918: Estland erklärt seine Unabhängigkeit

    Während Europa noch im Chaos des Ersten Weltkriegs versinkt, erklärt Estland am 24. Februar 1918 seine Unabhängigkeit von Russland. Doch die junge Republik bleibt nicht lange ungestört: Schon am nächsten Tag marschieren deutsche Truppen ein, und erst 1920 wird Estlands Unabhängigkeit endgültig anerkannt.

    1981: Der gescheiterte Putschversuch in Spanien

    Spanien steht am Rand eines Rückfalls in die Diktatur. Ein Jahr nach dem Tod des langjährigen Diktators Francisco Franco stürmen rechtsgerichtete Militärs unter Führung von Oberstleutnant Antonio Tejero das Parlament in Madrid. Ihr Ziel: die junge Demokratie stürzen. Doch König Juan Carlos I. spricht in einer Fernsehansprache ein Machtwort und sichert so die Stabilität Spaniens.

    2022: Die Welt blickt auf die Ukraine

    Am 24. Februar 2022 beginnt der großangelegte russische Angriff auf die Ukraine – ein Ereignis, das geopolitische Erschütterungen auslöst und die europäische Sicherheitsordnung infrage stellt. Der Konflikt prägt bis heute die internationale Politik und sorgt für eine Zeitenwende in der Außen- und Sicherheitspolitik vieler Länder.

    Frankreich am 24. Februar

    1848: Der Sturz von König Louis-Philippe und die Ausrufung der Zweiten Republik

    Der 24. Februar 1848 ist einer der dramatischsten Tage in der französischen Geschichte. Nach drei Tagen blutiger Straßenkämpfe in Paris wird König Louis-Philippe zum Abdanken gezwungen. Die Februarrevolution – eine der vielen französischen Revolutionen des 19. Jahrhunderts – fegt die Julimonarchie hinweg und führt zur Ausrufung der Zweiten Republik.

    Die Unzufriedenheit mit der sozialen Ungleichheit, die Auswirkungen der Industrialisierung und die Restriktionen der Pressefreiheit hatten zu einer explosiven Stimmung geführt. Nachdem Regierungstruppen am 23. Februar das Feuer auf Demonstranten eröffnet hatten, war die Situation nicht mehr zu kontrollieren. Barrikaden wurden errichtet, und das Volk verlangte den Rücktritt des Königs. Louis-Philippe versucht, die Lage zu entschärfen, indem er seinen Premierminister entlässt – doch es ist zu spät. Am 24. Februar verlässt er in Verkleidung Paris und geht ins Exil nach England.

    In der Folge ruft eine provisorische Regierung unter Führung von Alphonse de Lamartine die Zweite Republik aus. Doch auch diese sollte nicht lange Bestand haben: Nur vier Jahre später krönt sich Louis-Napoléon Bonaparte, der Neffe Napoleons, zum Kaiser – und errichtet das Zweite Kaiserreich.

    1932: Geburt von Michel Legrand

    Am 24. Februar 1932 kommt Michel Legrand zur Welt, einer der bekanntesten französischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Filmkompositionen, darunter Die Regenschirme von Cherbourg (1964), prägt er den französischen und internationalen Film. Sein Einfluss auf Jazz, Filmmusik und Chansons bleibt unvergessen.

    2008: Der erste europäische Satellit zur Erdbeobachtung startet

    Mit der erfolgreichen Mission Colibri beginnt Frankreichs Beitrag zum europäischen Erdbeobachtungsprogramm. Der Satellit soll Umweltveränderungen überwachen und zur Erforschung des Klimawandels beitragen – ein kleiner, aber wichtiger Schritt im Kampf gegen die globale Erwärmung.

    Ein Tag, der die Geschichte prägt

    Ob Revolutionen, wissenschaftliche Durchbrüche oder politische Weichenstellungen – der 24. Februar war immer wieder Schauplatz bedeutender Ereignisse. Was wohl die Zukunft an diesem Tag noch bereithält?

  • Granatenangriff auf Bar in Grenoble: 17-jähriger Verdächtiger verhaftet

    Granatenangriff auf Bar in Grenoble: 17-jähriger Verdächtiger verhaftet

    Ein 17-jähriger Jugendlicher wurde wegen des Granatenangriffs vom 12. Februar auf eine Bar in Grenoble angeklagt. Bei der Explosion wurden 15 Menschen verletzt. Nachdem er die Tat zunächst gestanden und dann wieder geleugnet hatte, wurde er jetzt in Untersuchungshaft genommen.

    Ein brutaler und schockierender Angriff

    Am Dienstag, den 12. Februar, gegen 20:15 Uhr betritt ein maskierter Mann die Bar L’Aksehir im Viertel Village Olympique im Süden von Grenoble. Er trägt ein Sturmgewehr bei sich, sagt jedoch kein Wort. Plötzlich zieht er den Sicherungssplint einer Splittergranate und flieht. Die Detonation erschüttert das Lokal. 15 Menschen werden verletzt, sechs davon schwer.

    Der Angriff sorgt für Chaos und Panik unter den Gästen. Einige versuchen, sich hinter Möbeln in Sicherheit zu bringen, andere rennen nach draußen. Die Einsatzkräfte sind schnell vor Ort – doch der Täter ist bereits verschwunden.

    Der Verdächtige: ein unbeschriebenes Blatt

    Drei Tage später, am Mittwoch, wird ein 17-jähriger Jugendlicher in der Nähe von Grenoble festgenommen. In seinem Besitz: eine Pumpgun. Während des Polizeiverhörs gab er zunächst zu, für den Granatenangriff verantwortlich zu sein – zog seine Aussage dann jedoch zurück.

    Doch die Ermittler sind sich sicher: Sie haben den Richtigen. „Es gibt ausreichend Beweise, die ihn belasten“, erklärt der Staatsanwalt von Lyon, Thierry Dran. Zudem soll der Verdächtige eine weitere Tat gestanden haben: einen versuchten Mord wenige Wochen zuvor in Grenoble.

    Politische Reaktionen: „Eine Kriegswaffe in einer Bar – inakzeptabel!“

    Der Einsatz einer Granate in einem öffentlichen Lokal ruft scharfe Reaktionen hervor. Innenminister Bruno Retailleau besucht den Tatort zwei Tage nach dem Angriff und macht deutlich: „Wir werden den oder die Täter finden!“ Die Vorstellung, dass mitten in Frankreich jemand eine Kriegswaffe in einer Bar zündet, schockiert die Öffentlichkeit.

    Doch was steckt hinter dieser brutalen Tat? Ein persönlicher Racheakt? Ein Streit zwischen kriminellen Banden? Die Ermittlungen laufen weiter – und die Suche nach möglichen Komplizen ebenso.

    Von C. Hatty

  • Macron und Starmer drängen Trump zu entschlossener Unterstützung für die Ukraine

    Macron und Starmer drängen Trump zu entschlossener Unterstützung für die Ukraine

    Inmitten der sich zuspitzenden geopolitischen Lage um die Ukraine treffen der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer in Washington mit US-Präsident Donald Trump zusammen. Ziel dieser hochrangigen Gespräche ist es, die transatlantische Einheit zu stärken und eine gemeinsame Strategie im Umgang mit der russischen Aggression zu entwickeln. Präsident Macron betonte vor seiner Abreise die Notwendigkeit, Stärke gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu demonstrieren. Er warnte davor, dass ein Zeichen der Schwäche die Glaubwürdigkeit der USA auf globaler Ebene, insbesondere gegenüber China, untergraben könnte. Macron erklärte: „Ich werde ihm sagen: ‚Du kannst gegenüber Präsident Putin nicht schwach auftreten. Das entspricht nicht dir, es ist nicht in deinem Interesse. Wie willst du gegenüber China glaubwürdig sein, wenn du gegenüber Putin Schwäche zeigst?'“ Premierminister Starmer und Präsident Macron vereinbarten in einem Telefonat,…

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  • Der Prozess gegen Joël Le Scouarnec: Frankreichs größter Fall von Kindesmissbrauch vor Gericht

    Der Prozess gegen Joël Le Scouarnec: Frankreichs größter Fall von Kindesmissbrauch vor Gericht

    In Vannes beginnt heute ein Prozess, der als einer der größten Fälle von Pädokriminalität in die französische Justizgeschichte eingeht. Der ehemalige Chirurg Joël Le Scouarnec muss sich für sexuelle Gewalt an 299 Opfern verantworten – überwiegend Kinder. Über vier Monate hinweg wird die Kriminalkammer des Départements Morbihan die Vorwürfe untersuchen.

    Jahrzehntelanger Missbrauch unter dem Deckmantel der Medizin

    Die meisten Opfer waren zum Tatzeitpunkt minderjährig, 256 von ihnen sogar jünger als 15 Jahre. Viele befanden sich in Narkose oder in der Aufwachphase nach Operationen, als die Übergriffe stattfanden. Der heute 74-jährige Le Scouarnec hat seine Taten in den meisten Fällen eingeräumt.

    Bereits 2020 war er zu 15 Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er sich an vier Kindern vergangen hatte – darunter zwei seiner eigenen Nichten. Doch diese Fälle waren nur die Spitze des Eisbergs. Seine systematischen Übergriffe, begangen zwischen 1989 und 2014 in mehreren Krankenhäusern im Westen Frankreichs, kamen erst nach und nach ans Licht.

    Tagebücher enthüllen das ganze Ausmaß

    Der entscheidende Durchbruch für die Ermittler kam 2017. Eine sechsjährige Nachbarstochter zeigte den Chirurgen wegen Vergewaltigung an, woraufhin eine Hausdurchsuchung durchgeführt wurde. Dabei stießen die Ermittler auf seine Tagebücher – ein verstörendes Zeugnis jahrzehntelanger Straftaten.

    Darin notierte er akribisch Namen, Alter und Adressen der Opfer sowie die sexuellen Handlungen, die er an ihnen verübte. Seine Aufzeichnungen brachten die Ermittler schließlich auf die Spur von fast 300 Missbrauchsopfern.

    Viele Betroffene hatten bis dahin keine Erinnerung an die Taten – verdrängt durch eine traumatische Amnesie. Einer von ihnen, der als Kind Opfer des Chirurgen wurde, erklärte: „Ich lebe jeden Tag mit den Folgen, auch wenn ich mich nicht an alles erinnere.“

    „Ich bin Pädophiler“ – Ein Täter ohne Reue?

    Joël Le Scouarnec hat nie ein Geheimnis aus seiner pädophilen Neigung gemacht. Bereits 2005 wurde er wegen Besitzes von Kinderpornografie verurteilt, durfte jedoch weiterhin als Arzt praktizieren. Dass ein verurteilter Sexualstraftäter über ein Jahrzehnt ungehindert mit Kindern arbeiten konnte, wirft drängende Fragen auf: Wer hat weggeschaut? Wer hätte eingreifen müssen?

    Im aktuellen Prozess muss sich Le Scouarnec für 111 Fälle von Vergewaltigung und 189 Fälle von sexuellen Übergriffen verantworten. Angesichts der Schwere der Taten droht ihm eine Höchststrafe von 20 Jahren Haft.

    Die Rolle der Krankenhausverwaltung

    Eine brisante Frage wird während des Prozesses besonders im Fokus stehen: Hätten die Krankenhäuser seinen Missbrauch verhindern können?

    Interne Dokumente, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegen, legen nahe, dass leitende Krankenhausverantwortliche bereits 2006 über seine erste Verurteilung informiert waren. Dennoch durfte er weiterhin unbeaufsichtigt arbeiten – eine fatale Entscheidung, die möglicherweise zahlreiche weitere Übergriffe begünstigte.

    Am 19. Mai sollen mehrere ehemalige Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen vor Gericht aussagen. Ihre Aussagen könnten nicht nur für Le Scouarnec, sondern auch für die Verantwortung von Institutionen von Bedeutung sein.

    Der Prozess – ein Mammutverfahren

    Die Gerichtsverhandlungen sind streng durchgetaktet:

    • Vom 5. bis 16. Mai werden ehemalige Patienten aus verschiedenen Kliniken, in denen Le Scouarnec tätig war, aussagen.
    • Am 22. bis 28. Mai folgen die Plädoyers der 63 Nebenkläger-Anwälte.
    • Am 2. Juni wird die Anklage ihre Strafmaßforderung präsentieren.
    • Die Verteidigung wird am 3. Juni ihre Argumente vorbringen.
    • Danach zieht sich das Gericht für drei Tage zur Beratung zurück.

    Wenn alles nach Plan verläuft, soll das Urteil am 6. Juni verkündet werden.

    Ein Prozess mit weitreichenden Folgen

    Dieser Fall ist nicht nur für die Opfer von großer Bedeutung, sondern auch für das gesamte französische Gesundheitssystem. Wie konnte es sein, dass ein Mann wie Le Scouarnec so lange unentdeckt blieb? Und welche Konsequenzen werden daraus gezogen, um künftige Fälle zu verhindern?

    Während sich die Opfer ihrer schmerzhaften Vergangenheit stellen, hofft Frankreich auf ein gerechtes Urteil – und auf ein System, das in Zukunft wachsamer ist.

    Von C. Hatty

  • Israel schickt Panzer ins Westjordanland – und andere World-News

    Israel schickt Panzer ins Westjordanland – und andere World-News

    Israel hat gestern angekündigt, seine Militäroperationen gegen bewaffnete palästinensische Gruppen im besetzten Westjordanland auszuweiten. Erstmals seit zwei Jahrzehnten wurden Panzer in den Norden des Gebiets verlegt.

    Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, dass zehntausende Palästinenser, die durch die israelischen Militäroperationen in mehreren Städten des Westjordanlands vertrieben wurden, nicht in ihre Häuser zurückkehren dürften. Das palästinensische Außenministerium bezeichnete Katz’ Aussagen und Israels Vorgehen als eine „gefährliche Eskalation“.

    Hintergrund: Die Stationierung der Panzer erfolgte, nachdem letzte Woche in Tel Aviv Bomben in drei Bussen explodierten. Laut Polizei ähnelten die Sprengsätze denen, die im Westjordanland hergestellt wurden. Bei den Explosionen gab es keine Todesopfer oder Verletzten.

    Waffenruhe: Israel hat die Freilassung von 620 palästinensischen Gefangenen verzögert, nachdem die Hamas am Samstag sechs Geiseln freigelassen hatte. Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, die Waffenruhe gebrochen zu haben.

    Libanon: Die Hisbollah inszenierte gestern eine Machtdemonstration mit einer aufwendigen Beerdigung ihres ermordeten Anführers. Die militant-islamistische Gruppe hoffte, dadurch ihr angekratztes Image wieder aufzupolieren.


    Selenskyj bietet Rücktritt an, falls die NATO die Ukraine aufnimmt

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte gestern, er sei bereit, für den Frieden zurückzutreten – unter einer Bedingung: Der NATO-Beitritt der Ukraine. Ob er dies ernsthaft in Erwägung zieht oder lediglich auf neue Provokationen von Ex-Präsident Trump und Moskau reagierte, blieb unklar.

    Selenskyj wehrte sich weiterhin gegen Trumps Forderung, ein Abkommen zu unterzeichnen, das den USA milliardenschwere Anteile an ukrainischen Rohstoffen sichern würde.

    Unterdessen versammeln sich heute Vertreter aus mehr als 30 Ländern zu Gesprächen über die militärische Unterstützung der Ukraine. Laut Selenskyj stehen dabei Waffenhilfe und Sicherheitsgarantien für eine mögliche Waffenruhe im Fokus.


    Weitere Top-Nachrichten

    • Sudan: Die paramilitärische Gruppe Rapid Support Forces unterzeichnete mit ihren Verbündeten eine Charta zur Gründung einer Parallelregierung.
    • Deutschland: Der Verdächtige im Messerangriff auf einen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin plante laut Behörden seit Wochen, jüdische Menschen zu töten.
    • Vatikan: Papst Franziskus leidet neben seiner schweren Atemwegserkrankung auch an „beginnendem, mildem Nierenversagen“, wie Kirchenvertreter mitteilten.
    • Krankheiten: Masern-Ausbrüche in Texas und New Mexico haben fast 100 Menschen infiziert – Tendenz steigend, so Gesundheitsbehörden.
    • New York City: Drei Menschen starben, eine weitere Person wird vermisst, nachdem ein Boot nahe Staten Island kenterte.
    • Weltraum: Zehn Jahre nach dem gescheiterten Versuch, Asteroiden für Rohstoffe abzubauen, wagt das private Unternehmen AstroForge einen neuen Anlauf.
  • Heute in der Geschichte: Der 23. Februar – Wendepunkte, Revolutionen und Meilensteine

    Heute in der Geschichte: Der 23. Februar – Wendepunkte, Revolutionen und Meilensteine

    Der 23. Februar hat im Lauf der Geschichte bedeutende Ereignisse hervorgebracht – Momente des Umbruchs, der Innovation und der Tragödie. Von revolutionären Erhebungen in Frankreich bis hin zu wissenschaftlichen Durchbrüchen und politischen Weichenstellungen auf der ganzen Welt – dieser Tag erzählt viele Geschichten.

    Weltweite Ereignisse am 23. Februar

    1455 – Die Geburt des Buchdrucks: Die Gutenberg-Bibel wird veröffentlicht

    Johannes Gutenberg revolutionierte mit seiner Erfindung des Buchdrucks die Verbreitung von Wissen. Am 23. Februar 1455 wurde die erste gedruckte Bibel – die berühmte Gutenberg-Bibel – der Öffentlichkeit präsentiert. Damit begann eine neue Ära der Informationsverbreitung, die Bildung und Wissenschaft nachhaltig veränderte.

    1836 – Der Belagerungsbeginn von Alamo: Ein Symbol des texanischen Freiheitskampfes

    In der texanischen Revolution gegen Mexiko begann an diesem Tag die legendäre Belagerung von Alamo. Mexikanische Truppen unter General Santa Anna griffen die Festung in San Antonio an, in der sich rund 200 texanische Rebellen verschanzt hatten. Die Schlacht endete zwar am 6. März mit der Niederlage der Texaner, doch „Remember the Alamo!“ wurde zum Schlachtruf für die Unabhängigkeit.

    1893 – Rudolf Diesel erhält das Patent auf den Dieselmotor

    Was wäre die industrielle Welt ohne Dieselmotoren? Am 23. Februar 1893 erhielt der deutsche Ingenieur Rudolf Diesel das Patent auf seinen neuartigen Verbrennungsmotor. Die Maschine, die effizienter als herkömmliche Dampfmaschinen arbeitete, sollte die Industrie revolutionieren – und bis heute sorgt sie für hitzige Diskussionen über Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz.

    1945 – Der berühmte Flaggenhiss-Moment auf Iwo Jima

    Ein Bild, das Geschichte schrieb: Am 23. Februar 1945 hissten US-Marines die amerikanische Flagge auf dem Berg Suribachi auf Iwo Jima. Das ikonische Foto von Joe Rosenthal wurde zum Symbol für den amerikanischen Kampfgeist im Zweiten Weltkrieg. Doch viele vergessen, dass die Schlacht noch lange nicht vorbei war – bis zum endgültigen Sieg der Amerikaner auf der Insel sollten noch Wochen vergehen.

    1954 – Der erste Polio-Impfstoff wird getestet

    Polio – eine Krankheit, die einst Millionen Menschen lähmte. Doch am 23. Februar 1954 gab es erstmals Hoffnung: In den USA wurde der von Jonas Salk entwickelte Polio-Impfstoff erstmals an Kindern getestet. Dieser Meilenstein leitete eine weltweite Impfkampagne ein, die Polio in vielen Ländern fast vollständig ausrottete.

    1997 – Das erste geklonte Säugetier: Dolly das Schaf wird vorgestellt

    Ein wissenschaftlicher Paukenschlag! Am 23. Februar 1997 gaben Forscher des Roslin-Instituts in Schottland bekannt, dass sie das erste geklonte Säugetier erschaffen hatten: das Schaf Dolly. Die Nachricht löste eine weltweite Debatte über Ethik und Gentechnik aus – was bedeutet es, wenn wir Leben kopieren können?


    Frankreich am 23. Februar: Revolution und politischer Wandel

    1848 – Die Februarrevolution beginnt: Der Funke, der Europa entflammte

    Ein entscheidender Moment für Frankreich und darüber hinaus: Am 23. Februar 1848 brach in Paris die Februarrevolution aus. Demonstranten protestierten gegen König Louis-Philippe und seine Regierung. Die Situation eskalierte, als Soldaten auf die Menge schossen – Dutzende Menschen starben. In den nächsten Tagen zwang der Druck der Straße den König zur Abdankung, und Frankreich rief die Zweite Republik aus.

    Dieser Aufstand inspirierte weitere revolutionäre Bewegungen in Europa – von Deutschland über Italien bis nach Ungarn. Die Wellen der Revolution von 1848 erreichten fast jeden Winkel des Kontinents.

    1899 – Émile Zola geht ins Exil nach London

    Ein Schriftsteller, der mit Worten kämpfte: Am 23. Februar 1899 floh der berühmte französische Autor Émile Zola nach London. Der Grund? Seine kompromisslose Verteidigung von Alfred Dreyfus, einem zu Unrecht verurteilten jüdischen Offizier. Zola hatte mit seinem offenen Brief „J’accuse…!“ die französische Regierung angeklagt, woraufhin er selbst wegen Verleumdung verurteilt wurde. Doch Zolas Mut brachte die Wahrheit ans Licht – Dreyfus wurde Jahre später rehabilitiert.

    1965 – Frankreich startet sein erstes Satellitenprogramm

    Während die USA und die Sowjetunion den Wettlauf ins All dominierten, wollte Frankreich nicht zurückbleiben. Am 23. Februar 1965 gab die französische Regierung den Startschuss für ein ambitioniertes Satellitenprogramm. Wenige Monate später, im November, wurde „Astérix“ – der erste französische Satellit – erfolgreich ins All geschossen. Frankreich wurde damit zur dritten Raumfahrtnation der Welt.


    Was bleibt vom 23. Februar?

    Ein Tag der Umbrüche, der Innovationen, aber auch der Tragödien. Manche Ereignisse dieses Tages waren der Beginn von Revolutionen – andere veränderten unsere Welt im Stillen. Und wer weiß? Vielleicht wird der 23. Februar auch in der Zukunft noch Geschichte schreiben.

  • Gesundheitszustand von Papst Franziskus weiterhin kritisch

    Gesundheitszustand von Papst Franziskus weiterhin kritisch

    Papst Franziskus kämpft mit schweren gesundheitlichen Problemen. Der 88-jährige Pontifex, der seit dem 14. Februar im Krankenhaus liegt, ist laut einem aktuellen Bericht des Vatikans „nicht außer Lebensgefahr“. Sein Zustand bleibt kritisch.

    Atemprobleme und Bluttransfusionen

    Wie der Vatikan am Samstagabend mitteilte, erlitt der Papst eine lang anhaltende asthmatische Atemkrise, die eine Sauerstofftherapie mit hohem Durchfluss erforderlich machte. Neben den Atemproblemen zeigten Bluttests eine Thrombozytopenie – eine Störung der Blutgerinnung – sowie eine Anämie. Aufgrund dessen musste Franziskus eine Bluttransfusion erhalten.

    Trotz seiner Beschwerden sei der Papst wach und ansprechbar. Er habe den Tag sitzend in einem Sessel verbracht, allerdings mit stärkeren Schmerzen als am Vortag.

    Ärzte schlagen Alarm

    Bereits am Freitag äußerte sich das Ärzteteam des Papstes besorgt. Professor Sergio Alfieri, der behandelnde Arzt im römischen Gemelli-Krankenhaus, machte bei einer Pressekonferenz deutlich: „Ist der Papst außer Gefahr? Nein, der Papst ist nicht außer Gefahr.“

    Die Länge und Detailliertheit der medizinischen Berichte sei dabei kein gutes Zeichen. In der Regel bedeute ein ausführlicheres Update, dass sich der Zustand des Patienten nicht verbessert habe.

    Von einer Bronchitis zur doppelten Lungenentzündung

    Franziskus wurde ursprünglich wegen einer Bronchitis ins Krankenhaus eingeliefert. Doch am Dienstag folgte die besorgniserregende Nachricht: Die Infektion hatte sich zu einer beidseitigen Lungenentzündung entwickelt – eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, insbesondere für ältere Menschen mit Vorerkrankungen.

    Der Gesundheitszustand des Papstes ist in den letzten Jahren immer wieder ein Thema gewesen. Er leidet unter chronischen Beschwerden, darunter Knieprobleme, die ihn oft auf einen Rollstuhl angewiesen machen. Trotz dieser Einschränkungen hat er seine Amtsgeschäfte weitgehend aufrechterhalten.

    Was bedeutet das für die Zukunft?

    Die Frage, die viele Katholiken und Beobachter der Weltpolitik nun bewegt: Wird Papst Franziskus wieder vollständig genesen? Oder steht die katholische Kirche möglicherweise vor einem historischen Moment – einem erneuten Rücktritt eines Papstes aus gesundheitlichen Gründen?

    Die kommenden Tage dürften entscheidend sein.

    Von C. Hatty

  • Deutschland wählt: Die Bundestagswahl 2025 und ihre internationalen Folgen

    Deutschland wählt: Die Bundestagswahl 2025 und ihre internationalen Folgen

    Am 23. Februar 2025 steht Deutschland vor einer richtungsweisenden Wahl. Die Bundestagswahl, ausgelöst durch den Zerfall der Ampelkoalition im Herbst 2024, formt nicht nur die innenpolitische Ordnung neu, sondern wird auch weitreichende Auswirkungen auf die Europäische Union sowie die Beziehungen zu den USA und Russland haben.

    Eine zersplitterte politische Landschaft

    Die politische Szenerie war vor dieser Wahl so fragmentiert wie selten zuvor. Die traditionellen Volksparteien CDU/CSU und SPD hatten mit sinkenden Zustimmungswerten zu kämpfen, während kleinere Parteien an Bedeutung gewannen. Besonders auffällig war der anhaltende Aufstieg der AfD, die mit rund 20 Prozent ihr bisher stärkstes Ergebnis erzielte.

    Die Union unter Führung von Friedrich Merz ging als stärkste Kraft aus den Umfragenl hervor, während die SPD einen deutlichen Rückgang hinnehmen musste. Die Grünen bleiben auf einem schwachen Niveau stabil, während die FDP um den Einzug in den Bundestag bangen muss. Auch das neu gegründete Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kämpft mit der Fünf-Prozent-Hürde während die Linke weinige Tage vor der Wahl deutlich zulegen konnte.

    Schwierige Koalitionsbildung

    Die Regierungsbildung dürfte sich als äußerst komplex erweisen. Eine sogenannte Kenia-Koalition aus CDU/CSU, SPD und Grünen wäre eine Option, allerdings hatte CSU-Chef Markus Söder eine Zusammenarbeit mit den Grünen vor der Wahl strikt ausgeschlossen. Alternativ stünde eine Deutschland-Koalition (CDU/CSU, SPD, FDP) oder eine Jamaika-Koalition (CDU/CSU, Grüne, FDP) zur Debatte – beides jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die FDP den Einzug in den Bundestag geschafft hat.

    Eine Zusammenarbeit mit der AfD wurde von allen anderen Parteien ausgeschlossen, und auch eine Minderheitsregierung scheint angesichts der instabilen Mehrheitsverhältnisse wenig wahrscheinlich. Friedrich Merz, als designierter Kanzlerkandidat der Union und Spitzenreiter, wird sich in schwierigen Verhandlungen beweisen müssen.

    Auswirkungen auf die Europäische Union

    Die künftige Regierung wird maßgeblich über die Richtung der deutschen Europapolitik entscheiden. Deutschland, als stärkstes wirtschaftliches und politisches Machtzentrum der EU, wird weiterhin eine Schlüsselrolle einnehmen. Die CDU/CSU hat in ihrem Wahlkampf betont, die europäische Integration voranzutreiben, aber zugleich eine härtere Linie in der Migrationspolitik einzuschlagen und eine strengere Haushaltsdisziplin in Brüssel zu fordern.

    Ein konservativer Kanzler könnte zudem die Zusammenarbeit mit Frankreich in eine neue Richtung lenken. Während Emmanuel Macron für eine tiefere Integration der Eurozone plädiert, hat Friedrich Merz wiederholt betont, dass er fiskalpolitische Lockerungen und eine Vergemeinschaftung von Schulden ablehnt. Dies könnte Spannungen innerhalb der EU hervorrufen, insbesondere mit südlichen Mitgliedstaaten wie Italien und Spanien.

    Das transatlantische Verhältnis

    Auch die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten stehen vor einer neuen Dynamik. Während die Ampelkoalition unter Olaf Scholz eine enge Partnerschaft mit Washington gepflegt hat, könnte eine konservativ geführte Regierung eine stärkere sicherheitspolitische Eigenständigkeit Europas betonen.

    Die CDU/CSU hat sich stets für eine Stärkung der NATO und eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben ausgesprochen. Angesichts der globalen Unsicherheiten – insbesondere mit Blick auf China und Russland – dürfte Deutschland weiterhin auf eine enge Abstimmung mit den USA setzen. Allerdings könnte sich der Ton in der Handels- und Industriepolitik verändern, insbesondere bei Fragen der Subventionen und des Wettbewerbs mit China.

    Verhältnis zu Russland

    Die russische Invasion in der Ukraine hat das Verhältnis zwischen Berlin und Moskau dauerhaft belastet. Eine CDU-geführte Regierung wird voraussichtlich an der bisherigen Sanktionspolitik festhalten und die Ukraine weiterhin militärisch unterstützen. Doch mögliche Differenzen innerhalb einer Koalition könnten für eine nuanciertere Positionierung sorgen.

    Während Friedrich Merz eine harte Linie gegen den Kreml vertritt, gibt es innerhalb der deutschen Politik – insbesondere bei der SPD und dem BSW – Stimmen, die für eine diplomatische Annäherung plädieren. Die künftige Bundesregierung wird sich somit mit der Frage befassen müssen, wie lange Deutschland Waffenlieferungen in die Ukraine fortsetzt und ob es Möglichkeiten für eine europäische Verhandlungslösung gibt.

    Ein neues Kapitel für Deutschland und Europa

    Die Bundestagswahl 2025 markiert einen entscheidenden Wendepunkt für Deutschland und seine internationale Rolle. Die innenpolitischen Herausforderungen – von Wirtschaftswachstum über Migration bis hin zur Energiewende – werden die neue Regierung stark beanspruchen. Doch ebenso entscheidend wird sein, welche Impulse Berlin auf europäischer und globaler Ebene setzt.

    Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Koalition sich formiert und welchen Kurs Deutschland in einer zunehmend unsicheren Welt einschlagen wird.

    Von Andreas Brucker

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Sète – Das versteckte Juwel am Mittelmeer

    Sète – Das versteckte Juwel am Mittelmeer

    Sète – eine Stadt, die sich zwischen dem Étang de Thau und dem Mittelmeer erstreckt und sich mit ihren Kanälen, bunten Fassaden und maritimer Atmosphäre den Spitznamen „Venedig des Languedoc“ verdient hat. Hier mischen sich die Spuren traditioneller Fischerei mit lebendiger Marktkultur und einem Hauch von Kunst und Poesie. Aber was macht Sète so besonders? […]

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