Die Galette Berrichonne ist ein traditionelles Gericht aus der französischen Region Berry, das auf rustikale Weise die Einfachheit und Raffinesse der ländlichen Küche vereint. Ursprünglich besteht diese herzhafte Kartoffel-Galette aus dünn geschnittenen Kartoffeln, die mit Butter und Sahne geschicht…
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Die belgische Schauspielerin Emilie Dequenne, bekannt durch ihren Durchbruch in Rosetta, ist im Alter von nur 43 Jahren an den Folgen einer seltenen Krebserkrankung verstorben.
Ein Leben für die Leinwand
Mit fast 50 Filmen in ihrer Vita war Emilie Dequenne eine der beeindruckendsten Schauspielerinnen ihrer Generation. Ihr Talent zeigte sich schon früh – 1999 gewann sie beim Filmfestival in Cannes den Preis für die beste Darstellerin für ihre Rolle in Rosetta der Brüder Dardenne. Von da an war ihr Weg geebnet: Sie arbeitete mit renommierten Regisseuren wie André Téchiné, Claude Berri und Albert Dupontel zusammen und glänzte sowohl in großen Produktionen wie Le Pacte des Loups als auch in anspruchsvollen Dramen.
Doch ihr Leben nahm eine tragische Wendung. Im Oktober 2023 machte sie öffentlich, dass bei ihr ein Corticosurrenalom diagnostiziert wurde – ein äußerst seltener Krebs des Hormonsystems. Zwei Monate zuvor hatte sie die Diagnose erhalten, seither blieb sie den Filmsets fern. Anfang April 2024 schien es zunächst eine gute Nachricht zu geben: vollständige Remission. Doch nur sechs Monate später kehrte die Krankheit zurück – unaufhaltsam.
In einem ihrer letzten Interviews auf TF1 zeigte sich Dequenne kämpferisch, aber auch bedrückt: „Ich werde wieder meine Haare verlieren“, sagte sie und schilderte, wie schwer der Gedanke sei, sich alle drei Wochen für fünf Tage im Krankenhaus behandeln zu lassen. Trotz ihres gesundheitlichen Kampfes stellte sie 2024 noch ihren letzten Film vor – Survivre. Ein passender, wenn auch bitterer Titel. „Es ist seltsam, einen Film namens Überleben zu promoten, in dem ich gegen Krebse kämpfe“, bemerkte sie mit einem leichten Lächeln in einem Interview mit France Inter.
Eine Welle der Anteilnahme
Nach ihrem Tod am 16. März im Krankenhaus Gustave-Roussy von Villejuif (Val-de-Marne) hat die Filmwelt unzählige Nachrufe veröffentlicht. Gilles Jacob, ehemaliger Präsident des Cannes-Festivals, verglich sie mit der kleinen Ziege aus Alphonse Daudets Erzählung La Chèvre de Monsieur Seguin – ein Sinnbild für Mut und Unbezähmbarkeit: „Man spürte bei ihr diese unerschrockene Sanftheit derer, die wissen, dass ihre Tage gezählt sind.“
Die französische Kulturministerin Rachida Dati würdigte sie als „eine talentierte Schauspielerin, die dem Kino noch so viel hätte geben können“. Auch viele ihrer Kollegen drückten ihre Trauer aus. Alex Lutz hob ihr „Talent und ihre Freundlichkeit“ hervor. Schauspielerin Alexandra Lamy schrieb schlicht: „Mir fehlen die Worte, nur Traurigkeit bleibt.“ Leïla Bekhti bezeichnete Dequenne als „große Dame, große Seele, große Schauspielerin – eine Königin“.
Regisseur Hugo Gélin fasste das Gefühl vieler Menschen in wenigen Worten zusammen: „Deine Sanftheit, deine Stärke, deine Schönheit, dein Talent und dein Mut werden uns schrecklich fehlen.“
Ein viel zu früher Abschied
Emilie Dequenne hinterlässt eine Lücke in der Filmwelt, die nicht zu füllen ist. Ihr Mut, ihre Hingabe und ihre Kunst werden weiterleben – in ihren Filmen und in den Herzen all jener, die sie bewundert haben. Und vielleicht ist das die größte Rolle, die eine Schauspielerin spielen kann: unvergessen zu bleiben.
Ein großer Schritt für den Artenschutz in den französischen Überseegebieten: Die Regierung hat neue Verordnungen erlassen, um die heimische Tierwelt in Guadeloupe, Saint-Martin und Saint-Pierre-et-Miquelon besser zu schützen. Besonders Vogelarten profitieren – darunter der majestätische Weißkopfseeadler.
Ein starkes Zeichen für den Schutz der Biodiversität
Vier neue Verordnungen wurden am 16. März im französischen Amtsblatt veröffentlicht. Ihr Ziel? Die Liste der geschützten Tierarten in diesen Regionen zu erweitern und so das Überleben vieler bedrohter Arten zu sichern.
Die Maßnahmen sind dringend nötig. Tropische Inseln und Küstengebiete gehören weltweit zu den Hotspots der Biodiversität – aber auch zu den am stärksten gefährdeten Ökosystemen. Lebensraumzerstörung, Klimawandel und Wilderei setzen der Fauna schwer zu.
Doch jetzt gibt es gute Nachrichten: 96 neue Vogelarten stehen unter Schutz – allein in Guadeloupe. Damit sind dort nun insgesamt 203 Arten offiziell geschützt.
Neue Schutzmaßnahmen für bedrohte Vögel
In Guadeloupe verbietet die neue Verordnung unter anderem die absichtliche Tötung oder den Fang geschützter Vogelarten sowie die Zerstörung ihrer Brutstätten. Auch der Handel mit diesen Tieren ist landesweit untersagt.
Eine der bekanntesten Arten auf der neuen Liste: der Braune Pelikan (Pelecanus occidentalis). Wer ihn schon einmal über die Wellen gleiten gesehen hat, weiß, warum sein Schutz so wichtig ist – er gehört zur Karibik wie die Palmen an den Stränden.
Und es bleibt nicht bei Guadeloupe:
Auch in Saint-Martin wurde die Liste der geschützten Vogelarten erweitert.
Saint-Pierre-et-Miquelon, das für sein raues Klima bekannt ist, erhält gleich zwei separate Verordnungen – eine für Vögel, eine für Säugetiere.
Besonders bemerkenswert: Die neuen Regelungen schützen auch die Nistplätze des Weißkopfseeadlers (Haliaeetus leucocephalus) – das einzige brütende Paar dieser majestätischen Vögel in Frankreich lebt hier!
Warum ist das so entscheidend?
Frankreichs Überseegebiete sind wahre Schatzkammern der Natur. Sie beherbergen 80 % der nationalen Biodiversität – ein gewaltiger Anteil. Die Ministerin für den ökologischen Wandel, Agnès Pannier-Runacher, bringt es auf den Punkt: „Das ist eine Chance für Frankreich – und eine riesige Verantwortung.“
Diese neuen Schutzmaßnahmen sind ein wichtiger Schritt. Aber reicht das, um die Artenvielfalt langfristig zu sichern? Die Antwort ist kompliziert. Schutzgesetze sind nur so wirksam wie ihre Umsetzung – und gerade in entlegenen Regionen kann es an Kontrolle mangeln.
Doch eines ist klar: Mit diesen neuen Verordnungen sendet Frankreich ein starkes Signal für den Naturschutz. Und das ist ein Grund zur Hoffnung.
Die USA haben nach eigenen Angaben „mehrere hochrangige Huthi-Kommandeure“ im Jemen getötet. Die Luftangriffe vom Samstag trafen mehrere Gebiete des Landes, darunter auch die Hauptstadt Sanaa. Laut den Huthi-Rebellen starben dabei mindestens 31 Menschen, 101 weitere wurden verletzt – darunter viele Frauen und Kinder.
Schläge gegen die Huthis – und eine klare Warnung an den Iran
US-Sicherheitsberater Mike Waltz bestätigte am Sonntag, dass die Angriffe gezielt auf Huthi-Führer abzielten. Präsident Donald Trump hatte die Militäraktion zuvor mit scharfen Worten angekündigt und den Rebellen „die Hölle“ versprochen. Grund für die Eskalation seien Huthi-Drohungen gegen den internationalen Handel und Israel – aus „Solidarität mit den Palästinensern“, wie es von den Rebellen hieß.
Trump richtete sich zudem direkt an den Iran, der als wichtigster Unterstützer der Huthis gilt: „Genug ist genug.“ Washington fordert, dass Teheran seine Unterstützung für die jemenitischen Rebellen einstellt. Die iranische Regierung hingegen bezeichnete die Angriffe als „barbarisch“.
Reaktionen aus der Region
Die Huthis, die große Teile des Jemens kontrollieren, drohten umgehend mit Vergeltung. Ihre Kämpfer seien bereit, „Eskalation mit Eskalation zu beantworten“.
Auch die Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon verurteilten die US-Luftangriffe. Beide Organisationen gehören – gemeinsam mit den Huthis – zum sogenannten „Widerstandsblock“ gegen Israel, den der Iran unterstützt.
Die Lage im Jemen bleibt angespannt. Ob die Angriffe die Huthis schwächen oder die Gewalt weiter anfachen, bleibt abzuwarten.
Am 17. März ist es wieder so weit: Die Welt taucht in ein Meer aus Grün, Bier fließt in Strömen, und die Straßen füllen sich mit feiernden Menschen – ganz egal, ob sie irische Wurzeln haben oder nicht. Aber warum ist Saint Patrick’s Day eigentlich so ein riesiges Ding? Und wie hat es dieser irische Nationalfeiertag geschafft, selbst in Ländern ohne die geringste Verbindung zu Irland ein absolutes Party-Highlight zu werden?
Wer war Saint Patrick eigentlich?
Fangen wir mit dem Namensgeber an: Patrick, der Schutzheilige Irlands. Er war ein britischer Missionar im 5. Jahrhundert, der das Christentum nach Irland brachte und angeblich die Schlangen von der Insel vertrieb – was biologisch gesehen Quatsch ist, weil es dort sowieso keine Schlangen gab. Trotzdem wird diese Legende gerne erzählt.
Historische Details über sein Leben sind rar, aber fest steht: Er wurde irgendwann zwischen 385 und 461 geboren, als Jugendlicher von irischen Piraten entführt und als Sklave nach Irland gebracht. Nach seiner Flucht gelobte er, ins Land zurückzukehren, um die Menschen zu bekehren. Er wurde Priester, später Bischof, und missionierte die Iren mit beeindruckendem Erfolg. Der 17. März, sein Todestag, wurde schließlich zu seinem Gedenktag.
Von einem religiösen Gedenktag zur weltweiten Party
Lange Zeit war der Saint Patrick’s Day ein ruhiger, religiöser Feiertag. Sogar in Irland war er bis in die 1970er Jahre eher besinnlich – die Pubs hatten geschlossen, und es gab wenig von dem, was wir heute mit dem Fest verbinden.
Doch dann kamen die Iren in der Diaspora ins Spiel. Besonders in den USA gab es eine riesige irische Gemeinschaft, die ihre Herkunft feierte. Schon 1737 gab es die erste Saint-Patrick’s-Day-Parade in Boston, später folgten andere Städte wie New York und Chicago. Dort wurde der Tag zu einem Symbol für irischen Stolz – und mit jeder Generation wurde das Fest größer, lauter und ausgelassener.
Warum feiern heute alle mit?
Aber warum feiern mittlerweile auch Nicht-Iren den Saint Patrick’s Day, als wäre er ein globales Volksfest?
Erstens: Irische Einwanderer haben überall auf der Welt Spuren hinterlassen – nicht nur in den USA, sondern auch in Kanada, Australien, Großbritannien und sogar in Argentinien. Das bedeutet, dass in vielen Ländern eine kleine, aber stolze irische Gemeinschaft lebt, die ihre Kultur bewahren möchte.
Zweitens: Saint Patrick’s Day ist ein perfekter Anlass zum Feiern. Es gibt kaum Regeln, keine religiösen Verpflichtungen, und jeder kann mitmachen. Einfach etwas Grünes anziehen, ein Guinness in die Hand nehmen und sich unter die Leute mischen – schon ist man dabei!
Drittens: Marketing. Unternehmen haben den Tag längst als Gelegenheit erkannt, Bier, Whiskey und grüne Accessoirs zu verkaufen. Viele Bars und Restaurants springen auf den Zug auf, weil die Leute nun mal gerne feiern – und die Kombination aus Alkohol, Musik und ausgelassener Stimmung funktioniert weltweit.
Wie der Saint Patrick’s Day überall anders gefeiert wird
Jedes Land feiert auf seine Weise – mit ein paar kreativen Eigenheiten.
Irland: Natürlich ist hier das Epizentrum der Feierlichkeiten. Dublin veranstaltet eine gigantische Parade, die Stadt quillt über vor Touristen, und die Pubs sind bis zum Bersten gefüllt. Doch es gibt auch ruhigere Traditionen – viele Iren besuchen am Morgen eine Messe zu Ehren des Heiligen.
USA: Die Amerikaner haben den Saint Patrick’s Day in eine Mega-Party verwandelt. In Chicago wird sogar der Fluss grün eingefärbt, New York hält eine der größten Paraden der Welt ab, und in Boston geht es besonders wild zu.
Deutschland: Hier gibt es zwar keine uralte irische Community, aber eine große Liebe zu Bier und Feierlichkeiten. Städte wie München, Berlin und Hamburg veranstalten Paraden, und viele Irish Pubs machen ein riesiges Event aus dem Tag.
Argentinien: Wusstest du, dass Buenos Aires eine der größten Saint-Patrick’s-Day-Partys außerhalb Irlands feiert? Dank der irischen Einwanderer gibt es hier einen riesigen Straßenkarneval mit Musik, Tanz und – natürlich – viel Bier.
Chicago feiert in Grün. Foto Benjamin R.
Die grünen Traditionen – und warum Grün eigentlich?
Ein zentrales Element des Saint Patrick’s Day ist die Farbe Grün. Jeder trägt Grün, Städte erleuchten in Grün, selbst das Bier wird manchmal grün eingefärbt (auch wenn das eher eine moderne Erfindung aus den USA ist). Aber warum eigentlich?
Die Farbe steht für Irland – die „Grüne Insel“ –, für den irischen Unabhängigkeitskampf und natürlich für das Kleeblatt, das angeblich von Saint Patrick genutzt wurde, um die Dreifaltigkeit zu erklären. Wer an diesem Tag kein Grün trägt, muss sich darauf einstellen, gekniffen zu werden – eine alberne, aber weit verbreitete Tradition in den USA.
Warum hört das Feiern nicht auf?
Der Saint Patrick’s Day hat sich in den letzten Jahrzehnten vom religiösen Gedenktag zur weltweiten Feierkultur entwickelt. Und ehrlich gesagt – wer kann es den Menschen verdenken?
Ein Tag, an dem alle willkommen sind, an dem man gemeinsam feiert, singt, tanzt und trinkt – das spricht einfach für sich. Und obwohl es viele gibt, die den kommerziellen Aspekt kritisieren, bleibt das Kerngefühl erhalten: Gemeinschaft, Spaß und eine gehörige Portion irischer Lebensfreude.
Also, egal ob du irische Wurzeln hast oder einfach nur Lust auf eine gute Zeit – schnapp dir dein grünes Shirt, stoße mit einem Guinness an und feiere mit.
In den kommenden Tagen wird es zu einem Gespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin kommen. Ziel ist es, einen Ausweg aus dem seit drei Jahren andauernden Krieg in der Ukraine zu finden. Die Ankündigung erfolgte durch den US-Sondergesandten Steve Witkoff, der sich zuletzt mit Putin in Moskau traf.
Witkoff zeigte sich nach dem Treffen optimistisch. Ein zentrales Thema der bevorstehenden Gespräche wird die Möglichkeit eines 30-tägigen Waffenstillstands sein, den die Ukraine bereits akzeptiert hat. Trotz andauernder Kämpfe hat Trump an Putin appelliert, ukrainische Soldaten, die aus dem Westen Russlands vertrieben werden, nicht zu töten. Putin erklärte sich bereit, diese Bitte zu respektieren, sofern sich die ukrainischen Truppen ergeben. Die Herausforderungen auf dem Weg zu einer langfristigen Friedenslösung bleiben jedoch bestehen, und die US-Regierung mahnt zu einem pragmatischen Vorgehen.
Präsident Trump betonte, dass die bisherigen Gespräche seines Sondergesandten Witkoff mit russischen Vertretern in Moskau produktiv verlaufen seien. Berichte, wonach Witkoff mehrere Stunden auf ein Treffen mit Putin gewartet habe, wies Trump als falsch zurück. Die Gespräche konzentrierten sich auf die Umsetzung der in Saudi-Arabien zwischen Washington und Kiew vereinbarten Feuerpause. Putin signalisierte grundsätzlich Unterstützung für eine Waffenruhe, verwies aber auf erhebliche Herausforderungen bei der Kontrolle und Umsetzung der Maßnahmen. Ein direktes Gespräch mit Trump erachtete er als notwendig.
Der französische Präsident Emmanuel Macron unterstrich die Notwendigkeit, Russland mit klaren Signalen unter Druck zu setzen, um es zu einem Waffenstillstand in der Ukraine zu bewegen. Er zeigte sich skeptisch, ob Moskau tatsächlich an einer nachhaltigen Lösung interessiert sei. Europa und die USA müssten daher mit einer geschlossenen Haltung auftreten, um Moskau zu Verhandlungen zu zwingen. Diese Position vertrat Macron im Anschluss an einen virtuellen Gipfel, den der britische Premierminister Keir Starmer einberufen hatte.
Jean-Luc Mélenchon, der Vorsitzende von La France Insoumise, formulierte eine scharfe Kritik an der Rolle der USA im Ukraine-Konflikt. In einem Interview betonte er, dass Präsident Trump eine physische Bedrohung darstelle, und plädierte für eine Position „weder Trump noch Putin“. Er unterstrich, dass er keine der beiden Seiten bevorzuge und seine Kritik gleichmäßig verteile.
Die aktuellen diplomatischen Entwicklungen verdeutlichen die Komplexität der Bemühungen um einen Waffenstillstand in der Ukraine. Während sich die USA und Russland vorsichtige Schritte aufeinander zu bewegen, bleibt unklar, inwieweit die europäischen Verbündeten und die ukrainische Regierung bereit sind, diesen Weg mitzugehen. Die Gespräche zwischen Trump und Putin könnten zwar eine Grundlage für weitere Verhandlungen schaffen, doch eine tragfähige Lösung erfordert diplomatische Geduld und nachhaltiges Engagement aller beteiligten Parteien.
Seit mehr als einem Monat befindet sich Papst Franziskus in einem Krankenhaus in Rom – eine doppelte Lungenentzündung hat ihn gesundheitlich schwer mitgenommen. Doch trotz seiner Schwäche richtet er sich mit bewegenden Worten an die Gläubigen.
„Ich bin mit einer Prüfung konfrontiert“, schreibt der Pontifex in einer Botschaft, die am Sonntag vom Vatikan veröffentlicht wurde. Dabei zeigt er sich nicht nur dankbar für die Unterstützung, sondern betont auch seine Verbundenheit mit allen, die leiden.
Eine Botschaft der Hoffnung
„Unsere Körper mögen geschwächt sein, aber nichts kann uns daran hindern zu lieben, zu beten und füreinander da zu sein“, heißt es in seiner Nachricht. Eine klare Botschaft: Krankheit mag den Körper treffen, aber nicht den Geist.
Besonders hebt er die Arbeit des medizinischen Personals hervor. Mit warmen Worten spricht er über die Fürsorge in Krankenhäusern, auf den Fluren, in den Kliniken – überall dort, wo sich Menschen um andere kümmern. „Wie viele liebevolle Gesten erhellen diese Orte!“, schreibt er anerkennend.
Und dann ein besonderer Dank: „Ich danke euch allen für eure Gebete und all jenen, die mich mit so viel Hingabe pflegen.“
Seine Gedanken gelten auch den Jüngsten. Mit liebevollen Worten erinnert er an die Kinder, die mit ihm im Krankenhaus sind – ein Zeichen seiner tiefen menschlichen Verbundenheit.
Ein Aufruf zum Gebet für den Frieden
Doch es bleibt nicht nur bei persönlichen Worten. Franziskus nutzt die Gelegenheit, um an das Leid in den Kriegsgebieten dieser Welt zu erinnern. Er ruft die Gläubigen auf, für Frieden zu beten – für die Menschen in der Ukraine, in Palästina, Israel, dem Libanon, Myanmar, dem Sudan und der Demokratischen Republik Kongo.
Ein Appell, der in einer Zeit voller Krisen lauter nicht sein könnte.
Gesundheitliche Fortschritte, aber weiterhin unter Beobachtung
Trotz der sichtbaren Schwächung gibt es auch vorsichtige gute Nachrichten: Der Gesundheitszustand des 88-jährigen Papstes verbessert sich langsam. Doch eine vollständige Genesung braucht Zeit. Daher bleibt er vorerst unter ärztlicher Aufsicht im Krankenhaus, um seine Therapie fortzusetzen.
Wie lange sein Aufenthalt noch dauern wird? Das bleibt unklar. Doch eines ist sicher: Seine Worte – voller Hoffnung, Mitgefühl und Glauben – berühren Millionen.
Ein harter Schlag gegen den Drogenhandel: In der französischen Region Drôme haben Zollbeamte am Samstag auf einer Autobahnraststätte einen Lkw aus Spanien gestoppt – beladen mit 826 Kilogramm Kokain. Der Fahrer, ein polnischer Staatsbürger in den Fünfzigern, wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft.
Riesige Drogenladung sichergestellt
Die Kontrolle fand gegen 16 Uhr auf der Raststätte „Aire de la Galaure“ nördlich von Valence statt. Die Fahnder wurden fündig: Mehr als 800 Kilogramm Kokain, raffiniert im Lkw versteckt. Doch nicht nur die Menge der Drogen ist beeindruckend – auch die ausgeklügelte Schmuggeltechnik.
Die Ermittler entdeckten GPS-Tracker in der Ware, mit denen die Route des Kokains genau überwacht werden konnte. Ein klares Zeichen dafür, dass Profis am Werk waren.
Internationale Drogenroute im Visier
Der Lastwagen kam aus Spanien, einem bekannten Drehkreuz für Kokainlieferungen nach Europa. Frankreich dient oft als Transitland für große Mengen Rauschgift, das von Südamerika über spanische Häfen geschmuggelt wird.
Die französische Justiz nimmt den Fall äußerst ernst. Die Spezialeinheit JIRS (Juridiction Interrégionale Spécialisée) in Lyon hat die Ermittlungen übernommen, unterstützt von der DCOS in Valence, der ehemaligen Kriminalpolizei.
Ein Einzelfall? Kaum.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von spektakulären Drogenfunden auf französischen Autobahnen ein. Erst kürzlich wurden in Südfrankreich ähnliche Mengen sichergestellt. Die organisierte Kriminalität nutzt immer raffiniertere Methoden, um Kokain über europäische Straßen zu verteilen – doch der Zoll schläft nicht.
Ob der polnische Fahrer nur ein kleines Rädchen im großen Drogennetzwerk ist oder mehr weiß, wird sich zeigen. Eines ist sicher: Die Ermittler werden alles daran setzen, die Hintermänner dieses millionenschweren Geschäfts zu entlarven.
Am 17. März 2020 trat Frankreich in eine beispiellose Phase des Lockdowns ein, um der Covid-19-Pandemie entgegenzutreten. Fünf Jahre später erinnert Präsident Emmanuel Macron an diese kollektive Prüfung und die Art und Weise, wie das Land darauf reagierte. In einer Nachricht auf der Plattform X betonte das Staatsoberhaupt die Resilienz und Solidarität, die jene Monate prägten.
Il y a cinq ans, notre pays s’apprêtait à affronter l’une des épreuves les plus difficiles de son histoire récente, le Covid-19. La France s’est confinée. Mais jamais elle ne s’est arrêtée. Face à l’inconnu, face à l’épreuve, elle s’est unie.…
Ein Moment des Bruchs und der Solidarität
Als sich Frankreich im März 2020 in den Lockdown begab, wurde das tägliche Leben von Millionen Menschen abrupt verändert. Plötzlich waren die Straßen leer, Geschäfte geschlossen, das Arbeiten von zu Hause wurde zur Norm. Emmanuel Macron hob in seiner Botschaft hervor, dass diese Zeit die „Stärke unserer Einheit“ offenbart habe. Für ihn sei Frankreich zwar physisch zum Stillstand gekommen, habe jedoch dank des Engagements seiner Bürger nie aufgehört zu funktionieren.
Besonders würdigte er die Rolle des Gesun…
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Inmitten der anhaltenden Debatte über die Rentenreform in Frankreich hat Premierminister François Bayrou klar Stellung bezogen: Eine Rückkehr zum Renteneintrittsalter von 62 Jahren, wie es vor der Reform von 2023 galt, schließt er aus. Diese Entscheidung engt die Verhandlungsoptionen für Gewerkschaften und Arbeitgeber ein, die derzeit über mögliche Änderungen der umstrittenen Reform diskutieren.
Die Rentenreform von 2023, eines der zentralen Projekte von Präsident Emmanuel Macron, erhöhte das Renteneintrittsalter schrittweise von 62 auf 64 Jahre. Diese Maßnahme führte zu monatelangen Massenprotesten und politischen Spannungen im Land.
Bayrous Standpunkt zur Rentenreform
In einem Interview mit France Inter betonte Bayrou, dass er nicht glaube, dass die Festlegung eines einheitlichen Renteneintrittsalters die einzige Lösung sei. Er unterstrich die Notwendigkeit, sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor Wege zu finden, um bis 2030 ein finanzielles Gleichgewicht zu erreichen.
Die…
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