Autor: Nachrichten

  • Covid-19: Der Rückgang der Patientenzahl auf den Intensivstationen in Frankreich hält an

    Covid-19: Der Rückgang der Patientenzahl auf den Intensivstationen in Frankreich hält an

    Am fünften Tag in Folge ist ein Rückgang der Patientenzahlen auf den Intensivstationen des Landes zu verzeichnen. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen ist am Samstag, den 1. Mai, den fünften Tag in Folge weiter gesunken. Laut den Zahlen von Santé publique France wurden weniger als 5.600 Patienten registriert. Die Intensivstationen zählten am Samstag genau 5.581 Patienten, darunter 310, die in den letzten 24 Stunden aufgenommen wurden, gegenüber 5.675 am Tag zuvor. Vor sieben Tagen wurden noch 5.958 Patienten gegen Covid-19 in einer Intensivstation behandelt. Seit Mitte April schwankt die Zahl der Covid-19-Patienten, die in den Intensivpflege-Abteilungen untergebracht sind, um die 6.000. Dies liegt unter dem Höchststand der ersten Welle im April (rund 7.000), aber höher als bei der zweiten Welle im Herbst (4.900). Positivitätsrate ebenfalls gesunken Die Gesamtzahl der Covid-Patienten im Krankenhaus ging ebenfalls weiter zurück, auf 28.603 im Vergleich zu 28.930 am V…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Covid-19: Bald ein gegen alle Varianten wirksamer Impfstoff aus Frankreich?

    Covid-19: Bald ein gegen alle Varianten wirksamer Impfstoff aus Frankreich?

    Das in Lyon ansässige Biotechnologie-Unternehmen Osivax arbeitet seit mehreren Jahren an einem universellen Grippeimpfstoff. Es plant nun, seine Arbeit auf Covid-19 auszuweiten, um auch dagegen einen solchen Impfstoff zu entwickeln. Die Kampagne der Impfung gegen die Covid-19 nimmt eine neue Wendung an diesem Samstag 1. Mai mit der Öffnung für die mehr als 18 jährigen, die unter Vorerkrankungen leiden und ab 15. Juni für alle Erwachsenen. Aber die Vermehrung der Varianten, insbesondere die aus Indien stammende, die nun auch in Frankreich entdeckt wurde, macht Sorgen, ob die derzeit verfügbaren Impfstoffe ausreichen, um die Epidemie nachhaltig einzudämmen? Wie das Grippevirus könnte auch das Covid-19-Virus, Sars-CoV-2, immer wieder in neuen Formen zurückkehren und neue Varianten entwickeln. Und das über viele Jahren. Um dieser Gefahr zu begegnen, arbeitet das Biotechnologie-Unternehmen Osivax jetzt an der Entwicklung eines universellen Impfstoffs gegen das Coronavirus. Das in Lyon ansäs…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • In Frankreich, ein Maifeiertag unter Covid-19, die Gewerkschaften auf der Straße

    In Frankreich, ein Maifeiertag unter Covid-19, die Gewerkschaften auf der Straße

    Nach einem Maifeiertag 2020 ohne Demonstrationen gehen die Gewerkschaften in diesem Jahr zum Internationalen Tag der Arbeit wieder auf die Straße. Maiglöckchen und Demonstrationen: Zum zweiten Mal in Folge begehen die Gewerkschaften den 1. Mai, den Internationalen Tag der Arbeit unter Corona-Bedingungen, aber dieses Mal findet die soziale Mobilisierung ganz klassisch auf der Straße statt. „Letztes Jahr gab es Frustration darüber, nicht marschieren zu können. Jetzt sind wir zu unseren guten Gewohnheiten zurückgekehrt“, sagte CGT-Generalsekretär Philippe Martinez. Die Situation bleibt zwar heikel, aber sie wollen wieder auf die Strassen gehen, „wir sind vorsichtig, wir sind maskiert“, versichert der Gewerkschaftler am Samstag auf Europa 1.

    Verschiedene Gewerkschaften riefen dazu auf, den 1. Mai zu einem „Tag der Mobilisierung und der Demonstrationen“ zu machen, „für Arbeitsplätze, Löhne, öffentliche Dienstleistungen, sozia…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Impfung: Mehrere Bürgermeister beschließen eine Öffnung der Impfstrategie

    Impfung: Mehrere Bürgermeister beschließen eine Öffnung der Impfstrategie

    Während laut der Vitemadose-Website zur Zeit 280.000 Impftermine zur Verfügung stehen, werden unter den gewählten Vertretern Stimmen laut, die Impfungen auszuweiten. Mit einer Öffnung der Impfstrategie muss eigentlich bis zum 15. Juni gewartet werden. Das verkündete Emmanuel Macron am Freitag, den 30. April, auf Twitter, in Übereinstimmung mit dem von der Regierung aufgestellten Zeitplan. Eine Aussage, die zu einer Zeit kommt, in der seit einigen Tagen Stimmen von Bürgermeistern und Gesundheitsexperten erhoben werden, um die Impfung auch für Menschen zu öffnen, die derzeit nicht als vorrangig eingestuft werden. Einige Bürgermeister haben den Schritt bereits vollzogen, wie in Cannes, in den Alpes-Maritimes oder in Antibes. Auf die Frage nach der Möglichkeit von Sanktionen gegen Stadtverwaltungen, die sich nicht an die nationale Impfstrategie halten, antwortete Olivier Véran am Freitagmorgen auf France Info, dass „[er] die Leiter von Impfzentren oder Bürgermeister angerufen hat und immer…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Geschäfte, Transport, Dienstleistungen: was ist offen, was ist geschlossen am 1. Mai

    Geschäfte, Transport, Dienstleistungen: was ist offen, was ist geschlossen am 1. Mai

    Diesen Samstag ist der 1. Mai. Viele Geschäfte und Dienstleistungen sind aufgrund des Internationalen Tags der Arbeit geschlossen. Einige Geschäfte sind jedoch geöffnet… Frankreich wird an diesem Samstag, dem 1. Mai, ruhiger sein. Der Tag der Arbeit ist der einzige Feiertag, der nach dem Arbeitsgesetzbuch frei genommen werden muss. Einige Berufe sind jedoch von der Regel ausgenommen, wenn „die Art ihrer Tätigkeit die Unterbrechung der Arbeit nicht zulässt“, auch wenn das Gesetz diese Berufe nicht im Einzelnen aufführt. Welche Geschäfte und Dienstleistungen sind heute geschlossen, welche sind geöffnet? Supermärkte Erledigen Sie Ihre Einkäufe normalerweise am Samstag? Keine Chance, Sie werden die Supermärkte an diesem Samstag geschlossen vorfinden. Der 1. Mai ist einer der seltenen Feiertage, an dem die Supermärkte ausnahmsweise geschlossen sind. Leclerc, Carrefour, Auchan, Géant: Die Hypermärkte und Supermärkte in ganz Frankreich sind heute geschlossen. Gleiche Situation für Intermarché, Super U, Casino, Lidl und Aldi und all diese Geschäfte. Die Supermärkte, die normalerweise sonntags geöffnet haben, werden auch an diesem Sonntag, dem 2. Mai, geöffnet sein. Die Bäckereien Bäckereien können diesen Samstag öffnen. Der Tarifvertrag des Berufsstandes sieht vor, dass es möglich ist, Mitarbeiter am 1. Mai arbeiten zu lassen. Sie können also Ihr Baguette kaufen, wenn Ihr Bäcker sich für die Öffnung entschieden hat. Kleine Lebensmittelgeschäfte Metzger, Fischhändler und Gemüsehändler begrüßen ihre Kunden auch an diesem 1. Mai. Floristen Floristen dürfen an diesem Samstag öffnen. Das ist ein Segen für den Berufsstand, denn der 1. Mai bringt den 14.000 französischen Floristen jedes Jahr rund 7 Millionen Euro ein. Tabakwaren Tabakläden und Kioske können am Samstag, dem 1. Mai, geöffnet sein. Aber wir müssen darauf hinzuweisen, dass heute keine regionale oder überregionale Tageszeitung herausgegeben wird – die Zeitungsregale bleiben also leer. Transport Warten Sie nicht auf Ihren gewohnten Bus: Er wird heute nicht fahren. Der öffentliche Nahverkehr funktioniert ausnahmslos nicht, es fahren den ganzen Tag über keine Busse, Straßenbahnen oder U-Bahnen. Bei der SNCF fahren die Züge. TGV-, TER- und Intercity-Züge fahren heute, aber in geringerem Umfang als an einem normalen Samstag. Der Verkehr, der während der Lockdowns reduziert war, kehrt aber nach diesem Samstag wieder zur Normalität zurück. Apotheken Die Apotheken sind an diesem Tag geschlossen. Allerdings gibt es diensthabende Apotheken auch an Sonn- und Feiertagen. Die Notdienste der Kliniken und Krankenhäuser bleiben ebenfalls geöffnet. Impfstellen werden auch am 1. Mai auch gegen Covid-19 impfen. Kulturstätten An dieser Stelle müssen wir Sie daran erinnern, dass Kinos, Theater, Opernhäuser, Museen und Kultureinrichtungen aus gesundheitlichen Gründen sowieso geschlossen sind. Sie werden erst ab dem 19. Mai wieder Publikum empfangen können, so der Zeitplan, den Emmanuel Macron am Donnerstag in einem Interview mit der regionalen Presse vorstellte.
  • Geburten in Frankreich im März wieder auf „normalem“ Niveau

    Geburten in Frankreich im März wieder auf „normalem“ Niveau

    Im März 2021 wurden durchschnittlich 1.980 Babys pro Tag geboren, im März 2020 waren es 1.960, berichtet Insee in einer noch vorläufigen Bilanz.

    Baby-Pläne nach dem Frühjahrs-Lockdown wieder auf dem Vormarsch? Die Zahl der im März in Frankreich verzeichneten Geburten liegt leicht über der des Vorjahres, so ein vorläufiger Bericht des INSEE vom Freitag, 30. April.

    Im März 2021 wurden durchschnittlich 1.980 Babys pro Tag geboren, im März des Vorjahres waren es noch 1.960, ein Anstieg von 1%. Damit ist ein dreimonatiger Rückgang in Folge zu Ende gegangen, der wahrscheinlich auf die Gesundheitskrise zurückzuführen ist. Da der erste Lockdown im März 2020 begann, konnten seine möglichen Auswirkungen auf die Geburten erst ab Ende des Jahres, neun Monate später, beobachtet werden.

    Rückgang der Geburtenzahl im Jahr 2020
    So gab es im Dezember 2020 7% weniger Neugeborene als im Dezember 2019. Der Rückgang setzte sich im Januar mit -13% der Geburten im Vergleich zum Januar 2020 fort, ein „historisch niedriger“ Wert, der seit dem Ende des Babybooms im Jahr 1975 nicht mehr erreicht wurde. Im Februar war der Rückgang mit -5% Geburten im Vergleich zu 2020 etwas moderater, was darauf hindeutet, dass sich das Ende des Lockdowns, der ab dem 11. Mai 2020 schrittweise aufgehoben wurde, positiv auf die Geburtenrate ausgewirkt hat.

    „Der Kontext der Gesundheitskrise und die starke Verunsicherung könnten Paare von der Fortpflanzung abgehalten und sie dazu veranlasst haben, ihre Pläne zur Elternschaft für mehrere Monate aufzuschieben“, so das Insee, und fügt hinzu, dass es „Besorgnis im Zusammenhang mit der Übertragung des Virus von der Mutter auf das Neugeborene“ gegeben haben könnte und dass medizinisch unterstützte Fortpflanzungszentren während des ersten Lockdowns geschlossen waren.

    Die Geburtenrate ist in Frankreich in den letzten sechs Jahren stetig gesunken. Im Jahr 2020 wurden rund 735.000 Kinder geboren, so wenige wie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr.

  • Covid-19: „Derzeit sind 1.118 Klassen geschlossen“, sagt die Staatssekretärin für Bildung

    Covid-19: „Derzeit sind 1.118 Klassen geschlossen“, sagt die Staatssekretärin für Bildung

    Die Kindergärten und Grundschulen haben seit Montag wieder Unterricht. Das Gesundheitsprotokoll in diesen Schulen fordert das Schließen einer Klasse beim ersten festgestellten Covid-Fall. „Es gibt 1.118 geschlossene Klassen“ (Stand: Freitag, 30. April), sagte Nathalie Elimas, Staatssekretärin für Bildung. Das entspricht „etwa 0,39% aller unserer Klassen“ in Kindergärten und Grundschulen. Nach mehrwöchiger Schließung aufgrund der Covid-19-Epidemie wurden am Montag, den 26. April, die Grundschulen im gesamten französischen Mutterland wieder geöffnet. Das Gesundheitsprotokoll verlangt das Schließen einer Klasse beim ersten erkannten Covid-Fall. In Bezug auf die Impfung der Mitarbeiter in der Nationalen Bildung im Alter von mehr als 55 Jahren, präzisiert Nathalie Elimas, dass es sich um „ungefähr 170 000 Personen“ handelt, die seit dem 17. April zur Impfung berechtigt sind. „Am ersten Wochenende haben wir 15.000 Lehrer und Mitarbeiter geimpft“, sagte sie und fügte hinzu: „Das bedeutet nich…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Klima-Alarm: Der Amazonaswald stößt inzwischen mehr Kohlenstoff aus als er aufnimmt

    Klima-Alarm: Der Amazonaswald stößt inzwischen mehr Kohlenstoff aus als er aufnimmt

    Zwischen 2010 und 2019 emittierte das brasilianische Amazonasgebiet etwa 18% mehr Kohlenstoff, als es aufnahm: 4,45 Milliarden Tonnen wurden freigesetzt, verglichen mit 3,78 Milliarden Tonnen, die gespeichert wurden. Eine große und noch nie dagewesene Veränderung. Der brasilianische Amazonas-Regenwald, ein Opfer menschlicher Aktivitäten, hat seit 2010 mehr Kohlenstoff freigesetzt als aufgenommen, eine historisch-dramatische Situation für dieses Ökosystem, das für die Begrenzung der globalen Erwärmung entscheidend ist, so eine neue Studie, die am Donnerstag, dem 29. April in Nature Climate Change veröffentlicht wurde. Zwischen 2010 und 2019 hat der brasilianische Amazonaswald, der 60% des Primärwaldes der Erde ausmacht, eine grosse Menge Biomasse verloren. Der Wald emittierte etwa 18% mehr Kohlenstoff, als er absorbierte: 4,45 Milliarden Tonnen wurden freigesetzt, verglichen mit 3,78 Milliarden Tonnen, die gespeichert wurden. Im Moment „kompensieren andere Länder die Verluste im brasilianischen Amazonasgebiet“ und so „ist noch nicht das gesamte Amazonasgebiet umgekippt, aber es könnte dies bald tun“, erklärte einer der Autoren der Studie, Jean-Pierre Wigneron, ein Forscher am französischen Forschungsinstitut für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt (Inrae), gegenüber der Agentur AFP. Ohne die Wälder, die „Lungen“ des Planeten, die zwischen 25 und 30% der vom Menschen ausgestoßenen Treibhausgase absorbieren, wäre der Klimawandel noch viel schlimmer. Doch seit einigen Jahren befürchten Wissenschaftler, dass den Tropenwäldern die Luft ausgeht und sie immer weniger in der Lage sind, ihre Rolle als Kohlenstoffreservoir zu spielen. Und die Sorge ist besonders akut im Amazonas-Regenwald, der immerhin die Hälfte der weltweiten Tropenwälder ausmacht. „Bisher haben uns die Wälder, insbesondere die Tropenwälder, geschützt, indem sie dazu beigetragen haben, die Erwärmung zu verlangsamen. Aber unsere letzte Bastion, der Amazonas, kippt um“, sagt Jean-Pierre Wigneron, Forscher bei Inrae gegenüber der Agentur AFP. Neben dem Abschmelzen der Eiskappen, dem Auftauen des Permafrostes und dem Verschwinden der Korallenriffe ist der Rückgang des Amazonas-Regenwaldes eine der „Kipp-Punkte“, die von Wissenschaftlern als Schlüsselelemente identifiziert wurden, deren wesentliche Veränderung das Klimasystem zu dramatischen und irreparablen Veränderungen führen könnte. Explosion der Entwaldung mit Jair Bolsonaro Die Studie weist auch auf die wenig bekannte, aber große Verantwortung der Walddegradierung hin. Im Gegensatz zur Abholzung, die den Wald verschwinden lässt, umfasst die Degradierung alles, was ihn schädigen kann, ohne ihn vollständig zu zerstören: geschwächte Bäume am Rande der abgeholzten Flächen, selektiver Holzeinschlag, kleine Brände, Baumsterben aufgrund von Trockenheit. Schäden, die weniger leicht zu erkennen sind als große Flächen, die komplett zerstört wurden. Unter Verwendung eines Vegetationsindexes, der aus Mikrowellen-Satellitenbeobachtungen abgeleitet wurde, die es erlauben, die gesamte Vegetationsschicht zu untersuchen und nicht nur die Oberseite des Kronendachs, kommt die Studie zu dem Schluss, dass diese Walddegradierungen zu 73% der Kohlenstoffverluste beitrugen, verglichen mit 27% für die Entwaldung, die aber nach wie vor in großem Umfang stattfindet. Die Studie zeigt auch die Explosion der Entwaldung im brasilianischen Amazonasgebiet im Jahr 2019, dem Jahr, in dem der rechtsextreme Präsident Jair Bolsonaro an die Macht kam: 3,9 Millionen Hektar gingen verloren, 30% mehr als 2015 und fast viermal mehr als 2017 und 2018.
  • 271 Tote am Freitag in Frankreich, die Zahl der Intensivpatienten sinkt weiter

    271 Tote am Freitag in Frankreich, die Zahl der Intensivpatienten sinkt weiter

    271 Patienten sind an diesem Freitag in Frankreich an Covid-19 gestorben. Die Zahl der Patienten im Krankenhaus und auf einer Intensivstation sinkt seit einer Woche täglich. Covid-19 ist am Freitag, dem 30. April, die Ursache für 271 Todesfälle in Frankreich. Insgesamt 104.543 Menschen sind seit Beginn der Pandemie in Frankreich an oder in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. An diesem Freitag wurden 28.930 Menschen in einem Krankenhaus behandelt, am Donnerstag, dem 29. April, waren es 29.487. Innerhalb von vierundzwanzig Stunden wurden 1.433 zusätzliche Personen in ein Krankenhaus eingeliefert. 5.675 Patienten befinden sich derzeit auf einer Intensivstation, verglichen mit 5.804 am Vortag. 323 Personen wurden innerhalb von 24 Stunden in eine Intensivstation eingeliefert. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen geht in Frankreich den vierten Tag in Folge zurück: Am Montag, dem 26. April, hatte sie 6.000 Patienten überschritten. 24.299 neue positive Fälle 24.299 neue posit…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Coca-Cola zieht gegen einen alten korsischen Wein, den Coca Mariani, in den Krieg

    Coca-Cola zieht gegen einen alten korsischen Wein, den Coca Mariani, in den Krieg

    Coca-Cola protestiert gegen den Namen eines korsischen Weins aus dem 19. Jahrhundert, Coca Mariani, der 2014 neu aufgelegt wurde. Das multinationale Unternehmen weist auf eine mögliche Verwechslungsgefahr hin. Der Krieg ist erklärt.

    Ist es möglich, Wein mit Coca-Cola zu verwechseln? Nein. Wäre es möglich, Coca-Cola mit Cola Mariani Wein zu verwechseln? Der amerikanische Riese sieht das so. Coca-Cola hat deshalb nun beschlossen, einen Kampf um geistiges Eigentum gegen einen kleinen korsischen Wein zu beginnen.

    Cola Mariani ist ein Wein-Mischgetränk, das 1863 von einem Apotheker aus Bastia, Angelo Mariani, erfunden wurde. Ursprünglich besteht er aus korsischem Weißwein und einem Extrakt aus Kokablättern aus Bolivien. Fünf Jahre später hatte der Wein grossen Erfolg bei Staatsmännern oder berühmten Schriftstellern wie Emile Zola, Jules Verne oder Colette. Im Jahr 1914 wurden in Frankreich zehn Millionen Flaschen pro Jahr verkauft.

    Im Jahr 2014 nun beschloss der korsische Gastronom Christophe Mariani, der selbst kein Nachkomme des Erfinders des Wein-Getränks ist, den Coca Mariani auf der Insel der Schönheit neu zu lancieren: Das Rezept enthält eine korsische Rebsorte, Vermantinu, Koka-Alkohol, entkokaint, der aus Bolivien stammt, Kolanuss-Extrakte, Kräuter und Myrtennoten. Der korsische Gastronom liess den Namen zunächst in Frankreich schützen. Im Jahr 2019 meldet er den Namen auch beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum an. Zu diesem Zeitpunkt wird die Coca-Cola Company auf ihn aufmerksam.

    Eine Ungerechtigkeit aus Sicht des Unternehmers
    Der Angriff von Coca-Cola sei „eine Ungerechtigkeit“, sagt Christophe Mariani. Er weist darauf hin, dass „das Kokablatt eine Pflanze ist, das Wort ist ein Gattungsbegriff“. Er glaubt sogar, dass der Mariani-Wein die älteren Rechte hat: „Wir waren 25 Jahre vor ihnen da. Im Jahr 1885 beschloss John Pemberton, ein amerikanischer Apotheker, den Mariani-Tonic-Wein zu kopieren, dann kam 1886 die Prohibition in Atlanta. Er war dann gezwungen, seine Formel zu ändern, den Wein zu entfernen und ein Getränk zu kreieren, das wir heute kennen und das Coca-Cola“ heißt. Der erste Name von Coca-Cola sei „Französische Wein-Cola“ gewesen.

    Für Christophe Mariani kommt es nicht in Frage, sich dem amerikanischen Riesen zu beugen. „Wie kann man heute von uns verlangen, dass wir das wichtigste Wort, Koka, von unseren Flaschen entfernen?“, fragt er.

    Coca-Cola hält dagegen: „Der Coca-Cola Company liegt es am Herzen, ihre geistigen Eigentumsrechte zu schützen, insbesondere wenn Dritte ihre Marken und deren Bekanntheit ausnutzen wollen“.

    Wer wird also die Schlacht gewinnen, Coca-Cola oder Coca Mariani? Die Entscheidung darüber obliegt dem Europäischen Amt für geistiges Eigentum.