Autor: Nachrichten

  • Ein Freifallsimulator vermittelt den Eindruck eines Sprungs aus 4.000 m Höhe über Marseille

    Ein Freifallsimulator vermittelt den Eindruck eines Sprungs aus 4.000 m Höhe über Marseille

    Die Firma iFly, die Flugsimulationen anbietet, ermöglicht es jetzt, mit einem Virtual-Reality-Helm einen Fallschirmsprung über Marseille zu erleben.

    Der vor zwei Jahren in Bouc-Bel-Air im Departement Bouches-du-Rhône eröffnete Flugsimulator iFly bietet eine atemberaubende Neuheit – oder fast. Das Unternehmen hat in Virtual-Reality-Helme investiert, um Neugierigen einen Fallschirmsprung über Marseille zu ermöglichen. „Es ist uns nicht erlaubt, über einer großen Stadt abzuspringen. Normalerweise muss der Sprung in einem Fallschirmsprungzentrum durchgeführt werden, daher ist dies wirklich außergewöhnliches Erlebnis“, sagt Eric Bouquet, iFly-Instruktor.

    Zwei Weltmeister filmen die Bilder vom Sprung
    Um diese beeindruckenden Luftbilder von Marseille zu erhalten, wurde von der Firma eine Ausnahmegenehmigung eingeholt. Die Weltmeister im Fallschirmspringen, Karine Joly und Grégory Crozier, haben die Aufnahmen gemacht und sind immer noch nicht ganz über das Erlebnis hinweggekommen: „Wir sehen alle Farben der Calanques und das Türkis der Küste ist großartig. Wir können von Cassis bis Estaque sehen, wir können die ganze Gegend sehen, wir flogen über dem Alten Hafen“, schwärmen die Weltmeister.

    Die ersten Glücklichen, die den unglaublichen Simulator ausprobieren können, stehen in einem 15 Meter hohen Windkanal, den VR-Helm auf dem Kopf. Wenn die vier Flugzeugmotoren aktiviert werden, fliegt der Fallschirmspringer dank des 150 km/h schnellen Windes nach oben. Während dieses virtuellen freien Falls von 4.000 Metern wird er den Bildern der beiden Weltmeister begleitet – in der Realität aber wird er von einem Mitarbeiter von iFly gehalten.

    Nach dem großen Sprung sind die Reaktionen einstimmig: „Toll, das war zu gut“, freut sich einer der Test-Kandidaten. „Einfach nur großartig, man hat das Gefühl, wirklich dabei zu sein, und ich möchte es einfach noch einmal machen“, fügt ein anderer hinzu.

    Der Simulator wird für die Öffentlichkeit ab 5. Juli zugänglich sein. Aber Achtung, das Erlebnis ist nicht für jeden Geldbeutel zugänglich, man muss 130€ ausgeben, um Marseille von sehr, sehr hoch oben bewundern zu können.

  • SNCF: Stromkabel in Brand gesetzt – Verkehr zwischen Paris und Marseille stark beeinträchtigt

    SNCF: Stromkabel in Brand gesetzt – Verkehr zwischen Paris und Marseille stark beeinträchtigt

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 24. auf 25. Juni, wurden in der Drôme Stromkabel der SNCF in Brand gesetzt. Der Verkehr zwischen Paris und Marseille (Bouches-du-Rhône) ist erheblich gestört.

    Im Bahnhof Marseille-Saint-Charles (Bouches-du-Rhône) waren am Freitag, dem 25. Juni, alle Fahrgäste auf der Suche nach Informationen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden südlich von Valence (Drôme) vier Signal- und Stromkabelanlagen in Brand gesetzt. Nach Angaben der SNCF handelte es sich um einen Akt der Sabotage, der zu zahlreichen Verspätungen führte, insbesondere bei Zügen, die von Marseille abfuhren.

    Dutzende von Technikern mobilisiert
    Seit Freitagmorgen ist ein Abschnitt der Hochgeschwindigkeitsstrecke Paris-Marseille komplett stillgelegt. 130 TGVs sind betroffen, und 100.000 Fahrgäste, die die SNCF nun versucht an ihr Ziel zu bringen, indem sie die Züge zum Bahnhof Valence umleitet. Dutzende von Mitarbeitern wurden bereits mobilisiert, um die verbrannten Kabel zu reparieren; was wahrscheinlich sehr kostspielig werden wird. Die SNCF hat Anzeige erstattet, und eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet.

    „Die gute Nachricht ist, dass keine Züge ausfallen, einige fahren sogar recht pünktlich ab. Allerdings brauchen sie länger für die Strecke zwischen Paris und Südfrankreich“, berichtet der Journalist Julien Bigard am Freitag für die 13 Uhr Nachrichten von France 2 live vom Gare de Lyon in Paris.

  • Regulierte Gastarife in Frankreich steigen im Juli um fast 10%

    Regulierte Gastarife in Frankreich steigen im Juli um fast 10%

    Dieser signifikante Anstieg sei vor allem auf den Anstieg der Gaspreise auf dem Weltmarkt in Verbindung mit der wirtschaftlichen Erholung zurückzuführen, erklärt die Energieregulierungsbehörde.

    Die Rechnung ist gesalzen. Die regulierten Gastarife von Engie werden zum 1. Juli um 9,96% vor Steuern erhöht, teilte die Kommission für Energieregulierung (CRE) am Freitag, 25. Juni, in einem Kommuniqué mit. Dieser starke Anstieg ist mit 7,8% hauptsächlich auf den Anstieg „der an die wirtschaftliche Erholung gebundenen Gaspreise auf dem Weltmarkt“ zurückzuführen, erklärt die Regulierungsbehörde, die daran erinnert, dass „99% des in Frankreich verbrauchten Gases importiert werden“.

    Diese Erhöhung der Tarife ist außerdem den Kosten für die Energieeinsparungszertifikate (CEE) geschuldet. Diese Zertifikate verpflichten die Gas- oder Stromlieferanten zur Finanzierung von Energieeinsparungen. Die Regierung hat vor kurzem die im Rahmen dieser Maßnahmen festgelegten Ziele der Energieeinsparung für den Zeitraum 2022-2025 nach oben korrigiert, ebenso wie den für die bedürftigsten Bürger bestimmten Teil.

    Der für Juli angekündigte starke Anstieg der regulierten Tarife folgt jedoch auf eine Phase des Rückgangs während der Gesundheitskrise. Letztlich sind die Preise daher seit dem 1. Januar 2019 tatsächlich nur um 1,1% gestiegen, so CRE.

  • Wird Covid-19 die Bise ausrotten? Wir hinterfragen unsere Begrüßungsgesten

    Wird Covid-19 die Bise ausrotten? Wir hinterfragen unsere Begrüßungsgesten

    Mehr als ein Jahr nach Beginn der Pandemie führte die Einführung der Barrieregesten zur Änderung alter und lieb gewonnener Gewohnheiten. Um uns vor dem Virus zu schützen, grüßen wir uns jetzt nur noch aus der Ferne. Werden sich unsere traditionellen Formen der Begrüßung, wie Küssen und Händeschütteln, nach der Pandemie verändern?

    Wie lange ist es her, dass Sie jemanden zum Abschied geküsst haben? Und Hände geschüttelt? Haben wir diese Grußgewohnheiten schon vergessen? Maskiert, in einem Abstand von 1 Meter, stoßen wir mit unseren Ellbogen an, oder – noch abenteuerlicher – tippen wir den Fuß unseres Gegenübers an.

    Fabienne Martin-Juchat, Anthropologin für körperliche und emotionale Kommunikation, glaubt, dass diese Pandemie „uns auf brutale Weise daran erinnert hat, dass der andere potenziell gefährlich sein kann, sie hat alte Ängste vor Krankheiten wie Pest und Cholera wieder geweckt, Ängste, die seit der Entwicklung der Sicherheit in Gesundheitsdingen beiseite geschoben worden waren“.

    Und es kommt eine Art Misstrauen gegenüber anderen Menschen hinzu: „Die körperliche Beziehung zu anderen wird für eine lange Zeit gestört sein. Bei manchen Menschen sehen wir sogar eine Form von Phobie und Angst bei der Vorstellung, zu einem sensorischen Kontakt mit anderen zurückzukehren.“

    Die Anthropologin sieht in dieser Situation aber auch eine positive Perspektive: „Sie bringt uns dazu, uns des anderen und der Beziehung, die wir zu ihm haben wollen, bewusst zu werden… Oft gibt es eine Art gegenseitiger Akzeptanz zwischen zwei Menschen, die sich gegenseitig so grüßen wollen, dass es allen passt“.

    Der Wissenschaftlerin zufolge wird die Bise oder der Händedruck nicht verschwinden. Diese Gesten, die tief in unseren Kulturen verwurzelt sind, ermöglichen es den Menschen, ihren Platz in der Gesellschaft und ihre Beziehung zu anderen zu signalisieren.

    „Diese Pandemie kann uns also erlauben, unsere körperliche Beziehung zu anderen neu zu erfinden oder neu zu justieren: Jeder kann sich also fragen, welches das richtige gestische Verhalten für ihn ist“.

    Manche Menschen entscheiden sich, eine Bise – den Begrüssungskuss – nur und ausschließlich für Familie und Freunde zu reservieren, sehr zur Freude derjenigen, die diese Geste für zu intim halten, um sie zum Beispiel am Arbeitsplatz zu verwenden.

    Insgesamt bleibt es jedem selbst überlassen, wie er diese Gesten, die laut Fabienne Martin-Juchat „aus der Tradition, aus Riten abgeleitet sind und die ein Gefühl der Zugehörigkeit und eine Rücksichtnahme auf den anderen vermitteln“, adaptieren möchte. „Den körperlichen Kontakt mit dem anderen zu verweigern, ist gleichbedeutend damit, eine Art von Ablehnung auszudrücken, und es ist sehr prblematisch, diesen Eindruck in der heutigen Gesellschaft zu erwecken“, stellt sie fest.

    Die Professorin schildert den Fall von Jugendlichen nach den Lockdowns und Lockerungsphasen in der Pandemie: „Sie gewinnen schnell die Spontaneität in ihren Beziehungen zurück, und Gewohnheiten treten wieder in den Vordergrund“, erklärt die Anthropologin.

    Wir haben alle in dieser Zeit der Pandemie entdeckt, was uns in Bezug auf die Beziehungen zu anderen fehlte, während wir gleichzeitig unsere Gewohnheiten überprüfen und die Grundlagen unserer Beziehungen zu anderen überdenken und gegebenenfalls ändern konnten.

  • Warum werden wir dieses Jahr von den Fliegen heimgesucht?

    Warum werden wir dieses Jahr von den Fliegen heimgesucht?

    Es wird kaum jemandem entgangen sein: Wir sind seit ein paar Tagen von Heerscharen von Fliegen überfallen worden. Doch was ist die Ursache für dieses Phänomen?

    Sie sind da, auf dem Land, in den Städten… Überall haben sich Fliegen angesiedelt. Eine regelrechte Invasion, deren Gründe zunächst rätselhaft erscheinen, so auch für die Bewohner der Region Lot-et-Garonne, die kürzlich feststellen mussten, dass sie von diesen Insekten regelrecht heimgesucht werden.

    Vorboten von Stürmen
    Dieses Phänomen ist, das hoffen wir alle, vorübergehend und ist auf drei Faktoren zurückzuführen, insbesondere aber auf das aktuelle Wetter. „Wenn Sie viele Fliegen in Ihrer Wohnung entdecken, ist das ein Zeichen für ein Gewitter“, erklärt Michel Collin vom Forschungsbüro für Entomologie. Bei der drückenden Hitze in den Tage, die Gewitterperioden vorausgehen, entwickeln sich die Würmer schneller und somit ist die Vermehrung der Insekten beschleunigt.

    Im Allgemeinen hat das Wetter einen starken Einfluss auf das Vorhandensein oder Fehlen von Insekten, wie z. B. Mücken, die sich mit der Hitze stärker entwickeln, unterstützt noch dazu durch die Fäulnis von Obst.

    Glücklicherweise wird dieses Phänomen einer Fliegenplage, so schnell wieder verschwinden, wie es auftritt. „Fliegen haben in diesem kurzen Intermezzo keine Zeit, sich zu vermehren“, ergänzt Michel Collin. Außerdem ist es nicht gefährlich, mit vielen Fliegen zu leben, auch wenn es sehr unangenehm ist. „Bei Fliegen gibt es keine großen Risiken. Es ist jedoch zu beachten, um welche Art von Fliege es sich handelt. Haben wir es zum Beispiel mit Pferdebremsen zu tun, dann es gefährlich werden. Blutfressende Fliegen werden uns beißen und wir werden unter Juckreiz leiden…“

    Andere Dinge können mit einer punktuellen Invasion des Insekts in Verbindung gebracht werden: „Es ist möglich, dass ein Tier verwest, dass man sich in der Nähe eines Stalls oder eines Getreidesilos befindet“, führt der Entomologe aus. Tatsächlich wirkt so ungefähr alles, was für uns abstoßend ist, wie Fäkalien oder Fäulnis, ausgesprochen anziehend auf Fliegen.

    Und bei großer Hitze ziehen sie sich in unser Haus oder Wohnung zurück, um sich abzukühlen. Wir müssen dann nur geduldig sein und auf das Ende der Gewittertage und die Rückkehr kühlerer Temperaturen warten.

  • Covid-19: Was man über die neue „Delta plus“-Variante weiss, die in Indien entdeckt wurde

    Covid-19: Was man über die neue „Delta plus“-Variante weiss, die in Indien entdeckt wurde

    Eine neue Variante, genannt „Delta plus“, wurde kürzlich in Indien entdeckt. Sie wurde von den Gesundheitsbehörden als „besorgniserregend“ eingestuft. Es handelt sich um eine Mutation der Delta-Variante, die drei Regionen Indiens in Alarmbereitschaft versetzt hat. Nach der Delta-Variante folgt nun die Variante „Delta plus“. „Mehr“ im Sinne von „ansteckender“? „Virulenter“? „Widerstandsfähiger“? Leider scheint es so zu sein. In jedem Fall wurde sie von den indischen Gesundheitsbehörden als „bedenklich“ eingestuft. Drei Regionen sind in Alarmbereitschaft versetzt worden. Laut den Wissenschaftlern betrifft auch diese neue Mutation der Delta-Variante das berühmte Spike-Protein, ebenso wie die südafrikanische Variante, die auch die Eigenschaft hat, ansteckender zu sein als die ursprünglichen Stämme. Neben dieser erhöhten Übertragbarkeit soll diese Variante, deren wissenschaftlicher Name AY.1 lautet, sogar in der Lage, sich stärker an die Rezeptoren der Lungenzellen zu heften, was eine größe…

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  • Venedig: „Acqua alta“ nun auch im Sommer…

    Venedig: „Acqua alta“ nun auch im Sommer…

    Seit 1990 ist der Meeresspiegel im Verhältnis zu den Häusern in Venedig um durchschnittlich 30 Zentimeter angestiegen. In der Nacht von Mittwoch, dem 23. auf Donnerstag, dem 24. Juni, erlebte die Stadt ein Hochwasser, das berühmte „acqua alta“.

    Theoretisch gibt es in Venedig im Sommer kein acqua alta. Doch in der Nacht von Mittwoch, 23. auf Donnerstag, 24. Juni – die zweite Nacht in Folge – füllte das Wasser der Lagune den Markusplatz. Es war die Gelegenheit für die Besucher, erstaunliche Fotos zu machen und im ursprünglichen Sinn des Wortes auf dem Wasser zu gehen. „Es ist schön, es reflektiert alle Lichter. Wir sind das erste Mal in Venedig“, sagt ein französisches Paar.

    Das Schlimmste steht noch bevor, warnen Wissenschaftler
    In Venedig steigt das Meer immer mehr, und die Stadt versinkt in der Lagune. 32 Zentimeter sind seit 1990 verloren gegangen. Hinter der hübschen Postkartenansicht verbirgt sich eine reale Bedrohung. Bei der derzeitigen Geschwindigkeit des steigenden Wassers werden die Fundamente der Paläste Schwierigkeiten haben, standzuhalten. Die Erdgeschosse der Häuser sind zunehmend verwaist. Außerdem ist der Markusdom, der im 11. Jahrhundert erbaut wurde, den Fluten ausgesetzt wie nie zuvor in der Geschichte. Dort musste man Pumpen fest installieren.

    Für Wissenschaftler steht das Schlimmste noch bevor. „Die Perioden mit außergewöhnlichen Überschwemmungen werden häufiger werden, da der Meeresspiegel ständig steigt. Früher hatten wir zwei oder drei Überschwemmungen im Jahr. Jetzt werden es mindestens 20 sein“, sagt Georg Umgiesser, Ozeanograph am italienischen Nationalen Forschungszentrum, gegenüber France 2.

  • Gefängnisse: Europarat kritisiert Frankreich wegen Haftbedingungen und Überbelegung

    Gefängnisse: Europarat kritisiert Frankreich wegen Haftbedingungen und Überbelegung

    Dieser Bericht folgt auf den Besuch einer Delegation des Komitees zur Verhütung von Folter im Dezember 2019 in mehreren französischen Gefängnissen und 12 Einrichtungen der Polizei und Gendarmerie.

    Europas Menschenrechtswächter sind alarmiert über die Haftbedingungen in Frankreich. In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht erklärte der Europarat, er sei „tief besorgt“ über die Bedingungen in einigen Polizeistationen und die „Überfüllung der Gefängnisse“ in Frankreich. Der Bericht folgt auf den siebten Besuch einer Delegation des Ausschusses des Rates zur Verhütung von Folter (CPT), die im Dezember 2019 zwölf Polizei- und Gendarmerieeinrichtungen, vier Gefängnisse sowie die psychiatrische Einrichtung in Cadillac (Gironde) besuchte.

    „Wie bei früheren Besuchen machte die überwiegende Mehrheit der getroffenen Personen (…), sowohl in Polizei- und Gendarmeriestationen als auch in Gefängnissen (…) keine Vorwürfe über körperliche Misshandlungen“, so der Bericht. Das Komitee sagte jedoch, es habe Behauptungen über „Beleidigungen, einschließlich rassistischer, homophober oder transphober Art, durch Polizeibeamte“ sowie „Drohungen mit Waffen“ erhalten.

    Frankreich widerspricht dem Bericht
    „Eine beträchtliche Anzahl von Personen, darunter auch Minderjährige, hat angegeben, dass sie während und nach der Festnahme absichtlich geschlagen wurden“, so das CPT. Das Dokument erwähnt insbesondere den Fall einer „Person mit eingeschränkter Mobilität“, die behauptete, dass sie während des Polizeigewahrsams in Lille „aus ihrem Rollstuhl gestoßen, mit Handschellen hinter dem Rücken gefesselt, auf dem Boden in eine Zelle geschleift und von Polizeibeamten geschlagen wurde“. „Die von der Delegation eingesehenen Videos bestätigten diese Vorwürfe“, sagte das CPT und fügte hinzu, dass eine „Botschaft der ‚Nulltoleranz‘ gegenüber Misshandlungen“ regelmäßig allen Vollzugsbeamten wiederholt vermittelt werden sollte.

    „Die französischen Behörden tolerieren nicht die geringste unangemessene Gewalt durch Strafverfolgungsbeamte“ und wenn „solche Handlungen“ vorkommen, werden sie „systematisch verurteilt“, betont die französische Regierung in ihren Antworten auf den Bericht. Die „Botschaft der ‚Nulltoleranz‘ gegenüber Misshandlungen wird regelmäßig den Strafverfolgungsbeamten in Erinnerung gerufen und wir werden dies auch weiterhin tun“, fuhr die Regierung fort, während sie daran erinnerte, dass „die physische und manchmal gefährliche Gewalt, die eine Person gegen einen Polizeibeamten anwendet“, „Gesten erfordern kann, die den Beamten oder sogar die Person selbst schützen sollen“.

  • Covid-19: 14.000 Tests im Departement Landes, kündigt Jean Castex an

    Covid-19: 14.000 Tests im Departement Landes, kündigt Jean Castex an

    Der Premierminister und der Gesundheitsminister sind am Donnerstag im Departement Landes unterwegs, wo die Delta-Variante inzwischen 70% der neuen Ansteckungen verursacht. Die landesweiten Indikatoren sind weiterhin im grünen Bereich, aber die Gesundheitsbehörden wollen den Sieg nicht zu früh verkünden. Ihre Augen sind nun auf andere Zahlen gerichtet: die der Fälle, die den beunruhigenden Varianten von Covid-19 zugeschrieben werden, beginnend mit der Delta-Variante. Diese Variante, die zuerst in Indien identifiziert wurde, „stellt heute zwischen 9 und 10% der Kontaminationen im nationalen Durchschnitt dar“, aber „70% der festgestellten positiven Fälle“ im Departement Landes, erklärte am Mittwoch, 23. Juni der Sprecher der Regierung, Gabriel Attal. Bis heute ist dieses Departement im Südwesten das „einzige Departement in Frankreich, das wieder über die Alarmschwelle von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner gestiegen ist“. Jean Castex und Olivier Véran trafen am Donnerstag vor Ort ein. „Die E…

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  • TGV bei der Einfahrt in den Bahnhof von Marseille beschossen

    TGV bei der Einfahrt in den Bahnhof von Marseille beschossen

    Ein TGV wurde von mehreren Schüssen getroffen, als er am Mittwochabend in den Bahnhof Marseille Saint-Charles einfuhr. Es wurden keine Fahrgäste verletzt. Die SNCF erstattet Anzeige. Schüsse trafen einen TGV-Zug, der am Mittwochabend gegen 21 Uhr in den Bahnhof Marseille Saint-Charles einfuhr. Ein oder zwei Fenster wurden zerschossen. Eines der Geschosse durchschlug sogar ein Metallteil des Zuges, berichtet der Sender RTL, der den Vorfall aufdeckte. Der TGV wurde offenbar beschossen, als er aus einem Tunnel der Hochgeschwindigkeitsstrecke kam und sich dem Gare Saint-Charles näherte. Keine Fahrgäste oder SNCF-Mitarbeiter wurden durch die Schüsse verletzt. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet und die SNCF hat beschlossen, Anzeige zu erstatten.