Autor: Nachrichten

  • Verhütungsmittel ab 1. Januar für alle Frauen unter 25 Jahren kostenlos

    Verhütungsmittel ab 1. Januar für alle Frauen unter 25 Jahren kostenlos

    Gesundheitsminister Olivier Véran hat angekündigt, dass ab Januar 2022 Verhütungsmittel für alle Frauen unter 25 Jahren kostenlos sein werden. Frauen unter 25 Jahren müssen bald nicht mehr für die Pille zahlen. Ab dem 1. Januar 2022 wird die Empfängnisverhütung für alle Frauen unter 25 Jahren völlig kostenlos sein. Dies teilte Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstagmorgen auf France 2 mit. „Die hormonelle Empfängnisverhütung, die biologische Beurteilung, die damit einhergehen kann, die verschreibungspflichtige Empfängnisverhütung und alle mit dieser Verhütung zusammenhängenden Leistungen werden bis zum Alter von 25 Jahren umsonst sein“, sagte Olivier Véran in „Les 4 vérités“ auf dem Sender France 2. „Es gibt einen Rückgang bei der Verwendung von Verhütungsmitteln bei einer bestimmten Anzahl junger Frauen und der Hauptgrund ist, dass dies aus finanziellen Gründen passiert, weil es zu teuer ist. Es ist unerträglich, dass Frauen auf deshalb Verhütungsmittel verzichten müssen“, sag…

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  • Agen: Starke Überschwemmungen aber keine Opfer

    Agen: Starke Überschwemmungen aber keine Opfer

    In Agen brachte ein Unwetter gegen 20 Uhr gefährlichen Starkregen. Die Feuerwehr war am Mittwochabend, 8. September, überfordert. Zur Zeit sind glücklicherweise keine Opfer bekannt.

    Das gab es bisher noch nie in Agen. Die Straßen standen in kurzer Zeit etwa einen Meter unter Wasser. Ein Rekordregen, der der Niederschlagsmenge von zwei Monaten in drei Stunden entsprach, fiel ab 20 Uhr. Die sintflutartigen Regenfälle führten in einem Teil der Stadt zu Überschwemmungen, forderten zum Glück jedoch keine Todesopfer. Die außergewöhnlichen Regenfälle verursachten Überschwemmungen vor allem in den Stadtteilen Jasmin, Barleté und Rodrigue.

     

    In weniger als drei Stunden fielen in der Stadt 129,6 Liter pro Quadratmeter Niederschlag, ein „absoluter Rekord“ in Agen, so Météo-France. Die Präfektur hat am Mittwochabend eine erste Bilanz gezogen.

    „Der Schaden ist derzeit nur materiell, es wurde niemand verletzt oder getötet.“ Pressemitteilung der Präfektur Lot-et-Garonne

    „Bis 23.30 Uhr gab es 130 Einsätze der Feuerwehr, 20 Personen wurden in Sicherheit gebracht“, so die Präfektur.
    Rund 300 Feuerwehrleute wurden mobilisiert, um auf die Einsätzen nach den außergewöhnlichen Regenfällen zu reagieren.

    In der Stadt Boé hielt das Dach eines Supermarktes den sintflutartigen Regenfällen nicht stand, wie Le Petit Bleu d’Agen berichtet:

    Die sintflutartigen Unwetter betrafen insbesondere die Region Agen. Die Gesamtniederschlagsmenge an der Station Estillac erreichte 129 l/m2 in drei Stunden und lag damit nahe am Rekord für den gesamten Südwesten von 140 l/m2 in Sainte Livrade am 27. Juli 2006, berichtete der Meteorologe Gaëtan Heymes am Mittwochabend.

    Viele Straßen wurden unpassierbar gemacht.

  • Coronavirus: Laut einer Studie die Hauptursache für Krankschreibungen von Januar bis Mai

    Coronavirus: Laut einer Studie die Hauptursache für Krankschreibungen von Januar bis Mai

    Einer Studie zufolge waren von Januar bis Mai 46% der krankheitsbedingten Arbeitsausfälle auf die Coronavirus-Epidemie zurückzuführen. Von Januar bis Mai war Covid-19 die Hauptursache für Krankschreibungen bei Arbeitnehmern (mit Ausnahme des öffentlichen Dienstes), so eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage von Malakoff Humanis. Insgesamt ist die Zahl der Beschäftigten, die mindestens eine Krankschreibung eingereicht haben, im Studienzeitraum um drei Prozentpunkte gestiegen, „von 10% der Beschäftigten im Januar auf 13% im Mai“, so Malakoff Humanis in einer Erklärung. Ein Höchststand im April 2021Insgesamt waren von Januar bis Mai 46% der Arbeitsunterbrechungen auf Covid-19 zurückzuführen, darunter 12% durch diagnostizierte Infektionsfälle und 34% durch andere durch die Epidemie verursachten Probleme. „Der Höhepunkt wurde im April 2021 erreicht“, mit 52% Krankschreibungen im Zusammenhang mit Covid-19, so die Studie. Nach den Ansteckungen waren die Hauptgründe für Krankschreibungen Un…

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  • Covid-19 in Tahiti: Von fünf Beerdigungen pro Woche auf fünf pro Tag

    Covid-19 in Tahiti: Von fünf Beerdigungen pro Woche auf fünf pro Tag

    Mit dem Ausbruch der Covid-19-Epidemie in Polynesien sieht sich der kommunale Friedhof L’Uranie in Papeete mit einem starken Anstieg der Bestattungen konfrontiert, der nur schwer zu bewältigen ist. Ein Video von France 24…

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  • Der Gesundheitspass wird bald auch für Jugendliche ab 12 Jahren obligatorisch

    Der Gesundheitspass wird bald auch für Jugendliche ab 12 Jahren obligatorisch

    Der Gesundheitspass war für die 12- bis 17-Jährigen ab dem 30. September obligatorisch. Aber er gilt erst ab einem Alter von 12 Jahren und 2 Monaten. Ab dem 30. September ist der Gesundheitspass auch für Jugendliche obligatorisch, wenn sie ins Kino oder ins Restaurant gehen, mit dem Zug fahren oder an außerschulischen Aktivitäten teilnehmen wollen. Diese Verpflichtung war für die 12- bis 17-Jährigen für den 30. September angekündigt worden. Das Problem ist jedoch, dass Kinder unter 12 Jahren noch nicht geimpft werden können. Jugendliche, die um den 30. September herum geboren wurden, sollten daher ab diesem Tag einen Gesundheitspass vorlegen, ohne rechtzeitig 2 Impfungen bekommen zu können. Von dieser Situation sind 200.000 junge Menschen betroffen. Um das Problem zu beheben, soll der Gesundheitspass nach Informationen von Le Parisien schlussendlich erst ab einem Alter von 12 Jahren und 2 Monaten gelten. „Das Dekret wird in diesem Sinne formuliert werden“, gab das Büro des Premierminis…

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  • Belmondo: Die Öffentlichkeit kann am Donnerstagabend am Sarg von Jean-Paul Belmondo im Invalidendom Abschied nehmen

    Belmondo: Die Öffentlichkeit kann am Donnerstagabend am Sarg von Jean-Paul Belmondo im Invalidendom Abschied nehmen

    Der Innenhof des Invalidendoms wird am Donnerstagabend nach der nationalen Ehrung des Schauspielers Jean-Paul Belmondo geöffnet sein, damit die Öffentlichkeit seinem Sarg die letzte Ehre erweisen kann. Wie der Elysée-Palast am Mittwoch, dem 8. September, mitteilte, wird die Öffentlichkeit nach der nationalen Ehrung am Donnerstagnachmittag die Möglichkeit haben, dem Sarg von Jean-Paul Belmondo im Hof des Invalidendoms die letzte Ehre zu erweisen. Zugänglich am Donnerstag ab 19.30 Uhr Der große Innenhof, in dessen Mitte der Sarg aufgestellt wird, ist ab 19.30 Uhr für alle geöffnet, die den am Montag im Alter von 88 Jahren verstorbenen Schauspieler ehren wollen. Seine Beerdigung findet am Freitagmorgen in der Kirche Saint-Germain-des-Prés statt. Zuvor können tausend Bürgerinnen und Bürger einer Zeremonie beiwohnen, an der ab 16.30 Uhr Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte, die Familie von Jean-Paul Belmondo, seine engen Freunde, Mitglieder der Regierung und Vertreter aus Kultu…

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  • Die Anschläge vom 13. November 2015: Der blutigste Terroranschlag in Frankreich

    Die Anschläge vom 13. November 2015: Der blutigste Terroranschlag in Frankreich

    Der Mittwoch, 8. September, ist für die französische Justiz ein historisches Datum: Der Prozesses wegen der Anschläge vom 13. November 2015 wird eröffnet. Sechs Jahre nach dem schockierenden Attentat, das 130 Tote forderte, blickt Frankreich zurück auf den Verlauf eines Abends des Grauens.

    Um 21.16 Uhr begann der schicksalhafte Abend des 13. November 2015 im Stade de France in Saint-Denis. Vor den Toren des Stadions zündete ein erster Selbstmordattentäter seine Sprengstoffweste, dann um 21.20 Uhr ein zweiter. Die Detonationen sind im Stadion zu hören. An diesem Abend spielte hier die deutsche Nationalmannschaft und Präsident François Hollande saß auf der Tribüne. Von seinen Leibwächtern wird der Präsident evakuiert, während gleichzeitig im Osten von Paris bereits ein Blutbad angerichtet wird.

    130 Menschen getötet
    Um 21.24 Uhr schoss ein Kommando auf die Kunden auf den Terrassen der Restaurants Carillon und Petit Cambodge. Zwei Minuten später gab es eine weitere Schießerei in den Bars La Petite Bière und Casa Nostra, gefolgt von weiteren Schüssen um 21.36 Uhr im Café La Belle Equipe. „Die Menschen fielen um wie die Fliegen, es war eine richtige Kriegsszene“, sagte ein Zeuge. Um 21.38 Uhr zündete einer der Angreifer im Comptoir Voltaire seinen Sprengstoffgürtel und verletzte zahlreiche Menschen. Um 21.47 Uhr drangen drei schwer bewaffnete Angreifer in das Konzerthaus Bataclan ein und eröffneten das Feuer. Zwei Stunden später rief François Hollande vom Elysée-Palast aus den landesweiten Notstand aus: „Mehrere Dutzend Tote, viele Verletzte, es ist ein Horror“.

    Bei diesen Terroranschlägen starben 130 Menschen. Der Prozess beginnt am Mittwoch, dem 8. September.

     

  • Impfpflicht für Pflegekräfte: Wie sieht es heute in den Pflege- und Altersheimen aus?

    Impfpflicht für Pflegekräfte: Wie sieht es heute in den Pflege- und Altersheimen aus?

    Bis zum 15. September sollten alle Betreuer und angestellte der Pflege- und Altersheime mindestens eine Dosis eines Covid-19-Impfstoffs erhalten haben. In den 19 Heimen der Edenis-Gruppe haben nur 2,8% der Beschäftigten noch nicht mit der Impfung begonnen. Dies ist eine beruhigende Zahl, eine Woche vor Ablauf der Frist. Der 15. September ist der Pflichttermin für die Covid-19-Impfung für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen. Wenn die Mitarbeiter bis zu diesem Datum nicht mindestens eine erste Injektion eines Covid-19-Impfstoffs erhalten haben, werden sie gezwungen sein, ihre Tätigkeit ohne Gehaltsweiterzahlung auszusetzen. „Die Impfpflicht betrifft alle Beschäftigten in den Einrichtungen und insbesondere in den alters- und Pflegeheimen“, sagt Florence Decottignies, medizinische Direktorin bei Edenis, einem Zusammenschluss von medizinisch betreuten Seniorenheimen in Okzitanien. Nicht nur das Pflegepersonal, sondern auch Personen, die in der Verwaltung tätig sind, oder Personen, die si…

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  • Marseille: 2 neue Schießereien mit 2 Toten und 2 Verletzten diese Nacht

    Marseille: 2 neue Schießereien mit 2 Toten und 2 Verletzten diese Nacht

    Am Dienstagabend kam es in Marseille, nur eine Woche nach dem Besuch von Emmanuel Macron, zu zwei neuen Schießereien. Die Zahl der Opfer ist hoch: 2 Tote und 2 Verletzte. 

    Vergangene Nacht wurde Marseille wieder Schauplatz von Gewalttaten. Am Dienstagabend kam es zu zwei Schießereien, die offenbar nicht miteinander zusammenhängen. Dabei wurden zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt.

    Die erste Schießerei ereignete sich gegen 22.30 Uhr im Viertel Porte d’Aix im 1. Arrondissement, wie die Zeitung La Provence berichtet. Ein 30-jähriger Mann wurde erschossen. Der Mann befand sich illegal auf französischem Boden. Ein weiterer Mann wurde durch 9-Millimeter-Schüsse in den Rücken leicht verwundet.

    Die Kriminalpolizei ist mit den Ermittlungen betraut. Diesmal scheint es sich nicht um eine Abrechnung in Drogenmilieu zu handeln, die Ermittler vermuten eher einen Hintergrund des Zigarettenhandel. „In der Nähe der Leiche des Opfers befanden sich Zigarettenschachteln“, so ein Ermittler gegenüber La Provence.

    Die zweite Schießerei fand später in der Nacht gegen 2.30 Uhr statt. Der Vorfall ereignete sich in einer Wohnsiedlung im Renaude-Viertel. Ein 26-jähriger Mann wurde getötet und ein zweiter verletzt, berichtet der Sender BFMTV Provence. Eine oder mehrere Personen kamen mit einem Auto und fuhren auf ein Fahrzeug zu, in dem zwei junge Leute saßen. Das Fahrzeug wurde von Kugeln durchlöchert. Die beiden Männer konnten zunächst fliehen und flüchteten in eine Wohnung. Als die Rettungsdienste eintrafen, war einer der beiden Männer jedoch bereits tot.

    Emmanuel Macron war letzte Woche drei Tage lang in Marseille. Der Staatschef hatte die Einstellung von 200 neuen Polizeibeamten im Jahr 2022 und den Bau einer neuen Polizeistation für 150 Millionen Euro angekündigt.

  • Pyrenäen-Orientales: Mann in Argelès-sur-Mer mit Harpune angegriffen – der Angreifer ist flüchtig

    Pyrenäen-Orientales: Mann in Argelès-sur-Mer mit Harpune angegriffen – der Angreifer ist flüchtig

    Das etwa 50-jährige Opfer wurde am Kopf getroffen, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Der Schütze floh vom Tatort. Es wird immer noch nach ihm gesucht.

    Ein Mann wurde am Dienstag, 7. September, in Argelès-sur-Mer (Pyrénées-Orientales) mit einer Harpune angegriffen, berichtet France Bleu Roussillon. Gegen 7.30 Uhr war der etwa 50-jährige Mann auf dem Heimweg, „als er überfallen wurde“, so die Gendarmerie.

    Eine mit einer Harpune bewaffnete Person schoss auf der Straße auf ihn und traf ihn in den Schädel.
    Wie durch ein Wunder glitt der Pfeil durch den Schädel und durchdrang den oberen Teil der Stirn. Das Opfer versuchte trotz des in seinem Kopf steckenden Pfeils, seinen Angreifer zu verfolgen, was bei den anwesenden Passanten für grosses Entsetzen sorgte. Mehrere Personen alarmierten die Polizei. Doch als die Polizei eintraf, war der Schütze bereits geflüchtet.

    Der Mann, ein serbischer Staatsangehöriger, wurde in Perpignan ins Krankenhaus eingeliefert, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Der Angreifer wird von der Gendarmerie gesucht.

    Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge ist der Verdächtige, der etwa fünfzig Jahre alt ist, ebenfalls serbischer Staatsangehörigkeit und hat keinen festen Wohnsitz.