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  • Marine Le Pen während ihrer Rede zu Ehren von General de Gaulle ausgebuht

    Marine Le Pen während ihrer Rede zu Ehren von General de Gaulle ausgebuht

    „Wir haben dieselbe Vision von Frankreich wie de Gaulle“, sagte die Präsidentschaftskandidatin des Rassemblemet Nationale. Marine Le Pen wurde von etwa fünfzig Personen während einer Rede ausgebuht, die sie am Dienstag, 9. November in Bayeux (Calvados) hielt, um das Vermächtnis von General de Gaulle zu ehren, der heute vor 51 Jahren starb, berichtet France Bleu Normandie. Linke Politiker und Gewerkschafter der CGT wollten anlässlich des Auftretens von Marine Le Pen ihren Unmut zum Ausdruck bringen. Sie wurden jedoch von Ordnungskräften ausgerechnet von dem Ort ferngehalten, an dem der General im Juni 1946 über die zukünftige Verfassung Frankreichs gesprochen hatte. Die Kandidatin des Rassemblement National für die Präsidentschaftswahlen 2022 legte ebenfalls einen Kranz vor dem Lothringer Kreuz in Courseulles-sur-Mer nieder. Marine Le Pen lobte das „Gedächtnis“ des Generals, „die Stärke“ und „das Gleichgewicht seiner Institutionen“. Sie sagte, sie habe keinen Zweifel daran, dass sie in …

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  • Covid-19: Einige Stunden vor der Rede von Emmanuel Macron findet im Elysée-Palast ein Verteidigungsrat zur Gesundheit statt

    Covid-19: Einige Stunden vor der Rede von Emmanuel Macron findet im Elysée-Palast ein Verteidigungsrat zur Gesundheit statt

    Die Exekutive tagt am Dienstag, bevor der Präsident der Republik um 20 Uhr spricht. Der Staatschef will insbesondere einen „aktuellen Überblick über die gesundheitliche Lage“ geben. Ein Rat für Gesundheitsschutz vor möglichen Ankündigungen des Präsidenten. Die Exekutive trat am Dienstag, 9. November, vormittags zusammen, um insbesondere über die Möglichkeit zu entscheiden, den Gesundheitspass von einer Booster-Impfung abhängig zu machen. Der Präsident der Republik wird um 20.00 Uhr eine Rede halten, in der er insbesondere eine „Bewertung der gesundheitlichen Lage“ vornehmen und auf das Wiederaufflammen der Covid-19-Epidemie eingehen wird. Nachrichten.fr wird für Abonnenten ab 20 Uhr live über die Ansprache berichten. Emmanuel Macron wird sich an die Franzosen wenden, um angesichts des Wiederaufflammens der Epidemie für die 3. Dosis der Impfung zu werben und die Prioritäten für das Ende seiner fünfjährigen Amtszeit zu erläutern. Dies ist die neunte Ansprache des Präsidenten der Republik…

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  • Astronaut Thomas Pesquet wieder auf der Erde: Jetzt gehts erst mal in den Fitness-Urlaub…

    Astronaut Thomas Pesquet wieder auf der Erde: Jetzt gehts erst mal in den Fitness-Urlaub…

    Der Astronaut ist mit seinen drei Kollegen am Dienstag vor der Küste Floridas gelandet. Nach ersten Untersuchungen in Houston, Texas, soll er nach Köln, Deutschland, fliegen, wo sich das Europäische Astronautenzentrum befindet.

    Nach 199 Tagen im All ist fder französische Astronaut Thomas Pesquet zurück auf der Erde. Der Franzose landete am Dienstag, dem 9. November, mit drei weiteren Besatzungsmitgliedern der ISS vor der Küste Floridas. Seine Landung verlief reibungslos, und der Astronaut lächelte, als er aus der Crew-Dragon-Kapsel stieg.

    Der Astronaut wird sich nun in Houston (Texas) einer kurzen Reihe von medizinischen Tests unterziehen, bevor er nach Köln reist, wo sich das Europäische Astronautenzentrum (EAC) befindet.

    Der Franzose wird etwa 12 Stunden lang unter der „Erdkrankheit“ leiden, so Bernard Comet, der zwanzig Jahre lang Arzt am Centre national d’études spatiales (Cnes) und am Institut de médecine et de physiologie spatiales war. „Die Erdkrankheit ist das, was die Astronauten bescheiden die ‚akute Phase‘ nennen. Ihnen ist übel, sie erbrechen“, sagte Pesquet auf dem YouTube-Kanal des Cnes. Einen halben Tag nach der Rückkehr zur Erde ist dann alles viel besser, auch wenn man dann „noch nicht in Topform“ ist.

    In Köln, Deutschland, wird sich Thomas Pesquet allmählich wieder an das Leben auf der Erde gewöhnen. Die Wiedererlangung seiner vollen körperlichen Leistungsfähigkeit geschieht nicht über Nacht. Auf kardiovaskulärer Ebene wird innerhalb von 24 Stunden, maximal drei Tagen, alles wieder besser. Aber es wird etwa einen Monat dauern, bis man wieder voll einsatzfähig ist.

    Das Fitnessprogramm, das von einer medizinischen Überwachung begleitet wird, ist gekennzeichnet durch eine sehr sanfte Rückkehr zu körperlicher Aktivität. In den nächsten drei Wochen müssen die zurückgekehrten Astronauten ein geregeltes Physiotherapieprogramm durchführen, schwimmen, langsam gehen und Rad fahren. Die Rückkehr zu traditionelleren sportlichen Aktivitäten, wie z. B. Laufen, wird erst nach einigen Wochen möglich sein, wobei zu bedenken ist, dass man mit dem Mountainbiken wegen der mit der durch die Schwerelosigkeit erhöhten Knochenbrüchigkeit verbundenen Risiken länger warten muss.

    Längere Aufenthalte im Weltraum haben nämlich die Besonderheit, dass der Körper viel schneller zu Osteoporose neigt als auf der Erde. An Bord der Internationalen Raumstation verlor Thomas Pesquet jeden Monat 1% seiner Knochenmasse.

    Jedenfalls freut er sich nun auf den Fitness-Urlaub, den er gemeinsam mit seiner Familie verbringen möchte.

    Lesen Sie auch: Nach sechs Monaten im All kehrt Thomas Pesquet am Montag zur Erde zurück

  • Macrons TV-Ansprache: Was wird er heute Abend verkünden?

    Macrons TV-Ansprache: Was wird er heute Abend verkünden?

    Angesichts der Zunahme der Epidemie wird Emmanuel Macron am Dienstag, dem 9. November um 20 Uhr eine Rede an die Franzosen halten. Nachrichten.fr wird für Abonnenten ab 20 Uhr live über die Ansprache berichten. Neue TV-Ansprache des Präsidenten! Am Dienstag, dem 9. November um Punkt 20 Uhr wird sich Emmanuel Macron in einer neuen Ansprache erneut an das französische Volk wenden. Viele stellen sich die Frage: was wird das Staatsoberhaupt ankündigen? Die Coronavirus-Epidemie ist zurück und Emmanuel Macron muss zwischen mehreren Optionen entscheiden. Auf dem Weg zu einer dritten Dosis für alle?Könnte die Auffrischungsdosis obligatorisch werden, um seinen Gesundheitspass zu behalten? Fünf Monate vor den Präsidentschaftswahlen 2022 wäre dies eine heikle politische Entscheidung. Eine Hypothese, die im Übrigen vom Präsidenten der Nationalversammlung, Richard Ferrand, zurückgewiesen wurde. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Auffrischungsdosis nur für Personen über 65 Jahre obligatorisch we…

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  • Covid-19-Impfstoff: Französische Gesundheitsbehörde rät von Moderna-Impfstoff für unter 30-Jährige ab

    Covid-19-Impfstoff: Französische Gesundheitsbehörde rät von Moderna-Impfstoff für unter 30-Jährige ab

    In einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung gab die französische Gesundheitsbehörde bekannt, dass sie den Moderna-Impfstoff nicht für Personen unter 30 Jahren empfiehlt. Der Grund: „sehr seltene Fälle von Myokarditis“ bei diesen jungen Patienten. In einer am Montag, dem 8. November, veröffentlichten Pressemitteilung rät die oberste französische Gesundheitsbehörde von Impfungen mit Moderna für Personen unter 30 Jahren ab. Diese Entscheidung begründet die Hohe Gesundheitsbehörde vor allem mit den Ergebnissen der Epi-PHARE-Studie, die von der Krankenkasse (Cnam) und der Arzneimittelagentur (ANSM) veröffentlicht wurden. Die Ergebnisse „bestätigen das Risiko des Auftretens von sehr seltenen Fällen von Myokarditis mit günstigem Ausgang“, erklärt die Hohe Behörde für Gesundheit. Das Überwachungsgremium stellt fest, dass das Risiko einer Myokarditis bei 12- bis 29-Jährigen nach einer Injektion des Boten-RNA-Impfstoffs mit dem von Pfizer/BioNTEch entwickelten Impfstoff fünfmal geringe…

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  • Coronavirus: Die Vereinigten Staaten öffnen endlich wieder ihre Grenzen für Franzosen

    Coronavirus: Die Vereinigten Staaten öffnen endlich wieder ihre Grenzen für Franzosen

    Seit Montag, den 8. November, können französische Bürger, endlich wieder in die Vereinigten Staaten reisen.

    Es ist der Tag X auf dem Flughafen Roissy-Charles de Gaulle (Val-d’Oise/Seine-Saint-Denis/Seine-et-Marne). Am Montag, dem 8. November, haben die Vereinigten Staaten ihre Grenzen wieder geöffnet. Sie waren eineinhalb Jahre lang für Reisende aus dem neisten Ländern Europas, insbesondere auch Franzosen, geschlossen. Von nun an können Franzosen, die geimpft sind oder einen aktuellen negativen Test haben, der weniger als 72 Stunden zurückliegt, wieder nach Nordamerika reisen.

    29 Flugzeuge fliegen von Paris ab.

    Der erste Flug in die Vereinigten Staaten startete am Montagmorgen kurz nach 8 Uhr in Paris. „Was für eine Freude! Wir haben uns sehr darauf gefreut. Wir werden es wirklich glauben, wenn wir im Flugzeug sitzen“, sagt eine Frau vor der Kamra von France 2. Viele konnten es kaum erwarten, wieder ins Flugzeug zu steigen und Familie oder Freunde in den USA zu sehen. Allein am Montag sind in Roissy (Paris) 29 Flugzeuge zu einem Flug über den Atlantik gestartet. Mit der Aufhebung der US-Reisebeschränkungen werden auch einige Reisebüros endlich wieder aufatmen können.

  • Missbrauch: Entschädigungsfonds soll aus Vermögen der Kirche oder Darlehen finanziert werden

    Missbrauch: Entschädigungsfonds soll aus Vermögen der Kirche oder Darlehen finanziert werden

    Nachdem die 120 in Lourdes versammelten Bischöfe die kollektive Verantwortung der katholischen Kirche in Frankreich für den in ihrer Mitte begangenen Kindesmissbrauch anerkannt hatten, soll nun die Frage der Entschädigung der Opfer geregelt werden.

    Die katholische Kirche hatte sich bereits zu ihrer kollektiven Verantwortung für die Opfer der Pädokriminalität innerhalb der Kirche bekannt. Die 120 Bischöfe, die sich in Lourdes (Hautes-Pyrénées) trafen, einigten sich auch auf die Modalitäten einer „individualisierten“ Entschädigung der Opfer, wie der Vorsitzende der französischen Bischofskonferenz, Eric de Moulins-Beaufort, am Montag, dem 8. November, bekannt gab.

    Lesen Sie auch: Missbrauch: Bischöfe erkennen “institutionelle Verantwortung” der Kirche an

    Die von Jean-Marc Sauvé geleitete Kommission erschütterte die katholische Welt, als sie letzten Monat ihren Bericht veröffentlichte, der das Ausmaß der Pädokriminalität in der katholischen Kirche in den letzten siebzig Jahren aufdeckte. Sie schätzt, dass seit 1950 in Frankreich 330.000 Minderjährige von Geistlichen, Ordensleuten oder Personen, die mit der Kirche beschäftigt waren, sexuell missbraucht wurden.

    Lesen Sie auch: Kirche: 330.000 Opfer sexuellen Missbrauchs nach Angaben der Sauvé-Kommission in Frankreich

    Die Bischöfe haben in Lourdes beschlossen, eine unabhängige nationale Anerkennungs- und Wiedergutmachungsstelle einzurichten, deren Aufgabe es sein wird, die Anträge der Opfer sexueller Gewalt zu prüfen. Der Name der Präsidentin dieses Gremiums wurde bereits bekannt gegeben: Es handelt sich um die Anwältin Marie Derain de Vaucresson, die „ihr Team nach dem Vorbild der Sauvé-Kommission“ zusammenstellen wird.

    „Wir Bischöfe haben begonnen, den Fonds für die Entschädigung mit unseren eigenen Beiträgen aufzustocken, aber es ist offensichtlich, dass wir viel mehr Geld aufbringen müssen, als wir uns vorgestellt haben.“ Die französischen Bischöfe haben sich daher verpflichtet, diesen Fonds weiter aufzufüllen, indem sie sich von Eigentum der französischen Bischofskonferenz und der Diözesen trennen, so der Präsident der Bischofskonferenz. „Wir werden keine Spenden von den Gläubigen“ annehmen, sagte Eric de Moulins-Beaufort, und „alle Bischöfe haben sich bereit erklärt, in ihren Diözesen zu versuchen, die Güter zu identifizieren, die sie veräussern können“.

    Außerdem, so fügte er hinzu, „haben wir beschlossen, notfalls einen Kredit aufzunehmen, um unseren Verpflichtungen nachkommen zu können“.

    Die katholischen Bischöfe haben den Papst gebeten, ihnen zu helfen, und Berater zu schicken, um die Art und Weise, wie sie Opfer von Kindesmissbrauch und die Täter behandeln, zu überprüfen. Und auch mögliche Rücktritte betroffener Bischöfe werden erwogen, wenn sich dies als notwendig erweisen sollte.

    Es sollen Arbeitsgruppen aus Laien, Diakonen, Priestern, Personen des geweihten Lebens und Bischöfen gebildet werden. Die Opfer werden mit ihnen in Verbindung gebracht und ein Koordinator soll für die Umsetzung der Empfehlungen der Sauvé-Kommission zuständig sein.

    Die Bischöfe verabschiedeten eine Reihe von Maßnahmen, die auf der Website der Bischofskonferenz aufgeführt sind, wie z. B. die systematische Überprüfung des Strafregisters von Klerikern und Laien, wenn sie zur Arbeit mit Minderjährigen berufen werden. Sie verpflichteten sich außerdem, jeweils für ihre Diözese die „Unterzeichnung eines Protokolls mit der/den betreffenden Staatsanwaltschaft(en)“ zu beantragen. Die französischen Bischöfe haben die Einrichtung eines „nationalen kanonischen Strafgerichts“ beschlossen und die Statuten dieses Gerichts als erste Instanz genehmigt, das am 1. April 2022 seine Arbeit aufnehmen wird.

  • Transat Jacques Vabre: Start der 15. Auflage der Regatta mit Ziel Martinique

    Transat Jacques Vabre: Start der 15. Auflage der Regatta mit Ziel Martinique

    Die 15. Ausgabe der Transat Jacques Vabre wurde am Sonntag, dem 7. November, gestartet. Der Start erfolgte in Le Havre (Seine-Maritime). Ziel nach einer langen Atlantik-Überfahrt ist Fort-de-France auf Martinique.

    In Le Havre (Seine-Maritime) fanden sich am Sonntag, den 7. November, zahlreiche Segelbegeisterte und Neugierige ein. Der Startschuss für die Regatta 2021 der Transat Jacques Vabre, die 15. seit ihrer Gründung, wurde gegeben. Teilnehmer waren neben den bekannten alten Hasen auch einige, die weniger Erfahrung haben und der Überfahrt mit besorgter Spannung entgegen sehen. „Es ist ein bisschen beängstigend“, geben Julia und Jeanne Courtois zu, Zwillingsschwestern, die zum ersten Mal bei der Transatlantik-Regatta segeln.

    Die Abenteurer starteten zu einer Überfahrt, die bis zu drei Wochen dauern kann. Sie müssen sich mit zwei neuen strecken auseinandersetzen, die in diesem Jahr eingeführt wurden. Für die vier teilnehmenden Bootsklassen gibt es nun drei Strecken statt bisher einer. Die Strecken werden unterschiedlich lang sein, um die Chancen der Teilnehmer auszugleichen. Und noch eine weitere wichtige Änderung gibt es dieses Jahr: 2021 wird das Ziel nicht mehr in Brasilien liegen, sondern Fort-de-France auf Martinique sein.

  • Italien: 70 Mitglieder der kalabrischen Mafia verurteilt

    Italien: 70 Mitglieder der kalabrischen Mafia verurteilt

    In Italien wurden am Sonntag, dem 7. Oktober, 70 Mitglieder der ‚Ndrangheta‘, der größten und gefährlichsten Mafiagruppe des Landes, im Rahmen eines im Januar 2021 eröffneten „Maxiprozesses“ verurteilt.

    Fast ein Jahr nach der Eröffnung des größten Prozesses gegen die Mafia seit den 1980er Jahren fielen am Sonntag, dem 7. Oktober, die ersten Urteile. Auf der Anklagebank sitzen 91 Mitglieder der ‚Ndrangheta‘, von denen 70 wegen „versuchten Mordes, Geldwäsche, Drogenhandels“ und „illegalen Waffenbesitzes“ verurteilt wurden. Ein schwerer Schlag für die kalabrische Mafia und ein großer Sieg für Staatsanwalt Nicola Grattieri: „Das heutige Urteil ist wichtig. (…) Ich habe immer gesagt, was ich dachte. Ich habe keine Angst vor irgendetwas oder irgendjemandem“.

    Der Anti-Mafia-Staatsanwalt kämpft seit Jahren unter Einsatz seines Lebens gegen die ‚Ndrangheta‘ und steht seit 30 Jahren unter Polizeischutz. Bis es zu diesem Prozess kommen konnte, dauerten die Ermittlungen jahrelang. Einige Operationen erforderten sogar die Mobilisierung von 3.000 Carabinieri. Das Verfahren ist jedoch noch lange nicht abgeschlossen, da die Hauptangeklagten noch nicht verurteilt worden sind. Unter ihnen befinden sich Luigi Mancuso, 67, der als Familienoberhaupt der Mafiagruppe gilt, und der ehemalige Senator Giancarlo Pittelli, 68, der verdächtigt wird, als Mittelsmann fungiert zu haben. Das Gerichtsverfahren wird voraussichtlich noch zwei Jahre oder länger dauern.

  • Missbrauch in der Kirche: Bischöfe diskutieren über Entschädigung und Sanktionen

    Missbrauch in der Kirche: Bischöfe diskutieren über Entschädigung und Sanktionen

    Die französischen Bischöfe wollen am Montag, dem 8. November, über Maßnahmen zur Entschädigung der Opfer von Pädokriminalität in der Kirche und zur Verhinderung einer Wiederholung solcher Vorfälle entscheiden.

    Die 120 französischen Bischöfe sollen am Montag, dem 8. November, darüber abstimmen, wie sie ihren Weg und ihre Pflicht zur Wiedergutmachung gegenüber den Opfern sexuellen Missbrauchs klar und konkret zum Ausdruck bringen wollen. Zu diesen Maßnahmen gehört auch die Entschädigung von Opfern schon verjährter Straftaten, aber nicht nur: Alle Anträge werden berücksichtigt, versicherten die Bischöfe.

    Es könnte ein Diözesantribunal eingerichtet werden, das Sanktionen gegen pädophile Priester verhängen könnte, einschließlich der Entlassung aus der Kirche. Bereits am vergangenen Freitag haben die Prälaten die systemischen Dimensionen des Sachverhalts anerkannt. Die Bischöfe haben Wiedergutmachung gelobt und von einem „Sinneswandel“ gesprochen, während die Opfer nur einen kleinen Schritt in. die richtige Richtung sehen, erklärt die France Télévisions-Journalistin Muriel Lassaga aus Lourdes (Hautes-Pyrénées).

    Lesen Sie auch: Missbrauch: Bischöfe erkennen “institutionelle Verantwortung” der Kirche an