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  • Fall Khashoggi: Der in Roissy festgenommene Saudi ist nicht der gesuchte Verdächtige

    Fall Khashoggi: Der in Roissy festgenommene Saudi ist nicht der gesuchte Verdächtige

    Nach „eingehenden Überprüfungen“ seiner Identität stellte sich heraus, dass der Mann nur den gleichen Namen wie der gesuchte Verdächtige trägt. Er wurde schließlich wieder auf freien Fuß gesetzt, gab die Staatsanwaltschaft bekannt.

    Der am Dienstag, 7. Dezember, am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle festgenommene Saudi, der verdächtigt wurde, ein Mitglied des Kommandos zu sein, das an der Ermordung des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi im Jahr 2018 beteiligt war, ist nicht der von der Türkei gesuchte Verdächtige, wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Mittwoch, 8. Dezember, bekannt gab. Der Mann habe sich schließlich als Namensvetter des fraglichen Verdächtigen herausgestellt. Er sei wieder auf freien Fuß gesetzt worden, erklärte Staatsanwalt Rémy Heitz.

    Er war „auf der Grundlage eines internationalen Haftbefehls, der von den türkischen Justizbehörden am 5. November 2018 im Zusammenhang mit der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi ausgestellt wurde“, festgenommen worden, so Rémy Heitz in einer Erklärung. „Die eingehenden Überprüfungen bezüglich der Identität dieser Person haben aber ergeben, dass der Haftbefehl nicht auf ihn zutrifft“ und „er wurde auf freien Fuß gesetzt“.

    Jamal Khashoggi, ein in den USA lebender Kolumnist der Washington Post und Kritiker der saudischen Regierung, war am 2. Oktober 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul von einem Agententeam aus Saudi-Arabien ermordet worden.

    Ryad hatte behauptet, dass der Mord an Khashoggi von saudischen Agenten begangen worden sei, die allein gehandelt hätten, doch ein Bericht der US-Geheimdienste beschuldigt Kronprinz Mohammed bin Salman, den Mord in Auftrag gegeben zu haben. Eine Anschuldigung, die von Saudi-Arabien entschieden zurückgewiesen wird.

    Lesen Sie dazu auch: Fall Khashoggi: Einer der Mörder des saudischen Journalisten in Frankreich festgenommen

  • Macron: „Hüten wir uns davor, die Geschichte zu manipulieren, neu zu bewerten und zu agitieren“

    Macron: „Hüten wir uns davor, die Geschichte zu manipulieren, neu zu bewerten und zu agitieren“

    Der Präsident der Republik war am Mittwochmorgen Gast von France Bleu Pays d’Auvergne und kommentierte Äusserungen von Eric Zemmour. Als Emmanuel Macron auf France Bleu Pays d’Auvergne zu seiner Reise nach Vichy (Allier) befragt wurde, antwortete er im Wesentlichen auf die vom rechtsextremen Kandidaten Éric Zemmour ausgelösten Polemiken über die Rolle des Vichy-Regimes während des Zweiten Weltkriegs. „Hüten wir uns davor, die Geschichte zu manipulieren, sie zu revidieren und zu agitieren. Aber ehren wir diejenigen, die dafür gekämpft haben, dass wir ein freies Volk sein können. Und lassen Sie uns den Mut dieser 80 Parlamentarier würdigen, die sich in Vichy dem widersetzten, was der Geist der Niederlage war, und nein sagten“, sagte Emmanuel Macron. „Vichy erinnert an die Geschichte“, erklärte Emmaniel Macron. „Man muss sich aber sagen, dass diese Geschichte, die erlebt wurde, von Historikern und Historikerinnen beschrieben wurde und es eine gute Sache ist, sich an diese Beschreibung zu…

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  • Terrorismus: Geplanter Messeranschlag an Weihnachten von Sicherheitsdiensten vereitelt

    Terrorismus: Geplanter Messeranschlag an Weihnachten von Sicherheitsdiensten vereitelt

    Einer der beiden Männer war den Behörden bereits als radikalisierter Gefährder bekannt, berichtet Le Parisien.

    Sie hatten geplant, Passanten an belebten Orten während der Weihnachtsfeiertage zu töten. Zwei 23-jährige Männer wurden am 29. November in der Nähe von Paris festgenommen, berichtet Le Parisien am Mittwoch, dem 8. Dezember.

    Le Parisien zufolge wurden die beiden jungen Männer in Meaux (Seine-et-Marne) und Le Pecq (Yvelines) von Polizisten der Generaldirektion für innere Sicherheit festgenommen. Sie wurden wegen „krimineller terroristischer Vereinigung“ angeklagt und inhaftiert.

    Lesen Sie auch: Terrorismus: Ist Frankreich immer noch bedroht?

    Die Polizei war über einen Hinweis auf die Spur der Männer gekommen. Dank des Geständnisses des ersten Verhafteten wurde der zweite junge Mann gefunden. Beide hatten es auf verschiedene Orte abgesehen: Einkaufszentren, Universitäten und belebte Straßen, wie von Le Parisien berichtet.

  • Covid-19: Brauchen wir noch eine 4. Dosis? Wissenschaftler sagen ja!

    Covid-19: Brauchen wir noch eine 4. Dosis? Wissenschaftler sagen ja!

    „Es ist möglich, dass wir zu einem bestimmten Zeitpunkt eine vierte Dosis“ des Impfstoffs gegen Covid-19 benötigen. Dies sagte Jean-François Delfraissy, Vorsitzender des wissenschaftlichen Rates, bei einer Anhörung im Senat am Mittwoch, dem 8. Dezember. Seit dem 27. November können alle Franzosen ab 18 Jahren eine dritte Dosis des Impfstoffs gegen Covid-19 erhalten. Aber wird angesichts der anhaltenden Epidemie irgendwann auch noch eine vierte Dosis erforderlich sein? „Es ist möglich, dass wir zu einem bestimmten Zeitpunkt eine vierte Dosis benötigen“, sagte der Vorsitzende des wissenschaftlichen Rates, Jean-François Delfraissy, bei einer Anhörung im Senat am 8. Dezember. „Im Moment ist es eine Auffrischung, aber vielleicht wird eine vierte Dosis nötig sein, ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wie lange die Auffrischung wirksam sein wird. (…) In einer Krise dieser Art müssen wir alles sagen, was wir wissen, und es auf den Tisch legen, damit wir uns darüber austauschen können. Es ist d…

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  • Covid-19: Gesundheitsamt löst Notfallplan für alle Gesundheitseinrichtungen in Okzitanien aus

    Covid-19: Gesundheitsamt löst Notfallplan für alle Gesundheitseinrichtungen in Okzitanien aus

    Aufgrund der raschen Verschlechterung der epidemischen Indikatoren in der Region Südwestfrankreich wurde in allen Gesundheitseinrichtungen der Region der Notfallplan ausgelöst. Die regionale Gesundheitsbehörde (ARS) appelliert „an die Solidarität und das Verantwortungsbewusstsein“ der gesamten Bevölkerung. In den Gesundheitseinrichtungen in Okzitanien wird der Notfallplan ausgelöst. Die rasche Verschlechterung der epidemischen Indikatoren in der Region sowie das erreichte Inzidenzniveau, das seit Beginn der Pandemie beispiellos ist, bestätigen die starken Auswirkungen der fünften Welle, gab die ARS Occitanie in einer Pressemitteilung bekannt. „Die hohe Zahl schwerer Covid-Fälle, die in unseren Gesundheitseinrichtungen behandelt werden, hat die regionale Gesundheitsbehörde veranlasst, die öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen aufzufordern, ihre Notfallpläne zu aktivieren“, heißt es. Der seit 2004 gesetzlich verankerte und als „weißer Plan“ bekannte Notfallplan ist eine Maßn…

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  • Verkehrssicherheit: In Frankreich fahren 770.000 Menschen ständig ohne Führerschein

    Verkehrssicherheit: In Frankreich fahren 770.000 Menschen ständig ohne Führerschein

    770.000 Franzosen sind dauerhaft ohne Führerschein unterwegs. Diese Zahl steigt ständig und ist wenig beruhigend, zumal fast 10% der tödlichen Unfälle von Autofahrern verursacht werden, die ihren Führerschein nicht oder nicht mehr besitzen.

    In Lunel (Hérault) wurde ein Autofahrer kontrolliert, der ohne Sicherheitsgurt, alkoholisiert und ohne Führerschein unterwegs war. Er wurde zu einer Geldstrafe von 150 Euro, vier Monaten Gefängnis auf Bewährung und vier weiteren Monaten Führerscheinentzug verurteilt. Wie er fuhren im Jahr 2019 etwa 770.000 Autofahrer ohne gültigen Führerschein. Die Folge: 220 Menschen wurden 2020 bei Unfällen getötet, an denen ein Fahrer ohne Führerschein beteiligt war. Es sind die Kosten und auch die Fristen, die nötig sind, um den Führerschein nach einer Suspendierung erneut zu beantragen, die die meisten dazu verführen, ohne Führerschein zu fahren.

    Es gibt aber auch einen Zusammenhang zwischen dem fehlenden Führerschein und dem gefährlichen Verhalten dieser Fahrer. Mehr als andere konsumieren sie Betäubungsmittel und Alkohol. Einem Fahrer ohne Führerschein droht eine Geldstrafe von bis zu 15.000 Euro und eine Freiheitsstrafe von einem Jahr. Bei einem Unfall muss er den gesamten Schaden selbst begleichen.

  • Covid-19: Vier Wochen lang Tanzverbot in Bars und Restaurants

    Covid-19: Vier Wochen lang Tanzverbot in Bars und Restaurants

    Ein Erlass, der am Mittwoch im Amtsblatt veröffentlicht wurde, kündigt an, dass es von nun an für mindestens vier Wochen verboten sein wird, in den Bars und Restaurants Frankreichs zu tanzen. Diese Entscheidung folgt auf die Schließung der Diskotheken bis Anfang Januar 2022. In Frankreich ist das Tanzen in Bars und Restaurants ab Freitagmorgen bis einschließlich 6. Januar verboten. Während dieser Zeit müssen auch die Diskotheken im Rahmen der von der französischen Regierung beschlossenen Anti-Covid-Maßnahmen schließen, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Dekret hervorgeht. Diskotheken „dürfen bis einschließlich 6. Januar kein Publikum empfangen“, und zwar ab Freitag 6:00 Uhr, so der Erlass. Dieses Verbot gilt bis zum selben Datum auch für „Tanzaktivitäten“ in Bars und Restaurants. Lesen Sie auch: Covid-19: Vier Wochen Zwangsschließung für Diskotheken Eine im November in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet erschienene Studie, die vom 23. Mai bis 13. August durchgeführte…

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  • Bürgermeisteramt von Lyon bestätigt Verbot von Stopfleber bei offiziellen Empfängen

    Bürgermeisteramt von Lyon bestätigt Verbot von Stopfleber bei offiziellen Empfängen

    Die in Lyon regierenden Grünen sind der Ansicht, dass die Produktion von Stopfleber „das Wohlbefinden der Tiere nicht gewährleistet“. Die Stadtverwaltung von Lyon bestätigt das Verbot der als Delikatesse geltenden Foie Gras bei offiziellen Empfängen. Dies berichtet Franceinfo und bestätigt damit einen Bericht des Lyon Mag. Die Stadt Lyon bestellt seit Oktober 2020 keine Stopfleber mehr. Diese Entscheidung wurde von der Stadtverwaltung unter Grégory Doucet, dem EELV-Bürgermeister von Lyon, getroffen, da die Produktion von Stopfleber offensichtlich „nicht das Wohl der Tiere gewährleiste“. Das traditionelle Feinschmecker-Produkt ist daher bei Empfängen und offiziellen Veranstaltungen der Stadt Lyon nicht mehr zu finden. Eine Entscheidung, die insbesondere den ehemaligen Bürgermeister Gérard Collomb auf den Plan ruft, der das Verbot als „schade für Lyon, die Hauptstadt der Gastronomie“ bezeichnet. Lyon ist nicht die einzige Stadt, die diese Entscheidung getroffen hat: Auch in Grenoble und …

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  • Covid-19: Warum die Regierung bei der Impfung von Kindern aufs Tempo drückt

    Covid-19: Warum die Regierung bei der Impfung von Kindern aufs Tempo drückt

    Obwohl die Regierung noch auf das endgültige grüne Licht der Gesundheitsbehörden wartet, beschloss sie am Montagabend, die Einführung der Impfung von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren zu beschleunigen. Diese Impfung, die in einigen Ländern bereits durchgeführt wird, könnte auch in Frankreich bereits am 20. Dezember beginnen. Mit ihrer Ankündigung vom Montagabend, die Impfung von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren ab dem 15. Dezember für Risikogruppen zu öffnen und diese Impfung ab dem 20. Dezember auf alle Kinder dieser Altersgruppe auszuweiten, sofern die Gesundheitsbehörden grünes Licht, nimmt die Regierung eine neue Situation in der epidemischen Entwicklung zur Kenntnis. Tatsächlich ist die Inzidenzrate bei Grundschülern laut den neuesten Zahlen von Santé publique France mittlerweile höher als bei jeder anderen Altersgruppe. So stieg die Inzidenzrate bei den unter 9-Jährigen von 55,6 positiven Fällen pro 100.000 Einwohner am 1. November auf 496,2 am 29. November und 955 Fälle a…

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  • Frankreichs neue konservative Präsidentschaftskandidatin legt in Umfragen zu

    Frankreichs neue konservative Präsidentschaftskandidatin legt in Umfragen zu

    Die neue Präsidentschaftskandidatin der rechtsgerichteten Republikanischen Partei Frankreichs, Valerie Pécresse, hat in der Wählergunst zugelegt, wie zwei Umfragen am Dienstag zeigten, wobei eine davon Präsident Emmanuel Macron zum ersten Mal eine mögliche Niederlage bescheinigte. Valerie Pécresse, die sich um das Amt der ersten weiblichen Präsidentin Frankreichs bewirbt, war als Außenseiterin in den Nominierungsprozess gestartet, wurde aber am Samstag von den Mitgliedern Republikanischen Partei zu deren Kandidatin gekürt, nachdem sie in vier Fernsehdebatten sehr gut abgeschnitten hatte. Während Pécresse in der ersten Runde im April 2020 mit 20 gegnüber 23 Prozent hinter Macron liegen wird, könnte sie die Stichwahl mit 52 gegenüber 48 Prozentpunkten gewinnen, so eine am Dienstagabend veröffentlichte Umfrage der Elabe-Gruppe. Es ist das erste Mal, dass Macron, in einer Umfrage als Verlierer dasteht, seit der Wahlkampf ernsthaft begonnen hat. Sie unterstreicht auch die Bedrohung, die Péc…

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