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  • Was riskieren Sie, wenn Ihr Kind am Freitag, dem 12. November, nicht zur Schule geht?

    Was riskieren Sie, wenn Ihr Kind am Freitag, dem 12. November, nicht zur Schule geht?

    Am Freitag, dem 12. November, haben die Schüler in Frankreich Unterricht. Anders als an Christi Himmelfahrt hat das französische Bildungsministerium keinen Brückentag genehmigt. Was passiert, wenn Sie Ihr Kind heute nicht zur Schule schicken?

    Sie wollten anlässlich des 11. Novembers vier Tage Ruhe mit Ihrer Familie genießen? Dies ist nicht möglich. Während Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, den Tag freizunehmen, ist dies für Kinder nicht der Fall. Die 12 Millionen Schüler haben am Freitag, dem 12. November, Unterricht.

    Der Nationale Bildungskalender legt fest, dass dieser Unterrichtstag vom Kindergarten bis zur Oberschule und sogar bis zur Universität gilt. Es gibt keinen offiziellen Brückent, wie es am Himmelfahrtsdonnerstag der Fall war.

    Wenn Sie beschließen, Ihr Kind trotzdem nicht zur Schule zu schicken, wird sein Fernbleiben als unentschuldigt angesehen. Zwischen dem 3. und 16. Lebensjahr besteht Schulpflicht. Das Bildungsgesetz sieht nur fünf Gründe für das Fernbleiben vom Unterricht vor:

    • Krankheit des Kindes
    • übertragbare oder ansteckende Krankheit eines Familienmitglieds
    • Familienfeste (Hochzeit, Beerdigung), etc.

    Ein langes Wochenende mit der Familie ist kein triftiger Grund für eine Abwesenheit. Wenn Sie beschließen, Ihr Kind nicht zur Schule zu schicken, werden allerdings weder Sie noch Ihr Kind bestraft, aber es ist ratsam, aus Respekt die Lehrerin oder den Lehrer Ihres Kindes zu informieren.

    Lesen Sie auch: Der 11. November, Feiertag in Frankreich

  • Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen berichtet von unzulänglicher Moderation französischsprachiger Inhalte

    Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen berichtet von unzulänglicher Moderation französischsprachiger Inhalte

    Frances Haugen sprach am Freitag auf France Inter von einer „eklatanten Asymmetrie“ zwischen den Investitionen in Sicherheit und Moderation für das englischsprachige Facebook-Inhalte und andere, vor allem französische.

    „Wenn wir wüssten, wie wenige Frankophone es unter den Sicherheitsteams gibt, die Facebook-Inhalte moderieren, wären wir schockiert“, sagt die Whistleblowerin Frances Haugen. Die ehemalige Ingenieurin des sozialen Netzwerks, die in der Abteilung für bürgerliche Integrität für Desinformation zuständig war, wurde am Freitag, dem 12. November, von France Inter interviewt. Sie enthüllte bereits in der US-Presse und dann im Kongress interne Dokumente, aus denen hervorgeht, dass Facebook sich seiner Auswirkungen auf die psychische Gesundheit seiner Nutzer, insbesondere von Mädchen im Teenageralter, und auf die Verbreitung von Falschinformationen durchaus bewusst war, aber nicht wirklich etwas gegen diese Phänomene unternahm.

    Aus diesen Dokumenten geht unter anderem hervor, dass 87% der Investitionen zur Gewährleistung der Sicherheit des sozialen Netzwerks in das englischsprachige Facebook getätigt werden, während die restlichen 13% für alle anderen Sprachen aufgewendet werden. Eine „eklatante Asymmetrie“, die vor allem französischsprachige Veröffentlichungen in dem sozialen Netzwerk betrifft.

    „Als die ersten Desinformationsteams für Covid-19 eingerichtet wurden, stand Französisch unter den fünfzehn ausgewählten Sprachen ganz unten auf der Liste“, erklärt Frances Haugen.

    Eine „Waffe“ der Desinformation
    Die Whistleblowerin warnt vor einer möglichen Manipulation von Informationen in sozialen Netzwerken, die insbesondere von Russland aus während des Präsidentschaftswahlkampfs in Frankreich gesteuert wird, ähnlich wie bei den Desinformationskampagnen in den Vereinigten Staaten 2016 und 2020. „Alle Demokratien sind anfällig für die Entscheidungen, die Facebook trifft“, sagt sie und fügt hinzu, dass „Facebook weiß, dass viele Änderungen an der Plattform vorgenommen werden müssen, um die Sicherheit und Fairness der Wahlen zu gewährleisten. Wenn diese Änderungen nicht vorgenommen werden, werden Länder wie Russland Facebook weiterhin als Waffe gegen unsere offenen Gesellschaften einsetzen“.

  • Kernkraftwerk Tricastin: Manager prangert „Politik des Verschweigens“ an und erstattet Anzeige

    Kernkraftwerk Tricastin: Manager prangert „Politik des Verschweigens“ an und erstattet Anzeige

    Der Manager des Kernkraftwerks in der Drôme hat den Status des Whistleblowers beantragt, so seine Anwälte am Freitag gegenüber Franceinfo.

    Ein Manager des Kernkraftwerks Tricastin in der Region Drôme hat eine Klage gegen die EDF eingereicht, der er eine „Politik des Verschweigens“ von Zwischenfällen vorwirft. Das meldet Franceinfo am Freitag, 12. November, unter berufung auf die Anwälte des Mannes.

    Die Führungskraft behauptet, ein Whistleblower zu sein. Er reichte seine Anzeige am 5. Oktober bei der Pariser Staatsanwaltschaft ein. Er zeigte die Absicht des Betreibers, Vorfälle zu verheimlichen, um die Genehmigung für einen Betrieb über 40 Jahre hinaus zu erhalten, an.

    Dieser Mann in den Vierzigern ist jetzt krankgeschrieben, weil seine „Kritik zu einer Verschlechterung seiner Beziehungen zur Betriebsleitung“ geführt hat.

    „Weil er eine Politik der Vertuschung anprangerte und sich weigerte, Operationen zu unterstützen, die darauf abzielen, bestimmte Vorfälle zu verschleiern, wird er einer äußerst brutalen und ungerechtfertigten Ausgrenzung ausgesetzt“, so seine Anwälte William Bourdon und Vincent Brengarth gegenüber der Agentur AFP. Ihren Angaben zufolge war ihr Klient „Repressalien“ ausgesetzt, „in einem Klima eines sehr autoritären Managements, insbesondere in Verbindung mit Produktionszielen“.

    Geklagt wurde wegen Verstößen gegen die Vorschriften für kerntechnische Anlagen, das Umweltgesetz und das Arbeitsrecht, wegen Gefährdung des Lebens Dritter.

    Kein „Mangel an Transparenz“, sagt die EDF
    Auf Anfrage von Franceinfo wollte sich die EDF nicht „zur Beurteilung eines Mitarbeiters“ äußern. Darüber hinaus betonte das Unternehmen, dass „die Behörde für nukleare Sicherheit (ASN) zu keinem Zeitpunkt der Ansicht war, dass es EDF bei seinen Erklärungen zu Tricastin an Transparenz gefehlt hat“.

    Das Kernkraftwerk Tricastin, das 1980 und 1981 in Betrieb genommen wurde, ist eines der ältesten in Frankreich. Im Februar machte die ASN den Weg frei für den Weiterbetrieb der ältesten 40 bis 50 Jahre alten Reaktoren, darunter auch Tricastin, und verpflichtete den Betreiber EDF, Arbeiten zur Verbesserung ihrer Sicherheit durchzuführen.

  • COP26: Fünf europäische Länder verurteilen die Einstufung der Kernenergie als „grüne“ Investition

    COP26: Fünf europäische Länder verurteilen die Einstufung der Kernenergie als „grüne“ Investition

    Diese Staaten, darunter auch Deutschland, verweisen auf das Problem der sehr langfristigen Lagerung von radioaktiven Abfällen. Frankreich befürwortet den Ausbau der Kernenergie.

    Sie sagen Nein zu einem Nuklearbonus. Am Donnerstag, 11. November, erklärten Deutschland, Österreich, Dänemark, Luxemburg und Portugal auf der COP26 in Glasgow (Schottland), dass die Kernenergie mit den Kriterien der derzeit von der Europäischen Union erstellten Liste der als „nachhaltig“ geltenden Investitionen „unvereinbar“ sei. Ihrer Ansicht nach kann die Kernenergie die Umwelt nachhaltig schädigen und sollte daher von der Liste gestrichen werden.

    Die Europäische Kommission will noch vor Jahresende eine Liste klimafreundlicher Energiequellen vorschlagen, die so genannte „grüne Taxonomie“. Diese Einstufung wird den Zugang zu grünem Kapital erleichtern und anerkannten Sektoren einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen.

    Lesen Sie dazu auch: Energie: Kernkraft und Windkraft im Wettbewerb

    In einer gemeinsamen Erklärung befürchten die Umweltminister der fünf Länder, dass die Aufnahme der Kernenergie in diese „grüne Taxonomie“ die „Integrität, Glaubwürdigkeit und somit den Nutzen“ der Liste nachhaltig beeinträchtigen würde. „Wir fordern die Europäische Kommission dringend auf, den mutigen Weg, den sie eingeschlagen hat, um die Europäische Union zum führenden Markt für nachhaltige Investitionen zu machen, nicht zu gefährden“, schreiben sie.

    Zehn EU-Länder, angeführt von Frankreich, veröffentlichten Mitte Oktober eine Erklärung zur Unterstützung der Kernenergie. Andere Länder wie Deutschland, Österreich und Luxemburg sind dagegen und verweisen auf das Problem der sehr langfristigen Lagerung von radioaktiven Abfällen. Berlin will den 2011 nach der Fukushima-Katastrophe in Japan beschlossenen Atomausstieg bis 2022 abschließen. Die anderen Länder, die in dem am Donnerstag veröffentlichten Aufruf genannt werden, haben keine Kernkraftwerke.

  • Fußball: „Euer beschissenes Geld, das ist nicht genug!“ Uli Hoeneß wettert gegen den PSG

    Fußball: „Euer beschissenes Geld, das ist nicht genug!“ Uli Hoeneß wettert gegen den PSG

    Der Ehrenpräsident von Bayern München schimpft auf Paris Saint Germain und seinen Präsidenten Nasser Al-Khelaifi. Auch die Engländer von Manchester City sind Ziel seines Zorns.

    In einem Podcast, der seinem Leben gewidmet ist und am Freitag, dem 12. November, ausgestrahlt wird, greift der Ehrenpräsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß (69), die beiden Vereine, die als die neuen Reichen des Weltfußballs gelten, heftig an: PSG und Manchester City. Der Geschäftsmann und ehemalige Spieler (Weltmeister von 1974) sagte: „Euer beschissenes Geld ist nicht genug“.

    Der Präsident des Pariser Clubs, Nasser Al-Khelaïfi, ist der erste, der ins Visier genommen wurde. Auf die Frage, ob Nasser Al-Khelaïfi der neue Uli Hoeness sei, antwortete er: „Nein, das glaube ich nicht, ich weiß nicht, ob er Fußball mag. Der Unterschied zwischen ihm und mir? Ich habe hart gearbeitet, um mein Geld zu verdienen, und er hat es geschenkt bekommen. Es wird ihm zur Verfügung gestellt und er muss nicht dafür arbeiten. Wenn er einen Spieler will, wird er einen Emir finden“.

    „Bislang haben diese beiden Vereine noch gar nichts gewonnen. Überhaupt nichts!“, fährt Hoeneß fort. „Und sie werden wieder gegen uns verlieren“, fügt er hinzu, „Wenn wir gegen sie gewinnen, bin ich sehr glücklich. Das ist es, was mich stimuliert“.

  • Covid-19: 17 Tote und 1.145 Patienten auf der Intensivstation am Donnerstag

    Covid-19: 17 Tote und 1.145 Patienten auf der Intensivstation am Donnerstag

    17 Patienten starben am Donnerstag in Frankreich an Covid-19.

    Nach Angaben von Santé publique France sind 6.952 Menschen wegen Covid-19 in einem Krankenhaus in Behandlung (gegenüber 6.906 am Mittwoch) und 6.718 Patienten vor einer Woche. Die Zahl der Menschen auf einer Intensivstation liegt am Donnerstag bei 1.145 (gegenüber 1.154 am Mittwoch) und 1.099 vor einer Woche.

    Aiuch wenn die Zahlen seit einiger Zeit wieder steigen, steht Frankreich im Vergleich zu Deutschland recht gut da.

    Lesen Sie dazu auch: Covid-19: Die Inzidenzrate liegt in vielen Departements wieder über der Alarmschwelle

    Mehr als 50.000 Neuinfektionen in 24 Stunden in Deutschland
    Deutschland verzeichnete am Donnerstag eine Rekordzahl von Covid-19-Neuinfektionen: 50.196 zusätzliche Fälle innerhalb von 24 Stunden – ein Zeichen für die Heftigkeit der neuen Epidemiewelle, die das Land seit einigen Wochen erfasst hat.

    Damit wurde zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie in Deutschland die Schwelle von 50.000 neuen Fällen pro Tag überschritten. Die Zahl der Todesopfer stieg innerhalb von 24 Stunden auf 235.
    Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete am Mittwoch das Wiederaufflammen der Covid-19-Infektionen im Land als „dramatisch“.
    „Die Pandemie breitet sich erneut dramatisch aus“, sagte ihr Sprecher Steffen Seibert und forderte die regionalen Gesundheitsbehörden auf, weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Situation zu ergreifen. Auch nimmt der Druck auf die Krankenhäuser wieder zu.

    Der Ausbruch wird zum Teil auf die relativ niedrige Durchimpfungsrate der Bevölkerung in Deutschland von nur knapp über 67% zurückgeführt. Mehrere besonders betroffene Bundesländer wie Sachsen, Bayern und seit kurzem auch Berlin haben neue Restriktionen eingeführt, die auf ungeimpfte Personen abzielen, die am stärksten von dem Wiederanstieg der Pandemie betroffen sind.

  • Tarn-et-Garonne: Wieder ein Jagdunfall – mutmaßlicher Schütze in Polizeigewahrsam

    Tarn-et-Garonne: Wieder ein Jagdunfall – mutmaßlicher Schütze in Polizeigewahrsam

    Ein Jagdteilnehmer wurde schwer verletzt, nachdem er bei einer Waldschnepfenjagd von Bleisplittern in Gesicht und Händen getroffen wurde.

    Ein Jäger in den Dreißigern wurde in Gewahrsam genommen, nachdem er am Donnerstag, dem 11. November, gegen 11.30 Uhr in Montauban in der Region Tarn-et-Garonne einen 47-jährigen Jäger verletzt hatte, wie France Bleu Occitanie unter Berufung auf Staatsanwaltschaft und Feuerwehr meldete. Der 47-jährigen Mann wurde schwer verletzt.

    In neun von zehn Fällen ist das Opfer ein Jäger.
    Seit dem Jahr 2000 haben sich in Frankreich 3.325 Jagdunfälle ereignet, bei denen 421 Menschen ums Leben kamen, so das französische Amt für Biodiversität und der nationale Jagdverband. Das Amt weist darauf hin, dass die Zahl der Unfälle seit 2000 um 40% und die Zahl der Todesfälle um fast 70% zurückgegangen sind.

    In neun von zehn Fällen ist das Opfer auch ein Jäger: der Schütze selbst oder ein anderer Jäger. In drei von zehn Fällen handelt es sich um einen „selbstverschuldeten Unfall“: falsche Handhabung des Gewehrs oder ein Sturz mit geladener Waffe. Die meisten Unfälle ereignen sich bei der Jagd auf Großwild wie zum Beispiel Wildschweine.

    Diese Zahlen werden von gegener der Jagd als unzureichend kritisiert, weil sie keine Schüsse berücksichtigen, die Haustiere töten oder verletzen, und auch Kugeln, die in einem Haus oder Auto landen, nicht zählen.

    Lesen Sie dazu auch:

  • Französisch-Polynesien: heftige Proteste gegen Atomkraft

    Französisch-Polynesien: heftige Proteste gegen Atomkraft

    Während seiner Rede am 9. November hat Emmanuel Macron so viel über die Kernenergie gesprochen, dass nun viele befürchten, dass er sie zu einem Höhepunkt seines bevorsthenden  Wahlkampfes machen will. Einige Monate vor den Präsidentschaftswahlen 2022 hielt der Präsident der Republik eine Rede, die wie eine Wahlkampfrede aussah. In dieser Rede ging er vor allem auf die Kernenergie ein, eine Energie, auf die der Staatschef für die Zukunft in besonderem Maße zu setzen scheint. In Frankreich und insbesondere in Französisch-Polynesien, wo vor zwanzig bis dreißig Jahren fast 200 Atomtests stattfanden, werden diese Ideen jedoch nicht einhellig unterstützt. Lesen Sie dazu auch: Kernenergie: Emmanuel Macron kündigt den Bau neuer Reaktoren an Polynesien von Atomtests gezeichnetPolynesische Familien kämpfen darum, dass ihr Status als Opfer der Atomtests, die vor etwa 20 bis 30 Jahren in ihrem Land von Frankreich durchgeführt wurden, anerkannt wird. Jacqueline ist ein solches Opfer und äussert sic…

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  • Landes: Die Präfektur genehmigt die Tötung von Kormoranen – einer geschützten Art

    Landes: Die Präfektur genehmigt die Tötung von Kormoranen – einer geschützten Art

    Bis zum 28. Februar 2022 können bis zu 467 Kormorane geschossen werden, aber nur in bestimmten Gebieten.

    In einer am 1. November veröffentlichten Verfügung hat die Präfektur der Landes die Tötung von 467 Kormoranen bis zum 28. Februar 2022 genehmigt, berichtet France Bleu Gascogne am Donnerstag, dem 11. November. Der Kormoran ist zwar eine geschützte Art, aber auch eine Plage. Er ist zum Schreckgespenst der Fischer geworden, weil große Kormorane, die sich von Fischen ernähren, ganze Populationen in Flüssen, Seen und Fischfarmen dezimieren können.

    Regulierung der Kormoranbestände
    Insgesamt dürfen 467 Kormorane mit Schusswaffen getötet werden, aber nur in bestimmten Gebieten. Obwohl sich dieser Vogel früher hauptsächlich an der Atlantikküste aufhielt, zieht er jetzt zunehmend ins Landesinnere. Zumal es in der Region Landes zahlreiche Gewässer gibt, in denen Kormorane aus anderen französischen Regionen gerne überwintern und sich von Maifisch, Neunauge und Hecht ernähren.

    Es gibt auch andere Möglichkeiten der Kormoranbekämpfung, wie z. B. das Aufstellen von Netzen in Flüssen oder Teichen, aber das wäre nach Ansicht der Präfektur zu teuer, die darauf hinweist, dass es nicht darum geht, die Kormorane auszurotten, sondern lediglich darum, ihre Zahl zu regulieren. Im Jahr 2018 wurden in den Landes mehr als 2.000 Kormorane gezählt.

    Die Nahrung der Kormorane besteht fast ausschließlich aus kleinen bis mittelgroßen See- und Süßwasserfischen, die lebend erbeutet werden.
  • Beisetzung von Hubert Germain: Emmanuel Macrons Tränen während der letzten Ehrung des Freiheitskämpfers

    Beisetzung von Hubert Germain: Emmanuel Macrons Tränen während der letzten Ehrung des Freiheitskämpfers

    Frankreich nahm am Donnerstag Abschied von dem letzten, der Freiheitskämpfer des 2. Weltkriegs, den „Rittern der Freiheit“, die laut Emmanuel Macron „die zeitlosen Gesichter Frankreichs“ sind. Emmanuel Macron wischte sich ein paar Tränen ab, als er dem Chor zuhörte, der am Donnerstag, dem 11. November, zu Ehren des Widerstandskämpfers Hubert Germain in Mont-Valérien (Hauts-de-Seine) den „Chant des partisans“ sang. Anschließend erwies der Präsident in der Krypta der Gedenkstätte des kämpfenden Frankreichs, vor dem Sarg des letzten „Gefährten der Befreiung“, diesem allein die Ehre. Anschließend legte er ein Kreuz nieder, das aus dem Holz des Dachstuhls von Notre-Dame geschnitzt wurde, wie es sich der Widerstandskämpfer gewünscht hatte. „Mein Vater hat Emmanuel Macron sehr bewundert, und ich glaube, das beruht auf Gegenseitigkeit“, sagte Patrick Germain, der Sohn des Widerstandskämpfers, nach der Zeremonie gegenüber France 2. „Ich hatte die Gelegenheit, den Präsidenten während der Feierli…

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