Autor: Nachrichten

  • Wie Frankreich mit einer „beispiellosen“ Trockenheit umgeht

    Wie Frankreich mit einer „beispiellosen“ Trockenheit umgeht

    Einem regenarmen Winter und Frühling folgte der trockenste Juli aller Zeiten mit einer Reihe von Hitzerekorden: Die Dürre in Frankreich beunruhigt die Menschen. Insgesamt 93 der 96 Departements haben bereits Maßnahmen zur Einschränkung der Wasserversorgung ergreifen müssen.

    Auf einer Weide zwischen Tarn und Aveyron kauen die Kühe an den Heureserven, weil es kein Gras mehr gibt. Auf den Feldern verwandelt sich die Erde in Staub. Es ist eine katastrophale Dürre. Seit Juni gab es immer mehr Tage, an denen die Hitze und der Wind auf den Feldern zusammenwirkten. Die Austrocknung der Böden ist oft so stark, dass auf den leichten, flachen Böden im Herbst vielleicht nichts geerntet werden kann. Die Ernte von Sonnenblumen, Sojabohnen, Hirse und Mais ist in vielen Gegenden gefährdet.

    Lesen Sie auch: Neue Hitzewelle: Die Temperaturen sollen erst ab Freitag wieder fallen

    Auch der Weinbau ist betroffen: Auf vielen Weinbergen sehen die Winzer Verbrennungen, die Beeren werden von der Sonne verbrannt. Einige Winzer rechnen damit, dass sie die Ernte um einen Monat vorziehen müssen, was zu einem Rückgang der Erntemengen führen wird. Insgesamt werden die Ernten in Frankreich unter den von der Regierung am 1. Juli veröffentlichten Zahlen bleibent. Sogar die Blätter der Obstbäume und anderer Bäume werden stellenweise bereits gelb und fallen ab.

    Trockenster Juli in Frankreich
    Tatsächlich hat Frankreich mit 9,7 Litern kumulierten Niederschlägen pro Quadratmeter gerade „den trockensten Juli im Zeitraum 1959-2022“ erlebt, wie Météo-France gestern bestätigte. Der bisherige Rekord war der Juli 2020 mit 16,7 Litern Niederschlag pro Quadratmeter. Was die Sache noch verschlimmert: Der Monat Juni rangierte „auf dem zweiten Platz der trockensten Monate aller Monate seit Beginn der Messungen 1959“, so Météo-France. In Frankreich herrscht derzeit ein Niederschlagsdefizit von 84% im Vergleich zu den Normalwerten des Zeitraums 1991-2020. Man kann also tatsächlich von einer „historischen“ Trockenheit sprechen, die heute 93 Departements in „Dürrealarm“ versetzt.

    Laut den Wettervorhersagen sind echte Regenfälle in nächster Zeit nicht zu erwarten, dafür aber zunehmend ‚tropische‘ Gewitter, bei denen in sehr kurzer Zeit viel Regen fällt und das nicht unbedingt überall. Klimawissenschaftler sind besorgt: „Der Klimawandel ist da – er kommt nicht erst im Jahr 2050“. Dies zeigt sich auch in der dramatischen Schmelze der Pyrenäengletscher: Diese werden wohl bis 2030 vollständig verschwunden sein.

    Lesen Sie auch: Erschütternde Bilder vom Verschwinden des Schnees auf den Gipfeln der Pyrenäen

    Das Schwierigste kommt erst
    Garonne, Tarn und Aveyron erleben ein steiles Absinken der Pegelstände, Adour, Nestes und Gave sehen auch nicht besser aus… Nach einer nur mittelmäßigen Schneemenge im Winter gab es seit Januar keine ausreichenden Regenfälle, was es den Grundwasserspeichern und Flüssen ermöglicht hätte, sich wieder aufzufüllen.
    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Hälfte des Wassers, das derzeit in Toulouse in die Garonne fließt, von den Staudämmen in den Pyrenäen abgelassen wurde, um einen Mindestwasserstand aufrechtzuerhalten. Glücklicherweise startete das Jahr mit einer zufriedenstellenden Füllung in den Stauseen. Am 22. Juli sind jedoch bereits 25 der 75 Millionen Kubikmeter Reserven verbraucht, ein Volumen, das normalerweise erst Mitte August erreicht wird. Auch die restlichen 50 Millionen Kubikmeter stellen keine Garantie für den Rest des Jahres dar. Wenn es nicht entsprechend regnet, wird es ab September und Oktober schwierig.

    Ein weiteres Problem ist die Wassertemperatur. Ab 25°C wird es für die Lebewesen in den Flüssen gefährlich. Dieses Jahr steigen die Temperaturen während der Hitzewellen manchmal bis auf 30 °C, was dazu führt, das der Sauerstoffgehalt des Wassers zurück geht. Wenn der Sauerstoff fehlt, sterben jedoch die Fische.

    Hitze + Phosphate führen zu einer Zunahme von Cyanobakterien in den Gewässern, und damit zu Trinkwasserproblemen für die Regionen und Städte, die kein ausreichendes Grundwasser haben, das sie abpumpen können.

    220 Millionen Kubikmeter – so groß war das Defizit zwischen dem Wasserbedarf und den verfügbaren Ressourcen  allein im Südwesten Frankreichs bereits zu Beginn des Jahres. Nach aktuellen Schätzungen wird diese Zahl bis 2050 auf 1,2 Milliarden ansteigen.

    Daten, die umso mehr zum Nachdenken anregen, als der „Tag der Überschreitung“ schon am 28. Juli erreicht wurde, Seither lebt die Menschheit über ihre Verhältnisse und verbraucht mehr natürliche Ressourcen, als der Planet in diesem Jahr produzieren kann.

    Wasser bedeutet Leben: Leitet der Sommer 2022 das Zeitalter der Genügsamkeit ein?

  • Paris eröffnet erstes Impfzentrum gegen Affenpocken

    Paris eröffnet erstes Impfzentrum gegen Affenpocken

    Gesundheitsminister François Braun gab am Dienstag bekannt, dass in Frankreich 2.171 Fälle von Affenpocken bestätigt wurden, mehr als die Hälfte davon in der Region Paris. Um die Ausbreitung zu stoppen, eröffnete die Stadtverwaltung von Paris ein erstes Impfzentrum.  Im brandneuen Pariser „Vaccinodrom“ gegen Affenpocken führt der Warteraum in einen kleinen Nebenraum des Gesundheitszentrums Edison. In diesem Raum im Herzen des 13. Arrondissements der Hauptstadt warten die Impfkandidaten. Impfwillige können sich aber nur impfen lassen, wenn sie im Vorfeld über die Plattform Doctolib einen Termin vereinbart haben. Das Personal am Empfang lässt alle Impfwilligen ein Formular ausfüllen und überprüft die Identität. Ein ärztliches Rezept ist nicht erforderlich. Die Regierung hatte letzte Woche angekündigt, dass sie mehr Personal für die Impfung mobilisieren werde, Krankenschwestern und -pfleger, Ärzte und Studenten. Nach der Impfung müssen die Patienten innerhalb von 28 Tagen einen Termin für…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Mysteriöses Meerestier in der Seine: Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Belugawal

    Mysteriöses Meerestier in der Seine: Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Belugawal

    Die Identifizierung des Meerestieres wurde gemeinsam von den Dienststellen des Office Français de la Biodiversité und der Direction Départementale de la Protection des Populations durchgeführt. Ein zunächst unbekanntes Meerestier, das sich als ein Beluga herausstellte, wurde am Dienstag in der Seine gesichtet, wie die Präfektur des Departements Eure am Mittwoch, den 3. August, bekannt gab. Der Beluga ist eine geschützte Walart, die normalerweise eher in arktischen und subarktischen Gewässern lebt.  Nach der Untersuchung der ersten Aufnahmen „handelt es sich bei dem Tier um einen Belugawal“, so die Präfektur in einer Pressemitteilung, ohne anzugeben, in welchem Bereich der Seine das Tier gesichtet wurde, noch die Größe des Tieres zu präzisieren. Ausgewachsen ist ein Beluga etwa 4 m lang. „Eine Bewertung seines Gesundheitszustands ist im Gange, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen und seine Überlebenschancen zu optimieren“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. „Es kommt vor, dass einzelne Individuen in südlicheren Gewässern umherstreifen“ und „vorübergehend im Süßwasser überleben können“. „Das Tier nicht stressen“ Die Präfektur bittet die Bevölkerung, nicht zu versuchen, sich dem Belugawal zu nähern, um „das Tier nicht zu stressen“. Sie betont, dass die „für den Erhalt der Wildtiere“ spezialisierten staatlichen Stellen mobilisiert sind und eine kontinuierliche Überwachung des Belugas durchführen.
  • Produktrückruf: Kuchen der Marke P’tit Déli in ganz Frankreich zurückgerufen

    Produktrückruf: Kuchen der Marke P’tit Déli in ganz Frankreich zurückgerufen

    Kuchen der Marke P’tit Déli könnten metallische Fremdkörper enthalten. Verbraucher werden gebeten, diese nicht zu verzehren und zur Rückerstattung in die Geschäfte zurückzubringen. Die Regierungswebseite Rappel Conso warnt Verbraucher, die zwischen dem 17. Juni 2022 und Mittwoch, dem 3. August 2022 in Leclerc-Geschäften Kuchen der Marke P’tit Déli in 250g, 500g und 800g Packungen gekauft haben.

    Der Rückruf und die Rücknahme dieser Produkte ist auf das mögliche Vorhandensein von metallischen Fremdkörpern in den Kuchen zurückzuführen. Es wird darum gebeten, die Produkte nicht zu verzehren und sie zur Erstattung in die Geschäfte zurückzubringen. Die betroffenen Chargennummern sind: 3564700487464: Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 15/08/2022 und dem 12/09/2022. 3564700019481 : Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 15/08/2022 und dem 12/09/2022. 3564700019474 : Datum der Mindesthaltbarkeit zwischen dem 15/08/2022 und dem 12/09/2…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Emmanuel Macron macht eine Kanufahrt rund um das Fort de Bregançon im Departement Var

    Emmanuel Macron macht eine Kanufahrt rund um das Fort de Bregançon im Departement Var

    Emmanuel Macron, der mit seiner Frau Brigitte derzeit Urlaub im Fort de Brégançon macht, unternahm am späten Mittwochabend, 3. August, einen Ausflug mit dem Kanu. Wie viele Franzosen hat auch Emmanuel Macron am Mittwoch, dem 3. August, unter der Hitzewelle gelitten. Deswegen wahrscheinlich entschied sich der Staatschef, der derzeit im Fort de Brégançon im Département Var Urlaub macht, für eine Kanufahrt an der Mittelmeerküste. Gegen 18 Uhr wurde Emmanuel Macron in schwarzer Badehose und mit nacktem Oberkörper in einem blau-weiß-roten Kanu gesichtet. Er fuhr etwa 20 Minuten lang mit seinem Kanu hin und her, gefolgt von einem Sicherheitsbeamten, ebenfalls im Kanu. Ein Fotograf der Zeitung Var-Matin hat den Ausflug des Präsidenten verewigt.

    Es war der erste Ausflug von Emmanuel Macron seit seiner Ankunft im Fort de Brégançon mit seiner Frau Brigitte am Freitag, dem 30. Juli. Trotz des Urlaubs verfolge der Staatschef weiterhin „die w…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Französische Gastwirte müssen wegen der Dürre ihre Speisekarte ändern

    Französische Gastwirte müssen wegen der Dürre ihre Speisekarte ändern

    Als Folge der Dürre sind einige Obst- und Gemüsesorten knapp geworden oder haben nicht den üblichen Geschmack. In der Drôme hat ein Restaurantbesitzer seine Speisekarte jetzt an die außergewöhnlichen Klimabedingungen angepasst.

    Seit mehreren Wochen brennt in der Drôme die Sonne. In den Gemüsegärten in Grignan (Drôme) ist die Vegetation vertrocknet und einige Pflanzen wachsen kaum noch. „Wo meine acht Zucchini hätten kommen sollen, habe ich keine“, beklagt sich ein Gärtner auf France 2. Er arbeitet mit dem Küchenchef Julien Allano zusammen und beliefert dessen Sternerestaurant mit Gemüse. Dieses Jahr ist die Ernte schwierig: Er konnte nur ein Drittel der Tomaten in seinem Gewächshaus retten. Er erzählt, dass er so etwas „noch nie“ erlebt habe: „Ich habe Jahre erlebt, in denen ich Tomaten fast bis Weihnachten gehabt habe. Und jetzt, Mitte Juli …“.

    Eine Trockenheit, auf die sich auch Sternekoch Julien Allano einstellen muss. Der Gastronom bietet ein einzigartiges, tagesaktuelles Menü an. Er wählt seine Rezepte je nach Ernte und Wetterbedingungen aus. „Es ist Antizipation, es ist Kreation und voilà, man passt sich an, man erfindet sich neu. Es gibt neue Situationen, man macht neue Rezepte, es ist nicht komplizierter als das“, lächelt der bekannte Koch.

  • Korsika: „In 25 Tagen wird es kein Wasser mehr geben!“

    Korsika: „In 25 Tagen wird es kein Wasser mehr geben!“

    Die lokalen Behörden auf Korsika haben strenge Einschränkungen für den Wasserverbrauch angekündigt und die Einwohner gewarnt, dass es „in 25 Tagen kein Wasser mehr geben wird, wenn der Verbrauch so weitergeht wie bisher“.

    Die Flüsse sind auf Rinnsale geschrumpft, die Vegetation stirbt ab und im nördlichen Teil Korsikas sind Waldbrände ausgebrochen, was die lokalen Behörden von Haut-Corse dazu veranlasst hat, strenge neue Regeln einzuführen.

    Wenn sich die Vorhersagen von Météo France bestätigen, wird die Region in den nächsten fünfzehn Tagen nur sehr wenig oder gar keinen Regen erleben.

    Fast in ganz Frankreich gelten schon gewisse Wassereinschränkungen, aber die lokalen Behörden sind befugt, bei Bedarf darüber hinaus zusätzliche Beschränkungen zu verhängen.

    „Ohne eine gemeinsame Anstrengung wird eine schwere Krise unvermeidlich sein“, warnte der Präfekt von Haute-Corse, François Ravier, am Dienstag, dem 2. August, in einer Twitter-Mitteilung.

    „Wenn wir den Wasserverbrauch in diesem Tempo beibehalten, wird es angesichts der zu erwartenden Wetterentwicklung in 25 Tagen kein Wasser mehr geben!“

    Aufgrund dieser Situation haben die lokalen Behörden die nördliche Hälfte Korsikas wegen der Dürre in „verstärkte Alarmbereitschaft“ versetzt.

    Alle Verbraucher – unabhängig davon, ob sie Wasser aus dem Wasserhahn oder aus anderen Quellen (Quellwasser oder Regenwasser) verwenden – sind aufgerufen, ihren Verbrauch zu senken, indem sie sich an die nachstehenden Vorschriften halten:

    Die Bewässerung von Gärten oder Sportplätzen ist nur noch alle 36 Stunden erlaubt – auch wenn Quellwasser oder Brunnenwasser verwendet wird.

    Für Haushalte ist Folgendes ab sofort komplett verboten:

    Waschen von Fahrzeugen außerhalb von professionellen Waschanlagen mit Wassersparern (außer bei professionellen Fahrzeugen, die sanitären oder technischen Anforderungen unterliegen)

    Befüllen von privaten Swimmingpools für den Familiengebrauch nach dem Entleeren sowie zusätzliches Befüllen

    Waschen von Booten (mit Ausnahme von Booten, die sanitären oder technischen Anforderungen unterliegen)

    Bewässerung von Rasenflächen, öffentlichen und privaten Grünflächen und Freizeitgärten durch Besprengen

    Waschen oder Bewässern von Terrassen und Privatwegen

    Die folgenden Tätigkeiten sind zwischen 8 Uhr morgens und 20 Uhr abends verboten:

    Bewässerung von Rasenflächen, öffentlichen und privaten Grünflächen und Erholungsgärten mit Tropfbewässerungssystemen

    Bewässerung von Sportplätzen, Golfplätzen, Gärtnereien und öffentlichen Gärten

    Das Waschen öffentlicher Straßen

    Die öffentliche Bekanntmachung schloss mit der Aufforderung an die Bevölkerung, den derzeitigen Verbrauch sofort zu senken oder eine „schwere Krisensituation zu riskieren, die innerhalb von 25 Tagen eintreten wird“.

  • Energie: Frankreichs Gasreserven sind laut Regierung zu 80% gefüllt

    Energie: Frankreichs Gasreserven sind laut Regierung zu 80% gefüllt

    Auf RMC warnte die Ministerin für den Energiewandel davor, dass auch zu 100% gefüllte Speicher keine Garantie für einen Winter ohne Gasausfälle sind: „Das ist nicht so einfach“. Die französischen Gasspeicher, die derzeit zu 80% gefüllt sind, werden am 1. November vollständig gefüllt sein, sagte die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, am Mittwoch, wobei sie einräumte, dass diese Reserven bei einem strengen Winter vielleicht nicht ausreichen könnten. „Unsere strategischen Gasvorräten sind heute zu 80% gefüllt und wir sind unseren Zielen voraus. Das bedeutet, dass sie vor dem 1. November zu 100% gefüllt sein werden“, sagte Ministerin Pannier-Runacher am Mittwoch auf CNews. Gleichzeitig rief sie „kollektiv“ alle Franzosen, aber vor allem die größten Verbraucher dazu auf, „dafür zu sorgen, dass sie ihren Gas- und Stromverbrauch reduzieren“. „Es ist notwendig, dass die großen Verbraucher, die Verwaltungen, die Unternehmen, ihren Verbrauch reduzieren“, betonte die Minist…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Gironde: Nach den Bränden bleibt das Departement in höchster Alarmbereitschaft

    Gironde: Nach den Bränden bleibt das Departement in höchster Alarmbereitschaft

    Nach den heftigen Bränden, die in den Wäldern des Departements gewütet haben, erhöht die Gironde ihre Wachsamkeit. Im Departement gilt die Brandwarnstufe Rot und der Zugang zu bestimmten Gebieten wurde eingeschränkt.

    In der Gironde ist an Spaziergänge im Wald derzeit nicht zu denken. Für das gesamte Departement gilt die Alarmstufe Rot für Brände. Der Zugang zu den Wäldern ist zwischen 14 Uhr und 22 Uhr verboten. Förster informieren Spaziergänger und Wanderer, die sich meist verständnisvoll zeigen. Zuwiderhandelnde werden verwarnt. Auch Arbeiten zur Nutzung des Waldes sind untersagt.

    Die Brandgefahr ist maximal.
    Die Gemeinde Lège-Cap-Ferret (Gironde) hat noch drastischere Maßnahmen ergriffen. Der Zugang zu ihrem Bergmassiv ist Tag und Nacht gesperrt. Patrouillen durchkämmen das Gebiet und achten auf jede gefährliche Situation. Im Departement sind nicht weniger als 159 Städte von der entsprechenden Präfekturverordnung betroffen. Die Trockenheit und die erneute Hitzewelle beunruhigen die verantwortlichen der Feuerwehr. In der Gironde gelten alle Waldbetretungsverbote bis auf Weiteres.

  • Dürre: In den Vogesen muss ein Ort für Trinkwasser einen See abpumpen

    Dürre: In den Vogesen muss ein Ort für Trinkwasser einen See abpumpen

    In Frankreich herrscht am Mittwoch, dem 3. August, akuter Wassermangel. In den Vogesen ist die Lage so alarmierend, dass die Gemeinde Gérardmer beschlossen hat, ihren See abzupumpen, um das Trinkwassernetz zu versorgen. Eine extreme Maßnahme für eine völlig neue Situation.

    Der See von Gérardmer in den Vogesen wird trotz seines immer niedriger werdenden Pegels – der ist innerhalb eines Monats um 17 cm gesunken – zur Lösung für die Wasserknappheit herhalten. Die Dürre wirkt sich inzwischen auf die Trinkwasserressourcen der Stadt aus, die sich auf ihrem niedrigsten Stand befinden. Daher wurde eine außergewöhnliche Entscheidung getroffen: Die Stadtverwaltung wird Wasser aus dem See anstatt aus dem Grundwasser pumpen. Normalerweise reicht das Grundwasser, um mindestens 80% der Trinkwasserversorgung der Stadt zu gewährleisten.

    Rettungsaktion der Angler
    Das Abpumpen des Wassers aus einem See bleibt nicht ohne Folgen für dort lebenden Tierarten. Angler kommen zu einer Rettungsaktion, weil sie Angst haben, dass das Gewässer austrocknen wird. „Seit heute Morgen um 7 Uhr sind wir dabei, die letzten Seeforellen im Grand Est zu retten“, erklärt Christophe Hazemann, Direktor des Fischereiverbands der Vogesen gegenüber France 2. Das Abpumpen des Sees beginnt am Mittwoch, dem 3. August. Für 48 Stunden danach wird das Wasser der Stadt nicht trinkbar sein, da in dieser Zeit zunächst Analysen durchgeführt werden.