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  • Beerdigung von Elizabeth II: Die Kleidung von Brigitte und Emmanuel Macron gestern in London schockiert die Briten

    Beerdigung von Elizabeth II: Die Kleidung von Brigitte und Emmanuel Macron gestern in London schockiert die Briten

    Der französische Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte wurden dabei beobachtet, wie sie zu Fuss in Richtung Westminster gingen, und zwar in einem Outfit, das die Briten schockierte. Am Sonntag, dem 18. September, trafen am Vorabend des Staatsbegräbnisses von Elizabeth II. Würdenträger aus der ganzen Welt in London ein. Unter anderem der französische Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte. Das Paar gedachte am Sarg der verstorbenen Königin Elizabeth II. und begab sich am frühen Abend zum Buckingham-Palast, wo der erste große diplomatische Termin von König Charles III. stattfand. Mehr als 200 Staatsoberhäupter waren eingeladen. Es waren jedoch die Outfits des Staatspräsidenten und seiner Frau, die für Kontroversen sorgten. Am frühen Nachmittag wurde das Paar in der Nähe von Westminster gesichtet, „inkognito“, mit Sonnenbrille auf der Nase und Turnschuhen an den Füßen, um die Warteschlange zu sehen und den Schmerz des britischen Volkes zu teilen. Zu diesem Anlass ha…

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  • Fall Pogba: „Die Jungs haben ihre Waffen auf mich gerichtet, ich hatte Angst…“

    Fall Pogba: „Die Jungs haben ihre Waffen auf mich gerichtet, ich hatte Angst…“

    Die Zeitung Le Monde hatte Zugang zu mehreren Ermittlungsunterlagen. Die Ermittlungen wegen mutmaßlicher versuchter Erpressung wurden nach einer Anzeige des Weltmeisters Paul Pogba eingeleitet. Es werden fünf Verdächtige angeklagt, darunter Mathias, Pauls älterer Bruder, der sogar in Untersuchungshaft genommen wurde. Die Untersuchungen der Zeitung Le Monde bringen einen möglichen zweiten Kreis von Erpressern zum Vorschein. „Ich hatte Angst. Die beiden Jungs haben ihre Waffen auf mich gerichtet. Als ich so bedroht und ausgeraubt wurde, sagte ich ihnen, dass ich bezahlen würde.“ Die Worte sind erschreckend und wurden von Paul Pogba, Star-Fußballer der französischen Nationalmannschaft und Juventus Turin, am 9. August 2022 gegenüber Ermittlern der Zentralstelle zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens geäußert. In einem Artikel der Zeitung Le Monde, die Zugang zu mehreren Elementen der Ermittlungen hatte, wird berichtet, wie der Weltmeister von 2018 diese schreckliche Nacht vom 19. auf den 20. März 2022 beschrieb, in der er bis 4 Uhr morgens festgehalten und bedroht wurde. Vermummung, kugelsichere Westen und schwere Waffen An diesem Tag war Paul Pogba, der damals noch für Manchester United spielte, in Frankreich, wo er an einem Treffen der französischen Nationalmannschaft (Les Bleus) teilnahm. Er nutzte die Gelegenheit, um die Siedlung seiner Kindheit, La Renardière in Roissy-en-Brie (Seine-et-Marne), zu besuchen. Dort traf er Boubacar, Adama, Roushdane und Machikour, seine Freunde aus dem Viertel. Doch gegen Mitternacht eskaliert die Situation. Als Paul Pogba in sein Hotel zurückkehren wollte, wurde er von mehreren seiner „Freunde“ in eine Wohnung in Chanteloup-en-Brie (Seine-et-Marne) geschleppt. Dort zwangen sie Paul Pogba, sein Telefon auszuschalten. Das Gerät wurde ihm abgenommen, berichtet die Zeitung Le Monde und schreibt: „Dann tauchten zwei vermummte Männer auf, die kugelsichere Westen trugen und schwer bewaffnet waren. Paul Pogba wird von Roushdane K. aufgefordert, 13 Millionen Euro zu zahlen, davon 3 Millionen in bar, für den Schutz, den ihm die beiden Männer jahrelang gewährt hätten.“ Vor der Polizei sagte Paul Pogba weiter aus: „Sie schrien: ‚Halt die Klappe, senk die Augen‘. (…) Einer der beiden Vermummten sprach Ruschdane ins Ohr. Als die vermummten Typen wieder gingen, sagte Roushdane, dass ich sie bezahlen müsse, sonst seien wir alle in Gefahr. Roushdane erklärte, dass das, was gerade passiert sei, normal sei, wenn man ein bekannter Fußballspieler sei. Aber dass ich zahlen müsse, weil er außerdem sich für mich verbürgt habe“. Der Spieler sprach gegenüber den Ermittlern dann über den Gegenstand der Erpressung: Wenn er nicht zahle, würde der Inhalt eines USB-Sticks veröffentlicht, der beweisen würde, dass Porgba einen Schamanen bezahlt habe, um seine Gegner und seinen Teamkollegen bei der Nationalmannschaft Kylian Mbappé zu verfluchen. Ein zweiter Kreis von Erpressern? Eine neue beunruhigende Tatsache in den Enthüllungen von Le Monde ist die mögliche Existenz eines zweiten Kreises von Erpressern. Mysteriöse Personen, die ihrerseits Mathias Pogba und seine mutmaßlichen Komplizen unter Druck gesetzt haben sollen. Im Übrigen hat der ältere Bruder von Paul Pogba stets versichert, erst am 13. Juli von zwei der Verdächtigen erfahren zu haben, dass sein Bruder im März bedroht worden war. In Polizeigewahrsam gab er zu, dass er das veröffentlichte Video, das den Fall ins Rollen brachte, initiiert hatte, aber seiner Meinung nach war es in erster Linie dazu gedacht, seinen Bruder zu einer Reaktion zu bewegen, als Reaktion auf die Angst, die er selbst vor den anderen Erpressern hatte. Lesen Sie auch: Fall Paul Pogba: Mathias Pogba und vier weitere Männer angeklagt und inhaftiert Wie Mathias geben auch die vier anderen Verdächtigen, die in dem Fall angeklagt wurden, an, von diesem zweiten Kreis von Kriminellen unter Druck gesetzt und bedroht worden zu sein und werden von ihren Anwälten als Opfer dargestellt.
  • MaPrimeRénov‘: Die Regierung will Hilfszahlungen für Renovierungen erhöhen

    MaPrimeRénov‘: Die Regierung will Hilfszahlungen für Renovierungen erhöhen

    Das vor zwei Jahren eingeführte Hilfspaket MaPrimeRénov‚ soll zu energetischen Renovierungen anregen, indem es staatliche Beihilfen für Isolierungsarbeiten, Fenster, Heizkörper oder die Installation einer Heizung mit erneuerbaren Energien, gewährt.

    Nach Informationen von France Info soll das Budget für das Hilfspaket „Ma Prime Rénov“ deutlich erhöht werden. Die Regierung will die Mittel für diese Beihilfe von 2 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf 2,6 Milliarden Euro im Haushaltsgesetzentwurf für 2023 erhöhen.

    Die MaPrimeRénov‚-Förderung ist eine 2020 eingeführte Förderung für die energetische Sanierung von Privathäusern. Sie bietet finanzielle Unterstützung insbesondere für den Austausch eines mit fossilen Energieträgern betriebenen Heizkessels gegen eine Heizung, die mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Um diese Hilfe in Anspruch nehmen zu können, muss man Eigentümer eines Einfamilienhauses oder einer Wohnung (bewohnt als Hauptwohnsitz) sein, die vor mehr als 15 Jahren gebaut wurde.

    Wie erhält man „Ma Prime Rénov„?
    Zunächst muss man einen Kostenvoranschlag bei einem Handwerker mit der Bezeichnung „Reconnu Garant de l’Environnement“ (RGE) einholen, um die Arbeiten in Angriff nehmen zu können. Anschließend muss man nur noch auf die Website www.maprimenov.gouv.fr gehen, um einen Antrag auf Unterstützung zu stellen. Hier erhält man eine Schätzung der Höhe der Unterstützung, die man erwarten kann.

    Nach der Durchführung der Arbeiten muss man die Rechnungen und Belege auf der Webseite in seinen persönlichen Bereich übertragen, den man dort hat einrichten können. Sobald die Beihilfe endgültig bewilligt ist, wird sie direkt auf das Bankkonto überwiesen.

  • Feuer in der Gironde: Lagebericht nach einem erneuten Brandausbruch

    Feuer in der Gironde: Lagebericht nach einem erneuten Brandausbruch

    Am Sonntag, dem 18. September, brach in der Gironde erneut ein Feuer aus. Die Reporterin Marie Neuville berichtet für den Sender France 3 aus dem Hauptquartier der Feuerwehr in Arès.

    Die Gironde erlebte am Sonntag, dem 18. September, einen neuen Feuerausbruch. So war die Lage am Sonntagabend: „Das Feuer ist eingedämmt, aber immer noch nicht vollständig unter Kontrolle“, berichtete die Journalistin Marie Neuville live aus dem Hauptquartier der Feuerwehr in Arès (Gironde). „Die vier Canadair-Maschinen werden daher ihre Arbeit bis zum Abend fortsetzen. Auch die 320 Feuerwehrleute werden die ganze Nacht über mobilisiert bleiben, denn aus Erfahrung wissen wir, dass wir wachsam bleiben müssen“, fährt sie fort.

    100 Hektar sind abgebrannt
    „Ein Wiederaufflammen ist möglich und auch dienWinde können jederzeit drehen und stärker werden“, erklärt die Journalistin. Die bisherige Bilanz beläuft sich auf 100 Hektar verbrannte Fläche. 310 Personen wurden aus Stadtteilen von Arès evakuiert und in das ehemalige Impfzentrum der Stadt gebracht.

  • Politik: Wer wird Nachfolger von Marine Le Pen an der Spitze des Rassemblement National?

    Politik: Wer wird Nachfolger von Marine Le Pen an der Spitze des Rassemblement National?

    Jordan Bardella und Louis Aliot sind die aussichtsreichsten Kandidaten für die Übernahme des Vorsitzes des Rassemblement National. In Cap d’Agde (Hérault) posiert Marine Le Pen am Sonntag, dem 18. September, für Fotos, umgeben von 89 ihrer Abgeordneten. Sie zeigt ein breites Lächeln. Sie will sich ab jetzt ausschließlich der Führung der größten Oppositionsgruppe in der zweiten Macron-Fünfjahresperiode widmen und gibt daher den Vorsitz der Partei ab. Beginnen wird dies bei der anstehenden Rentenreform. „Man regiert ein Land nicht mit Provokation, und schon gar nicht, wenn diese Provokation zum Dauerzustand wird (…). Die Menschen sind keine Schachfiguren“, rief sie den Journalisten zu. Jordan Bardella ruft die Parteimitglieder „zu einer Form der Kontinuität“ auf.Nach zehn Jahren an der Spitze der Partei gibt Marine Le Pen ihren Platz nun ab. Es gibt zwei Mitglieder der Parteispitze, die ihr Erbe für sich beanspruchen: Jordan Bardella und Louis Aliot. „Seit 30 Jahren kämpfe ich für dies…

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  • Gironde: Neuer Waldbrand in der Gegend von Arès

    Gironde: Neuer Waldbrand in der Gegend von Arès

    Am Sonntag, dem 18. September, brach in der Gironde schon wieder ein grosses Feuer aus. Mehrere hundert Menschen mussten in der Nähe von Arès evakuiert werden.

    Die Feuerwehr setzte am Sonntag, dem 18. September, sofort alle Hebel in Bewegung, um das Feuer auch aus der Luft zu bekämpfen. Sechs Flugzeuge wurden mobilisiert, ebenso wie etwa 15 Löschzüge am Boden, um zu verhindern, dass die Flammen auf Wohnhäuser übergreifen. Das Feuer war am frühen Nachmittag in der Gemeinde Arès (Gironde) ausgebrochen. Der Wald befindet sich nur etwa 100 Meter von einem bewohnten Gebiet entfernt. Die Siedlung wurde vorsorglich evakuiert.

    Mehr als 300 Personen evakuiert
    Mehr als 300 Personen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. „Ich habe nur das Nötigste mitgenommen, Kleidung, alle meine Papiere, die Papiere der Firma, etwas zum Umziehen“, sagt ein Mann auf dem Sender France 2. Mehr als 300 Feuerwehrleute waren nötig, um ein Fortschreiten des Feuers zu stoppen. Am Abend war das Feuer eingedämmt. Etwa 100 Hektar Land gingen in Flammen auf. Auch wenn keine materiellen Schäden zu beklagen sind, erinnert der neue Brand die Feuerwehrleute daran, dass die Dürre, die in diesem Sommer begonnen hat, noch nicht vorbei ist.

  • Kaffee, Butter, Marmelade – auch das Frühstück wird immer teurer

    Kaffee, Butter, Marmelade – auch das Frühstück wird immer teurer

    Den Zahlen des Statistik-Instituts Insee zufolge sind die Preise für Getränke wie auch für Frühstücksnahrung innerhalb eines Jahres sprunghaft angestiegen. Auch Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschinen oder Toaster blieben davon nicht verschont.

    Laut den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des französischen Statistikamtes Insee bleiben auch die wichtigsten Frühstücksprodukte der Franzosen von der Inflation nicht verschont. Der Preis von Kaffee ist zwischen August 2021 und August 2022 um 11,2% gestiegen.

    Das ist mehr als bei Vollmilch (+7,8%), Magermilch und teilentrahmter Milch (+9,4%), die auch alle starke Preiserhöhungen verzeichneten, wie auch Kakao- und Schokoladenpulver (+6,7%) und Fruchtsäfte (+6%). Die Preisentwicklung bei Tee und Kräutertee war mit +3,1% im Jahresvergleich deutlich moderater.

    Die Preissteigerungen sind auf höhere Produktionskosten zurückzuführen, vor allem aufgrund der hohen Energiepreise. Aber auch die in den letzten Monaten stark gestiegenen Transportkosten und die höheren Rohstoffpreise werden inzwischen deutlich spürbar. Vor allem die Kaffeebohnen verteuerten sich aufgrund von Frost und Überschwemmungen in Brasilien, dem weltweit größten Kaffeeproduzenten, die einen Teil der Ernte vernichteten und das Angebot erheblich verknappten.

    +15,8% bei Butter, +11,4% bei Eiern…
    Die Preise für Cerealien, die ebenfalls für viele Franzosen zum Frühstück gehören, stiegen im August im Jahresvergleich um 9,5%. Dies entspricht in etwa dem Anstieg bei Joghurt (9,7%) oder Zucker (+9,1%). Eier verteuerten sich um 11,4%, während frisches Obst um „nur“ 3,2% teurer wurde. Liebhaber von Butterbroten haben wahrscheinlich auch die Inflation bei Brot (+8,2%), Butter (+15,8%) oder Konfitüren, Kompott und Honig (+7,8%) bemerkt.

    Auch kleine Haushaltsgeräte, die für das Frühstück verwendet werden, sind viel teurer als noch vor einem Jahr. Die Preise für Toaster und Kaffeemaschinen stiegen zwischen August 2021 und August 2022 um 14,7%.

  • Ungeklärte Fälle: Nordhal Lelandais, Patrice Alègre und Willy Van Coppernolle erneut im Visier der Justiz

    Ungeklärte Fälle: Nordhal Lelandais, Patrice Alègre und Willy Van Coppernolle erneut im Visier der Justiz

    Die nationale Justizabteilung „Cold Cases“ wird sich erneut mit den drei Kriminellen beschäftigen, um mögliche neue Opfer zu identifizieren. Fast 200 Fälle werden neu aufgerollt.

    Die drei Kriminellen Nordhal Lelandais, Patrice Alègre und Willy Van Coppernolle rücken erneut ins Visier der französischen Justiz. Die nationale Justizabteilung, die sich mit „Cold Cases“ (ungeklärten Fällen) befasst, hat drei gerichtliche Ermittlungen dazu eingeleitet. Die Ermittler werden sich mit dem „kriminellen Werdegang“ der drei Kriminellen befassen, wie Franceinfo und die Zeitung Le Parisien melden.

    Der „kriminelle Parcours“ ist eine neue Form der Ermittlung. Im Gegensatz zu einer klassischen Ermittlung, die von einem Verbrechen ausgeht, um einen Schuldigen zu finden, interessiert sich diese Form der Untersuchungen für das Leben eines bereits bekannten Kriminellen, seine Wohnorte, seine Bewegungen, um ihm mögliche weitere Opfer nachzuweisen. Ungelöste Fälle von Opfern, die ihren Weg gekreuzt haben könnten, werden wieder aufgegriffen.

    193 Fälle, die wieder aufgenommen werden könnten
    Die Abteilung für Cold Cases prüft laut einer justiz-Quelle mehrere Namen von Straftätern, die in diese Kategorie fallen könnten. Bisher wurden drei ausgewählt: Nordhal Lelandais, der bereits wegen Mordes an der kleinen Maëlys De Araujo zu lebenslanger Haft und wegen Mordes an dem Unteroffizier Arthur Noyer zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde; Patrice Alègre, der wegen fünf Morden, sechs Vergewaltigungen und einem Mordversuch zu lebenslanger Haft verurteilt wurde; Willy Van Coppernolle, ein Intensivtäter, der wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt wurde und auch Vergewaltigungen begangen hat.

    Insgesamt hat die neue Abteilung der französischen Justiz, deren Einrichtung in dem am 23. Dezember 2021 verabschiedeten Gesetz über das Vertrauen in die Justiz festgelegt wurde, bereits 193 Fälle ermittelt, die sie wieder aufnehmen könnte. Bisher wurden aber nur 37 Fälle wieder aufgenommen, wie das Gericht in Nanterre bei einer Zwischenbilanz am Dienstag, dem 13. September, mitteilte. Von diesen 37 Fällen sind 35 Gegenstand einer gerichtlichen Untersuchung: Es handelt sich um 25 Morde, sieben Entführungen und die drei erwähnten Untersuchungen der „kriminellen Wege“ der oben genannten verurteilten Mörder. Die beiden verbleibenden Fälle betreffen Vergewaltigungen und sind derzeit noch Gegenstand von Vorermittlungen.

  • Geschwindigkeitsreduzierung von 130 auf 110 km/h auf Autobahnen: Debatte flammt wieder auf

    Geschwindigkeitsreduzierung von 130 auf 110 km/h auf Autobahnen: Debatte flammt wieder auf

    Die Befürworter von 110 km/h auf Autobahnen konnten dies aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht durchsetzen, werden sie es nun dank der Klimaerwärmung und der notwendigen Energieeinsparungen erreichen? Der Verein „40 millions d’automobilistes“ will mit einer Online-Petition Widerstand leisten.

    Was wäre, wenn die 150 Mitglieder des Bürgerkonvents für den Klimaschutz Recht behalten würden? Am 21. Juni 2020 hatten sie der Regierung 149 Vorschläge unterbreitet, um zur Verringerung der globalen Erwärmung beizutragen. Laut den damaligen Umfragen schien nur einer davon den Franzosen nicht zu gefallen: die Senkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf französischen Autobahnen auf 110 km/h. Eine Maßnahme, die auch Emmanuel Macron damals zurückgewiesen hatte.

    Doch der heiße Sommer, den Frankreich gerade erlebt hat, hat diese Idee wieder in den Focus der Diskussion gerückt. Das ehemalige Mitglied des IPCC, der Klimaforscher Jean Jouzel, forderte am 1. September die Regierung auf, angesichts der Dringlichkeit der Situation einen Rückzieher zu machen und die Empfehlung des Bürgerkonvents aus dem Jahr 2020 jetzt umzusetzen.

    63% der Befragten sind bereit, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren.
    Zur Erinnerung: Im Jahr 2020 erklärte die damalige Verkehrsministerin, die niemand anderes als Elisabeth Borne war, dass sie für 110 km/h auf Autobahnen sei – „aus persönlicher Überzeugung“. Vor einigen Tagen sagte Elisabeth Borne – jetzt Premierministerin, dass das Thema heikel sei und man Maßnahmen finden müsse, die auf breite Zustimmung stoßen. Das ist jedoch nicht einfach, wenn zwei so gegensätzliche Lobbys wie der Verband „40 millions d’automobilistes“ und der Verband „Agir pour l’environnement“ sich eine Medienschlacht liefern.

    Die Umweltorganisation „Agir pour l’environnement“ profitiert von der heißen Aktualität des vergangenen Sommers. Eine Ifop-Umfrage ergab, dass 63% der Befragten dazu bereit sind, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren. Die Autolobby bezeichnete die Umfrage als einseitig und kritisiert insbesondere die Frage: „Wären Sie persönlich bereit, Ihre Geschwindigkeit auf der Autobahn auf 110 km/h zu reduzieren, speziell um Kraftstoff zu sparen?“. Eine Frage, die angesichts der derzeitigen Inflation und Energiekrise jedoch durchaus legitim ist.

    Am 5. September 2022 startete die Auto-Lobby eine Petition, die in den sozialen Netzwerken weite Kreise zieht. „Wir rufen die Verkehrsteilnehmer auf, in ihrer Mobilisierung gegen das Projekt nicht nachzulassen und sich nicht zu beugen“, schreibt die Organisation „40 millions d’automobilistes“ und argumentiert: Für die Umweltschützer behaupten, dass die Senkung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen einen Gewinn von 25% bei den CO2-Emissionen bedeute – der Haken sei aber, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Autobahnen bereits heute aufgrund von Baustellen oder Sommerstaus bei 118 km/h liegt. Diese Maßnahme würde also keinen signifikanten Gewinn bringen, versichern die Vielfahrer, die es eilig haben, so schnell wie möglich von A nach B zu gelangen.

    110 km/h auf Autobahnen könnte 125 €/Jahr und Haushalt einsparen.

    La Depeche du Midi hat einen Test zwischen Toulouse und Agen mit zwei Renault Clios durchgeführt. Die Zeitersparnis auf 112 km für das Fahrzeug, das 130 Km/h fuhr, betrug 7 Minuten. Da stellt sich in der Tat die Frage nach dem Nutzen und den Kosten der Beibehaltung der Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen.

    Ein Dutzend Länder in Europa haben sich bereits für eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit entschieden. Eine am 6. September von Asterès veröffentlichte Studie aus Frankreich zeigt, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 110 km/h auf Autobahnen zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch und zu jährlichen Einsparungen von 125 € pro Haushalt führen würde, wobei zu bedenken ist, dass die Franzosen im Durchschnitt 31% der mit dem Auto zurückgelegten Strecken auf Autobahnen zurücklegen.

    Die erste und grösste Hürde in dieser Frage scheint in der Tat eine gewisse Barriere in den Köpfen der Autofahrer zu sein, die es zu beseitigen gilt.

  • Covid-19: Bald Ende der Isolation nach positivem Test?

    Covid-19: Bald Ende der Isolation nach positivem Test?

    In einem Anfang September veröffentlichten Bericht stellt der Hohe Rat für öffentliche Gesundheit die Frage, ob die Isolation von Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, beendet werden sollte. In Spanien wurde diese Maßnahme bereits eingeführt. Es ist eine Frage, über die sich die von Covid-19 betroffenen Länder heute nicht mehr einig sind: Sollen Personen, die positiv auf das Virus getestet wurden, systematisch isoliert werden? In einem am 8. September veröffentlichten, aber auf den 15. Juni datierten Bericht empfiehlt der Hohe Rat für öffentliche Gesundheit (HCSP), die Isolierung von positiven Fällen zu beenden, sollten sich die Gesundheitsindikatoren in diesem Sommer „sehr deutlich verbessert“ haben. Seit Juni war Frankreich zwar mit einer siebten Ansteckungswelle konfrontiert, konnte aber ab Mitte Juli eine gewissen Beruhigung feststellen. Im Schuljahr 2022 sind die Aussichten allerdings wieder ganz anders. Die Zahl der SARS-CoV-2-Infektionen steigt wieder an und die G…

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