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  • Pyrénées-Orientales: Das Departement steht jetzt unter Warnstufe „Dürrekrise“

    Pyrénées-Orientales: Das Departement steht jetzt unter Warnstufe „Dürrekrise“

    Die Pyrénées-Orientales sind besonders stark von der Dürre betroffen. Daher wechselt das Departement ab dem 10. Mai in die „Dürrekrise“, die höchste Alarmstufe. Die Obstbauern fürchten um ihre Ernten und sogar um ihre Bäume.

    Ein Teil der Pyrénées-Orientales steht ab heute unter Alarmstufe „Dürrekrise“, die höchste Alarmstufe. Ein Obstbauer aus der Region weiß das, er hat bereits einen Teil seiner Ernte verloren, vielleicht sogar einen Teil seiner Bäume. Die Situation könnte sich für ihn mit dem neuen Erlass der Präfektur noch weiter zuspitzen. Die Landwirte werden neue Wasserbeschränkungen hinnehmen müssen. Je nach Art der Bewässerung werden sie ihren Verbrauch in einigen Bereichen um 30 bis 80 % reduzieren müssen.

    Angesichts dieser außergewöhnlichen Dürresituation sind natürlich alle Bewohner betroffen. Verboten sind ab sofort: die Bewässerung von Gärten und Gemüsegärten, die Bewässerung von Grünflächen und das Waschen von Autos (außerhalb von Anlagen, die das Wasser wiederverwerten). Das Befüllen von privaten Swimmingpools wird nicht mehr möglich sein. Der Verkauf von Aufstellpools wird verboten. Die Maßnahmen treten ab dem 10. Mai bis mindestens zum 13. Juni in Kraft. Das Departement Pyrénées-Orientales ist nun schon seit einem Jahr das französische Departement mit dem größten Wassermangel.

  • Immobilienkredite: Zinssätze könnten in Frankreich auf 4% steigen

    Immobilienkredite: Zinssätze könnten in Frankreich auf 4% steigen

    Die Zahl der Immobilienkredite ist innerhalb eines Jahres um ganze 40% gesunken. Diese Situation wird sich wahrscheinlich nicht bessern, da die Zinssätze weiter steigen werden. Aber wer wird dann noch kaufen können?

    Die Finanzierung eines Immobilienkaufs wird in Frankreich immer teurer, und die Situation könnte sich noch verschlimmern, da die Zinssätze derzeit regelrecht in die Höhe schnellen. Vor anderthalb Jahren lagen sie im Durchschnitt bei 1,07%, im April 2023 schon bei 3,15% und im September könnten sie auf 4% steigen. Eine Situation, die den Plänen vieler Hauskäufer einen Strich durch die Rechnung macht. Adrien Sartoli-Carvalho erzählt auf dem Sender France 2, dass er bereits die Wohnung gefunden hat, die er kaufen möchte. Sein Kreditantrag wurde jedoch bereits viermal von den Banken abgelehnt.

    Es ist nicht zu erwarten, dass sich die Situation verbessert.
    Wenn die Zinssätze steigen, können die Kaufwilligen weniger Geld aufnehmen. Ein Paar mit einem Nettoeinkommen von 3.000 Euro pro Monat konnte im Januar 2022 noch 210.000 Euro leihen. Wenn der Zinssatz im September auf 4 % steigt, hätten sie nur 165.000 Euro zur Verfügung. Weniger Budget, das zum Hauskauf zur Verfügung steht, bedeutet, dass der gesamte Immobilienmarkt durcheinander gewirbelt wird. In Poitiers (Vienne) hat ein Immobilienmakler große Schwierigkeiten, eine Wohnung zu verkaufen, die für 117.000 Euro angeboten wird. Potentielle Käufer sind seltener als früher. Die Zinssätze steigen weiter, da auch die Banken teurere Kredite aufnehmen müssen als früher. Und Experten zufolge wird sich die Situation nicht verbessern.

    Die Zahl der vergebenen Kredite ist innerhalb eines Jahres um fast 40 % zurückgegangen.

  • Bekämpfung von Steuerbetrug: Ultrareiche im Visier der französischen Regierung

    Bekämpfung von Steuerbetrug: Ultrareiche im Visier der französischen Regierung

    Der Haushaltsminister hat am Dienstag, dem 9. Mai, einen Plan vorgestellt, der auf große Steuerhinterzieher und insbesondere auf Superreiche abzielt. Gabriel Attal machte deutlich, dass er bei der Mittelschicht, den kleinen und mittleren Unternehmen weniger streng sein werde. Welche Möglichkeiten aber hat die Regierung zur Bekämpfung von Steuerbetrug? Polizeitechnik im Dienste der Steuerbehörden. Beschattungen, Wanzen, physische und digitale Ausspähung. Die französische Regierung will jetzt die großen Fische jagen und kündigt an, dass bis zum Ende der Regierungszeit Emmanuel Macrons 25 % mehr Kontrollen bei den Superreichen durchgeführt werden sollen. In den Pariser Vororten werden 500 Fälle pro Jahr bearbeitet. Jetzt sollen 40 zusätzliche Beamte eingestellt werden, so der Leiter der Abteilung. „Das ermöglicht mir, den Zuständigkeitsbereich zu erweitern, die Fälle schneller zu bearbeiten“, sagt Christophe Perruaux, Leiter des Service d’enquêtes judiciaires des finances, auf dem Sender …

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  • Ukraine-Krieg: 32-jähriger AFP-Journalist Arman Soldin bei Raketenangriff getötet

    Ukraine-Krieg: 32-jähriger AFP-Journalist Arman Soldin bei Raketenangriff getötet

    Arman Soldin, Journalist der französischen Nachrichtenagentur Agence France-Presse, wurde am Dienstagnachmittag in der Ukraine getötet. Er wurde Opfer eines russischen Raketenangriffs.

    Die Nachrichtenagentur Agence France-Presse und die Presse im Allgemeinen trauern. Der Journalist Arman Soldin, der für die AFP über den Krieg in der Ukraine berichtete, wurde bei einem russischen Raketenangriff am Dienstagnachmittag getötet. Er ist der elfte Journalist, Fahrer oder Mitarbeiter von Journalisten, der seit Beginn des Konflikts in der Ukraine getötet wurde.

    Opfer eines russischen Angriffs
    Arman Soldin gehörte zu einem Team von fünf Reportern der Agence France-Presse. Er begleitete ukrainische Soldaten am aktivsten Frontabschnitt des Krieges. Am Dienstag, den 9. Mai, wurde er gegen 16.30 Uhr in der Nähe von Bachmut im Osten der Ukraine, von einer russischen Rakete getroffen. Der Rest des Journalistenteams blieb unverletzt.

    Arman Soldin war seit September 2022 der Videokoordinator der französischen Nachrichtengentur AFP in der Ukraine. Er hatte seinen Sitz in London und reiste regelmäßig in die Ukraine. Als Freiwilliger, der über den von Russland geführten Krieg berichten wollte, war er bereits in den ersten Tagen der Invasion im Februar 2022 in die Ukraine gereist.

    Emmanuel Macron würdigte den Journalisten am Abend in einem Tweet. „Mit Mut, seit den ersten Stunden des Konflikts war er an der Front, um die Fakten zu ermitteln. Um uns zu informieren“.

    Das ukrainische Verteidigungsministerium sprach der Familie des französischen Journalisten sein Beileid aus: „Er hat sein Leben dem Ziel gewidmet, der Welt über die Wahrheit zu berichten“.

    Beileidsbekundungen auch von US-Außenminister Antony Blinken: „So viele Journalisten arbeiten unter extrem gefährlichen Bedingungen, um die Wahrheit aufzudecken und zu berichten“.

    Arman Soldin wird als „mutiger, kreativer und hartnäckiger“ Journalist beschrieben, sagt der AFP-Informationsdirektor Phil Chetwynd. Für die Europadirektorin der Agence France-Presse war „Arman enthusiastisch, energisch und mutig. Er war ein echter Feldreporter, der immer bereit war, auch in die schwierigsten Gebiete zu gehen“.

    Geboren in Sarajevo, aufgewachsen in Frankreich.
    Arman Soldin wurde 32 Jahre alt. Er wurde in Sarajevo geboren und war bosnischer Abstammung. 1992 war er im Alter von einem Jahr zu Beginn der Belagerung der Stadt aus Jugoslawien evakuiert worden. Arman Soldin wuchs in Frankreich auf und besaß die französische Staatsbürgerschaft. Als leidenschaftlicher Fußballer hatte er zwischen 2006 und 2008 bei dem Verein Stade Rennais in der U13 und U15 gespielt, die Idee einer sportlichen Profikarriere aber schließlich aufgegeben. Als Journalist war er 2015 als Praktikant zur AFP nach Rom gekommen. Er sprach fließend Französisch, Englisch und Italienisch und hatte Kenntnisse in Bosnisch, was ihm beim Dialog mit den Ukrainern half.

  • Rückruf: Verdacht auf Listeria-Verunreinigung in Wurst

    Rückruf: Verdacht auf Listeria-Verunreinigung in Wurst

    Die Supermarktkette Super U ruft geräucherte Knoblauchwurst wegen des Verdachts auf Listeria-Verunreinigung zurück. Wer kürzlich in einem Super U Supermarkt geräucherte Knoblauchwurst gekauft hat, sollte diese nicht verzehren! Sie ist Gegenstand eines Rückrufs der Supermarktkette. Die Wurst wies Spuren von Listeria monocytogenes auf, dem Erreger der gefährlichen Listeriose, wie die Website Rappel Conso berichtet. Die begroffene Wurst wurde in der Fleischabteilung in allen Super U-Filialen in Frankreich verkauft. Sie wurde in einer 300-Gramm-Packung angeboten und trug die Strichcode-Nummer 3256229807013 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 27. Mai 2023.

    Personen, die die geräucherte Knoblauchwurst verzehrt haben und Anzeichen von Fieber, Kopf- oder Gliederschmerzen aufweisen, sollten umgehend ihren Hausarzt aufsuchen….

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  • Kaufkraft: Einkaufen in Deutschland ist für viele Franzosen eine kostengünstige Lösung

    Kaufkraft: Einkaufen in Deutschland ist für viele Franzosen eine kostengünstige Lösung

    Im derzeitigen inflationären Umfeld fahren viele Bewohner der französischen Grenzgebiete nach Deutschland, um ihre Einkäufe zu erledigen. Diese Lösung erweist sich als kostengünstig – wenn man weiß, wie man es anstellt.

    Über die deutsche Grenze fahren, um weniger zu bezahlen. Alain Bohn verwaltet sein Einkaufsbudget auf den Euro genau. Bevor er sich auf den Weg macht, durchforstet der Mann aus Châtenois (Bas-Rhin) deutsche und französische Werbebroschüren, um die niedrigsten Preise zu finden. Auf der anderen Seite des Rheins ist nämlich nicht alles billiger. Der Elsässer lebt 30 Minuten von deutschen Geschäften entfernt. Die Hin- und Rückfahrt kostet ihn etwa 5 Euro an Treibstoff. Einige Produkte wie Katzenfutter oder Vanillezucker werden im Vergleich zu französischen Geschäften in Deutschland nur halb so teuer angeboten.

    500 Euro Ersparnis im Jahr
    Die Ersparnisse summieren sich sehr schnell. Insgesamt gab der Familienvater bei seinem Einkauf 161 Euro aus, das sind rund 50 Euro weniger als bei einem entsprechenden Einkauf in Frankreich. Anschließend geht der Einkauf in einem Drogeriemarkt für Reinigungs- und Hygieneprodukte weiter. Alain Bohn reist etwa alle zwei Monate nach Deutschland. Er reduziert auf diese Weise seine Ausgaben um fast 500 Euro pro Jahr. Vor seiner Rückkehr macht er einen letzten Abstecher zur Zapfsäule und spart 7 Euro bei seiner Tankfüllung Diesel.

  • „Inakzeptabel“: Innenminister Gérald Darmanin fordert Verbot von ultrarechten Demonstrationen

    „Inakzeptabel“: Innenminister Gérald Darmanin fordert Verbot von ultrarechten Demonstrationen

    Der Innenminister wurde am Dienstag in der Nationalversammlung zur Reaktion der Behörden auf die Demonstration befragt, an der am Samstag mehrere hundert Rechtsextreme in den Straßen der französischen Hauptstadt teilgenommen hatten. „Was auf den Straßen von Paris passiert ist, ist inakzeptabel“. Innenminister Gérald Darmanin, der am Dienstag, 9. Mai, in der Nationalversammlung befragt wurde, kündigte an, dass er die Präfekten aufgefordert habe, künftig alle Demonstrationen der Ultrarechten zu verbieten, nachdem die Demonstration des Komitees für den 9. Mai am Samstag in Paris eine Polemik ausgelöst hatte. Premierministerin Elisabeth Borne zeigte sich „schockiert“ über die Bilder dieser Demonstration. Er habe die Präfekten angewiesen „Verbotsverfügungen“ gegen Demonstrationen ultrarechter Vereinigungen zu erlassen, so Gérald Darmanin. „Wir werden es den Gerichten überlassen, darüber zu urteilen, ob die Gesetzeslage die Durchführung dieser Demonstrationen erlaubt“, fügte er hinzu. Die Mo…

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  • Video: Drei Polizeiautos vor Polizeistation in Montauban angezündet

    Video: Drei Polizeiautos vor Polizeistation in Montauban angezündet

    Am späten Montagabend, dem 8. Mai, besprühte eine Person vor der Polizeiwache in Montauban (Tarn-et-Garonne) mehrere Polizeiautos mit einem brennbaren Stoff und zündete sie anschließend an. Der bisher nicht identifizierte Mann konnte fliehen.

    Vor der Polizeistation in Montauban (Tarn-et-Garonne) zündete eine Person am Montagabend drei Polizeifahrzeuge an, indem sie sie mit einem brennbaren Stoff besprühte, wie in diesem Video zu sehen ist:

    https://www.tiktok.com/@mtb82000/video/7230939659092774170

    Feuerwehrleute griffen ein und verhinderten, dass sich das Feuer auf die Polizeistation ausbreitete.

    Der bisher nicht identifizierte Brandstifter flüchtete. Alliance Police Nationale 82 betont, dass solche kriminellen Handlungen „für Montauban neu sind“. Die Gewerkschaft ist besorgt „über die Zunahme von Gewalt, sei es gegen Polizeibeamte oder, wie heute, gegen das Material“.

    David Leyraud, Sekretär der Gewerkschaft Süd Alliance Police, prangert einen „Angriff“ auf eine Polizeidienststelle an. „Ich bin schockiert und wütend. Ein echtes Drama wurde dank der Reaktion der Kollegen verhindert“, fährt er fort. Er verurteilte die Tat als eine Tat „krimineller Natur“ und hofft, dass „der Täter schnell gefunden und streng verurteilt wird“.

  • Französische Sprache: 150 neue Wörter werden in die Ausgabe 2024 des berühmten „Le Petit Robert“ aufgenommen

    Französische Sprache: 150 neue Wörter werden in die Ausgabe 2024 des berühmten „Le Petit Robert“ aufgenommen

    150 neue Wörter werden in der Ausgabe 2024 des französischen Wörterbuchs Le Petit Robert auftauchen. Wörter, die sich in drei Gruppen unterteilen lassen: Jugendsprache, Sprache der neuen Technologien und Wörter, die kürzlich in den Nachrichten aufgetaucht sind. „Mégenrer“, „bader“ oder auch „métaver…

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  • Laut dem amerikanischen Sender CNN ist die französische Küche nicht die beste der Welt!

    Laut dem amerikanischen Sender CNN ist die französische Küche nicht die beste der Welt!

    Laut der Hitliste des amerikanischen Fernsehsenders steht Italien an erster Stelle, gefolgt von China. Frankreich folgt erst auf dem dritten Platz. Eine sehr subjektive Rangliste.

    Rankings wie dieses gibt es jede Woche. Normalerweise bringen sie nicht viel, außer manche Menschen zu ärgern, aber man muss den Tatsachen ins Auge sehen, dass die französische Küche nicht mehr automatisch ganz oben auf dem Siegertreppchen steht. Diesmal ist es der amerikanische Sender CNN, der das sagt. Die gastro- und Reiseabteilung von CNN hat eine völlig subjektive Rangliste der zehn besten Gastronomien der Welt erstellt. Für den Fall, dass Sie Ihren nächsten Urlaub danach ausrichten möchten.

    Frankreich belegt nur den dritten Platz. Vor Spanien, aber hinter China, das den zweiten Platz belegt, und Italien, das auf dem ersten Platz liegt.

    Was der Jury an der französischen Küche gefiel, war die Tatsache, dass ein Tourist 15 Tage bei uns verbringen kann, ohne jemals müde zu werden, die Wein- und Käsekombinationen mit ihren schier unendlichen Möglichkeiten zu erkunden. Die Franzosen haben den Ruf, die großen Snobs der Weltgastronomie zu sein, sagt CNN, aber sie sind keineswegs die, für die man sie hält: Ihre Küche ist bodenständig. Und wenn man verstanden hat, dass die Pariser ohnehin immer „schlecht gelaunt“ zu sein scheinen, kann man ihre Sorge um „gutes Essen“ und „ihre zweistündigen Mittagspausen mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert“ verstehen…

    Ansonsten ist es ein bisschen wie eine Aufzählung bekannter Klischees. CNN zeigt mit dem Finger auf die Stopfleber im Namen des Tierschutzes, lobt aber die Schnecken aus dem Burgund, das Baguette und die Macarons, die als „Einhornessen aus Zucker, Feenstaub und Mädchenträumen“ bezeichnet werden.

    Der Grund, warum Italien den ersten Platz belegt, ist, dass die italienische Küche laut CNN „das Genie der Einfachheit“ verkörpert. Selbst Anfänger können es sich aneignen. Die amerikanische Jury bevorzugt Spaghetti Bolognese, natürlich Pizza, und Salami, die als absolut süchtig machend bezeichnet wird. Hier zeigt sich deutlich, dass es sich um eine amerikanische Rangliste handelt …