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  • Wetter: Über 40°C auf Korsika – bewölkter Himmel im Rest des Landes

    Wetter: Über 40°C auf Korsika – bewölkter Himmel im Rest des Landes

    Für die beiden Departements auf Korsika gilt auch am Montag Hitzewarnung Orange. Am Montag und Dienstag sind im Osten des Landes Gewitter zu erwarten, aber kein Departement wird von Météo-France auf Gewitterwarnung gesetzt. Der Himmel wird fast im ganzen Land von Wolken bedeckt sein.

    Auf Korsika herrscht auch am Montag, dem 24. Juli, eine Hitzewarnung mit möglichen Spitzenwerten von 40°C im Süden der Insel. Météo-France hat die Hitzewarnung in den Alpes-Maritimes beendet.

    Weniger heftige Gewitter als erwartet
    Am Ende der Nacht zogen Gewitter von West nach Ost vom südlichen Zentralmassiv bis nördlich der Alpen. Sie sind punktuell stark und werden von kleinem Hagel, starken Windböen, hohen Regenintensitäten und hoher elektrischer Aktivität begleitet.

    Die Gewitter werden am Vormittag weiterhin die Auvergne-Rhône-Alpes betreffen, wobei sie weniger heftig sind, aber weiterhin zahlreiche Schauer von der Alpennordseite bis nach Elsass-Lothringen mit sich bringen werden. Auch die Region Grand-Est wird laut Météo-France betroffen sein.

    Der Himmel wird im ganzen Land bewölkt sein.
    Die Tiefstwerte liegen zwischen 13 und 16°C im nordwestlichen Viertel Frankreichs, 14 bis 18°C in der Nordhälfte, 17 bis 24°C von Aquitanien bis in den Südosten des Landes. Die Höchstwerte werden vor allem im Süden deutlich zurückgehen. Auf der Westseite und in der Nordhälfte werden 19 bis 26°C erwartet, von Okzitanien bis zur Provence 26 bis 33°C. Aufgrund des bewölkten Wetters werden die Temperaturen niedriger sein als am Wochenende.

    Von der Bretagne bis zur belgischen Grenze wird es immer wieder Schauer geben, die auch von Donnerschlägen begleitet sein können. Etwas weiter südlich, von den Pays de la Loire bis zum Zentrum, findet der Nachmittag unter wechselndem Himmel statt. An der Mittelmeerküste können sich Aufhellungen entwickeln. Der Nordwind Tramontana wird mit Böen zwischen 60-70 km/h wehen.

    Frankreich bleibt auch am Dienstag unter Wolken, wobei Gewitter mit Regen in Burgund-Franche-Comté und im Grand-Est vorhergesagt sind. Auch in der Île-de-France, in Auvergne-Rhône-Alpes und im Westen von Okzitanien wird es Schauer geben. Auf Korsika ist viel Sonnenschein zu erwarten und auch im Südosten und in der Region Hauts-de-France wird es sonnig sein.

    Was die Temperaturen am Dienstag betrifft, wird es im Südosten des Landes und auf Korsika am heißesten werden mit Temperaturen von 26°C in Montpellier bis 33°C in Nizza. In Toulouse wird es 21°C, in Paris 20°C. In der nördlichen Hälfte des Landes wird das Thermometer nicht über 21°C steigen. Temperaturen, die unter dem Durchschnitt der Jahreszeit liegen.

  • Brände in Griechenland: 67 neue Brandausbrüche außer Kontrolle und weiterhin chaotische Evakuierungen

    Brände in Griechenland: 67 neue Brandausbrüche außer Kontrolle und weiterhin chaotische Evakuierungen

    Seit sieben Tagen zerstören die Flammen die Insel Rhodos in Griechenland. Trotz des unermüdlichen Kampfes der Feuerwehrleute lassen die Brände nicht nach. Und in anderen Teilen des Landes sind neue Feuer ausgebrochen.

    Es handelt sich um die größte Evakuierungsaktion, die jemals in Griechenland stattgefunden hat. Hunderte von Feuerwehrleuten und Rettungskräfte sind auf der Insel Rhodos im Einsatz. Und die Nacht hat die Brandfront nicht beruhigt: Seit gestern, Sonntag, dem 23. Juli, gab es in Griechenland 67 neue Brandausbrüche. Auf Rhodos brennen die drei Hauptfronten den siebten Tag in Folge. Die Evakuierungen gehen weiter und sind teilweise immer noch sehr chaotisch.

    Die Bilanz an diesem Montagmorgen ist dramatisch: Auf Rhodos sind mehr als 40.000 Hektar verbrannt, das ist ein Drittel der Insel. Davon gingen 1.500 Hektar in geschützten Gebieten in Flammen auf. Die ökologische Katastrophe ist immens. Rhodos ist eigentlich nur ein großer Berg, der von Stränden gesäumt ist. Ohne Bäume gibt es keine Möglichkeit, die Erde bei Regen zu halten, sodass ab Herbst Überschwemmungen zu befürchten sind. Rhodos ist auch Rückzugsort für mehrere geschützte oder vom Aussterben bedrohte Tierarten wie den Dama-Dama-Hirsch oder einige kleine Wildpferde, die nun Gefahr laufen, ihren Lebensraum zu verlieren.

    Außer Kontrolle geratene Brandausbrüche in anderen Teilen des Landes
    Auch im Rest Griechenlands ist die Lage nicht besser. Die 67 neuen Brandausbrüche seit Sonntag sind größtenteils außer Kontrolle und betreffen mehrere Inseln, darunter die Inseln Euböa oder Korfu.
    Auch dort werden Evakuierungen durchgeführt. Auf der Insel Korfu wurden in der Nacht von Sonntag auf Montag fast 2.500 Menschen evakuiert, wie die Feuerwehr mitteilte.

    Die Politik der systematischen, präventiven Evakuierung ist zwar gut, aber die Infrastruktur muss mithalten können. Dies ist offensichtlich nicht immer der Fall. Die Behörden hatten den ganzen Winter Zeit, um sich adäquat darauf vorzubereiten, und das wurde nicht getan. Die Folge: Die Evakuierungen finden unter apokalyptischen Bedingungen statt. 

  • Emmanuel Macrons besucht heute das französische Überseegebiet Neukaledonien

    Emmanuel Macrons besucht heute das französische Überseegebiet Neukaledonien

    Der französische Präsident wird vom 24. bis 26. Juli in Neukaledonien erwartet. Seit dem umstrittenen Sieg des „Nein“-Lagers beim dritten Selbstbestimmungsreferendum im Jahr 2021 sind viele Fragen über den Status des französischen Archipels ungeklärt. Emmanuel Macron will vor Ort mit den verschiedenen politischen Kräften in Neukaledonien sprechen, kündigte der Elysée-Palast vor dieser mit Spannung erwarteten Reise an, um den Dialog zwischen Unabhängigkeitsbefürwortern und Loyalisten wieder aufzunehmen. Eineinhalb Jahre nach dem Sieg des „Nein“-Lagers beim Selbstbestimmungsreferendum im Dezember 2021 reist Präsident Emmanuel Macron vom 24. bis 26. Juli in einem äußerst heiklen Kontext nach Neukaledonien. Die Blockade der Gespräche zwischen den Unabhängigkeitsbefürwortern und den Loyalisten hat jeden Fortschritt im Prozess der Ausarbeitung eines neuen Status für die Inselgruppe eingefroren. Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Unabhängigkeitsbefürwortern und Loyalisten Die vorherige Reise…

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  • Haie im Mittelmeer: Stellen sie eine Gefahr für die Strände dar?

    Haie im Mittelmeer: Stellen sie eine Gefahr für die Strände dar?

    Seit einigen Wochen häufen sich die Sichtungen von Haien an den Küsten des Mittelmeers. Ein Phänomen, das zwar nicht neu ist, aber  gerne medial vermarktet wird.

    In Marseillan (Hérault) oder auch in Portbou an der spanischen Grenze und diesen Sonntag wieder am Strand von Barcarès im Departement Aude – die Anwesenheit von Haien in Badegewässern hat in den letzten Tagen an den Ufern des Mittelmeers für Angst und Schrecken gesorgt. Ist die Anwesenheit dieser Haie normal? Wenn nicht, worauf ist sie zurückzuführen?

    Für Spezialisten für das Verhalten von Haien, hat die Präsenz dieser Tiere unweit der Küsten schon immer existiert, aber mit den sozialen Netzwerken werden diese Ereignisse schneller und weiter verbreitet. Die zunehmende Häufigkeit dieser Sichtungen kann jedoch berechtigterweise Fragen aufwerfen: Wie steht es etwa um die Interaktion zwischen menschlichen und tierischen Aktivitäten?

    Haie verschwinden aus dem Mittelmeer.
    Es gibt immer mehr Gegebenheiten, die die Haisichtungen erklären können. Haie, die am Strand gesichtet werden, könnten zum Beispiel von einem Bakterium oder Parasiten befallen sein, der sie schwächt und zu ungewöhnlichem Verhalten veranlasst. Wenn manche Parasiten das Gehirn der Tiere befällt, kann das sogar zur Strandung führen.

    Auch die Überfischung des Mittelmeers kann eine der Ursachen dafür sein, dass die Haie näher an den Menschen herankommen, um genügend Nahrung zu finden. Oder aber Tiere, die der Fischerei zum Opfer fallen oder aufgrund von Interaktionen mit anderen Fischen wie Schwertfischen verletzt werden, neigen nach Ansicht der Spezialisten dazu, näher an die Küste zu kommen, weil sie geschwächt sind. Die dritte Erklärung befindet sich noch im Stadium der Hypothese und wird noch wissenschaftlich überprüft: Da Haie sich mithilfe des Erdmagnetismus fortbewegen, könnte ihr magnetischer Kompass aufgrund der globalen Erwärmung aus dem Gleichgewicht geraten. Ein Verlust der Orientierungspunkte wäre dann einer der Gründe für die Annäherung an die Küsten.

    Aber darüber sind sich die Experten einig: Es gibt keine Gefahr für den Menschen. In den meisten Fällen handelt es sich bei den beobachteten Arten um Blauhaie, die reine Fischfresser sind. Im Gegenteil, es ist der Gesundheitszustand der Haipopulationen im Mittelmeer, der den Menschen Anlass zur Sorge geben muss: Er wird inzwischen als sehr besorgniserregend eingestuft. In der Tat sind zwischen 60 und 95% aller Haie aus dem Mittelmeer verschwunden.

  • Parlamentswahlen in Spanien: Pedro Sanchez sorgt für Überraschung und hofft auf Machterhalt

    Parlamentswahlen in Spanien: Pedro Sanchez sorgt für Überraschung und hofft auf Machterhalt

    Bei den Wahlen konnte keine eindeutige Mehrheit gefunden werden. Sowohl der sozialistische Premierminister Pedro Sanchez als auch sein konservativer Rivale Alberto Núñez Feijóo behaupten, regierungsfähig zu sein. Der sozialistische Premierminister Pedro Sánchez, der in allen Umfragen als Verlierer der gestrigen Parlamentswahlen gehandelt wurde, schaffte es am Sonntag, dem 23. Juli, die Gewinne der rechten Opposition zu begrenzen und bewahrte sich wider Erwarten eine Chance, an der Macht zu bleiben. Nach Auszählung von über 99% der Stimmen gewann die Volkspartei (PP) seines konservativen Rivalen Alberto Núñez Feijóo 136 von insgesamt 350 Sitzen im Abgeordnetenhaus, während die rechtsextreme Partei Vox, Feijóos einziger potenzieller Verbündeter, 33 Sitze erhielt. Die Rechte ist also weit entfernt von der absoluten Mehrheit von 176 Sitzen. Die Sozialistische Partei von Pedro Sánchez gewann 122 Abgeordnetensitze und Sumar, ihr Verbündeter aus der radikalen Linken, 31 Abgeordnete. Der Premi…

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  • Globale Erwärmung und heiße Temperaturen: Alarmstufe Rot im Mittelmeerraum

    Globale Erwärmung und heiße Temperaturen: Alarmstufe Rot im Mittelmeerraum

    Da überall Temperaturrekorde gebrochen werden, könnte dieser Juli der heißeste Monat aller Zeiten werden. Die seit etwa zehn Jahren zunehmende Erwärmung des Mittelmeers bereitet Wissenschaftlern große Sorgen: Die Veränderungen schreiten viel schneller voran als erwartet.

    Über 42 °C auf Korsika, 45 °C in Katalonien und Temperaturrekorde auch in Okzitanien in der vergangenen Woche mit über 40 °C in den Ostpyrenäen. Unter dieser Hitzekuppel leiden die empfindlichen Küstenstreifen des Mittelmeers. Und die vier Departements in Südfrankreich, die auf einer Länge von fast 220 km an das Mittelmeer grenzen, bilden da keine Ausnahme.

    Nach dem Hitzesommer 2022 leiden diese Regionen an vorderster Front unter den Folgen der globalen Erwärmung, die Wissenschaftler, Fischer, Einwohner und Badende tagtäglich feststellen und zu spüren bekommen. Die Wissenschaftler sehen die Veränderungen schon seit 30 Jahren. Die Ankunft von neuen Fischen aus wärmeren Meeren, die Zunahme von Quallen, die Veränderung der Winde. Das Mittelmeer wird auch im Herbst und Winter nicht mehr kalt – im Oktober letzten Jahres wurden an einigen Stellen 23 °C gemessen. Die Strömungen und des Wassers verändern sich, was kolossale Auswirkungen auf Flora und Fauna hat.

    „Man kann von Alarmstufe Rot sprechen“, stellt Pascal Conan, Forscher für Ökologie und Biogeochemiker am Ozeanologischen Observatorium von Banyuls-sur-Mer, fest. „Sobald sich das Oberflächenwasser erwärmt, verändert sich das Gleichgewicht“, sagt der Forscher und beschreibt damit den unaufhaltsamen Mechanismus der Veränderungen, die von den Küsten bis in die Tiefen des Meeres am Werk sind.

    Früher kühlte der Nordwind „Tramontana“ das Wasser in der kalten Jahreszeit das Wasser des Mittelmeeres ab. Da „kalt“ schwerer als „warm“ ist, sank dieses abgekühlte Wasser in die unteren Meeresschichten. „Es ist eine Konvektionsbewegung, die regelmäßig bis auf 400 oder 500 Meter absinkt, aber alle fünf oder sechs Jahre reichte diese Konvektion aus, um das Wasser sogar bis zu einet Tiefe von 2.500 Meter zu kühlen“, wird Pascal Conan von der Zeitung La Depeche zitiert.

    Üblicherweise lag im westlichen Mittelmeer das Zentrum dieser Konvektion vor der Küste Okzitaniens, im Golfe du Lion, etwa 160 km von Collioures entfernt. Aber das letzte Mal, dass man dieses Phänomen beobachten konnte, war vor zehn Jahren, im Jahr 2013, so Pascal Conan. Der Effekt ist in jedem Fall beträchtlich. Da die Hitze die Verdunstung beschleunigt, verstärkt sich der Salzgehalt des Wassers und verändert die Strömungen, was problematisch ist. Darüber hinaus wird der gesamte Kreislauf des Lebens gestört. Denn wärmeres Wasser bedeutet, dass das Tiefenwasser weniger mit Sauerstoff versorgt wird und weniger Nährsalze nach oben steigen.

    Kaltes Wasser, das absinkt, transportiert außerdem die Nahrung für die Tiefseeflora mit sich. Und davon  hängt die gesamte Nahrungskette ab: Von der Tiefe aus wird in umgekehrter Richtung der Aufstieg von nährstoffbeladenem Wasser und damit die „Blüte“ des Planktons, ausgelöst; das Phytoplankton wird anschließend vom Zooplankton gefressen, das Zooplankton von Garnelen und kleinen Fischen, die wiederum die großen Fische ernähren. All das ist im Mittelmeers heute in Gefahr.

    In einigen Gebieten ist dies umso problematischer, da bereits neben 50 % Mikroplankton auch 50 % Mikroplastik im Wasser schweben, warnen Wissenschaftler wie Pascal Conan. „Wir haben es mit einer Anhäufung von Problemen und einer Beschleunigung der Phänomene zu tun“, fasst er zusammen und befürchtet, dass „die Organismen keine Zeit mehr haben, sich anzupassen“.1°C bis +1,5°C im Mittelmeer in den letzten 15 Jahren. „Das ist eine Tatsache. Das ist nicht normal und leider geht die Erwärmung im Meer viel schneller vor sich, als wir vor 30 Jahren geschätzt haben“, sind sich die Wissenschaftler einig.

  • „Der Angriff erfolgte wegen eines Blickes“: Jugendlicher in kleinem Dorf erstochen

    „Der Angriff erfolgte wegen eines Blickes“: Jugendlicher in kleinem Dorf erstochen

    In La Haye-Malherbe im Departement Eure endete ein „verbaler Streit“ zwischen einem 15-Jährigen und zwei „kaum 16 Jahre alten“ anderen Jugendlichen in einer Tragödie. In La Haye-Malherbe im Departement Eure spielte sich ein schreckliches Drama ab. Wie die Zeitung Le Parisien berichtete, wurde am Samstag, 22. Juli, ein fast 16-jähriger Jugendlicher durch einen Messerstich getötet. Zwei andere Jugendliche wurden nach der Tat festgenommen und sitzen in Polizeigewahrsam. Ersten Ermittlungen zufolge lief das Opfer durch die 1.500 Einwohner zählende Gemeinde zwischen Evreux und Rouen. Aus noch unbekannten Gründen kam es zu einem „verbalen Streit“ zwischen dem Opfer und den beiden „kaum 16 Jahre alten“ anderen Jugendlichen. Der angegriffene junge Mann soll einen Messerstich in die Brust erhalten haben und starb trotz des raschen Einsatzes der Rettungskräfte. „Das Opfer ist ein Jugendlicher aus der Gemeinde, der im Dorf gut bekannt war und keine negative Vorgeschichte hatte. Es scheint, dass d…

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  • Pyrénées-Orientales: Hai vor Le Barcarès gesichtet – Strand wird evakuiert

    Pyrénées-Orientales: Hai vor Le Barcarès gesichtet – Strand wird evakuiert

    Ein etwa zwei Meter langer Hai wurde am Samstag vor einem Strand in Le Barcarès im Département Pyrénées-Orientales gesichtet. Das Baden wurde dort sofort verboten.

    Ein Strand in Le Barcarès im Département Pyrénées-Orientales wurde am Samstagnachmittag, 22. Juli, evakuiert, nachdem ein Hai vor der Küste gesichtet worden war, berichtet France Bleu Roussillon. Der etwa zwei Meter lange Hai wurde „etwa 50 Meter vom Ufer entfernt“ gesichtet, wie einer der Rettungsschwimmer in der Rettungsstation am Strand berichtete. Es wurde sofort die rote Flagge gehisst, um das Baden zu verbieten.

    Zwei Rettungsschwimmer fuhren anschließend mit einem Zodiac in das Gebiet, um die Anwesenheit eines Hais zu bestätigen. Sie beobachteten das Tier etwa fünf Minuten lang. Sie sagten, dass er „wirklich ruhig war, überhaupt nicht aggressiv“ und „nicht auf das Motorengeräusch“ des Zodiacs reagierte.

    Die beiden Männer betonten, dass es normalerweise „beim Hissen der Flagge mit dem Badeverbot wegen des Wellengangs immer Leute gibt, die sich nicht an die Anweisungen halten“. Aber die Anwesenheit des Hais „hat doch die meisten Leute abgeschreckt“.

    Haie pflanzen sich im Juli fort.
    Patrick Masanet, der wissenschaftliche Leiter von Oniria, dem Aquarium in Canet-en-Roussillon, wurde von France Bleu Roussillon kontaktiert und meinte, dass es sich „höchstwahrscheinlich um einen Blauhai“ handele: „Man sieht sie oft im Juli in Strandnähe in Frankreich oder Spanien, da dies die Fortpflanzungszeit der Haie ist. Viele kleine Fische wie Sardinen oder Makrelen kommen im Sommer ebenfalls in die Nähe der Küsten, und genau das sind die Beutetiere, die der Blauhai sucht. Es gibt keinen Grund zur Panik“.

  • 35 Meter über dem Boden in Karussell gefangen – gefährlicher Feuerwehreinsatz rettet sechs Menschen

    35 Meter über dem Boden in Karussell gefangen – gefährlicher Feuerwehreinsatz rettet sechs Menschen

    Am Samstagabend saßen sechs Personen auf einem Fahrgeschäft in La Madelaine-sur-Tarn (Haute-Garonne) fest. Die Feuerwehr musste eine Leiter einsetzen, um mehreren Personen zu helfen, die in 35 Metern Höhe blockiert waren.

    In Dutzenden von Metern Höhe erlebten sechs Personen am Samstag, den 22. Juli, den großen Nervenkitzel, aber wahrscheinlich nicht so, wie sie es sich erhofft hatten. Spät in der Nacht, gegen 1.00 Uhr, wurde die Feuerwehr gerufen, um ein riesiges Karussell zu evakuieren. Das Gerät – ein enormer Gelenkarm, der sich um 360° vorwärts und rückwärts und mit bis zu 13 Umdrehungen pro Minute bewegen kann – war wegen einer Panne stehen geblieben.

    Vier Personen befanden sich in einer der beiden Gondeln des Karussells, die sich „nur“ etwa fünf Meter über dem Boden befand. Zwei weitere Personen allerdings befanden sich in der zweiten Gondel, die in 35 Metern Höhe stehen geblieben war. Vor Ort musste die Feuerwehr einen großen Kran einsetzen, um die unglücklichen Opfer aus der Gondel zu retten.

    „Dank der kombinierten Aktion der großen Leiter und der Einsatzgruppe für gefährliche Bergungen konnten alle eingeschlossenen Personen unverletzt gerettet werden“, meldete der Feuerwehr- und Rettungsdienst des Departements Haute-Garonne. Insgesamt waren 25 Feuerwehrleute und 7 Maschinen im Einsatz.

    Ein auf die Rettung in gefährlichen Umgebungen spezialisiertes Team der Feuerwehr wurde gerufen. Sie richteten ein spezielles Dispositiv ein, um die sechs in dem Karussell eingeschlossenen Personen zu evakuieren. Gegen 4 Uhr morgens waren alle Personen außer Gefahr. Keiner der sechs Passagiere musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

  • Spanien: Parlamentswahlen mitten in den Sommerferien

    Spanien: Parlamentswahlen mitten in den Sommerferien

    Die vorgezogenen Parlamentswahlen in Spanien werden mitten in den Sommerferien abgehalten, was die Wahl deutlich erschwert. Eine Wahl, die am 29. Mai nach dem Debakel bei den Kommunalwahlen sehr hastig beschlossen wurde. Eine Wahl mitten im Sommer, das mag gewagt, ja sogar kurios erscheinen, vor allem von Frankreich aus gesehen, so der Sender France 3, der am Samstag, dem 22. Juli, live aus Madrid berichtet. Allerdings machen die Spanier ganz überwiegend im August Urlaub und haben außerdem  die Möglichkeit per Briefwahl abzustimmen. 2,4 Millionen Wähler sollen dies im Laufe der vergangenen Woche getan haben. Vor allem aber hatte der linke Premierminister Pedro Sanchez nach Ansicht mehrerer spanischer Politikwissenschaftler keine andere Wahl: Seine Linkskoalition zerfiel in Folge interner Kämpfe. Das Debakel bei den Kommunalwahlen hat der regierenden Koalition den Rest gegeben, und es versprach eine Blockade im Parlament und eine langsame Agonie der Regierung bis zu den Wahlen, die…

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