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  • Gabriel Attal: Zeitplan für die wichtigsten Reformen und Maßnahmen seiner neuen Regierung

    Gabriel Attal: Zeitplan für die wichtigsten Reformen und Maßnahmen seiner neuen Regierung

    Nachdem Gabriel Attal endlich sein neues Team vollständig versammelt hat, sprach er in einem Interview mit der Zeitung Le Parisien über den Zeitplan und die anstehenden Reformen. „Handeln, handeln, handeln“ und „Ergebnisse, Ergebnisse, Ergebnisse“: Aktion und Ergebnisse werden die Triebfedern für Gabriel Attalk als Premierminister sein. Einen Monat nach seiner Ernennung und drei Tage nach der offiziellen Bekanntgabe seiner nun vollständigen Regierungsmannschaft äußerte er sich am Sonntag in der Zeitung Le Parisien. Attal versichert, dass er „der Führer der Mehrheit“ sei und verspricht, dass es „keine Auszeit“ geben werde.

    In wenigen Tagen will der junge Premierminister die Namen von „20 Gebieten, in denen wir alle Verfahren für den Wohnungsbau drastisch vereinfachen werden“, bekannt geben, um wesentlich schneller dringend benötigte Wohnungen bauen zu können. Das Projekt ist ehrgeizig: 30.000 neue Wohnungen in drei Jahren. …

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  • Empowerment durch Wissenschaft: Editorial zum Internationalen Tag der Frauen in der Wissenschaft

    Empowerment durch Wissenschaft: Editorial zum Internationalen Tag der Frauen in der Wissenschaft

    In einer Welt, die von ständigem Fortschritt und Innovation geprägt ist, wird der Beitrag von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft immer bedeutender. Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft, der jährlich am 11. Februar begangen wird, bietet eine Gelegenheit, die Errungenschaften, Herausforderungen und das ungenutzte Potenzial von Frauen in diesem entscheidenden Bereich zu reflektieren.

    Frauen und Mädchen bringen ein enormes Potenzial für die wissenschaftliche Gemeinschaft mit. Trotzdem sind sie in vielen Disziplinen unterrepräsentiert. Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft ruft dazu auf, diese Ungleichheit zu überwinden und sicherzustellen, dass alle Talente, unabhängig vom Geschlecht, gleichermaßen gefördert und geschätzt werden.

    Der Weg von Frauen in der Wissenschaft ist oft von Hindernissen geprägt, sei es aufgrund von Stereotypen, mangelnder Anerkennung oder ungleichen Karrierechancen. Es ist entscheidend, diese Hindernisse und Herausforderungen zu erkennen und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um eine inklusive und gerechte wissenschaftliche Gemeinschaft zu schaffen.

    Inspiration durch Vorbilder: Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft ist auch eine Gelegenheit, die inspirierenden Geschichten von Frauen in führenden Positionen zu teilen. Diese Frauen sind nicht nur Expertinnen auf ihren Gebieten, sondern auch Vorbilder, die junge Mädchen dazu ermutigen können, ihre Träume in der Wissenschaft zu verfolgen.

    Es gibt viele herausragende Frauen in der Wissenschaft, die durch ihre bedeutenden Beiträge in verschiedenen Disziplinen bekannt geworden sind. Hier nur einige der bekanntesten Frauen in der Wissenschaft:

    1. Marie Curie (1867–1934):
      • Marie Curie, eine polnisch-französische Physikerin und Chemikerin, war die erste Frau, die einen Nobelpreis gewann und die einzige Person, die Nobelpreise in zwei verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen erhielt (Physik und Chemie).
    2. Rosalind Franklin (1920–1958):
      • Die britische Biochemikerin Rosalind Franklin trug wesentlich zur Entdeckung der DNA-Struktur bei. Ihre Röntgenkristallographie-Aufnahmen lieferten wichtige Einblicke, wurden jedoch zunächst nicht angemessen anerkannt.
    3. Jane Goodall (*1934):
      • Die britische Verhaltensforscherin Jane Goodall ist für ihre wegweisende Arbeit im Bereich der Primatenforschung bekannt. Sie verbrachte viele Jahre damit, das Verhalten von Schimpansen im Gombe Stream Nationalpark in Tansania zu studieren.
    4. Barbara McClintock (1902–1992):
      • Die amerikanische Genetikerin Barbara McClintock erhielt 1983 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre bahnbrechenden Arbeiten über springende Gene und die Entdeckung von transposablen genetischen Elementen.
    5. Dorothy Crowfoot Hodgkin (1910–1994):
      • Die britische Chemikerin Dorothy Hodgkin gewann 1964 den Nobelpreis für Chemie für ihre Arbeiten im Bereich der Röntgenkristallographie, insbesondere für die Entschlüsselung der Struktur von Vitamin B12 und Penicillin.
    6. Ada Lovelace (1815–1852):
      • Als Mathematikerin und Schriftstellerin wird Ada Lovelace oft als die erste Programmiererin der Welt betrachtet. Sie arbeitete eng mit Charles Babbage an seiner analytischen Maschine und schrieb den ersten Algorithmus, der von einer Maschine ausgeführt werden konnte.
    7. Rachel Carson (1907–1964):
      • Die amerikanische Meeresbiologin und Autorin Rachel Carson ist für ihr bahnbrechendes Buch „Silent Spring“ bekannt, das eine der ersten umfassenden Warnungen vor den Umweltauswirkungen von Pestiziden darstellte.
    8. Chien-Shiung Wu (1912–1997):
      • Die chinesisch-amerikanische Physikerin Chien-Shiung Wu trug wesentlich zu Experimenten bei, die zur Entdeckung der Paritätsverletzung in der schwachen Kernkraft führten, was 1957 den Nobelpreis für Physik einbrachte, jedoch nicht an sie verliehen wurde.

    Diese Liste ist nicht abschließend, und es gibt viele weitere bemerkenswerte Frauen in der Wissenschaft, die durch ihre Forschung und Beiträge die Welt nachhaltig beeinflusst haben und noch beeinflussen werden.

    Förderung von Vielfalt und Inklusion: Die Wissenschaft blüht auf, wenn sie von verschiedenen Perspektiven und Hintergründen geprägt wird. Es ist an der Zeit, Programme und Initiativen zu unterstützen, die die Vielfalt in der Wissenschaft fördern und sicherstellen, dass alle Stimmen gehört werden. Dies schafft nicht nur eine bessere Arbeitsumgebung, sondern fördert auch kreativere und innovative Lösungen.

    Blick in die Zukunft: Der Weg zu einer inklusiveren Wissenschaftsgemeinschaft erfordert eine langfristige Verpflichtung. Institutionen, Regierungen und die Gesellschaft insgesamt sollten gemeinsam daran arbeiten, Gleichstellung und Chancengleichheit in der Wissenschaft zu gewährleisten. Dies bedeutet nicht nur die Beseitigung von bestehenden Barrieren, sondern auch die Schaffung eines Umfelds, in dem Frauen und Mädchen ihr volles Potenzial entfalten können.

    Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft sollte als Aufruf zum Handeln dienen. Indem wir die Errungenschaften von Frauen feiern, auf die Herausforderungen aufmerksam machen und uns für eine inklusivere Zukunft einsetzen, können wir die Grundlage für eine wissenschaftliche Gemeinschaft legen, die von der Vielfalt und dem Talent aller profitiert. Es ist an der Zeit, Barrieren niederzureißen und den Weg für eine leuchtende Zukunft zu ebnen, in der Frauen und Mädchen gleichermaßen die Gestalterinnen und Pioniere der Wissenschaft sind.

  • Greta Thunberg protestiert in Bordeaux gegen umstrittenes Öl-Projekt im Bassin d’Arcachon

    Greta Thunberg protestiert in Bordeaux gegen umstrittenes Öl-Projekt im Bassin d’Arcachon

    Die Umweltaktivistin Greta Thunberg wird am Sonntag, dem 11. Februar, in der Gironde erwartet, wo sie an einer Demonstration gegen die Ölförderung im Becken von Arcachon teilnehmen wird.

    Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg setzt ihren Aufenthalt in Frankreich fort, um gegen Projekte zu demonstrieren, die sie für umweltschädlich hält. Nachdem sie sich am Samstag, dem 11. Februar, mit anderen Aktivisten gegen den Bau der Autobahn A69 im Departement Tarn protestiert hatte, wird sie am Sonntag um 14 Uhr in Bordeaux zu einer Demonstration gegen die Erschliessung neuer Ölquellen im Becken von Arcachon erwartet.

    Ein Projekt des kanadischen Unternehmens Vermilion sieht vor, in La Teste-de-Buch im Becken von Arcachon acht neue Ölbohrungen durchzuführen. Der Antrag, der 2023 eingereicht wurde, sieht vor, dass die neuen Bohrungen von bereits bestehenden Plattformen aus vorgenommen werden.

    Laut der Mission Régionale d’Autorité Environnementale (MRAE) de Nouvelle-Aquitaine haben neuere Studien bisher unerschlossene Ölreserven identifiziert. Diese sollen sich in einer Tiefe von 2.200 bis 3.200 Metern befinden.

    Am 13. November gab die für die öffentliche Untersuchung des Projekts zuständige Kommissarin eine positive Stellungnahme zur Förderung dieses Erdölvorkommens ab.

    Das kanadische Unternehmen betreibt bereits rund 40 Bohrlöcher in der Nähe von Cazaux ebenfalls in der Gironde. Auf dem Gelände sollen täglich etwa 1.500 Barrel Öl gefördert werden.

    Das Cazaux-Vorkommen wurde 1959 entdeckt. Das Unternehmen Esso erhielt damals eine Konzession, die fünfzig Jahre lang laufen sollte. Im Jahr 2006 wurde diese jedoch von Vermilion aufgekauft. Im Jahr 2010 wurde die Konzession schließlich bis 2035 verlängert.

    „Das Vorkommen von Cazaux befindet sich in einem Gebiet mit vielfältigen Umweltsensibilitäten“, so die MRAE. In der Tat weist das betroffene Gebiet, das sich im Wald befindet, zahlreiche Umweltbesonderheiten auf: Natura-2000-Gebiete, Trinkwasserentnahmen, hohe Waldbrandgefahr.

    Für das Umwelt-Kollektiv „Stop Pétrole Bassin d’Arcachon“ ist das Projekt inkohärent mit dem Vorhaben der Regierung, den Verbrauch fossiler Energieträger bis 2028 um 35 % zu senken.

    Im Gespräch mit unseren Kollegen von 20 Minutes meinte der französische Umweltminister Christophe Béchu, dass man „aus einer Form von Umweltheuchelei herauskommen muss, die darin bestünde, die Förderungen in Frankreich zu schließen, um den Anteil des Öls, den wir importieren, zu erhöhen.“

    Das Hulot-Gesetz von 2017 schreibt vor, dass alle Öl- und Gasbohrlöcher in Frankreich bis 2040 stillgelegt werden müssen. Aber bis dahin „kann man in Frankreich noch etwas mehr als 15 Jahre lang fossile Brennstoffe fördern“, erklärt Francis Perrin, Forschungsdirektor am Iris (Institut für internationale und strategische Beziehungen), gegenüber 20 Minutes. Also könnte auch die Dauer der Ölförderung im Cazaux-Feld bis 2040 verlängert werden.

  • Departement Nord: Krankenhaus in Armentières Opfer einer Cyberattacke – Notaufnahme geschlossen

    Departement Nord: Krankenhaus in Armentières Opfer einer Cyberattacke – Notaufnahme geschlossen

    Die Hacker fordern ein Lösegeld zur Wiederherstellung der Daten. Es ist das erste Mal, dass das Krankenhaus in Armentières Opfer eines solchen Angriffs geworden ist. Das Krankenhauszentrum in Armentières wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2 Uhr morgens Opfer eines Cyberangriffs, wie der Sender France Bleu Nord am Sonntag, den 11. Februar, von der Krankenhausleitung erfuhr. Die Hacker fordern vom Krankenhaus ein Lösegeld zur Wiederherstellung der Daten. Die Notaufnahme ist für die nächsten 24 Stunden geschlossen, die Patienten werden in andere Krankenhäuser umgeleitet. „Die eingeschalteten Drucker fingen an, eine Nachricht zu drucken, in der stand, dass unsere Daten verschlüsselt seien und wir sie kontaktieren sollten“, erzählt Samy Bayod, stellvertretender Direktor des CH d’Armentières, gegenüber dem Sender Franceinfo. „Wir haben sofort das gesamte Netzwerk des Krankenhauses abgetrennt und uns seit 3 Uhr morgens isoliert“. Nur die Notaufnahme der Entbindungsstation bleibt…

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  • Paris 2024: „Wir sind bereit – es gibt keine Verzögerungen“ – 165 Tage bis zur Olympiade

    Paris 2024: „Wir sind bereit – es gibt keine Verzögerungen“ – 165 Tage bis zur Olympiade

    Der für den Sport zuständige Pariser Vizebürgermeister Pierre Rabadan ist besonders begeistert von der Adidas Arena an der Porte de la Chapelle, die er als „kleines Wunder“ bezeichnet.

    „Wir sind 165 Tage von den Olympischen und Paralympischen Spielen entfernt und erleben keine Schwierigkeiten und keine problematischen Verzögerungen bei der Vorbereitung der Spiele“, sagt Pierre Rabadan, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Paris, am Sonntag, dem 11. Februar, auf dem Sender Franceinfo. Pierre Rabadan möchte die „Arbeit loben, die in einem manchmal schwierigen Kontext“, nach „Covid, der Inflation und dem Krieg in der Ukraine“ geleistet wurde.

    Als Beweis für die eingehaltenen Fristen sieht der Sportdezernent das erste Basketballspiel am Sonntagabend, das die Adidas Arena einweiht, die am Sonntag an der Porte de la Chapelle im Norden von Paris eröffnet wird. Es handelt sich um die erste fertiggestellte Sportanlage der Olympischen Spiele, die genutzt wird. „Wir sind extrem glücklich über die Fertigstellung dieser neuen Anlage“, sagte Pierre Rabadan.

    „Eine Halle mit einer Kapazität von 8.000 bis 9.000 Plätzen gab es bisher in Paris nicht“, so Rabadan. Die Halle, die der Sportdezernent als „kleines Wunder“ bezeichnet, wird bei den Olympischen Spielen vor allem für Badminton oder Gymnastik genutzt werden. „Wir haben nur etwas mehr als zwei Jahre gebraucht, um diese unglaublich innovative Arena zu bauen“.

  • Pädokriminalität: Ring zum Verkauf von kinderpornografischen Videos in Frankreich ausgehoben

    Pädokriminalität: Ring zum Verkauf von kinderpornografischen Videos in Frankreich ausgehoben

    Mindestens 15.000 Bilder wurden im Rahmen dieser in ganz Frankreich durchgeführten Untersuchung entdeckt und sichergestellt.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft gab am Freitag, dem 9. Februar, die Zerschlagung eines pädokriminellen Netzwerks bekannt, das online auf Telegram operierte. Zehn Personen, die verdächtigt werden, über den Messengerdiesnt Telegram eine Gruppe betrieben zu haben, die „den Verkauf von Sextapes von Jugendlichen“ anbot, wurden am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

    Nach einer im März eingegangenen Anzeige gelang es den Ermittlern, die Beschuldigten „trotz der Verwendung von Pseudonymen und (…) eines verschlüsselten Netzwerks“, zu identifizieren und dingfest zu machen. Einige von ihnen werden verdächtigt, Administratoren der Plattform zu sein, so die Staatsanwaltschaft.

    Alle Festgenommenen sollen wegen „Besitzes und bandenmäßiger Verbreitung von pornografischen Bildern von Minderjährigen unter Verwendung eines elektronischen Kommunikationsnetzes“ vor Gericht gestellt werden.

    Diese „in ganz Frankreich durchgeführte Polizeioperation“ habe zur Entdeckung von „mindestens 15.000 illegalen Bildern“ geführt, hieß es in einer Erklärung der Staatsanwaltschaft.

    Der Gewinn des zerschlagenen Netzwerks aus dem Verkauf der Bilder wird auf „mehr als 50.000 Euro geschätzt, von denen ein Teil in Kryptowährung beschlagnahmt werden konnte“.

  • Wegen Vergewaltigung gesuchter französische Rapper Moha La Squale wurde in Deutschland festgenommen

    Wegen Vergewaltigung gesuchter französische Rapper Moha La Squale wurde in Deutschland festgenommen

    Der Musiker wurde von den deutschen Behörden an Frankreich überstellt und am Freitag einem Pariser Haftrichter vorgeführt.

    Der Rapper Moha La Squale, gegen den unter anderem wegen Vergewaltigung seiner Ehefrau ermittelt wird, wurde in Deutschland festgenommen, wohin er trotz seines Hausarrests gereist war. Die Staatsanwaltschaft von Paris bestätigte dies gegenüber dem Sender Franceinfo am Freitag, dem 9. Februar.

    Der Rapper war bereits am 31. Dezember 2023 an der Grenze zu Polen aufgrund eines europäischen Haftbefehls von deutschen Polizisten festgenommen worden. „Er wurde am Donnerstag, dem 8. Februar, von den deutschen Behörden an Frankreich übergeben und soll am Freitag dem Pariser Untersuchungsrichter zur Zustellung seines Haftbefehls vorgeführt werden“, so die Staatsanwaltschaft von Paris.

    Gegen den Künstler, der mit bürgerlichem Namen Mohamed Bellahmed heißt, wird seit Juli 2022 wegen Vergewaltigung seiner Ehefrau ermittelt. Er stand unter Hausarrest mit elektronischer Fußfessel. Gegen Bellahmed wurde auch früher bereits wegen sexueller Nötigung, Gewalt in der Ehe und Todesdrohungen gegen den Ehepartner gegen über anderen Ex-Ehefrauen ermittelt. Im April 2021 hatte er sich über das soziale Netzwerk X verteidigt und versichert, er habe „nie, nie, nie die Hand gegen eine Frau erhoben“. Er schrieb damals: „Dies ist eine Verschwörung, um mir zu schaden!“.

  • Seine-Saint-Denis: Knochen eines vor 20 Jahren gestorbenen Kindes im Garten eines Hauses entdeckt

    Seine-Saint-Denis: Knochen eines vor 20 Jahren gestorbenen Kindes im Garten eines Hauses entdeckt

    Die gerichtsmedizinische Untersuchung bestätigte, dass es sich um die Knochen eines Kindes im Alter von 4 bis 5 Jahren handelte.

    Zwei Personen wurden am Donnerstag wegen „Mordes an einem Minderjährigen“ angeklagt, nachdem in Pantin im Département Seine-Saint-Denis die Knochen eines vergrabenen Kindes gefunden worden waren. Dies meldete Franceinfo unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft in Bobigny. Ein 65-jähriger Mann und seine 54-jährige Ex-Frau wurden in Untersuchungshaft genommen. Die Knochen wurden im Rahmen von Ermittlungen zu einem Kindermord vor 20 Jahren gefunden.

    Der Fall begann im Januar 2021, als eine Frau auf der Polizeiwache in Pantin erschien und dort Anzeige gegen ihren Ehemann wegen Morddrohungen erstattete. In ihrer Anzeige erwähnte sie den Tod eines ihrer Söhne, der „damals 4 oder 5 Jahre alt war“, wie die Staatsanwaltschaft erklärte. Der Leichnam dieses Kindes, das im November 1997 im Ausland aus einer früheren Verbindung geboren worden war, war ihrer Meinung nach „etwa zwanzig Jahre zuvor“ vergraben worden. Die Mutter beschuldigt ihren Ex-Ehemann, den Stiefvater des Kindes, für dessen Tod verantwortlich zu sein. Sie teilte ausserdem mit, dass sie den Vorfall damals nicht angezeigt und ihr Umfeld belogen habe, als sie behauptete, das Kind sei wieder ins Ausland gegangen.

    Die Staatsanwaltschaft leitete daraufhin eine Untersuchung ein, um die Existenz des Kindes zu klären und eine mögliche Leiche zu finden. Die Nachforschungen ergaben, dass das Kind nicht im Familienstammbuch verzeichnet war und nie eine Schule besucht hatte. Lediglich eine Urkunde über die Anerkennung des Kindes wurde im November 2000 im Rathaus von Pantin ausgestellt.

    Am 31. August 2023 wurde eine gerichtliche Untersuchung gegen X wegen „Mordes an einem Minderjährigen“ eingeleitet, der zwischen Dezember 2002 und Dezember 2004 in Pantin begangen worden sein soll. Die beiden Verdächtigen wurden am Dienstag, dem 6. Februar 2024, in Polizeigewahrsam genommen. Vor den Ermittlern gab der Stiefvater die Existenz des Kindes und dessen Tod zu. Er bezeichnete seine Ex-Frau als diejenige, die für den Tod des Sohnes verantwortlich war. Er gab auch den Ort an, an dem sich die Leiche befand: „im Garten des Hauses der Familie in Pantin“, so Staatsanwalt Eric Mathais. Die gerichtsmedizinische Untersuchung bestätigte, dass es sich um die Knochen eines Kindes in der Altersgruppe des vermeintlichen Opfers handelte.

  • Winterurlaub: Die französischen Skigebiete füllen sich

    Winterurlaub: Die französischen Skigebiete füllen sich

    Am Samstag, dem 10. Februar, begann der große Aufbruch in die Winterferien. Tausende von Urlaubern reisen in die französischen Skigebiete und warten ungeduldig auf die für die nächsten Tage vorhergesagten Schneefälle.

    Der Samstag, der 10. Februar, war ein arbeitsreicher Tag in Les Menuires in den französischen Alpen. Bereits am Vormittag treffen die ersten Urlauber ein. Einige sind schon in der Nacht aufgebrochen, um so früh wie möglich auf den Pisten zu stehen. „Wir sind um 2 Uhr morgens losgefahren und jetzt sind wir hier“, freut sich ein Mann auf dem Sender Franceinfo. Innerhalb weniger Stunden kamen 22.000 Menschen in den Skiort.

    Die Besucherzahlen sehen hervorragend aus
    Die traditionell geschäftigste Zeit des Winters beginnt. Die Besucherzahl versprechen, ausgezeichnet zu werden. „Wir werden in den kommenden vier Wochen eine Belegungsrate von über 90 % haben“, sagt Marlène Giacometti, Leiterin des Tourismusbüros von Les Menuires. Bei bislang frühlingshaften und sehr milden Temperaturen genießen die Glücklichen das Skifahren vom ersten Tag an. Generell ist die Schneelage in den Bergen in den höheren Lagen derzeit recht gut, für die Skiorte in den Mittelgebirgen ist die Situation jedoch wesentlich schwieriger.

  • Sturmtief Karlotta: Sehr unruhige See und Sturmfluten mit hohen Wellen

    Sturmtief Karlotta: Sehr unruhige See und Sturmfluten mit hohen Wellen

    Der Sturm Karlotta fegt über die französische Atlantikküste hinweg. Sechs Departements wurden von Météo France für Sonntag, den 11. Februar, in Alarmstufe Orange für Sturmflut und Hochwasser versetzt.

    Der Sturm Karlotta fegt am Sonntag über den Westen Frankreichs hinweg. Météo France aktualisierte seinen Warnbericht um 10 Uhr am Sonntagmorgen: Für die Departements Charente-Maritime, Gironde, Landes und Pyrénées-Atlantiques gilt Hochwasseralarm, während für Manche und Ille-et-Vilaine weiterhin Sturmflut-Alarm herrscht. In der vergangenen Nacht kam es an der Atlantikküste und am Eingang des Ärmelkanals zu sehr hohen Wellen.

    Sturmfluten sind den Bewohnern der Küste wohlbekannt, aber nicht unbedingt den Menschen, die im Inland wohnen. Sturmfluten, in Frankreich „Große Gezeiten“ genannt, sind Gezeiten mit großem Tidenhub, oftmals wesentlich größer als normal. Um die Gezeiten zu messen, wird ein „Gezeitenkoeffizient“ verwendet. Dieser schwankt zwischen 20 und 120. Die Zahl wird anhand des Höhenunterschieds zwischen Ebbe und Flut berechnet, auch „Tidenhub“ genannt. Und wenn der Koeffizient über 100 liegt, handelt es sich um „Große Gezeiten“ oder eine Sturmflut.

    Die hohen Gezeiten werden vom Mond beeinflusst. Zweimal im Monat, bei Neumond und Vollmond, verstärken sich die gravitativen Einflüsse von Mond und Sonne gegenseitig. Dieser Einfluss führt dazu, dass die Höhe der Gezeiten und damit der Tidenhub variiert.

    Und diese Bedingungen sind an diesem Sonntag, dem 11. Februar, eingetreten. Der Neumond fand am Freitag, dem 9. Februar statt. Daher ist der Tidenhub sehr groß: Daher auch die große Flut, die von dem Sturmtief Karlotta noch intensiviert wird.

    An solchen Tagen sollte man sich von der Küste fern halten und den oft grandiosen Anblick aus sicherer Entfernung geniessen.