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  • Editorial: Die Bedeutung des Nationalkongresses in Versailles – Ein Ort der Geschichtsschreibung

    Editorial: Die Bedeutung des Nationalkongresses in Versailles – Ein Ort der Geschichtsschreibung

    In den prunkvollen Hallen von Versailles, einem Ort, der selbst Geschichte atmet, manifestiert sich die politische Essenz Frankreichs: der Nationalkongress. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat dieses emblematische Gremium in unregelmäßigen Abständen die politische Bühne betreten, um entscheidende Momente der Nation zu würdigen und zu gestalten.

    Der Nationalkongress, der im Schoss von Versailles zusammenkommt, ist keine alltägliche Versammlung. Es ist ein symbolischer Akt, der die kollektive Identität Frankreichs repräsentiert und tief in die Wurzeln seiner Geschichte eingreift. Seit 1945 ist der Kongress nur in besonderen Momenten der nationalen Tragödie oder der historischen Bedeutung zusammengetreten.

    Einer der eindrucksvollsten Anlässe war zweifelsohne der 8. Mai 1945, als der Zweite Weltkrieg in Europa endete. In einer zerstörten Welt, die nach Wiederaufbau und Frieden strebte, versammelte sich der Kongress, um die Opfer zu ehren und den Weg für eine neue Ära zu ebnen. Es war ein Moment des Gedenkens, des Neuanfangs und der Verpflichtung zur Schaffung einer besseren Zukunft.

    Der Nationalkongress kam auch in kritischen Zeiten zusammen, um den nationalen Zusammenhalt zu stärken. Während der turbulenten Ära der 1960er Jahre, gezeichnet von sozialen Unruhen und politischer Umgestaltung, war der Kongress eine Plattform für die Führungsspitze, um den Bürgern Einheit und Stabilität zu versichern.

    Eine weitere bemerkenswerte Versammlung fand im Jahr 2002 statt, als der damalige Präsident Jacques Chirac den Kongress einberief, um die nationale Antwort auf den globalen Terrorismus zu formulieren. In diesen schwierigen Stunden wurde Versailles zum Epizentrum der Solidarität und Entschlossenheit.

    Es ist wichtig zu betonen, dass die Einberufung des Nationalkongresses nicht nur ein formaler Akt ist, sondern auch eine tiefe symbolische Bedeutung trägt. Es ist ein Bekenntnis zur Republik und zur Kontinuität, das in den majestätischen Mauern von Versailles widerhallt.

    In der heutigen Zeit, in der sich die Herausforderungen ständig wandeln und neue Horizonte entstehen, bleibt der Nationalkongress eine lebendige Institution. Die historische Verantwortung, die mit diesem Ort verbunden ist, erinnert uns daran, dass die Gestaltung der Zukunft untrennbar mit der Anerkennung und Bewahrung der Vergangenheit verbunden ist.

    Versailles, mit seinen goldenen Gängen und königlichen Sälen, ist mehr als nur ein historischer Hintergrund. Es ist die Kulisse, in der die Geschichte Frankreichs geschrieben wird – eine Geschichte, die im Nationalkongress lebendig wird, immer dann, wenn die Nation es am meisten braucht.

    Im Nationalkongress in Versailles finden keine regulären Abstimmungen statt, wie es in der Nationalversammlung der Fall ist. Der Kongress tritt vielmehr nur in besonderen und symbolisch bedeutenden Momenten zusammen, in denen erweiterte politische oder institutionelle Entscheidungen erforderlich sind. Zu diesen Anlässen gehören Verfassungsänderungen, die Eröffnung oder Schließung von Parlamentsperioden, feierliche Gedenkveranstaltungen, oder wenn der Präsident seine politische Agenda der Nation vorstellen möchte.

    Im Gegensatz dazu ist die Nationalversammlung, das Unterhaus des französischen Parlaments, der Ort, an dem die regulären parlamentarischen Sitzungen und Abstimmungen stattfinden, in denen Gesetze vorgeschlagen, debattiert und verabschiedet werden. Die Nationalversammlung ist das Herzstück der gesetzgebenden Gewalt in Frankreich und bildet zusammen mit dem Senat die Zweikammerstruktur des französischen Parlaments.

    Ein weiterer wesentlicher Unterschied liegt in der Zusammensetzung der beiden Gremien. Während die Nationalversammlung aus direkt gewählten Abgeordneten besteht, setzt sich der Nationalkongress aus den Mitgliedern der Nationalversammlung und dem Senat zusammen. Die gemeinsamen Abstimmungen beider Kammern sind notwendig, um die erforderliche qualifizierte Mehrheit für Verfassungsänderungen zu erreichen.

    Der Nationalkongress in Versailles ist eine spezielle institutionelle Versammlung, die nur zu bestimmten symbolisch wichtigen Anlässen einberufen wird, während die Nationalversammlung das zentrale Organ der Gesetzgebung in Frankreich ist, das reguläre parlamentarische Aufgaben wahrnimmt.

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Auto abgeschleppt und verschrottet: Manchmal findet man sein Auto nach dem Urlaub nicht mehr wieder…

    Auto abgeschleppt und verschrottet: Manchmal findet man sein Auto nach dem Urlaub nicht mehr wieder…

    Als ein in Biarritz (Pyrénées-Atlantiques) wohnender Autobesitzer aus dem Urlaub zurückkehrte, musste er feststellen, dass sein Fahrzeug abgeschleppt und anschliessend verschrottet wurde. Wie kann man verhindern, dass einem so etwas passiert?

    Diese Art von Missgeschick passiert vielen Menschen, wenn sie aus dem Urlaub zurückkehren. Das Auto, das vor dem Urlaub brav auf einem Parkplatz abgestellt wurde, ist nicht mehr auffindbar. Ein Autobesitzer aus Biarritz musste diese bittere Erfahrung machen. Im November 2023 hat der Baske sein Auto auf einem kostenlosen Parkplatz in den Straßen von Biarritz (Departement Pyrénées-Atlantiques) abgestellt. Als er Anfang Januar 2024 zurückkehrte, war das Fahrzeug abgeschleppt worden und anschließend zerstört, wie die Tageszeitung Sud-Ouest berichtet. Zum Leidwesen seines Besitzers, der das Auto vor allem für den Weg zur Arbeit nutzte.

    Was sagt das Gesetz zu diesem Thema? In der Praxis können mehrere Verstöße dazu führen, dass ein Fahrzeug abgeschleppt wird. So legt die französische Straßenverkehrsordnung fest, dass ein Fahrzeug nicht länger als sieben Tage am selben Ort bleiben darf (Artikel R417-12). In einigen Städten kann dieser Zeitraum auf 24 Stunden verkürzt werden. Ein Autofahrer muss mit einem Bußgeld von 35 EUR (ohne Abschleppkosten) rechnen, wenn er sein Fahrzeug „störend parkt“.

    Automatisiertes System
    Viele Autofahrer fühlen sich angesichts eines neu-eingeführten Systems hilflos. Das liegt an einer digitalisierten nationalen Plattform für die Verwaltung von angeschleppten Fahrzeugen. Das nationale Informationssystem für Abschleppungen („SI Fourrières“) wurde 2021 ins Leben gerufen und dient als Rahmen und Grundlage für die Entfernung von Fahrzeugen. In der Praxis wird ein Polizist vor Ort die Entfernung eines Fahrzeugs anordnen, indem er eine Reihe von Informationen auf dieser Plattform eingibt: Zustand des Fahrzeugs, Kennzeichen, etc. . Und anschliessend läuft alles automatisch ab. Der Eigentümer des Fahrzeugs wird per Einschreiben benachrichtigt.

    Und genau hier liegt das Problem. Wenn sich der Fahrzeugbesitzer nicht innerhalb von 10 bis 15 Tagen nach dem Datum, an dem sein Auto abgeschleppt wurde, bei den Behörden meldet, wird es wahrscheinlich verschrottet oder (je nach Wert) verkauft. Diese Regelung ist sehr restriktiv, zumal viele Gemeinden in den letzten Jahren schlecht geparkten Fahrzeugen aggressiv den Kampf angesagt haben.

    Was kann man tun, damit das Auto nicht verschrottet wird?
    Um zu verhindern, dass ein Fahrzeug abgeschleppt wird, sollte man mehrere Dinge beachten:

    1. Vorausschauend handeln! Wenn man längere Zeit nicht zu Hause ist, sollte man einem Bekannten oder vertrauenswürdigen Nachbarn einen Ersatzschlüssel hinterlassen, damit dieser das Fahrzeug bei bedarf wegfahren kann.
    2. Bevorzugen Sie öffentliche oder private Langzeitparkplätze.
    3. Ein von den Behörden eingerichteter Online-Dienst ermöglicht es, aus der Ferne zu erfahren, ob das Fahrzeug abgeschleppt wurde. Man muss lediglich sein Kennzeichen eingeben. Allerdings sind noch nicht alle Abschleppdienste in Frankreich an diese Plattform angeschlossen. Dann muss man sich an die nächstgelegene Polizei- oder Gendarmeriedienststelle in dem Gebiet wenden, in dem man sein Fahrzeug abgestellt hat.
  • Paris wird 2.000 Kamikaze-Drohnen bestellen – die teilweise auch für die Ukraine bestimmt sind

    Paris wird 2.000 Kamikaze-Drohnen bestellen – die teilweise auch für die Ukraine bestimmt sind

    „Kamikaze-Drohnen sind absolut grundlegend für die Durchführung von bestimmten Operationen“ und werden eine „Ergänzung der Caesar-Kanone im Bereich der Artillerie“ darstellen, sagt der französische Armeeminister Sébastien Lecornu. Das französische Armeeministerium wird in den nächsten Wochen 2.000 Exemplare sogenannter ferngesteuerter Munition (MTO) französischer Bauart bestellen, von denen die ersten 100 bei Bedarf bis zum Sommer an die Ukraine geliefert werden können, wie Armeeminister Sébastien Lecornu in der vergangen Woche ankündigte. „Ich habe die Entscheidung getroffen, 2.000 kamikaze-Drohnen zu bestellen, sowohl für den Bedarf der französischen Armee als auch für die Ukraine“, sagte der französische Armeeminister anlässlich eines Besuchs der Fabrik des Drohnenherstellers Delair in Labège (Departement Haute-Garonne). „Kamikaze-Drohnen sind absolut grundlegend für die Durchführung von bestimmten Operationen“ und werden eine „Ergänzung zur Caesar-Kanone im Bereich der Artillerie“ …

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  • Ukraine-Krieg: Paris und Berlin wollen ihre Meinungsverschiedenheiten beilegen

    Ukraine-Krieg: Paris und Berlin wollen ihre Meinungsverschiedenheiten beilegen

    Der französische Aussenminister Stéphane Séjourné hat die Ansicht geäußert, dass es trotz der Differenzen zwischen Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Olaf Scholz über die Ukraine-Strategie keine wirkliche Spaltung zwischen Frankreich und Deutschland gibt.

    „Es gibt keine deutsch-französischen Meinungsverschiedenheiten“, versichert Außenminister Stéphane Séjourné, der seine deutsche Amtskollegen am Dienstag, dem 5. März, in Paris treffen wird. Man versucht gemeinsam, alte Wunden zwischen Paris und Berlin auf keinen Fall wieder aufzureißen.

    Meinungsverschiedenheiten über die Strategie in der Ukraine traten letzte Woche offen zutage, als Emmanuel Macron die Möglichkeit der Entsendung von Bodentruppen in Betracht zog. Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz distanzierte sich sofort von der Position des französischen Präsidenten. Eine Operation der Beruhigung, die bereits am Wochenende mit einem Interview des französischen Aussenministers in der Zeitung Le Monde eingeleitet wurde. „Wir haben das gleiche Ziel, nämlich die Ukraine zu unterstützen“, stellte dort Stéphane Séjourné fest. Der französische Außenminister räumte jedoch ein, dass es zwischen Paris und Berlin „unterschiedliche Grade des Engagements“ gebe. Eine Anspielung auf die Langstreckenraketen, die Frankreich an Kiew geliefert hat, während Deutschland sich nach wie vor weigert, solche Waffen zu liefern.

    Berlin befürchtet, dass die Lieferung solcher Waffensysteme zu einer militärischen Eskalation mit Russland führen könnte. Aber das ist möglicherweise nicht der einzige Grund. Die Lieferung solch komplexer Raketen könnte bedeuten, dass man Ausbilder und Spezialisten in die Ukraine schicken muss, um das ukrainische Militär zu betreuen. Und das will Olaf Scholz nicht. Keine Deutschen auf dem Territorium der Ukraine. In seiner Rechtfertigung deutete der deutsche Kanzler an, dass die Briten und Franzosen, die den Ukrainern bereits Raketen geliefert haben, auch Militärs in die Ukraine geschickt haben – die berühmten Ausbilder. Weder London noch Paris hatten dies jedoch offiziell erwähnt. Dieser Patzer des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz sorgte für großen Ärger jenseits des Ärmelkanals: „Unverantwortliche und falsche Kommentare, ein Schlag ins Gesicht der Verbündeten“, ärgerte sich die Vorsitzende des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten im britischen Parlament. Keine Reaktionen hingegen in Paris, sicherlich aus dem Wunsch heraus, die Reihen gegenüber Russland geschlossen zu halten. Die deutsche Regierung sieht sich durch die Ausstrahlung eines geheimen Gesprächs hoher Offiziere deutlich geschwächt.

    Es handelt sich um eine Diskussion zwischen hochrangigen deutschen Offizieren, die die Möglichkeit der Lieferung von Langstreckenraketen Taurus diskutieren, mit dem Ziel, die Kertsch-Brücke, die Russland mit der annektierten Krim verbindet, zu zerstören. Dies steht im Gegensatz zu der offiziellen deutschen Position. Ein Gespräch, das offensichtlich von russischen Spionagediensten aufgefangen und am Wochenende von kremlnahen Medien verbreitet wurde. „Wladimir Putin versucht, Deutschland zu destabilisieren“, verurteilte die deutsche Regierung am Sonntagabend.

    Russland versucht, Spaltung zu schüren, auch deshalb wollen Paris und Berlin ihre Differenzen schnellstmöglich beiseite schieben.

  • Departement Nord: Die Euphorie des Karnevals in Bailleul

    Departement Nord: Die Euphorie des Karnevals in Bailleul

    Der Karneval von Bailleul bietet den Festbesuchern fünf Tage voller Freude mit Wagenparaden, Kostümen und Blaskapellen. Die Einwohner der Region würden sich dieses Ereignis um nichts in der Welt entgehen lassen. Seit über 70 Jahren versammeln sie sich, um ihre Riesen für den Karneval in Bailleul (De…

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  • Protest der Taxifahrer: Mehrere Blockadeaktionen in Frankreich im Gange

    Protest der Taxifahrer: Mehrere Blockadeaktionen in Frankreich im Gange

    Es gab bereits Proteste der Taxifahrer am 29. Januar. Die französischen Taxifahrer wollen erreichen, dass die neuen Bestimmungen der Krankenkasse Caisse nationale de l’assurance-maladie (Cnam) über den Krankentransport zurückgezogen werden.

    Am Montagmorgen, dem 4. März, waren in der Region Île-de-France, in der Bretagne, im Gard, in Ille-et-Vilaine und in Haute-Garonne bereits mehrere Blockadeaktionen von Taxifahrern im Gange. Weitere Aktionen sollten im Laufe des Vormittags folgen. Die Gewerkschaften der Taxifahrer organisieren einen weiteren nationalen Mobilisierungstag gegen die neuen Bestimmungen der Krankenkasse CPAM (Caisse primaire d’assurance maladie) zu den Kosten von Krankentransporten. Nach Angaben der Gewerkschaft schlägt die CPAM eine zu geringenErhöhung der erstattbaren Tarife für Patiententransporte vor, die nicht ausreicht, um die gestiegenen Kosten zu decken.

    Île-de-France
    Im Departement Yvelines führten laut dem Sender France Bleu Paris zwischen 300 und 400 Taxis bis 10 Uhr eine Schneckenaktion auf der A13 in Richtung der Hauptstadt durch. Sie wurden zwischen 8.30 und 10 Uhr kurz vor der Einfahrt in die Ringautobahn von der Polizei blockiert. Seit etwa 10 Uhr parken die Taxifahrer auf dem inneren Ring kurz vor der Porte Dauphine. Die Demonstration und Blockade auf der A13 soll beendet sein. Die demonstrierenden Taxis kommen nun in Paris zusammen.

    Eine weitere Demonstration findet auf der Autobahn A4 in Richtung Paris statt. Die Taxifahrer fahren mit reduzierter Geschwindigkeit zwischen Saint-Maurice (Val-de-Marne) und der Porte de Bercy, danach werden sie den Boulevard Périphérique befahren.

    Auf der A15 startete ein weiterer Autokorso gegen 9:45 Uhr in Eragny (Departement Val-d’Oise) in Richtung der Brücke von Gennevilliers und Paris. Zwei Fahrspuren wurden neutralisiert. Die Île-de-France erlebte am Montagmorgen gegen 9 Uhr ein außergewöhnlich hohes Stauaufkommen mit kumulierten Staus von mehr als 430 km. Die Taxis, etwa 2.000 Fahrzeuge, werden im Laufe des Tages am Invalidendom erwartet.

    Einige nicht gewerkschaftlich organisierte Fahrer wollen 24 Stunden lang eine Schneckenoperation auf der Ringautobahn von Paris durchführen.

    Nîmes
    In Nîmes (Departement Gard) folgen etwa 150 Taxis einem Aufruf zur Demonstration. Um 8 Uhr am Montagmorgen trafen sich Taxifahrer aus dem Gard, dem Hérault und dem Vaucluse an der Mautstelle Nîmes-Ouest, berichtet der Sender France Bleu Gard Lozère. Die Fahrer fuhren anschliessen im Schneckentempo durch die Straßen der Innenstadt von Nîmes. Die Taxis sollen sich am späten Vormittag vor dem lokalen Sitz der Krankenkasse treffen.

    Rennes
    In Rennes (Departement Ille-et-Vilaine) findet seit 8 Uhr eine Schneckenaktion auf der Umgehungsstraße statt, zwischen 220 und 250 Taxis sind mobilisiert, meldet der Sender France Bleu Armorique. Autofahrer müssen mit mehr als einer Stunde Stau rechnen. Die Taxifahrer aus den vier bretonischen Departements sind aufgerufen, sich am späten Vormittag vor der Präfektur einzufinden.

    Toulouse
    In Toulouse (Departement Haute-Garonne) versammelten sich zunächst etwa 150 Taxis am Flughafen Toulouse Blagnac. Sie fahren zur Zeit in Richtung Präfektur, wo sie ab 11 Uhr erwartet werden. Sie wollen mehrere Mautstellen blockieren, berichtet der Sender France Bleu Occitanie.

    Bordeaux
    In Bordeaux (Departement Gironde) hat eine Aktion der Taxis um 10 Uhr vom Stadion Matmut Atlantique aus begonnen und soll über die großen Boulevards und das Stadtzentrum zum Rathaus führen. Die Fahrer wollen anschliessend bis zur Präfektur fahren, meldet der Sender France Bleu Gironde.

  • Limoges: Ein Kongress über die Ankunft von Außerirdischen löst Besorgnis aus

    Limoges: Ein Kongress über die Ankunft von Außerirdischen löst Besorgnis aus

    Ein Kongress wirft Fragen auf in Limoges (Departement Haute-Vienne), wo ab dem 16. März eine Konferenz über die Ankunft von Außerirdischen abgehalten werden soll. Sie könnte potenzielle sektiererische und verschwörungstheoretische Tendenzen bestärken.

    Laut der Organisation Alliances Célestes soll es möglich sein, mit Außerirdischen zu kommunizieren. Die Organisation wirbt für ihre Konferenz in Limoges (Haute-Vienne). Bereits 2.000 Personen haben sich Karten für das „Exovision-Symposium“ am 16. und 18. März für jeweils über 150 Euro gesichert. Warum aber ist diese Zusammenkunft so besorgniserregend? Um das herauszufinden, haben sich Teams des Senders France 2 zu einem der früheren Treffen eingeladen. Ein Mann behauptet dort unter anderem, bereits mit Außerirdischen kommuniziert zu haben. In der Versammlung scheint niemand seine Aussage in Frage zu stellen.

    Ihrer Meinung nach steht die Ankunft von Außerirdischen in Frankreich unmittelbar bevor. Angesichts der steigenden Beunruhigung behauptet der Direktor von Alliances Célestes jedoch, er wolle in Limoges nur ein paar Konferenzen und Aufführungen abhalten. „Wir sind hier, um uns zu amüsieren, um unsere Vorstellungskraft zu entwickeln“, sagt Jean-Michel Raoux, Direktor der Vereinigung. Unter den zwölf Rednern befinden sich Hypnotherapeuten und auch eine französische Figur des Anti-Medien-Komplottismus. Ihre Anwesenheit ruft bei der Stadtverwaltung und Fachleuten Besorgnis wegen eines Risikos von sektiererischen Entwicklungen hervor. Das Innenministerium hat die lokalen Behörden bereits dazu aufgerufen, wachsam zu sein.

  • Zum sechsten Mal in Folge: Ein überdurchschnittlich warmer Winter in Frankreich

    Zum sechsten Mal in Folge: Ein überdurchschnittlich warmer Winter in Frankreich

    Von Anfang Dezember bis Ende Februar lagen die Temperaturen etwa 2°C über den normalen Werten der Jahreszeit.

    Fast überall Regen, aber oft frühlingshafte Temperaturen. Nach einem Rekordherbst ist der Winter 2023-2024 der drittwärmste, der je in Frankreich gemessen wurde, und endet mit einem übermäßig milden Februar – ein weiteres Zeichen für die globale Erwärmung. Zwischen Anfang Dezember und Ende Februar, der in Frankreich traditionell kältesten Zeit des Jahres, lagen die gemessenen Durchschnittstemperaturen um etwa 2°C über den Normalwerten des Zeitraums 1991-2020, allerdings noch hinter den Wintern 2020 (+2,3°C) und 2016 (+2,1°C), wie Météo-France bekannt gab.

    Bereits in den Jahren 2021, 2022 und 2023 waren die Wintertemperaturen in Frankreich höher als normal. Mit einer thermischen Anomalie von +3,6°C ist der Februar 2024 nach 1990 (+4°C) der zweitwärmste Februar in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen. Es ist auch der 25. Monat in Folge, der nicht unter den normalen Werten liegt. Diese Zahlen sind umso bemerkenswerter, als die aktuellen Normalwerte aus den Temperaturen der drei vorangegangenen Jahrzehnte berechnet werden, die ihrerseits bereits wärmer sind als das Klima der vorindustriellen Zeit.

    Auch auf globaler Ebene bricht das Thermometer immer wieder Rekorde: So war der Januar 2024 laut der europäischen Beobachtungsstelle Copernicus der achte Monat in Folge, der weltweit der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war. Für Météo-France führt dieser „Anstieg der Temperaturen als Folge des Klimawandels zu einer Verkürzung der Wintersaison“. „Unsere Winter sind weniger kalt als früher, Dauerfrost und Schnee im Flachland werden immer seltener“, so Météo France. Seit Anfang Dezember 2023 war nur der Zeitraum vom 7. bis 20. Januar und die letzten Tage des Februar 2024 durch richtiges Winterwetter gekennzeichnet, was alle ein wenig überraschte.

  • Recht auf Abtreibung in der französischen Verfassung: Ein historischer Tag im Parlamentskongress

    Recht auf Abtreibung in der französischen Verfassung: Ein historischer Tag im Parlamentskongress

    Frankreich wird am Montag, 4. März, das erste Land werden, das den freiwilligen Schwangerschaftsabbruch explizit in seiner Verfassung verankern wird. Dafür findet heute ein Parlamentskongress im Schloss von Versailles statt. Vier Tage vor dem Internationalen Tag für die Rechte der Frau schreibt Frankreich am Montag, den 4. März, Geschichte. Das Parlament wird auf einem Kongress in Versailles die Aufnahme des seit 1975 dank Simone Veil legalisierten Schwangerschaftsabbruchs in die Verfassung beschließen. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, in denen das Recht auf Abtreibung wieder eingeschränkt wird, wird Frankreich das erste Land der Welt sein, das den Schwangerschaftsabbruch in die Verfassung aufnimmt. Es wird erwartet, dass eine sehr große Mehrheit der Abgeordneten und Senatoren die von der Regierung, in deren Namen Premierminister Gabriel Attal sprechen wird, vorgeschlagene Verfassungsänderung billigen wird. Durch die Reform wird in Artikel 34 des französischen Grundgesetzes der …

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  • 346 Tote: Das schreckliche Flugzeugunglück von Ermenonville jährt sich am Sonntag zum 50. Mal

    346 Tote: Das schreckliche Flugzeugunglück von Ermenonville jährt sich am Sonntag zum 50. Mal

    Am 3. März 1974 stürzte ein Flugzeug des Modells DC-10 der Turkish Airlines auf dem Weg von Paris nach London im Wald von Ermenonville, einer kleinen Gemeinde im Departement Oise, ab. Keiner der 346 Passagiere an Bord des Flugzeugs überlebte. Dieser spektakuläre Unfall jährt sich am Sonntag zum 50. …

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